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DE1276418B - Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von bahnfoermigem Gut auf Wickelkerne - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von bahnfoermigem Gut auf Wickelkerne

Info

Publication number
DE1276418B
DE1276418B DES106461A DES0106461A DE1276418B DE 1276418 B DE1276418 B DE 1276418B DE S106461 A DES106461 A DE S106461A DE S0106461 A DES0106461 A DE S0106461A DE 1276418 B DE1276418 B DE 1276418B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
roller
rollers
web
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES106461A
Other languages
English (en)
Inventor
Edouard Roger Armelin
Edward Albert Breakker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe dEtudes de Machines Speciales SA
Original Assignee
Societe dEtudes de Machines Speciales SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societe dEtudes de Machines Speciales SA filed Critical Societe dEtudes de Machines Speciales SA
Publication of DE1276418B publication Critical patent/DE1276418B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H2301/418Changing web roll
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    • B65H2408/23Winding machines
    • B65H2408/231Turret winders
    • B65H2408/2315Turret winders specified by number of arms
    • B65H2408/23157Turret winders specified by number of arms with more than three arms

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES ÄÄ PATENTAMT Int. Cl.:
B 65h
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 47 k-5/10
Nummer: 1276418
Aktenzeichen: P 12 76 418.0-53 (S 106 461)
Anmeldetag: 12. Oktober 1966
Auslegetag: 29. August 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von bahnförmigem Gut auf Wickelkerne, die mit Hilfe eines schrittweise drehbaren Schwenkrahmens mit radialen Aufnahmeschlitzen für die Wickelkerne einer Bewicklungs-Station zugeführt werden und beim Bewickeln auf zwei angetriebenen Walzen aufliegen, während eine zu diesen Walzen bewegliche dritte Walze den Wikkel andrückt, wobei eine Schneidvorrichtung die Bahn von dem jeweils fertigen Wickel abtrennt und eine Vorrichtung zum Befestigen des Anfangs der neuen Gutlänge am neuen Wickelkern vorgesehen ist.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art ist ein in seiner Längsrichtung verschiebbares Messer vorgesehen, das die ankommende Bahn von dem bereits fertiggestellten Wickel trennt. Nachteilig an dieser bekannten Vorrichtung ist, daß eine bewegbare Schneidvorrichtung nicht nur einen verhältnismäßig großen baulichen Aufwand erfordert, sondern auch eine Steuerung für das Messer benötigt, die zu einem so genau vorgegebenen Zeitpunkt wirksam wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß der Schneidvorgang mit den sich ohnehin ergebenden Bewegungsvorgängen zwangsweise verbunden ist und somit das Schneiden der Bahn stets im richtigen Augenblick erfolgt.
Bei einer Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von bahnförmigem Gut kommt es darauf an, den neuen Bahnanfang zuverlässig und mit einfachen Mitteln am frisch zu bewickelnden Kern zu befestigen. Diese und die zuvor genannte Aufgabe werden durch die Erfindung dadurch gelöst, daß die Schneidvorrichtung aus einem in der Nähe eines jeden Aufnahmeschlitzes am Schwenkrahmen befestigten festen Messer und einem damit zusammenwirkenden, ortsfesten Messer besteht, das, bezogen auf die Bewegung des fertigen Wickels, hinter der Wickelstation außerhalb des Rahmens angeordnet ist, und daß die Vorrichtung zum Befestigen des Gutbahnanfangs aus einer zwischen den angetriebenen Walzen an der Bewicklungsstation hindurchbewegbaren, in an sich bekannter Weise in den am Wickelkern vorgesehenen Schlitz einführbaren Zunge gebildet ist. Hierdurch wird gleichzeitig eine Abtrennung der auf den vollen Wickel laufenden Bahn und ein sicheres Einführen des neuen Bahnanfangs in den neuen Wickelkern erreicht, wobei die benötigten Einrichtungen einfach gebaut sind und sie wenig Raum beanspruchen.
Es ist zwar bereits bekannt, bei einer Vorrichtung zum selbsttätigen Aufwickeln als Wickelkern eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln
von bahnförmigem Gut auf Wickelkerne
Anmelder:
Societe d'Etudes de machines speciales, Paris
Vertreter:
Dipl.-Ing. O. G. Beil, Patentanwalt,
4000 Düsseldorf, Kreuzstr. 32
Als Erfinder benannt:
Edward Albert Breakker,
Edouard Roger Armelin, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 13. Oktober 1965 (43 398)
Hülse aus Pappe zu verwenden, in die ein vor- und zurückbewegbares Messer zunächst einen schmalen, in Umfangsrichtung verlaufenden Schlitz einschneidet. Wenn danach der Anfang des Wickelgutes auf die Hülse aufgelegt und das Messer erneut gegen den Schlitz bewegt wird, schiebt sich der Gutanfang in die Öffnung der Hülse, wobei er sich gleichzeitig V-förmig zusammenfaltet. Diese bekannte Vorrichtung ist nur bei sehr schmalen Gutbahnen verwendbar. Sie benötigt darüber hinaus ein besonderes Messer zum Durchtrennen des Gutes, nachdem eine Hülse vollgewickelt ist.
Während des Einsteckens des neuen Gutbahnanfangs in den geschlitzten Wickelkern muß dafür gesorgt werden, daß das nach wie vor angelieferte Wickelgut mit seinem vorn liegenden Ende nicht weiter vorrückt, weil es sonst nicht in den Schlitz eingeführt werden kann. Aus diesem Grunde sieht die Erfindung fernerhin vor, daß vor der Bewicklungsstation ein an der Bewegungsbahn des ankommenden Wickelguts angeordneter, beim Durchtrennen der Bahn und beim Befestigen des Bahnanfangs am Wikkelkern schließbarer Brems- und Halteanschlag angeordnet ist.
Es genügt jedoch nicht, lediglich die Bahn während des Kernwechsels festzuhalten, sondern die weiter angelieferte Bahn muß kurzzeitig von einer Spanneinrichtung aufgenommen werden. Da der vorn liegende Bahnanfang während der besonderen Anordnung der Messer bereits über die Stelle hinweggegangen ist, an der der Anfang in den neuen Wikkelkern eingesteckt werden muß, wird nach einer
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weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung vor dem Brems- und Halteanschlag eine aus zwei Walzen bestehende Spanneinrichtung angeordnet, welche von einer beim Schneidvorgang auslösbaren Sperre gehalten ist, wobei die Auslösung des Brems- und Halteanschlags und der Spanneinrichtung so ausgebildet ist, daß die Bahn vor dem Schließen des Anschlags durch die Spanneinrichtung in die zum Einführen in den nächsten Wickelkern erforderliche Lage zurückgezogen wird. Die Walzen der Spanneinrichtung können frei drehbar an den Enden eines federbelasteten, schwenkbaren Arms gelagert sein.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 bis 11 in schematischer Darstellung den Schwenkrahmen der erfindungsgemäßen Vorrichtung in seinen verschiedenen, während des Betriebsablaufs auftretenden Stellungen,
F i g. 12 und 13 eine Vorder- und Seitenansicht der die dritte Antriebsrolle steuernden Vorrichtung und ao
Fig. 14 einen senkrechten Schnitt durch den Schwenkrahmen.
Der in den Fig. 1 bis 11 dargestellte Schwenkrahmen besteht aus zwei seitlichen Platten, die miteinander verbunden sind und von denen jede sechs vom Rand radial nach innen verlaufende, sich einander deckende Schlitze 23 aufweist, die zur Aufnahme der mit M bezeichneten Wickelkerne dienen.
Die Wickelkerne haben jeweils einen diametral durchgehenden Schlitz, in dem der Anfang des aufzuwickelnden Gutes befestigt wird. Der Schwenkrahmen wird schrittweise um je 60° nach jedem Aufwickelvorgang weitergedreht, so daß die leeren Wikkelkerne nacheinander zur Wickelstation gelangen, die am untersten Teil des Schwenkrahmens angeordnet ist. Der leere Wickelkern wird hierbei an eine Führung übergeben, wenn er aus den Schlitzen, in denen er beim Durchgang durch den obenliegenden Teil des Schwenkrahmens liegt, hinausrollt.
An der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung ist die Gutbahn zu einem Wickel von nahezu endgültiger Größe aufgewickelt. Die Bahn und der Wickel werden von an der Außenseite des Wickels anliegenden Rollen transportiert. Der in der Herstellung befindliche Wickel 10 liegt auf zwei Antriebswalzen 11 und 12 und berührt eine dritte, auf der Oberseite des Wickels liegende Walze 13, die für eine gute Anlage an allen Walzen sorgt.
Die Gutbahn kommt von einer (nicht gezeigten) Rolle und läuft über zwei schwenkbar gelagerte Walzen 14 und 15, ist dann über zwei weitere Walzen 16 geführt, geht zwischen zwei Brems- oder Halteelementen 17 und 18 hindurch und läuft über eine schwenkbar gelagerte Spannrolle 19 zum Wickel.
Wenn der Wickel 10 in der gewünschten Größe fertiggestellt ist, beginnen erneut die Vorgänge, durch die der fertige Wickel mit dem Kern ausgeworfen, die Gutbahn durchtrennt und ein neuer Kern zu bewickeln begonnen wird. Wie sich aus F i g. 2 ergibt, dreht sich ein Sperrglied 20 eines Malteserkreuztriebes aus einem Rücksprung 21 im Schwenkrahmen 22 heraus, so daß der Schwenkrahmen drehbar ist. F i g. 3 zeigt, daß der Schwenkrahmen seine Drehung beginnt, sobald er in der erläuterten Weise entsperrt ist. Gemäß Fig.4 hat das Sperrglied20 des Malteserkreuztriebes eine Drehung um 180° vollendet und seine Bewegung beendet, wodurch der Schwenkrahmen nunmehr völlig freigegeben ist. Gleichzeitig werden die Antriebswalzen 11,12 und 13 von ihren Antrieben abgeschaltet und bleiben stehen. Durch die Bewegung des Schwenkrahmens bewegt sich der Wickel, bezogen auf F i g. 4, nach links, wobei jedoch die Gutbahn noch mit dem Wickel verbunden ist.
Bei weiterer Drehung, bei der die Anordnung die Lage nach F i g. 5 erreicht, rollt der Wickel bzw. der Wickelkern aus dem Schlitz 23, in dem er bis dahin im Schwenkrahmen gelegen hat, und entfernt sich von diesem letzteren. Bei der Weiterbewegung des Schwenkrahmens geht ein am Schwenkrahmen befestigtes Messer 24 dicht an einem außerhalb des Ramhens angeordneten, feststehenden Messer 25 vorbei; hierbei wird die Gutbahn durchtrennt. Sobald dies geschieht, drückt der bewegliche Teil 17 des Brems- und Halteanschlags 17,18 die Gutbahn gegen den Gegenanschlag 18, so daß die Gutbahn an ihrem vorderen Ende festliegt. Gleichzeitig beginnen sich die schwenkbaren Walzen 14,15 um ihre Schwenkachse 26 zu drehen und dadurch die nachkommende Gutlänge aufzunehmen, da die Gutbahn ständig nachgefördert wird.
Aus F i g. 6 ergibt sich, daß der Teil der Gutbahn, der vor dem Brems- und Halteanschlag 17,18 liegt, von dem feststehenden Messer 25 durch die Abwärtsbewegung der Spannrolle 19 zurückgezogen wird. Die Spannrolle wird bis zu diesem Stadium durch eine entriegelbare Sperre in ihrer Ausgangsstellung gehalten, nunmehr jedoch freigegeben. Die Bewegung der Spannrolle 19 ist beendet, wenn sie an einem (nicht gezeigten) Anschlag zur Anlage kommt. Die Abwärtsbewegung der Spannrolle ist so auf die zurückzuziehende Länge der Gutbahn abgestimmt, daß bei Beendigung des Zurückziehvorgangs das Gutbahnende genau über der Antriebswalze 11 liegt. F i g. 6 zeigt ferner, daß der nächste, leere Wickelkern M nunmehr in Berührung mit der Antriebswalze 12 gekommen ist und sich in Bereitstellung zur Durchführung des Bewicklungsvorgangs befindet. Das Sperrglied 20 des Malteserkreuztriebes hat ebenfalls begonnen, sich in den nächsten, ankommenden Rücksprung 21 hineinzudrehen.
Bei der Stellung nach F i g. 7 ist die Drehbewegung des Schwenkrahmens beendet, und das Sperrglied 20 des Malteserkreuztriebes hat sich bereits so weit in den Rücksprung 21 hineingedreht, daß der Schwenkrahmen keinerlei Drehung mehr ausführen kann.
F i g. 8 zeigt, daß das Sperrglied 20 nunmehr seine Drehung beendet hat und den Schwenkrahmen durch vollständigen Eingriff in den Rücksprung 21 festhält. Die Antriebswalze 13, die sich bei der Abgabe des vorhergehenden, vollen Wickels nach unten bewegt hat, liegt nunmehr an dem noch leeren Wickelkern an und drückt diesen wiederum gegen die untenliegenden Antriebswalzen 11 und 12. Ferner hat eine Einsteckzunge 28, die zum Einführen des Anfangs des neu aufzuwickelnden Gutbahnabschnittes in den Schlitz 30 des leeren Kerns M dient, ihre Aufwärtsbewegung begonnen. Der noch leere Wickelkern M wird gemäß Fig.9 in die zum Einstecken des Anfangs des neuen Wickelgutabschnitts mit Hilfe der Einschiebzunge 28 erforderliche Stellung durch eine nicht gezeigte Vorrichtung gebracht. Diese Vorrichtung besteht aus einem Hebel mit einer Steuerfläche, die in Berührung mit zwei im Abstand und diametral zueinander an einem Ende des Wickelkerns angeordneten Rollen gebracht wird. Die Rollen kommen mit der Steuerfläche bei Weiterschaltung des Schwenk-

Claims (1)

  1. 5 6
    rahmens in Berührung. Hierdurch wird gleichzeitig Die Walze 13 ist zusätzlich angetrieben. Dies erder Wickelkern in die erforderliche Wickelstellung in folgt über drei endlose Ketten, die über entspredem Augenblick, in dem er die Wickelstation erreicht, chende Kettenräder geführt sind. Die Ketten sind mit gebracht. Sodann wird die Steuerfläche außer Beruh- 50,51 und 52 bezeichnet. Der Antrieb für die Walze rung mit den Rollen gebracht, so daß der Wickelkern 5 13 ist so ausgebildet, daß die Walze mit gleicher Umsich während des Wickelvorgangs frei drehen kann. fangsgeschwindigkeit wie die anderen Antriebswalzen In der Darstellung nach F i g. 9 ist die Einsteckzunge 11 und 12 rotiert.
    voll in den Schlitz 31 eingeschoben gezeigt. Bei die- Die Auf- und Abwärtsbewegung der Walze 13
    ser Bewegung nimmt sie den Anfang des neuen Wik- wird durch zwei hydraulische Dämpfer 53,54 be-
    kelgutabschnitts mit. io kannter Bauart gedämpft. Die Dämpfer sind mit
    Bei der Lage nach F i g. 10 ist der Einsteckvorgang Hilfe von Halterungen 55,56 und Zwischenstücken beendet und die Zunge 28 zurückgezogen. Die An- 57,58 mit Verlängerungen 59,60 der Hebel 31 und triebsrollen 11 und 12 haben begonnen, sich zu dre- 32 verbunden. Die hydraulischen Dämpfer sorgen hen. Während des ersten Augenblicks der Aufwick- dafür, daß gegen die Aufwärtsbewegung der Walze lung bleibt der Brems- oder Halteanschlag 17,18 15 13 ein Widerstand auftritt. Ein Teil der nach unten noch geschlossen. Durch die beginnende Drehung des gerichteten, auf den in der Herstellung befindlichen Wickelkerns wird daher zunächst der vorn liegende Wickel ausgeübten Kraft stammt daher von den Teil der Gutbahn gespannt, wodurch die Spannrolle Dämpfern. Sie haben darüber hinaus die Aufgabe, 19 in ihre obere Ausgangslage zurückbewegt wird. die Abwärtsbewegung der Walze zu dämpfen, wenn Sobald die Spannrolle 19 diese Stellung erreicht hat, ao die vollständig bewickelte Rolle der Maschine entfällt die bereits erwähnte Sperre ein. nommen wird. Die Walze 13 gelangt daher nach der
    Wie sich aus der Darstellung nach Fig. 11 ergibt, Entnahme des fertigen Wickels nicht früher in ihre
    haben sich nunmehr die Teile 17 und 18 des Brems- Ausgangsstellung, als bis ein neuer Wickelkern ord-
    oder Halteanschlags voneinander entfernt, und die in nungsgemäß angebracht worden ist. Die Walze 13
    der Zwischenzeit durch die Drehung der Walzen 14 25 schlägt daher nicht mit nennenswerter Kraft auf den
    und 15 um ihre gemeinsame Achse aufgenommene leeren Wickelkern auf.
    Gutbahnlänge wird zunächst aufgewickelt. Der Be- In Fig. 14 ist die Wickelstation der Maschine in Wicklungsvorgang wird nunmehr so lange fortgesetzt, weitergehenden Einzelheiten dargestellt. Der Wickeibis der Zustand nach F i g. 1 wieder erreicht ist. kern M, der noch unbewickelt ist, wird zwischen den
    Die obere Antriebsrolle 13 ist so gelagert, daß sie 30 drei Walzen 11,12 und 13 gehalten. Mit der in der bei ihrer Bewegung nach oben auf Grund des dicker Zeichnung gezeigten Lage hat der Bewicklungsvorwerdenden Wickels einen geradlinigen Weg zurück- gang gerade begonnen. Das beim Übergang von dem legt. Hierdurch wird erreicht, daß der Andruck des vollbewickelten auf den noch unbewickelten Kern Wickels an die Antriebswalzen 11 und 12 stets gleich- von den Walzen 14,15 aufgenommene Gut ist bereits bleibt. Der von der Walze 13 ausgeübte, nach unten 35 aufgewickelt worden, so daß die Walzen in Normalgerichtete Druck beruht zum Teil auf dem Eigen- stellung stehen und der Bremsanschlag bei 17,18 gegewicht der Walze und dem mit ihr verbundenen Me- öffnet ist.
    chanismus sowie auf dem Widerstand, den die Walze An dem die Walzen 14 und 15 lagernden Arm und ihr Antriebsmechanismus ihrer Bewegung nach greift eine Feder 61 an. Der feststehende Anschlag 18 oben bei Zunahme des Wickeldurchmessers erzeugen. 40 ist mit einem stationären Teil des Maschinenrahmens Dieser Widerstand ergibt sich durch eine Dämpfungs- verbunden, während der andere Teil 17 um eine einrichtung, die an dem die Walze 13 haltenden Me- Welle 62 schwenkbar und dadurch zwischen Bremschanismus vorgesehen ist. Stellung und Freigabestellung bewegbar ist. Die
    Der Mechanismus, der die Walze 13 trägt und in Spannrolle 19 ist um eine Welle 63 schwenkbar. Auf
    ihrer Stellung hält, ist in den F i g. 12 und 13 dar- 45 der Welle 63 ist eine mit Zähnen 65 versehene
    gestellt. Die Walze 13 ist zwischen den Enden zweier Scheibe 64 befestigt, mit der eine Sperrklinke 66 in
    paralleler Hebel 31 und 32 gelagert, die an ihren Eingriff kommt. Die Sperrklinke 66 bildet die Sperre,
    anderen Enden an zwei ebenfalls schwenkbaren He- die die Spannrolle 19 in ihrer oberen Lage hält. Die
    bein 33 und 34 angelenkt sind. Wenn die Walze 13 Klinke 66 ist um eine Welle 67 schwenkbar und wird
    nach oben verdrängt wird, führen die Hebel eine vor- 50 jeweils beim Vorbeigang eines am Schwenkrahmen
    gegebene Drehbewegung aus. Die Bewegung der He- befestigten Vorsprungs, der am gegenüberliegenden
    bei 31 und 32 zu den Hebeln 33 und 34 wird durch Ende der Klinke anschlägt, aus der Zahnung bei 65
    eine über ein Kettenrad 36 am Hebel 31 und ein Ket- ausgehoben. Hierdurch wird, wie erwähnt, die Rolle
    tenrad 37 auf einer Welle 38 geführte endlose Kette 19 freigegeben, so daß sie sich nach unten bewegen
    35 bestimmt. Bei Drehung der Welle 38 dreht sich 55 und den vorderen Teil des neuen Bahngutabschnitts
    ein ebenfalls auf dieser Welle befestigtes Kettenrad vom Messer 25 zurückziehen kann.
    40 mit und überträgt seine Drehung auf ein mit Die Einsteckzunge 28 ist in Fi g. 14 in zurück-
    einem Hebel 42 verbundenes Zahnrad 41. Am gegen- gezogener Stellung gezeigt. Die Zunge wird mit Hilfe
    überliegenden Ende ist der Hebel 42 mit einer Rolle einer exzentrischen Steuerkurve 70 betätigt. Zur
    43 versehen, die zwischen zwei Führungsplatten 44 60 Übertragung der Steuerbewegung dient ein bei 72
    und 45 geführt ist. Die Platten 44 und 45 sind an schwenkbarer Hebel, der mit seinem der Steuerkurve
    einem Hebel 46 befestigt, der seinerseits an einem zur abgewandten Ende an einem die Zunge 28 haltenden
    Welle 38 konzentrischen Rohr 47 befestigt ist und Zwischenstück angelenkt ist.
    mit dem auch die beiden Hebel 33 und 34 verbunden
    sind. Wenn die Hebel 31 und 32 ihre Winkelstellung 65 Patentansprüche:
    verändern, ändert sich auch die Winkelstellung der
    Hebel 33 und 34, so daß die Walze 13 die gewünschte 1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwik-
    Bewegung in senkrechter Richtung ausführt. kein von bahnförmigem Gut auf Wickelkerne, die
    mit Hilfe eines schrittweise drehbaren Schwenkrahmens mit radialen Aufnahmeschlitzen für die Wickelkerne einer Bewicklungsstation zugeführt werden und beim Bewickeln auf zwei angetriebenen Walzen aufliegen, während eine zu diesen Walzen bewegliche dritte Walze den Wickel andrückt, wobei eine Schneidvorrichtung die Bahn von dem jeweils fertigen Wickel abtrennt und eine Vorrichtung zum Befestigen des Anfangs der neuen Gutlänge am neuen Wickelkern vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung aus einem in der Nähe eines jeden Aufnahmeschlitzes am Schwenkrahmen (22) befestigten festen Messer (24) und einem damit zusammenwirkenden, ortsfesten Messer (25) besteht, das, bezogen auf die Bewegung des fertigen Wickels, hinter der Wickelstation außerhalb des Rahmens (22) angeordnet ist, und daß die Vorrichtung zum Befestigen des Gutbahnanfangs aus einer zwischen den angetriebenen Walzen (11,12) an der Bewicklungsstation hindurchbewegbaren, in an sich bekannter Weise in den am Wickelkern (M) vorgesehenen Schlitz einführbaren Zunge (28) gebildet ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Bewicklungsstation ein an der Bewegungsbahn des ankommenden Wikkelguts angeordneter, beim Durchtrennen der Bahn und beim Befestigen des Bahnanfangs am Wickelkern (M) schließbarer Brems- und Halteanschlag (18) vorgesehen ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Brems- und Halteanschlag (18) eine aus zwei Walzen (14,15) bestehende Spanneinrichtung angeordnet ist, welche von einer beim Schneidvorgang auslösbaren Sperre gehalten ist, wobei die Auslösung des Brems- und Halteanschlags (18) und der Spanneinrichtung (14,15) so ausgebildet ist, daß die Bahn vor dem Schließen des Anschlags durch die Spanneinrichtung in die zum Einführen in den nächsten Wickelkern erforderliche Lage zurückgezogen wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (14,15) der Spanneinrichtung frei drehbar an den Enden eines federbelasteten, schwenkbaren Arms gelagert sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Auslegeschrift Nr. 1175 960;
    USA.-Patentschriften Nr. 3 009 666,3 066 883.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
    809 598/269 8.68 © Bundesdruckerei Berlin
DES106461A 1965-10-13 1966-10-12 Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von bahnfoermigem Gut auf Wickelkerne Pending DE1276418B (de)

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GB43398/65A GB1153633A (en) 1965-10-13 1965-10-13 Improvements in Web Rewinding Machines

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DE1276418B true DE1276418B (de) 1968-08-29

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ID=10428587

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES106461A Pending DE1276418B (de) 1965-10-13 1966-10-12 Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von bahnfoermigem Gut auf Wickelkerne

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GB (1) GB1153633A (de)
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