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DE1277045B - Teilbelag-Scheibenbremse fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Teilbelag-Scheibenbremse fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1277045B
DE1277045B DED43237A DED0043237A DE1277045B DE 1277045 B DE1277045 B DE 1277045B DE D43237 A DED43237 A DE D43237A DE D0043237 A DED0043237 A DE D0043237A DE 1277045 B DE1277045 B DE 1277045B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
disc
actuating
carrier
caliper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED43237A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Josef Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED43237A priority Critical patent/DE1277045B/de
Publication of DE1277045B publication Critical patent/DE1277045B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D55/00Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • F16D55/02Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members
    • F16D55/22Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads
    • F16D55/224Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads with a common actuating member for the braking members
    • F16D55/225Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads with a common actuating member for the braking members the braking members being brake pads
    • F16D55/2255Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads with a common actuating member for the braking members the braking members being brake pads in which the common actuating member is pivoted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Teilbelag-Scheibenbremse für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Teilbelag-Scheibenbremse für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer im Bereich ihres äußeren Umfanges am abzubremsenden Rad befestigten Bremsscheibe und einer die Bremsscheibe innen umgreifenden, gegenüber dem Bremsträger einstellbaren Bremszange, deren Schenkel die Bremsbacken mit den Bremsbelägen tragen und wobei als Betätigungsorgane für die Bremsbacken nur auf einer Seite der Bremsscheibe in einem Betätigungszylinder zwei Betätigungskolben einander gegenüberstehen, deren erster mit der Bremszange und deren zweiter mit einem Bremsbacken in Verbindung steht.
  • Es ist durch die deutsche Patentschrift 823 410 eine Trommelbremse bekannt, bei der an einem Bremsbacken ein Handbremshebel angreift, der mit einem Nocken den einen Bremskolben im Betätigungszylinder gegen den anderen und dann dadurch gegen seinen Bremsbacken drückt. Bei dieser Trommelbremse sind die Bremsbacken nicht nach der Trommel frei einstellbar. Außerdem wirkt sich dort die Nachstellung der Bremsbacken nachteilig auf die Handbremse aus, deren Seilzug ja mit einem Teil im Bremsträger festliegt.
  • Im Gegensatz dazu ist bei Scheibenbremsen die freie Einstellbarkeit der Bremsbacken von großer Wichtigkeit. Bei Scheibenbremsen dieser eingangs genannten Art macht jedoch oft das Anbringen der Handbremse Schwierigkeiten. Es gilt einerseits, genügende Übersetzungen wirksam zu machen, damit eine ausreichende Bremskraft erzielt werden kann. Andererseits muß eine Konstruktion gefunden werden, durch welche die Einstellbarkeit der Bremslänge nicht beeinträchtigt wird und die keine überspitzten Anforderungen an Passungen und Toleranzen der Einzelteile stellt.
  • Die Erfindung hat die Beseitigung der vorstehenden Schwierigkeiten zur Aufgabe. Sie schlägt zur Lösung dieser Aufgabe bei den eingangs genannten Anordnungen vor, daß die Bremszange und der erste Betätigungskolben im Inneren durch einen ihm gegenüber abgedichteten Druckstempel durchsetzt wird, der mit einem pilzförmigen Kopf am zweiten Betätigungskolben anliegt und dessen Ende außen an einem in der Bremszange schwenkbar gelagerten Hebel der Handbremsbetätigung anliegt, welcher an seinem freien Ende ein Widerlager für den einen Teil eines Seilzuges bildet, dessen anderer Teil an der Bremszange angreift. Bei der Erfindung ergeben sich für die Handbremsbetätigung große Hebelübersetzungen, ohne daß diese jedoch über die Ausdehnung der Bremszange hinauszugehen brauchen. Die Einstellbarkeit der Zange bleibt in vollem Umfang erhalten. Letzteres wird dann ganz besonders fühlbar, wenn nach einer bevorzugten Weiterbildung des Erfindungsgedankens der die beiden Betätigungskolben aufnehmende Betätigungszylinder ohne Verbindung mit einem Teil des Bremsträgers vor einem anderen festen Teil schwimmend auf den beiden Betätigungskolben angeordnet ist. Durch das französische Patent 1123 817 mit Zusatz 69 476 sind zwar spiegelbildliche Kolben bei einer Trommelbremse bereits bekanntgeworden. Jedoch sind diese in zwei getrennten Zylindern angeordnet, die ihrerseits mit einem gemeinsamen Beschlag fest am Rahmen angeschlossen sind.
  • Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung entsteht ein völlig in sich geschlossenes Zangensystem, dessen Einzelteile gegeneinander keinerlei Verspannungen oder Verkantungen mehr unterliegen. Dies wirkt sich auf die Herstellung im Sinn einer Entfernung aus, da an die Passungen keine besonderen Anforderungen mehr gestellt zu werden brauchen. Zweckmäßig ist es, wenn dabei nach einem gleich alten Vorschlag des Erfinders der Bremsträger doppelgabelförmig ausgebildet ist, wobei dann die Bremskraft von den Bremsbacken unmittelbar auf die Gabelarme übertragen wird. Sofern hierbei etwa in Sonderfällen die Einstellbarkeit der Bremszange nicht ganz so wichtig ist, kann man natürlich bei einer Ausführungsform nach der Erfindung auch den beide Betätigungskolben aufnehmenden Betätigungszylinder fest mit dem auf der Fahrzeuginnenseite liegenden Schenkel des Bremsträgers in an sich bekannter Weise verbinden.
  • Dies ist für sich durch die deutsche Patentschrift 1095140 bekanntgeworden, wobei dort aber die Zylinder auf beiden Seiten der Scheibe liegen und auch nur einen Kolben aufnehmen. Letzteres ist auch nach der deutschen Patentschrift 1070 048 der Fall, wobei dann der Zylinder auf einen Bremsbacken drückt.
  • Nach der Erfindung ist es zweckmäßig, wenn in an sich bekannter Weise der deckellose Betätigungszylinder an beiden Enden reit Gummimanschetten abgeschlossen ist, die außen am Zylinder selbst festgelegt sind, und daß diese Manschetten innen an den Kolbenstangen bzw. entsprechenden Zwischenstücken befestigt sind. Letzteres ist bei der Anordnung nach dem österreichischen Patent 172 718 nicht der Fall, da dort die Manschetten innen an den Stößeln nur anliegen.
  • Die durch die Erfindung begünstigte Beweglichkeit zwischen der Bremszange und dem Bremsträger ist insbesondere für bestimmte Arten der Achsaufhängung vorteilhaft. Der Bremsträger ist dann mit einem Flanschteil an einem den Achsträger bildenden oder mit diesem verbundenen Ringteil befestigt, welcher in sich das Lager für den Achszapfen bzw. die Welle aufnimmt. Hierzu wird erfindungsgemäß noch vorgeschlagen, dieses Lager mit seinem Außenring in an sich bekannter Weise auf einem elastischen Ring aus Gummi oder einem technisch gleichwertigen Stoff anzuordnen. Diese Anordnung - es kann auch ein balliges Lager gewählt werden - ist vorteilhaft, wenn das Momentanzentrum der Radaufhängung über einen gewissen Betrag außerhalb des Treibstranges - meist nach unten - fällt und unter Vermeidung eines äußeren Gelenkes im Treibstrang gewisse Winkelabweichungen zwischen Radwelle und Radlagerung auftreten.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, und zwar zeigt F i g. 1 eine Hinterradbremse im Schnitt, F i g. 2 eine Vorderradbremse im Schnitt und F i g. 3 eine andere Ausführungsform des Achsträgers im Schnitt.
  • Nach F i g. 1 wird das abzubremsende Rad 10 von einer Welle 11 angetrieben, die mit einem Lager 12 in einem Ringteil 13 gelagert ist. Dieser Ringteil 13 bildet selbst den Achsträger, oder er ist an diesem starr befestigt. Innerhalb der Felge 14 ist eine Bremsscheibe 15 an ihrem äußeren Umfang befestigt, die aus Leichtmetall od. dgl. bestehen kann. Am Ringteil 13 bzw. einem anderen Teil des Achsträgers ist der Bremsträger 16 mit einem flanschartigen Teil 17 befestigt. Letzterer geht oben in eine Doppelgabel über, deren beide Schenkel 18 auf der Innenseite, deren andere beiden Schenkel 19 auf der Außenseite der Bremsscheibe 15 angeordnet sind.
  • Die Bremsscheibe 15 wird innen von einer U-förmigen Bremszange 20 umgriffen, welches auf der zwischen Rad und Scheibe liegenden Seite unmittelbar einen Bremsbacken 21 mit Reibbelag trägt.. Der andere Bremsbacken 22 liegt auf der dem Fahrzeug zugewandten Innenseite der Bremsscheibe 15. Die Schenkel 18 bzw.19 des doppelgabelartigen Bremsträgers umfassen je einen etwa quadratisch ausgebildeten Bremsbacken 21 und 22 mit ihren seitlichen Flächen. Auf der Innenseite ist die Bremszange 20 mit einem Betätigungskolben 25 verbunden, der im Bremszylinder 26 einem anderen Betätigungskolben 27 unmittelbar gegenübersteht, der mit dem Bremsbacken 22 verbunden ist.
  • Der im Bremsträger 16 zur Bildung der Doppelgabel in der Ebene der Bremsscheibe liegende Schlitz 28 ist in seiner Tiefe von der Bremsscheibe selbst abhängig. Der quer zur Bremsscheibe 15 verlaufende, wesentlich tiefere Schlitz dient zum Durchtritt der Bremszange 20 durch den Bremsträger 16. Die Bremszange 20 hat einen Schlitz 30, durch welchen eine Blattfeder 31 eingeführt ist. Diese ist mit ihren Enden am Bremsträger 16 abgestützt und drückt die Bremszange 20 nach unten gegen den Grund 34 des Querschlitzes an. Es kann dabei noch eine nicht dargestellte Fixierung in einer quer zur Bremsscheibe verlaufenden Ebene vorgesehen sein.
  • Wie bereits erwähnt, ist der Bremszylinder 26 schwimmend auf den beiden Betätigungskolben 25 und 27 angeordnet. Er ist seitlich ohne Deckel ausgebildet und in der Mitte zwischen beiden Kolben 25 und 27 mit einem nicht dargestellten Anschluß für das Druckmittel versehen. Den seitlichen Abschluß des Zylinders 26 bilden Manschetten 23 aus Gummi od. dgl., die den Zylinder 26 von außen umgreifen und am inneren Umfang in den Kolbenstangen bzw. in besonderen Zwischenringen 24 dichtend festgelegt sind.
  • Zum Bremsen wird Druckflüssigkeit in den Bremszylinder 26 geleitet und dabei beide Betätigungskolben 25 und 27 auseinandergespreizt. Dadurch werden die Bremsbacken 21 und 22 fest gegen die Bremsscheibe 15 gepreßt. Hierbei richten sich die Backen einschließlich der Bremszange 20 und der Betätigungsorgane nach der Bremsscheibe 15 aus, wobei gegebenenfalls die Blattfeder 31 nachgibt. Das Bremsmoment wird von den Seitenflächen der Bremsbacken 21 und 22 unmittelbar auf die Schenkel 18 und 19 des doppelgabelförmigen Bremsträgers 16 übertragen. Dadurch erfolgt die Kraftübernahme von den Bremsbacken auf den Bremsträger 16 ohne jedes weitere Knick- oder Biegemoment, d. h., es muß direkt der Achsträger das Bremsmoment aufnehmen. Zange, Kolben, Backen usw. bleiben vom Bremsmoment frei.
  • Für die Handbremsbetätigung wird die Bremszange und der Betätigungskolben 25 durch einen Druckstempel 37 zentral durchsetzt, der mit seinem pilzförmigen Kopf 38 am gegenüberliegenden Betätigungskolben 27 anliegt. Der Druckstempel 37 ist durch eine Dichtung 39 gegenüber dem Betätigungskolben 25 abgedichtet. Mit seinem äußeren Ende liegt der Druckstempel 37 an einem gegebenenfalls verstellbaren Stopfen 40 im Handbremshebel 32 an. Letzterer ist bei 41 an der Bremszange 20 drehbar gelagert und bildet mit seinem langen Hebelarm ein Widerlager 42 für den Schlauch 43 des Bowdenzuges der Handbremse. Die Seele 44 dieses Bowdenzuges ist bei 45 an der Bremszange 20 in der Nähe ihrer Anlagefläche am Bremsträger festgelegt. Dadurch ergibt sich eine große wirksame Hebelübersetzung.
  • Beim Betätigen der Handbremse dreht sich der Hebel 32 im Uhrzeigersinn um sein Lager 41, und der Druckstempel 37 drückt auf den Kolben 27, wobei die Bremszange 20 als Widerlager dient. Dies ruft denselben Effekt hervor, als wenn die beiden Betätigungskolben 25 und 27 durch den Druck der Bremsflüssigkeit auseinandergespreizt werden. Die Einstellbarkeit der Zange wird dabei nicht beeinträchtigt.
  • Bei der beschriebenen Scheibenbremse ist die Bremszange nicht durch große Kräfte beansprucht und kann sehr leicht ausgebildet und auch sehr weit in die Radebene hinein verlegt sein. Dies ist bei bestimmten Arten der Achsaufhängung sehr erwünscht. Da bei diesen Achsaufhängungen gewisse Winkelabweichungen zwischen Radwelle und Radlagerung auftreten können, ist das Lager 12 mit seinem Außenring auf einen elastischen Ring 46 aus Gummi od. dgl. im Ringteil 13 abgestützt oder außen ballig ausgeführt.
  • Die F i g. 3 zeigt eine prinzipiell gleiche Scheibenbremse, bei der im Achsträger 47 ein Achszapfen 48 urdrehbar festgelegt ist, der auf zwei Lagern 49 das Rad 10 drehbar trägt. Der Achsträger 47 hat zwei nach oben gerichtete Augen 50. Der Bremsträger besteht bei dieser Ausführungsform aus zwei einzelnen Gabelstücken, die jedes für sich mit Schrauben 52 an diesen Augen 50 festgelegt sind und die zusammen eine Doppelgabel bilden. Dabei können nicht näher dargestellte Anlageflächen oder Fixierungsstifte vorgesehen sein.
  • Jedes dieser Gabelstücke 50 umfaßt mit zwei Schenkeln 53 die Bremsscheibe in bereits beschriebener Art und Weise. Zwischen zwei Schenkeln 53 - die auf derselben Seite der Bremsscheibe liegen -sind die Bremsbacken 21 und 22 angeordnet. Die Ausbildung der Bremszange 20, der Bremsbacken und der Betätigungskolben 25 und 27 ist im Prinzip dieselbe wie bei der Ausführungsform nach F i g. 1. Zum Unterschied davon ist jedoch nunmehr der Bremszylinder 26 fest mit den beiden Gabelstücken des Bremsträgers verbunden und diese dadurch zu einem einheitlichen in sich starren Bremsträger vereint. Anordnung der Handbremse ist dieselbe wie vorher. Ebenso besteht Übereinstimmung in der Wirkungsweise.
  • Nach F i g. 3 ist ein Achsträger 55 mit kastenförmigem oder rundem Querschnitt an seinem Ende mit dem Ringteil 56 zu einem in sich geschlossenen Achsträger vereint. Dabei dienen entsprechende Bleche 29 bzw. 51 als Verstärkungen und als seitlicher Abschluß. In dem Ringteil 56 ist auf dem Lager 12, welches wiederum außen ballig oder auf einem Gummiring 46 abgestützt ist, die Antriebswelle 11 gelagert. An diesem einheitlichen Achsträger 55 ist der Bremsträger 16 z. B. mit Schrauben 54 befestigt. Bremsträger 16 und die Bremse selbst können dabei nach F i g. 1 oder 2 ausgebildet sein.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Teilbelag-Scheibenbremse für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer im Bereich ihres äußeren Umfanges am abzubremsenden Rad befestigten Bremsscheibe und einer die Bremsscheibe innen umgreifenden, gegenüber dem Bremsträger einstellbaren Bremszange, deren Schenkel die Bremsbacken mit den Bremsbelägen tragen und wobei als Betätigungsorgane für die Bremsbacken nur auf einer Seite der Bremsscheibe in einem Betätigungszylinder zwei Betätigungskolben einander gegenüberstehen, deren erster mit der Bremszange und deren zweiter mit einem Bremsbacken in Verbindung steht, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Bremszange (20) und der erste Betätigungskolben (25) im Inneren durch einen ihm gegenüber abgedichteten Druckstempel (37) durchsetzt wird, der mit einem pilzförmigen Kopf (38) am zweiten Betätigungskolben (27) anliegt und dessen Ende außen an einem in der Bremszange (20) schwenkbar gelagerten Hebel (32) der Handbremsbetätigung anliegt, welcher an seinem freien Ende ein Widerlager (42) für den einen Teil (43) eines Seilzuges bildet, dessen anderer Teil (44) an der Bremszange (20) angreift.
  2. 2. Scheibenbremse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der beide Betätigungskolben aufnehmende Betätigungszylinder (26) ohne Verbindung mit einem Teil des Bremsträgers oder einem anderen festen Teil schwimmend auf den beiden Betätigungskolben (25 und 27) angeordnet ist.
  3. 3. Scheibenbremse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der beide Betätigungskolben aufnehmende Betätigungszylinder (26) mit dem auf der Fahrzeuginnenseite der Bremsscheibe liegenden Schenkel (53) des Bremsträgers in an sich bekannter Weise fest verbunden ist.
  4. 4. Scheibenbremse nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der deckellose Betätigungszylinder (26) an beiden Enden mit Gummimanschetten (23) abgeschlossen ist, die außen am Betätigungszylinder (26) selbst festgelegt sind, und daß diese Manschetten (23) innen an den Kolbenstangen bzw. entsprechenden Zwischenstücken (24) befestigt sind.
  5. 5. Scheibenbremse nach einem der vorstehenden Ansprüche und mit einem Bremsträger, der mit einem Flanschteil an einem den Achsträger bildenden oder mit diesem verbundenen Ringteil befestigt ist, welcher in sich das Lager für den Achszapfen oder die Welle aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (12) für den Achszapfen oder die Welle mit seinem Außenring in an sich bekannter Weise auf einem elastischen Ring (46) aus Gummi oder einem technisch gleichwertigen Stoff in diesem Ringteil (13 bzw. 56) abgestützt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 823 410; deutsche Auslegeschriften Nr. 1070 048, 1095140; österreichische Patentschrift Nr. 172 718; französische Zusatzpatentschrift Nr. 69 476 zum Patent Nr. 1123 817.
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