DE1272193B - Skistockspitze mit verminderter Verletzungsgefahr - Google Patents
Skistockspitze mit verminderter VerletzungsgefahrInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C11/00—Accessories for skiing or snowboarding
- A63C11/22—Ski-sticks
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Description
- Skistockspitze mit verminderter Verletzungsgefahr Die Erfindung betrifft eine Skistockspitze mit verminderter Verletzungsgefahr, die an ihrem freien Ende einen zylindrischen Körper mit einer Ringkante aufweist.
- Es ist eine Ausbildung einer Skistockspitze bekannt, die aus einer langen, dickwandigen Hülse besteht, die zu ihrem freien Ende hin zwei sich gegenüberliegende Seitenzungen und daran anschließend einen zylindrischen Hohlkörper aufweist, der an seinem unteren Rande noch eine Wandstärke von 112 mm besitzt. Beim Einstechen dieser Spitze in den Schnee wird dieser durch den zylindrischen Hohlkörper gepreßt und verläßt dann im Bereich der Seitenzungen die Skistockspitze.
- Obwohl mit der bekannten Skistockspitze eine Verletzungsgefahr für den Skiläufer weitgehend beseitigt ist, wird durch die vorher beschriebene Äusbildung der Skistockspitze, insbesondere durch ihre hohlzylindrische Form, die sich mit Schnee und Eis völlig zusetzen kann, die Griffigkeit gegenüber den bekannten kegelförmigen Spitzen herabgesetzt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Skistockspitze mit verminderter Verletzungsgefahr zu schaffen, bei der die bekannte, wegen Verletzungsgefahr stumpfe Spitzenform beibehalten wird, bei der jedoch die Griffsicherheit der Spitze, insbesondere bei kleinem Neigungswinkel des Skistocks zur Laufebene, in Schnee und Eis erhöht ist.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in dem freien Ende des aus Vollmaterial bestehenden Zylinders eine zentrisch zur Mittelachse angeordnete, mit der Mantelfläche des Zylinders abschließende kegelstumpfförmige Ausnehmung vorgesehen ist, an die sich eine ebenfalls um die Mittelachse zentrisch angeordnete, halbkugel- oder kugelkalottenförmige Ausnehmung anschließt.
- Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß diese Skistockspitze billig und einfach herzustellen ist und durch die Ausbildung der an die Ringkante angrenzenden Kegelstumpffläche ein spitzer Winkel an der Ringkante vorhanden ist, der eine bessere Griffigkeit der Skistockspitze gewährleistet.
- Ausbildungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine Seiten- und Draufsicht der Skistockspitze, teilweise im Schnitt, mit gerader Zylindermantelfläche, F i g. 2 eine Seiten- und Draufsicht einer weiteren Ausführungsform der Skistockspitze, teilweise im Schnitt, mit hinterdrehter Zylindermantelfläche, F i g. 3 eine Seiten- und Draufsicht wie F i g. 2, jedoch mit einer Rändelung der Kegelstumpfteilflächen, F i g. 4 eine Seiten- und Draufsicht wie F i g. 1, jedoch mit einer Rändelung der Zylindermantelfläche.
- Nach F i g. 1 ist in dem freien Ende des aus Vollmaterial bestehenden, die Skistockspitze 2 bildenden Zylinders eine zur Mittelachse des Zylinders zentrisch angeordnete halbkugelförmige oder kugelkalottenförmige Ausnehmung 4 vorgesehen. Die Begrenzungsfläche 5 zwischen der Ausnehmung 4 und dem Zylindermantel 7 wird durch eine ebenfalls zentrisch zur Mittelachse angeordnete kegelförmige Ansenkung 5 hergestellt. Dadurch ergibt sich an dem freien Spitzenende eine Ringkante 6, wobei die an diese Kante 6 anschließende kegelstumpfförmige Fläche 5 in einem spitzen Winkel zur Zylindermantelfläche steht.
- Entsprechend den Ausführungsbeispielen der F i g. 2 und 3 wird zur Erzielung eines spitzeren Winkels an der Ringkante 6 (in F i g. 1 dargestellt) die zylindrische Mantelfläche 7 zwischen der unteren bis zur oberen Kante mit einer Hinterdrehung 7' versehen.
- Zur Erhöhung der Griffsicherheit der Skistockspitze, insbesondere zur Erhöhung der Griffsicherheit gegen seitliches Abgleiten, werden in das freie Spitzenende nach F i g. 1 bis 4 zusätzlich sich kreuzende, senkrecht aufeinander stehende, durch die Mittelachse des Zylinders gehende, trapezförmige Nuten 3 eingearbeitet. Diese unterbrechen somit die Kegel-. stumpffläche 5 und auch teilweise die Ausnehmung 4.
- Zum gleichen Zweck kann nach F i g. 3 an der Kegelstumpffläche 5 bzw. an den einzelnen Kegelstumpfflächenteilen 5 eine Rändelung 9 und nach F i g. 4 die zylindrische Mantelfläche 7 mit einer Rändelung 9' versehen sein. Die Skistockspitze ist zum Zwecke ihrer vorzugsweise lösbaren und auswechselbaren Verbindung mit dem Skistockrohr 1 nach F i g. 1 bis 4 an ihrem oberen Ende zu einem in an sich bekannter Weise koni scheu Schaft 8 verformt, der in dem zu einem Hülsenkonus gestalteten unteren Ende des Skistocks 1 selbsthaltend festsitzt.
Claims (5)
- Patentansprüche: 1. Skistockspitze mit verminderter Verletzungsgefahr, die an ihrem freien Ende einen. zylindrischen Körper mit einer Ringkante aufweist, d adurch gekennzeichnet, daß andemfreien Ende (Z) des aus Vollmaterial bestehenden Zylinders: eine zentrisch zur Mittelachse angeordnete, mit der Mantelfläche (7) des Zylinders abschließende kegelstumpfförmige Ausnehmung (5) vorgesehen ist, an die sich eine ebenfalls um die Mittelachse zentrisch angeordnete halbkugel oder kugelkalottenförmige Ausnehmung (4) anschließt.
- 2. Skistockspitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylindermantelfläche (7) zwischen der unteren, bis- zur oberen Kante hinterdreht (T) ist.
- 3. Skistockspitze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelstumpffläche (5) und teilweise die Ausnehmung (4) durch sich kreuzende, durch die Mittelachse des Zylinders gehende trapezförmige Nuten (3) unterbrochen sind.
- 4. Skistockspitze nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Mantelfläche (7) ganz oder teilweise mit einer Rändelung (9') versehen ist.
- 5. Skistockspitze nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelstumpffläche (5) bzw. die in diese Fläche von den eingebrachten Nuten (3) gebildeten Kegelstumpfflächenteile (5') mit einer Rändelung (3) versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr: 390 381, 583 825, 616 871; deutsche Auslegeschrift Nr. 1048 809; österreichische Patentschrift Nr. 128 896; schweizerische Patentschriften Nr. 72 973, 178 586, 187 458, 193 652, 275 474; schwedische Patentschrift Nr. 122 858.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1272A DE1272193B (de) | 1964-04-06 | 1964-04-06 | Skistockspitze mit verminderter Verletzungsgefahr |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG0040272 | 1964-04-06 | ||
| DEP1272A DE1272193B (de) | 1964-04-06 | 1964-04-06 | Skistockspitze mit verminderter Verletzungsgefahr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1272193B true DE1272193B (de) | 1968-07-04 |
Family
ID=25751512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1272A Pending DE1272193B (de) | 1964-04-06 | 1964-04-06 | Skistockspitze mit verminderter Verletzungsgefahr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1272193B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4196742A (en) * | 1977-10-31 | 1980-04-08 | Owen Clure H Jr | Ski-pole or crutch |
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-
1964
- 1964-04-06 DE DEP1272A patent/DE1272193B/de active Pending
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