DE1272731B - Rotorblatt fuer Drehfluegelsysteme mit Antrieb durch Strahlreaktion - Google Patents
Rotorblatt fuer Drehfluegelsysteme mit Antrieb durch StrahlreaktionInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C27/00—Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
- B64C27/04—Helicopters
- B64C27/12—Rotor drives
- B64C27/16—Drive of rotors by means, e.g. propellers, mounted on rotor blades
- B64C27/18—Drive of rotors by means, e.g. propellers, mounted on rotor blades the means being jet-reaction apparatus
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Description
- Rotorblatt für Drehflügelsysteme mit Antrieb durch Strahlreaktion Die Erfindung betrifft ein Rotorblatt für Drehflügelsysteme mit Antrieb durch Strahlreaktion, bei denen heißes Antriebsgas durch den Innenraum eines in Leichtbauweise, z. B. in Wabenbauweise, rohrförmig ausgeführten tragenden Hohnes zur Düse an der Blattspitze zugeführt wird, wobei der Holm mit einer Isolierschicht ausgekleidet ist.
- Es sind Rotorblätter bekannt, bei denen besondere Gasführungsrohre neben dem tragenden Holm angeordnet sind.
- Bei einer anderen bekannten Ausführungsform wird der tragende Hohn selbst zur Gasführung herangezogen. Wegen der thermischen Schwierigkeiten, die die heißen Antriebsgase im Holm mit sich bringen, wird bei der benannten Anordnung der Hohn auf seiner Innenwand mit einer Isolierschicht ausgekleidet. Dabei ist die Stärke der Isolierschicht an verschiedenen Stellen des Holmquerschnittes und auch an verschiedenen Stellen in Richtung der Holmlängserstreckung verschieden stark gewählt. Dadurch läßt sich zwar ein ausreichender Wärmeschutz errreichen, jedoch entstehen trotz Einbaus der Isolierschicht, wegen der unterschiedlichen Erwärmungen, Spannungen zwischen Holm und Blatthinteraufbau, die die Festigkeit des gesamten Rotorblattes in Frage stellen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese unkontrollierbaren Spannungen zu vermeiden und ein Rotorblatt zu schaffen, bei dem auch bei sehr hohen Temperaturen keine schädlichen Wärmespannungen auftreten und das leicht und biegesteif ausgeführt werden kann. Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch ein dünnes Gasführungsrohr, das die Innenseite der Isolierscliieht bedeckt und das an seinem dem Rotorkopf zugekehrten Ende am Rotorblatt befestigt ist und in seiner übrigen Länge in Längsrichtung innerhalb der Isolierschicht gleitend geführt ist.
- Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung weist das Gasführungsrohr am Rotorblattanschluß einen Flansch auf und ist mit der Isolierschicht montiert.
- Diese Ausbildung des Rotorblattes hat den Vorteil, daß auch Antriebsgase mit sehr hoher Temperatur durch das Innere des tragenden Hohnes geleitet werden können. Unterschiedliche Erwärmungen führen nicht mehr zu hohen Spannungen zwischen den einzelnen Bauteilen des Rotorblattes. Die Wandstärke des Gasführungsrohres kann sehr gering sein, denn dieses Rohr braucht, abgesehen von seiner Wärmebeständigkeit, nur den in Betrieb infolge der Zentrifugalkraft auftretenden Zugbeanspruchungen standzuhalten.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung nachstehend beschrieben. Es zeigt F i g. 1 den Querschnitt eines Rotorblattes, F i g. 2 den Längsschnitt des Rotorblattes.
- Das Rotorblatt besteht aus einem tragenden Holm 5, einem vorderen Teil als Profilnase 13 und einem rückwärtigen Anschlußstück als Blatthinteraufbau 8. Der tragende Holm 5 ist ein Teil des Rotorblattprofils und ist in Leichtbauweise, z. B. in Wabenbauweise, ausgeführt. Die Innenseite des Holmes 5 ist mit einer Isolierschicht 2 ausgekleidet, und durch eine Klebeverbindung am tragenden Holm 5 befestigt. An der Innenseite der Isolierschicht 2 liegt das Gasführungsrohr 1 an. Es ist nicht fest mit der Isolierschicht 2 verbunden, sondern, in axialer Richtung verschiebbar. An den beiden Enden des Hohnes 5 sind Flansche 16, 17 angeordnet, die den Abschluß des Hohnes 5 bilden. Die Flansche 16, 17 sind aus einem festen Material, z. B. Leichtmetall, gefertigt und sind mit dem Hohn 5 verklebt. Der Flansch 16 ist mit dem Rotorblattanschluß 15 verschraubt. Auch das dünne Gasführungsrohr 1 ist an seinem, dem Blattanschluß 15 zugekehrten Ende flanschartig ausgebildet und zusammen mit dem tragenden Holm 5 dort befestigt. Auch die Isolierschicht 2 ist in diese Flanschverbindung mit einbezogen. Am anderen Ende des Rotorblattes ist am Flansch 17 eine Gleitführung 11 angeschlossen. Die Isolierschicht 2 ist dort ebenfalls flanschartig ausgebildet. Die Gleitführung 11 nimmt das dünne Gasführungsrohr 1 auf. Am Ende des Gasführungsrohres 1 ist die Düse 10 durch Schweißverbindung angeschlossen.
- Wird nun der Rotor in Betrieb gesetzt, so werden die Abgase des Düsenaggregates zu den Rotorblättern geführt, und das Gasführungsrohr 1 wärmt sich rasch auf. Durch diese Wärmezufuhr wird naturgemäß auch das Gasführungsrohr 1 in der Länge verändert. Da das Gasführungsrohr nur an einer Stelle, nämlich am Rotorblattanschluß 15 befestigt ist, kann es sich in axialer Richtung in der Gleitführung 11 bei der Wärmeausdehnung frei bewegen. Da die Zentrifugalkräfte die Knickgefahr vermeiden, braucht das Gasführungsrohr 1 keine allzu große Wandstärke aufzuweisen. Es muß lediglich die durch das Eigengewicht bei Fliehkraft auftretenden Zugbeanspru-Chungen aufnehmen.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Rotorblatt für Drehflügelsysteme mit Antrieb durch Strahlreaktion, bei denen heißes Antriebsgas durch den Innenraum eines in Leichtbauweise, z. B. in Wabenbauweise, rohrförmig ausgeführten tragenden Hohnes zur Düse an der Blattspitze zugeführt wird, wobei der Holm mit einer Isolierschicht ausgekleidet ist, g e k e n n - z e i c h n e t d u r c h ein dünnes Gasführungsrohr (1), das die Innenseite der Isolierschicht (2) bedeckt und das an seinem dem Rotorkopf (Blattanschluß 15) zugekehrten Ende am Rotorblatt befestigt ist und in seiner übrigen Länge in Längsrichtung innerhalb der Isolierschicht (2) gleitend geführt ist.
- 2. Rotorblatt für Drehflügelsysteme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasführungsrohr (1) am Rotorblattanschluß (15) einen Flansch (16) aufweist, und mit der Isolierschicht (2) montiert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1132 437; USA.-Patentschriften Nr. 2 988 152, 3 096 826.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED47895A DE1272731B (de) | 1965-08-04 | 1965-08-04 | Rotorblatt fuer Drehfluegelsysteme mit Antrieb durch Strahlreaktion |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED47895A DE1272731B (de) | 1965-08-04 | 1965-08-04 | Rotorblatt fuer Drehfluegelsysteme mit Antrieb durch Strahlreaktion |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1272731B true DE1272731B (de) | 1968-07-11 |
Family
ID=7050760
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED47895A Pending DE1272731B (de) | 1965-08-04 | 1965-08-04 | Rotorblatt fuer Drehfluegelsysteme mit Antrieb durch Strahlreaktion |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1272731B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2988152A (en) * | 1958-12-03 | 1961-06-13 | Edward F Katzenberger | Rotor blade |
| DE1132437B (de) * | 1961-02-03 | 1962-06-28 | Dornier Werke Gmbh | Drehfluegel, insbesondere fuer Hubschrauber, mit Kanaelen fuer heisse Gase |
| US3096826A (en) * | 1961-08-07 | 1963-07-09 | Hughes Tool Co | Rotor blade for rotary-winged aircraft |
-
1965
- 1965-08-04 DE DED47895A patent/DE1272731B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2988152A (en) * | 1958-12-03 | 1961-06-13 | Edward F Katzenberger | Rotor blade |
| DE1132437B (de) * | 1961-02-03 | 1962-06-28 | Dornier Werke Gmbh | Drehfluegel, insbesondere fuer Hubschrauber, mit Kanaelen fuer heisse Gase |
| US3096826A (en) * | 1961-08-07 | 1963-07-09 | Hughes Tool Co | Rotor blade for rotary-winged aircraft |
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