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DE1272563B - Echoloteinrichtung zur Darstellung von Querprofilen einer Wasserstrasse - Google Patents

Echoloteinrichtung zur Darstellung von Querprofilen einer Wasserstrasse

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Publication number
DE1272563B
DE1272563B DEF42918A DEF0042918A DE1272563B DE 1272563 B DE1272563 B DE 1272563B DE F42918 A DEF42918 A DE F42918A DE F0042918 A DEF0042918 A DE F0042918A DE 1272563 B DE1272563 B DE 1272563B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulses
line
lines
echo sounder
time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF42918A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Nat Siegfr Fahrentholz
Erwin Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHIL NAT SIEGFRIED FAHRENTHOLZ
Original Assignee
PHIL NAT SIEGFRIED FAHRENTHOLZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PHIL NAT SIEGFRIED FAHRENTHOLZ filed Critical PHIL NAT SIEGFRIED FAHRENTHOLZ
Priority to DEF42918A priority Critical patent/DE1272563B/de
Publication of DE1272563B publication Critical patent/DE1272563B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/52Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S15/00
    • G01S7/56Display arrangements
    • G01S7/62Cathode-ray tube displays
    • G01S7/6209Cathode-ray tube displays providing display of one measured variable
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S15/00Systems using the reflection or reradiation of acoustic waves, e.g. sonar systems
    • G01S15/87Combinations of sonar systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Echoloteinrichtung zur Darstellung von Querprofilen einer Wasserstraße Es sind Echoloteinrichtungen bekannt, bei denen an einer Vielzahl von quer zur Fahrtrichtung eines Meßschiffes über eine größere Breite regelmäßig verteilt angeordneten Meßstellen gleichzeitig gelotet wird. Das Lotergebnis kann in Längs- oder Querprofilkurven der Wasserstraßen sichtbar gemacht werden. Beträgt die Anzahl der Meßstellen n, so werden entweder n Längsprofilkurven gleichzeitig aufgezeichnet und/oder fortlaufend Querprofilkurven, die aus nMeßpunkten bestehen. Wenn es nicht um die Vermessung geht, die im allgemeinen eine bleibende Registrierung verlangt, so besteht ein Bedürfnis nach einer Einrichtung, welche Querprofilkurven nur vorübergehend sichtbar macht. Eine solche Einrichtung ist z. B. für die Hindernissuche zweckmäßig.
  • Sie wäre auch als Ergänzung für eine Vermessungsanlage von Vorteil, welche ständig Längsprofilkurven der Wasserstraße aufzeichnet. Der Beobachter hat dann außer den registrierten Längsprofilkurven noch die Querprofilkurven ständig vor Augen und könnte sogar gegebenenfalls, wenn besonders interessante Querprofile erscheinen, diese durch Betätigung einer Taste mit einem besonderen, in Bereitschaft gehaltenen Querprofilechographen festhalten, den dauernd mitlaufen zu lassen sich wegen des hohen Papierverbrauchs verbietet.
  • Um eine Querprofilkurve vorübergehend sichtbar zu machen, könnte man an eine Kathodenstrahlröhre denken, wie sie als Anzeigemittel an sich bei Echoloten bekannt ist. Diese müßte aber mit einer der Anzahl der Meßstellen entsprechenden Vielzahl von Strahlerzeugungssystemen ausgerüstet sein, die zusammen gleichzeitig n Kathodenstrahlen auf den Schirm richten, die im Takt der Lotfrequenz in vertikaler Richtung gemeinsam abgelenkt werden und durch das Echosignal helligkeitsmoduliert werden.
  • Eine solche Kathodenstrahlröhre würde aber sehr aufwendig. Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil und gestattet die Verwendung einer Einstrahlkathodenstrahlröhre, ähnlich derjenigen, wie sie in Fernsehempfängern üblich ist.
  • Die Erfindung geht aus von einer Echoloteinrichtung zur Darstellung von Querprofilkurven einer Wasserstraße, bei der an einer Vielzahl von n längs einer Linie von quer zur Fahrtrichtung eines Meßschiffes verteilt angeordneten Meßstellen gleichzeitig gelotet wird und jeder Meßstelle ein Empfangsverstärker zugeordnet ist, deren Ausgangsspannungen, nebeneinander aufgetragen, eine Querprofilkurve ergeben, und zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: a) Als Anzeigemittel ist eine rasterschreibende Braunsche Röhre nach Art einer Fernsehröhre vorgesehen, wobei die Vertikalfrequenz des Rasters gleich der Lotfrequenz ist; b) die Helligkeitssteuerelektrode der rasterschreibenden Braunschen Röhre ist mit den Ausgängen sämtlicher n Verstärker verbunden, die normalerweise gesperrt sind; c) die nVerstärker sind während jeder Zeile einmal kurzzeitig durch zeitversetzte Impulse auftastbar.
  • Es ist bereits ein sogenannter Rasteroszillograph bekannt, bei dem die Kurvenform des zu oszillographierenden rasterfrequenten Signals durch die Grenze zwischen einer dunklen und einer hellen Fläche dargestellt wird. Die Helligkeitselektrode der Braunschen Röhre wird dabei durch zeilenfrequente Impulse getastet, die durch das darzustellende Signal in der Länge moduliert werden. Bei der Erfindung handelt es sich aber nicht darum, den Kurvenverlauf eines einzigen Signals darzustellen, sondern dort wird die Laufzeit einer Vielzahl von Signalen dargestellt. Dementsprechend sind auch dort die Tastimpulse von gänzlich anderer Art. Sie haben eine konstante Phasenlage zum Zeilenumfang und tasten auch nicht unmittelbar die Braunsche Röhre - in diesem Fall würden sie n senkrechte helle Linien schreiben -, sondern die Verstärker, und nur ein ganz geringer Bruchteil der Tastimpulse führt zu einer Helltastung des Kathodenstrahles, nämlich dann, wenn in einem Verstärker ein Tastimpuls mit einem Echo signal koinzidiert.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt.
  • In Fig. 1 bedeutet 1 die Braunsche Röhre mit dem Ablenkspulensatz 2 und der bei 3 angedeuteten Helligkeitssteuerelektrode. 4 bedeutet einen frei schwingenden Impulsgenerator, der auf der Zeilenfrequenz schwingt, welche 15750 Hz beträgt. Diese Frequenz wird in dem anschließenden Teiler 5 nacheinander durch 2, 3, 3, 5 und 7, d. h. insgesamt durch die Zahl 630 auf 25 Hz heruntergeteilt, die der Stufe 6 zugeführt werden. Die Stufe 6 speist ihrerseits ein Kippgerät 8, welches dem Ablenkspulensatz 2 den Vertikalablenkstrom zuführt, während die Horizontalablenkung durch die Ablenkstufe7 bewirkt wird. Die Dauer eines Rasters beträgt t/2S Sekunde, und während dieser Zeit werden 630 Zeilen geschrieben, von denen etwa 590 aktive Zeilen sind, während der Rest auf den Strahlrücklauf entfällt. Während t/2S Sekunde legt der Schall im Wasser einen Weg von 60 m zurück, so daß Wassertiefen bis zu 30 m bzw., wenn man den Strahlrücklauf berücksichtigt, bis zu etwa 28 m ausgelotet werden können. Die Wassertiefe kann an einer dem Schirm der Braunschen Röhre vorgesetzten Strichskala abgelesen werden. Zweckmäßig ist es jedoch, die Braunsche Röhre selbst zur Erzeugung von Meßlinien heranzuziehen.
  • Für 1 m Wassertiefe benötigt das Echo bekanntlich IhsoSekunde. Während dieser Zeit schreibt das Raster 21 Zeilen (15750: 750), für 2 m demnach 42 Zeilen. In der Einrichtung 9 ist ein Zähler vorgesehen, der mit jedem Vertikalimpuls aus der Einrichtung 6 neu gestartet wird und jeden 1., 43., 85., 127. usw. Zeilenimpuls zu der Einrichtung 10 durchläßt, die dafür sorgt, daß die 1., 43., 85., 127. usw. Zeile hellgetastet wird, so daß Meßlinien in Abständen von 2 zu 2 m geschrieben werden. Der erste, der in dem Zähler 9 abgezählten Impulse, wird in der Einrichtung 11 mit Hilfe des Vertikalimpulses herausgehoben und tastet den Lotgeneratorl2, der sämtliche SendeschwingerSt, 52 53 . S,, ... Sis gleichzeitig speist. Von den Empfangsschwingern E1, E2, E3 E18 gelangen die Echo signale zu den Verstärkern V,, V2,V3 . . . V18. Die Ausgänge dieser Verstärker sind über nicht gezeichnete Entkopplungsmittel gemeinsam an die Helligkeitssteuerelektrode 3 der Braunschen Röhre geführt. Die Verstärker V1 bis V18 sind normalerweise undurchlässig und werden erst durch Torimpulse durchlässig gemacht. Diese Torimpulse, die im folgenden als »Abtastimpulse« bezeichnet werden, da sie die Reihe der Verstärker sozusagen auf Echosignale hin abtasten, werden von der Einrichtung 13 geliefert. Diese gibt an jeder der Klemmen K1 bis K18 während der Dauer einer Zeile einen Impuls ab, und zwar sind diese Impulse gegeneinander versetzt, wie dies deutlicher in F i g. 2 dargestellt ist, wo 4 die Dauer eines Zeilenhinlaufs und I, bis 118 die Abtastimpulse bedeuten. Wie diese zeitversetzten Impulse beispielsweise gewonnen werden können, wird weiter unten an Hand der F i g. 3 erläutert werden. Die Verstärker Vi bis Vl8 werden also der Reihe nach durch die an den Klemmens, bis K38 in der Einrichtung 13 auftretenden Abtastimpulse durchlässig gemacht, so daß die Echosignale zu der Helligkeitssteuerelektrode 3 der Braunschen Röhre durchkommen und den Strahl helltasten. Auf diese Weise kommt eine Querprofilkurve zustande, die in F i g. 1 auf dem Schirm der Braunschen Röhre bei 20 zu sehen ist. Jedes Echosignal besteht aus kurzen untereinanderliegenden Abschnitten mehrerer Zeilen.
  • 21 bedeutet die Nullinie und 22 und 23 bedeuten Tiefenlinien, die einen Abstand von 2 m haben.
  • Ein Beispiel für eine Ausführung der Einrichtung 13 in Fig. 1, welche an ihren Klemmen K1 bis K18, die in Fig. 2 dargestellten Abtastimpulse liefert, ist in F i g. 3 dargestellt. Eine schmale Kathodenstrahl- röhre 30 ist außen auf ihrem Leuchtschirm mit Fotowiderständen F1 bis F18 besetzt, die über Widerstände Rl bis R18 an einer gemeinsamen Spannungsquelle liegen. Der Strahl in der Kathodenstrahlröhre wird lediglich in Zeilenrichtung abgelenkt, und zwar mit der gleichen Frequenz und Phase, mit der auch der Strahl der Röhre 1 (F i g. 1) in horizontaler Richtung abgelenkt wird. Der über den Leuchtschirm wandernde Leuchtfleck macht die Fotowiderstände der Reihe nach leitend, so daß an den Verbindungen zwischen den Fotowiderständen und den Widerständen Impulse auftreten, welche den Verstärkern V,' bis v; zugeführt werden, die sodann an ihren Ausgangsklemmen K1 bis Kl8 die gewünschten Impulse liefern. Die Verstärker können auch in Form von Multivibratoren ausgeführt sein. Statt der Fotowiderstände können auf dem Schirm der Brannschen Röhre außen auch leitende Elektroden aufgeklebt werden, was zwar einfacher ist, aber eine höhere Verstärkung erfordert. Der Kathodenstrahl beeinflußt diese Elektroden kapazitiv. Höhere Spannungen erhält man selbstverständlich, wenn man diese Elektroden in der Röhre selbst unterbringt, so daß sie unmittelbar vom Kathodenstrahl erreicht werden können.
  • Eine andere Möglichkeit, die in F i g. 2 dargestellten Impulse zu erzeugen, ist in F i g. 4 angedeutet.
  • 40 bedeutet hier eine Verzögerungsleitung, die an ihren Enden durch ihren Wellenwiderstand abgeschlossen ist. Diese Verzögerungsleitung hat eine Verzögerungsdauer von der Dauer des Zeilenhinlaufs (etwa 60 pos). Sie besitzt 18 Anzapfungen, die wiederum über Verstärker V1" bis V zu den Ausgangsklemmen Kl bis Kl8 führen. Wird diese Verzögerungsleitung eingangsseitig mit dem Zeilenimpuls beaufschlagt, so wandert dieser an der Leitung entlang, so daß an den Anzapfungen zeitversetzte Impulse auftreten, die in den Verstärkern V1,, bis V3,8, nachverstärkt und geformt werden, wobei die Verstärkung in diesen Verstärkern zum Ausgleich der Dämpfung fortschreitend größer eingestellt ist.
  • Zum Ausgleich der Dämpfung kann die Verzögerungsleitung auch in einzelne Abschnitte unterteilt werden, zwischen die Längsverstärker eingefügt werden.
  • Eine weitere Möglichkeit, die 18 zeitversetzten Impulse zu erzeugen, besteht darin, 18 monostabile Multivibratoren eingangsseitig parallel zu schalten und mit dem Zeilenimpuls anzustoßen. Die Multivibratoren sind bezüglich ihrer Zeitkonstantenglieder derart eingestellt, daß sie Zeichen von zunehmender Länge liefern, welche nach Differentiation die Impulse nach F i g. 2 ergeben.
  • Ein weiterer Weg zur Herstellung der Impulse nach F i g. 2 ist der, n doppelseitig wirkende Amplitudenbegrenzer, sogenannte Mikrotomstufen, eingangsseitig mit einer Zeilensägezahnspannung zu speisen und diese Stufen derart gestaffelt vorzuspannen, daß sie aus dem Sägezahn in unterschiedlicher Niveauhöhe horizontale Scheiben herausschneiden, so daß unterschiedlich breite Impulse entstehen, die nach Differentiation die gewünschten zeitversetzten Abtastimpulse ergeben.
  • Es ist möglich, außer den horizontalen Meßlinien 21, 22, 23 usw. in F i g. 1 auch ein System von senkrechten Linien zusätzlich zu schreiben, welche die Position der Schwinger angeben. Dies ist vor allem zweckmäßig, wenn die Anzahl der Schwinger nicht so gering ist, wie dies in dem vorliegenden Beispiel aus Zeichnungsgründen angenommen wurde, sondern wenn sie wesentlich höher ist, also beispielsweise 50 beträgt, wie dies bei praktisch ausgeführten Anlagen der Fall ist. Zur Erzeugung eines derartigen Gitters von senkrechten Linien kann man so vorgehen, daß dem Generator 4 noch eine Stufe höherer Frequenz vorgesetzt ist, welche beispielsweise die fünffache Frequenz des Generators 4 liefert, das ist 78750 Hz. An die Stelle des selbstschwingenden Generators 4 tritt dann eine Teilerstufe, welche aus der Frequenz 78750 Hz durch eine Teilung durch 5 die Frequenz 15750 Hz gewinnt. Die Frequenz von 78750 Hz wird dann in Form von Nadelimpulsen ebenfalls auf die Helligkeitssteuerelektrode gegeben und sorgt nun dafür, daß jede fünfte Meßstelle durch eine vertikale Linie kenntlich gemacht wird, so daß ein Abzählen der Meßstellen unnötig ist bzw. sehr viel einfacher wird.
  • Der Anzeigefehler, der durch das Abtastprinzip hervorgerufen wird, kann maximal nicht größer als eine Zeile sein, denn das Echosignal kann höchstens eine Zeile zu spät angeschnitten werden. Da, wie oben ausgeführt, 1 m Wassertiefe 21 Zeilen entspricht, beträgt also der Fehler maximal 1/21 m, d. h. weniger als 5 cm. Er kann weiter herabgesetzt werden, wenn man die Zeilenzahl erhöht. In vorliegendem Fall wurde das Beispiel so gewählt, daß die Zeilenzahl praktisch mit derjenigen übereinstimmt, die beim Fernsehen üblich ist.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Echoloteinrichtung zur Darstellung von Querprofilen einer Wasserstraße, bei der an einer Vielzahl von n längs einer Linie von quer zur Fahrtrichtung eines Meßschiffes verteilt angeordneten Meßstellen gleichzeitig gelotet wird und jeder Meßstelle ein Empfangsverstärker zugeordnet ist, deren Ausgangsspannungen, nebeneinander aufgetragen, eine Querprofilkurve ergeben, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) Als Anzeigemittel ist eine rasterschreibende Braunsche Röhre (1) nach Art einer Fernsehröhre vorgesehen, wobei die Vertikalfrequenz des Rasters gleich der Lotfrequenz ist; b) die Helligkeitssteuerelektrode (3) der rasterschreibenden Braunschen Röhre ist mit den Ausgängen sämtlicher nVerstärker (V, bis Vs8) verbunden, die normalerweise gesperrt sind; c) die nVerstärker (Vj bis V18) sind während jeder Zeile einmal kurzzeitig durch zeitversetzte Impulse (l bis 1ins) auftastbar.
  2. 2. Echoloteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die n Abtastimpulse (1, bis Il8) durch einen Hilfsoszillographen (30) erzeugbar sind, dessen Strahl mit Zeilenfrequenz über n Fotoleiter (Fl bis Fl8) abgelenkt wird.
  3. 3. Echoloteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die n Abtastimpulse (1, bis 1l8) durch eine Verzögerungsleitung (40) erzeugbar sind, deren Verzögerungszeit gleich der Dauer des Zeilenhinlaufs ist und die Anzapfungen besitzt, an denen die zeitversetzten Impulse auftreten.
  4. 4. Echoloteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die n Abtastimpulse durch n monostabile Multivibratoren erzeugbar sind, die eingangsseitig vom Zeilenimpuls angestoßen werden und deren Zeitkonstantenglieder so gewählt sind, daß sie Zeichen von zunehmender Länge liefern, deren Differentiation die zeitversetzten Abtastimpulse ergibt.
  5. 5. Echoloteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der n Abtastimpulse n doppelseitig wirkende Begrenzer vorgesehen sind, die eingangsseitig mit einem Zeilensägezahn gespeist werden und deren Vorspannungen derart gestaffelt sind, daß Impulse unterschiedlicher Breite entstehen, die nach Differentiation die gewünschten zeitversetzten Abtastimpulse ergeben.
  6. 6. Echoloteinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Helligkeitssteuerelektrode (3) zusätzlich Impulse zugeführt werden, welche ausgewählte äquidistante Zeilen zur Erzeugung von Meßlinien (22, 23) helltasten.
  7. 7. Echoloteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Raster 630 Zeilen umfaßt, die innerhalb von 1/25 Sekunde geschrieben werden, und daß die Abstände der Meßlinien 42 Zeilen betragen.
  8. 8. Echoloteinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Horizontalfrequenz des Rasters durch einen frei schwingenden Generator (4) erzeugbar ist und daß die Vertikalfrequenz durch einen mehrstufigen Teiler (5) aus der Horizontalfrequenz erzeugbar ist.
  9. 9. Echoloteinrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Impulse zur Erzeugung der Meßlinien (22, 23) durch einen mit der Horizontalfrequenz beaufschlagten Zähler (9) erzeugbar sind, der durch den Vertikalimpuls jeweils neu gestartet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 954 294; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 113 401, 1153300; A. Bigalke, »Meßtechnik der Elektronenstrahloszillographen«, Karlsruhe, 1959, S. 97, 173.
DEF42918A 1964-05-19 1964-05-19 Echoloteinrichtung zur Darstellung von Querprofilen einer Wasserstrasse Pending DE1272563B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954294C (de) * 1952-10-16 1956-12-13 Phil Nat Siegfried Fahrentholz Einrichtung zur Aufzeichnung von Querprofilen nach dem akustischen Echolotverfahren
DE1113401B (de) * 1956-01-05 1961-08-31 Phil Nat Siegfried Fahrentholz Einrichtung zur Abstandsmessung von ausgedehnten Objekten mit Hilfe des Echolotes
DE1153300B (de) * 1958-12-11 1963-08-22 Phil Nat Siegfried Fahrentholz Echoloteinrichtung mit wenigstens einer Braunschen Roehre

Patent Citations (3)

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