DE1274191B - Elektroakustischer Wandler mit Schutzmembran und Schutzgitter - Google Patents
Elektroakustischer Wandler mit Schutzmembran und SchutzgitterInfo
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- DE1274191B DE1274191B DE1963P0031795 DEP0031795A DE1274191B DE 1274191 B DE1274191 B DE 1274191B DE 1963P0031795 DE1963P0031795 DE 1963P0031795 DE P0031795 A DEP0031795 A DE P0031795A DE 1274191 B DE1274191 B DE 1274191B
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- H04R1/02—Casings; Cabinets ; Supports therefor; Mountings therein
- H04R1/023—Screens for loudspeakers
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Description
- Elektroakustischer Wandler mit Schutzmembran und Schutzgitter Es ist bekannt, Lautsprecherchassis gegen den Einfluß von Feuchtigkeit und Schuß-Schallwirkungen durch eine an den Schall- und Atmungsöffnungen angebrachte Schutzhaut vollkommen von der umgebenden Atmosphäre abzuschließen (deutsche Patentschrift 890 810) und zur Verbesserung der Schallfrequenzübertragung und Erhöhung der Elastizität der Schutzhaut in dieser eine öffilung vorzusehen, in die ein elastisches Material, beispielsweise Gummi, eingefügt ist (deutsche Patentschrift 898 458).
- Es ist weiterhin ein elektrodynamischer Wandler der Femmeldetechnik, insbesondere eine Hörkapsel, bekannt, bei welcher vor der Wandlermembran eine den Austritt magnetischer Streufelder verhindernde weichmagnetische Druckscheibe mit Schalldurchbrüchen, eine Schutzfolie und ein Einsprachedeckel mit Schalldurchbrüchen angeordnet sind (deutsche Auslegeschrift 1129 537). Dabei dient die übliche Schutzfolie dazu, das Eindringen von Fremdkörpern und Feuchtigkeit in den Wandler zu verhindern.
- Der Erfindung, welche einen elektroakustischen Wandler mit Schutzmerabran und Schutzgitter betrifft, liegt die Aufgabe zugrunde, den Wandler nicht nur gegen Feuchtigkeit und Fremdkörper, sondern auch gegen Druckänderungen, welche das Wandlersystem beschädigen oder zerstören könnten, zu schützen und auch die Übertragung übermäßigen Drücken überlagerten Schalles zu ermöglichen.
- Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Elastizität der beispielsweise aus Gummi oder elastischem Kunststoff bestehenden, flüssigkeits- und gasdicht mit dem Wandlergehäuse verbundenen Schutzmembran und deren Abstand vom Schutzgitter so bemessen sind, daß die Schutzmembran sich bei einem übermäßigen über- oder Unterdruck des SchaHmediums an das Schutzgitter anlegt, um den Wandler vor dem übermäßigen Druck zu schützen, und dabei an den öffnungen bzw. Maschen des Schutzgitters zweckmäßig schwingungsfähig ist, um dem übermäßigen Druck überlagerte Schwingungen zu übertragen.
- Die Schutzinembran kann vor dem Schutzgitter angeordnet sein, um gegen Überdruck zu schützen, oder hinter dem Schutzgitter, um gegen Unterdruck zu schützen, oder sie kann zwischen zwei Schutzgittern angeordnet sein, um sowohl gegen Überdruck als auch gegen Unterdruck zu schützen. Das Verhältnis des Volumens zwischen dem Schutzgitter und der Schutzinembran zum Luftraum des Wandlers bestimmt die maximale Druckänderung, die am Wandler auftreten kann.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die einzige Figur zeigt einen Schnitt durch einen Teil eines erfindungsgemäßen elektroakustischen Wandlers.
- Der dargestellte elektroakustische Wandler hat eine Membran 1, welche mit einem nicht dargestellten elektromechanischen Wandler verbunden ist. Vor der Membran 1 sind zwei perforierte Platten 2 a und 2 b und zwischen diesen eine Schutzniembran 3 angeordnet. Diese Schutzmembran 3 kann beispielsweise aus Gummi oder einem elastischen Kunststoff bestehen. Sie ist flüssigkeits- bzw. gasdicht mit dem Wandlergehäuse 4 verbunden und hat einen relativ kleinen Abstand von den perforierten Platten 2 a und 2 b.
- Wenn ein Überdruck (oder Unterdruck) auftritt, wird die Schutzmembran 3 an die perforierte Platte 2 a (bzw. 2 b) gedrückt. Die auf die Wandlerinembran 1 wirkende Druckänderung entspricht dabei der Änderung des Volumens zwischen den Membranen 1 und 3, welche dadurch entsteht, daß die Schutzmembran 3 sich von der dargestellten Ruhelage bis an die perforierte Platte 2 a (bzw. 2 b) bewegt. Da der Abstand der Schutzniembran 3 von den perforierten Platten 2 a und 2 b (besonders bei einem Mikrophon) verhältnismäßig klein sein kann, ist es möglich, die an der Wandlermembran 1 wirksame Druckänderung sehr klein zu halten und den Wandler zuverlässig vor großen Druckänderungen zu schützen. Wie ersichtlich, ist die in diesem Zusammenhang an der Wandlermembran 1 auftretende Druckänderung unabhängig von der Größe der Druckänderung vor der Schutzmembran 3.
- Iin normalen Betrieb, wenn keine Druckänderungen auftreten, vor denen das Wandlersystem geschützt werden muß, befindet sich die Schutzmembran in der gezeichneten Lage. Sie folgt den Schwingungen des Schallfeldes, ohne die Platten 2 a und 2 b zu berühren, und überträgt den Schall vom Raum außerhalb des Wandlers in den Raum zwischen den Membranen (Schallempfänger, Mikrophon) oder umgekehrt (Schallsender). Wenn die Schutzmembran an der Platte2a oder 2b anliegt, also bei übermäßigem über- oder Unterdruck, ist der Wandler nicht völlig außer Funktion, da die Schutzmembran3 sich an den Löchern5 der Platte 2 a bzw. 2 b durchbiegen und in diesem Zustand dem großen über- bzw. Unterdruck überlagerte Schallschwingungen übertragen kann.
- Soll der Schutz auf überdruck oder Unterdruck beschränkt sein, so kann die Platte 2 b bzw. die Platte 2 a weggelassen werden. Ein sowohl bei über-.druck als auch bei Unterdruck wirksamer Schutzkann auch durch zwei Schutzmerubranen erzielt werden, die beiderseits einer perforierten Platte angeordnet sind.
- Der Wandler kann außerdem mit barometrischem Druckausgleich versehen sein.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Elektroakustischer Wandler mit Schutzmembran und Schutzgitter, dadurch gekannz e i c h n e t, daß - die Elastizität der beispielsweise aus Gummi oder elastischem Kunststoff bestehenden, flüssigkeits- und gasdicht mit dem Wandlergehäuse (4) verbundenen Schutzmembran (3) und deren Abstand vom Schutzgitter (2 a, 2 b) so_ bemessen sind, daß die Schutzmembran sich bei einem übermäßigen über- oder Unterdruck des Schallmediums an das Schutzgitter anlegt, um den Wandler vor dem übermäßigen Druck zu schützen, und dabei an den öffnungen bzw. Maschen des Schutzgitters zweckmäßig schwingungsfähig ist, um dem übermäßigen Druck überlagerte Schwingungen zu übertragen.
- 2. Elektroakustischer Wandler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schutzmembran, an deren Außenseite ein Drahtgitter oder eine perforierte Platte angeordnet ist. 3. Elektroakustischer Wandler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schutzmembran, an deren Innenseite ein Drahtgitter oder eine perforierte Platte angeordnet ist. 4. Elektroakustischer Wandler nach Ansprach 1, gekennzeichnet durch eine Schutzmembran, die zwischen zwei perforierten Platten oder Drahtgittern angeordnet ist. 5. Elektroakustischer - Wandler nach Anspruch 1" gekennzeichnet durch eine perforierte Platte oder ein Drahtgitter, welche bzw. welches zwischen zwei Schutzmembranen angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 890 810; 898 458; deutsche Auslegeschrift Nr. 1129 537.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963P0031795 DE1274191B (de) | 1963-05-13 | 1963-05-13 | Elektroakustischer Wandler mit Schutzmembran und Schutzgitter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963P0031795 DE1274191B (de) | 1963-05-13 | 1963-05-13 | Elektroakustischer Wandler mit Schutzmembran und Schutzgitter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1274191B true DE1274191B (de) | 1968-08-01 |
Family
ID=7372456
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963P0031795 Pending DE1274191B (de) | 1963-05-13 | 1963-05-13 | Elektroakustischer Wandler mit Schutzmembran und Schutzgitter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1274191B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2516207A1 (de) * | 1975-04-14 | 1976-10-21 | Walter Dipl Ing Gademann | Fernsprech-handapparat |
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-
1963
- 1963-05-13 DE DE1963P0031795 patent/DE1274191B/de active Pending
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