DE1273205B - Kameraauflageteller fuer Stative - Google Patents
Kameraauflageteller fuer StativeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16M—FRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
- F16M11/00—Stands or trestles as supports for apparatus or articles placed thereon ; Stands for scientific apparatus such as gravitational force meters
- F16M11/02—Heads
- F16M11/04—Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand
- F16M11/06—Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand allowing pivoting
- F16M11/08—Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand allowing pivoting around a vertical axis, e.g. panoramic heads
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/56—Accessories
- G03B17/566—Accessory clips, holders, shoes to attach accessories to camera
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Description
- Kameraauflageteller für Stative Die Erfindung betrifft einen Auflageteller für Stative mit einem scheibenförmigen, mittels eines Gewindebolzens mit dem Stativ verbindbaren Grundkörper, auf dem eine ringförmige Scheibe mit geringem Reibungskoeffizienten, vorzugsweise aus Kunststoff, drehbar angeordnet ist.
- Kameraauflageteller dieser Art haben die Aufgabe, zu verhindern, daß sich bei dem Versuch, die Kamera vom Auflageteller abzuschrauben, zunächst das Gewinde löst, mit dem der Auflageteller auf dem Stativ befestigt ist. Dies tritt dadurch sehr leicht ein, daß der Reibungskoeffizient zwischen den Metallflächen an Stativ und Auflageteller schon an sich kleiner ist als der zwischen der mit Leder bezogenen Kamera und dem Kameraauflageteller. Darüber hinaus sind auch die sich gegenüberstehenden Flächen zwischen Stativ und Auflageteller sehr viel kleiner als die zwischen letzterem und Kamera. Bei einem bekannten Kameraauflageteller wird dieser Mangel teilweise dadurch beseitigt, daß in den Auflageteller eine drehbare Scheibe aus elastischem Material mit einer niedrigen Reibungsziffer frei drehbar eingesprengt ist, so daß nicht die Kamera selbst, sondern nur der Kunststoffring auf dem metallischen Kameraauflageteller gedreht werden muß. Es hat sich jedoch gezeigt, daß auch diese Lösung nicht voll befriedigt und daß namentlich bei fest angezogener Kamera der erstrebte Effekt ausbleibt und der Kameraauflageteller sich trotzdem zuerst vom Stativ löst.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu überwinden. Dies wird dadurch erreicht, daß die obere Fläche des scheibenförmigen Grundkörpers und/oder die Unterseite der ringförmigen, drehbaren Scheibe Kreissektoren aufweist, deren Oberfläche beim Fortschreiten in Schraubrichtung in axialer Richtung ansteigt.
- Die vorteilhafte Wirkung der Erfindung beruht darauf, daß sich nach dem Aufsetzen der Kamera auf die ringförmige, drehbare Scheibe bei Drehung derselben die Steigung der Schrägflächen zu der Steigung des Kameragewindes addiert. Dadurch wird beim Aufschrauben in der Endphase durch eine geringfügige Verdrehung ein hoher Anpreßdruck zwischen der ringförmigen, drehbaren Scheibe und der Kamera erzeugt. Bei der Drehung der Kamera in umgekehrter Richtung laufen zunächst die Schrägflächen mit ihrem geringeren Reibungskoeffizienten voneinander ab. Dadurch wird sehr schnell der Anpreßdruck erniedrigt, und das Losschrauben der Kamera vom Auflageteller bereitet keine Schwierigkeiten mehr.
- Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung befinden sich die Kreissektoren am Grundkörper und die Unterseite der ringförmigen, drehbaren Scheibe weist die gleiche Anzahl radial sich erstreckender schmaler Rippen auf. Die Steigung der Oberfläche der Kreissektoren kann größer als die des Kameragewindes sein. Normalerweise werden mindestens drei Kreissektoren bzw. Rippen in gleichem Winkelabstand angeordnet.
- Die ringförmige, drehbare Scheibe kann am äußeren unteren Rand Nasen aufweisen, die in eine entsprechende Ausdrehung des Grundkörpers eingreifen. Die Unterseite der ringförmigen, drehbaren Scheibe kann vorteilhafterweise mindestens im Bereich der Nasen längs des Umfangs sich erstreckende Ausnehmungen aufweisen. Dadurch können die Nasen beim Einsetzen der ringförmigen, drehbaren Scheibe in den Grundkörper leicht elastisch zurückgedrückt werden und das Einsetzen wird erleichtert.
- Um den erfindungsgemäßen Kameraauflageteller universell verwendbar zu machen, kann der Gewindebolzen gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ein 1/4-Zoll-Gewinde aufweisen und über dem Gewindebolzen kann eine gegen eine Feder nach unten drückbare, mit einem 3/8-Zoll-Gewinde versehene Hülse verschiebbar angeordnet sein, die beim Aufsetzen einer Kamera mit dem kleineren Gewinde zurückgeschoben wird.
- Die Oberfläche der ringförmigen, drehbaren Scheibe kann mit konzentrischen, spiralförmigen oder geradlinigen, vorzugsweise rechtwinklig sich schneidenden Vertiefungen versehen sein.
- Das in der Zeichnung dargestellte schematische Ausführungsbeispiel soll der Erläuterung der Erfindung dienen. Es zeigt F i g. 1 einen Vertikalschnitt durch den Kameraauflageteller, F i g. 2 eine Draufsicht auf den Kameraauflageteller bei abgenommener ringförmiger, drehbarer Scheibe, F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie TH-HI in Fig.2, F i g. 4 eine Draufsicht auf die abgenommene ringförmige, drehbare Scheibe von unten, F i g. 5 einen Schnitt durch die ringförmige, drehbare Scheibe längs der Linie V-V in F i g. 4.
- Der Kameraauflageteller besteht im wesentlichen aus einem runden, tellerförmigen Grundkörper 1, der vorzugsweise aus Aluminiumguß besteht. Er kann mit dem an seinem unteren Teil angebrachten Gewinde 2 in ein entsprechendes Gewinde einer Stativsäule 3 eingeschraubt werden. Die obere Fläche des Grundkörpers 1 ist ausgedreht und weist am Rande eine ringförmige Vertiefung 4 auf. In seiner Mitte sind konzentrisch drei Kreissektoren 5 angebracht, die jeweils auf einem Radius gleiche Höhe über dem Boden 5a der Ausnehmung haben. Sie beginnen bei 5a jeweils auf dem Boden der Ausnehmung und steigen in senkrechter Richtung zum Radius bis zur Kante 5 b an.
- In der Mitte des Grundkörpers ragt nach oben eine Hülse 6 mit einem 3/8-Zoll-Gewinde heraus, die an ihrem unteren Teil mit einem Ring 7 gegen den Grundkörper anliegt und von einer Feder 8 abgestützt ist. Sie umgibt einen Gewindebolzen 9 mit einem 1/4-Zoll-Gewinde. Dadurch ist es möglich, Geräte 14 mit den beiden angegebenen Gewinden auf den Teller aufzusetzen.
- In die Ausdrehung des Grundkörpers ist eine ringförmige Scheibe 10 aus Kunststoff drehbar eingesetzt. Sie wird durch Nasen 11 in der Ausnehmung 4 des Grundkörpers gehalten. Um ein leichtes Einsetzen der ringförmigen, drehbaren Scheibe in den Grundkörper zu ermöglichen, weist diese im Bereich der Nasen eine Ausnehmung 12 auf. An ihrer Unterseite sind drei radiale Rippen 13 angebracht, die bei Drehung der ringförmigen Scheibe 10 auf den Kreissektoren 5 gleiten.
- Beim Aufschrauben einer Kamera 14 od. dgl. auf eines der Gewinde 6 oder 9 senkt sich diese auf die Oberfläche der ringförmigen, drehbaren Kunststoffscheibe 10 ab und nimmt diese schließlich mit. Dabei gleiten die Rippen 13 auf den Kreissektoren 5 und heben damit die ringförmige, drehbare Scheibe 10 vom Grundkörper 1 ab, bis die Kamera festsitzt. Bei umgekehrter Drehrichtung gleiten zunächst die Rippen 13 infolge ihrer geringen Reibung auf den Kreissektoren 5 wieder ab. Dabei wird der Anpreßdruck zwischen dem Boden der Kamera 14 und der ringförmigen, drehbaren Scheibe 10 sehr schnell erniedrigt, und die Kamera läßt sich praktisch reibungsfrei vollständig abschrauben, ohne daß sich das Gewinde 2, das den Kameraauflageteller mit der Stativsäule 3 verbindet, löst.
Claims (7)
- Patentansprüche: 1. Kameraauflageteller für Stative mit einem scheibenförmigen, mittels eines Gewindebolzens mit dem Stativ verbindbaren Grundkörper, auf dem eine ringförmige Scheibe mit geringem Reibungskoeffizienten, vorzugsweise aus Kunststoff, drehbar angeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die obere Fläche des scheibenförmigen Grundkörpers (1) und/oder die Unterseite der ringförmigen, drehbaren Scheibe (10) Kreissektoren (5) aufweist, deren Oberfläche bei Fortschreiten in Schraubrichtung in axialer Richtung ansteigt.
- 2. Kameraauflageteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kreissektoren (5) am Grundkörper (1) befinden und die Unterseite der ringförmigen, drehbaren Scheibe (10) die gleiche Anzahl sich radial erstreckender, schmaler Rippen (13) aufweist.
- 3. Kameraauflageteller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Steigung der Oberfläche der Kreissektoren (5) größer als die des Kameragewindes ist.
- 4. Kameraauflageteller nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei Kreissektoren (5) bzw. Rippen (13) in gleichem Winkelabstand angeordnet sind.
- 5. Kameraauflageteller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige, drehbare Scheibe (10) am äußeren unteren Rand vorstehende Nasen (11) aufweist, die in eine Ausdrehung (4) des Grundkörpers (1) eingreifen.
- 6. Kameraauflageteller nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der ringförmigen, drehbaren Scheibe (10) mindestens im Bereich der Nasen (11) längs des Umfangs sich erstreckende Ausnehmungen (12) aufweist.
- 7. Kameraauflageteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindebolzen (9) ein 1/4-Zoll-Gewinde aufweist und daß über dem Gewindebolzen (9) eine gegen eine Feder (8) nach unten druckbare, mit einem 3/s-Zoll-Gewinde versehene Hülse (6) verschiebbar angeordnet ist. B. Kameraauflageteller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der ringförmigen, drehbaren Scheibe (10) mit konzentrischen, spiraligen oder geradlinigen, vorzugsweise sich rechtwinklig schneidenden Vertiefungen versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1765 604, 1775380.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK60388A DE1273205B (de) | 1966-10-04 | 1966-10-04 | Kameraauflageteller fuer Stative |
| FR121161A FR1536858A (fr) | 1966-10-04 | 1967-09-15 | Plateau d'appui d'appareil pour pied photographique |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK60388A DE1273205B (de) | 1966-10-04 | 1966-10-04 | Kameraauflageteller fuer Stative |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1273205B true DE1273205B (de) | 1968-07-18 |
Family
ID=37188834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK60388A Pending DE1273205B (de) | 1966-10-04 | 1966-10-04 | Kameraauflageteller fuer Stative |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1273205B (de) |
| FR (1) | FR1536858A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| LU92652B1 (fr) * | 2015-02-09 | 2016-08-10 | Wiedemann Hans-Peter | Dispositif de fixation |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1765604U (de) * | 1955-05-02 | 1958-04-24 | Ertel Werk Feinmechanik | Vorrichtung zur dreipunktbefestigung. |
| DE1775380U (de) * | 1958-07-07 | 1958-10-09 | Linhof Nikolaus Karpf K G Prae | Kameraauflageteller fuer stative. |
-
1966
- 1966-10-04 DE DEK60388A patent/DE1273205B/de active Pending
-
1967
- 1967-09-15 FR FR121161A patent/FR1536858A/fr not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1765604U (de) * | 1955-05-02 | 1958-04-24 | Ertel Werk Feinmechanik | Vorrichtung zur dreipunktbefestigung. |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| LU92652B1 (fr) * | 2015-02-09 | 2016-08-10 | Wiedemann Hans-Peter | Dispositif de fixation |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1536858A (fr) | 1968-08-16 |
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