DE1274905B - Fahrzeugluftreifen mit in seinen Laufstreifen einzeln eingebetteten Greifern - Google Patents
Fahrzeugluftreifen mit in seinen Laufstreifen einzeln eingebetteten GreifernInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
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- B60C11/14—Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 60 c
Deutsche KL: 63 e-19/02
Nummer: 1274905
Aktenzeichen: P 12 74 905.2-21 (Sch 25797)
Anmeldetag: 28. März 1959
Auslegetag: 8. August 1968
Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugluftreifen mit in seinen Laufstreifen einzeln eingebetteten Greifern
in Form U-förmig gebogener Stahldrähte, wobei die U-Schenkel der Greifer geradlinig verlaufen, mindestens
im wesentlichen senkrecht zur Lauffläche stehen und mit ihren freien Enden bis zur Lauffläche
reichen, während die die U-Schenkel der Greifer verbindenden U-Stege am tiefsten in den Laufstreifen
eingebettet sind.
Bei einem bekannten Fahrzeugreifen dieser Art verlaufen die die U-Schenkel der Greifer verbindenden
U-Stege als Halbkreisbogen innerhalb der durch die geraden U-Schenkel bestimmten Ebene. Solche
einzeln eingebetteten Greifer lassen sich unter der Wirkung der in Richtung ihrer U-Schenkel bei Belastung
des Fahrzeugrades auf sie einwirkenden Kräfte innerhalb der Gummimasse des Laufstreifens
leicht aus ihrer vorgesehenen Sollage heraus tiefer in den Laufstreifen hineindrücken. Der Scheitel des
halbkreisförmigen U-Steges wirkt dabei wie eine Spitze, die das Eindringen des Greifers nach innen
fördert. Außerdem bieten solche bekannten Greifer, insbesondere, wenn ihre durch die langen geraden
U-Schenkel bestimmte Ebene quer zur Laufrichtung des Luftreifens steht, den beim Bremsen und Beschleunigen
des Fahrzeugs tangential zum Luftreifenumfang mit langem Hebelarm an ihnen angreifenden,
ein Kippen des Greifers in der Einbettungsmasse bewirkenden Kräften kein geeignetes Widerlager, so
daß die Greifer kippend ausweichen können und ihre Greifwirkung auf der Fahrbahn vermindert oder gar
aufgehoben wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Fahrzeugluftreifen der eingangs genannten Art
einer unerwünschten Lageveränderung der einzeln eingebetteten Greifer innerhalb der Gummimasse des
Laufstreifens weitgehend entgegenzuwirken.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die die U-Schenkel der Greifer
verbindenden U-Stege parallel zur Lauffläche verlaufen, wobei die U-Stege in bezug auf eine gedachte
Verbindungsgerade der zum U-Steg weisenden Enden der U-Schenkel nach beiden Seiten von dieser Verbindungsgeraden
abweichen und insbesondere einen S-förmigen Verlauf aufweisen.
In Verbindung mit einer von der eingangs genannten Reifengattung abweichenden Reifenausbildung ist
es bereits bekannt, eine in den Laufstreifen des Fahrzeugluftreifens einzubettende, längs des Reif enumfangs
rundum verlaufende geschlossene Drahtwendel vorzusehen, deren einzelne Windungen ihrerseits nach
den Umrissen eines Quadrats verlaufen. Für die Fahrzeugluftreifen mit in seinen Laufstreifen
einzeln eingebetteten Greifern
einzeln eingebetteten Greifern
Anmelder:
Ernst Schuhknecht,
7000 Stuttgart-Feuerbach, Fichtelbergstr. 47
Als Erfinder benannt:
Ernst Schuhknecht, 7000 Stuttgart-Feuerbach
Zwecke der Verwendung in einer Prüfvorrichtung zum Nachweis des Verhaltens der Drahtwendel beim
Fahren auf Schnee und Eis ist für den Draht außerdem noch an allen vier Quadratseiten ein schwach
S-förmiger Verlauf vorgesehen. Hierbei hat auch die am tiefsten eingebettete Quadratseite einen schwach
S-förmigen Drahtverlauf, ohne daß dabei aber diesem S-förmigen Drahtstück die Aufgabe zugedacht
ist oder auch nur zukommen kann, entsprechend dem Lösungsprinzip der Erfindung einzeln eingebetteten,
U-förmigen Greifern innerhalb des Gummis des Laufstreifens ein großes Widerlager nach Art
einer Standfläche zu bilden, die den auf die freien Greiferschenkelenden ausgeübten, einwärtsdrückenden
und kippenden Kräften entgegenwirkt. Dieses erfindungsgemäße Lösungsprinzip ist den bekannten
Drahtwendeln mit S-förmigem Drahtverlauf an allen vier Seiten des von einer Windung umlaufenen
Quadrats um so weniger zu entnehmen, als dabei auch die den U-Schenkeln des Gegenstands der Erfindung
etwa entsprechenden Schenkel ihrerseits S-förmigen und nicht durchweg geraden Verlauf haben,
so daß diese Schenkel erst nach einem Abfahren der Drahtwindungsreste auf ein Drittel der Schenkellänge
noch gerade Schenkelstummel haben, bei einem Zustand also, bei dem die Gefahr des Kippens oder
Einwärtsdrückens praktisch unerheblich geworden ist. Durch die erfindungsgemäße Lösung wird auf
Grund des von der geraden Verbindungslinie der zum U-Steg weisenden Schenkelenden abweichenden
Verlaufs des U-Steges an Greifern mit langen geraden U-Schenkeln, die als einzeln eingebettete Greifer
vom ersten Augenblick der Benutzung des Fahrzeugluftreifens an mit ihren Schenkeln eine Greiferwirkung
ausüben, erreicht, daß der U-Steg von diesem ersten Augenblick an wie eine große Standfläche
einem beim Beschleunigen oder Abbremsen des Fahrzeugs mit langem Hebelarm auf den Greifer wirken-
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den Kippmoment einerseits und beim normalen Fahren auch einem unerwünschten Einwärtsdrücken
andererseits nachhaltig entgegenwirkt.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen einzelnen Greifer in Form eines U-förmig gebogenen Stahldrahtes,
F i g. 2 die Unteransicht eines mit einzeln eingebetteten Greifern bestückten Streifens,
F i g. 3 einen Querschnitt nach der Schnittlinie 3-3 in Fig. 2,
F i g. 4 eine schaubildliche Darstellung eines Teils eines quergeschnittenen Fahrzeugluftreifens mit in
den Laufstreifen eingebetteten, mit Greifern bestückten Streifen.
Der aus Stahldraht U-förmig gebogene Greifer 11 nach F i g. 1 hat geradlinige, parallele U-Schenkel
11 a. Sein U-Steg 11 b liegt in einer zu den U-Schenkeln
11 α senkrechten Ebene und stellt nicht eine geradlinige Verbindung zwischen den Schenkeln dar,
sondern verläuft in dieser Ebene S-förmig, wie dies bei der Unteransicht nach Fig. 2 noch deutlicher zu
erkennen ist.
Die Fig. 2 und 3 zeigen, wie die Greifer 11 in einen Streifen 12 trapezförmigen Querschnitts aus
einem dem Werkstoff des Reifenlaufstreifens entsprechenden Material eingebettet sind. Der U-Steg 11 &
des Greifers liegt dabei im Bereich derjenigen Fläche des Streifens 12, welche der der Rollachse des Fahrzeugluftreifens
24 zugekehrten längeren der beiden parallelen Trapezseiten des Streifenprofils entspricht.
Die freien Enden der radial gerichteten U-Schenkel 11 α liegen im Bereich der nach außen gekehrten und
der kürzeren der parallelen Trapezseiten entsprechenden Fläche des Streifens 12.
Die Fig. 4 zeigt ein Beispiel für den Einbau der
beschriebenen Greifer 11 unter Verwendung der mit diesen Greifern bestückten Streifen 12 innerhalb eines
bereits mit seinem Laufstreifen vereinigten Fahrzeugluftreifens 24. Der Laufstreifen des Luftreifens 24
weist schwalbenschwanzartig profilierte Umfangsril-Ien24ß
auf, die in ihrem Querschnitt dem Trapezquerschnitt der Streifen 12 angepaßt sind. Diese Streifen
12 sitzen also schon durch diese Querschnittsform sicher in den Rillen 24 a; da sie aber außerdem
als geschlossener Ring ausgebildet und als solcher in die Rillen 24 α des Fahrzeugluftreifens 24 eingebracht
sind, ist ihr fester Sitz in diesem auch bei höchsten Fahrgeschwindigkeiten gesichert. Zu aller Vorsorge
kann man auch die Streifen 12 bzw. die aus ihnen gebildeten
Ringe mit Klebstoff fest in die zugehörigen Rillen 24 α einbetten.
Die F i g. 4 zeigt, daß die freien Enden der U-Schenkel 11 α der Greifer 11 an der mit der Lauffläche des
Fahrzeugluftreifens 24 bündigen Fläche des Streifens frei liegen und dort die gewünschte Greifwirkung
auf der Fahrbahn ausüben.
Claims (1)
- Patentanspruch:Fahrzeugluftreifen mit in seinen Laufstreifen einzeln eingebetteten Greifern in Form U-förmig gebogener Stahldrähte, wobei die U-Schenkel der Greifer geradlinig verlaufen, mindestens im wesentlichen senkrecht zur Lauffläche stehen und mit ihren freien Enden bis zur Lauf fläche reichen, während die die U-Schenkel der Greifer verbindenden U-Stege am tiefsten in den Laufstreifen eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die die U-Schenkel (lla) der Greifer (11) verbindenden U-Stege (11 V) parallel zur Lauffläche verlaufen, wobei die U-Stege in bezug auf eine gedachte Verbindungsgerade der zum U-Steg weisenden Enden der U-Schenkel nach beiden Seiten von dieser Verbindungsgeraden abweichen und insbesondere einen S-förmigen Verlauf aufweisen.In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 768 433;
USA.-Patentschriften Nr. 2 663 094, 2568 542, 746, 2 479 474, 1111419, 865 288.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 589/123 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DESCH25797A DE1274905B (de) | 1959-03-28 | 1959-03-28 | Fahrzeugluftreifen mit in seinen Laufstreifen einzeln eingebetteten Greifern |
| US17340A US3053301A (en) | 1959-03-28 | 1960-03-24 | Laterally crimped wire tire insert |
Applications Claiming Priority (1)
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| DESCH25797A DE1274905B (de) | 1959-03-28 | 1959-03-28 | Fahrzeugluftreifen mit in seinen Laufstreifen einzeln eingebetteten Greifern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1274905B true DE1274905B (de) | 1968-08-08 |
Family
ID=7430255
Family Applications (1)
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| DESCH25797A Pending DE1274905B (de) | 1959-03-28 | 1959-03-28 | Fahrzeugluftreifen mit in seinen Laufstreifen einzeln eingebetteten Greifern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3053301A (de) |
| DE (1) | DE1274905B (de) |
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| US3053301A (en) | 1962-09-11 |
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