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DE1275855B - Vorrichtung zum Herstellen von aus Papier od. dgl. bestehenden Tragtaschen - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von aus Papier od. dgl. bestehenden Tragtaschen

Info

Publication number
DE1275855B
DE1275855B DEW37679A DEW0037679A DE1275855B DE 1275855 B DE1275855 B DE 1275855B DE W37679 A DEW37679 A DE W37679A DE W0037679 A DEW0037679 A DE W0037679A DE 1275855 B DE1275855 B DE 1275855B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reinforcement
web
reinforcements
roller
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW37679A
Other languages
English (en)
Inventor
Arno Finke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Windmoeller and Hoelscher KG filed Critical Windmoeller and Hoelscher KG
Priority to DEW37679A priority Critical patent/DE1275855B/de
Publication of DE1275855B publication Critical patent/DE1275855B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/74Auxiliary operations
    • B31B70/86Forming integral handles or mounting separate handles
    • B31B70/876Forming integral handles or mounting separate handles involving application of reinforcement strips or patches; involving reinforcements obtained by folding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2160/00Shape of flexible containers
    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von aus Papier od. dgl. bestehenden Tragtaschen Zum Verpacken der verschiedensten Güter werden heute aus Papier od. dgl. bestehende Tragtaschen mit umschlagbarem Rand längs der Füllöffnung verwendet, die durch Umschlagen des Randes miteinander zum Fluchten zu bringende Grifflöcher in den Breitseiten und Randteilen aufweisen und bei welchen aus Pappe od. dgl. bestehende Grifflochverstärkungen vorhanden sind, um ein Ausreißen der Grifflöcher zu vermeiden. Es ist bisher üblich, die Lochverstärkungen für das Loch in der Tragtaschen-Breitseite und das darüber befindliche Loch im umzuschlagenden Randteil aus einem Stück herzustellen und in der Mitte im Bereich der zukünftigen Bruchlinie zwischen Breitseite und Randteil leicht vorzufalzen. Dies hat sichjedoch als unzureichend für ein leichtesUmschlagen des Randes nach dem Einstecken der Ware durch das Personal der Geschäfte erwiesen. Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, an die im Längsförderverfahren arbeitende Tragtaschenherstellvorrichtung eine Einrichtung zum Überführen der Tragtaschen in die Querförderung und eine Querförderstrecke mit einer Einrichtung zum Niederfalten der Tragtaschenrandteile um die Vorbruchlinie anzuschließen. Dieser zusätzliche Aufwand, der auch mit einem großen Platzbedarf wegen des nunmehr winkelförmigen Grundrisses der Herstellungsmaschine verbunden ist, führt zwar zur Lösung der gestellten Aufgabe, ist aber doch recht nachteilig, so daß diese Lösung auf die Dauer nicht befriedigen kann. Außerdem kehren die vorgebrochenen Randteile hinterher nicht mehr in den flachliegenden Zustand zurück, wodurch das Befüllen der Tasche behindert wird.
  • Es ist deshalb schon eine neue Anordnung der Grifflochverstärkungen bekanntgeworden, bei der die Verstärkungsblätter in der Querrichtung geteilt und die beiden Hälften im Abstand von etwa 5 mm voneinander derartig angeordnet werden, daß die spätere Bruchlinie zwischen Breitseite und Randteil durch die Lücke zwischen den beiden Blatthälften verläuft. Durch den geringen Abstand zwischen den einzelnen Grifflochverstärkungen ist die spätere Bruchlinie eindeutig vorgegeben und das Umschlagen der Randteile sehr erleichtert. Dieser Lösungsweg hat sich aber in der Praxis nicht durchsetzen können, weil die Aufbringung der voneinander getrennten und in sehr geringem Abstand voneinander anzubringenden Grifflochverstärkungen bislang nur in Handarbeit erfolgen konnte, während eine für denkbar gehaltene maschinelle Lösung von vornherein wegen des für erforderlich gehaltenen apparativen Aufwands abgelehnt wurde. Es wurde vielmehr vorgeschlagen, die Verstärkungsblätter vor dem Aufkleben auf das Papier im Bereich der späteren Umfaltkante einer den Knickwiderstand auf ein Minimum herabzusetzenden Behandlung zu unterwerfen, beispielsweise durch Einpressen von Rillen, Einschneiden von Schnitten, Perforieren oder Ausstanzen von Löchern. Das durch diese Vorschläge erzielbare Resultat kann jedoch niemals so befriedigen, wie die Aufbringung getrennter Verstärkungsblätter mit geringem Abstand voneinander, denn solange in der Knickstelle Pappematerial verbleibt, stellt dieses dem Umlegen einen Widerstand entgegen. Man glaubte sich jedoch infolge der in der Praxis für nicht durchführbar gehaltenen maschinellen Aufbringung der mit geringem Abstand hintereinander angebrachten Grifflochverstärkungen mit diesem Kompromißvorschlag zufriedengeben zu müssen.
  • Es sind bereits Versuche unternommen worden, um doch noch den erwähnten, vorteilhaftesten Vorschlag der Anbringung zweier getrennter und mit geringem Abstand hintereinander angeordneter Grifflochverstärkungen in einem vollmaschinellen Herstellungsverfahren verwirklichen zu können. Dabei hat sich aber ergeben, daß sich von einer Pappebahn nicht ohne unannehmbar großen Aufwand je Arbeitstakt zwei Abschnitte so abtrennen lassen, daß sie ein dicht nebeneinanderliegendes Paar ergeben, wobei die Paare einander im Abstand der Schlauchabschnitte folgen. Bei dem Versuch, die Pappebahn während eines Arbeitstakts, d. h. während des Vorbeilaufens einer Schlauchabschnittlänge, um die Breite der beiden Verstärkungsstücke kontinuierlich vorzuziehen und nach Durchlauf je einer Verstärkungsblattbreite durch die Schneidvorrichtung einen Trennschnitt auszuführen, fielen die Pappeverstärkungen jeweils im halben Arbeitstakt an. Um zu vermeiden, daß sie auch im Abstand der halben Schlauchabschnittlänge auf die Bahn gelangen, ergab sich die Notwendigkeit einer Aufhaltevorrichtung für wenigstens jeweils eine Verstärkung zusammen mit einer Ausgabe- und Beschleunigungsvorrichtung, um die beiden Verstärkungen in der gewünschten Weise paarweise je Arbeitstakt auf die Bahn zu bringen, wobei außerdem noch besonderes Gewicht auf die Einhaltung des geforderten geringen Abstands gelegt werden mußte. Die Abtrennung von Pappeverstärkungen in dem erforderlichen Rhythmus andererseits machte einen diskontinuierlichen Vorzug der Pappebahn und eine diskontinuierliche Arbeitsweise der Schneidvorrichtung erforderlich, die noch größere Schwierigkeiten mit sich brachte als die vorerwähnte Möglichkeit.
  • Gemäß der Erfindung werden die geschilderten Schwierigkeiten dadurch überwunden, daß einer im Längsförderverfahren arbeitenden Tragtaschenmaschine je zwei getrennte Einrichtungen zum taktweisen Aufbringen jeweils eines der beiden in Bahntransportrichtung mit geringem Abstand hintereinander auf der Werkstoffbahn anzubringenden Verstärkungsblätter mit je einer Vorratsrolle, einem Vorzug, einer Schneidvorrichtung und einer übergabestation vorgeschaltet sind, wobei die Aufbringeinrichtung für die in Bahn-Transportrichtung hintere der beiden hintereinander angeordneten Verstärkungen in Transportrichtung vor der Aufbringeinrichtung für die jeweils vordere Verstärkung angeordnet ist. Durch den überraschenden Vorschlag, unter Inkaufnahme des doppelten Aufwands für in Bahn-Transportrichtung nicht nebeneinander, sondern hintereinander anzuordnende, unter sich gleiche Verstärkungsauflagen zwei voneinander getrennte Herstellungs- und Aufbringeinrichtungen anzuordnen, wird die taktweise Aufbringung jeweils eines Verstärkungsblattes durch jede der beiden Einrichtungen ermöglicht, wobei der geforderte Abstand ohne weiteres eingehalten werden kann. Würde nun die vorauslaufende Verstärkung in der von der Werkstoffbahn zuerst durchlaufenden Station und die nachlaufende Verstärkung als zweite aufgebracht werden, so bestünde die Gefahr, daß das sich langsam vorbewegende, dicht über der Werkstoffbahn befindliche vorauslaufende Ende der nachlaufenden Verstärkung sich mit dem nachlaufenden Ende der mit der wesentlich höheren Bahngeschwindigkeit vorbeilaufenden vorauslaufenden Verstärkung stoßen könnte, da ja das vorauslaufende Ende der nachfolgenden Verstärkung in kurzem Abstand hinter dem nachlaufenden Ende der vorauslaufenden Verstärkung angebracht werden muß. Durch die Anordnung nach der Erfindung sind diese Schwierigkeiten vermieden, da das vorauslaufende Ende der nachlaufenden Verstärkung schon vorher aufgebracht ist und sich das nachlaufende Ende der vorauslaufenden Verstärkung anschließend im erforderlichen Abstand davorlegt, wobei jegliche Störung ausgeschlossen ist.
  • In an sich bekannter Weise können die Verstärkungsblätter unter Belassung leicht zerreißbarer Verbindungen von ihren Vorratsbahnen trennende Schneidvorrichtungen vorgesehen sein. Die kleinen stehenbleibenden Stege werden durchgerissen, wenn die jeweilige Verstärkung, die mit ihrem vorderen Ende auf die wesentlich schneller laufende Taschenwerkstoffbahn gelangt ist, durch einen plötzlich einsetzenden Anpreßdruck auf die höhere Transportgeschwindigkeit beschleunigt und gleichzeitig an die bereits mit einem Klebstoffauftrag versehene Taschenwerkstoffbahn angeklebt wird. Die Schneidvorrichtung befindet sich daher in einem Abstand von der Übergabestation, der mindestens der größten Abschnittbreite entspricht. Wenn die größte Abschnittbreite ein Vielfaches der geringsten Abschnittbreite beträgt, müssen in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zwischen der Schneidvorrichtung und der übergabevorrichtung Haltemittel vorgesehen werden, die verhindern, daß bei Herstellung der geringsten Abschnittbreite, in welchem Fall sich zwischen der Scheidvorrichtung und der Übergabevorrichtung zwei oder mehr Trennstellen befinden, die Bahn an einer anderen Trennstelle als der in Laufrichtung vordersten durch den einsetzenden Zug getrennt wird. Andererseits kann es auch zweckmäßig sein, mindestens eine der beiden Schneidvorrichtungen in größerem Abstand von der ihr zugeordneten übergabevorrichtung anzuordnen, um die Vorrichtung auch zum Anbringen breiter, über die ganze Beutelbreite sich erstreckender Verstärkungsstreifen verwenden zu können. Bei Herstellung von Verstärkungsblättern, deren Breite weniger als die Hälfte des Abstands der Schneidvorrichtung von der Übergabevorrichtung beträgt, ist nach der Erfindung in an sich bekannter Weise mindestens ein zusätzliches Festhalterollenpaar für die nicht abzureißenden Bahnabschnitte vorgesehen. Besonders zweckmäßig können die Festhalterollen jeweils zusammen mit der Abreißrolle der Übergabestation in einem gemeinsamen, durch eine aus einer im Takt der Maschine rotierenden Welle sitzende Kurvenscheibe gesteuerten Hebelpaar gelagert sein. Vorteilhaft ist es ferner, wenn in jedem Hebelpaar eine bewegliche Festhalterolle in zwei oder mehr Stellungen zum Zusammenwirken mit je einer ortsfest gelagerten Rolle einsetzbar ist.
  • An Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels ist die Erfindung im folgenden ausführlich beschrieben. Es zeigt F i g. 1 die Tragtaschenwerkstoffbahn mit den aufgebrachten Verstärkungsstücken, F i g. 2 die fertige Tragtasche nach ihrer Herstellung, F i g. 3 die Tragtasche nach dem Füllen mit umgelegtem Rand in tragfertigem Zustand, F i g. 4 die Vorrichtung nach der Erfindung zum Aufbringen der Verstärkungsstücke auf die Taschenwerkstoffbahn, F i g. 5 eine ausschnittweise Draufsicht auf eine Trennstelle einer Verstärkungsbahn.
  • Eine Papierbahn 1, die zu Tragtaschen mit verstärkten Grifföffnungen verarbeitet werden soll, wird in Pfeilrichtung 2 bewegt und soll auf jeder zukünftigen Schlauchwand 3 und 4 vor den zukünftigen Trennlinien 5 jeweils mit zwei Verstärkungsstücken 6 und 7 in geringem Abstand voneinander versehen werden. Die zukünftigen Seitenfaltenfalze sind mit 8 bis 13 und der Längsklebestoffauftrag mit 14 bezeichnet. Die Klotzböden 15 (F i g. 2) werden an dem vorauslaufenden Ende der Schlauchabschnitte gebildet. Im Bereich der sich überdeckenden oberen Verstärkungen 6 beider Beutelwände wird beispielsweise eine Grifföffnung an drei Seiten durch einen Schnitt 16 geschaffen, während im Bereich der sich überdeckenden unteren Verstärkungen 7 beider Beutelwände ein komplettes Griffloch 17 ausgestanzt wird. Nach dem Befüllen der Tragtasche wird entsprechend F i g. 3 der obere Rand 18 der Tasche um eine Symmetrielinie 19 zwischen den oberen und unteren Verstärkungen umgebogen, so daß die Grifflöcher in den oberen und unteren Verstärkungen zur Deckung miteinander gelangen und die in den oberen Verstärkungen gegebenenfalls verbliebene Klappe 20 nach hinten durch die Öffnung 17 hindurchgeschlagen werden kann, wodurch die Tasche verriegelt ist und bequem getragen werden kann. Zwei Vorbrüche 21 und 22 erleichtern dabei das Umlegen der Klappe 20, auf die unter Umständen aber auch verzichtet wird, indem auch im Bereich der oberen Verstärkungen 6 eine komplette Grifföffnung ausgestanzt wird. Das Umschlagen des oberen Tragtaschenrandes 18 läßt sich mühelos vollziehen, da im Bereich der Falzlinien 19 kein Verstärkungsmaterial mit umzubiegen ist, sondern lediglich das dünnere Beutelmaterial.
  • Zum Aufbringen der Verstärkungsstücke 6 und 7 wird die Papierbahn 1 (F i g. 4) in Richtung der Pfeile 2 zunächst über eine Kleistergegenwalze 25, sodann über eine erste Umlenkwalze 26 und eine zweite Umlenkwalze 27 geführt. Auf der anderen Seite der Bahn 1 ist der Walze 25 gegenüber eine Klebstoffauftragwalze 28 angeordnet, die mit vier Klebstoffklischees 29 bis 32 auf ihrem Umfang versehen ist, die je Abschnittlänge vier Klebstoffauftragungen erzeugen, die den über die Bahnbreite hintereinanderliegenden zwei Paaren von Verstärkungsstücken 6 und 7 entsprechen. Der über die Klebstoffklischees gemessene Umfang entspricht dabei der Abschnittlänge. Die Klebstoffauftragwalze 28 rotiert demnach einmal je Abschnittlänge, wobei die Klischees bei jedem Umlauf einen Klebstoffauftrag von einer nicht dargestellten Klebstoffwalze abnehmen, die in einem Klebstoffbottich rotiert und mittels einer bekannten Klebstoffabstreifwalze einen gleichmäßigen Klebstoffilm erhält.
  • Die Vorrichtung zum Erzeugen und Aufbringen der über die Bahnbreite hintereinanderliegenden beiden Paare von Verstärkungsstücken 6 und 7 ist im folgenden nur für das vordere Paar beschrieben, da die für das hintere Paar nur eine Verdoppelung oder eine Verlängerung derjenigen für das erste Paar darstellt. Der Abstand doppelt über die Bahnbreite vorhandener Vorrichtungsteile voneinander ist zur Anpassung an verschiedene Bahnbreiten einstellbar.
  • Die nachlaufenden Verstärkungen 6 der betrachteten Paare werden von einer Werkstoffbahn 36 und die vorauslaufenden Verstärkungen 7 von einer Werkstoffbahn 37 durch je eine Schneidvorrichtung 38 bzw. 39 durch eine Schnittperforation 40 (F i g. 5) bis auf stehenbleibende Stege 41 getrennt. Die Schneidvorrichtungen 38, 39, die im wesentlichen aus einem feststehenden Messer 42 bzw. 43 und einem rotierenden Messer 44 bzw. 45 bestehen, führen je Arbeitstakt, d. h. je vorbeilaufender Abschnittlänge der Papierbahn 1, einen Schnitt aus, wobei ihnen je eine kontinuierlich arbeitende Vorzugsvorrichtung 46, 47 bzw. 48, 49 während jeden Arbeitstakts ein der in Richtung des Pfeiles 2 (F i g. 1) gemessenen Breite einer Verstärkung 6 bzw. 7 entsprechendes Stück von je einer Vorratsrolle 50 bzw. 51 zuführt.
  • Der über die Stege 41 noch mit der Vorratsbahn 36 zusammenhängende Abschnitt für die Verstärkung 6 gelangt bald nach dem durchgeführten Schnitt mit seinem vorauslaufenden Ende auf die Bahn 1 an der Umkehrwalze 6 und unter eine in schwenkbaren Hebeln 52 gelagerte, bis dahin noch abgerückte Anpreßrolle 53.
  • Die Schneidvorrichtung 38 ist so zum Takt der Maschine eingestellt, daß das vordere Ende der zu bildenden Verstärkung 6 kurz vor einem Klebstoffauftrag des Klebstoffklischees 29 auf die Papierbahn gelangt, so daß infolge der großen Relativgeschwindigkeit zwischen der langsam sich vorbewegenden Verstärkung und der schnell vorbeieilenden Werkstoffbahn 1 die Vorderkante der Verstärkung genau mit der Vorderkante des Klebstoffauftrags abschneidet, wenn das Andrücken der Verstärkung auf die Werkstoffbahn und damit der Abriß an den Stegen 41 durch Anschwenken der Hebel 52 mit der Anpreßrolle 53 nach Einlaufen des vorderen Verstärkungsendes unter dieselbe erfolgen kann. Die Hebel 52 werden über einen weiteren federbelasteten Hebel 54, der mit einer Rolle 55 auf einer im Takt der Maschine rotierenden Kurvenscheibe 56 läuft, bewegt. In der Darstellung in F i g. 4 ist eine Verstärkung 6 bereits vollständig an die Bahn 1 angeklebt worden und ist eine Verstärkung 7 in der nachfolgenden Station gerade im Begriff, angeklebt zu werden, deren nachlaufendes Ende sich störungsfrei in dem gewünschten Abstand vor das vorauslaufende Ende der Verstärkung 6 auf die Bahn 1 legen wird.
  • Für das Andrücken und damit Abreißen der Verstärkungen 7 ist eine in schwenkbaren Hebeln 57 gelagerte Anpreßrolle 58 vorgesehen. Die Hebel 57 werden durch einen weiteren federbelasteten Hebel 59 betätigt, der mit einer Rolle 60 auf einer koaxial zu und vor der Kurvenscheibe 56 angeordneten Kurvenscheibe 61 läuft. Die Schneidvorrichtung 39 hat von der Vereinigungsstelle zwischen den Walzen 27 und 58 einen mehrfachen Verstärkungsbreitenabstand, um mit der gleichen Vorrichtung auch anderen Zwecken dienende breitere Verstärkungen auf eine vorbeigeführte Werkstoffbahn aufbringen zu können. Beim Aufbringen der schmalen Verstärkungen 7 sind daher bereits mehrere derselben durch Ouertrennschnitte 40 abgeteilt, ohne abgerissen zu sein. Es ist daher Vorsorge zu treffen, daß jeweils nur die vorderste Verstärkung zum Abriß kommt. Zu diesem Zweck sind die Hebel 57 verlängert und so ausgebildet, daß eine Festhalterolle 62 in die eingezeichnete Stellung bei der Verarbeitung längerer Abschnitte oder in die strichpunktiert eingezeichnete Stellung 62' bei der Verarbeitung kürzerer Abschnitte mittels Lagersteinen gebracht werden kann, wo sie jeweils mit einer von zwei vorgesehenen Gegenrollen 63 und 64 zusammenwirkt. Um den Anpreßdruck der Rolle 62 gegenüber dem der Rolle 58 sicherzustellen, sind die Lagersteine 65 gegen Druckfedern 66 durch Schrauben 67 einstellbar.
  • Da sich die Vorzuggeschwindigkeit der Papierbahn 1 zu derjenigen der Vorratsbahnen 36 und 37 verhält wie die Papierbahnabschnittlänge zu der Breite eines Verstärkungsstücks, beträgt die Papiervorzuggeschwindigkeit ein Vielfaches der Vorzuggeschwindigkeit der Vorratsbahnen für die Verstärkungen aus Pappe oder Karton. Das Andrücken des vorderen Endes der Kartonbahn an die Papierbahn muß daher zeitlich äußerst präzise erfolgen, da geringste zeitliche Abweichungen bereits eine bemerkenswerte Verschiebung der Verstärkung auf der Papierbahn zur Folge haben. Das Anpressen muß auch kräftig erfolgen, da eine erhebliche Beschleunigung und der gleichzeitig hierdurch eintretende Abriß an den Stegen 41 zu erfolgen haben. Die große Relativgeschwindigkeit zwischen den Verstärkungsbahnen und der Papierbahn hat auch zur Folge, daß sich die Verstärkungsbahn, beispielsweise 37, schon eine Weile vor dem erfolgenden Anpressen und Abreißen dicht über der Papierbahn befindet. Würden daher, wie es der Reihenfolge auf der Papierbahn entspricht, die vorauslaufenden Verstärkungen 7 in der zuerst durchlaufenen Station 26, 53 aufgebracht, so würde das vorauslaufende Ende der danach in der Station 27, 58 aufgebrachten Verstärkung 6 noch in den Bereich des nachlaufenden Endes der Verstärkung 7 gelangen, so daß Störungen oder zumindest Komplikationen zu erwarten sind, die bei der Reihenfolge nach der Vorrichtung der Erfindung, bei der jede Verstärkung der Papierbahn an einer völlig freien Stelle zugeführt wird, gänzlich vermieden sind.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Herstellen von aus Papier od. dgl. bestehenden Tragtaschen mit umschlagbarem Rand längs der Füllöffnung und durch Umschlagen des Randes miteinander zum Fluchten zu bringenden Grifflöchern in den Breitseiten und Randteilen, bei welchen aus Pappe od. dgl. bestehende Grifflochverstärkungen für die Grifflöcher der Randteile und der Breitseiten getrennt mit geringem Abstand voneinander aufgebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß einer im Längsförderverfahren arbeitenden Tragtaschenmaschine je zwei getrennte Einrichtungen zum taktweisen Aufbringen jeweils eines der beiden in Bahn-Transportrichtung mit geringem Abstand hintereinander auf der Werkstoffbahn (1) anzubringenden Verstärkungsblätter (6, 7) mit je einer Vorratsrolle (50 bzw. 51), einem Vorzug (46, 47 bzw. 48, 49), einer Schneidvorrichtung (38 bzw. 39) und einer Übergabestation (26, 53 bzw. 27,58) vorgeschaltet sind, wobei die Aufbringeinrichtung für die in Bahn-Transportrichtung hintere (6) der beiden hintereinander angeordneten Verstärkungen in Transportrichtung vor der Aufbringeinrichtung für die jeweils vordere Verstärkung (7) angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Verstärkungsblätter (6, 7) unter Belassung leicht zerreißbarer Verbindungen von ihren Vorratsbahnen (36 bzw. 37) trennende Schneidvorrichtungen (38 bzw. 39) vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise mindestens eine der beiden Schneidvorrichtungen (z. B. 39) in größerem Abstand von der ihr zugeordneten übergabevorrichtung (27, 58) angeordnet ist und daß bei Herstellung von Verstärkungsblättern, deren Breite weniger als die Hälfte dieses Abstands beträgt, mindestens ein zusätzliches Festhalterollenpaar (z. B. 62', 64) für die nicht abzureißenden Bahnabschnitte vorgesehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Festhalterollen (z. B. 62) jeweils zusammen mit der Abreißrolle (z. B. 58) der Übergabestation in einem gemeinsamen, durch eine auf einer im Takt der Maschine rotierenden Welle sitzende Kurvenscheibe (61) gesteuerten Hebelpaar (57, 59) gelagert sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Hebelpaar eine bewegliche Festhalterolle (62) in zwei oder mehr Stellungen (z. B. 62') zum Zusammenwirken mit je einer ortsfest gelagerten Rolle (63, 64) einsetzbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 3 081674.
DEW37679A 1964-10-05 1964-10-05 Vorrichtung zum Herstellen von aus Papier od. dgl. bestehenden Tragtaschen Pending DE1275855B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3081674A (en) * 1959-09-21 1963-03-19 Interstate Bag Company Inc Methods of making shopping bags having reinforced top and bottom

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3081674A (en) * 1959-09-21 1963-03-19 Interstate Bag Company Inc Methods of making shopping bags having reinforced top and bottom

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