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DE1274540B - Verfahren zur Sicherstellung der Erreichung einer oberen Grenzflaeche einer Zementhinterfuellung eines Futterrohres in einer Bohrung - Google Patents

Verfahren zur Sicherstellung der Erreichung einer oberen Grenzflaeche einer Zementhinterfuellung eines Futterrohres in einer Bohrung

Info

Publication number
DE1274540B
DE1274540B DEH58585A DEH0058585A DE1274540B DE 1274540 B DE1274540 B DE 1274540B DE H58585 A DEH58585 A DE H58585A DE H0058585 A DEH0058585 A DE H0058585A DE 1274540 B DE1274540 B DE 1274540B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cement
casing
cement mixture
borehole
responsive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH58585A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Edward Higgins
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Halliburton Co
Original Assignee
Halliburton Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Halliburton Co filed Critical Halliburton Co
Publication of DE1274540B publication Critical patent/DE1274540B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B47/00Survey of boreholes or wells
    • E21B47/04Measuring depth or liquid level

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Verfahren zur Sicherstellung der Erreichung einer oberen Grenzfläche einer Zementhinterfüllung eines Futterrohres in einer Bohrung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur SichersteRung der Erreichung einer oberen Grenzfläche einer Zementmischung, die als Hinterfüllung in den ringförmigen Raum zwischen einem Futterrohr und einer Bohrlochwandung bei einer öl- oder Gasbohrung od. dgl. eingebracht wird.
  • Es ist allgemein bei einer ölbohrung und insbesondere bei einer Hochseeölbohrung wichtig, daß die Zementhinterfüllung in den Ringraum zwischen Bohrlochwandung und Futterrohr von der Sohle des Bohrlochs genügend hoch hinauf reicht, um das Futterrohr abzudichten und festzuhalten. Bei Hochseebohrungen muß die Zementhinterfüllung des Futterrohres von der Bohrlochsohle bis zum Meeresboden hinauf reichen. In vielen Fällen ist es schwierig festzustellen, wann die Zementmischung den Ringraum vollständig ausgefüllt hat. Insbesondere bei Bohrungen im Schelfgebiet der Meere entsteht im weichen Meeresgrund im allgemeinen während des Bohrens ein Krater, der das Erkennen der eingebrachten Zementmenge erschwert.
  • Es sind bereits verschiedene Verfahren zur Bestimmung der Höhe des in dem ringförmigen Raum um das Futterrohr herum eingefüllten Zements bekannt. Bei Bohrungen im Schelfgebiet wurde durch Taucher festgestellt, ob die Zementmischung bis zum Meeresgrund eingedrungen ist. Diese insbesondere für Schelfbohrungen angewendete visuelle Methode wird erschwert durch den nur geringen sichtbaren Unterschied zwischen dem Schlamm am Meeresgrund und der Zementmischung. Außerdem verursacht der durch das Einpumpen der Zementmischung aufgewühlte Schlamm eine Trübung des Wassers und behindert zusätzlich die Sicht.
  • Es wurden auch bereits Fernsehkameras herabgelassen, um den Meeresgrund in der Nähe der Verrohrung optisch zu untersuchen.
  • Nach einem anderen Verfahren werden der Zementhinterfüllung von Futterrohren verschiedene radioaktive Markierungsstoffe zugesetzt, die mittels entsprechender als Detektoren ausgebildeter Anzeigegeräte eine Feststellung der Höhe der hinterfüllten Zementsäule oder verschiedener Zementierungsstufen ermöglichen. Hierbei wurde so vorgegangen, daß nach entsprechender Vorbereitung des Bohrloches eine als genügend erachtete, mit den Markierungsstoffen vermischte Zementmenge eingepumpt wurde und danach durch Logsonden versucht wurde, die räumliche Ausbildung der Zementhinterfüllung auszumessen.
  • Ein derartiges Verfahren ermöglicht jedoch keine Steuerung des Einbringvorganges der Zementmischung. Wenn z, B. die Zementmischung unerwartet in Gesteinspalfen abgelaufen ist, so kann man zwar durch nachträgliche Log-Messungen feststellen, daß die Zementierung mißlungen ist, zur Vervollständigung der gewünschten Zementierung sind jedoch umfangreiche zusätzliche Arbeiten notwendig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Einbringen der Zementhinterfüllung eines Futterrohres unter Vermeidung der erwähnten Nachteile so zu steuern, daß ein Aufsteigen der Zementmischung in dem Ringraum bis zu der jeweils gewünschten Höhe mit Sicherheit ermöglicht werden kann.
  • Gemäß der Erfindung wird unter Verwendung von auf bestimmte Eigenschaften der Zementmischung ansprechenden Geräten in der Weise verfahren, daß wenigstens ein auf die Zementmischung ansprechendes Gerät vor dem Einbringen der Zementmischung in der zu überwachenden Höhe angeordnet wird und daß die Zementmischung so lange in den Ringraum gepumpt wird, bis ein mit dem Gerät verbundenes Anzeigegerät anzeigt, daß die Zementmischung die gewünschte Höhe erreicht hat.
  • Das auf die Zementmischung ansprechende Gerät kann sowohl an der Außenseite als auch an der Innenseite des Futterrohres angeordnet sein. Zur Sicherung der Anzeige ist es zweckmäßig, mehrere Geräte sowohl an der Außenseite als auch an der Innenseite des Futterrohres vorzusehen. Zur Überwachung des Aufsteigens der Zementmischung im Ringraum können die Geräte ferner in verschiedenen Tiefen angebracht werden.
  • Das auf die Zementmischung ansprechende Gerät kann ein Detektor für Gammastrahlen sein, wenn der Zementmischung in bekannter Weise eine geringe Menge eines radioaktiven Markierungsstoffes zugesetzt wird. Man kann auch eine gegen die Umgebung abweichende Temperatur der Zementmischung durch ein entsprechend temperaturempfindliches Gerät auswerten, oder es kann sinngemäß der pH-Wert der Zementmischung zur Auslöse der gewünschten Anzeige benutzt werden. Insbesondere bei Bohrungen im Schelfgebiet der Meere ist es zweckmäßig, das oder die Geräte in Höhe des Meeresbodens anzuordnen, um so die vollständige Ausbildung des Zementmantels sicherzustellen.
  • Nachfolgend wird die Erfindung an Hand einer in der Zeichnung schematisch dargestellten Anwendung des Verfahrens näher erläutert.
  • An der Außenseite eines in ein Bohrloch 12 eingesetzten Futterrohres 10 sind zwei Zement-Ermittlungs-Geräte in Form von Gammadetektoren 14 und 20 angebracht. Innerhalb des Futterrohres 10 sind zwei gleiche Detektoren 16 und 18 angeordnet. Die Gammadetektoren sind über elektrische Leitungen 22 an eine Schaltvorriähtung 24 mit Verstärker 26 angeschlossen, dessen Ausgang zu einem Anzeigegerät 28 führt, das die von den Detektoren gelieferten Signale hörbar oder sichtbar anzeigt.
  • Der durch das Rohr 11 in den Ringraum zwischen Bohrloch 12 und Futterrohr 10 gepumpten Zementmischung 30 wird eine geringe Menge Gaminastrahlen aussendenden Materials zugesetzt. Sobald die Zementmischung die Höhe der vier Detektoren erreicht, registriert das Anzeigegerät 28 eine scharfe Erhöhung in der Gamma-Ausstrahlung.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung kann vielfach abgewandelt werden. Es ist lediglich erforderlich, die Detektoren irgendwo innerhalb des Bohrloches 12 an der Außenwand oder Innenwand des Futterrohres 10 anzubringen. Durch Anordnung der Detektoren in verschiedenen Höhen des Futterrohres kann nicht nur die Höhe der Zementhinterfüllung bestimmt, sondern auch der Verlauf der Zementierung während des Einpumpens der Zementmischung genau verfolgt werden. Die Zahl der erforderlichen Detektoren ist von der Abmessung des Futterrohres, der Größe der Detektoren, dem Grad der gewünschten Genauigkeit u. dgl. abhängig. An Stelle der Gammadetektoren 14, 16, 18, 20 können zur Ermittlung der Höhe der Zementhinterfüllung auch Geräte verwendet werden, die auf andere physikalische Werte, z. B. den pH-Wert der Zementinischung, Temperaturunterschiede zwischen dem Bohrloch und dem eingebrachten Zement, optische oder magnetische Ausstrahlungen, ansprechen. Man kann auch Änderungen der Kapazität oder der elektrischen Leitfähigkeit zur Anzeige der Höhe der Zementhinterfüllung verwenden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Sicherstellung der Erreichung einer oberen Grenzfläche einer Zementhinterfüllung eines Futterrohres in einer Bohrung unter Verwendung von auf vorbestimmte Eigenschaften der Zementmischung ansprechenden Geräten, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein auf die Zementmischung ansprechendes Gerät (14, 16, 18, 20) vor dem Einbringen der Zementmischung in der zu überwachenden Höhe angeordnet wird und daß die Zementrnischung (30) so lange in den Ringraum gepumpt wird, bis ein mit dem Gerät (14, 16, 18, 20) verbundenes Anzeigegerät (28) anzeigt, daß die Zementmischung die gewünschte Höhe erreicht hat.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf die Zementmischung ansprechende Gerät (14) an der Außenseite des Futterrohres (10) angeordnet wird. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf die Zementmischung ansprechende Gerät (16) an der Innenseite des Futterrohres (10) angeordnet wird. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl der auf die Zementmischung ansprechenden Geräte (14, 16, 18, 20) sowohl innerhalb als auch außerhalb des Futterrohres (10) in gleicher oder verschiedener Tiefe angeordnet werden. 5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das auf die Zementmischung ansprechende Gerät (14, 16, 18, 20) in der Höhe des Meeresbodens angeordnet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 843 459, 2 904 112, 2 942 462, 3 012 145, 3 038 076; »Coraposite Catalog«, 26th revision, Bd. 2, S. 2194.
DEH58585A 1965-02-23 1966-02-17 Verfahren zur Sicherstellung der Erreichung einer oberen Grenzflaeche einer Zementhinterfuellung eines Futterrohres in einer Bohrung Pending DE1274540B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1274540XA 1965-02-23 1965-02-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1274540B true DE1274540B (de) 1968-08-08

Family

ID=22430202

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH58585A Pending DE1274540B (de) 1965-02-23 1966-02-17 Verfahren zur Sicherstellung der Erreichung einer oberen Grenzflaeche einer Zementhinterfuellung eines Futterrohres in einer Bohrung

Country Status (1)

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DE (1) DE1274540B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2843459A (en) * 1955-02-07 1958-07-15 Bj Service Inc Thermochemical logging tool
US2904112A (en) * 1955-01-14 1959-09-15 Phillips Petroleum Co Apparatus for detecting leaks from well bores
US2942462A (en) * 1957-06-05 1960-06-28 Jersey Prod Res Co Device for measurement of pressure or temperature in wells
US3012145A (en) * 1958-12-24 1961-12-05 Gulf Research Development Co Radioactivity borehole logging
US3038076A (en) * 1954-02-15 1962-06-05 Pgac Dev Company Radioactivity well logging calibrating system

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