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DE1273760B - Einen Laeufer und eine Vorhangschiene umfassende Aufhaengevorrichtung - Google Patents

Einen Laeufer und eine Vorhangschiene umfassende Aufhaengevorrichtung

Info

Publication number
DE1273760B
DE1273760B DEH64179A DEH0064179A DE1273760B DE 1273760 B DE1273760 B DE 1273760B DE H64179 A DEH64179 A DE H64179A DE H0064179 A DEH0064179 A DE H0064179A DE 1273760 B DE1273760 B DE 1273760B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
runner
suspension device
curtain rail
groove
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH64179A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Hachtel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH64179A priority Critical patent/DE1273760B/de
Publication of DE1273760B publication Critical patent/DE1273760B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H15/00Runners or gliders for supporting curtains on rails or rods

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
A 47h
Deutsche Kl.: 34 e-12/06
Nummer: 1273 760
Aktenzeichen: P 12 73 760.9-16 (H 64179)
Anmeldetag: 16. Oktober 1967
Auslegetag: 25. Juli 1968
Die Erfindung betrifft eine einen Läufer und eine Vorhangschiene umfassende Aufhängevorrichtung.
Bei bekannten Aufhängevorrichtungen werden relativ große Läufer verwendet, um das Vorhanggewicht und die beim Auf- und Zuziehen eines Vorhangs auftretenden Belastungen aufnehmen zu können. Außerdem ist es nicht ganz einfach, die bekannten Läufer in die Vorhangschiene einzuführen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen, verglichen mit den üblichen Läufern ganz erheblich kleineren Läufer zu schaffen, der mindestens genauso in der Lage ist wie die üblichen Läufer, die auftretenden Kräfte aufzunehmen, der jedoch wesentlich leichter ist und sich einfach durch Aufschieben an der Vorhangschiene aufhängen läßt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der aus einem elastischen Material bestehende Läufer in Längsrichtung der Vorhangschiene gesehen etwa U-förmige Gestalt hat, daß seine freien Enden federnd voneinander weg biegbar sind und in eingehängtem Zustand einen nach unten ragenden schmalen Steg der Vorhangschiene beidseitig umgreifen, daß mindestens ein freies Ende um 180° in den Innenraum des U weisend in Form eines Lappens umgebogen ist und daß der Steg in seinem unteren Bereich mindestens eine nach oben geöffnete Nut aufweist, in der der Lappen längsverschieblich und mit wenig Spiel (quer zur Längsrichtung der Nut) geführt ist.
Vorteilhaft ist, wenn der Lappen eine zum Nutgrund gerichtete Stirnfläche hat, die die Form einer Abrollkurve hat. Damit ändern sich die Berührungsflächenverhältnisse nicht, selbst wenn der Läufer in Längsrichtung der Schiene geschwenkt wird.
Günstig ist, wenn die auf der Innenseite der Umbiegungsstelle liegende Fläche die Form einer Abrollkurve hat. Auch diese Maßnahme trägt dazu bei, optimale Berührungsflächenverhältnisse zu schaffen, wobei man am besten beide Abrollkurven zueinander in Relation setzt.
Förderlich ist, wenn der Lappen ein wenig kürzer als die Höhe einer Nutaußenwand ist. Damit liegt zunächst und bei normaler Last nur die Abrollkurve der Stirnfläche auf dem Nutgrund auf. Erst wenn die Last größer wird, liegt dann auch die Abrollkurve der Umbiegungsstelle auf der oberen Stirnfläche der Nutaußenwand auf.
Zweckmäßig ist, wenn bei einer einzigen Nut und einem einzigen Lappen das nicht umgebogene freie Ende des Läufers am Steg der Vorhangschiene aufliegt und daß unterhalb der Vorhangschiene an beiden Schenkeln des Läufers eine die Schenkel mitein-Einen Läufer und eine Vorhangschiene
umfassende Aufhängevorrichtung
Anmelder:
Wilhelm Hachtel, 6994 Niederstetten
Als Erfinder benannt:
Wilhelm Hachtel, 6994 Niederstetten
ander verbindende Rastvorrichtung vorgesehen ist. Eine solche Aufhängevorrichtung kann man verwenden, wenn auf eine doppelte Führung mit den Lappen verzichtet werden kann. Die Vorhangschiene und auch der Läufer werden dann einfacher.
Vorteilhaft ist, wenn an dem nicht umgebogenen freien Ende des Läufers eine flache Rolle vorgesehen ist, die auf einer der Nut gegenüberliegenden Schulter der Vorhangschiene aufliegt. Man verbindet damit die Vorteile der gleitenden und der rollenden Reibung und kann den Lappen eventuell nur zu Führungszwecken verwenden.
Günstig ist, wenn der Steg in seinem unteren Bereich etwa keilförmig angeordnete Gleit- und Aufschiebeflächen hat. Dies erleichtert das Aufschieben des Läufers von unten auf die Vorhangschiene.
Im gleichen Sinn ist es förderlich, wenn der Läufer auf der Außenseite der Umbiegungsstelle etwa keilförmig angeordnete Gleit- und Aufschiebeflächen hat.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele hervor. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch eine Vorhangschiene senkrecht zur Laufrichtung sowie eine Seitenansicht eines Läufers,
F i g. 2 eine Seitenansicht dieser Vorhangschiene und eine Vorderansicht des Läufers,
F i g. 3 einen Schnitt durch den Läufer gemäß der Linie 3-3 in F i g. 1 mit angedeuteter Vorhangschiene,
F i g. 4 einen Schnitt ähnlich F i g. 1 bei einem weiteren Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 eine Hintersicht des Ausführungsbeispiels nach F i g. A,
F i g. 6 eine Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels,
F i g. 7 eine Vorderansicht einer wahlweise verwendbaren Rolle und
F i g. 8 eine weitere Ansicht des Ausführungsbeispiels nach F i g. 6.
809 587/15
i 273
Die nachfolgend beschriebenen Aufhängevorrichtungen können in Eisenbahnwagen, Flugzeugen, Garderoben od. dgl. mit besonderem Vorteil verwendet werden. Die Läufer können größenordnungsmäßig 10 mm lang sein und haben eine enorme Tragkraft, obwohl sie an sich verhältnismäßig leicht auseinanderbiegbar sind.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 3 ist eine Vorhangschiene 10 vorgesehen, die einen nach unten ragenden schmalen Steg 11 aufweist. Im tinte- ίο ren Bereich des Stegs 11 ist dieser im Querschnitt etwa ankerförmig gebildet, so daß zwei Nutwände 12,13 entstehen, die zusammen mit dem Steg 11 zwei Nuten 14,15 bilden. Die Nuten selbst sind relativ schmal, und die Nutwände 12,13 sind nicht besonders hoch.
Im untersten Bereich hat die Vorhangschiene 10 etwa keilförmig angeordnete Aufschiebeflächen 16,
17. Die Vorhangschiene 10 ist aus Kunststoff.
Zur Aufhängevorrichtung gehört ferner ein Läufer
18, der im großen ganzen etwa U-förmige Gestalt hat und dessen freie Enden Lappen 19 und 21 besitzen, die um etwa 180° umgebogen sind und in die Nuten 14 bzw. 15 eingehängt werden können. Wie insbesondere aus F i g. 3 hervorgeht, haben die Lappen 19, 21 eine Abrollfläche 22,23, die so gestaltet sind, daß zwischen den Abrollflächen 22 und 23 und dem Grund der Nuten 14,15 stets die gleichen Berührungsverhältnisse erhalten bleiben, auch dann, wenn der Läufer 18 geschwenkt wird. Unterhalb von Umbiegungsstellen 24, 26 sind weitere Abrollkurven 27 und 28 vorgesehen.
Die Konstruktion ist dabei so getroffen, daß bei normaler Last zunächst die Abrollflächen 22 auf dem Nutgrund aufliegen und die Abrollkurven 27, 28 die nach oben weisenden Stirnflächen der Nutwände 12, 13 noch nicht berühren. Erst wenn die nach unten gerichtete Last größer wird, liegen auch die Abrollkurven-27 und 28 auf der Stirnseite der Nutwände 12,13 auf und übernehmen einen Teil der Last
Die Umbiegestellen 24, 26 haben, ebenfalls Aufschiebeflächen 19, 31, die mit den Aufschiebeflächen 16,17 zusammenwirken können.
In eingehängtem Zustand des Läufers 18 greifen zwei Vorsprünge 32, 33 übereinander und grenzen dadurch eine öse 34 ab, in die z. B. das Gardinenband eingehängt werden kann.
Beim Einhängen des Läufers 18 schiebt man diesen einfach von unten über die Aufschiebeflächen 16,17, wobei die Aufschiebeflächen 29,31 mitwirken, so weit nach oben, bis die Abrollflächen 22,23 der Lappen 19, 21 sich oberhalb der Nutwände 12,13 befinden. Danach nähern sich die Lappen 19, 21 wegen der Federkraft des Läufers 18 einander und kommen bei einer Abwärtsbewegung des Läufers 18 in die Nuten 14,15.
Die überaus große Tragkraft des Läufers 18 rührt davon her, daß die schmalen Nuten 14,15 die Lappen 19,21 am Ausknicken hindern, wodurch sich der Läufer 18 öffnen würde. Abgesehen von den Umbiegungsstellen 24, 26 werden alle Teile auf Zug oder Druck beansprucht, eine Beanspruchungsart, der der Kunststoff sehr gut gewachsen ist. Auch in den Umbiegungsstellen 24, 26 treten praktisch keine Biegekräfte auf. Das gemäß der F i g. 2 als Schild 36 ausgebildete Teil verhindert, daß die Läufer sich untereinanderschieben können, wenn der Vorhang ganz aufgezogen ist.
Berm Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 hat die Vorhangschiene 10 nur eine Nut 14, in die nur ein Lappen 21 greift. Eine weitere Führung erhält der Läufer 37 dadurch, daß das nicht umgebogene freie Ende mit einer Aüswölbung38 am Steg 11 anliegt.
Da das freie, nicht umgebogene Ende nicht gegen Ausknicken geführt ist, hat man an dem einen Schenkel des Läufers 37 einen Haken 39 vorgesehen, der in eine entsprechende Aussparung 41 des anderen Schenkels greift. Im verrasteten Zustand können sich daher die beiden Schenkel des Läufers 37 nicht voneinander weg bewegen, und der Läufer kann sich deshalb auch nicht öffnen.
Bei einem dritten Ausführungsbeispiel ist der linke Schenkel des Läufers 42 in der Nut 15 geführt, während der rechte Schenkel in seinem oberen Bereich einen Zapfen 43 aufweist, auf dem eine Rolle 44 drehbar gelagert ist. Diese Rolle hat einen Umfang, der leicht konisch verläuft, und kann auf einer der Nut gegenüberliegenden Schulter 46 abrollen. Diese Schulter 46 hat ein zum Steg 11 gerichtetes Gefalle, so daß der rechte Schenkel des Läufers 42 unter Last stets zum Steg 11 hingezogen wird, was Öffnungstendenzen des Läufers 42 entgegenarbeitet.
Gemäß F i g. 7 kann auch eine Rolle 47 vorgesehen sein, mit der ein Zapfen 48 fest verbunden ist, der in einer Wand 49 des gemäß F i g. 6 rechten Schenkels des Läufers 42 gelagert ist.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Einen Läufer und eine Vorhangschiene umfassende Aufhängevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem elastischen Material bestehende Läufer in Längsrichtung der Vorhangschiene gesehen etwa U-förmige Gestalt hat, daß seine freien Enden federnd voneinander weg biegbar sind und in eingehängtem Zustand einen nach unten ragenden schmalen Steg der Vorhangschiene beidseitig umgreifen, daß mindestens ein freies Ende um 180° in den Innenraum des U weisend in Form eines Lappens umgebogen ist und daß der Steg in seinem unteren Bereich mindestens eine nach oben geöffnete Nut aufweist, in der der Lappen längsverschieblich und mit wenig Spiel (quer zur Längsrichtung der Nut) geführt ist.
2. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lappen eine zum Nutgrund gerichtete Stirnfläche hat, die die Form einer Abrollkurve hat.
3. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Innenseite der Umbiegungsstelle liegende Fläche die Form einer Abrollkurve hat.
4. Aufhängevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lappen wenig kürzer als die Höhe einer Nutaußenwand ist.
5. Aufhängevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer einzigen Nut und einem einzigen Lappen das nicht umgebogene freie Ende des Läufers am Steg der Vorhangschiene anliegt und daß unterhalb der Vorhangschiene an beiden Schenkeln des Läufers eine die Schenkel miteinander verbindende Rastvorrichtung vorgesehen ist.
6. Aufhängevorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem nicht umgebogenen freien Ende des Läufers eine flache Rolle vorgesehen ist, die auf einer der Nut gegenüberliegenden Schulter der Vorhangschiene aufliegt.
7. Aufhängevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da-
durch gekennzeichnet, daß der Steg in seinem unteren Bereich etwa keilförmig angeordnete Gleit- und Aufschiebeflächen hat.
8. Aufhängevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer auf der Außenseite der Umbiegungsstelle etwa keilförmig angeordnete Gleit- und Aufschiebeflächen hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH64179A 1967-10-16 1967-10-16 Einen Laeufer und eine Vorhangschiene umfassende Aufhaengevorrichtung Pending DE1273760B (de)

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