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DE1273359B - Schlachtaufzug, insbesondere fuer Hausschlachtungen - Google Patents

Schlachtaufzug, insbesondere fuer Hausschlachtungen

Info

Publication number
DE1273359B
DE1273359B DES72231A DES0072231A DE1273359B DE 1273359 B DE1273359 B DE 1273359B DE S72231 A DES72231 A DE S72231A DE S0072231 A DES0072231 A DE S0072231A DE 1273359 B DE1273359 B DE 1273359B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slaughter
elevator
support rail
raid
boom
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES72231A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Sippel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEF SIPPEL
Original Assignee
JOSEF SIPPEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEF SIPPEL filed Critical JOSEF SIPPEL
Priority to DES72231A priority Critical patent/DE1273359B/de
Publication of DE1273359B publication Critical patent/DE1273359B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/06Slaughtering stands or spreaders for cattle

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
A22b
Deutsche KI.: 66 a - 6/05
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
P 12 73 359.4-23 (S 72231)
26. Januar 1961
18. Juli 1968
Gegenstand der Erfindung ist ein Schlachtaufzug, der insbesondere für Hausschlachtungen Verwendung finden soll und aus einem galgenartigen, mit einer Seilwinde ausgestatteten Gerüst besteht, das eine Tragschiene und einen Seilrollen aufweisenden Ausleger umfaßt.
Bei den bekannten Schlachtaufzügen dieser Gattung handelt es sich durchweg um frei stehende Konstruktionen, die verhältnismäßig schwer zu transportieren sind. Als Aufhängeeinrichtung dient meist ein Joch, an welchem das Schlachttier mit gespreizten Hinterbeinen mühsam aufgehängt und hochgezogen wird. Wird nach dem ersten Zerlegen eine Körperhälfte aufgehängt, so kommt es immer wieder vor, daß das Joch umschlägt und die andere Körperhälfte abfällt. Aus diesen Gründen haben sich die bekannten Aufzüge für Hausschlachtungen nicht durchgesetzt, und man behilft sich immer noch damit, daß beispielsweise ein Schwein auf eine Leiter gelegt, mit den Hinterbeinen angebunden und mit der Leiter aufgestellt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schlachtaufzug zu schaffen, der leicht zu transportieren und aufzustellen ist, der beim Aufziehen des Schlachttiers gleichzeitig dessen Hinterbeine spreizt, der höhenverstellbar ist und eine Einrichtung aufweist, die ein Pendeln des aufgezogenen Schlachttiers sowie ein Abkippen der getrennten Körperhälften verhindert.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß an der Tragschiene eine Vorrichtung zum lösbaren Befestigen des Schlachtaufzuges an einer Wand oder einem vertikalen Balken vorgesehen, und an dem freien Ende des Auslegers zu beiden Seiten der Seilrolle werden zwei mit einem inneren Anschlag versehene lotrechte Laschenpaare angeordnet, die zur Führung der Spreizeinrichtung für die Hinterbeine des Schlachttiers dienen. Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Schlachtaufzuges kann die Be-Stimmung, daß Schweine bei Hausschlachtungen im Hängen durch Spalten der Wirbelsäule zu zerlegen sind, leicht durchgeführt werden. Das Schlachttier kann ohne großen Kraftaufwand hochgezogen werden, wobei gleichzeitig die Hinterbeine durch das die Vorrichtung betätigende Gewicht des Tiers selbsttätig gespreizt werden. Die hochgezogene, von den Laschenpaaren gehaltene Spreizeinrichtung kann nicht pendeln, und die Anschläge in den Laschenpaaren verhindern, daß die Spreizeinrichtung beim Abhängen einer Körperhälfte mit der anderen Körperhälfte abkippt.
Schlachtaufzug, insbesondere für
Hausschlachtungen
Anmelder:
Josef Sippel, 8432 Kevenhüll 57
Als Erfinder benannt:
Josef Sippel, 8432 Kevenhüll
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt den Schlachtaufzug in der Seitenansicht,
Fig. 2 eines der Laschenpaare in der Vorderansicht und
F i g. 3 eine der Abstützplatten in der Draufsicht.
Der Schlachtaufzug besteht aus einer Tragschiene 1 und einem Ausleger 2, der über ein Gelenk 3 mit der Tragschiene 1 verbunden ist und sich auf dieser über eine Schiene 4 abstützt. Unten an der Schiene 4 ist ein Gleitschuh 5 angelenkt, der in verschiedenen Höhen an der Tragschiene festlegbar ist. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, den Ausleger 2 zu heben oder zu senken.
Um den Schlachtaufzug an einer Wand oder einem vertikalen Balken befestigen zu können, sind an der Tragschiene 1 zwei Schraubbolzen 7 und 7' angebracht, von denen jeder eine Mutter 9 mit Kurbel 6 und eine Unterlegscheibe oder -platte 8 trägt.
An der Tragschiene können außerdem Abstützplatten 10 vorgesehen sein, die gemäß Fig. 3 die Tragschiene 1 umfassen. Die mit einer Handkurbel 11 und einem Übersetzungsgetriebe 12 versehene Seilwinde 13 ist ebenfalls an der Tragschiene 1 befestigt.
Als Spreizeinrichtung für die Hinterfüße des Schlachttiers dienen zwei mit Haken 16 bzw. 16' versehene Hebel 15 und 15', die zusammen mit zwei anderen Hebeln 14 und 14' ein Gelenk-Parallelogramm bilden. Das Ende des Zugseils 17 ist an dem Hebelpaar 15 und 15' befestigt und läuft über eine an dem Hebelpaar 14 und 14' vorgesehene Seilrolle 18 und zwei an dem Ausleger 2 angebrachte Seilrollen 19 und 20 zu der Seilwinde 13. Um ein Pendeln der Spreizeinrichtung in der hochgezogenen Lage zu vermeiden, sind an dem Ausleger 2 zu beiden Seiten der Seilrolle 19 zwei vertikale, mit einem inneren Anschlag 21 versehene Laschenpaare
809 570/57
22 und 22' befestigt, die zur Aufnahme der Spreizeinrichtung dienen. Zur Begrenzung der Spreizbewegung sind an den Hebeln 15 und 15' Anschläge
23 und 23' für die Schienen 14 und 14' angeordnet. In der Normalstellung bzw. in einer etwas aus der
Normalstellung abweichenden Stellung des Auslegers 2 wird die Spreizeinrichtung so weit hochgezogen, daß die Hebel 15 und 15' an die Anschläge 21 in den Laschenpaaren 22 und 22' anstoßen. Wird nun beispielsweise die an dem Haken 16' hängende Körperhälfte des Schlachttiers entfernt, so kann die an dem Haken 16 hängende Körperhälfte die Spreizvorrichtung nicht zum Kippen bringen, da der Hebel 15' an dem Anschlag 21 des Laschenpaares 22' anliegt.
Muß der Ausleger in Sonderfällen, bei extrem großen Schlachttieren, eine größere Schräglage einnehmen, so darf die Spreizeinrichtung nur so weit angehoben werden, bis der Hebel 15' an dem Anschlag 21 des Laschenpaares 22' zur Anlage kommt. Nach dem Trennen des Schlachttiers in zwei Hälften muß dann zuerst die an dem Haken 16' hängende Körperhälfte abgenommen werden. Würde zuerst die an dem Haken 16 hängende Körperhälfte abgenommen werden, so würde die Spreizeinrichtung unter dem Gewicht der anderen Körperhälfte so weit kippen, bis der Hebel 15 an dem Anschlag 21 in dem Laschenpaar 22 zur Anlage kommt, wobei gegebenenfalls die an dem Haken 16' hängende Körperhälfte abrutschen könnte, wenn der Abstand zwischen dem Hebel 15 und dem zugeordneten Anschlag 21 vor dem Abhängen zu groß ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schlachtaufzug, insbesondere für Hausschlachtungen, bestehend aus einem galgenartigen, mit einer Seilwinde ausgestatteten, eine Tragschiene und einen Seilrollen aufweisenden Ausleger umfassenden Gerüst, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschiene (1) eine Vorrichtung (7, 8, 9) zum lösbaren Befestigen an einer Wand oder einem vertikalen Balken aufweist und an dem freien Ende des Auslegers (2) vor und hinter der Seilrolle (19) zwei mit einem inneren Anschlag (21) versehene lotrechte Laschenpaare (22, 22') angeordnet sind, die zur Führung einer Spreizeinrichtung (14,14', 15,15') für die Hinterbeine des Schlachttieres dienen.
2. Schlachtaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (2) schwenkbar an der Tragschiene (1) angelenkt ist.
3. Schlachtaufzug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tragschiene (1) mit der Wand bzw. dem Balken zusammenwirkende Abstützklötze (10) od. dgl. befestigt sind.
4. Schlachtaufzug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizeinrichtung mindestens zwei gelenkig miteinander verbundene Hebel (14, 14') sowie eine im Bereich des Gelenks befestigte Seil-Umlenkrolle (18) aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 1017185,1027 335,
1417234.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 570/S7 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
DES72231A 1961-01-26 1961-01-26 Schlachtaufzug, insbesondere fuer Hausschlachtungen Pending DE1273359B (de)

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Publications (1)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4338703A (en) * 1980-08-07 1982-07-13 Tanner James H Supporting device
US5211601A (en) * 1992-01-06 1993-05-18 Cope Travis L Mechanical deer skinning device
US6202868B1 (en) * 1999-03-15 2001-03-20 David N. Murray Collapsible hoist

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US1017185A (en) * 1911-04-27 1912-02-13 George Stephens Jr Hog-suspending device.
US1027335A (en) * 1911-01-24 1912-05-21 Albert G Heyerdahl Suspension device for use in skinning small animals.
US1417234A (en) * 1922-02-23 1922-05-23 Charles M Duke Butchering stand

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