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DE1273273B - Sicherheitskupplungsvorrichtung - Google Patents

Sicherheitskupplungsvorrichtung

Info

Publication number
DE1273273B
DE1273273B DES77803A DES0077803A DE1273273B DE 1273273 B DE1273273 B DE 1273273B DE S77803 A DES77803 A DE S77803A DE S0077803 A DES0077803 A DE S0077803A DE 1273273 B DE1273273 B DE 1273273B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
torque
coupling device
races
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DES77803A
Other languages
English (en)
Inventor
David John Forster
Norman Donald Sutherland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
S Smith and Sons Ltd
Original Assignee
S Smith and Sons Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by S Smith and Sons Ltd filed Critical S Smith and Sons Ltd
Publication of DE1273273B publication Critical patent/DE1273273B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/20Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure
    • F16D43/202Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type
    • F16D43/204Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type with intermediate balls or rollers
    • F16D43/206Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type with intermediate balls or rollers moving axially between engagement and disengagement
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/30Systems of a plurality of automatic clutches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Sicherheitskupplungsvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Sicherheitskupplungsvorrichtung mit zwei mechanisch in Reihe hintereinandergeschalteten Kupplungen und einer Steuervorrichtung, die auf den Antrieb einer ersten elektromagnetischen Kupplung anspricht und das Arbeiten einer zweiten Klauenkupplung steuert.
  • Bei einer bekannten Sicherheitskupplungsvorrichtung mit zwei mechanisch in Reihe hintereinandergeschalteten Kupplungen ist das Ausrücken bzw. Auskuppeln von dem Eingangsdrehmoment abhängig, wobei das Auskuppeln durch die Reaktion zwischen Abweisflächen erfolgt, wenn in Abhängigkeit vom Eingangsdrehmoment ein Schlupf in der Kupplung auftritt. Die zweite Kupplung, welche ineinandergreifende Klauen umfaßt, gestattet eine axiale Verschiebung der Kupplungselemente der ersten Kupplung, wobei diese Klauenkupplung selbst jedoch nicht vollständig ausrückbar bzw. auskuppelbar ist. Bei der bekannten Kupplungsvorrichtung findet somit kein Ausrücken bzw. Auskuppeln der zweiten Kupplung im Falle des Versagens bzw. Nichtausrückens der ersten Kupplung statt, was außerordentlich nachteilig ist, da im Falle eines Versagens der ersten Kupplung, d. h., wenn diese Kupplung nicht ausrückt, keine Grenze für die Größe des durch die Kupplung übertragenden Drehmomentes mehr gegeben ist, d. h., das durch die Kupplungsvorrichtung übertragene Drehmoment kann auf einen beträchtlichen Wert anwachsen, wodurch entweder die Kupplungsvorrichtung selbst oder andere Organe der Kraftübertragungseinrichtung zerstört werden können.
  • Bei einer anderen bekannten Sicherheitsvorrichtung mit einer Klauenkupplung und einer elektromagnetischen Anordnung dient die elektromagnetische Anordnung ausschließlich dazu, eine Welle zu verschieben, d. h., durch diese elektromagnetische Anordnung kann kein Drehmoment übertragen werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherheitsvorrichtung zu schaffen, welche nicht mit den Nachteilen der bekannten Vorrichtungen behaftet ist, wobei es insbesondere darum geht, die Vorrichtung so zu gestalten, daß zum Schutze der gesamten Kraftübertragungsanordnung ein Auskuppeln auch für den Fall gewährleistet ist, daß die elektromagnetische Kupplung versagt und nicht bei einem bestimmten vorgegebenen Drehmoment ausrückt.
  • Zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe wird eine Sicherheitskupplungsvorrichtung vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die zweite Kupplung ausrückbar und so bemessen ist, daß sie bei Versagen der ersten Kupplung auskuppelt, wenn eine zweite vorgegebene Grenzgröße erreicht ist, die größer ist als die erste kritische Größe.
  • Bei der erfindungsgemäßen Kupplungsvorrichtung ist es beachtlich, daß die Steuerung zum Ausrücken der ersten Kupplung abhängig von dem Drehmomentenab.trieb dieser ersten Kupplung ist, wobei die zweite Kupplung, die auf die erste Kupplung folgt, eine voll auskuppelbare bzw. ausrückbare Kupplung ist. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung, bei der die erste Kupplung in übereinstimmung mit dem tatsächlich von ihr übertragenen Drehmoment ausgekuppelt wird, wird die zweite Kupplung ausgekuppelt, wenn infolge eines Versagens in der ersten Kupplung das von dieser übertragene Drehmoment einen größeren Wert als festgesetzt erreicht, so daß eine doppelte Sicherheit vorhanden ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist überall dort von Bedeutung, wo eine Sicherheitskupplung mit unbedingter Sicherheit bei Erreichen eines vorge-,-ebenen maximalen Drehmomentes wirksam werden muß; so läßt sich die erfindungsgemäße Sicherheitskupplungsvorrichtung z. B. zur Kraftübertragung zwischen Servomotoren eines automatischen Piloten eines Flugzeuges und den zu steuernden Organen des Flugzeuges verwenden.
  • Zum besseren Verständnis ist die Erfindung im folgenden an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert, und zwar zeigt F i g. 1 einen Teillängenschnitt und eine Seitenansicht der Vorrichtung, F i g. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung, die die Teile in den Stellungen zeigt, die sie bei sicheren Drehmomentenbedingungen annehmen, F i g. 3 eine ähnliche Ansicht wie F i g. 1, die jedoch die Teile in den Stellungen zeigt, die sie bei Drehmomentenbedingungen einnehmen, die es erforderlich machen, die elektromagnetische Kupplung stromlos zu machen, F i o, 4 eine ähnliche Ansicht wie F i g. 2, die die Stellung der Teile zeigt, wenn der Drehmomentenwert über den zuletzt genannten Drehmomentenwert hinaus zunimmt und wenn die mechanische Kupplung ausgeschaltet ist, F i g. 5 einen elektrischen, mit der Kupplungsspule verbundenen Stromkreis und F i g. 6 eine abgeänderte Ausführungsforin des Stromkreises nach F i g. 5.
  • Gemäß F i g. 1 ist ein nicht dargestellter Servomotor so angebracht, daß er ein am Eingang befindliches Zahnrad 10 antreibt, das durch die Schrauben 11 mit einem Teil 12 einer elektromagnetischen Kupplung verbunden ist. Der Kupplungsteil 12 hat eine Erregerspule 13, die mit Schleifringen 14 verbunden ist, die auf einem isolierenden Glied 9 sitzen, das seinerseits mit dem Zahnrad 10 verbunden ist. An den Schleifringen greifen Bürsten 8 an (s. F i g. 5), die an eine Batterie 7 und Schalterkontakte 6, 5 angeschlossen sind.
  • Das Ausgangsglied 15 der elektromagnetischen Kupplung, das als Anker ausgebildet ist, ist an dem inneren Umfangsteil einer gewellten, federnden, ringförmigen Membran 16 mittels eines Klemmringes 17 befestigt, der an dem Anker befestigt ist. Der äußere Umfangsteil der Membran 16 ist an einem Tragglied 18 mittels eines Ringes 19 und Schrauben befestigt. Die Membran 16 ist so ausgebildet, daß sie bei Erregung der Spule 13 eine axiale Bewegung des Ankers 15 ermöglicht, und sie ist ferner zufolge der relativen Lage des Ringes 19 zum Anker 15 derart vorgespannt, daß sie eine Kraft ausübt, die Kupplung auszukuppeln strebt und somit eine positive Auskupplungsbewegung beim Abschalten der Spule 13 erzeugt.
  • Das Tragglied 18 besitzt eine rohrförinige Verlängerung 18 a, die auf einer Abtriebswelle 20 und von einem Kugellager 21 in einem Gehäuse 22 drehbar gelagert ist, das mittels eines Verkeilungsstifts 23 mit dem verjüngten Ende 24 der Abtriebswelle 20 verbunden ist.
  • In dem Tragglied 18 sind diametral zueinander zwei sich radial erstreckende Stifte 25 befestigt, die quer durch Ausnehmungen 26 des Trägers hindurchgehen und von Kugellagern 27 umgeben sind.
  • Die Stifte 25 werden in ihrer Lage durch ein Gehäuse 28 gehalten, das seinerseits in das Tragglied 18 hineingedrückt und mittels eines Kugellagers 29 auf der Abtriebswelle 20 gelagert ist. Die Kugellager 27 bilden Steuerkurvenfolgeglieder, die mit Steuerkurven 30 eines eine Nockenscheibe bildenden Steuergliedes 31 in Eingriff gebracht werden können. Die Steuerkurve ist mit zwei sich diametral gegenüberliegenden W-förmigen Oberflächen versehen, wie dies aus F i g. 2 bis 4 ersichtlich ist. Jede dieser Steuerflächen besitzt eine mittlere Ausnehmung 32, die für gewöhnlich den äußeren Laufring 33 je eines der Kugellager 27 aufnimmt. Die äußeren Laufringe 33 können je- doch auf jede der beiden Seitenflächen der Ausnehmungen 32 auflaufen, wobei sich das Steuerglied 31 in der Zeichnung nach rechts entgegen der Kraft einer Feder 41 bewegt. Die Laufringe 33 können schließlich über den einen der Scheitel 34 der Steuerflächen hinweg und dann entlang dem einen der äußeren Schenkel der geneigten Oberflächen 35 (F i g. 4) der W-förmigen Steuerfläche in eine Endstellung gleiten, in der das Steuerglied 31 axial in der Zeichnung nach links aus der anderen Endstellung heraus verschoben ist, in der die Laufringe 33 in den Ausnehmungen 32 ruhen. Somit wird dem Steuerglied beim übergang der Laufringe aus der einen Endstellung in die andere eine axiale Bewegung erteilt.
  • An dem Steuerglied 31 ist eine Scheibe 36 befestigt, und die axiale Bewegung der Scheibe 36 ist derart bemessen, daß der Schalter betätigt wird, der nach der schematischen Darstellung in F i g. 5 und 6 einen Kontaktarm 5 aufweist, der normalerweise an einem ortsfesten Kontakt 6 angreift. Wie bereits angedeutet, sind die Kontakte an die Erregerspule 13 und die Stromquelle angeschlossen, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß eine Relativbewegung des Steuergliedes 31 aus der Endlage, in der die Laufringe 33 in Ausnehmungen 32 ruhen, um einen bestimmten Betrag (gewöhnlich etwa zwei Drittel der gesamten Beweizung in dieser Richtung, wenn die Laufringe 33 auf die Seitenflächen der Ausnehmungen 32 auflaufen) den Schalter derart betätigt, daß die Spule 13 stromlos wird.
  • An der Scheibe 36 liegt ein DrÜcklig-ellager 37 an, das sich an einem Flansch 39 einer äußeren Manschette 38 abstützt, der seinerseits an einem Ring 40 anliegt.
  • Das eine Ende einer Schraubenfeder 41 liegt an diesem Ring an, während das andere Ende an einem weiteren Ring 42 anliegt, der gegen die Innenseite eines an einer Mutter 44 angeordneten FJansches 43 abgestützt ist.
  • Das Gewinde der Mutter greift in einen mit Gewinde versehenen Bereich 45 der Abtriebswelle 20 ein. Die Mutter hat eine zylindrische Außenfläche, und eine Gleitmanschette 46 ist zwischen der zylindrischen Oberfläche und der Manschette 38 angeordnet. Die Gleitmanschette kann aus Polytetrafluoräthylen bestehen.
  • Die Mutter 44 ist mit einer Anzahl radialer Bohrungen 49 versehen; von denen einige ausgewählt werden können, um darin Verschlußbolzen 47 einzusetzen, die in Nuten 48 der Welle 20 eingreifen, um die Mutter 44 in einer ausgewählten Lage festzuhalten.
  • An der Abtriebswelle 20 sind zwei radiale Bolzen 50 auf einem gemeinsamen Durchmesser angeordnet, von denen nur einer in F i g. 1 dargestellt ist. Jeder Bolzen ist bei 51 zur Aufnahme eines Kugellagers 52 verjüngt ausgebildet. Der äußere Laufring jeder dieser Kugellager kann mit einem sich axial erstreckenden Schlitz 53, der in einer zylindrischen Verlängerung 54 des Steuergliedes 31 ausgebildet ist, in Eingriff gebracht werden.
  • Die Abtriebswelle 20 ist mit einem Zahnrad 55 einstückig verbunden, das eine mechanische Übertragungsvorrichtung zur Betätigung der Steuerflächen des Flugzeuges, z. B. der Ruderfläche, antreibt.
  • Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist wie folgt: Bis zu einem maximalen Drehmoment ist die Stärke der Feder 41 ausreichend, um die Laufringe 33 in Eingriff mit den beiden Seitenflächen der mittleren Ausnehmungen 32 des Steuergliedes 31 zu halten.
  • Unter diesen Betriebsbedingungen befindet sich jedes der Kugellager 52 in dem zugehörigen, sich axial erstreckenden Schlitz 53 des Steuergliedes nahe der Mündung des Schlitzes (s. F i g. 2). Sobald das Drehmoment die Sicherheits-Lastgrenze überschreitet, erteilt der zwischen den Laufringen 33 und den Seitenflächen der Ausnehmungen 32 wirkende Schub dem Steuerglied 31 eine Relativbewegung, wobei jeder der Laufringe 33 entlang einer geneigten Seitenfläche der zugeordneten Ausnehmung abrollt. Die axiale Bewegung wird auf die Scheibe 36 übertragen, die, wenn das Drehmoment den ersten vorgegebenen Wert erreicht, die Schalterkontakte 6, 5 öffnet, die in dem Stromkreis der elektromagnetischen Kupplung 13 liegen. Wenn der Schalter und die Kupplung richtig arbeiten, wird die Kupplung stromlos und der Antrieb unterbrochen. Kuppelt die Kupplung in normaler Weise aus, so beginnen die Laufringe 33 in das Innere der Ausnehmungen 32 zurückzulaufen und ermöglichen somit eine Rückkehr des Steuergliedes 31 und der Scheibe 36 in eine Lage, in der die Kupplung wieder erregt wird. Wenn jedoch die elektromagnetische Kupplung »klebt« oder »klemmt«, oder wenn die Schaltkontakte nicht arbeiten, so bleibt der Antrieb aufrechterhalten, und eine weitere Zunahme des Drehmomentes bewegt das Steuerglied 31 weiter nach rechts, bis schließlich die Laufringe 33 über die Scheitel 34 hinweg und an den äußeren geneigten Flächen 35 abrollen. Sobald sich die Laufringe 33 über die, Scheitel 34 hinwegbewegen, kehrt sich die Richtung der axialen Bewegung des Gliedes 31 um, und es erreicht schließlich eine in der Zeichnung weiter links gelegene Stellung als diejenige, in der sich die Laufringe 33 in den Ausnehmungen 32 befinden.
  • Diese Umkehr der axialen Bewegung des Steuergliedes 31 reicht aus, die axialen Schlitze 53 von dem Eingriff der Kugellager 52 freizumachen und somit die von den Schlitzen 53 und den Kugellagern 52 gebildete Klauenkupplung auszukuppeln und den Antrieb der Abtriebswelle 20 zu unterbrechen. Um die Antriebsverbindungen wiederherzustellen, ist es zunächst einmal notwendig, die Abtriebswelle 20 zu drehen, bis die Kugellager 52 in eine Lage gegenüber den axialen Schlitzen 53 gebracht sind. Das Steuerglied 31 wird dann nach rechts gegen die Kraft der Feder 41 bewegt, und dann wird der Träger 18 gedreht, bis die Laufringe 33 mit den zentralen Ausnehmungen 32 des Steuergliedes 31 fluchten. In dieser Lage wird das Steuerglied 31 frei und der Antrieb wiederhergestellt.
  • F i g. 6 zeigt schematisch einen Stromkreis, -rer dazu benutzt werden kann, den Stromkreis der magnetischen Kupplung, wenn die Schaltkontakte 5, 6 nach Öffnen durch die Scheibe 36 wieder geschlossen wurden, durch dieses Schließen in einen Zustand zu bringen, in dem er durch eine Fernbetätigungseinrichtung wieder erregt werden kann, statt, wie dies be,i dem Stromkreis nach F i g. 1 bzw. F i g. 5 der Fall ist, die Magnetspule 13 sofort wieder zu erregen.
  • Aus F i g. 6 ist ersichtlich, daß abweichend von dem Stromkreis nach F i g. 5 ein Widerstand 58, eine Wicklung 59 eines elektromagnetischen Relais und ein normalerweise offener Schaltkontakt 60 dieses Relais hintereinander in der angegebenen Reihenfolge zwischen eine Batterie 56 und die Kontakte 5, 6 geschaltet sind. Weiterhin ist ein Tastschalter 61 parallel zu den in Reihe liegenden Schaltungsgliedern, aus Batterie 56, Widerstand 58 und Relaiswicklung 59, geschaltet. Der Schalter 61 ist normalerweise geöffnet und kann von Hand durch einen Schaltknopf, der bei 61a schematisch angedeutet ist, geschlossen werden.
  • Wenn sich der Stromkreis in dem in F i g. 6 gezeigten Zustand befindet, ist die Spule 13 stromlos. Wenn der Kontakt 61 durch Betätigung des Schaltknopfe,s 61 a geschlossen wird, so wird ein Stromkreis zur Erregung der Relaiswirkung 59 geschlossen, wobei der Widerstand 58 nur dazu dient, die Stärke des fließenden Stromes zu begrenzen. Wenn die Relaiswicklung 59 erregt ist, so schließt sich der Kontakt 60, und wenn die Kontakte 6, 5 auch geschlossen sind (d. h. wenn das Drehmoment unter dem erstgenannten vorbestimmten Wert liegt), ist ebenfalls ein Stromkreis zur Erregung der Kupplungsspule 13 geschlossen. Derselbe Stromkreis bewirkt, daß die Relaiswicklung 59 erregt bleibt, auch wenn der Schalter 61 geöffnet ist, so daß eine kurze Betätigung des Schaltknopfes zur Folge hat, daß die Spule 13 erregt wird und auch erregt bleibt, unter der Voraussetzung, daß das Drehmoment kleiner als der erstgenannte vorbestimmte Wert ist. Wenn anschließend die Kontakte 5, 6 durch Betätigung des Gliedes 36 a, das an der Scheibe 36 befestigt ist, geöffnet werden, als Folge einer Erhöhung des Drehmomentes über den erstgenannten vorbestimmten Wert hinaus, wird der Stromkreis, der sowohl die Kupplungsspule 13 als auch die Relaiswicklung 59 erregt hält, unterbrochen und die Kupplung wird ausgekuppelt. Gleichzeitig öffnet sich jedoch der Schaltkontakt 60, da die Relaiswicklung 59 stromlos wird. Wenn die Kontakte 5, 6 wieder -eschlossen werden (wobei das Drehmoment unter den erstgenannten vorbestimmten Wert gesunken ist), wird infolgedessen die Spule 13 nicht wieder erregt. Dies kann nur dann eintreten, wenn der Schalter 61 wieder durch Betätigung des Schaltknopfes 61 a geschlossen wird, wenn die Folge der oben beschriebenen Vorgänge wiederholt wird. Dabei kann der Tastschalter 61 von der Kupplungsspule 13 und den Kontakten 6, 5 entfernt angeordnet werden.
  • Die vorbestimmten Drehmomentenwerte können durch Ände-rung der Vorspannung der Feder 41 durch Verstellen der Mutter 44 eingestellt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Sicherheitskupplungsvorrichtung mit zwei mechanisch in Reihe hintereinander geschalteten Kupplungen und einer Steuervorrichtung, die auf den Antrieb einer ersten elektromagnetischen Kupplung anspricht und das Arbeiten einer zweiten Klauenkupplung steuert, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß die zweite Kupplung (50 bis 53) ausrückbar und so bemessen ist, daß sie bei Versagen der ersten Kupplung (12 bis 15) auskuppelt, wenn eine zweite vorgegebene Grenzgröße erreicht ist, die größer als die erste kritische Größe ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 892 4053 907 997, 916 015, 1006 679; USA.-Patentschriften Nr. 2 068 260, 2 398 875, 2 407 757, 2 447 007, 2 953 221.
DES77803A 1961-02-01 1962-01-31 Sicherheitskupplungsvorrichtung Withdrawn DE1273273B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1273273X 1961-02-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1273273B true DE1273273B (de) 1968-07-18

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ID=10886131

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES77803A Withdrawn DE1273273B (de) 1961-02-01 1962-01-31 Sicherheitskupplungsvorrichtung

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DE (1) DE1273273B (de)

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