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DE1276180B - Ruhendes Erregergeraet fuer Synchrongeneratoren - Google Patents

Ruhendes Erregergeraet fuer Synchrongeneratoren

Info

Publication number
DE1276180B
DE1276180B DE1962ST019714 DEST019714A DE1276180B DE 1276180 B DE1276180 B DE 1276180B DE 1962ST019714 DE1962ST019714 DE 1962ST019714 DE ST019714 A DEST019714 A DE ST019714A DE 1276180 B DE1276180 B DE 1276180B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
generator
current
arrangement according
exciter
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962ST019714
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hugo Boesken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS STILL GES MIT Beschrankter
Original Assignee
HANS STILL GES MIT Beschrankter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS STILL GES MIT Beschrankter filed Critical HANS STILL GES MIT Beschrankter
Priority to DE1962ST019714 priority Critical patent/DE1276180B/de
Publication of DE1276180B publication Critical patent/DE1276180B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/26Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings
    • H02K19/30Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings for compounding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Ruhendes Erregergerät für Synchrongeneratoren Die Erfindung bezieht sich auf ein ruhendes Erregergerät für Synchrongeneratoren ohne Erregermaschine.
  • Mit der Entwicklung von elektronischen Geräten steigen beständig die Anforderungen an die Spannungskonstanz auch kleinerer Stromerzeugungsaggregate, die diese Geräte speisen. Es geht dabei nicht nur um die statische Spannungskonstanz, sondern auch um den dynamischen Spannungseinbruch bei Lastauf- und -abschaltung, dessen Aussteuerung beispielsweise bei kompundierten Drehstromgeneratoren zum größten Teil durch den Drehzahleinbruch des Antriebes, meist einer Verbrennungskraftmaschine mit Ausregelzeiten von etwa 1 sec bestimmt wird. Außerdem ist es heute erwünscht, daß bei kleineren und mittleren Generatoren die Erregerleistung nicht durch eine Erregermaschine, deren Kollektor dauernder Wartung bedarf und Anlaß zu Funkstörungen gibt, sondern durch eine ruhende Erregereinrichtung erzeugt wird. Zu diesem Zweck wurde bereits die Verwendung von Magnetverstärkern vorgeschlagen. Kleine Ausregelzeiten sind jedoch auf diesem Wege nicht zu erreichen, da ein Magnetverstärker mit großen Zeitkonstanten behaftet ist. Auch gesteuerte Quecksilberdampfgleichrichter sind als ruhende Erregereinrichtung für den zur Rede stehenden Zweck nicht geeignet, da Quecksilberdampfgleichrichter im allgemeinen für die benötigte Erregerleistung zu groß und gegen Stöße empfindlich sind.
  • Durch die Entwicklung der steuerbaren Siliziumzellen ergeben sich hier neue Möglichkeiten. Allerding sind Siliziumzellen empfindlich gegen Spannungsspitzen, die in Schaltungen, bei denen der Belastungsstrom als Störgröße direkt aufgeschaltet wird, bei Nichtbeachtung besonderer Vorsichtsmaßnahmen auftreten können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Drehstromgenerator so zu erregen, daß die Spannung - unabhängig von Drehzahländerungen in einem Bereich von etwa ± 20 % - konstant ist und auch bei dreiphasigem Kurzschluß ein Kurzschlußstrom fließt, der zum Auslösen der Sicherungen führt. Dies ist für Generatoren, von denen mehrere einzeln abgesicherte Verbraucher betrieben werden, von entscheidender Bedeutung, damit bei etwaigem Kurzschluß in einem Verbraucher nicht die gesamte Stromversorgung ausfällt.
  • Es ist bereits eine Einrichtung zum Begrenzen des Dauerkurzschlußstromes von Synchronkompoundgeneratoren bekannt, bei der ein sättigbarer Stromwandler vorgesehen ist, der so gewählt ist, daß das Verhältnis von Generatorspannung zu Generatorfrequenz möglichst genau konstant gehalten wird. Da die Sättigung des Stromwandlers frequenzabhängig ist, sind zusätzlich noch Mittel vorgesehen, die den Kurzschlußstrom bei höherer Frequenz begrenzen.
  • Es ist ferner eine Drehstromanlage, insbesondere auf Flugzeugen, bekannt, die aus einem Generator, einem Regler und einer Störgrößenaufschaltung des Ankerstromes bzw. einer Kombination aus Ankerstrom und Ankerspannung besteht. Es ist ein Stromwandler vorhanden, dessen übersättigungsverhältnis so klein gewählt wird, daß ein Dauerkurzschlußstrom zum Verschwinden gebracht wird, da ein spannungsabhängiger Anteil, ein stromabhängiger Anteil sowie ein Anteil des Reglers am Erregerstrom auf das Polrad geführt werden, wobei alle Anteile im gleichen Sinne wirken. Da der minimale Reglerstrom dauernd über einen Widerstand fließt, müssen die beiden anderen Komponenten relativ klein gemacht werden, weswegen der Wandlerstrom zu einer Selbsterregung des Generators im Kurzschluß nicht ausreicht.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein ruhendes Erregergerät der eingangs genannten Art mit einem aus der Maschine selbst gespeisten Regler zur Konstanthaltung der Generatorspannung unabhängig von Drehzahlschwankungen in einem bestimmten Bereich und mit einem das Feld des Generators zusätzlich stromabhängig erregenden Stromwandler. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe, die Generatorspannung unabhängig von der Generatorfrequenz konstant zu halten, dadurch gelöst, daß das übersetzungsverhältnis und die Sättigungsbedingungen des Stromwandlers so gewählt sind, daß durch ihn ein Dauerkurzschlußstrom, auch bei der niedrigsten vorkommenden Frequenz, ermöglicht und in seiner Höhe bestimmt wird.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • Der Ankerstrom des Generators 1 fließt über den Stromwandler 2 in den (nicht gezeichneten) Verbraucher. Hauptaufgabe des Stromwandlers ist es, im Kurzschlußfall die Höhe des Kurzschlußstromes zu bestimmen. Diese Größe ist durch die Sättigung und das Übersetzungsverhältnis des Wandlers frei wählbar. Der Wandlerstrom wird durch den Gleichrichter 3 gleichgerichtet und fließt in die Feldwicklung 4. Im Nennbetrieb erzeugt diese Wicklung den größten Teil der zur Kompensation der Ankerrückwirkung benötigten Amperewindungen und entlastet so den Regler. Zur Erzeugung des Leerlaufanteiles des Erregerstromes und zur Konstanthaltung der Spannung dient der übrige Teil der Schaltung. Er besteht aus dem Transformator 6, über den der Leerlaufanteil der Erregerleistung an den Maschinenklemmen abgenommen und in seiner Spannung der halbgesteuerten Drehstrom-Brückengleichrichterschaltung 7 angepaßt wird. Der steuerbare Gleichstrom fließt in die Feldwicklung 9. Die steuerbaren Ventile des Gleichrichters 7 werden mittels eines mit Halbleiterelementen aufgebauten Reglers 13 durch Impulse gesteuert; seine Hilfsenergie erhält der Regler über die Zuleitungen 14. Über den Transformator 15 und den Gleichrichter 16 wird dem Regler der Istwert der Klemmenspannung zugeführt, die innerhalb des Reglers in an sich bekannter Weise mit einem Sollwert verglichen wird. Die Differenz steuert den Reglerverstärker aus, der wiederum den Impulssteuersatz beaufschlagt und so eine Phasenverschiebung der zur Steuerung der Siliziumstromtore benutzten Impulse in Abhängigkeit von der Klemmenspannung bewirkt.
  • Zum Inbetriebsetzen des Generators wird durch die Taste 12 die Starterbatterie 10, die ohnehin bei jedem Dieselaggregat vorhanden ist, über den Gleichrichter 11 auf das Feld 9 oder aber (abweichend von der Zeichnung) auf das Feld 4 geschaltet, so daß die Klemmenspannung etwa 1/s bis 1/2 der Nennspannung beträgt. Da der Steuersatz dabei voll ausgesteuert ist und die Schwellspannung des Gleichrichters, insbesondere der Siliziumstromtore, überschritten wird, erregt sich die Schaltung dann von selbst auf die Nennspannung. Der Strom und damit die Feldspannung ist niedrig, da die Magnetisierungskennlinie der Maschine bei niedriger Spannung geradlinig verläuft. Der Gleichrichter 11 soll einen Rückstrom von dem Erregergleichrichter 7 in die Batterie verhindern, der dazu führen würde, daß, wenn die Taste 12 nicht rechtzeitig geöffnet wird, sich die Maschine voll erregt bzw. der Erregergleichrichter überbelastet würde. Wollte man die Schaltung in der bisher erläuterten Form in Betrieb setzen, so bestünde die Gefahr, daß bei wirtschaftlicher Bemessung, d. h. bei Auslegung der Gleichrichter 7 für die Sekundärspannung des Transformators 6, die Gleichrichter 7 bei Kurzschluß des Generators durch die Stromspitze zerstört werden, die über den Laststromwandler 2 in der Wicklung 4 auftritt und in der Wicklung 9 eine Spannungsspitze hervorruft. Durch Parallelschalten eines großen Kondensators 5 von mehreren 100 MF zur Feldwicklung 4 wird dieser Effekt verhindert. Die Spannungsspitze liegt nicht in der Größenordnung der sonst bei Siliziumgleichrichtern bekannten, nadelförmigen Impulsspannungen, die durch übliche Beschaltungskondensatoren beseitigt werden können, sondern dauert, hervorgerufen durch den Laststromwandler, eine ganze Periode der 50-Hz-Spannung an. Weiterhin ist es hier von besonderem Vorteil, parallel zu den halbgesteuerten Brückengleichrichtern 7 den Gleichrichter 8 einzubauen, der sonst im allgemeinen bei Gleichrichterschaltungen ähnlicher Art nicht notwendig ist.
  • Der Gleichrichter 8 hat die Aufgabe, beim Ausbleiben der Impulse aus dem Steuergerät 13 den Rückstrom aus der Feldwicklung 9 aufzunehmen, der dann nach der Feldzeitkonstanten abklingt. Wäre diese Diode nicht vorhanden, bliebe das zuletzt stromführende gesteuerte Ventil durchgezündet. Die Klemmenspannung der Maschine stiege beträchtlich an und führte zu Zerstörung der angeschlossenen Verbraucher. Das obenerwähnte Ausbleiben der Impulse kann beispielsweise bei Entlastung der Maschine auftreten. Dabei steigt die Spannung und Frequenz der Maschine an. Dieser Spannungsanstieg von etwa 10 1/o steuert den Regelverstärker voll durch und bringt damit die Impulse des Steuersatzes in die 180°-Lage. Eine hier eingebaute Begrenzung würde die mit dem Steuergerät erreichbare Verschiebung der Impulse bereits einengen, da Begrenzungsdioden bekanntlich keine exakten Knicke in der Kennlinie haben. Da aber für eine halbgesteuerte Brücke das Steuergerät die Impulse um mindestens 150° verschieben muß, könnte man noch eine Endlage, und zwar bei 0°, begrenzen. Hinzu kommt noch der Einfluß der Frequenzänderung, die, wenn man sie berücksichtigen würde und gleichzeitig eine Begrenzung bei 0 und 180° einführen wollte, dazu führt, daß die Impulse nur noch um 100 bis 120° verschoben zu werden brauchen, was zur vollen Aussteuerung der Stromtore nicht ausreicht und eine überdimensionierung derselben erfordern würde.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Ruhendes Erregergerät für Synchrongeneratoren ohne Erregermaschine, mit einem aus der Maschine selbst gespeisten Regler zur Konstanthaltung der Generatorspannung unabhängig von Drehzahlschwankungen in einem bestimmten Bereich und mit einem das Feld des Generators zusätzlich stromabhängig erregenden Stromwandler, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis und die Sättigungsbedingungen dieses Stromwandlers so gewählt sind, daß durch ihn ein Dauerkurzschlußstrom, auch bei der niedrigsten vorkommenden Frequenz, ermöglicht und in seiner Höhe bestimmt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der einen Erregerwicklung (4) ein großer Kondensator (5) parallel geschaltet ist, der Spannungsspitzen beim Kurzschluß des Generators in der Erregerwicklung (9) verhindert.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (5) ein Elektrolytkondensator ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch l., 2 oder 3 mit einem Generator, der zwei Feldwicklungen aufweist, und mit einem Regler, der mit Hilfe von steuerbaren Siliziumgleichrichtern arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der zweiten Feldwicklung (9) eine Diode (8) liegt, die beim Ausbleiben der Steuerimpulse für die Siliziumgleichrichter der Gleichrichterbrücke (7) ein Durchzünden derselben verhindert.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Diode (8) eine Siliziumzelle ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 896 675; deutsche Auslegeschrift Nr. 1079185.
DE1962ST019714 1962-09-14 1962-09-14 Ruhendes Erregergeraet fuer Synchrongeneratoren Pending DE1276180B (de)

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DE1276180B true DE1276180B (de) 1968-08-29

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE896675C (de) * 1943-09-25 1953-11-16 Bosch Gmbh Robert Drehstromanlage, insbesondere auf Flugzeugen
DE1079185B (de) * 1958-02-21 1960-04-07 Lloyd Dynamowerke Ag Einrichtung zum Begrenzen des Dauerkurzschlussstromes von Synchronkompoundgeneratoren

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE896675C (de) * 1943-09-25 1953-11-16 Bosch Gmbh Robert Drehstromanlage, insbesondere auf Flugzeugen
DE1079185B (de) * 1958-02-21 1960-04-07 Lloyd Dynamowerke Ag Einrichtung zum Begrenzen des Dauerkurzschlussstromes von Synchronkompoundgeneratoren

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