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DE1273979B - Verfahren und Vorrichtung zum Veraendern der spektralen Zusammensetzung eines Lichtbuendels - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Veraendern der spektralen Zusammensetzung eines Lichtbuendels

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Publication number
DE1273979B
DE1273979B DEE21702A DEE0021702A DE1273979B DE 1273979 B DE1273979 B DE 1273979B DE E21702 A DEE21702 A DE E21702A DE E0021702 A DEE0021702 A DE E0021702A DE 1273979 B DE1273979 B DE 1273979B
Authority
DE
Germany
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filter
color
blue
green
filters
Prior art date
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Pending
Application number
DEE21702A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert William Gainer Hunt
Edward Kreuder Letzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE1273979B publication Critical patent/DE1273979B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • G01J3/00Spectrometry; Spectrophotometry; Monochromators; Measuring colours
    • G01J3/02Details
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Verändern der spektralen Zusammensetzung eines Lichtbündels Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verändern der spektralen Zusammensetzung eines insbesondere zur Belichtung in einem Farbkopierverfahren vorgesehenen, in mindestens drei Spektralbereiche unterteilten Lichtbündels, bei dem ein Farbfilter mit einer größeren Durchlässigkeit in einem der Spektralbereiche (z. B. Grün) und mit geringerer Durchlässigkeit in den beiden anderen Spektralbereichen (z. B. Rot und Blau) in einer quer zur Lichtbündelachse verlaufenden Richtung verschieden tief in das Lichtbündel eingeführt wird, und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • In Geräten, die zum Farbmessen und für Farbreproduktionen verwendet werden, insbesondere in photographischen Vergrößerungsgeräten oder Projektions- und Kopiergeräten, die dazu benutzt werden, entweder negative oder positive Farbdias zu kopieren, ist es, z. B. zur Beseitigung eines Farbstiches notwendig, Mittel vorzusehen, mit denen die Intensitäten des Lichtes in den verschiedenen Spektralbereichen unabhängig voneinander geändert werden können.
  • Es sind schon verschiedene Verfahren zum Ver= ändern der spektralen Zusammensetzung des Lichtes einer Lichtquelle für den obengenannten Zweck verwendet worden. Bei bekannten, aus Gründen einer guten Intensitätsausbeute bevorzugten Verfahren werden hierzu Farbfilter benutzt, die in einer quer zur optischen Achse des Lichtbündels verlaufenden Richtung verschieden tief in das Lichtbündel eingeführt werden.
  • Mit den zur Verfügung stehenden Glassorten und Farbstoffen ist es aber nicht möglich, ein Farbfilter herzustellen, das eine ideale rechteckige spektrale Absorptions- oder Durchlässigkeitscharakteristik aufweist, vielmehr liegen neben einem spektralen Absorptions- oder Durchlässigkeitsmaximum immer Nebenabsorptions- bzw. Nebendurchlässigkeitsbereiche, in denen das Filter die Lichtintensitäten der hierzu zugeordneten Farben nicht im gewünschten Sinne verändert. So sollte z. B. ein ideales Grünfilter das grüne Licht ungehindert durchlassen, aber rotes und blaues Licht völlig absorbieren. Tatsächlich aber weisen die zur Verfügung stehenden Grünfilter auch für Rot und Blau mehr oder weniger große Durchlässigkeiten auf; oder es sollte ein Subtraktionsfilter, z. B. ein mit dem Purpurfarbstoff Magenta eingefärbtes Filter, das zur ausschließlichen und vollständigen Absorption von Grün vorgesehen ist, nicht auch noch einen Teil des roten und blauen Lichtes absorbieren.
  • Wenn daher zur Veränderung der spektralen Zusammensetzung des Lichtbündels ein: Farbfilter mit, einer Hauptdurchlässigkeit in einem Spektralbereich (z. B. Grün) und verschieden großen Nebendurchlässigkeiten in den beiden anderen Spektralbereichen (z. B. Rot und Blau) in das Lichtbündel mehr oder weniger tief eingeschoben wird, ändert sich nicht nur der Intensitätsanteil des der Hauptdurchlässigkeit zugeordneten Lichtes (Grün) mit Bezug auf die den. Nebendurchlässigkeiten zugeordneten Anteile (Rot und Blau), sondern es werden auch diese Anteile selbst prozentual verändert. Ist es z. B. zur Herstellung einer gewünschten Farbzusammensetzung eines Lichtbündels, das die drei Farben Rot, Grün und Blau enthält, notwendig, nur den Grünanteil relativ zu den Rot- und Blauanteilen zu vergrößern, so kann dies nicht einfach dadurch erreicht werden, daß ein. Grünfilter der bekannten Art entsprechend tief in das Lichtbündel zu dessen teilweiser Abdeckung eingeschoben wird, da das Grünfilter gleichfalls unerwünscht Durchlässigkeiten im roten und blauen Spektralbereich aufweist, wodurch auch eine unerwünschte prozentuale Änderung dieser Farbanteile auftritt.
  • Es ist auch schon ein Verfahren vorgeschlagen worden, bei dem ein Subtraktionsfarbfilter, das eine geringe Durchlässigkeit m einem Spektralbereich und eine hohe Durchlässigkeit in den beiden anderen Spektralbereichen aufweist, dazu benutzt wird, ganz oder teilweise den Eingang einer im Strahlengang angeordneten, z. B. aus einer Spiegelkammer und diffus streuenden Scheiben bestehenden Lichtmischeinrichtung abzudecken. Die dann noch unbedeckte Fläche dieses Einganges -wird nach diesem älteren Verfahren von einem Korrekturfilter bedeckt, das die gleiche Durchlässigkeit wie das Farbfilter in den beiden Spektralbereichen aufweist, in denen das Farbfilter seine größere Durchlässigkeit hat. Dieses Korrekturfilter wirkt der Tendenz der unerwünschten Absorptionen des Farbfilters, in den beiden Spektralbereichen der größeren Durchlässigkeit die Intensität des durchgelassenen Lichtes zu verändern, entgegen, wenn das Farbfilter in das Lichtbündel eingeführt wird. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, die Intensität eines Spektralbereiehes unabhängig von denen der anderen eines Lichtbündels zu regeln.
  • Der Erfindung liegt darüber hinausgehend die Aufgabe zugrunde, auch für Farbfilter mit einer größeren Durchlässigkeit in einem Spektralbereich und einer geringeren Durchlässigkeit in zwei anderen Spektralbereichen ein Verfahren zu schaffen, mit dem es möglich ist, den Intensitätsanteil in dem einen Spektralbereich eines mindestens in drei Spektralbereiche unterteilten Lichtbündels unabhängig von denen der anderen Bereiche zu verändern. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß bei einem Verändern des Intensitätsanteils des Lichtbündels im Spektralbereich der größeren Durchlässigkeit des Farbfilters relativ zu den Intensitätsanteilen in den beiden Spektralbereichen geringerer Durchlässigkeit das Verhältnis dieser letzten Intensitätsanteile konstant gehalten wird, unabhängig davon, wie tief das Farbfilter in das Lichtbündel eingeführt wird.
  • Gemäß der Erfindung kommt es nicht auf die absoluten Intensitätsgrößen in den einzelnen Spektralbereichen des Lichtbündels an, sondern nur auf deren Verhältnis, da eine Änderung der absoluten Größen, z. B. bei einem Farbkopierverfahren, durch eine Änderung der Belichtungszeit ohne weiteres kompensiert werden kann.
  • Das Konstanthalten dieses Verhältnisses kann dadurch erreicht werden, daß die Nebendurchlässigkeiten eines Farbfilters auf einen gleich großen Weit eingestellt werden. Dann weiden die diesen Bereichen zugeordneten Farbanteile des Lichtbündels, unabhän-gig davon, wie weit das Filter in das Lichtbündel zu dessen teilweiser Abdeckung eingeschoben wird, jeweils um den gleichen Faktor geschwächt, so daß das Verhältnis dieser Farbanteile, wie gefordert, konstant bleibt.
  • Sollte es aber bei der Herstellung eines Farbfilters auf Grund der vorgegebenen zur Verfügung stehenden Farbstoffe und Glassorten nicht in jedem Falle möglich sein, die beiden Nebendurchl4ssigkeiten des Filters gleich groß einzustellen, so kann dies gemäß einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung. dadurch umgangen werden, daß der vom Farbfilter nicht bedeckte Teil des Lichtbündels von einem Korrekturfilter abgedeckt wird, dessen Durchlässigkeiten in den Spektralbereichen (z. B. Rot und Blau) der geringeren Durchlässigkeit des Farbfilters in gleichem Verhältnis zueinander stehen wie beim Farbfilter. Hierdurch wird erreicht, daß das Verhältnis der durchgelassenen Lichtintensitäten in den Bereichen mit der geringeren Durchlässigkeit konstant bleibt, und zwar unabhängig davon, wie tief das Farbfilter rin einzelnen in das Lichtbündel zum relativen Verändern dessen dem spektralen Bereich der größeren Durchlässigkeit des Farbfilters zugeordneten Farbanteiles (z. B. Grün) eingeführt wird.
  • Um den mit dem Verfahren gemäß der Erfindung erzielbaren Regelbereich eines Farbanteils noch erweitern zu können, kann äs mit dem oben beschriebenen schon früher vorgeschlagenen Verfahren in der Weise kombiniert werden, daß der vom Korrekturfilter nicht abgedeckte Teil des Liehtbwidels, wenn das Farbfilter ganz aus dem Lichtbündel herausge= zogen ist, von einem zweiten Farbfilter abgedeckt wird, das in dem Spektralbereich, in dem das erste Farbfilter die größere Durchlässigkeit aufweist, eine geringere Durchlässigkeit find in den beiden anderen Spektralbereichen die gleiche Durchlnssigkeit besitzt wie das Korrekturfilter; und daß die drei Filter in einer Reihe hintereinander angeordnet werden.
  • Eine Regelutiig eifies jeden Farbanteiles unabhärlffi von den beiden anderen, kann mit dein Verfahren g gemäß der Erfindung dadurch erreicht werden, daß zusätzlich zu der aus zwei Farbfiltern und einem dazwischenliegenden Korrekturfilter bestehenden ersten Filterreihe eine zweite, ebenfalls aus zwei Farbfiltern und einem dazwischenliegenden Korrekturfilter bestehende Filterreihe in das Lichtbündel eingeführt wird, wie das im einzelnen in der nodh folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen erläutert ist: Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zum Verändern der spektralen Zusammensetzung eines Lichtbündels mit einem quer zu dessen Achse verschieden tief in das Lichtbündel einfuhrbaren Filter, das in einem Spektralbereich eine größere Durchlässigkeit und in mindestens zwei anderen Spektralbereichen geringere Durchlässigkeit aufweist, zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens. Die Vorrichtung besteht gemäß der Erfindung darin, daß neben einem ersten Farbfilter mit einer größeren Durchlässigkeit in einem Spektralbereich (z. B. Grün) und mit geringerer Durchlässigkeif in zwei anderen Spektralbereichen (z. B. Rot und Blau) in einer sich in der Bewegungsrichtung des Filters erstreckenden Reihe ein Korrekturfilter angeordnet ist, dessen Durchlässigkeiten in den Spektralbereiehen (z. B. Rot und Bläu) der geringeren Durchlägsigkeiten des Farbfilters im gleichen Verhältnis zueinander stehen wie beim Farbfilter.
  • Um die weiteren Möglichkeiten des erfindungsgemäßen Verfahrens durch die Vorrichtung ausnutzen zu können, kann auf der dem ersten Farbfilter abgekehrten Seite des Korrekturfilters .ein zweites Farbfilter angeordnet sein, das in dem, Spektralbereich (z. B. Grün), in dem das erste Farbfilter die größere Durchlässigkeit aufweist, eine geringere Durchlässigkeit und m den beiden anderen Spektralbereichen (z. B. Rot und Blau) die gleiche Durchlässigkeit besitzt wie das Korrekturfilter.
  • Eine Regelbarkeit jedes Farbanteiles- eines Lichtbündels unabhängig von den anderen Färbänteilen ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung dadurch erreichbar, daß zusätzlich zu der aus zwei Farbfiltern lind einem dazwischeiiliegenderi Korrekturfilter bestehenden ersten Filterreihe eine zweite, ebenfalls aus zwei Farbfiltern und einem dazwischenliegenden Korrekturfilter bestehende Filterreihe vorgesehen ist, wie das in der folgenden Beschreibung von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen zur Erläuterung der Erfindung im einzelnen beschrieben ist. Es zeigt F i g. 1 eine schematisch vereinfachte, perspektivische Darstellung eines Filterpaares gemäß der Erfindung, F i g. 2 eine der F i g. 1 entsprechende Darstellung einer Vorrichtung mit drei zusammengesetzten Filtern zum Durchführen einer abgewandelten Form des erfindungsgemäßen Verfahrens, F i g. , 4 und 5 entsprechende Darstellungen von drei verschiedenen Ausführungsbeispielen von Vorrichtungen mit zwei aus je drei Filtern bestehenden Filterreihen zum Durchführen einer weiteren Abwandlung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Die F i g. 1 zeigt ein gefärbtes Filter 1, das an ein Korrekturfilter 2 angekittet ist. Die beiden Filter können aber auch Seite an Seite in einem Rahmet oder Seite an Seite au einem einzigen Stück Glas befestigt oder auf dieses aufgeschichtet oder in irgendeiner Weise Seite an Seite angeordnet sein. Das Licht einer Lichtquelle 3, z. B. einer Glühlampe mit eingebautem Refiektor geht durch einen oder teilweise durch beide Filter 1 und 2 in eine Lichtmischvorrichtung, die eine aus vier Spiegeln gebildete Spiegelkammer 4 aufweist, deren Enden von zwei Diffusoren 5 und 6 abgeschlossen sind, die getrübtes Blattmaterial aufweisen. Die Spiegelkammer kann durch jede beliebige andere Lichtmischvorrichtung ersetzt sein, wie z. B. durch einen Block mit polierten Wänden aus einem durchsichtigen Material, z. B. aus Glas oder einem durchsichtigen Kunststoff, oder die Filterkombination 1 und 2 kann so in. einem optischen System von Linsen und/oder Spiegeln angeordnet sein, daß sie vollständig außerhalb des im endgültigen Bild abzubildenden Bereiches liegt. Das Farbfilter 1 hat eine größere Durchlässigkeit in einem Bereich des Spektrums und eine geringere Durchlässigkeit in zwei anderen Bereichen des Spektrums. Zn den Bereichen, in denen das Farbfilter 1 die geringere Durchlässigkeit besitzt, hat das Korrekturfilter 2 größere Durchlässigkeiten, die jedoch im wesentlichen im gleichen Verhältnis zueinander stehen wie diese des Farbfilters. Dieses ist klar aus der folgenden Tabelle ersichtlich:
    Körrekturfilter
    Farbfilter Verhältnis der Durchlässigkeiten,
    das das gleiche ist wie das Verhältnis
    Bezeichnung größere Durchlässigkeit geringere Durchlässigkeit der geringeren Durchlässigkeit
    des Farbfilters
    Rot Rot Blau und Grün Blau zu Grün
    Grün Grün Blau und Rot Blau zu Rot
    Blau Blau Grün und Rot Grün zu Rot
    Die beiden Filter 1 und 2 sind z. B. auf Schienen 7 und $ beweglich angeordnet und können als eine Einheit quer zum Lichtbiindel der Lichtquelle so bewegt werden, daß, wenn ein Filter in das Lichtbündel eingeführt, das andere Filter aus diesem herausgeführt wird. Angenommen, daß das Farbfilter 1 grün ist und sich vollständig außerhalb des Lichtbündels befindet, dann befindet sich das Korrekturfilter 2, daß das gleiche Verhältnis der Durchlässigkeit Blau zu Rot hat wie das grüne Filter, vollständig innerhalb des Lichtbündels. Wird das grüne Filter in das Lichtbündel eingeführt, dann wird das Korrekturfilter in gleichem Maße aus diesem herausgezogen, so daß in allen Stellungen der Filter das Lichtbündel genau von einem oder dem anderen der Filter oder von Teilen beider Filter abgedeckt ist. Dadurch, daß das Korrekturfilter das gleiche Verhältnis der Durchlässigkeiten Blau zu Rot hat wie das grüne Filter, hat eine eine Veränderung der Stellung des Filterpaares im Lichtbündel keinen Einfluß auf das Verhältnis der Blau-zu-Rot-Intensitäten des ausströmenden Lichtes. Auf diese Weise stellt das Filterpaar ein Mittel dar, um das Verhältnis Grün zu Blau und Grün zu Rot im Lichtbündel unabhängig vom Verhältnis Blau zu Rot einzustellen. Dadurch wird den Wirkungen der Unterschiede in Blau- und Rotdurchlässigkeiten von grüner Farbe oder Glas entgegengewirkt. Ist das Farbfilter 1 blau oder rot und das Korrekturfilter wie in der oben angegebenen Tabelle angeführt, dann bildet das Filterpaar ein Mittel, um das Verhältnis Blau zu Grün und Blau zu Rot im Lichtbündel anabhängig vom Verhältnis Grün zu Rot der Farbgehalte bzw. das Verhältnis Rot zu Blau und Rot zu Grün unabhängig vom Verhältnis Blau zu Grün der Farbgehalte zu regeln. Dadurch wird den Wirkungen der Unterschiede in Grün- und Rotdurchlässigkeiten von blauem - Farbstoff oder Glas oder den Unterschieden in Blau- und Gründurchlässigkeiten von roten! Farbstoff oder Glas entgegengewirkt.
  • In F i g. 2 haben gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1. Bei dieser Ausführungsform sind zwei Farbfilter 9 und 11 vorgesehen, die auf verschiedenen Seiten des Korrekturfilters 10 in einer der oben beschriebenen Weise angeordnet sind. Die Lichtquelle und die Mischvorrichtungen entsprechen den oben beschriebenen.
  • Das Farbfilter 9 hat eine größere Durchlässigkeit in einem Bereich des Spektrums und geringere Durchlässigkeiten in den beiden anderen Bereichen. Das Farbfilter 11 hat größere Durchlässigkeiten in zwei Bereichen des Spektrums und eine geringere Durchlässigkeit in einem Bereich des Spektrums. Dieser Bereich geringerer Durchlässigkeit ist der gleiche wie der Bereich größerer Durchlässigkeit des Farbfilters 9. In den Bereichen, in denen das Farbfilter 9 die geringeren Durchlässigketen besitzt, hat das Korrekturfilter 11, größere Durchlässigkeiten, die jedoch im wesentlichen im gleichen Verhältnis zueinander stehen wie die entsprechenden Durchlässigkeiten des Farbfilters 9. Das Korrekturfilter 10 hat eine Durchlässigkeit, die im wesentlichen die gleiche ist wie beim Farbfilter 11 in den: Bereichen größerer Durchlässigkeit: Das Korrekturfilter 10 dient somit dem Filter 9 und Filter 11, und es ist daher notwendig, daß die Filter 9 und 11 das. gleiche Verhältnis der Durch= lässigkeiten in den Bereichen haben, in denen. das Filter 9 die kleineren- -Durchlässigkeiten besitzt. Diesist durch entsprechende Auswahl der Farben oder Gläser oder Mischungen von Farben oder Gläsern für die Filter 9 und 10 erreichbar, wie das die folgende Tabelle zeigt:
    Farbfilter A Korrekturfilter Farbfilter B
    Verhältnis
    geringere , der Durchlässigkeiten, Durchlässigkeiten,
    . - Farbe . die die gleichen sind Farbe größere
    Durchlässigkeit das das gleiche ist Durchlässigkeiten
    wie beim Farbfilter A wie. beim Farbfilter B
    Rot Blau und Grün Blau zu Grün Blau und Grün. Blaugrün Blau und Grün -
    - Grün Blau und Rot Blau zu Rot Blau und Rot Purpur Blau und Rot
    Blau Grün und Rot Grün zu Rot Grün und Rot Gelb Grün und Rot
    Die drei Filter 9, 10 und 11 sind z. B. auf Schienen 7 und 8 beweglich angeordnet und können als Einheit quer zu einem Lichtbündel der Lichtquelle bewegt werden, so daß, wenn ein Filter in das Lichtbündel eingeführt ist, die anderen aus diesem herausgezogen sind. Angenommen, daß das Farbfilter 9 grün und das Farbfilter 11 purpur ist und daß beide Farbfilter aus dem Lichtbündel herausgezogen sind: Das Korrekturfilter 10 hat dann das gleiche Verhältnis der Durchlässigkeiten Blau zu Rot wie das grüne Filter und dieselben Werte für Blau- und Rotdurchlässigkeiten wie das Purpurfilter und befindet sich vollständig innerhalb des Lichtbündels. Wird das grüne Filter 9 in das Lichtbündel eingeführt, dann wird das Korrekturfilter 10 entsprechend auf dem Lichtbündel herausbewegt, so daß in allen Stellungen des Filters das Lichtbündel durch das eine oder das andere Filter oder durch Teile beider Filter 9 und 10 unterbrochen wird. Ähnlich ist es, wenn das Purpurfilter 11. in das Lichtbündel eingeführt wird. Das Korrekturfilter 10 wird dann entsprechend aus dem Lichtbündel herausbewegt, so daß in allen Stellungen des Filters das Lichtbündel entweder durch das eine oder andere oder durch Teile beider Filter 10 und 11 unterbrochen wird. Dadurch ist es, wie das die F i g. 2 zeigt, nie möglich, daß die beiden Farbfilter 9 und 11 das Lichtbündel gleichzeitig unterbrechen.
  • Ist jedoch das Filter 10 viel schmaler als die Öffnung der Lichtmischvorrichiung, dann können die Filter 9 und 11 das Lichtbündel gleichzeitig unterbrechen. Diese ist eine zulässige alternative Ausbildung der Erfindung und hat den Vorteil, daß die Geschwindigkeit der Änderung der Filtration mit der Bewegung der Filter weniger veränderlich ist und die Gesamtintensität des Lichtes fast konstant verbleibt.
  • Da das Korrekturfilter das gleiche Verhältnis der Blau-zu-Rot-Durchlässigkeiten hat wie das Grünfilter, führt eine Veränderung der Filterstellung, bei der das grüne Filter in das Lichtbündel eintritt, nicht zu einer Änderung des Verhältnisses der Blau-zu-Rot-Intensität in dem ausströmenden Bündel.
  • Die beiden Filter 9 und 10 bilden daher ein Mittel, um im Lichtbündel die Verhältnisse der Farbanteile Grün zu Blau und Grün zu Rot unabhängig vom Verhältnis Blau zu Rot in der gleichen Weise einzustellen wie bei den Filtern 1 und 2 nach F i g. 1. Da das Korrekturfilter 10 die gleichen Rot- und Blauabsorptionen aufweist wie das Purpurfilter 11, ändert eine. Verstellung einer Lage das Filter so, daß das Purpurfilter in das Lichtbündel eintritt, weder das Verhältnis der Blau-zu-Rot-Intensitäten im ausströmenden Bündel noch diese Intensitäten selbst. Die Dreierreihe der Filter bildet somit ein Mittel, um die Verhältnisse Grün zu Blau und Grün zu Rot im Lichtbündel unabhängig vom Verhältnis Blau zu Rot zu regeln, so daß die vorgenannten Grün-zu-Blau- und Grün-zu-Rot-Verhältnisse entweder größer oder kleiner sein können als die Werte, wenn das Korrekturfilter sich allein im Lichtbündel befindet. Den Wirkungen der Unterschiede in den Blau- und Rotdurchlässigkeiten von grüner Farbe oder grünem Glas und die ungewünschten Absorptionen in Blau und Rot des Purpurfarbstoffes oder Glases wird mit einem einzigen Korrekturfilter entgegengewirkt.
  • Ähnliche Verhältnisse ergeben sich, wenn das Farbfilter 9 blau oder rot ist und das Korrekturfilter 10 und das Farbfilter 11 entsprechend der obigen Tabelle ausgewählt sind. Die Filterreihe bildet ein Mittel, um die Verhältnisse der Blau-zu-Grün- und Blau-zu-Rot-Gehalte des Lichtbündels unabhängig vom Grün-zu-Rot-Verhältnis zu regeln, so daß diese entweder größer oder kleiner sind als die Verhältnisse des Korrekturfilters bzw. die Verhältnisse der Rotzu-Blau- und Rot-zu-Grün-Gehalte des Bündels unabhängig von dem Blau-zu-Grün-Verhältnis zu regeln, so daß diese entweder größer oder kleiner sind als die Verhältnisse nur des Korrekturfilters.
  • Den Wirkungen der Unterschiede der Grün- und Rotdurchlässigkeiten von blauem Farbstoff oder Glas 9 und den ungewünschten Grün- und Rotabsorptionen von gelbem Farbstoff oder Glas oder den Wirkungen der Unterschiede in Blau- und Gründurchlässigkeiten von rotem Farbstoff oder Glas und den ungewünschten Absorptionen von Blaugrünfarbstoffen oder Glas wird in dieser Weise entgegengewirkt.
  • In F i g: 3 -haben die gleichen Teile die gleichen Bezugszahlen wie in F i g. 1. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel sind zwei Filterreihen vorgesehen, von denen jede zwei Farbfilter 14, 16 bzw. 17 und 19 und ein gemeinsames Korrekturfilter 15 bzw. 18 enthalten. Die Filter 17, 18 und 19 einer Reihe sind entsprechend den Filtern 9, 10 und 11 nach F i g. 2 ausgesucht und werden dementsprechend benutzt. Die Farbfilter 14 und 16 haben jedes eine geringere Durchlässigkeit in einem Bereich des Spektrums. Diese Bereiche sind diejenigen, in denen das Farbfilter 17 seine geringeren Durchlässigkeiten besitzt. In dem Bereich, in dem die beiden Filter 14 und 16 ihre größere Durchlässigkeit aufweisen, hat das Korrekturfilter 15 die gleiche Durchlässigkeit wie die Farbfilter 14 und 16. Dieser Bereich ist auch der Bereich der größeren Durchlässigkeit des Farbfilters 17 und der Bereich der geringeren Durchlässigkeit des Farbfilters 19, das nach dem Verfahren ausgewählt ist, das für die Auswahl der Filter 9 und 11 in F i g. 2 beschrieben ist.
  • Das Korrekturfilter 15 dient somit beiden Filtern 14 und 16, und es ist daher erforderlich, daß die Filter 14 und 16 die gleiche Durchlässigkeit in dem Bereich haben, in dem das Filter 17 seine größere Durchlässigkeit hart. Dieses wird durch entsprechende Auswahl von Farbstoff oder Gläsern oder Mischungen von Farbstoffen oder Gläsern für die Filter 14 und 15 erreicht. Dieses ist aus der folgenden Tabelle klar ersichtlich, in der die möglichen Anordnungen beschriebensind:
    Farbfilter Korrekturfilter Farbfilter
    Funktion
    Schicht I Farbe I Funktion I Fehler und übliche Farbe Farbe Funktion I Fehler
    Obere Blau- absorbiert absorbiert absorbiert den Gelb absorbiert absorbiert ein wenig
    grün Rot etwas Grün gleichen Betrag Blau Grün und Rot.
    und Blau von Grün wie Grünabsorption ist
    Blaugrün- und die gleiche wie die
    Gelbfilter. ROSA des Blaugrünfilters
    Untere Purpur absorbiert absorbiert das gleiche Rot-zu- Grün absorbiert Rot- und Blau-
    Grün etwas Blau und Blau-Durchlässig- Rot und Durchlässigkeits-
    ein wenig Rot keitsverhältnis wie Blau verhältnis, gleich
    beim Grünfilter und wie beim Purpur-
    die gleichen Rot- filter
    und Blau-Durch-
    lässigkeiten wie
    beim Purpurfilter.
    ORANGE
    Obere Blau- absorbiert absorbiert absorbiert den Blau- absorbiert absorbiert etwas
    grün Grün etwas Blau und gleichen Betrag grün Rot Grün und Blau.
    ein wenig Rot von Blau wie die Blauabsorption die
    Purpur- und Blau- gleiche wie die des
    - grünfilter. Purpurfilters
    ORANGE
    Untere Gelb absorbiert absorbiert das gleiche Grün-zu- Blau absorbiert das gleiche Grün-zu-
    Blau ein wenig Grün Rot-Durchlässig- Grün -Rot-Durchlässig-
    und Rot keitsverhältnis wie und Rot keitsverhältnis wie
    beim Blaufilter und beim Gelbfilter
    die gleiche Grün-
    und Rotdurch-
    lässigkeit wie beim
    Gelbfilter
    ORANGE
    Obere Gelb I absorbiert absorbiert absorbiert den Purpur absorbiert absorbiert etwas
    Blau ein wenig Grün gleichen Betrag Grün Blau und ein wenig
    und Rot. von Rot wie das Rot
    Rotabsorption Gelb- und das
    die gleiche wie Purpurfilter.
    die des Purpur- FARBLOS
    filters
    Untere Blau- absorbiert absorbiert das gleiche Grün-zu- Rot absorbiert das gleiche Grün-zu-
    grün Rot etwas Grün Blau-Durchlässig- Grün Blau-Durchlässig-
    und Blau keitsverhältnis wie und Blau keitsverhältnis wie
    beim Rotfilter und beim Blaugrünfilter
    die gleiche Grün-
    und Blauabsorp-
    tion wie beim
    Blaugrünfilter.
    ROSA
    Die beiden Filterreihen 14, 15 und 16 und 17, 18 und 19 sind z. B. auf Schienen 7 und 8 und 12 und 13 als zwei Einheiten quer zu dem Lichtbündel der Lichtquelle verschiebbar angeordnet, so daß, wenn ein Filter in jeder Reihe in das: Lichtbündel eingeführt ist, ein anderes sich außerhalb desselben befindet. Um eine gegenseitige Beeinflussung der beiden Filterreihen zu vermeiden, ist es erforderlich, im Eingang in die Lichtmischeinrichtung eine parallelogrammartig geformte Öffnung 20 vorzusehen, deren Ecken in den Mittelpunkten der Seiten der Lichtmischvorrichtung liegen. Die einzelnen Filter in der Reihe sind so miteinander verbunden, daß die Verbindungslinien der einen Filterreihe parallel zum einen Seitenpaar des Parallelogramms und die Verbindungslinien der anderen Reihe parallel zum anderen Seitenpaar des Parallelogramms laufen. Eine abgewandelte Ausführungsform der parallelogrammartig geformten Öffnung besteht darin, daß die Lichtmischvorrichtung selbst einen dem Parallelogramm entsprechenden Querschnitt aufweist, um dadurch die gleiche Wirkung mit einem geringeren Lichtverlust zu erreichen. Andere abweichende Anordnungen der beiden Filterreihen, die benutzt werden können, um eine gegenseitige Beeinflussung der Filterwirkungen der beiden Filterreihen entsprechend ihrer Anordnung zu vermeiden, sind in den F i g. 4 und 5 dargestellt.
  • In diesen Figuren haben die gleichen Teile die gleichen Bezugszeichen wie in F i g. 1. Die Filter einer jeden Reihe sind in der gleichen Weise miteinander verbunden wie die Filter 9, 10 und 11 in F i g. 2.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist zwischen den beiden Filterreihen 21, 22 und 23 und 24, 25 und 26 eine Lichtmischvorrichtung angeordnet, die aus einer Spiegelkammer 28 und zwei Diffusoren 27 und 29, wie oben beschrieben, besteht und die eine gegenseitige Einwirkung der Filterwirkungen in Abhängigkeit von den Stellungen der Filter verhindert. Die Spiegelkammer und die Diffusoren können durch jede andere Lichtmischvorrichtung ersetzt werden, wie das oben ausgeführt ist.
  • In F i g. 5 sind zwei Filterreihen 32, 33 und 34 und 35, 36 und 37 auf z. B. Schienen 30 und 31 bzw. 38 und 39 als zwei quer zu dem Lichtbündel der Lichtquelle verschiebbare Einheiten angeordnet. Hierbei hat die eine Filterreihe 35, 36 und 37 eine Bewegungsrichtung, die mit der Bewegungsrichtung der anderen Filterreihe 32, 33 und 34 einen Winkel bildet. Alle Verbindungslinien zwischen den Filtern und die Seiten der Eingangsöffnungen der Lichtmischvorrichtung sind der einen oder der anderen Bewegungsrichtung parallel; wie das F i g. 5 zeigt, um dadurch eine von deren Stellung abhängige, gegenseitige Beeinflussung der Filterwirkung zu vermeiden.
  • Angenommen, daß die Farbfilter 17 und 19 der F i g. 3 grün bzw. purpur sind und das Korrekturfilter 18 entsprechend dem oben beschriebenen Verfahren gemäß der Erfindung ausgewählt ist. Dann wirkt die Filterreihe in genau der gleichen Weise wie - die Filterreihe 9, 10 und 11 der F i g. 2. Sind die Filter 14 und 16 blaugrün bzw. gelb und befinden sie sich außerhalb des Lichtbündels, dann befindet sich das Korrekturfilter 15, das die gleiche Grünabsorption hat wie das Blaugrün- und das Gelbfilter, vollständig innerhalb des Lichtbündels. Wird das Blaugrünfilter in das Lichtbündel eingeführt, dann bewegt sich entsprechend das Korrekturfilter aus diesem heraus, so daß in allen Stellungen des Filters das Lichtbündel von einem oder dem anderen Filter oder durch Teile beider Filter unterbrochen wird. In gleicher Weise wird beim Einführen des Gelbfilters in das Lichtbündel das Korrekturfilter entsprechend aus diesem herausbewegt, so daß in allen Stellungen des Filters das Lichtbündel durch das eine oder das andere Filter oder durch Teile beider Filter, aber nie durch die beiden Farbfilter unterbrochen wird, solange das Korrekturfilter nicht absichtlich schmaler gemacht wird als die öffnung der Lichtmischvorrichtung, um die Veränderungen in der Geschwindigkeit der Änderung der Filtration und der Gesamtintensität zu verringern. Da das Korrekturfilter die gleiche Durchlässigkeit im grünen Bereich hat wie das Blaugrün-und Gelbfilter, wird der Betrag des grünen Lichtes in dem ausströmenden Lichtbündel nicht geändert, wenn die Stellung der Filter so geändert wird, daß entweder das blaugrüne Filter oder das Gelbfilter in den Lichtstrahl eintreten. Diese drei Filter 14, 15 und 16 bilden daher ein Mittel, um das Rot-zu-Grün-oder Blau- oder das Blau-zu-Grün- oder Rot-Verhältnis des Lichtbündels ohne Änderungen der Intensität des grünen Spektralbereiches einstellen zu können. Es ist offensichtlich, daß andere Filtersätze, die entsprechend der Tabelle angeordnet sind, entsprechende Resultate ergeben würden.
  • Das vollständige Filtersystem entsprechend der beschriebenen Anordnung ergibt daher ein Verfahren, die spektrale Zusammensetzung einer Beleuchtung; die aus einer Lichtquelle und einer Lichtmischvorrichtung besteht, in jeder Richtung zu verändern, d. h. wenn man die spektrale Zusammensetzung der Beleuchtung betrachtet, wenn nur die zwei Korrekturfilter in Stellung sind, kann die Beleuchtung mehr rot, weniger rot, mehr grün, weniger grün, mehr blau, weniger blau durch entsprechende Betätigung von nur zwei Steuerungen gemacht werden, die die Stellungen der beiden Filterreihen verändern.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung ist insbesondere zum Herstellen von Vergrößerungen von. Farbnegativen in einem bekannten Vergrößerungsapparat geeignet, in dem ein Farbnegativ durch eine Lichtquelle beleuchtet wird und ein Bild des Negativs auf einem Blatt eines photographischen Papiers abgebildet wird, das entwickelt werden kann, um ein. farbiges Bild zu ergeben, wie z. B. das Ektacolor-Papier. Als Beispiele von Filtern, die mit einer gasgefüllten Wolfram-Glühfadenlampe als Lichtquelle nach dem Verfahren gemäß der Erfindung angewendet werden können werden die folgenden angegeben:
    Kodak-Color-Korrekturfilter Nr.
    Oberschicht ........... @ ... . CC 50 Blaugrün CC 10 Purpur CC 50 Gelb -I- CC 10 Purpur
    Untere Schicht ............ CC 50 Purpur CC 10 Gelb CC 50 Grün -I- CC 10 Gelb

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Verändern der spektralen Zusammensetzung eines insbesondere zur Belichtung in einem Farbkopierverfahren vorgesehenen, in mindestens drei Spektralbereiche unterteilte Lichtbündel, bei dem ein Farbfilter mit einer größeren Durchlässigkeit in einem der Spektralbereiche (z. B. Grün) und mit geringerer Durchlässigkeit in den beiden anderen Spektralbereichen (z. B. Rot und Blau) in einer quer zur Lichtbündelachse verlaufenden Richtung verschieden tief in das Lichtbündel eingeführt wird, d a d u r c h gekennzeichnet, daß bei einem Verändern des Intensitätsanteils des Lichtbündels im Spektralbereich der größeren Durchlässigkeit des Farbfilters relativ zu den Intensitätsanteilen in den beiden Spektralbereichen geringerer Durchlässigkeit das Verhältnis dieser letzteren Intensitätsanteile konstant gehalten wird, unabhängig davon, wie tief das Farbfilter in das Lichtbündel eingeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Farbfilter (1, 9) nicht bedeckte Teil des Lichtbündels von einem Korrekturfilter (2, 10) abgedeckt wird, dessen Durchlässigkeiten in den Spektralbereichen (z. B. Rot und Blau) der geringeren Durchlässigkeit des Farbfilters (1, 9) im gleichen Verhältnis zueinanderstehen wie beim Farbfilter (1, 9).
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Korrekturfilter (10,18) nicht abgedeckte Teil des Lichtbündels, wenn das Farbfilter (9, 17) ganz aus dem Lichtbündel herausgezogen ist, von einem zweiten Farbfilter (11, 19) abgedeckt wird, das in dem Spektralbereich (z. B. Grün), in dem das erste Farbfilter (9, 17) die größere Durchlässigkeit aufweist, eine geringe Durchlässigkeit und in den beiden anderen Spektralbereichen (z. B. Rot und Blau) die gleichen Durchlässigkeiten besitzt wie das Korrekturfilter (10, 18) und daß die drei Filter (9, 10, 11; 17, 18, 19) in einer Reihe hintereinander angeordnet werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu der aus zwei Farbfiltern (17, 19) und einem dazwischenliegenden Korrekturfilter (18) bestehenden ersten Filterreihe (17, 18, 19) eine zweite ebenfalls aus zwei Farbfiltern (14, 16) und einem dazwischenliegenden Korrekturfilter (15) bestehende Filterreihe (14, 15, 16) in das Lichtbündel eingeführt wird, wobei die beiden Filterreihen übereinander so angeordnet werden, daß keine von der Stellung abhängige, gegenseitige Beeinflussung der Filterwirkung eintritt, und daß sie in ihrer jeweiligen Längsrichtung bewegbar sind, wobei in den extremen Stellungen das Lichtbündel jeweils von .einem anderen Farbfilter und in den Zwischenstellungen von veränderlichen Beträgen dieses Farbfilters und einem Korrekturfilter oder ganz oder teilweise von zwei dieser Farbfilter unterbrochen wird und wobei jedes Farbfilter (14,16) dieser zweiten Filterreihe in je einem der beiden Spektralbereiche (z. B. Rot und Blau) seine Hauptabsorption hat, in denen das erste Farbfilter (17) der ersten Filterreihe (17, 18, 19) die geringe Durchlässigkeit hat, und das Korrekturfilter (15) dieser zweiten Reihe im dritten Spektralbereich (z. B. Grün) die gleiche Absorption hat wie jedes der beiden Farbfilter (14, 16) dieser zweiten Reihe.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung der gegenseitigen Beeinflussung der Filterwirkung zwischen zwei parallel zueinander bewegbaren Filterreihen (14, 15, 16; 17, 18, 19) eine den Filtern nachgeschaltete Lichtmischvorrichtung (4, 5, 6) mit einer parallelogrammförmigen öffnung (20) versehen wird, deren eine Diagonale der Bewegungsrichtung der Filterreihen parallel ist, und daß die einzelnen Filter (14, 15, 16, 17, 18, 19) einer jeden Reihe so geschnitten sind, daß die Trennfugen der Filter (14, 15, 16) einer Filterreihe der einen Seite und die Trennfugen der Filter (17, 18, 19) der anderen Reihe mit den anderen Seiten der parallelogrammförmigen Öffnung (20) parallel sind.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung der gegenseitigen Beeinflussung der Filterwirkung zwischen zwei vorzugsweise parallel zueinander bewegbaren Filterreihen (21, 22, 23; 24, 25, 26) zwischen beiden Filterreihen eine Lichtmischvorrichtung (27, 28, 29) angeordnet wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung der gegenseitigen Beeinflussung der Filterwirkung zwischen den beiden Filterreihen (32, 33, 34; 35, 36, 37) ihre Bewegungsrichtungen in einem Winkel zueinander angeordnet werden. B. Vorrichtung zum Verändern der spektralen Zusammensetzung eines Lichtbündels mit einem quer zu dessen Achse verschieden tief in das Lichtbündel einführbaren Filter, das in einem Spektralbereich größere Durchlässigkeit und in mindestens zwei anderen Spektralbereichen geringere Durchlässigkeiten aufweist, nach dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß neben einem ersten Farbfilter (1, 9) mit einer größeren Durchlässigkeit in einem Spektralbereich (z. B. Grün) und mit geringerer Durchlässigkeit in zwei anderen Spektralbereichen (z. B. Rot und Blau) in einer sich in der Bewegungsrichtung des Filters erstreckenden Reihe ein Korrekturfilter (2,10) angeordnet ist, dessen Durchlässigkeiten in den Spektralbereichen (z. B. Rot und Blau) der geringeren Durchlässigkeiten des Farbfilters (1, 9) im gleichen Verhältnis zueinander stehen wie beim Farbfilter (119)-9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem ersten Farbfilter (9) abgekehrten Seite des Korrekturfilters (10) ein zweites Farbfilter (11) angeordnet ist, das in dem Spektralbereich (z. B. Grün), in dem das erste Farbfilter (9, 17) die größere Durchlässigkeit aufweist, eine geringe Durchlässigkeit und in den beiden anderen Spektralbereichen (z. B. Rot und Blau) die gleichen Durchlässigkeiten besitzt wie das Korrekturfilter (10, 18). 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu der aus zwei Farbfiltern (17, 19) und einem dazwischenliegenden Korrekturfilter (18) bestehenden ersten Filterreihe (17, 18, 19) eine zweite ebenfalls aus zwei Farbfiltern (14, 16) und einem dazwischenliegenden Korrekturfiltern (15) bestehende Filterreihe (14, 15, 16) vorgesehen ist, deren Farbfilter (14, 16) in je einem der beiden Spektralbereiche (z: B. Rot und Blau) seine Hauptabsorption hat, in denen das erste Farbfilter (17) der ersten Filterreihe (17, 18, 19) die geringe Durchlässigkeit hat und deren Korrekturfilter (15) im dritten Spektralbereich (z. B. Grün) die gleiche Absorption hat wie jedes der beiden Farbfilter (14 und 16) der zweiten Filterreihe. In Betracht gezogene Druckschriften: Berg er, »Agfacolor«, 1950, S.5 bis 12; A. Hübl, »Die Lichtfilter«, 3. Auflage, 1927, S. 63, 64, 69 bis 74. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1183 357.
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