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DE1275112B - Verfahren zur Erzeugung von angenaehert sin-foermigen Impulsen - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von angenaehert sin-foermigen Impulsen

Info

Publication number
DE1275112B
DE1275112B DE1965S0098943 DES0098943A DE1275112B DE 1275112 B DE1275112 B DE 1275112B DE 1965S0098943 DE1965S0098943 DE 1965S0098943 DE S0098943 A DES0098943 A DE S0098943A DE 1275112 B DE1275112 B DE 1275112B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
pulses
counter
pulse
controlled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1965S0098943
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Pexa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1965S0098943 priority Critical patent/DE1275112B/de
Publication of DE1275112B publication Critical patent/DE1275112B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/01Shaping pulses

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Particle Accelerators (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung von angenähert sin2-förmigen Impulsen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von angenähert sin2-förmigen Impulsen, insbesondere zur Anwendung für die Hochfrequenz-Impuls-Fehlerortung.
  • Zur Erzeugung von Impulsen mit vorgegebenen Kurvenformen sind hauptsächlich zwei Methoden bekannt, nämlich die Erzeugung dieser Impulse mittels impulsformender Filter oder mittels nichtlinearer Schaltungen. Bei der Impulsformung mittels Filter wird das Frequenzspektrum eines leicht zu erzeugenden Impulses, z. B. eines schmalen Rechteckimpulses, mit einem geeigneten Filter beeinflußt.
  • Bei der Impulserzeugung mit nichtlinearen Schaltungen wird z. B. mit RC-Zeitkonstanten ein Dreieckimpuls erzeugt und mit nichtlinearen Netzwerken verformt.
  • Zur Einhaltung einer genauen Impulsamplitude und Impulsbreite wird jedoch für beide Methoden der Aufwand an Schaltelementen u. dgl. sehr groß.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen insbesondere für die Hochfrequenz-Impuls-Fehlerortung brauchbaren Impuls mit geringem Aufwand zu erzeugen.
  • Gemäß der Erfindung wird zur Erzeugung von angenähert sin2-förmigen Impulsen so verfahren, daß einer von einem Oszillator erzeugten Sinusspannung mittels eines Spitzengleichrichters eine derartige Gleichspannung addiert wird, daß die negativen Maxima der Spannung den Momentanwert 0 Volt haben und daß diese Spannung einem elektronischen Schalter zugeführt wird, der durch einen mit Impulsen, deren Anstiegs- oder Rückflanken im Augenblick der negativen Maxima der Sinusspannung auftreten, angesteuerten Binärzähler oder Ringzähler mit n Stufen derart gesteuert wird, daß er jeweils den n-ten Cosinusbogen von Spannungsminimum zu Spannungsminimum aus der vom Spitzengleichrichter abgegebenen Spannung herausschneidet.
  • Ferner ist es vorteilhaft, die zur Steuerung des Binär- oder Ringzählers verwendeten Spannungsimpulse aus den in die Diode des Spitzengleichrichters fließenden Stromimpulsen zu erzeugen Dadurch erhält man den Vorteil, daß die zur Steuerung des Zälers benötigten Impulse unabhängig von der Frequenz des Sinusgenerators stets im Augenblick der negativen Maxima der Sinusspannung auftreten.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung lassen sich die zur Steuerung des Zählers verwendeten Impulse mit Hilfe einer Laufzeitkette korrigieren, wodurch die Anstiegsflanken der Steuerimpulse für den Zähler genau auf die negativen Spannungsmaxima der Sinusspannung eingestellt werden können. Ferner kann der elektronische Schalter gleichzeitig wahlweise mittels zusätzlicher elektronischer Schalter von mehreren Zählerausgängen gesteuert werden. Dadurch lassen sich rasch wechselnde Impulsreihen erzeugen, wie sie z. B. für Pulscode- oder ähnliche übertragungsverfahren verwendet werden können.
  • Durch diese Maßnahmen erhält man einen singförmigen Impuls mit konstanter Impulsbreite und -amplitude, wobei die Wiederhoheit des ausgesandten Impulses ebenfalls konstant ist und in einem ganzzahligen Verhältnis zwischen Impulsbreite und Wiederhoheit gewählt werden kann. Die Breite dieses Impulses hängt nur von der Frequenz des jeweiligen, die Sinusspannung erzeugenden Generators ab. Die Fußpunktbreite des Impulses ist gleich dem Reziprokwert dieser Frequenz. Die Impulsamplitude hängt ebenfalls im wesentlichen nur von der Amplitude des Sinusgenerators und geringen Dämpfungen des Spitzengleichrichters sowie des elektronischen Schalters ab. Alle diese Einflüsse lassen sich jedoch leicht beherrschen, da eine Korrektur der Amplitude oder der Impulsbreite lediglich am Generator vorgenommen zu werden braucht und die Impulsform selbst nicht ändert. Die Konstanz bezüglich der Impulsbreite wird besonders dann groß, wenn man als Sinusgenerator einen Quarzgenerator verwendet. Dieses Verfahren der Impulsformung ist für die Hochfrequenz-Impuls-Fehlerortung besonders günstig, da dabei ein Quarzgenerator und der benötigte Binärzähler bereits für andere Zwecke vorhanden sind.
  • An Hand des Ausführungsbeispiels nach F i g. 1 sowie des Impulsschemas nach F i g. 2 wird die Erfindung näher erläutert.
  • Der Spitzengleichrichter 2 der F i g. 1 wird mit einer vom Generator 1 erzeugten Sinusspannung (Fig. 2, A) ausgesteuert. Der Spitzengleichrichter setzt nun erstens dieser Sinusspannung eine derartige Gleichspannung zu, daß die negativen Maxima der Sinusspannung stets den Momentanwert 0 Volt (F i g. 2, B) erhalten, und außerdem werden die in die Diode des Spitzengleichrichters fließenden Stromimpulse im Trigger 3 in Spannungsimpulse (F i g. 2, C) umgewandelt und zum Ansteuern des aus den bistabilen Kippstufen 4, 5, 6 und dem Gatter 7 bestehenden, bis acht zählenden Binärzählers verwendet. Zweckmäßig läßt sich die Spitzengleichrichterschaltung mit der Triggerschaltung kombinieren, indem man mit der Basis-Emitter-Strecke gleichrichtet und gleichzeitig die Verstärkung des Transistors zum Umwandeln der in die Basis-Emitter-.Strecke fließenden Stromimpulse und Spannungsimpulse verwendet. Am Ausgang des Gatters 7 erhält man, da der Binärzähler von einer ununterbrochenen Impulsreihe (F i g. 2, C) angesteuert wird, einen Rechteckimpuls mit dem Tastverhältnis t : 8 (F i g. 2, D), dessen Flanken zeitlich mit zwei aufeinanderfolgenden Steuerimpulsen (F i g. 2, C) zusammenfallen. Da diese Steuerimpulse gleichzeitig mit den negativen Scheiteln des .Sinussignals (F i g. 2, B) auftreten, liegen die Flanken des Rechtecks (F i g. 2, D) jeweils an der Stelle des Spannungswertes 0 (F i g. 2, B). Mit dem Rechteck (F i g. 2, D) wird der elektronische Schalter 8 gesteuert. Dieser schneidet aus der Sinusspannung jeden achten Cosinusbogen heraus, und zwar so, daß immer beim Spannungswert 0 geschaltet wird. Man erhält einen Impuls, dessen Verlauf dem häufig verwendeten sin2-ImpuIs entspricht (F i g. 2, E).
  • Die Erzeugung von sin2-förmigen Impulsen ist deshalb interessant, weil der sin2-Impuls - bei -vorgegebenen Nullstellen das geringste, Frequenzspektrum aufweist, so daß zur übertragung _: dieser Impulse schmalbandige übertragungseinrichtungen verwendet werden können. Da man häufig an derartigen schmalbandigen Übertragungseinrichtungen interessiert ist und andererseits dafür eine Hochfrequenzimpulsfehlerortung vorsehen will, ergibt sich bei der Anwendung von sin2-Impulsen die günstigste Lösung. Muß auf .Schmalbandigkeit der übertragungseinrichtung keine Rücksicht genommen werden, so kann für die Hochfrequenzimpulsfehlerortung auch jede andere Impulsform, z. B. eine Rechteckimpulsform nach F i g. 2, D, verwendet werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Erzeugung von angenähert sin2-förmigen Impulsen, insbesondere zur Anwendung für die Hochfrequenz-Impuls-Fehlerortung, dadurch gekennzeichnet, daß einer von einem Oszillator erzeugten Sinusspannung mittels eines Spitzengleichrichters eine derartige Gleichspannung addiert wird, daß die negativen Maxima der Spannung den Momenttanwert 0 Volt haben und daß diese Spannung einem elektronischen Schalter zugeführt wird, der durch einen mit Impulsen, deren Anstiegs- oder Rückflanken im Augenblick der negativen Maxima der Sinusspannung auftreten, angesteuerten Binärzähler oder Ringzähler mit n Stufen derart gesteuert wird, daß er jeweils den n-ten Cosinusbogen von Spannungsminimum zu Spannungsminimum aus der vom Spitzengleichrichter abgegebenen Spannung herausschneidet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Steuerung des Binär-oder Ringzählers verwendeten Spannungsimpulse aus den in die Diode des Spitzengleichrichters fließenden Stromimpulsen erzeugt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Steuerung des Zählers verwendeten Impulse mit Hilfe einer Laufzeitkette korrigiert werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Schalter gleichzeitig wahlweise mittels zusätzlicher elektronischer Schalter von mehreren Zählerausgängen gesteuert wird.
DE1965S0098943 1965-08-20 1965-08-20 Verfahren zur Erzeugung von angenaehert sin-foermigen Impulsen Withdrawn DE1275112B (de)

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