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Hublader mit Rollenführung im Teleskopmast Die Erfindung betrifft
einen Hublader mit Rollenführung im Teleskopmast, bei dem die beiderseitigen Profilschienen
des Standmastes und des Ausfahrmastes wenigstens bei letzterem C-förmigen Querschnitt
aufweisen und die Führungsrollen des Ausfahrmastes und des Hubschlittens wenigstens
bei letzterem zur gleichzeitigen Aufnahme der normalen Kippkräfte sowie der dazu
quergerichteten Verkantungskräfte ausgebildet sind und schlitzseitige Ränder der
C-Profile hintergreifen.
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Bekanntlich treten bei Hubladern mit Rollenführung im Teleskopmast
neben den durch die Belastung des Hubschlittens verursachten Kippkräften auch noch
quer dazu gerichtete Verkantungskräfte auf, die beispielsweise davon herrühren,
daß die Last auf dem Hubschlitten nicht genau symmetrisch zu der senkrechten Mittelebene
des Teleskopmastes angeordnet oder verteilt ist. Da diese Verkantungskräfte den
leichten Gang der relativ zueinander beweglichen Teile ganz erheblich beeinträchtigen
können, insbesondere bei schweren Lasten, sind seit langem Maßnahmen bekannt, um
auch diese Verkantungskräfte sicher aufzunehmen.
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So hat man bei einer bekannten Anordnung den Profilschienen des Standmastes
einen C-förmigen Querschnitt gegeben und die Profilschienen des Ausfahrmastes direkt
unter Gleitreibung in den Profilschienen des Standmastes geführt, während die Rollen
des Hubschlittens in die Profilschienen des Ausfahrmastes eingreifen. Abgesehen
davon, daß die Gleitreibung zwischen den relativ zueinander bewegbaren Profilschienen
einen erheblichen Kraftaufwand bedingt, ergeben sich auch ungünstige Verhältnisse
durch das doppelte Spiel zwischen der Gleitführung von Standmast und Ausfahrmast
einerseits und der Rollenführung der Hubschlittenrollen zwischen Standmast und Ausfahrmast
andererseits.
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Bei einem anderen bekannten Hublader sind die beiderseitigen Profilschienen
des Standmastes und des Ausfahrmastes aus gleichen Profilschienen mit U-förmigen
Querschnitt gebildet, in welche jeweils zylindrische Rollen an den Schienen des
Ausfahrmastes bzw. am Hubschlitten zur Aufnahme der Kippkräfte eingreifen. Um auch
alle Kräfte in Querrichtung auf die Profilschienen des Ausfahrmastes übertragen
zu können, sind bei diesem bekannten Hublader auf der einen Seite im Abstand übereinanderliegende
U-förmige Gleitschuhe mit Lagerstükken befestigt, welche den vorderen Flansch der
einen Profilschiene des Ausfahrmastes umgreifen und so alle Querkräfte oder Verkantungskräfte
auf diese Profilschiene übertragen. Hierbei werden jedoch zusätzliche Stützelemente
benötigt, und die Übertragung der Verkantungskräfte auf die Profilschienen erfolgt
ausschließlich über aufeinandergleitende Reibflächen. Auch hierdurch wird die Gängigkeit
der relativ zueinander bewegten Teile in Abhängigkeit von der Größe der Verkantungskräfte
erheblich beeinträchtigt.
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Zur Vermeidung dieser Nachteile ist es weiterhin bekannt, auf die
Innenseiten der beiden Schenkel jeder der U-förmigen Profilschienen des Standmastes
und des Ausfahrmastes jeweils halbzylindrische Laufschienen aufzuschweißen, die
mit entsprechend profilierten Nutenlaufrollen zusammenwirken, wobei die Laufrollen
mit ihren Hohlprofilen die halbzylindrischen Laufschienen beidseitig umgreifen.
Hierbei werden zwar zusätzliche Stützelemente neben den Laufrollen vermieden. Abgesehen
von den Herstellungsproblemen der zusammengeschweißten Profilschienen ist diese
bekannte Anordnung jedoch aus praktischen Gründen unbefriedigend. Die Hauptbelastungen
bei einem Hublader sind die normalen Kippkräfte. Diese können sehr groß sein und
führen dann, wenn sie nicht in rein rollender Reibung aufgenommen werden können,
zu einer erheblichen und rasch fortschreitenden Abnutzung. Diese Abnutzungsvorgänge
sind bei dem zylinderförmigen Profil der Laufschienen so groß, daß die Rollen oder
aber die aufgeschweißten Profilschienen häufig ersetzt werden müssen. Das Problem,
die Verkantungskräfte mit den Laufrollen auf die Profilschienen zu übertragen und
dennoch für die Aufnahme der Kippkräfte ausschließlich mit rollender Reibung zusammenwirkende
Flächen zur Verfügung zu haben, wird mit dieser bekannten Anordnung nicht gelöst.
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Es ist aber auch schon ein Hublader bekannt, bei dem die beiderseitigen
Profilschienen des Standmastes und des Ausfahrmastes jeweils aus gleichen Schienen
mit U-förmigem Querschnitt bestehen und die untereinander gleichen Lauf- bzw. Führungsrollen
eine
zylindrische Umfangsfläche aufweisen. Diese zylindrischen Rollen sind so ausgebildet,
daß sie gleichzeitig sowohl die normalen Kippkräfte als auch die dazu quergerichteten
Verkantungskräfte aufnehmen können. Die Verkantungskräfte werden dabei über die
Stirnseiten der Laufrollen auf die Profilschienen übertragen. Zu dieser Übertragung
der Verkantungskräfte ist es bei dem U-förmigen Profil der Profilschienen von Standmast
und Ausfahrmast notwendig, daß stets zwei Rollen zusammenwirken, die sich diagonal
gegenüberliegen und in jeweils eine der beiden Profilschienen des Standmastes bzw.
des Ausfahrmastes eingreifen.
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Hierbei ist das Verhältnis von Führungsweite und Führungslänge in
bezug auf die Aufnahme der Verkantungskräfte ungünstig, so daß an sich das Auftreten
von Verkantungen hierbei verstärkt wird. Hinzu kommt, daß üblicherweise die Profilschienen
über eine große Höhe ohne jede Unterstützung sind und daher unter der Wirkung der
über die beiden diagonal sich gegenüberliegenden Rollen übertragenen Verkantungskräfte
elastisch frei ausbiegen können, wodurch sich die Verkantung noch verstärkt und
damit auch der durch die Verkantung verursachte Verschleiß erheblich zunimmt.
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Während bei dem zuletzt beschriebenen bekannten Hublader die Profilschienen
einen U-förmigen Querschnitt aufweisen, kann der Querschnitt der Profilschienen
des davor beschriebenen bekannten Hubladers, bei dem auf die Innenseite der Schenkel
der Profilschienen halbzylindrische Laufschienen aufgeschweißt sind, im wesentlichen
als ein C-förnüges Profil angesehen werden.
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Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Hublader der eingangs
näher bezeichneten Art so weiterzubilden, daß unter Beibehaltung der Vorteile der
bekannten zylindrischen Führungsrollen zur gleitreibungsfreien Aufnahme und Übertragung
der Kippkräfte mit den gleichen Rollen auch bei einem sehr günstigen Verhältnis
von Führungsweite zu Führungslänge, die Verkantungskräfte unter Verminderung des
Verschleißes und unter Vermeidung der Gefahr einer elastischen Ausbiegung oder Ausbauchung
der Profilschienen unter der Einwirkung der Verkantungskräfte sicher aufgenommen
und auf die Profilschienen übergeleitet werden können.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die an sich
bekannten, etwa zylindrischen Führungsrollen mindestens an einer Berührungsstelle
ihrer Mantelfläche mit dieser und den anschließenden beiderseitigen Stirnflächenteilen
an -den dazu parallelen Innenflächen der C-Profile laufen. Die Vorteile von zylindrischen
Führungsrollen bezüglich der Aufnahme der Kippkräfte wurden oben bereits mehrfacherwähnt.
Gleichzeitig ist aber jede in ein C-Profil eingreifende zylindrische Führungsrolle
bei der neuen Anordnung in der Lage, auch die Verkantungskräfte ohne Zuhilfenahme
einer weiteren Rolle oder eines anderen Stützelements unmittelbar auf die ihr zugeordnete
Profilschiene abzusetzen. Hierbei ent spricht die Führungsbreite praktisch nur der
Rollenbreite. Eine elastische Ausbauchung der Profilschienen unter der Wirkung der
Verkantungskräfte ist damit praktisch ausgeschlossen. Das Verkantungsspiel kann
dabei außerordentlich klein gehalten wer- i den, so daß die Verkantungskräfte von
vornherein ebenfalls im engen Rahmen gehalten sind. Entsprechend ist auch die Abnutzung
gering. Dies gilt besonders dann, wenn die Verkantungskräfte stets von allen vier
Rollen, z. B. des Hubschlittens oder des Ausfahrmastes, im gleichen Maß auf die
zugehörigen Profilschienen übertragen werden können. Eine ein-> seitige Belastung
von sich diagonal gegenüberliegenden Rollen ist hierbei ausgeschlossen. Damit können
auch große Lasten sicher und ohne nennenswerte Verschleißerscheinungen an den Profilschienen
geführt werden. Außerdem lassen sich die Profilschienen mit C-förmigem Profil auf
einfache Weise herstellen.
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Vorteilhafterweise sind nur für die Führungsrollen des Hubschlittens
C-Profile am Ausfahrmast vorgesehen, die im übrigen zu einem etwa I-förmigen Querschnitt
ergänzt sind, in dessen glatt-U-förmigem Teil in an sich bekannter Weise am Standmast
oben gelagerte Führungsrollen laufen, deren untere Gegenrollen in einer Flanschausklinkung
des glatten U-förmigen Teils am Ausfahrmast gelagert sind und am hinteren Flansch
des mit beiden Flanschen den U-förmigen Teil des I-förmigen Querschnitts beiderseits
außen umgreifenden U-förmigen Standmastes laufen. Es ist bei einem Hublader grundsätzlich
bekannt, für den Ausfahrmast Profilschienen mit etwa I-förmigem Querschnitt vorzusehen,
in dessen einen glatt-I-förmigem Teil am Standmast oben gelagerte Führungsrollen
laufen, wobei die U-förmigen Profilschienen des Standmastes die I-förmigen Profilschienen
des Ausfahrmastes beiderseitig umgreifen. Bei dieser bekannten Anordnung sind jedoch
zusätzliche Stützelemente in Form von Rollen vorgesehen, welche paarweise dazu dienen,
die Verkantungskräfte auf die zugehörigen beiderseitigen Profilschienen zu übertragen
und dabei auf diese die Schienen ausbauchende Kräfte ausüben.
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Es hat sich weiterhin als zweckmäßig erwiesen, die Hubschlittenarme
innen, die Standmastprofile außen gegenüber den Ausfahrmastprofilen anzuordnen.
Eine solche Anordnung ist beispielsweise bekannt bei dem eingangs beschriebenen
Hublader, bei dem auf die Innenseite der Schenkel der U-förmigen Profile halbzylindrische
Laufschienen aufgeschweißt sind, die mit entsprechend profilierten Nutenrollen zusammenwirken.
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Es hat sich aber auch in bestimmten Fällen als vorteilhaft erwiesen,
die Hubschlittenarme außen, die Standmastprofile innen gegenüber den Ausfahrmastprofilen
anzuordnen. Auch eine solche Anordnung ist bei Hubladern an sich bekannt. Hierbei
weisen die Profilschienen des Ausfahrmastes I-förmigen Querschnitt auf, wobei die
Laufrollen oder Führungsrollen des Hubschlittens von außen und die am Standmast
gelagerten Führungsrollen für den Ausfahrmast von innen in die Profilschienen des
Ausfahrmastes eingreifen.
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Um die Reibung bei der Aufnahme der Verkantungskräfte weiterhin zu
vermindern, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Achsen der Führungsrollen
des Hubschlittens derart in horizontaler Ebene gleichmäßig zueinanderzuneigen, daß
die oberen Führungsrollen nur auf der Hubschlittenseite, die unteren Führungsrollen
nur auf der vom Hubschlitten abgewandten Seite am Steg des I-förmigen Profils anlaufen.
Eine solche Anordnung ist an sich bei einem Hublader seit langem bekannt. Bei diesem
bekannten Hublader ist diese geneigte Anordnung der Achsen der Führungsrollen zu
dem Zweck vorgesehen, um der Tatsache Rechnung zu tragen, daß bei normalen oder
handelsüblichen Profilschienen die inneren
Flankenflächen der Schienen
nicht rechtwinklig zum Steg der Schiene verlaufen. Um dennoch eine satte Anlage
der Umfangsflächen der Rollen an den inneren Flankenflächen zu gewährleisten, sind
die Achsen der zylindrischen Rollen in horizontaler Ebene geneigt. Wenn überhaupt,
können hierbei jedoch Verkantungskräfte jeweils nur von paarweise sich diagonal
gegenüberliegenden Laufrollen aufgenommen und gleichzeitig auf die beiderseitigen
Profilschienen übertragen werden, wobei die weiter oben bereits näher erläuterten
Nachteile einer solchen Anordnung auch hier in vollem Umfang in Kauf genommen werden
müssen. Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hubladers können die Profilquerschnitte
des Standmastes und des Ausfahrmastes jeweils einfache C-Form aufweisen, wobei am
Ausfahrmast mehrere Führungsrollenpaare übereinandergelagert sind, von denen mindestens
zwei stets im Eingriff mit dem Standmast bleiben. An sich ist es bei einem Hublader
bekannt, am Ausfahrmast mehrere Führungsrollenpaare übereinanderzulagern, von denen
mindestens zwei stets im Eingriff mit dem Standmast bleiben. Bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird jedoch mit dieser Anordnung gleichzeitig
gewährleistet, daß die noch stets im Eingriff bleibenden Führungsrollenpaare nicht
nur eine zuverlässige Aufnahme der Kippkräfte bei völlig ausgefahrenem Ausfahrmast
gewährleisten, sondern auch stets die Vorteile der neuen Anordnung für die Aufnahme
auch der Verkantungskräfte in vollem Umfang erhalten bleiben.
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Weiterhin hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn in bekannter Weise
die Profilquerschnitte gleiche Größe und Form haben, was die Anordnung wesentlich
vereinfacht und die Herstellungskosten vermindert. Das gleiche gilt, wenn man in
an sich bekannter Weise auch die Führungsrollen in gleicher Größe und Form vorsieht.
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Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an
mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
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F i g. 1 zeigt Teile des Teleskopmastes eines Hubladers gemäß der
Erfindung in Vorderansicht, teilweise geschnitten; F i g. 2 ist eine Draufsicht
auf den Hubmast des Hubladers nach F i g. 1; F i g. 3 zeigt einen horizontalen Schnitt
durch ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel eines Teleskopmastes gemäß der Erfindung,
wobei der Schnitt in der linken Hälfte der Figur in einer tieferen Ebene als in
der rechten Hälfte der F i g. 3 geführt ist; F i g. 4 und 5 zeigen in ähnlichen
Darstellungen wie in F i g. 3 weitere abgewandelte Ausführungsbeispiele für den
Teleskopmast.
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Der Hublader als solcher ist nicht dargestellt und braucht nicht näher
beschrieben zu werden, da dieser in üblicher Weise ausgebildet ist. Der Teleskopmast
des Hubladers weist beiderseitige Profilschienen für den Standmast 11 und für den
Ausfahrmast 12 auf. Der Ausfahrmast wiederum dient zur Führung des in üblicher Weise
in senkrechter Richtung verfahrbaren Hubschlittens. Auf diesen Hubschlitten wird
in bekannter Weise ein Lastträger angebracht, auf dem die zu hebenden und abzusenkenden
Lasten abgestellt werden können.
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Die relative Bewegung zwischen Standmast 11 und Ausfahrmast 12 einerseits
und zwischen Hubschlitten 13 und Ausfahrmast andererseits wird in bekannter Weise
mittels eines in F i g. 1 lediglich angedeuteten Druckmittelzylinders 18 im Zusammenwirken
mit entsprechenden Ketten 19 erzeugt und gesteuert. Die Ketten 19 sind über
entsprechende Rollen in einem Rollenträger 20 geführt.
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Wie aus F i g. 2 hervorgeht, ist der Hubschlitten 13 mit Hubschlittenarmen
15 versehen, die senkrecht zurBewegungsebene desHubschlittens 13 von diesem nach
rückwärts vorspringen und zwischen die beiderseitigen Profilschienen des Ausfahrmastes
12 greifen. An den Hubschlittenarmen 15 sind nach außen gerichtete Achsen 16 für
im wesentlichen zylindrische Laufrollen 17 angeordnet. Die Lauf- oder Führungsrollen
17 sind auf ihren Achsen 16 so gelagert, daß sie zur gleichzeitigen Aufnahme der
normalen Kippkräfte sowie der dazu quergerichteten Verkantungskräfte geeignet sind.
Wie aus F i g. 2 zu erkennen ist, greifen die Führungsrollen in ein C-förmiges Profil
der Profilschienen 12 des Ausfahrmastes. Das Profil ist im Zusammenhang mit der
Umrißgestalt der Führungsrollen so ausgebildet, daß die Führungsrollen schlitzseitige
Ränder der C-Profile hintergreifen.
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Wie weiter aus F i g. 2 zu erkennen ist, ist das C-förmige Profil
der Profilschienen des Ausfahrmastes 12 durch ein nach außen weisendes U-förmiges
Profil zu einem insgesamt I-förmigen Profil ergänzt. Das U-förmige Profil des Ausfahrmastes
12 wird von außen durch das U-förmige Profil der Profilschienen 11 des Standmastes
beiderseitig umfaßt.
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Zur Führung der Schienen des Ausfahrmastes 12 an den Profilschienen
des Standmastes dienen Führungsrollen 21 und 22. Die oberen Rollen 22 sind mit ihren
Achsen am oberen Ende der Schienen des Standmastes 11 angeordnet und laufen in dem
U-förmigen Profil des Ausfahrmastes. Die unteren Führungsrollen 21 sind dagegen
mit ihren Achsen in einer Flanschausklinkung des glatten U-förmigen Teils am Ausfahrmast
12 gelagert und laufen am hinteren Flansch des U-förmigen Profils des Standmastes
11. Durch diese Anordnung ist gewährleistet, daß auch bei ausgefahrenem Ausfahrmast
12 wenigstens zwei Rollenpaare im Führungseingriff mit den zugehörigen Profilschienen
stehen.
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Auf Grund der Ausbildung und Lagerung der Führungsrollen 17 und ihres
Eingriffes in das C-förmige Profil der Schienen des Ausfahrmastes 12 ist gewährleistet,
daß jede einzelne Rolle 17 in der Lage ist, Verkantungskräfte unmittelbar auf die
zugeordnete Profilschiene 11 zu übertragen. Verkantungen des Hubschlittens gegenüber
dem Ausfahrmast sind damit praktisch ausgeschlossen, so daß auch die dadurch bedingten
Verschleißerscheinungen auf ein Mindestmaß beschränkt bleiben.
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Während bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 und 2 die Hubschlittenarme
innen und die Profilschienen des Standmastes 11 außen in bezug auf die Profilschienen
des Ausfahrmastes 12 angeordnet sind, zeigt F i g. 4 ein Ausführungsbeispiel mit
entsprechend umgekehrter Anordnung. Hier greifen die Hubschlittenarme 38 des Hubschlittens
37 jeweils von außen um die Profilschienen 36 des Ausfahrmastes, während die U-förmigen
Profilschienen des Standmastes 35 die Schienen des Ausfahrmastes 36 von innen her
teilweise umgreifen. Die Führungsrollen 40 des Hubschlittens sind mit ihren Achsen
39 an den Hubschlittenarmen 38 gelagert und greifen in den nach außen weisenden
C-förmigen Querschnittsteil der Schienen des Ausfahrmastes 36 ein. Dieser ist
wiederum
zu einem I-förmigen Profil, ergänzt durch einen glatten U-förmigen Profilabschnitt,
der nach innen weist.
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In F i g. 4, ebenso wie in den F i g. 3 und 5, ist in der linken Hälfte
ein horizontaler Schnitt durch den unteren Teil des Hubschlittens gelegt, während
im rechten Teil der Figur jeweils der obere Teil der Profilschienen horizontal so
geschnitten ist, daß sich eine Draufsicht auf die Oberkante des Hubschlittens 37
ergibt. Aus dieser Darstellung erkennt man, daß auch bei dem Ausführungsbeispiel
nach F i g. 4 die obere Führungsrolle 41 für den Ausfahrmast 36 mit ihrer Achse
an der Profilschiene des Standmastes 35 gelagert ist und in das U-förmige Profil
des Ausfahrmastes eingreift, während die untere zugehörige Führungsrolle oder Gegenrolle
41 a mit ihrer Achse in einer Ausklinkung des Flansches des U-förmigen Profils des
Ausfahrmastes 36 gelagert ist und an dem hinteren Flansch des U-förmigen Profils
des Ausfahrmastes 35 läuft. Im übrigen ist die Anordnung und Wirkungsweise dieser
Anordnung im wesentlichen die gleiche wie die bei dem Ausführungsbeispiel nach F
i g. 1 und 2.
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Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3, das in ähnlicher Weise
geschnitten dargestellt ist wie das Ausführungsbeispiel nach F i g. 4, greifen die
28 von innen zwischen die Profilschienen des Ausfahrmastes 26, während die U-förmigen
Profilschienen des Standmastes 25 die Schienen des Ausfahrmastes 26 teilweise von
außen umgreifen. Das nach innen den Hubschlittenarmen zugewandte C-förmige Profil
der Schienen des Ausfahrmastes ist wiederum durch ein glattes U-förmiges, nach außen
weisendes Profil zu einem insgesamt etwa I-förmigen Profil ergänzt. Die oberen Führungsrollen
31 des Ausfahrmastes 26 sind mit ihren Achsen wiederum an den Schienen des Standmastes
25 gelagert und greifen in das U-förmige Profil der Schienen des Ausfahrmastes ein,
während die unteren Führungsrollen 31a in einer Ausklinkung des rückwärtigen Flansches
des U-förmigen Profils der Schienen des Ausfahrmastes 26 so gelagert sind, daß sie
auf dem hinteren Flansch des U-förmigen Profils des Standmastes 25 laufen.
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Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Führungsrollen 30 bzw. 30
a mit ihren Achsen 29 jeweils gegenüber der Hubebene des Hubschlittens geneigt.
Wie aus F i g. 3 zu erkennen ist, sind die oberen Führungsrollen 30 mit ihrer Achse
29 in einer horizontalen Ebene so geneigt, daß die Führungsrollen nur auf der Hubschlittenseite
am Steg des C-förnügen Profilabschnittes der Schienen des Ausfahrmastes 26 laufen,
während die unteren Führungsrollen 30a eine entgegengesetzte Neigung haben, und
zwar derart, daß die Führungsrollen nur auf der vom Hubschlitten 27 abgewandten
Seite am Steg des C-förmigen Profilabschnittes des Ausfahrmastes 26 anlaufen. Durch
diese Neigung der Führungsrollen 30 bzw. 30a ergibt sich der Vorteil, daß ohne Beeinträchtigung
der Führung der Rollen in dem C-förmigen Profil des Ausfahrmastes 26, ein größer
Teil der Verkantungskräfte als reine Radialkräfte auf die geneigt gestellten Führungsrollen
30 und 30 a einwirkt. Auf diese Weise können diese Kräfte noch zuverlässiger und
unter verminderter Reibung und bei erhöhter Lebensdauer der Führungsrollen aufgenommen
werden.
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Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 unterscheidet sich von den vorhergehenden
Ausführungsbeispielen im wesentlichen dadurch, daß sämtliche Profilschienen sowohl
des Standmastes als auch des Ausfahrmastes einen C-förmigen Querschnitt aufweisen.
Im dargestellten Beispiel sind die Profilschienen beider Masten sogar identisch
ausgebildet, was sowohl die Lagerhalterung als auch die Herstellung sowohl vereinfacht
als auch verbilligt. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden daher auch die Profilschienen
des Ausfahrmastes 46 nicht von den Profilschienen des Standmastes 45 teilweise umfaßt.
Die beiden Schienen liegen vielmehr unmittelbar nebeneinander. Bei dem gezeigten
Beispiel greifen die Hubschlittenarme 48 des Hubschlittens 47 zwischen die beiden
Profilschienen des Ausfahrmastes 46. Die Führungsrollen 50 des Hubschlittens 47
sind mit ihren Achsen 49 an diesen Hubschlittenarmen 48 gelagert und greifen in
das C-förmige Profil des Ausfahrmastes 46 ein. In entsprechender Weise sind die
Führungsrollen 51 des Ausfahrmastes 46 mit ihren Achsen an den Außenseiten der Profilschienen
des Ausfahrmastes 46 gelagert und greifen ihrerseits in das C-förmige Profil des
Standmastes 45 ein. In dem gezeigten Beispiel sind nicht nur die Schienen, sondern
auch die Laufrollen oder Führungsrollen gleich ausgebildet und sind alle geeignet,
nicht nur die üblichen Kippkräfte, sondern auch die Verkantungskräfte unmittelbar
aufzunehmen.
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Hierbei ergibt sich auch eine verkantungsfreie Führung der Profilschienen
des Ausfahrmastes 46 an dem Standmast 45. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die
Führungsrollen 51 des Ausfahrmastes 46 im Abstand übereinander oben und unten an
den Profilschienen des Ausfahrmastes 46 gelagert.