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DE1275592B - Vorrichtung zur Erzeugung zweier gegeneinander phasenverschobener elektrischer Signale - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung zweier gegeneinander phasenverschobener elektrischer Signale

Info

Publication number
DE1275592B
DE1275592B DER39097A DER0039097A DE1275592B DE 1275592 B DE1275592 B DE 1275592B DE R39097 A DER39097 A DE R39097A DE R0039097 A DER0039097 A DE R0039097A DE 1275592 B DE1275592 B DE 1275592B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cam
electrical
resiliently bendable
bendable members
transducers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER39097A
Other languages
English (en)
Inventor
Brian Wilfred Barringer
Richard Edmund Reason
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rank Organization Ltd
Original Assignee
Rank Organization Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rank Organization Ltd filed Critical Rank Organization Ltd
Publication of DE1275592B publication Critical patent/DE1275592B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B27/00Generation of oscillations providing a plurality of outputs of the same frequency but differing in phase, other than merely two anti-phase outputs

Landscapes

  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung zweier gegeneinander phasenverschobener elektrischer Signale Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung zweier gegeneinander phasenverschobener elektrischer Signale mit gleichem Strom- oder Spannungsverlauf, in je einem elektrischen Kreis.
  • Aus der deutschen Patentschrift 968 340 ist es zur Erzeugung einer sägezahnförmigen Spannung bekannt, den Luftabstand eines Ankers von einem Magneten periodisch zu verändern. Dies geschieht dadurch, daß der Anker als exzentrisch gelagerter Zylinder ausgebildet ist, welcher parallel zu seiner Achse auf der Mantelfläche eine sprunghafte Erhöhung besitzt.
  • Aus der deutschen Auslegeschrift 1112196 ist bekannt, bei einem selbsttätigen Analogkompensator zur Kompensation von Meßströmen und Spannungen als Stellglied dienende Widerstände auf einem elastisch verformbaren Körper in Form von Dehnungsmeßstreifen aufzubringen. Mit dem elastisch verformbaren Körper ist eine Tauchspule verbunden. Diese ist verschiebbar im Luftspalt eines Elektromagneten angeordnet, wodurch der Widerstandswert der Dehnungsmeßstreifen veränderbar ist. Die bekannten Vorrichtungen können allein schon aus geometrischen Gründen lediglich zur Erzeugung eines einzigen Signals verwendet werden.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine exakte Phasenverschiebung zwischen zwei Signalen aufrechtzuerhalten.
  • Die Erfindung ist gekennzeichnet durch einen -an sich bekannten - ein dem gewünschten Signalverlauf entsprechendes Profil aufweisenden, drehbaren Nocken und durch zwei federnd vierbiegbare, mit einem der Phasenverschiebung entsprechenden Winkel - vorzugsweise mit 90° - um die Drehachse des Nockens gegeneinander versetzt angeordnete, den Nocken berührende Glieder, die mechanisch auf in den elektrischen Kreisen liegende mechanoelektrische Wandler, einen elektrischen Parameter dieser Wandler verändernd, einwirken.
  • Selbst bei beliebig langsamen Signalverläufen kann eine exakte Phasenverschiebung aufrechterhalten werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die den Nocken berührenden Glieder als einseitig verstellbar eingespannte Ausleger od. dgl. ausgebildet. Als mechanoelektrische Wandler können belastungsempfindliche Widerstände, z. B. piezoelektrische Wandler dienen. Als belastungsempfindliche Elemente sind vorzugsweise zwei einander gleiche piezoelektrische Elemente vorgesehen, die im gleichen Bereich des federnd vierbiegbaren Gliedes, jedoch auf einander gegenüberliegenden Seiten desselben angeordnet sind. Hierdurch erleiden die Elemente bei Auslenkung des Gliedes eine zwar gleiche, jedoch gegensinnig gerichtete Änderung ihrer Widerstandswerte.
  • Der Nocken kann beispielsweise eine zylindrische Fläche aufweisen, die zur Schaffung einer Wirkverbindung zwischen dem Nocken und dem federnd vierbiegbaren Glied exzentrisch zur Drehachse des Nockens angeordnet ist. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Nocken als Nockenkopfkreis ausgebildet, der mit dem federnd vierbiegbaren Glied über eine Stirnfläche im Eingriff steht. Die Stirnfläche des Nockens ist dabei zweckmäßig als plane, im Winkel zur Drehachse des Nokkens angeordnete Fläche ausgebildet, wodurch der Nocken nach Art einer Taumelscheibe auf das deformierbare Glied einwirkt. Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn das federnd vierbiegbare Glied derart angeordnet ist, daß der Radius, bei welchem es mit der einen Stirnfläche des Nockens im Eingriff steht, veränderbar ist, so daß das bei vollem Hub des Nockens auftretende Maß der Auslenkung des deformierbaren Gliedes veränderbar ist. Zur Auslenkung mittels Auslenkvorrichtungen können mehrere mit Wandlern gekoppelte, federnd verbiegbare Glieder vorgesehen sein. Beispielsweise kann man zwei federnd verbiegbare Glieder verwenden, die derart zur Auslenkvorrichtung ausgerichtet sind, daß sie mit einer Phasendifferenz von 90° zueinander ausgelenkt werden.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Darin zeigt F i g. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung in schematischer Darstellung, F i g. 2 ein elektrisches Ersatzschaltbild der Vorrichtung nach F i g. 1, F i g. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung in teilweise geschnittener und gebrochener Darstellung, F i g. 4 eine Draufsicht auf einen Teil der Vorrichtung nach F i g. 3.
  • Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 und 2 zeigt eine Vorrichtung zur Erzeugung zweier gegeneinander phasenverschobener elektrischer Signale und zwar mit einer mit dem Sinus eines Winkels A multiplizierten Signalspannung V. Die Vorrichtung weist dabei als mechanoelektrische Wandler zwei piezoelektrische Elemente 11 und 12 auf. Die Elemente 11 und 12 sind zu beiden Seiten eines als dünner Balken 13 ausgebildeten verbiegbaren Gliedes befestigt, wobei dieses Glied nach Art eines Auslegers in einem Gehäuse 14 der Vorrichtung untergebracht ist. Die Elemente 11 und 12 sind im gleichen Abschnitt des Balkens, jedoch an gegenüberliegenden Seiten desselben angeordnet und in Serie zueinander geschaltet.
  • Eine Auslenkvorrichtung nach Art eines kreisscheibenförmigen drehbaren Nockens 15, der auf einer drehbaren Welle 10 befestigt ist, steht mit dem einen Ende des Balkens 13 im Eingriff. Ein zweiter, in das Gehäuse 14 als sogenannter Ausleger od. dgl. eingesetzter Balken 20 mit einander gleichen piezoelektrischen Elementen 21 und 22 ist um 90° zur Achse der Welle 10 verschoben.
  • Bei dem vom drehbaren Nocken 15 gesteuerten Betrieb der Vorrichtung wird das eine Ende des Auslegers 13 derart in einer vorgegebenen periodischen Weise bewegt, daß der elektrische Widerstand jedes Elements 11 und 12 proportional dem Sinus des Winkels A ist, um den sich der Nocken 15 gedreht hat. Gleichzeitig mit der Auslenkung des Auslegers 13 wird der Widerstand des unteren Elements 12 im hierzu entgegengesetzten Sinn geändert. Folglich ist das bei 16 zwischen den Widerständen 11 und 12 zur Verfügung stehende Ausgangsignal dem Sinus des Winkels proportional. Das Ersatzschaltbild nach F i g. 2 zeigt das unabhängig veränderbare Signal V, das von einer Signalquelle 17 abgegriffen und an die Widerstandselemente 11 und 12 angelegt wird. Bei 16 wird dabei ein dem erwünschten Wert V,1" - A proportionales Ausgangssignal abgenommen.
  • Zur Erzielung eines weiteren, dem Wert V", - A proportionalen Ausgangssignals dienen Elemente 21 und 22, die in gleicher Weise mit dem Ausleger 20 verbunden sind.
  • Das Ausführungsbeispiel nach den F i g. 3 und 4 entspricht im wesentlichen jenem der F i g. 1 und 2. Hiernach sind die als piezoelektrische Elemente 111 und 112 ausgebildeten belastungsempfindlichen Widerstände jeweils auf der einen Seite eines dünnen Balkens 113 befestigt, der als federnd verbiegbares Glied dient und fest in einem Gehäuse 114 der Vorrichtung untergebracht ist. Die Elemente 111 und 112 sind wiederum im gleichen Abschnitt des Balkens 113 angeordnet und miteinander in Reihe geschaltet.
  • Ferner ist als Auslenkvorrichtung ein kreisscheibenförmiger, drehbarer Nocken 115 vorgesehen, der eine zur Drehachse seiner Welle 110 winkelig angeordnete ebene Stirnfläche aufweist. Diese ebene Stirnfläche steht mit dem einen Ende des Auslegers 113 nach Art einer Taumelscheibe in mechanischer Wirkverbindung. Ein mit Widerstandselementen 121 und 122 versehener zweiter Ausleger 120 ist im Gehäuse untergebracht. Der Ausleger 120 ist an der Welle 110 angeordnet und dabei um 90° zum Ausleger 113 versetzt und dient dem gleichen Zweck wie der Ausleger 20 der Ausführung nach F i g. 1 und 2.
  • Die Ausleger 113 und 120 sind mittels Schrauben 123 im Gehäuse 114 gehalten. Sofern diese Schrauben gelockert sind, werden die Ausleger 113 und 120 unabhängig voneinander in ihren axialen Richtungen verschoben, wodurch der Radius, bei dem die Spitzen jedes einzelnen Auslegers mit der Taumelscheibenfläche des Nockens 115 im Eingriff stehen, geändert wird.
  • Dementsprechend kann eine genaue mechanische Steuerung des Maßes erzielt werden, mit dem jeder Ausleger bei vollem Hub des Nockens 115 ausgeienkt wird. Diese Höhe der Auslenkung steuert die maximale Amplitude der durch die Vorrichtung möglichen Signaländerung.
  • In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, daß von den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen abweichende Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung geschaffen werden können. Beispielsweise muß beim Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 und 2 der Nocken 15 nicht unbedingt kreisscheibenförmig sein. Dieser Nocken kann z. B. jede beliebige Gestalt haben, sofern er nur die gewünschte Beanspruchung der Elemente 11 und 12 ermöglicht. Beim Ausführungsbeispiel nach den F i g. 3 und 4 muß beispielsweise die Fläche des Nokkens 115 nicht eben sein. Bei den vorerwähnten Ausführungsbeispielen müssen auch die Balken nicht unbedingt als Ausleger gestaltet sein, sondern diese können im Bereich ihrer Enden gelagert sein und jeweils an bestimmten Punkten durch ein Gestänge unter Druck gesetzt werden. Ferner können anstatt der piezoelektrischen Elemente andere Wandler verwendet werden. Sofern deren variabler Parameter ein Widerstandsparameter ist, können die Widerstände der Elemente so festgelegt sein, daß sie vorgegebenen Folgen von Werten folgen und nicht proportional dem Sinus oder Cosinus eines Winkels sind. Die Elemente können dabei in einer gegenüber dem Vorerwähnten völlig unterschiedlichen Weise angeordnet werden. Auch ist es denkbar, daß mehrere Wandlerelemente je Ausleger vorhanden sind.
  • Die Vorrichtung kann als Ersatz für Auflöser in der Radartechnik (Resolver), Sinus- oder Cosinus-Potentiometer, lineare Variometer, mehrphasige Signalquellen, Generatoren und Vervielfacher dienen.
  • Einer der wesentlichen Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht in der Reibungsfreiheit zwischen den elektrischen Elementen und den beweglichen Teilen der Vorrichtung.
  • Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung besteht darin, daß Gleichstromsignale und Signale niederer und hoher Frequenz angelegt werden können.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Erzeugung zweier gegeneinander phasenverschobener elektrischer Signale mit gleichem Strom- oder Spannungsverlauf, in je einem elektrischen Kreis, gekennzeichnet d u r c h einen - an sich bekannten - ein dem gewünschten Signalverlauf entsprechendes Profil aufweisenden, drehbaren Nocken (15; 115) und durch zwei federnd verbiegbare, mit einem der Phasenverschiebung entsprechenden Winkel -vorzugsweise mit 90° - um die Drehachse (10; 110) des Nockens (15; 115) gegeneinander versetzt angeordnete, den Nocken (15; 115) berührende Glieder (13, 20; 113, 120), die mechanisch auf in den elektrischen Kreisen liegende mechanoelektrische Wandler (11, 12, 21, 22; 111, 112, 121), einen elektrischen Parameter dieser Wandler verändernd einwirken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federnd verbiegbaren Glieder (13, 20; 113, 120) als einseitig verstellbar eingespannte Ausleger ausgebildet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandler (11, 12, 21, 22; 111, 112, 121) an den federnd verbiegbaren Gliedern (13, 20; 113, 120) anliegende biegungsempfindliche elektrische Widerstände und/oder piezoelektrische Elemente sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandler (11, 12, 21, 22; 111, 112, 121) paarweise an einander gegenüberliegenden Seiten der federnd verbiegbaren Glieder (13, 20; 113, 120) anliegen.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die federnd verbiegbaren Glieder (13, 20) die Umfangsfläche oder die Stirnfläche des drehbaren Nockens (15) berühren. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 968 340; deutsche Auslegeschrift Nr. 1112196.
DER39097A 1963-10-18 1964-10-10 Vorrichtung zur Erzeugung zweier gegeneinander phasenverschobener elektrischer Signale Pending DE1275592B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1275592X 1963-10-18

Publications (1)

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DE1275592B true DE1275592B (de) 1968-08-22

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ID=10886178

Family Applications (1)

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DE (1) DE1275592B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968340C (de) * 1954-03-28 1958-02-06 Fernseh Gmbh Anordnung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Spannungen
DE1112196B (de) * 1959-03-05 1961-08-03 Siemens Ag Selbsttaetiger Analogkompensator

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968340C (de) * 1954-03-28 1958-02-06 Fernseh Gmbh Anordnung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Spannungen
DE1112196B (de) * 1959-03-05 1961-08-03 Siemens Ag Selbsttaetiger Analogkompensator

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