DE1276335B - Anordnung zur Messung von Breitenschwankungen einer sich fortbewegenden durchsichtigen doppelbrechenden Folie - Google Patents
Anordnung zur Messung von Breitenschwankungen einer sich fortbewegenden durchsichtigen doppelbrechenden FolieInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
GOIb
Deutsche Kl.: 42b-5
Nummer: 1276 335
Aktenzeichen: P 12 76 335.8-52 (B 71693)
Anmeldetag: 27. April 1963
Auslegetag: 29. August 1968
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Messung von Breitenschwankungen
einer sich fortbewegenden durchsichtigen doppelbrechenden Folie, wobei für die beiden Folienkanten
je ein Kantenabtastkopf mit Lichtquelle und photoelektrischer Zelle sowie ein Paar dazwischenliegender
Polarisationsschirme vorgesehen ist, von denen der erste Polarisationsschirm das ausgesandte Licht linear
polarisiert und der zweite Polarisationsschirm das direkt vom ersten Schirm kommende Licht auslöscht,
und die voneinander getrennt sind zwecks Bildung eines Durchgangsweges, durch den eine Folienkante
wandern kann und das vom ersten zum zweiten Polarisationsschirm strömende Licht so dreht, daß Licht
durch die Folie und den nachgeschalteten Polarisationsschirm auf die photoelektrische Zelle fällt und
von dieser bei Erregung ein Signal zu einem für beide Kantenabtastköpfe gemeinsamen Signalwandler geleitet
wird.
Es sind bereits Anordnungen zur Messung von Schwankungen in der Breite einer sich fortbewegenden
Bahn einer doppelbrechenden durchsichtigen Folie, wobei zwei einander gleiche Abtastköpfe, für
jede Folienkante einer, zum Anzeigen der Stellung der Folienränder vorgesehen sind, bekannt. Zu jedem
dieser Abtastköpfe gehört eine Lichtquelle, eine erste polarisierende Vorrichtung, die das Licht der Lichtquelle
linear polarisiert, sowie eine zweite polarisierende Vorrichtung, auf die das polarisierte Licht gerichtet
und durch welche es gelöscht wird, und eine photoelektrische Zelle, welche sich hinter der zweiten
Polarisationsvorrichtung befindet. Wenn eine Kante der Folie den zwischen den beiden Polarisationsvorrichtungen hindurchfallenden Lichtstrahl kreuzt,
wird das die Folie durchdringende Licht elliptisch polarisiert und dringt durch die zweite Polarisationsvorrichtung zur photoelektrischen Zelle. Somit ist das
von der photoelektrischen Zelle empfangene Licht ein Maßstab für die Folienfläche, die den Lichtstrahl
kreuzt, und Veränderungen der Gesamtlichtmenge, welche von beiden photoelektrischen Zellen in den
Abtastköpfen aufgenommen wird, stellen ein Maß für die in der Breite der sich fortbewegenden Folie auftretenden
Schwankungen dar.
Die bekannte Anordnung kann aber nur dann genau arbeiten, wenn sich die Lichtmenge, die auf
die photoelektrischen Zellen fällt, nur infolge von auftretenden Schwankungen in der Breite der Folie
ändert. Die Lichtdurchlässigkeit einer Folie kann sich jedoch auch infolge anderer Faktoren ändern, z.B.
weil der Grad ihrer Doppelbrechung wechselt, was beispielsweise bei Folien aus regenerierter Cellulose
Anordnung zur Messung von
Breitenschwankungen einer sich fortbewegenden
durchsichtigen doppelbrechenden Folie
Breitenschwankungen einer sich fortbewegenden
durchsichtigen doppelbrechenden Folie
Anmelder:
British Cellophane Limited,
Bridgwater, Somerset (Großbritannien)
Vertreter:
Dr. H. Häring und H. Brinkmann,
Rechtsanwälte,
6202 Wiesbaden-Biebrich, Rheingaustr. 190-196
Als Erfinder benannt:
John Laurence Linsley-Hood,
West Monkton, Somerset (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 27. April 1962 (16 253)
ziemlich häufig als Folge von verdickten Folienrändern vorkommt oder die Folge von Dickenänderungen
der Folie sein kann, oder weil die Oberflächenbeschaffenheit der Folie Schwankungen unterliegt
und dadurch sich die von der Folienoberfläche reflektierte Lichtmenge ändert. Alle diese Schwankungen
beeinflussen die Messung mit der bekannten Anordnung, so daß die mit ihr ermittelten Breitenschwankungen
fehlerhaft sein können.
Es ist ferner eine Vorrichtung bekannt, mit der die Stellung einer Kante eines sich fortbewegenden Stahlbandes
abgetastet wird, wobei die Kante in einen Lichtstrahl einschneidet, der mittels eines an einem
Zapfen drehbar befestigten Spiegels auf eine photoelektrische Zelle gerichtet ist. Der Spiegel wird so bewegt,
daß die auf die Zelle fallende Lichtmenge konstant bleibt, wie die Stellung der Blechkante auch
immer sein mag. So bedeutet die Stellung des Spiegels eine direkte Angabe über die Stellung der Folienkante.
Die Breite des Folienmaterials kann ermittelt werden, wenn für jede Kante eine Abtastvorrichtung
und eine Vorrichtung zum Vergleich der Signale vorhanden sind. Diese Vorrichtung hat die schon erwähnten
Nachteile, wenn statt eines Stahlbandes eine durchsichtige Folienbahn breitenvermessen werden
soll.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der eingangs genannten Art zu schaf-
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fen, mit der zuverlässige, von den obengenannten jedem der beiden Abtastköpfe 1 und 1'z.B. vier elek-Eigenschaftsschwankungen
der Folie im wesentlichen irische Soffittenlampen 9. Von diesen wird Licht, das
unabhängige Meßwerte erhalten werden. durch ein Filter 10 diffus gemacht ist, über den Zwi-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- schenraum, durch welchen die Kante der Folie 2 hinlöst,
daß für jeden Abtastkopf mehrere photoelek- 5 durchläuft, auf den Licht empfangenden Ann 4 getrische
Zellen transversal zur Fortbewegungsbahn der richtet. Das Licht geht beim Licht ausstrahlenden
Folie nebeneinander vorgesehen sind und jeder Photo- Arm 3 durch einen ersten Polarisationsschirm 11 und
zelle eine eigene Signalvorrichtung zugeordnet ist, von eine zum Schutz angebrachte Glasscheibe 12. Das
denen jede bei Erregung ein festliegendes, von Licht- Diffusionsfilter 10 gewährleistet eine möglichst gleichintensität
und Veränderung des Zellenzustandes un- io mäßige Intensität des Lichtes, und der Polarisationsabhängiges
Signal hervorruft, und die Gesamtzahl der schirm 11 bewirkt, daß das den Arm 3 verlassende
von den beiden Abtastköpfen im Signalsammler er- Licht linear polarisiert ist. Als Polarisationsschirm
haltenen Signale ein Maß für die Abmessung der kann beispielsweise ein polarisierendes Bogenmaterial
Folienbreite darstellt. (»Polaroid«) verwendet werden.
Mit der erfindungsgemäßen Anordnung können 15 Der Licht empfangende Arm 4 enthält z. B. einen
Änderungen der Breite von sich fortbewegenden Satz von 32 photoelektrischen Zellen 13, von denen
transparenten, doppelbrechenden Folien kontinuier- jede getrennt für sich in einer der 32 Vertiefungen 14
lieh gemessen werden, und die Messungen bleiben eines aus undurchsichtigem Material bestehenden
weitgehend unbeeinflußt von irgendwelchen Änderun- Blocks 15 untergebracht ist. Die photoelektrischen
gen, die sich bei den Eigenschaften der Folie ein- 20 Zellen 13 besitzen an dem Ende, das auf dem Boden
stellen, z. B. falls die Kanten der Folie verdickt sind der Vertiefung 14 aufsitzt, eine lichtaufnehmende
oder die Folienoberfläche in unregelmäßiger Weise Fläche. Elektrischer Strom wird von den photoelek-Unebenheiten
aufweist oder die Lichtdurchlässigkeit irischen Zellen 13 durch Drähte 16 abgenommen,
der Folie sich ändert Änderungen der Folienbreite welche zu dem Relaissatz 5 durch den Leiter 6 führen,
werden angezeigt durch Änderungen der Anzahl 25 In den Block 15 sind Lichtkanäle 17 eingebohrt, von
empfangener Signale, die ihrerseits von der Anzahl denen je einer zu dem Boden der verschiedenen Vererregter
photoelektriseher Zellen abhängig sind. Da tiefungen 14 führt und es so ermöglicht, daß von dem
die Anzahl der Signale allein von der Anzahl der Arm 3 kommendes Licht bis zu den photoelektrischen
photoelektrischen Zellen abhängt, auf die Licht fällt, Zellen 13 dringt und diese erregt,
und keineswegs berührt wird von der Lichtmenge, die 30 Die Vertiefungen 14 mit den ihnen zugehörigen auf die Photozellen fällt, haben Wechsel der empfan- Kanälen 17 sind beim Ausführungsbeispiel in acht genen Lichtmengen, die auf wechselnder Doppel- parallelen Reihen von je vier Vertiefungen 14 parallel brechung und Lichtdurchlässigkeit der Folie beruhen, zur Querrichtung der Folie 2 angeordnet. Außerdem keinen Einfluß. sind die Vertiefungen 14 und die Kanäle 17 jeder
und keineswegs berührt wird von der Lichtmenge, die 30 Die Vertiefungen 14 mit den ihnen zugehörigen auf die Photozellen fällt, haben Wechsel der empfan- Kanälen 17 sind beim Ausführungsbeispiel in acht genen Lichtmengen, die auf wechselnder Doppel- parallelen Reihen von je vier Vertiefungen 14 parallel brechung und Lichtdurchlässigkeit der Folie beruhen, zur Querrichtung der Folie 2 angeordnet. Außerdem keinen Einfluß. sind die Vertiefungen 14 und die Kanäle 17 jeder
Doppelbrechende transparente Folien, deren Brei- 35 Reihe versetzt angeordnet im Verhältnis zu den Ver-
tenschwankungen mit Hilfe des erfindungsgemäßen tiefungen und Kanälen der benachbarten Reihen (vgl.
Gerätes festgestellt werden können, sind z.B. Folien Abb. 3).
aus regenerierter Cellulose, aus Celluloseacetat, aus In die Bahn des linear polarisierten Lichtes, das
Cellulosenitrat, aus Polyvinylalkohol, aus Kautschuk- von dem Ann 3 in Richtung auf die Kanäle 17 aus-
Hydrochlorid, aus Polyäthylen, aus Polypropylen, aus 40 geht, sind eine gläserne Schutzscheibe 18 und ein
Polyamiden oder aus Polyestern. zweiter Polarisationsschirm 19 eingeschaltet, welcher
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines in bezug auf den ersten Polarisationsschirm 11 so
Ausführungsbeispiels veranschaulicht. So zeigt orientiert ist, daß das von dem Arm 3 kommende,
A b b. 1 einen schematischen Plan des erfindungs- linear polarisierte Licht ausgelöscht wird und daher
gemäßen Gerätes, 45 nicht zu den photoelektrischen Zellen 13 gelangt,
Abb. 2 einen Aufriß des Gerätes gemäß Abb. 1, wenn der Lichtweg innerhalb des Abtastkopfes nicht
zum Teil im Schnitt, durch eine durchsichtige lichtbrechende Folie gekreuzt
A b b. 3 einen Schnitt nach Linie A-B von A b b. 2, wird. Wird er jedoch durch die Kante einer solchen
A b b. 4 einen Schaltplan des elektrischen Teiles Folie 2 gekreuzt, so wird der Teil des Lichtstrahls,
des Gerätes. 50 der die Folie 2 durchstrahlt, auf Grund der Doppel-Gemäß A b b. 1 ist je ein identischer Kanten-Ab- brechung der Folie elliptisch polarisiert und kann datastkopf
1 und 1' auf den beiden Seiten einer sich fort- her den zweiten Polarisationsschirm 19 durchdringen
bewegenden transparenten, doppelbrechenden Folie 2, und die photoelektrischen Zellen 13, welche im Wege
z. B. einer Folie aus regenerierter Cellulose, so an- dieses Lichtstrahlanteils liegen, erregen,
gebracht, daß jede der Folienkanten zwischen einem 55 Beim Gebrauch der erfindungsgemäßen Anordnung Licht ausstrahlenden Arm 3 bzw. 3' und einem Licht werden die beiden Abtastköpfe 1 und 1' so in einen empfangenen Arm 4 bzw. 4' der Abtastköpfe 1 und V Abstand voneinander gesetzt, daß in jedem Abtastdurchläuft, kopf etwa eine Hälfte des von dem Arm 3 bzw. 3'
gebracht, daß jede der Folienkanten zwischen einem 55 Beim Gebrauch der erfindungsgemäßen Anordnung Licht ausstrahlenden Arm 3 bzw. 3' und einem Licht werden die beiden Abtastköpfe 1 und 1' so in einen empfangenen Arm 4 bzw. 4' der Abtastköpfe 1 und V Abstand voneinander gesetzt, daß in jedem Abtastdurchläuft, kopf etwa eine Hälfte des von dem Arm 3 bzw. 3'
Die elektrischen Signale von den Licht empfangen- ausgehenden Lichtstrahls durch die Folie 2 gekreuzt
den Armen 4 oder 4' werden mit Hilfe von Leitern 6 60 wird. Auf diese Weise wird etwa die Hälfte der photo-
und 6' an einen Relaissatz 5 weitergegeben, wo ein elektrischen Zellen 13 in jedem der Abtastköpfe 1
elektrischer Strom erzeugt wird, welcher ein Maß für bzw. 1' durch das Licht erregt, welches durch den den
die Breite der Folie 2 ist, welche zwischen den Ab- Lichtstrahl kreuzenden Teil der Folie 2 dringt. Wenn
tastköpfen 1 und 1' durchläuft. Der Strom wird durch die Folie 2 während ihres Durchgangs durch die beiein
selbtsregistrierendes Amperemeter 8 ständig auf 65 den Abtastköpfe 1 bzw. 1' sich seitwärts verlagern
dem Registrierstreifen 7 notiert. sollte, bleibt dennoch die Gesamtzahl der photoelek-
Der Licht ausstrahlende Arm 3 enthält bei der in irischen Zellen, die in den beiden Abtastköpfen erregt
A b b. 2 gezeigten erfindungsgemäßen Anordnung in werden, im wesentlichen konstant, vorausgesetzt,, daß
die Breite der Folie gleichbleibt. Wird die Folie jedoch schmaler, so wird die Gesamtzahl der erregten photoelektrischen
Zellen 13 abnehmen, und andererseits wird sich die Gesamtzahl der erregten photoelektrischen
Zellen 13 erhöhen, wenn die Folie 2 an Breite zunimmt.
Die erfindungsgemäße Anordnung arbeitet bereits, wenn nur zwei photoelektrische Zellen in jedem Abtastkopf
1 bzw. 1' vorhanden sind, doch spricht eine Anordnung mit nur zwei Zellen in jedem Abtastkopf
auf geringfügige Breitenschwankungen nur schlecht an.
Um eine höhere Empfindlichkeit der Meßanordnung zu erzielen, muß man die Zahl der photoelektrischen
Zellen, die je Längeneinheit der Folie angeordnet sind, erhöhen und die Zellen 13 so dicht wie möglich
nebeneinander anordnen. Eine noch höhere Empfindlichkeit wird bei der vorzugsweise angewendeten
Ausführungsform erreicht, bei der zwei oder noch mehr untereinander parallele Reihen von photoelektrischen
Zellen quer zur Folienbahn nebeneinander angeordnet sind und dabei die photoelektrischen Zellen
in jeder Reihe im Verhältnis zu den photoelektrischen Zellen in den benachbarten Reihen versetzt sind.
Eine zweckdienliche Art von Signalvorrichtung, die jeder photoelektrischen Zelle zugeordnet ist und mit
ihr zusammenwirkt, ist eine gasgefüllte Triggerröhre, die öffnet und einen vorausbestimmten elektrischen
Strom von konstanter Stärke durchläßt, wenn die zugehörige photoelektrische Zelle durch Licht erregt
wird (Abb. 4).
Der Gesamtstrom, welcher von den Triggerröhren in beiden Abtastköpfen fließt, kann leicht dadurch
bestimmt werden, daß man alle Triggerröhren an einen aus einem Amperemeter bestehenden Signalsammler
anschließt. Die von diesem Amperemeter angezeigten Werte stellen ein Maß für alle Licht empfangenden
photoelektrischen Zellen und somit gleichzeitig ein Maß für die Breite der Folie dar. Man bevorzugt
Amperemeter, die selbstregistrierend sind und auf einem sich bewegenden Registrierstreifen eine
fortlaufende Aufzeichnung machen, aus der Schwankungen in der Breite der Folie leicht abzulesen sind.
Die Signalvorrichtung kann auch eine mechanische oder eine hydraulische Vorrichtung sein, welche
durch den elektrischen Strom in Betrieb gesetzt wird, der durch die photoelektrische Zelle bei Erregung
durch Licht fließt, wobei dann ein entsprechender Signalsammler die mechanischen oder hydraulischen
Signale summiert.
Gemäß A b b. 4 ist jede der photoelektrischen Zellen
13 mit einer gasgefüllten Triodenröhre 20, die auch als Triggerröhre bezeichnet wird, in dem Relaissatz
5 verbunden. Die photoelektrischen Zellen 13 werden mit Gleichspannung von 250 Volt, die an die
Zuleitungsdrähte 21 und 22 angelegt sind, versorgt, und beim Auftreten eines Stroms, der dadurch entsteht,
daß Licht eine Zelle 13 erreicht und sie erregt, tritt ein Spannungsabfall über einen Widerstand 23 in
dem Stromkreis ein, zu dem die Zelle 13 gehört.
Die Trioden 20 werden mit gleichgerichteter Wechselspannung von 150 Volt, die an die Zuleitungsdrähte
24 und 25 angelegt sind, versorgt und befinden sich normalerweise im nichtleitenden Zustand. Wenn jedoch
über den Widerstand 23 ein Spannungsabfall 6g eintritt, so wird das Gitter der angeschlossenen Triode
stärker positiv, die Triode 20 öffnet und in dem Stromkreis der Triode fließt ein Strom, bis die mit
dieser Triode verbundene photoelektrsiche Zelle 13 nicht mehr durch Licht erregt wird und die Gitterladung
dadurch weniger positiv wird. Der durch jede der Trioden 20 fließende Strom wird mit Hilfe eines
variablen Widerstandes 26 so auf den gleichen Wert für jede Triodenröhre 20 festgesetzt, daß der Gesamtstrom,
welcher durch das an die Drähte 22 und 25 angeschlossene registrierende Amperemeter fließt,
direkt proportional ist der Anzahl von Triodenröhren 20, die zum gleichen Zeitpunkt leitend sind, und somit
auch zu der Anzahl der zu diesem Zeitpunkt erregten photoelektrischen Zellen 13.
Claims (4)
1. Anordnung zur Messung von Breitenschwankungen einer sich fortbewegenden durchsichtigen
doppelbrechenden Folie, wobei für die beiden Folienkanten je ein Kantenabtastkopf mit Lichtquelle
und photoelektrischer Zelle sowie ein Paar dazwischenliegender Polarisationsschirme vorgesehen
ist, von denen der erste Polarisationsschirm das ausgesandte Licht linear polarisiert
und der zweite Polarisationsschirm das direkt vom ersten Schirm kommende Licht auslöscht, und die
voneinander getrennt sind zwecks Bildung eines Durchgangsweges, durch den eine Folienkante
wandern kann, und das vom ersten zum zweiten Polarisationsschirm strömende Licht so dreht,
daß Licht durch die Folie und den nachgeschalteten Polarisationsschirm auf die photoelektrische
Zelle fällt und von dieser bei Erregung ein Signal zu einem für beide Kantenabtastköpfe gemeinsamen
Signalsammler geleitet wird, dadurch
gekennzeichnet, daß für jeden Abtastkopf mehrere photoelektrische Zellen (13) transversal
zur Fortbewegungsbahn der Folie (2) nebeneinander vorgesehen sind und jeder Photozelle (13)
eine eigene Signalvorrichtung (20) zugeordnet ist, von denen jede bei Erregung ein festliegendes,
von Lichtintensität und Veränderung des Zellenzustandes unabhängiges Signal hervorruft, und die
Gesamtzahl der von den beiden Abtastköpfen (1, 1') im Signalsammler (8) erhaltenen Signale ein
Maß für die Abmessung der Folienbreite darstellt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die photoelektrischen Zellen
(13) in den Kantenabtastköpfen (1, Γ) in zwei oder mehr parallelen Reihen angeordnet und die
photoelektrischen Zellen (13) jeder Reihe gegenüber denen der benachbarten Reihen versetzt sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalvorrichtungen gasgefüllte
Trioden (20) sind, die je beim öffnen einen Strom von stets gleichbleibender Größe abgeben.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalsammler (8) vorzugsweise
ein schreibendes Amperemeter ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 780 803;
britische Patentschrift Nr. 627 228;
USA.-Patentschriften Nr. 2 237 811, 2 474 906.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 780 803;
britische Patentschrift Nr. 627 228;
USA.-Patentschriften Nr. 2 237 811, 2 474 906.
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Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1276335B (de) |
| GB (1) | GB956636A (de) |
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