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DE1272181B - Verfahren und Vorrichtung zum UEberwachen von mindestens zwei, vorzugsweise einer Vielzahl ueber eine lange Strecke verteilter Messfuehler mittels Pruefgroessen (Abfrageimpuls) - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum UEberwachen von mindestens zwei, vorzugsweise einer Vielzahl ueber eine lange Strecke verteilter Messfuehler mittels Pruefgroessen (Abfrageimpuls)

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DE1272181B
DE1272181B DE19661272181 DE1272181A DE1272181B DE 1272181 B DE1272181 B DE 1272181B DE 19661272181 DE19661272181 DE 19661272181 DE 1272181 A DE1272181 A DE 1272181A DE 1272181 B DE1272181 B DE 1272181B
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DE
Germany
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pulse
test
line
monitored
sensors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19661272181
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Ernst Heist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gesellschaft fuer Kernforschung mbH
Original Assignee
Gesellschaft fuer Kernforschung mbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Gesellschaft fuer Kernforschung mbH filed Critical Gesellschaft fuer Kernforschung mbH
Priority to DE19661272181 priority Critical patent/DE1272181B/de
Publication of DE1272181B publication Critical patent/DE1272181B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
    • G08C15/06Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division
    • G08C15/12Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division the signals being represented by pulse characteristics in transmission link

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Tests Of Electronic Circuits (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum überwachen von mindestens zwei, vorzugsweise einer Vielzahl über eine lange Strecke verteilter Meßfühler mittels Prüfgrößen (Abfrageimpuls) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum überwachen von mindestens zwei, vorzugsweise einer Vielzahl z. B. über eine lange Strecke verteilter Meßfühler mittels Prüfgrößen (Abfrageimpuls), die den Meßfühlern -über eine aus monostabilen Kippstufen bestehende Laufzeitkette nacheinander aufgegeben werden, wobei der Abfrageimpuls den Betriebszustand des Meßfühlers kontrolliert und durch Eigentaktung mit seiner Rückflanke den Abfrageimpuls für den nächsten Meßfühler erzeugt, sowie eine Vorrichtung zum selbsttätigen Durchführen des Verfahrens.
  • Zum Überwachen einer Mehrzahl von Einrichtungen mittels Prüfgrößen sind eine ganze Reihe von Verfahren bekannt. Hierbei wird jeder der zu überwachenden Einrichtungen gegebenenfalls in periodischer Folge von einer Zentralstelle aus eine Prüfgröße aufgegeben und die das Ergebnis der Prüfung darstellende Antwortgröße an die Zentralstelle zurückgeleitet. Dabei werden sowohl die einzelnen Prüfgrößen in der Zentralstelle erzeugt als auch die Antwortgrößen registriert und gegebenenfalls zur Auslösung eines Anzeige- oder Alarmsignals od. ä. verwendet.
  • Aus der deutschen Auslegeschrift 1073 622 ist eine Einrichtung zum aufeinanderfolgenden Prüfen de#i einzelnen Bestimmungsgrößen der elektrischen Signale einer Signalgruppe bekannt, bei der ein elektromagnetischer Schrittschalter durch einen Betätigungskreis zu dem Zweck fortgeschaltet wird, selbsttätig Verbindungen für die nächste Prüfung aufzubauen. Eine solche Anordnung würde jedoch einen erheblichen Aufwand an Steuer- Meldeleitungen erfordern, der insbesondere bei einer Vielzahl über eine lange Strecke verteilter zu prüfender Meßfühler, ein vertretbares Maß weit überschreiten würde.
  • In der deutschen Auslegeschrift 1206 474 wird eine Transistorschaltung zum Erzeugen von Impulsen beschrieben, die aus in Reihen geschalteten monostabilen Kippstufen besteht, die jeweils einen im Ruhezustand leitenden und im Arbeitszustand sperrenden Transistor in Emitterschaltung enthalten, wobei der Steuereingang eines Transistors jeweils mit dem Kollektor des Transistors der vorhergehenden Stufe über einen Ladekondensator verbunden ist. Die Umschaltung von der Ruhelage in die Arbeitslage erfolgt durch einen auf den Eingang der Schaltung gegebenen, den Kondensator aufladenden Spannungsimpuls. Während der Entladung des Kondensators ist der Transistor gesperrt, und an seinem Kollektor tritt ein Impuls auf, an dessen Ende der Transistor der nächsten Stufe gesperrt wird. Der Nachteil dieser Schaltungsanordnung liegt also darin, daß alle in Ruhelage befindlichen Stufen leiten und deshalb bei einer Vielzahl über eine lange Strecke verteilter Stufen der zu leitende Betriebsstrom derselben einen erheblichen Leitungsaufwand erfordern würde.
  • Es sind monostabile Kippstufen bekannt, die, wie in Elektronic 1958, Nr. 11, S. 349 und 350, beschrieben, ausschließlich mit zwei Transistoren arbeitsfähig sind, wobei notwendigerweise jeweils ein Transistor leitend ist, während der andere sperrt. Bei einer solchen Laufzeitkette mit n Gliedern wäre also der n-fache Betriebsstrom zu übertragen und außerdem ein erheblicher Aufwand an Transistoren, Kondensatoren und anderen Bauelementen erforderlich.
  • Aus der deutschen Auslegesehrift 1164 281 ist ferner eine aus Kippstufen aufgebaute Verteilerschaltung zur Fernübertragung von Meßwerten bekannt, deren Kippstufen im wesentlichen jeweils aus einem Transistor und einem Magnetkern mit mehreren Wicklungen bestehen, wobei Wicklungen gleicher Funktion über getrennte Leitungspaare in Gruppen zusammengefaßt und parallel geschaltet sind. Eine räumliche Ausdehnung dieser Anordnung über größere Entfernungen ist infolge der dort eingesetzten Mittel, insbesondere auch wegen der Parallelschaltung einer Vielzahl von Magnetspulen mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand nicht realisierbar. Außerdem ist die Erzeugung von Impulsen im Millisekundenbereich nur möglich für große Zeitkonstanten LIR der Magnetspulen, wozu große Magnetkerne mit entsprechend ausgelegten KÜ#ferwicklungen notwendig wären. Da die Betriebsbereitschaft dieser Schaltungsanordnung vor jeder Abfrage durch einen besonderen Startimpuls, herzustellen ist und die einzelnen Kippstufen nacheinander durch spezielle Taktiinpulse umgesteuert werden müssen, entsteht ein weiterer zusätzlicher Aufwand an Bauelementen und Leitungen.
  • Die bekannten Verfahren -zum überwachen einer Vielzahl von Meßfühlern mittels Prüfgrößen führen also zu einem erheblichen Aufwand, insbesondere hinsichtlich der Anzahl und dem Querschnitt der erforderlichen Leitungen für die Prüfgrößen, wenn es sich darum handelt, eine Mehrzahl von über ein größeres Gebiet, beispielsweise entlang einer kilometerlangen Leitung -angeordneten Einrichtungen zu überwachen. Man kann dann zwar außer der einen Hauptzentrale noch eine Reihe von Unterzentralen einrichten, die mit der Hauptzentrale einerseits und mit den zu' überwachenden Einrichtungen andererseits verbunden sind, jedoch wird hierdurch der erforderliche Aufwand meist auch nicht wesentlich herabgesetzt, insbesondere dann, wenn die zu überwachenden Einrichtungen verhältnismäßig gleichmäßig entlang einer Strecke oder verstreut über ein weites Gebiet angeordnet sind.
  • Ein bekanntes Beispiel einer derartigen Mehrzahl von Einrichtungen, die laufend überwacht werden müssen, sind Rohrleitungen, die Flüssigkeiten führen und bei denen die Verbindungsstellen der einzelnen Rohrteile auf Dichtheit oder eine unter der Rohrleitung angebrachte Sicherheitswanne in vorbestimmten Abständen auf- --F.lüssigkeitsansammlung überwacht werden müssen. Hierbei verwendet man im allgemeinen sogenante Naßleitwiderstände, die durch aus undichten Stellen der Rohrleitung austretende Flüssigkeit leitend gemacht werden.. SQhließt man die beiden Enden dieser Widerstände an eine Spannungsquelle an, dann zeigt ein Stromfluß in dem aus Spannungsquelle, Naßleitwiderstand und einem Anzeigeinstrument gebildeten Kreis den Ort der Undichtheit, an welcher der Naßleitwiderstand angeordnet ist, an. An Stelle einer dauernd anliegenden Spannung benutzt man häufig Spannungsimpulse, die in vorbestimmten Zeitabständen an den Naßleitwiderstand angelegt werden und diesen auf Durchgang prüfen.
  • Es ist leicht einzusehen, daß, wenn über eine kilometerlange Strecke derartige Naßleitwiderstände entlang einer Rohrleitung verteilt sind, ein erheblicher Aufwand an Leitungen und Bauelementen erforderlich ist, um von einer Zentrale aus feststellen zu können, an welcher Stelle jeweils eine Undichtheit in der Leitung aufgetreten ist..
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein möglichst einfaches und möglichst wenig Aufwand erforderndes Verfahren und eine Vorrichtung zur selbsttätigen Durchführung dieses Verfahrens zu schaffen, mit der solche Einrichtungen laufend überwacht werden können, wobei die Nachteile der bekannten Einrichtungen vermieden werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf das erste Glied der Laufzeitkette ein Startimpuls einwirkt, aus dem z. B. durch Differenzierung seiner Rückflanke eine Spannungsspitze gewonnen -wird, die den einzigen Transistor dieses Gliedes durch Basissättigung oder Basisübersättigung für oder über die Dauer der Spannungsspitze hinaus auf Durchgang schaltet und damit aus- einer anstehenden Spannung einen normierten Rechteckimpuls erzeugt, der einem dem Glied der Laufzeitkette zugeordneten Meßfühler zu:geleitet wird und während der Dauer des Rechteckirapulses z. B. dessen elektrische Leitfähigkeit prüft und- gleichzeitig als neuer Startimpuls auf den Eingang des nächsten Laufzeitkettengliedes geleitet wird.
  • Auf diese Weise ist es nämlich möglich, an Stelle einer Vielzahl von Leitungen, bei denen praktisch jeder Prüfgröße eine Leitung zugeordnet ist, mit wenigen gemeinsamen Leitungen für die Prüfgrößen und für die durch die Prüfgrößen erzeugten Meldegrößen (Ausgangsgrößen) auszukommen. Hierbei werden zweckmäßigerweise als Prüfgrößen Impulse (Prüfimpulse), insbesondere elektrische Impulse verwendet. Weiterhin werden die Prüfgrößen den zu prüfenden Einrichtungen sinnvollerweise wiederholt" insbesondere in regelmäßigen Zeitabständen, aufge-Creben. Die Prüfgrößen können in der Zentrale mit den Ausgangsgrößen, d. h. mit den den zu prüfenden Einrichtangen entnommenen, funktionell von den Prüfgrößen abhängigen Größen verknüpft werden, so daß hierdurch eine Fehleranzeige od. dgl. ausgelöst wird.
  • Da die Prüfünpulse durch eine aus passiven Elementen gebildete Laufzeitkette immer kleiner werden, je weiter entfernt sie von der Aufgabestelle des Ausgangsünpulses entnommen werden, ist es zweckmäßig, daß die Prüfimpulse vor Aufgabe auf die zu prüfende Einrichtung jeweils auf eine vorbestimmte Größe verstärkt werden. Sinnvollerweise wird man bei der vorbestimmten Reihenfolge so verfahren, daß der Präfimpuls, welcher der n-ten zu prüfenden Einrichtung aufgeben wird, nach Verstärkung auf eine vorbestimmte Größe und Verzögerung um eine vorbestimmte Zeit der n + Iten zu prüfenden Einrichtung zugeführt wird, wobei n eine ganze Zahl größer gleich 2 bedeutet.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, die besonders vorteilhaft ist, besteht aus in Reihen geschalteten gleichzeitig j#npulse verzögernden und verstärkenden Einheiten, (aktive Laufzeitkettenglieder), wobei je ein Ausgang eines aktiven Laufzeitkettengliedes an eine der zu prüfenden Einrichtungen angekoppelt ist. Diese aktiven Laufzeitkettenglieder können z. B. monostabile Kippstufen sein. Bei einer Weiterbildung dieser Einrichtung bestehen die aktiven Laufzeitkettenglieder aus mindestens einem bei Fehlen eines Eingangsimpulses sperrenden Transistor in Verstärkerschaltung mit vorgeschaltetem, die Wirkung der Anstiegsflanke des Eingangsimpulses auf den Transistorverstärker unterdrückende Differenzierglied.
  • - -Vorteilhafterweise sind die Prüfimpulseingänge der zu prüfenden Einrichtungen und die Ausgänge der zu prüfenden Einrichtungen für die Ausgangsgrößen auf je eine gemeinsame Leitung geführt, wobei die eine als Synchronisier- und die andere als Meldeleitung dient. Wenn beispielsweise die zu prüfenden Einrichtungen passive Zweipole, etwa Naßleitwiderstände sind, dann ist der eine Pol des passiven Zweipols als Prüfimpulseingang und der andere Pol als Ausgangspol für die Ausgangsgröße geschaltet. Um eine Rückwirkung der Prüfimpulse, die über die gemeinsame Synchronisierleitung sowie eine Rückwirkung der Ausgangsgrößen, die durch die gemeinsame Meldeleitung zur Zentrale geführt werden, auf die zu prüfenden Einrichtungen, beispielsweise die Zweipole (z. B. Naßleitwiderstände) zu vermeiden, sind die beiden Anschlüsse der Prüfeinrichtung, nämlich der Anschluß für den Prüfimpuls einerseits sowie der Anschluß für die Ausgangsgröße andererseits über je eine in Durchlaßrichtung von der zu prüfenden Einrichtung nach den Leitungen für die Prüfimpulse bzw. die Ausgangsgrößen geschaltete Diode mit der für die Prüfimpulse gemeinsamen Leitung (Synchronisierleitung) bzw. der für die Ausgangsgrößen gemeinsamen Leitung (Meldeleitung) verbunden.
  • Um eine gute Auflösung der einzelnen Prüfimpulse bzw. der impulsförmigen Ausgangsgrößen in der Zentrale erreichen zu können, ist es vorteilhaft, mehrere aus Synchronisier- und Meldeleitung bestehende Leitungspaare vorzusehen. Wenn man beispielsweise m derartiger Leitungspaare vorsieht, dann werden jeweils m aufeinanderfolgende zu prüfende Einrichtungen jede mit je nur einem der m Leitungspaare in einer vorbestimmten Reihenfolge verbunden. Hierbei bedeutet m eine ganze Zahl, die größer als 2, vorzugsweise gleich 3 ist. Hat man also 3 verschiedene Leitungspaare, so wird etwa die erste, vierte, siebente, zehnte usw. zu prüfende Einrichtung mit dem ersten Leitungspaar, die zweite, fünfte, achte, elfte usw. zu prüfende Einrichtung mit dem zweiten Leitungspaar sowie die dritte, sechste, neunte, zwölfte usw. zu prüfende Einrichtung mit dem dritten Leitungspaar verbunden. Dadurch wird ein überlappen der Impulse verhindert, und auf diese Weise ist es möglich, in der Zentrale Prüfimpulse und zugehörige Ausgangsgrößenimpulse ohne Störungen durch Nachbarimpulse miteinander zu verknüpfen und hierdurch ein Licht- bzw. Alarm- oder ein anderes Signal auszulösen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben: Entlang der Kette der zu prüfenden, beispielsweise aus Naßleitwiderständen bestehenden Einrichtungen 1 ist die aus den aktiven Laufzeitkettengliedern 2 bestehende Laufzeitkette angeordnet. Die aktiven Laufzeitkettenglieder 2 umfassen einen in Verstärkerschaltung angeordneten Transistor 3. Der Kollektor 4 des Transistors ist über den Kollektorwiderstand 5 mit der Leitung 6, die z. B. eine Spannung von + 12 Volt führt, verbunden. Der Emitter 7 des Transistors ist direkt an die Leitung 8 angeschlossen. Diese Leitung liegt beispielsweise auf Erdpotential. Die Basis 9 des Transistors ist über einen Basisschutzwiderstand 10 und einen Basisvorstand 11 mit der Leitung 12 verbunden, welche die den Transistor sperrende Basisvorspannung, bei Verwendung eines npn-Transistors beispielsweise - 1 Volt führt. Parallel zum Basisvorwiderstand 11 liegt eine Diode 13, welche mit diesem und dem Kondensator 14 zusammen ein die eine Polarität des differenzierten Signals kurzschließendes Differenzierglied bildet. Der Kollektor 4 des Transistors ist direkt mit dem einen Pol des Naßleitwiderstandes 1 und über eine Diode 15 mit der Synchronisierleitung 16 verbunden. Der andere Pol des Naßleitwiderstandes ist über die Diode 17 zur Meldeleitung 18 geführt. Die Stromversorgungsleitungen 6, 8 und 12 sowie die Synchronisierleitung 16 und die Meldeleitung 18 führen von einer Zentrale aus entlang den zu prüfenden Einrichtungen, in diesem Fall entlang den an einer mehrere Kilometer langen Rohrleitung angeordneten Naßleitwiderständen.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung arbeitet wie folgt. Von der Zentrale wird ein Rechteckimpuls auf das dieser zunächst gelegene aktive Laufzeitkettenglied gegeben. Dieser Impuls wird durch das aus dem Kondensator 14, der Diode 13 und dem Basisvorwiderstand 11 bestehende Differenzierglied differenziert. Hierbei wird durch die Diode 13 die durch Differenzierung der Anstiegsflanke des negativen Rechteckimpulses entstehende negative Spitze kurzgeschlossen und somit in ihrer Wirkung auf die Basis des Transistors unterdrückt, während die durch Differenzierung der zweiten Flanke (Abstiegsflanke) des Impulses entstehende positive Spannungsspitze am Ausgang des Differenziergliedes über den Basisschutzwiderstand 10 auf die Basis 9 des Transistors einwirkt. Der Transistor ist so geschaltet, daß er immer dann, wenn kein Impuls über den Kondensator 14 auf ihn einwirkt, nichtleitend ist und erst durch die am Ausgang des Differenziergliedes entstehende positive Spannungsspitze auf Durchgang geschaltet wird.
  • Die Schaltelemente sind so bemessen, daß eine sogenannte übersättigung der Basis mit Ladungen erreicht wird, so daß der Transistor auch dann noch eine Zeitlang leitet, wenn die positive Spannungsspitze vom Differenzierglied bereits wieder abgeklungen ist. Auf diese Weise entsteht am Kollektor 4 des Transistors 3 wieder ein negativer Rechteckimpuls, der mit Beendigung des Eingangsimpulses beginnt und dessen zeitliche Dauer sich im wesentlichen aus der auf Grund der Schaltglieder gegebenen übersättigung sowie der Größe des Kollektorwiderstandes 5 ergibt. Dieser Rechteckiinpuls wird gleichzeitig auf die zu prüfende Einrichtung, im vorliegenden Fall den Naßleitwiderstand 1, weiterhin über die Diode 15 auf die zur Zentrale führende Leitung 16 und schließlich auf den Kondensator 14 des nächstfolgenden aktiven Laufzeitkettengliedes gegeben. Hier wiederholt sich der Vorgang in der gleichen Weise, wie bei dem vorhergehenden aktiven Laufzeitkettenglied, jedoch zeitlich um die Breite des Rechteckimpulses, der auf das Laufzeitkettenglied aufgegeben wird, verschoben. Denn da dessen Anstiegsflanke in gleicher Weise wie beim vorhergehenden aktiven Laufzeitkettenglied durch die Diode 13 unwirksam gemacht wird, setzt der Prüfimpuls bei diesem Laufzeitkettenglied erst dann ein, wenn der Prüfimpuls beiin vorhergehenden Laufzeitkettenglied verschwindet.
  • Ist nun der Naßleitwiderstand 1 leitend, dann wird der Impuls über diesen sowie über die Diode 17 und die Meldeleitung 18 zur Zentrale geleitet und kann dort zur Auslösung eines Alarmsignals od. dgl. verwendet werden. Aus der Höhe des durch einen leitenden Naßleitwiderstand hindurchgeleiteten Impulses können auch quantitative Rückschlüsse auf dessen Leitfähigkeit und damit auf die Größe der Undichtheit abgeleitet oder zur Anzeige gebracht werden. Das Entsprechende gilt für andere zu prüfende Einrichtungen, beispielsweise temperaturempfindliche, für radioaktive Strahlung empfindliche oder dergleichen Einrichtungen, so daß auf diese Weise nicht nur das Vorhandensein erhöhter Temperaturen, Strahlung od. dgl., sondern auch deren Größen in der Zentrale zur Anzeige gebracht oder zur Auslösung von Vorgängen benutzt werden können.
  • Einer der besonderen Vorteile der beschriebenen Ausführung der erfindungsgemäßen Einrichtung, nämlich die Verwendung von normalerweise, d. h. ohne Vorliegen von Eingangshnpulsen sperrenden Transistorstufen eines aktiven Laufzeitkettengliedes liegt darin, daß auch dann, wenn die zu prüfenden Einrichtungen über weite Strecken verteilt sind, beispielsweise über kilometerlange Rohrleitungen, nur dünne Kupferleitungen 6, 8 und 12 zur Stromversorgung der aktiven Laufzeitkettenglieder notwendig sind, da die aktiven Laufzeitkettenglieder 2 nicht gleichzeitig, sondern fortlaufend nacheinander in Aktion treten und so jeweils praktisch nur ein Dauerstrom über die Leitungen 6, 8 und 12 fließt, der der laufenden Versorgung eines einzigen aktiven Laufzeitkettenghedes, hier also einer einzigen Transistorstufe, entspricht.
  • Aus der Beschreibung der Funktionsweise der beispielsweise dargestellten erfindungsgemäßen Einrichtung läßt sich ohne weiteres ersehen, daß es zweckmäßig ist, mehrere Synchronisier-Meldeleitungspaare 16 18 zu verwenden, weil die Prüfimpulse praktisch ohne Pause zeitlich aufeinander folgen.
  • Um ein überlagern von Impulsen zu vermeiden, ist es vorteilhaft, beispielsweise nur jeden zweiten oder dritten Impuls auf ein vorbestimmtes Leitungspaar zu geben. Dadurch werden die einzelnen Präfinipulse sowie mögliche Ausgangssignale aus den zu prüfenden Einrichtungen zeitlich gut voneinander getrennt.
  • Die Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung sind nicht auf das dargestellte Bespiel beschränkt. Beispielsweise kann man selbstverständlich auch zwischen den einzelnen Laufzeitkettengliedern zur zeitlichen Trennung der Prüfirapulse zusätzliche Verzögerungsglieder einsetzen und dadurch nur mit -einem Paar von Synchronisier- bzw. Meldeleitungen auskommen.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen also insbesondere darin, daß über einige Kilometer lange Strecken verteilte Meßfühler mit geringem Aufwand an Leitungen und Bauelementen von einer Zentrale kontinuierlich überwacht werden können, wobei Grenzwertüberschreitungen der zu überwachenden Meßgröße festgestellt und deren Entstehungsorte angezeigt werden. Dabei ist die Strombelastung der Signal- und Meldeleitungen außerordentlich gering, weil nun der Transistor eines der abzufragenden Einrichtung zugeordneten Laufzeitgliedes auf Durchgang geschaltet wird, während alle anderen Transistoren sperren.
  • Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß in jedem Glied der Laufzeitkette unabhängig von dessen Entfernung von der Zentrale ein normierter Rechteckirapuls erzeugt wird, der als Abfrageimpuls dem Meßfühler zugeleitet wird, der dem betreffenden Glied der Laufzeitkette zugeordnet ist und gleichzeitig dem folgenden Glied als neuer Startimpuls dient.

Claims (2)

  1. Patentansprüche-1. Verfahren zum überwachen von middestens zwei, vorzugsweise einer Vielzahl----z. Bi-. -über eine lange Strecke verteilter Meßfühler mittels Prüf-"rößen Cr (Abfrageimpuls), die den Meßfühlern über eine aus monostabilen IGppstufen bestehende Laufzeitkette nacheinander aufgegeben werden, wobei der Abfragehnpuls den Betriebszustand des Meßfühlers kontrolliert und durch Eigentaktung mit seiner Rückflanke den Abfrageimpuls für den nächsten Meßfühler erzeugt, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß auf das erste Glied der Laufzeitkette ein Startimpuls einwirkt, aus dem z. B. durch Differenzierung seiner Rückflanke eine Spannungsspitze gewonnen wird, die den einzigen Transistor dieses Gliedes durch Basissättigung oder Basisübersättigung für oder über die Dauer der Spannungsspitze hinaus auf Durchgang schaltet und damit aus einer anstehenden Spannung einen normierten Rechteckirapuls erzeugt, der einem dem Glied der Laufzeitkette zugeordneten Meßfühler zugeleitet wird und während der Dauer des Rechteckimpulses z. B. dessen elektrische Leitfähigkeit prüft und gleichzeitig als neuer Startünpuls auf den Eingang des nächsten Laufzeitkettengliedes geleitet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn eichnet, daß die Prüfgröße (Abfrageimpuls) mit einer den zu überwachenden Meßfühlern ent-nommenen, funktionell von der Prüfgröße abhängigen Größe (Ausgangsünpuls) zum Erzeugen eines Meldesignals verknüpft wird. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem n-ten zu überwachenden Meßfühler aufgegebener Prüfimpuls nach Verstärkung auf eine vorbestimmte Größe und nach Verzögerung um eine vorbestimmte Zeit dem (n+ 1)ten Meßfühler zugeführt wird, wobei n eine ganze Zahl # 2 bedeutet. 4. Vorrichtung zur Duic-hführung des Verfahrens nach Ansprach 1 bis 3, gekennzeichnet durch in Reihe geschaltete gleichzeitig impulsverzögernde und impulsverstärkende Einheiten -(aktive Laufzeitkettenglieder), wobei je ein Ausgang eines aktiven Laufzeitkettengliedes an einen der zu überwachenden Meßfühler angekoppelt ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes aktive Laufzeitkettenglied aus einem bei Fehlen eines Eingangsimpulses sperrenden Transistor in Verstärkerschaltung mit vorgeschaltetem, die Anstiegsflanke des Eingangsimpulses unterdrückende Differenzierglied besteht. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine die Prüfimpulseingänge der zu überwachenden Meßfühler miteinander verbindende Synchronisierleitung und eine andere die Ausgänge der zu überwachenden Meßfühler für die Ausgangsgrößen miteinander verbindende Meldeleitung. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zu überwachenden Meßfühler passive Zweipole, beispielsweise Naßleitwiderstände sind, wobei ein Pol als Prüfimpulseingang und der andere Pol als Ausgangspol für die Ausgangsgröße geschaltet ist. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch je eine in Durchlaßrichtung für die Prüfimpulse bzw. die Ausgangsgröße geschaltete, die beiden Pole des Zweipoles mit der für die Präfimpulse gemeinsamen Leitung (Synehronisierleitung) bzw. der für die Ausgangsgrößen gemeinsamen Leitung (Meldeleitung) verbindende Diode. 9. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch m aus Synchronisier- und Meldeleitung bestehende Leitungspaare und m aufeinanderfolgende zu überwachende Meßfühler, die jeweils mit nur einem der m Leitungspaare in einer vorbestimmten Reihenfolge verbunden sind ' wobei m eine ganze Zahl größer als 2, vorzugsweise gleich 3 ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1073 622, 1206 474, 1164 281; »Elektronik«, 1958, Nr. 11, S. 349.
DE19661272181 1966-01-21 1966-01-21 Verfahren und Vorrichtung zum UEberwachen von mindestens zwei, vorzugsweise einer Vielzahl ueber eine lange Strecke verteilter Messfuehler mittels Pruefgroessen (Abfrageimpuls) Withdrawn DE1272181B (de)

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