DE1273855B - Optisches Filter und Vorrichtung zu seiner Erzeugung - Google Patents
Optisches Filter und Vorrichtung zu seiner ErzeugungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
GOIj
Deutsche Kl.: 42 h-20/01
Nummer:
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P 12 73 855.5-51 (C 33208)
22. Juni 1964
25. Juli 1968
Die Erfindung bezieht sich auf ein optisches Filter mit durch Aufdampfen im Vakuum erzeugten dünnen
Schichten von ungleichmäßiger, kontinuierlich verlaufender Stärke, die gemäß den an das Filter gestellten
Anforderungen variiert, insbesondere Interferenzfilter.
Es ist ein lichtschwächendes Element bekannt, welches aus kleinen, flächenmäßig gleich großen
Stufen unterschiedlicher Lichtdurchlässigkeit besteht und kreisringförmig ausgebildet ist. Es ist aus einem
transparenten Grundkörper und einer photochemisch aufgebrachten neutralgrauen Schicht mit vielen gleich
großen Sektoren zusammengesetzt, deren Lichtdurchlässigkeit sich von Sektor zu Sektor ändert. Da die
Lichtschwächungsschicht nicht kontinuierlich, sondem stufenweise variiert, ist mit dem bekannten
Hchtschwächenden Elemente eine Veränderung der optischen Dichte nur in Stufen möglich. Zwischenwerte
der optischen Dichte, welche in vielen Fällen erforderlich wären, beispielsweise zur Erreichung ao
photographischer Bilder höchster Qualität, können nicht eingestellt werden. Ferner sind alle Filterstufen
auf einem Kreisring angeordnet. Auf einem Kreisring läßt sich jedoch nur eine relativ begrenzte
Abstufung in der Filterdichte unterbringen, weil der Anstieg in der Filterstärke längs des Umfangs
des Kreises nicht zu steil sein darf; sonst nimmt nämlich der Unterschied in der optischen Dichte des
Filters bei einer geringfügigen Drehung des Filters zu stark zu. Das bekannte lichtschwächende Element
hat also nicht nur eine ungünstige stufenweise Verteilung der Filterstärke, sondern auch der Bereich
an Filterstärken ist relativ gering und die Raumausnützung ungünstig.
Es ist bekannt, daß die Vakuum-Aufdampftechnik für dünne Schichten die Möglichkeit gibt, auf wahlweise
durchsichtigen oder undurchsichtigen Trägern äußerst vielfältige optische Filter zu erzeugen: Interferenzfilter,
Lichtschwächungs- oder Ultrahochfrequenzdämpfungsfilter, reflexfreie Schichten usw. In
den meisten Fällen sucht man dünne Schichten von gleichmäßiger Stärke zu erzielen, um auf einer möglichst
ausgedehnten Trägerfläche die gleichen optischen Eigenschaften zu erzielen. Es bieten sich jedoch
weitere, interessante Anwendungsmöglichkeiten, wenn man absichtlich sogenannte verlaufende
dünne Schichten von ungleichmäßiger Stärke erzeugt, so daß die optischen Eigenschaften der auf
diese Weise erzielten Filter kontinuierlich oder diskontinuierlich von einem Punkt ihrer Oberfläche zum
anderen variieren. Es ist dann nämlich möglich, mit Hilfe eines einzigen Filters eine Gesamtheit von
Optisches Filter und Vorrichtung zu seiner
Erzeugung
Erzeugung
Anmelder:
Francis Cassanas, Vanves, Seine;
Roger Bei, Vincennes, Seine (Frankreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. A. Grünecker
und Dr.-Ing. H. Kinkeldey, Patentanwälte,
8000 München 22, Maximilianstr. 43
Als Erfinder benannt:
Francis Cassanas, Vanves, Seine;
Roger Bei, Vincennes, Seine (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 25. Juli 1963 (942 623)
Charakteristiken zu erhalten, welche man mit einer sehr großen Anzahl einzelner, gleichmäßiger Filter
nur unvollkommen erzielen könnte. Ein bekanntes Beispiel für derartige Anwendungen ist das Interferenz-Verlauffilter
für den sichtbaren Spektralbereich, das bei gewissen Anwendungen vorteilhaft eine nicht unbeträchtliche Anzahl gleichmäßiger
Interferenz-Lichtfilter ersetzt.
Es ist außerdem bekannt, daß durch die physikalischen Gesetze für die Bildung dünner Schichten
durch Aufdampfen im Vakuum festgelegt ist, daß die Stärke der erzeugten Schicht proportional zur
Dauer der Verdampfung und zum Kosinus desjenigen Winkels ist, den die Senkrechte auf die Oberfläche
des Schichtträgers mit der Richtung der Verdampfungsquelle bildet, und daß sie umgekehrt proportional
zum Quadrat der Entfernung zwischen dem Träger und der Quelle ist. Kürzer kann man
das so ausdrücken, daß die Stärke der auf ein Oberflächenelement aufgebauten Schicht proportional zur
Zeit und zum Molekularfluß ist, welchen das EIement erhält.
Ein bekanntes Verfahren zum Vakuum-Aufdampfen einer Schicht ungleichmäßiger Stärke besteht
darin, daß zwischen dem Träger und der Verdampfungsquelle eine Maske eingeschaltet wird, deren
öffnung nur einen Teil des Molekularbündels passieren läßt, und daß eine geradlinige Relativbewegung
zwischen Maske und Träger erzeugt wird, wobei
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durch die Form der Maske und die Relativbewegung von Maske und Träger die Verteilung der Stärke der
aufgebrachten Schicht bestimmt wird. Dieses Verfahren ermöglicht die Erzeugung von verlaufenden
Schichten, deren Stärke, irgendwelchen Gesetzen entsprechend, jedoch nur in geradliniger Richtung
variiert. Die Linien gleicher Stärke sind also parallele Gerade, da das Gesetz der Veränderung der
Stärke für alle zu den Geraden gleicher Stärke senkstimmt, welche die Filterstärke an jeder Stelle des
spiralförmigen Bandes festlegt und entweder willkürlich oder entsprechend dem speziellen Verwendungszweck
des erfindungsgemäßen Filters wählbar ist. 5 Beispielsweise kann der Verlauf der Filterstärke so
gewählt werden, daß bei Drehung des Filters um den Mittelpunkt der archimedischen Spiralen die optische
Dichte des Filters entlang dem spiralförmigen Filterbande linear zunimmt oder daß die Lichtdurch
recht stehenden Geraden das gleiche ist. Die auf io lässigkeit linear ansteigt oder daß eine parabolische
solche Weise erzeugten Verlauffilter mit verlaufen- Änderung in der optischen Dichte gegeben ist usw.
den dünnen Schichten beanspruchen oft einen übermäßigen Platz und sind in ihrer Anwendung un-
Bei einer sehr vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird das Band durch zwei archimedische
bequem. Spiralen begrenzt, die den gleichen Mittelpunkt und
Ferner ist ein Verfahren bekannt, welches gestat- 15 den gleichen Gang haben, jedoch im Winkel vontet,
durch Aufdampfen im Vakuum auf einem Träger einander abgesetzt sind,
eine dünne Schicht aufzubringen, deren Stärke kontinuierlich in Abhängigkeit vom Richtungswinkel
eine dünne Schicht aufzubringen, deren Stärke kontinuierlich in Abhängigkeit vom Richtungswinkel
nach einer beliebig gewählten Gesetzmäßigkeit vari-
Derartige Filter, im folgenden »Filter mit Spiralverlauf« genannt, können erzeugt werden, um allen
Anwendungsmöglichkeiten der im obigen beschrie-
iert. Dieses Verfahren besteht darin, daß zwischen 20 benen Filter mit geradlinigem oder Winkel-Verlauf
der Verdampfungsquelle und dem Träger eine Maske zu entsprechen. Gegenüber letzteren bieten sie jeeingeschaltet
wird, die aus zwei Teilen besteht, doch insbesondere den Vorteil, daß sie bei gleichem
welche eine Öffnung in Form eines Winkels be- Platzbedarf einen sehr großen Nutzweg haben,
grenzen, und daß zwischen dem Träger und der Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung, die
grenzen, und daß zwischen dem Träger und der Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung, die
Maske eine relativ hin- und hergehende Drehbewe- 25 die Erzeugung der der obigen Definition entsprechengung
mit einer Schwingungsweite von maximal 360° den Filter mit spiralförmigem Verlauf gestattet. Diese
erzeugt wird. Der Öffnungswinkel variiert somit zwi- Vorrichtung weist eine zwischen dem die dünne
sehen einem Mindestwert und einem Höchstwert und Schicht aufnehmenden Träger und der Verdampumgekehrt,
wobei die kinematische Verbindung zwi- fungsquelle im Vakuum eingeschaltete Maske auf,
sehen dem Träger und den die Maske bildenden Tei- 30 die aus einem feststehenden Teil und einem beweglen
sowie die relative Drehbewegung in Abhängigkeit liehen Teil besteht, welcher der Quelle gegenüber
von der Zeit so wählbar ist, daß die gewünschte eine öffnung von der Form eines Dreiecks begrenzt,
Gesetzmäßigkeit eines vom Richtungswinkel abhän- dessen einer Schenkel mit einem gemäß der gegigen
Verlaufs erzielt wird. Die auf solche Weise wünschten Gesetzmäßigkeit der Abstufung entspreerzeugten
Filter hat man als »Filter mit Winkelver- 35 chenden Profil versehen ist, wobei zwischen dem
lauf« bezeichnet. Träger und dem beweglichen Teil der Maske eine
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zwangläufige Verbindung hergestellt ist, so daß letz-Filter
der eingangs erläuterten Art zu schaffen, wel- terer Teil in bezug auf den Träger eine relative,
eher eine optimale Raumausnutzung aufweist und spiralförmige Bewegung erhalt und die Oberfläche
einfach aufgebaut, herstellbar und handhabbar ist. 40 der dreieckigen öffnung von einem Mindestwert bis
Weiter soll eine Vorrichtung zur Herstellung des zu einem Höchstwert und umgekehrt variiert.
Filters geschaffen werden. Die Herstellung eines erfindungsgemäßen Filters
Filters geschaffen werden. Die Herstellung eines erfindungsgemäßen Filters
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge* ist also insgesamt einfach. Der spiralförmige Verlöst,
daß die Ausdehnung des Filters in Richtung lauf des Filterbandes kann mit sehr einfachen Mitgleichmäßiger
Stärke der Schicht durch die Win- 45 teln dadurch erreicht werden, daß eine durchsichtige
düngen von mindestens einer archimedischen Spirale Trägerplatte um ihren Mittelpunkt gedreht wird und
beidseitig begrenzt ist. die Verdampfungsquelle auf einer parallel zum Trä-
Das erfindungsgemäße Filter besteht mithin aus ger und durch die ideelle Drehachse des Trägers vereinem
Filterband, welches in Form einer archimedi- laufenden Geraden bewegt wird. Es ist auch möglich,
sehen Spirale mit mehreren umeinanderlaufenden 50 die Verdampfungsquelle festzuhalten und nur eine
Windungen angeordnet ist und im Vergleich zu Maske mit einer Öffnung, durch welche der Dampf
den bisher bekannten Filtern einen viel geringeren auf den Träger treten kann, auf einer geraden Linie
Platz einnimmt. Auf einer Fläche gleichen Außen- zu bewegen. Durch gleichzeitige Steuerung der Gedurchmessers
läßt sich bei erfindungsgemäßer An- schwindigkeitsverläufe der Drehbewegung und der
Ordnung ein Filterband viel größerer Länge unter- 55 geradlinigen Bewegung hat man es in der Hand,
bringen, als bei Kreisringanordnung des Filterbandes. jede Stelle auf dem durchsichtigen Träger genau
Damit kann entweder ein sehr viel größerer Bereich so lange zu bedampfen, daß ein spiralförmiges Filtervon
Filterstärken untergebracht oder der Gradient band entsteht, längs dessen die Filterstärke genau
des Verlaufs der Filterstärke kann geringer gehalten entsprechend einer gewählten Gesetzmäßigkeit verwerden,
so daß der Übergang von einer Filterstärke 60 läuft.
zur nächsten ganz allmählich erfolgt und eine sehr Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im
genaue, feinfühlige, kontinuierliche Einstellung jeder folgenden an Hand der Zeichnung näher beschriebeliebigen
Filterstärke möglich ist. Das erfindungs- ben. Darin zeigt
gemäße Filter hat weiter den Vorteil, daß es sehr F i g. 1 einen schematischen Grundriß eines erkompakt
ist und nicht in einer Richtung eine in 65 findungsgemäßen Filters,
vielen Fällen störende, sehr große Länge aufweist. F i g. 2 eine schematische, perspektivische Ansicht
Der Verlauf der Filterstärke wird durch eine vor einer Vorrichtung zur Erzeugung eines Filters nach
der Filterherstellung wählbare Gesetzmäßigkeit be- F i g. 1.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Beispiel besteht das erfindungsgemäße optische Filter mit spiralförmigem
Verlauf aus einem Träger 1, der je nach dem Verwendungszweck des Filters durchsichtig oder undurchsichtig
ist und im Prinzip die Form einer Scheibe hat, die in ihrer Mitte mit einer kreisförmigen
öffnung 1 α zur Befestigung an einem Verwendungsgerät versehen ist. Die Scheibe ist auf einer
ihrer Flächen mit einer dünnen, im Vakuum aufgedampften Schicht 2 überzogen, die sich innerhalb
einer durch zwei archimedische Spiralen 3 a, 3 b begrenzten Oberfläche erstreckt. Die Spiralen haben
den gleichen Mittelpunkt und den gleichen Gang, sind jedoch im Winkel voneinander abgesetzt. Das
spiralförmige Band hat eine gleichbleibende Breite, außer in den äußersten Teilen, die von der Linie 2 a
im Mittelpunkt und der Linie 2 & am Umfang ausgehen. Der in F i g. 1 zwischen zwei Windungen des
Bandes vorhandene Abstand 4 könnte, falls dies für nötig erachtet wird, gleich Null sein.
Die spiralförmige Schicht 2 hat eine ungleichmäßige Stärke, die nach einer vorgeschriebenen Gesetzmäßigkeit
kontinuierlich abhängig vom Richtungswinkel variiert. Diese Stärke ist im vorliegenden
Fall schematisch durch im Mittelpunkt C der Scheibe 1 zusammenlaufende Gerade dargestellt, längs
welchen die Stärke im wesentlichen konstant ist, wobei aber die relative Stärke gemäß dem gewählten
Variationsgesetz von der Geraden la bis zur Geraden 2 b variiert.
In der Praxis kann die dünne Schicht 2 durch eine durchsichtige Scheibe mit den gleichen Abmessungen
wie der Träger 1 geschützt sein, welche auf letzteren aufgelegt und mit ihm durch einen ebenfalls durchsichtigen
Klebstoff verklebt ist.
Um den beschriebenen spiralförmigen Verlauf zu erzielen, kann eine Vorrichtung zur Anwendung
gelangen, wie sie in F i g. 2 schematisch dargestellt ist. Diese zeigt die die dünne Schicht aufnehmende
Trägerscheibe 1 und eine Verdampfungsquelle 5 dargestellt, welche mit der gesamten Vorrichtung in
einem (nicht dargestellten) unter Vakuum stehenden Raum angeordnet ist. Die Scheibe 1 ist mit einem
Ritzel 6 fest verbunden, das eine feststehende Drehachse 6 a aufweist und in eine Zahnstange 7 eingreift,
die durch einen Mechanismus 8 von der Art eines Kurbeltriebes eine Hin- und Herbewegung erhält. Der
Durchmesser des Ritzels ist so bemessen, daß die Scheibe 1 während der Hin- und ebenso während
der Herbewegung der Zahnstange 7 ebensoviele Drehungen ausführt, wie Windungen für das Spiralband
gewünscht werden. Zwischen der Scheibe 1 und der Verdampfungsquelle 5 ist eine feststehende Maske 9
eingeschaltet, die der Quelle 5 gegenüber eine Öffnung 9 α von der Form eines Winkels aufweist, dessen
einer Schenkel mit einem der gewünschten Gesetzmäßigkeit des Verlaufs entsprechenden Profil
versehen ist und dessen Scheitelpunkt auf der Mittellinie der Achse 6 a liegt. Zwischen der feststehenden
Maske 9 und der Scheibe 1 ist eine mit der Zahnstange 7 fest verbundene, bewegliche Maske 10 angeordnet,
die auf der feststehenden Maske 9 eine veränderliche öffnung 9 b in Form eines krummlinigen
Dreiecks begrenzt, durch welches der von der Quelle S ausgehende Molekularfluß passiert.
Mit der auf diese Weise gebildeten Vorrichtung erzielt man auf der Scheibe 1 ein Spiralband, ohne
die in F i g. 1 dargestellte tote Zone 4. Um ein spiralförmiges Verlauffilter nach F i g. 1 mit der toten
Zone 4 zwischen den Windungen des Filterbandes zu erhalten, muß in der Vorrichtung nach F i g. 2 die
Maske 10 durch eine andere Maske ersetzt werden. Diese andere Maske weist eine im wesentlichen rechteckige
Öffnung auf, deren Länge in tangentialer Richtung größer ist als der Abstand der Schenkel des V-förmigen
Ausschnitts in der feststehenden Maske 9 und deren Breite in radialer Richtung der Breite des
Filterbandes entspricht, also dem radialen Abstand der Spiralen 3 α und 3 b in F i g. 1. Die andere Maske
begrenzt auf der feststehenden Maske 9 eine trapezförmige Öffnung, die bei der Bewegung der anderen
Maske vom Mittelpunkt der Scheibe 1 nach außen ebenfalls nach außen wandert und deren Fläche sich
dabei vergrößert. Um die tote Zone 4 zwischen den spiralförmigen Filterbahnen zu erzielen, muß der
Antrieb von Scheibe 1 und der anderen Maske so bemessen sein, daß bei einer Umdrehung der
Scheibe 1 die Radialverschiebung der anderen Maske größer ist als die in radialer Richter gemessene
Breite der rechteckigen Öffnung.
Claims (3)
1. Optisches Filter mit durch Aufdampfen im Vakuum erzeugten dünnen Schichten von ungleichmäßiger,
kontinuierlich verlaufender Stärke, die gemäß der an das Filter gestellten Anforderungen
variiert, insbesondere Interferenzfilter, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdehnung
des Filters in Richtung gleichmäßiger Stärke der Schicht (2) durch die Windungen von
mindestens einer archimedischen Spirale (3 a) beidseitig begrenzt ist.
2. Optisches Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (2) durch zwei archimedische
Spiralen (3 a, 3 b) begrenzt wird, die den gleichen Mittelpunkt (C) und den gleichen Gang
haben, jedochim Winkel voneinanderabgesetztsind.
3. Vorrichtung zur Erzeugung von spiralförmig verlaufenden Filtern nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß sie eine zwischen dem die dünne Schicht (2) aufnehmenden Träger (1) und
der Verdampfungsquelle (5) im Vakuum eingeschaltete Maske aufweist, die aus einem feststehenden
Teil (9) und einem beweglichen Teil (10) besteht, welcher der Quelle (5) gegenüber
eine Öffnung (9 b) in Form eines Dreiecks begrenzt, dessen einer Schenkel mit einem der gewünschten
Gesetzmäßigkeit der Abstufung entsprechenden Profil versehen ist, wobei zwischen
dem Träger (1) und dem beweglichen Teil (10) der Maske eine zwangläufige Verbindung hergestellt
ist, so daß letzterer Teil in bezug auf den Träger (1) eine relative, spiralförmige Bewegung
erhält und die Oberfläche der dreieckigen Öffnung (9 b) von einem Mindestwert bis zu einem
Höchstwert und umgekehrt variiert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 809 754;
französische Patentschrift Nr. 1 314 569.
Deutsche Patentschrift Nr. 809 754;
französische Patentschrift Nr. 1 314 569.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 587/256 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR942623A FR1371342A (fr) | 1963-07-25 | 1963-07-25 | Nouveaux filtres optiques, dispositif pour leur obtention et leurs applications |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1273855B true DE1273855B (de) | 1968-07-25 |
Family
ID=8809124
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964C0033208 Pending DE1273855B (de) | 1963-07-25 | 1964-06-22 | Optisches Filter und Vorrichtung zu seiner Erzeugung |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE647155A (de) |
| DE (1) | DE1273855B (de) |
| FR (1) | FR1371342A (de) |
| LU (1) | LU46015A1 (de) |
| NL (1) | NL6406472A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3617331A (en) * | 1964-08-25 | 1971-11-02 | Optical Coating Laboratory Inc | Method for manufacture of rotatable variable filter |
| EP0023149A1 (de) * | 1979-07-19 | 1981-01-28 | Optical & Electrical Coatings Limited | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines Überzugs ungleichmässiger Stärke oder Dichte durch Aufdampfen im Vakuum |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3449050A (en) * | 1965-04-29 | 1969-06-10 | Beckman Instruments Inc | Spectrophotometer |
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|---|---|---|---|---|
| DE809754C (de) * | 1948-11-02 | 1951-08-02 | Viktor Pollaschek | Aufnahmekamera mit voll-selbsttaetiger Belichtungsregelung |
| FR1314569A (fr) * | 1961-12-01 | 1963-01-11 | Filtres optiques à couches minces d'épaisseur non uniforme produites par évaporation sous vide, procédé et dispositifs pour leur obtention, et leurs applications |
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1963
- 1963-07-25 FR FR942623A patent/FR1371342A/fr not_active Expired
-
1964
- 1964-04-27 BE BE647155D patent/BE647155A/xx unknown
- 1964-05-04 LU LU46015D patent/LU46015A1/xx unknown
- 1964-06-08 NL NL6406472A patent/NL6406472A/xx unknown
- 1964-06-22 DE DE1964C0033208 patent/DE1273855B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| LU46015A1 (de) | 1972-01-01 |
| FR1371342A (fr) | 1964-09-04 |
| BE647155A (de) | 1964-10-27 |
| NL6406472A (de) | 1965-01-26 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |