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DE1272461B - Halogengeloeschtes Geiger-Mueller-Zaehlrohr mit zwei Zaehlsystemen zum Messen eines grossen Dosisleistungsbereiches - Google Patents

Halogengeloeschtes Geiger-Mueller-Zaehlrohr mit zwei Zaehlsystemen zum Messen eines grossen Dosisleistungsbereiches

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Publication number
DE1272461B
DE1272461B DE19651272461 DE1272461A DE1272461B DE 1272461 B DE1272461 B DE 1272461B DE 19651272461 DE19651272461 DE 19651272461 DE 1272461 A DE1272461 A DE 1272461A DE 1272461 B DE1272461 B DE 1272461B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
systems
geiger
counting
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651272461
Other languages
English (en)
Inventor
Harry Bartho
Dipl-Ing Klaus Schwerd
Walter Thomas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WISSENSCHAFTLICHER IND
Vakutronik VEB
Original Assignee
WISSENSCHAFTLICHER IND
Vakutronik VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WISSENSCHAFTLICHER IND, Vakutronik VEB filed Critical WISSENSCHAFTLICHER IND
Priority to DE19651272461 priority Critical patent/DE1272461B/de
Publication of DE1272461B publication Critical patent/DE1272461B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J47/00Tubes for determining the presence, intensity, density or energy of radiation or particles
    • H01J47/08Geiger-Müller counter tubes

Landscapes

  • Measurement Of Radiation (AREA)

Description

  • Halogengelöschtes Geiger-Müller-Zählrohr mit zwei Zählsystemen zum Messen eines großen Dosisleistungsbereiches Die Erfindung betrifft ein halogengelöschtes Geiger-Müller-Zählrohr mit zwei Zählsystemen zum Messen eines großen Dosisleistungsbereiches.
  • Es ist zur Dosisleistungsmessung von Kernstrahlung die Verwendung von Geiger-Müller-Zählrohren bekannt. Dazu muß der Verlauf der Impulsrate-Dosisleistungsfunktion des Zählrohres bekannt sein. Der Verlauf der Impulsrate-Dosisleistungsfunktion (n-DL-Funktion) wird vom Durchmesser beider Elektroden, ihrer Länge, vom Fülldruck sowie bei Halogenzählrohren von einigen Parametern der Betriebsschaltung bestimmt.
  • Für Zählrohre mit kleinem empfindlichem Volumen und niedrigem Fülldruck ist die n-DL-Funktion auch bei hohen Strahlungsintensitäten noch eine annähernd lineare Funktion, während dieses für Zählrohre mit großem empfindlichem Volumen und hohem Fülldruck nur bei niedrigen Strahlungsintensitäten der Fall ist.
  • Soll eine vorgegebene Genauigkeit erreicht werden, so kann ein mit einem Zählrohr ausgerüstetes dosimetrisches Gerät nur in einem bestimmten Intensitätsbereich der nachzuweisenden Strahlung eingesetzt werden. Die Erfassung eines großen Intensitätsbereiches erfordert dosimetrische Geräte, die mindestens zwei Zählrohre enthalten, eines für große Intensitäten und eines für geringe Intensitäten, wobei die jeweilige Betriebsart umschaltbar ist.
  • Weiterhin sind kombinierte Zählrohre bekannt, die mehrere Zählrohre mit unterschiedlichem empfindlichem Volumen und somit unterschiedlichem Meßbereich in einem Zählrohr vereinigen. Dabei sind umschaltbare Zählsysteme unterschiedlichen empfindlichen Volumens in axialer Richtung des Zählrohrs hintereinander angeordnet. Es ist weiterhin ein kombiniertes Zählrohr bekannt, bei dem sich der Abstand beider Elektroden in axialer Richtung des Zählrohres gesehen stetig oder sprunghaft ändert und damit auch die Größe des aktiven Volumens. Die Elektroden bestehen entweder aus einem Stück oder aus mehreren getrennten, aber elektrisch ständig verbundenen Teilen.
  • Bekannt ist ferner ein Strahlungsdetektor mit drei konzentrisch zueinander in gemeinsamem Gasraum angeordneten Elektroden, wobei ein Zählsystem als Geiger-Müller-Zählrohr und das andere Zählsystem als Ionisationskammer umschaltbar betrieben wird.
  • Weiterhin wurde als Strahlendetektor mit großem Meßbereich eine Impuls-Spaltionisationskammer vorgeschlagen, die es gestattet, einen großen Flußbereich langsamer Neutronen zu messen, indem zwei oder mehrere Meßsysteme, deren zugehörige Spaltstoffmengen unterschiedlichen Wirkungsgrad gegenüber der Spaltung durch Neutronen aufweisen, in einem Detektor angeordnet sind. Entsprechend dem gewünschten Meßbereich kann mittels eines Umschalters die Ionisationskammerspannung an eine oder mehrere Sammelelektroden der Meßsysteme gelegt werden.
  • Die Nachteile der bekannten dosimetrischen Geräte für einen großen Dosisleistungsbereich liegen hauptsächlich in dem hohen Aufwand an Zählrohren. Dieser hohe Aufwand an Zählrohren läßt außerdem in den Abmessungen der dosimetrischen Geräte eine gewisse Grenze nicht unterschreiten, so daß solche dosimetrischen Taschengeräte, bestückt mit mehreren Zählrohren, unhandlich werden.
  • Die bekannten kombinierten Zählrohre besitzen insofern Nachteile, als die beiden Zählrohrsysteme in Zählrohrlängsrichtung hintereinander angeordnet sind und sich damit eine große Länge des Detektors und gewisse tote Volumina ergeben. Außerdem besitzen die bekannten kombinierten Zählrohre fertigungstechnische Nachteile.
  • Der Zweck der Erfindung besteht darin, ein Geiger-Müller-Zählrohr zu schaffen, das es gestattet, mit einem Zählrohr die gleichen Messungen durchzuführen, für die bisher zwei benötigt wurden, das kleine Ausmaße besitzt, zur Messung niedriger und hoher Dosisleistungen eingesetzt werden kann, gute physikalische Eigenschaften aufweist und einfach in seiner technologischen Fertigung ist. Um das Geiger-Müller-Zählrohr günstig in elektronischen Schaltungen einsetzen zu können und das Zählrohr mit einem Sockel versehen zu können, sollen sämtliche Kontaktzuführungen axial durch die Stirnfläche des Zählrohres hindurchführen, wie es von dem obengenannten Zweisystem-Zählrohr her bekannt ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die bei den bekannten Geiger-Müller-Zählrohren für hohe und niedrige Dosisleistungen hintereinander angeordneten Zählsysteme derart zu verändern, daß die Längen und das tote Volumen des Zählrohres sehr reduziert werden. Die Zählsysteme sollen weiterhin so konstruiert sein, daß sie gleiche Einsatzspannung besitzen.
  • Die Aufgabe wird bei einem halogengelöschten Geiger-Müller-Zählrohr zum Messen eines großen Dosisleistungsbereiches mit zwei in einem gemeinsamen Gasraum achsengleich angeordneten Zählsystemen verschiedener Empfindlichkeit, bei dem die drei Elektroden der Zählsysteme getrennt herausgeführt sind und beide Systeme gleiche Arbeitsspannung haben, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die drei Elektroden koaxial ineinanderliegend angeordnet sind, daß die innere Elektrode wesentlich kürzer ist als die als Hohlzylinder ausgebildete mittlere und die äußere Elektrode, wobei das eine Zählsystem von der als Anode betriebenen inneren Elektrode und von der als Katode betriebenen mittleren Elektrode gebildet wird und das andere Zählsystem von der als Anode betriebenen mittleren Elektrode und der als Katode betriebenen äußeren Elektrode, und daß die Durchmesser der Elektroden so gewählt sind, daß beide Zählsysteme gleiche Einsatzspannung aufweisen. Die äußere Elektrode ist die Katode des Zählsystems mit großem aktivem Volumen. Erst die Verwendung von Halogenen als Löschdampf gestattet eine konzentrische Anordnung von z. B. drei Elektroden zu zwei Zählsystemen. In einem Formteil aus Sinterglas sind zwei konische Abstufungen angebracht. Die innere Elektrode ist zentrisch in das Formteil eingesintert, während das als mittlere Elektrode dienende Röhrchen auf den kleinen Konus aufgepreßt wird. Die Kontaktzuführung für die mittlere Elektrode bewirkt eine konische Drahtspirale, die in den Mantel des für die Befestigung der mittleren Elektrode dienenden Konus eingesintert ist und durch das Formteil aus Sinterglas nach außen führt. Der große Konus wirkt als Randfeldbegrenzung für das äußere Zählsystem. Die Verbindung des Formteiles aus Sinterglas mit dem Zählrohrkolben erfolgt über einen metallischen Einschmelzring.
  • Durch die Erfindung ist es möglich, Geiger-Müller-Zählrohre mit einem großen Meßbereich in dosimetrischen Geräten mit geringen Abmessungen, z. B. Taschengeräten, einzusetzen. Gegenüber den bekannten Ausführungen mit zwei Zählrohren wird außer dem Platz noch der Aufbau und die vakuumdichte Behandlung eines kompletten Zählrohres eingespart. Durch die ausgewählten Elektrodendurchmesser ergeben sich günstige Zählcharakteristiken. Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die Zeichnung zeigt einen Querschnitt durch ein Geiger-Müller-Zährohr gemäß der Erfindung.
  • In einem Formteil 1 aus Sinterglas sind die innere Elektrode 2 mit einer Glasperle 3 als Randfeldbegrenzung sowie die Kontaktzuführung 4 für die mittlere Elektrode 5 angeordnet. Als Kontaktzuführung 4 für die mittlere Elektrode ist eine Drahtspirale konischer Form eingesintert, welche das als mittlere Elektrodes dienende Röhrchen trägt. Durch einen Einschmelzring 6, der gleichzeitig die Kontaktzuführung für die äußere Elektrode 7 bewirkt, wird der Glaskolben vakuumdicht mit dem Formteil 1 aus Sinterglas verschmolzen. Innenseitig ist der Glaskolben mit einer halbleitenden Zinndioxydschicht als äußere Elektrode 7 versehen, auf der eine Kontaktwendel 8 aufliegt, die ihrerseits am Einschmelzring 6 angepunktet ist. Die Füllung dieses Zählrohres besteht aus einem Neon-Brom-Gemisch.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Halogengelöschtes Geiger-Müller-Zählrohr zum Messen eines großen Dosisleistungsbereichs mit zwei in einem gemeinsamen Gasraum achsengleich angeordneten Zählsystemen verschiedener Empfindlichkeit, bei dem die drei Elektroden der Zählsysteme getrennt herausgeführt sind und beide Systeme gleiche Arbeitsspannung haben, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Elektroden koaxial ineinanderliegend angeordnet sind, daß die innere Elektrode (2) wesentlich kürzer ist als die als Hohlzylinder ausgebildete mittlere (5) und die äußere (7) Elektrode, wobei das eine Zählsystem von der als Anode betriebenen inneren Elektrode (2) und der als Katode betriebenen mittleren Elektrode (5) gebildet wird und das andere Zählsystem von der als Anode betriebenen mittleren Elektrode (5) und der als Katode betriebenen äußeren Elektrode (7), und daß die Durchmesser der Elektroden so gewählt sind, daß beide Zählsysteme gleiche Einsatzspannung aufweisen.
  2. 2. Geiger-Müller-Zählrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktzuführung (4) für die mittlere Elektrode (5) eine konische Drahtspirale ist, die in den Mantel eines für die Befestigung der mittleren Elektrode (5) dienenden Konus eingesintert ist und die durch ein Formteil (1) aus Sinterglas nach außen führt. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 786 286; USA.-Patentschriften Nr. 2 756 348, 3 019 363; »Technisches Zentralblatt - Kernforschung und -technik«, 9.964, S. 2962. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1201922.
DE19651272461 1965-03-01 1965-03-01 Halogengeloeschtes Geiger-Mueller-Zaehlrohr mit zwei Zaehlsystemen zum Messen eines grossen Dosisleistungsbereiches Pending DE1272461B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2756348A (en) * 1951-02-05 1956-07-24 Schneider Sol Radiation counter
GB786286A (en) * 1955-03-11 1957-11-13 Gen Electric Co Ltd Improvements in or relating to ionisation counter tubes
US3019363A (en) * 1959-10-23 1962-01-30 Radiation Counter Lab Inc Radiation counting means
DE1201922B (de) * 1961-06-29 1965-09-30 Vakutronik Veb Impuls-Spaltionisationskammer

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