DE1273378B - Fuehrung und Antrieb eines Spulenkorbes fuer Verseilmaschinen - Google Patents
Fuehrung und Antrieb eines Spulenkorbes fuer VerseilmaschinenInfo
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- D07—ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
- D07B—ROPES OR CABLES IN GENERAL
- D07B7/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
- D07B7/02—Machine details; Auxiliary devices
- D07B7/06—Bearing supports or brakes for supply bobbins or reels
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- D07B3/00—General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material
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- D07B3/06—General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the supply reels rotate about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the component strands away from the supply reels in fixed position and are spaced radially from the axis of the machine, i.e. basket or planetary-type stranding machine
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES 4fflWW>
PATENTAMT Int. CL:
D 07b
Deutsche Kl.: 73-1/01
Nummer: 1273 378
Aktenzeichen: P 12 73 378.7-26 (K 48496)
Anmeldetag: 17. Dezember 1962
Auslegetag: 18. Juli 1968
Es werden zur Herstellung von Kabeln Verseilmaschinen mit Spulenkörben verwendet, bei denen
gewöhnlich die sogenannte »Rückdrehung« der Spulen fehlt. Bei dieser Ausführungsart der Körbe
werden die Spulen in der Mehrzahl der Fälle auf beiden Seiten des Spulenkorbes auf fliegenden
Dornen gelagert, auf denen sie beim Abwickeln des Drahtes umlaufen. Der Spulenkorb mit den Spulen
dreht sich um die Kabelmitte und ist mit einer Nabe versehen, in welche eine Hohlwelle mit ihrem einen
Ende eingesetzt ist, während sie mit dem anderen Ende in einem Ständer drehbar gelagert ist. Der
Korb wird in üblicher Weise durch ein Ketten- oder ein Zahnradgetriebe angetrieben, dessen eines Rad
auf der Welle des Korbes aufgekeilt ist. Der überwiegende Teil des Gewichtes wird durch die StützsTänder
mit den Rollen übertragen, auf welchen der Laufring des Spulenkorbes mit seinem Umfang abrollt.
Der Draht wird von den Spulen über einen Umlenkring zwischen den Armen des Korbes geführt.
Wenn eine Verseilung gewalzter Drähte mit einem vorgeformten Kern vorgenommen wird, so ist
es notwendig, die Drähte aus dem ersten Korb über ein langes Führungsrohr zum Verseilpunkt zu führen,
wobei sich dieses Rohr durch eine Hohlwelle des gegenläufigen zweiten Korbes erstreckt.
Die großen Abmessungen dieser bekannten Verseilmaschinen sieht man als nachteilig an, da die
Ansprüche, die man heute an die Ausnutzung der Produktionsfläche stellt, immer größer werden.
Gleichermaßen ungünstig ist die Unübersichtlichkeit und die unbequeme Bedienung der bekannten Maschinen
sowie auch die Höhe ihrer Herstellungskosten. Ein großer Nachteil ist ferner die Tatsache,
daß man den Draht durch die Mitte des Führungsrohres und durch die Hohlwelle des Korbes nur langsam
und mühsam einführen kann. Die klassischen Spulenkörbe mit Rückdrehung haben schließlich
noch größere bauliche Abmessungen.
Die oben angeführten Nachteile bei den Maschinen, die mit Stützrollen zur Übertragung der Radialkräfte
des Laufkranzes auf den Ständer der Maschine versehen sind, sollen durch den Erfindungsgegenstand
beseitigt werden.
Die Erfindung sieht vor, daß zum unabhängigen Antreiben und seitlichen Führen eines jeden Spulenkorbes
konzentrisch zur Drehachse des Laufkranzes am Umfang dieses Laufkranzes zwei Ansätze mit
einer Verzahnung zum Antrieb und mit Abstützflächen vorgesehen sind, die mit Führungsrollen in
Berührung stehen, wobei die Führungsrollen auf einem im Ständer befestigten Zapfen drehbar so ge-Führung
und Antrieb eines Spulenkorbes für
Verseilmaschinen
Verseilmaschinen
Anmelder:
Kablo Kladno, närodni podnik,
Kladno (Tschechoslowakei)
Vertreter:
Dr. A. Mentzel und Dipl.-Ing. W. Dahlke,
Patentanwälte, 5060 Refrath, Frankenforst 137
Als Erfinder benannt:
Mirko Koncelik, Kladno (Tschechoslowakei)
Beanspruchte Priorität:
Tschechoslowakei vom 18. Dezember 1961 (7460)
lagert sind, daß die Achse des Zapfens in einer Ebene senkrecht zur Drehachse des Laufkranzes
liegt. Die Erfindung besteht also darin, daß der Laufkranz mit Seitenflächen versehen ist, mit deren
Hilfe er sich auf den Führungsrollen abstützt, die ihrerseits wiederum am Ständer befestigt sind und
die auf den Ring wirkenden Axialkräfte übertragen. Der Laufkranz ist ferner mit einer Verzahnung versehen,
in welche ein Antriebsritzel oder eine Kette eingreifen. Es ist auch möglich, die Rollen an dem
Laufkranz zu befestigen und die Lauffläche und die Abstützflächen in dem Ständer vorzusehen.
Weiterhin wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Führungsrollen mit einem Antrieb versehen
sind. In diesem Fall erfolgen Antrieb und Drehung des Laufkranzes durch Reibung, da die angetriebenen
Abstütz- oder Führungsrollen als Reibräder dienen.
Schließlich wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Oberfläche der Führungsrollen und die Abstützflächen
des Laufkranzes kegelförmig ausgebildet und daß die Führungsrollen auf einem exzentrisch
ausgelegten Teil des Zapfens gelagert sind, wobei der Zapfen im Ständer gelagert und gegen Verdrehung
gesichert ist. Zum Ausgleich der Umfangsgeschwindigkeiten ist es vorteilhaft, die Führungs-
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rollen und die Abstützflächen auf dem Laufkranz mit einer Kegeloberfläche zu versehen und die Führungsrollen
mit den Abstützflächen durch einen exzentrischen Teil des Zapfens in Kontakt zu bringen, wobei dieser Zapfen gegen Verdrehung gesichert
ist.
Ein Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß sie eine Möglichkeit gibt, auf die bisher verwendeten,
hohlen Korbwellen, das Antriebsrad und den Auflagerständer zu verzichten, wodurch die Länge der
Maschine beträchtlich verringert und der Zugang zum Einführen des Drahtes erleichtert wird.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung ist es weiterhin möglich, eine Verkürzung des Spulenkorbes
um 30 bis 40 Prozent der Korblänge in der bisherigen Ausführung ohne Rückdrehung bzw. eine
Verkürzung um 65 bis 80 Prozent der ursprünglichen Länge mit Rückdrehung zu erzielen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Dabei zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer bekannten Verseilmaschine,
F i g. 2 einen Schnitt durch eine bekannte Verseilmaschine längs der Linie H-II in F ί g. 1,
F i g. 3 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Verseilmaschine,
F i g. 4 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Verseilmaschine längs der Linie IV-IV in F i g. 3,
Fig. 5 einen Schnitt durch eine Abstützrolle und
ihre Lagerung gemäß der Linie A-A in Fig. 4,
F i g. 6 einen Schnitt durch eine Führungsrolle und ihre Lagerung gemäß der LinieB-B in Fig. 4 und
F i g. 7 eine Ansicht eines Verseilmaschinenantriebes.
Eine zweikörbige Verseilmaschine ohne Rückdrehung gemäß der Erfindung sowie eine bekannte
Ausführung einer Maschine gleicher Typengröße sind in der Zeichnung in dem gleichen Maßstab
dargestellt. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, die erzielte Verkürzung der Maschine zu erkennen.
Wie aus den F i g. 3 und 4 ersichtlich ist, ersetzt der Laufkranz 2 mit den Spulen 1, der in den Ständer 3
eingelegt ist, sowie die in den F i g. 5 und 6 dargestellten Teile die Wellen, den Ständer, das Antriebsrad
und die Abstützständer mit den Rollen, die in den bekannten Maschinen gemäß Fig. 1 und 2
verwendet wurden.
Der Laufkranz 2 rollt mit seiner Lauffläche 4 auf den Abstützrollen5 um, die auf der Welle 6 drehbar
gelagert sind, wobei die Welle in ihrem mittleren Teil um den Wert»*« exzentrisch ausgebildet und
drehbar im Ständer 3 gelagert ist. Der exzentrisch ausgelegte Teil der WeUe dient zur Einstellung des
Laufkranzes 2 in seine richtige Position. Nach dieser Einstellung wird die Welle 6 gegen Verdrehung, z. B.
durch eine Schraube 7, gesichert. Die Abstützrollen 5 sind über den Umfang des Laufkranzes 2 verteilt und
übertragen die Radialkräfte, die sich aus dem Eigengewicht des Laufkranzes und dem Gewicht der
Spulen 1 ergeben, und können auch die Kräfte abstützen, die auf die Verzahnung 8 des Laufkranzes 2
einwirken.
Weil infolge unregelmäßiger Beschickung der Spulen 1 auch beträchtliche Axialkräfte auf den
Laufkranz 2 und seine Lagerung einwirken, sind auf diesem Abstützflächen 9 angebracht, mit denen er
sich auf den in F i g. 6 dargestellten Führungsrollen 10, die drehbar auf dem Zapfenil gelagert sind,
abstützt. Der Zapfen 11 ist drehbar im Ständer 3 angeordnet und mit Hilfe seines Kegelkopf es 12 und
eines Ringes 13 mit einer Kegelbohrung gesichert. Der Ring 13 wird durch Schrauben 14 festgezogen.
Ein Teil des Zapfens 11, der die Rolle 10 trägt, ist um den Wert »v« so weit exzentrisch gelegt, daß es
durch Drehung des Zapfens im Ständer 3 möglich ist, den Laufkranz 2 in die richtige Position zu
bringen. Die Führungsrollen 10 sind über den Laufkranz verteilt, und zwar vorteilhafterweise so, daß
die eine Hälfte der Führungsrollen mit der einen Abstützfläche 9 und die andere Hälfte mit der entgegengesetzten
Fläche des Ständers in Berührung steht. Durch diese Anordnung wird die Reibung der
Rolle nach beiden Seiten verhindert. Die beiden Flächen 9 und die Oberflächen der Führungsrollen
10 sind vorteilhaft als Teile eines Mantels sich aufeinander abwälzender Kegel ausgebildet, wodurch
ein Ausgleich der Umfangsgeschwindigkeiten beim Abrollen erzielt wird. Selbstverständlich können die
Oberflächen der Führungsrollen 10 sowie die der Abstützseiten9 auch anders, z.B. als Flächen für
eine modifizierte Berührung, ausgebildet werden.
Der Antrieb des Laufkranzes 2 ist in Fig. 7 dargestellt. Es ist ersichtlich, daß die auf dem Laufkranz
2 befindliche Verzahnung 8 mit Zahnrädern 18 im Eingriff steht, die mit weiteren ihrerseits angetriebenen
Treibrädern 19 und 20 verbunden sind. Die Verzahnung 8 kann aber auch von einer Kette
umschlungen werden, die in üblicher Weise zum Antrieb verwendet wird.
Schließlich kann man auch den Antrieb direkt auf die AbstützrollenS oder auf die Führungsrollen 10
wirken lassen. So ist es möglich, mit Hilfe der Rollen und der Abstützflächen des Laufkranzes einen Reibantrieb
vorzusehen, der infolge seines ruhigen Laufes ebenfalls Vorteile bietet.
Claims (3)
1. Führung und Antrieb eines Spulenkorbes für Verseilmaschinen mit einem auf Abstützrollen
gelagerten und beidseits die Spulen tragenden Laufkranz, der außen von einem Abdeckkörper
umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum unabhängigen Antreiben und seitlichen
Führen eines jeden Spulenkorbes konzentrisch zur Drehachse des Laufkranzes (2) am Umfang
dieses Laufkranzes (2) zwei Ansätze mit einer Verzahnung (8) zum Antrieb und mit Abstützflächen
(9) vorgesehen sind, die mit Führungsrollen (10) in Berührung stehen, wobei die Führungsrollen
(10) auf einem im Ständer (3) befestigten Zapfen (11) drehbar so gelagert sind, daß
die Achse des Zapfens (11) in einer Ebene senkrecht zur Drehachse des Laufkranzes (2) liegt.
2. Führung und Antrieb eines Spulenkorbes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsrollen (10) mit einem Antrieb versehen sind.
3. Führung und Antrieb eines Spulenkorbes nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberfläche der Führungsrollen (10) und die Abstützflächen (9) des Laufkranzes (2) kegelförmig
ausgebildet und daß die Führungsrollen (10) auf einem exzentrisch (y) ausgelegten Teil
des Zapfens (11) gelagert sind, wobei der Zapfen
5
im Ständer (3) gelagert und gegen Verdrehung deutsche Auslegeschriften Nr. 1 004 974,
gesichert ist. 1 073 912;
belgische Patentschrift Nr. 525 393;
In Betracht gezogene Druckschriften: britische Patentschrift Nr. 334 167;
Deutsche Patentschriften Nr. 375 645, 600 390; 5 USA.-Patentschriften Nr. 2 218 278, 2 897 646.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 570/324 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS746061 | 1961-12-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1273378B true DE1273378B (de) | 1968-07-18 |
Family
ID=5423759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962K0048496 Pending DE1273378B (de) | 1961-12-18 | 1962-12-17 | Fuehrung und Antrieb eines Spulenkorbes fuer Verseilmaschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1273378B (de) |
| GB (1) | GB986985A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015210572A1 (de) * | 2015-06-09 | 2016-12-15 | Leoni Kabel Holding Gmbh & Co. Kg | Verseileinheit für eine Verseilmaschine und Korb für eine Verseileinheit |
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| GB334167A (en) * | 1929-02-26 | 1930-08-26 | Louis Huntington Morin | Improvements in or relating to flexible shafting and to machines for the manufacture thereof |
| DE600390C (de) * | 1934-07-21 | Kruschel & Goerke Maschinenfab | Schnellverseilmaschine | |
| US2218278A (en) * | 1939-01-07 | 1940-10-15 | Hanson & Edwards Ltd | Tubular wire stranding machine |
| DE1004974B (de) * | 1953-09-24 | 1957-03-21 | Paul Wieghardt Dipl Ing | Schnellverseilmaschine |
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-
1962
- 1962-12-17 DE DE1962K0048496 patent/DE1273378B/de active Pending
- 1962-12-18 GB GB4765662A patent/GB986985A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB986985A (en) | 1965-03-24 |
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