DE1276418B - Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von bahnfoermigem Gut auf Wickelkerne - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von bahnfoermigem Gut auf WickelkerneInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES ÄÄ PATENTAMT
Int. Cl.:
B 65h
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 47 k-5/10
Nummer: 1276418
Aktenzeichen: P 12 76 418.0-53 (S 106 461)
Anmeldetag: 12. Oktober 1966
Auslegetag: 29. August 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von bahnförmigem Gut auf
Wickelkerne, die mit Hilfe eines schrittweise drehbaren Schwenkrahmens mit radialen Aufnahmeschlitzen
für die Wickelkerne einer Bewicklungs-Station zugeführt werden und beim Bewickeln auf
zwei angetriebenen Walzen aufliegen, während eine zu diesen Walzen bewegliche dritte Walze den Wikkel
andrückt, wobei eine Schneidvorrichtung die Bahn von dem jeweils fertigen Wickel abtrennt und
eine Vorrichtung zum Befestigen des Anfangs der neuen Gutlänge am neuen Wickelkern vorgesehen ist.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art ist ein in seiner Längsrichtung verschiebbares Messer vorgesehen,
das die ankommende Bahn von dem bereits fertiggestellten Wickel trennt. Nachteilig an dieser
bekannten Vorrichtung ist, daß eine bewegbare Schneidvorrichtung nicht nur einen verhältnismäßig
großen baulichen Aufwand erfordert, sondern auch eine Steuerung für das Messer benötigt, die zu einem so
genau vorgegebenen Zeitpunkt wirksam wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß
der Schneidvorgang mit den sich ohnehin ergebenden Bewegungsvorgängen zwangsweise verbunden ist und
somit das Schneiden der Bahn stets im richtigen Augenblick erfolgt.
Bei einer Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von bahnförmigem Gut kommt es darauf an,
den neuen Bahnanfang zuverlässig und mit einfachen Mitteln am frisch zu bewickelnden Kern zu befestigen.
Diese und die zuvor genannte Aufgabe werden durch die Erfindung dadurch gelöst, daß die
Schneidvorrichtung aus einem in der Nähe eines jeden Aufnahmeschlitzes am Schwenkrahmen befestigten
festen Messer und einem damit zusammenwirkenden, ortsfesten Messer besteht, das, bezogen
auf die Bewegung des fertigen Wickels, hinter der Wickelstation außerhalb des Rahmens angeordnet
ist, und daß die Vorrichtung zum Befestigen des Gutbahnanfangs aus einer zwischen den angetriebenen
Walzen an der Bewicklungsstation hindurchbewegbaren, in an sich bekannter Weise in den am Wickelkern
vorgesehenen Schlitz einführbaren Zunge gebildet ist. Hierdurch wird gleichzeitig eine Abtrennung
der auf den vollen Wickel laufenden Bahn und ein sicheres Einführen des neuen Bahnanfangs in den
neuen Wickelkern erreicht, wobei die benötigten Einrichtungen einfach gebaut sind und sie wenig Raum
beanspruchen.
Es ist zwar bereits bekannt, bei einer Vorrichtung zum selbsttätigen Aufwickeln als Wickelkern eine
Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln
von bahnförmigem Gut auf Wickelkerne
von bahnförmigem Gut auf Wickelkerne
Anmelder:
Societe d'Etudes de machines speciales, Paris
Vertreter:
Dipl.-Ing. O. G. Beil, Patentanwalt,
4000 Düsseldorf, Kreuzstr. 32
Als Erfinder benannt:
Edward Albert Breakker,
Edouard Roger Armelin, London
Edward Albert Breakker,
Edouard Roger Armelin, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 13. Oktober 1965 (43 398)
Hülse aus Pappe zu verwenden, in die ein vor- und zurückbewegbares Messer zunächst einen schmalen,
in Umfangsrichtung verlaufenden Schlitz einschneidet. Wenn danach der Anfang des Wickelgutes auf
die Hülse aufgelegt und das Messer erneut gegen den Schlitz bewegt wird, schiebt sich der Gutanfang in
die Öffnung der Hülse, wobei er sich gleichzeitig V-förmig zusammenfaltet. Diese bekannte Vorrichtung
ist nur bei sehr schmalen Gutbahnen verwendbar. Sie benötigt darüber hinaus ein besonderes Messer
zum Durchtrennen des Gutes, nachdem eine Hülse vollgewickelt ist.
Während des Einsteckens des neuen Gutbahnanfangs in den geschlitzten Wickelkern muß dafür
gesorgt werden, daß das nach wie vor angelieferte Wickelgut mit seinem vorn liegenden Ende nicht weiter
vorrückt, weil es sonst nicht in den Schlitz eingeführt werden kann. Aus diesem Grunde sieht die
Erfindung fernerhin vor, daß vor der Bewicklungsstation ein an der Bewegungsbahn des ankommenden
Wickelguts angeordneter, beim Durchtrennen der Bahn und beim Befestigen des Bahnanfangs am Wikkelkern
schließbarer Brems- und Halteanschlag angeordnet ist.
Es genügt jedoch nicht, lediglich die Bahn während des Kernwechsels festzuhalten, sondern die weiter
angelieferte Bahn muß kurzzeitig von einer Spanneinrichtung aufgenommen werden. Da der vorn liegende
Bahnanfang während der besonderen Anordnung der Messer bereits über die Stelle hinweggegangen
ist, an der der Anfang in den neuen Wikkelkern eingesteckt werden muß, wird nach einer
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weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung vor dem Brems- und Halteanschlag eine aus zwei
Walzen bestehende Spanneinrichtung angeordnet, welche von einer beim Schneidvorgang auslösbaren
Sperre gehalten ist, wobei die Auslösung des Brems- und Halteanschlags und der Spanneinrichtung so ausgebildet
ist, daß die Bahn vor dem Schließen des Anschlags durch die Spanneinrichtung in die zum Einführen
in den nächsten Wickelkern erforderliche Lage zurückgezogen wird. Die Walzen der Spanneinrichtung
können frei drehbar an den Enden eines federbelasteten, schwenkbaren Arms gelagert sein.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 bis 11 in schematischer Darstellung den
Schwenkrahmen der erfindungsgemäßen Vorrichtung in seinen verschiedenen, während des Betriebsablaufs
auftretenden Stellungen,
F i g. 12 und 13 eine Vorder- und Seitenansicht der die dritte Antriebsrolle steuernden Vorrichtung und ao
Fig. 14 einen senkrechten Schnitt durch den Schwenkrahmen.
Der in den Fig. 1 bis 11 dargestellte Schwenkrahmen besteht aus zwei seitlichen Platten, die miteinander
verbunden sind und von denen jede sechs vom Rand radial nach innen verlaufende, sich einander
deckende Schlitze 23 aufweist, die zur Aufnahme der mit M bezeichneten Wickelkerne dienen.
Die Wickelkerne haben jeweils einen diametral durchgehenden Schlitz, in dem der Anfang des aufzuwickelnden
Gutes befestigt wird. Der Schwenkrahmen wird schrittweise um je 60° nach jedem Aufwickelvorgang
weitergedreht, so daß die leeren Wikkelkerne nacheinander zur Wickelstation gelangen,
die am untersten Teil des Schwenkrahmens angeordnet ist. Der leere Wickelkern wird hierbei an eine
Führung übergeben, wenn er aus den Schlitzen, in denen er beim Durchgang durch den obenliegenden
Teil des Schwenkrahmens liegt, hinausrollt.
An der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung ist die Gutbahn zu einem Wickel von nahezu endgültiger
Größe aufgewickelt. Die Bahn und der Wickel werden von an der Außenseite des Wickels anliegenden
Rollen transportiert. Der in der Herstellung befindliche Wickel 10 liegt auf zwei Antriebswalzen 11 und
12 und berührt eine dritte, auf der Oberseite des Wickels liegende Walze 13, die für eine gute Anlage
an allen Walzen sorgt.
Die Gutbahn kommt von einer (nicht gezeigten) Rolle und läuft über zwei schwenkbar gelagerte Walzen
14 und 15, ist dann über zwei weitere Walzen 16 geführt, geht zwischen zwei Brems- oder Halteelementen
17 und 18 hindurch und läuft über eine schwenkbar gelagerte Spannrolle 19 zum Wickel.
Wenn der Wickel 10 in der gewünschten Größe fertiggestellt ist, beginnen erneut die Vorgänge, durch
die der fertige Wickel mit dem Kern ausgeworfen, die Gutbahn durchtrennt und ein neuer Kern zu bewickeln
begonnen wird. Wie sich aus F i g. 2 ergibt, dreht sich ein Sperrglied 20 eines Malteserkreuztriebes
aus einem Rücksprung 21 im Schwenkrahmen 22 heraus, so daß der Schwenkrahmen drehbar ist.
F i g. 3 zeigt, daß der Schwenkrahmen seine Drehung beginnt, sobald er in der erläuterten Weise entsperrt
ist. Gemäß Fig.4 hat das Sperrglied20 des Malteserkreuztriebes
eine Drehung um 180° vollendet und seine Bewegung beendet, wodurch der Schwenkrahmen
nunmehr völlig freigegeben ist. Gleichzeitig werden die Antriebswalzen 11,12 und 13 von ihren
Antrieben abgeschaltet und bleiben stehen. Durch die Bewegung des Schwenkrahmens bewegt sich der
Wickel, bezogen auf F i g. 4, nach links, wobei jedoch die Gutbahn noch mit dem Wickel verbunden ist.
Bei weiterer Drehung, bei der die Anordnung die Lage nach F i g. 5 erreicht, rollt der Wickel bzw. der
Wickelkern aus dem Schlitz 23, in dem er bis dahin im Schwenkrahmen gelegen hat, und entfernt sich
von diesem letzteren. Bei der Weiterbewegung des Schwenkrahmens geht ein am Schwenkrahmen befestigtes
Messer 24 dicht an einem außerhalb des Ramhens angeordneten, feststehenden Messer 25 vorbei;
hierbei wird die Gutbahn durchtrennt. Sobald dies geschieht, drückt der bewegliche Teil 17 des
Brems- und Halteanschlags 17,18 die Gutbahn gegen den Gegenanschlag 18, so daß die Gutbahn an ihrem
vorderen Ende festliegt. Gleichzeitig beginnen sich die schwenkbaren Walzen 14,15 um ihre Schwenkachse
26 zu drehen und dadurch die nachkommende Gutlänge aufzunehmen, da die Gutbahn ständig
nachgefördert wird.
Aus F i g. 6 ergibt sich, daß der Teil der Gutbahn, der vor dem Brems- und Halteanschlag 17,18 liegt,
von dem feststehenden Messer 25 durch die Abwärtsbewegung der Spannrolle 19 zurückgezogen wird. Die
Spannrolle wird bis zu diesem Stadium durch eine entriegelbare Sperre in ihrer Ausgangsstellung gehalten,
nunmehr jedoch freigegeben. Die Bewegung der Spannrolle 19 ist beendet, wenn sie an einem
(nicht gezeigten) Anschlag zur Anlage kommt. Die Abwärtsbewegung der Spannrolle ist so auf die zurückzuziehende
Länge der Gutbahn abgestimmt, daß bei Beendigung des Zurückziehvorgangs das Gutbahnende
genau über der Antriebswalze 11 liegt. F i g. 6 zeigt ferner, daß der nächste, leere Wickelkern
M nunmehr in Berührung mit der Antriebswalze 12 gekommen ist und sich in Bereitstellung zur
Durchführung des Bewicklungsvorgangs befindet. Das Sperrglied 20 des Malteserkreuztriebes hat ebenfalls
begonnen, sich in den nächsten, ankommenden Rücksprung 21 hineinzudrehen.
Bei der Stellung nach F i g. 7 ist die Drehbewegung des Schwenkrahmens beendet, und das Sperrglied 20
des Malteserkreuztriebes hat sich bereits so weit in den Rücksprung 21 hineingedreht, daß der Schwenkrahmen
keinerlei Drehung mehr ausführen kann.
F i g. 8 zeigt, daß das Sperrglied 20 nunmehr seine Drehung beendet hat und den Schwenkrahmen durch
vollständigen Eingriff in den Rücksprung 21 festhält. Die Antriebswalze 13, die sich bei der Abgabe des
vorhergehenden, vollen Wickels nach unten bewegt hat, liegt nunmehr an dem noch leeren Wickelkern
an und drückt diesen wiederum gegen die untenliegenden Antriebswalzen 11 und 12. Ferner hat eine
Einsteckzunge 28, die zum Einführen des Anfangs des neu aufzuwickelnden Gutbahnabschnittes in den
Schlitz 30 des leeren Kerns M dient, ihre Aufwärtsbewegung begonnen. Der noch leere Wickelkern M
wird gemäß Fig.9 in die zum Einstecken des Anfangs des neuen Wickelgutabschnitts mit Hilfe der
Einschiebzunge 28 erforderliche Stellung durch eine nicht gezeigte Vorrichtung gebracht. Diese Vorrichtung
besteht aus einem Hebel mit einer Steuerfläche, die in Berührung mit zwei im Abstand und diametral
zueinander an einem Ende des Wickelkerns angeordneten Rollen gebracht wird. Die Rollen kommen mit
der Steuerfläche bei Weiterschaltung des Schwenk-
Claims (1)
- 5 6rahmens in Berührung. Hierdurch wird gleichzeitig Die Walze 13 ist zusätzlich angetrieben. Dies erder Wickelkern in die erforderliche Wickelstellung in folgt über drei endlose Ketten, die über entspredem Augenblick, in dem er die Wickelstation erreicht, chende Kettenräder geführt sind. Die Ketten sind mit gebracht. Sodann wird die Steuerfläche außer Beruh- 50,51 und 52 bezeichnet. Der Antrieb für die Walze rung mit den Rollen gebracht, so daß der Wickelkern 5 13 ist so ausgebildet, daß die Walze mit gleicher Umsich während des Wickelvorgangs frei drehen kann. fangsgeschwindigkeit wie die anderen Antriebswalzen In der Darstellung nach F i g. 9 ist die Einsteckzunge 11 und 12 rotiert.voll in den Schlitz 31 eingeschoben gezeigt. Bei die- Die Auf- und Abwärtsbewegung der Walze 13ser Bewegung nimmt sie den Anfang des neuen Wik- wird durch zwei hydraulische Dämpfer 53,54 be-kelgutabschnitts mit. io kannter Bauart gedämpft. Die Dämpfer sind mitBei der Lage nach F i g. 10 ist der Einsteckvorgang Hilfe von Halterungen 55,56 und Zwischenstücken beendet und die Zunge 28 zurückgezogen. Die An- 57,58 mit Verlängerungen 59,60 der Hebel 31 und triebsrollen 11 und 12 haben begonnen, sich zu dre- 32 verbunden. Die hydraulischen Dämpfer sorgen hen. Während des ersten Augenblicks der Aufwick- dafür, daß gegen die Aufwärtsbewegung der Walze lung bleibt der Brems- oder Halteanschlag 17,18 15 13 ein Widerstand auftritt. Ein Teil der nach unten noch geschlossen. Durch die beginnende Drehung des gerichteten, auf den in der Herstellung befindlichen Wickelkerns wird daher zunächst der vorn liegende Wickel ausgeübten Kraft stammt daher von den Teil der Gutbahn gespannt, wodurch die Spannrolle Dämpfern. Sie haben darüber hinaus die Aufgabe, 19 in ihre obere Ausgangslage zurückbewegt wird. die Abwärtsbewegung der Walze zu dämpfen, wenn Sobald die Spannrolle 19 diese Stellung erreicht hat, ao die vollständig bewickelte Rolle der Maschine entfällt die bereits erwähnte Sperre ein. nommen wird. Die Walze 13 gelangt daher nach derWie sich aus der Darstellung nach Fig. 11 ergibt, Entnahme des fertigen Wickels nicht früher in ihrehaben sich nunmehr die Teile 17 und 18 des Brems- Ausgangsstellung, als bis ein neuer Wickelkern ord-oder Halteanschlags voneinander entfernt, und die in nungsgemäß angebracht worden ist. Die Walze 13der Zwischenzeit durch die Drehung der Walzen 14 25 schlägt daher nicht mit nennenswerter Kraft auf denund 15 um ihre gemeinsame Achse aufgenommene leeren Wickelkern auf.Gutbahnlänge wird zunächst aufgewickelt. Der Be- In Fig. 14 ist die Wickelstation der Maschine in Wicklungsvorgang wird nunmehr so lange fortgesetzt, weitergehenden Einzelheiten dargestellt. Der Wickeibis der Zustand nach F i g. 1 wieder erreicht ist. kern M, der noch unbewickelt ist, wird zwischen denDie obere Antriebsrolle 13 ist so gelagert, daß sie 30 drei Walzen 11,12 und 13 gehalten. Mit der in der bei ihrer Bewegung nach oben auf Grund des dicker Zeichnung gezeigten Lage hat der Bewicklungsvorwerdenden Wickels einen geradlinigen Weg zurück- gang gerade begonnen. Das beim Übergang von dem legt. Hierdurch wird erreicht, daß der Andruck des vollbewickelten auf den noch unbewickelten Kern Wickels an die Antriebswalzen 11 und 12 stets gleich- von den Walzen 14,15 aufgenommene Gut ist bereits bleibt. Der von der Walze 13 ausgeübte, nach unten 35 aufgewickelt worden, so daß die Walzen in Normalgerichtete Druck beruht zum Teil auf dem Eigen- stellung stehen und der Bremsanschlag bei 17,18 gegewicht der Walze und dem mit ihr verbundenen Me- öffnet ist.chanismus sowie auf dem Widerstand, den die Walze An dem die Walzen 14 und 15 lagernden Arm und ihr Antriebsmechanismus ihrer Bewegung nach greift eine Feder 61 an. Der feststehende Anschlag 18 oben bei Zunahme des Wickeldurchmessers erzeugen. 40 ist mit einem stationären Teil des Maschinenrahmens Dieser Widerstand ergibt sich durch eine Dämpfungs- verbunden, während der andere Teil 17 um eine einrichtung, die an dem die Walze 13 haltenden Me- Welle 62 schwenkbar und dadurch zwischen Bremschanismus vorgesehen ist. Stellung und Freigabestellung bewegbar ist. DieDer Mechanismus, der die Walze 13 trägt und in Spannrolle 19 ist um eine Welle 63 schwenkbar. Aufihrer Stellung hält, ist in den F i g. 12 und 13 dar- 45 der Welle 63 ist eine mit Zähnen 65 versehenegestellt. Die Walze 13 ist zwischen den Enden zweier Scheibe 64 befestigt, mit der eine Sperrklinke 66 inparalleler Hebel 31 und 32 gelagert, die an ihren Eingriff kommt. Die Sperrklinke 66 bildet die Sperre,anderen Enden an zwei ebenfalls schwenkbaren He- die die Spannrolle 19 in ihrer oberen Lage hält. Diebein 33 und 34 angelenkt sind. Wenn die Walze 13 Klinke 66 ist um eine Welle 67 schwenkbar und wirdnach oben verdrängt wird, führen die Hebel eine vor- 50 jeweils beim Vorbeigang eines am Schwenkrahmengegebene Drehbewegung aus. Die Bewegung der He- befestigten Vorsprungs, der am gegenüberliegendenbei 31 und 32 zu den Hebeln 33 und 34 wird durch Ende der Klinke anschlägt, aus der Zahnung bei 65eine über ein Kettenrad 36 am Hebel 31 und ein Ket- ausgehoben. Hierdurch wird, wie erwähnt, die Rolletenrad 37 auf einer Welle 38 geführte endlose Kette 19 freigegeben, so daß sie sich nach unten bewegen35 bestimmt. Bei Drehung der Welle 38 dreht sich 55 und den vorderen Teil des neuen Bahngutabschnittsein ebenfalls auf dieser Welle befestigtes Kettenrad vom Messer 25 zurückziehen kann.40 mit und überträgt seine Drehung auf ein mit Die Einsteckzunge 28 ist in Fi g. 14 in zurück-einem Hebel 42 verbundenes Zahnrad 41. Am gegen- gezogener Stellung gezeigt. Die Zunge wird mit Hilfeüberliegenden Ende ist der Hebel 42 mit einer Rolle einer exzentrischen Steuerkurve 70 betätigt. Zur43 versehen, die zwischen zwei Führungsplatten 44 60 Übertragung der Steuerbewegung dient ein bei 72und 45 geführt ist. Die Platten 44 und 45 sind an schwenkbarer Hebel, der mit seinem der Steuerkurveeinem Hebel 46 befestigt, der seinerseits an einem zur abgewandten Ende an einem die Zunge 28 haltendenWelle 38 konzentrischen Rohr 47 befestigt ist und Zwischenstück angelenkt ist.
mit dem auch die beiden Hebel 33 und 34 verbundensind. Wenn die Hebel 31 und 32 ihre Winkelstellung 65 Patentansprüche:
verändern, ändert sich auch die Winkelstellung derHebel 33 und 34, so daß die Walze 13 die gewünschte 1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwik-Bewegung in senkrechter Richtung ausführt. kein von bahnförmigem Gut auf Wickelkerne, diemit Hilfe eines schrittweise drehbaren Schwenkrahmens mit radialen Aufnahmeschlitzen für die Wickelkerne einer Bewicklungsstation zugeführt werden und beim Bewickeln auf zwei angetriebenen Walzen aufliegen, während eine zu diesen Walzen bewegliche dritte Walze den Wickel andrückt, wobei eine Schneidvorrichtung die Bahn von dem jeweils fertigen Wickel abtrennt und eine Vorrichtung zum Befestigen des Anfangs der neuen Gutlänge am neuen Wickelkern vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung aus einem in der Nähe eines jeden Aufnahmeschlitzes am Schwenkrahmen (22) befestigten festen Messer (24) und einem damit zusammenwirkenden, ortsfesten Messer (25) besteht, das, bezogen auf die Bewegung des fertigen Wickels, hinter der Wickelstation außerhalb des Rahmens (22) angeordnet ist, und daß die Vorrichtung zum Befestigen des Gutbahnanfangs aus einer zwischen den angetriebenen Walzen (11,12) an der Bewicklungsstation hindurchbewegbaren, in an sich bekannter Weise in den am Wickelkern (M) vorgesehenen Schlitz einführbaren Zunge (28) gebildet ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Bewicklungsstation ein an der Bewegungsbahn des ankommenden Wikkelguts angeordneter, beim Durchtrennen der Bahn und beim Befestigen des Bahnanfangs am Wickelkern (M) schließbarer Brems- und Halteanschlag (18) vorgesehen ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Brems- und Halteanschlag (18) eine aus zwei Walzen (14,15) bestehende Spanneinrichtung angeordnet ist, welche von einer beim Schneidvorgang auslösbaren Sperre gehalten ist, wobei die Auslösung des Brems- und Halteanschlags (18) und der Spanneinrichtung (14,15) so ausgebildet ist, daß die Bahn vor dem Schließen des Anschlags durch die Spanneinrichtung in die zum Einführen in den nächsten Wickelkern erforderliche Lage zurückgezogen wird.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (14,15) der Spanneinrichtung frei drehbar an den Enden eines federbelasteten, schwenkbaren Arms gelagert sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1175 960;
USA.-Patentschriften Nr. 3 009 666,3 066 883.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen809 598/269 8.68 © Bundesdruckerei Berlin
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1966
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- 1966-10-12 DE DES106461A patent/DE1276418B/de active Pending
- 1966-10-13 US US586503A patent/US3430880A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
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