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DE1272140B - Vorrichtung zum Fuehren von Luftfahrzeugen auf einem Gleitpfad - Google Patents

Vorrichtung zum Fuehren von Luftfahrzeugen auf einem Gleitpfad

Info

Publication number
DE1272140B
DE1272140B DEP1272A DE1272140A DE1272140B DE 1272140 B DE1272140 B DE 1272140B DE P1272 A DEP1272 A DE P1272A DE 1272140 A DE1272140 A DE 1272140A DE 1272140 B DE1272140 B DE 1272140B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
aircraft
descent
rate
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1272A
Other languages
English (en)
Inventor
Fred Joseph Belsky
Jerry Doniger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Corp
Original Assignee
Bendix Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bendix Corp filed Critical Bendix Corp
Publication of DE1272140B publication Critical patent/DE1272140B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Führen von Luftfahrzeugen auf einem Gleitpfad Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Führen von Luftfahrzeugen auf einem Gleitpfad bis in niedrige Flughöhen, in denen elektromagnetischen Signalen erhebliche Störeinflüsse überlagert sind, mit einem Empfänger, der die Gleitwinkelabweichung des Luftfahrzeuges von dem vorgegebenen Gleitpfad bestimmt und ein Gleitwinkelabweichungssignal erzeugt, sowie mit einem Verstärker und einem zu diesem Verstärker parallelen Integrator, die beide vom Empfängerausgang gesteuert werden und die an einen Addierer, der ein resultierendes Signal erzeugt, zwei Impulse abgeben, von denen das erste dem Gleitwinkelabweichungssignal proportional ist, während das zweite dem Zeitintegral des Gleitwinkelabweichungssignals entspricht, und mit einer vom Empfänger unabhängigen Steuerschaltung, die ein drittes, der Sinkgeschwindigkeit des Luftfahrzeuges proportionales Signal erzeugt.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art sorgt während des Anfluges eines Luftfahrzeuges auf eine Landestelle - also während der Gleitphase - ein Leitstrahlempfänger für Informationen, an Hand deren die Landung vorbereitet wird. Die Informationen werden bis zu einer bestimmten Flughöhe ausgewertet.
  • Gelangt das Luftfahrzeug unterhalb dieser Flughöhe, so wird der Leitstrahlempfänger abgeschaltet, und ein Rechner und ein Sinkgeschwindigkeitssignal liefern danach die Informationen, die vom Abfangen bis zur Bodenberührung des Flugzeuges dazu verwendet werden. die Flugbahn des Luftfahrzeuges festzulegen.
  • Beim Umschalten von der einen Informationsquelle auf die andere entstehen Informationssprünge, die für das Luftfahrzeug erhebliche Folgen haben können.
  • Da sich wegen der sich rasch vollziehenden Landung der Informationsgehalt sehr schnell ändert, kann der Pilot nicht nachprüfen, ob die Kontinuität der Informationen vor und nach dem Umschalten auf die verschiedenen Informationsquellen erhalten geblieben ist.
  • Bei anderen bekannten Anlagen liefert ein Leitstrahlempfänger ein Signal, das dem Betrag und Vorzeichen nach ein Maß für die Entfernung ist, die ein Luftfahrzeug von der geometrischen Mittelachse eines Leitstrahles hat. Diese Information genügt jedoch nicht, um das Luftfahrzeug richtig zu steuern, wenn Langzeit-Fehlersignale vorliegen. Derartige Langzeit-Fehlersignale stellen sich z. B. durch den Wind oder Belastungsänderungen ein, die durch den Verbrauch von Treibstoff entstehen. Die Ursachen versucht der Autopilot zu kompensieren, in dem er eine dem Betrag nach gleiche, jedoch entgegengesetzte Kraft erzeugt. Die Ursachen selbst werden durch diese Gegenkraft jedoch nicht beseitigt. Dadurch entstehen permanente Fehler, die bewirken, daß das Luftfahrzeug an Stelle einer bestimmten Flugbahn nur einer parallel zu dieser liegenden Flugbahn folgt.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen kompensiert man die Langzeit-Fehlersignale durch Schaltungen, die das Entfernungssignal empfangen und ein Signal erzeugen, das dem über die Zeit integrierten Entfernungssignal entspricht. Dieses integrierte Signal wird zu dem Entfernungssignal algebraisch addiert, wodurch man ein Steuersignal für den Steigungswinkel des Luftfahrzeuges erzeugt. Jedes Fehlersignal wird durch die Integrierschaltung festgestellt, die ein Steuersignal erzeugt, wodurch jene Kraft kompensiert wird, die durch obige Ursachen (Windänderung, Treibstoffverbrauch) hervorgerufen wurde. Während für diese Gegenkraft die Integrationsschaltung verantwortlich ist, speichert der Autopilot selbst in bekannter Weise den Standort des Luftfahrzeuges und verursacht eine Steuerung, die den hervorrufenden Kräften entgegengesetzt ist.
  • Durch die Kombination des Entfernungssignals und des sich aus der Integration des Entfernungssignals ergebenden Signals erhält man ein Steuersignal für den Steigungswinkel, mit dessen Hilfe das Luftfahrzeug bis in Höhen der Größenordnung von 60 m auf der geometrischen Achse des Leitstrahles geführt werden kann. Da sich jedoch die an Bord des Luftfahrzeuges empfangenen, den Funksignalen überlagerten Störungen stark vermehren, wenn sich das Flugzeug unterhalb der 60-m-Grenze befindet, weil das ausgesandte Funksignal vom Boden reflektiert wird, sind diese bekannten für insbesondere den Blindflug geeigneten Landehilfen nur bis zur oben angegebenen Höhe wirksam.
  • Die in dem durch die Integration entstandenen Signale enthaltenen Geräusche stellen kein ernsthaftes Problem dar, weil die Integration eine Glättung der Geräuschspitzen zur Folge hat. Demgegenüber findet bei geringen Flughöhen eine Uberlagerung von Störsignalen auf Grund der Reflexion vom Boden aus bei kleinen Höhen statt, so daß das Entfernungssignal praktisch nicht direkt verwendet werden kann.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Führen von Luftfahrzeugen auf einem Gleitpfad zu schaffen, die von den obenerwähnten Nachteilen frei ist. Insbesondere soll der Geräuschanteil in den in Bodennähe zu erzeugenden Signalen in Fortfall kommen oder zumindestens sein Anteil reduziert werden. Außerdem wird ein sprunghafter Wechsel der für die Landung notwendigen Informationsquellen vermieden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß eine Schaltvorrichtung vorgesehen, die den Verstärker nach dem Erfassen des Gleitpfades abtrennt und das dritte Signal an den Eingang des Integrators legt.
  • Vorteilhaft ist, wenn die Steuerschaltung einen auf Vertikalbeschleunigungen ansprechenden Signalen rator sowie einen auf die Sinkgeschwindigkeit des Luftfahrzeuges ansprechenden zweiten Signalgenerator, ferner einen vom ersten und zweiten Signalgenerator gesteuerten zweiten Addierer und ein Tiefpaßfilter aufweist, wobei das Tiefpaßfilter vom Addierer gesteuert wird und ein störungsfreies Ausgangssignal erzeugt, das der augenblicklichen Sinkgeschwindigkeit entspricht. Auf diese Weise können die Beschleunigungs- und Sinkgeschwindigkeitssignale einfach kombiniert und geglättet werden.
  • Die angestrebten Vorteile sind insbesondere dann erzielbar, wenn noch vorgesehen ist, daß der Ausgang des ersten Signalgenerators mit einer ersten Korrekturschaltung und der Ausgang des Tiefpaßfilters mit einer zweiten Korrekturschaltung verbunden ist, wobei von den Korrekturschaltungen die Ruhezustandsfehler korrigiert werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Schaltplan, F i g. 2 eine erläuternde Darstellung.
  • Die in F i g. 1 gezeigte Vorrichtung für eine Instrumentenlandung weist einen Empfänger 1 für ein Leitstrahlbündel auf, das von einem nicht dargestellten Landefunkfeuer ausgesendet wird. Der Empfänger 1 ist an einen Modulator 2 angeschlossen, der als Funktion eines empfangenen Gleichstromsignals ein Wechselstromsignal abgibt, welches seinem Wert und Vorzeichen nach der winkelmäßigen Abweichung des Flugzeuges und seiner Position in bezug auf den Leitstrahl entspricht. Das vom Modulator 2 gelieferte Signal wird gleichzeitig einem Integrator 3 und einem Verstärker 4 zugeleitet Die Zuleitung zum Verstärker 4 erfolgt über einen wahlweise einschaltbaren Untèrbrecher 5. Der Integrator 3 ist von bekannter Bauart. Das Signal am Ausgang des Integrators 3 ist dem Zeitintegral der Eingangsspannung direkt proportional. Das Ausgangssignal des Integrators 3 ermöglicht, daß Langzeit-Fehlersignale kompensiert werden können, während für die Kompensation von Fehlersignalen kurzer Dauer der Verstärker 4 verantwortlich ist. Das die Winkelabweichung anzeigende Signal und sein Zeitintegral werden algebraisch in einem Summierer 7 addiert, der ein Steuersignal für den Steigungswinkel Oc liefert, in der e die Winkelabweichung, Ka der Verstärkungsfaktor der Integration, KD der Verstärkungsfaktor der Winkelabweichung ist.
  • Dieses Signal wird dazu verwendet, um das Flugzeug auf die geometrische Achse des Leitstrahles einzusteuern. In geringen Höhen, insbesondere unterhalb von 60 m, kann das verstärkte Winkelabweichungssignal wegen der Störsignale, die vom Boden reflektiert werden und sich ihm überlagern, nicht benutzt werden.
  • Erfindungsgemäß ersetzt man das Winkelabweichungssignal.durch ein gleichwertiges Signal, das von allen Störungen frei ist und so beschaffen ist, daß die Winkelabweichung des Flugzeugs hinsichtlich der geometrischen Achse des Leitstrahles dargestellt wird, da man ja auch das Integrationssignal zur Verfügung hat. Man hat gefunden, daß dieses Signal verhältnismäßig frei von Störungen ist, da die Integration eine Glättung der Störsignalspitzen bewirkt. Der Unterbrecher wird geöffnet, wenn das Flugzeug auf den Leitstrahl eingesteuert ist, und an eine neue Schaltung angeschlossen, deren Aufgabe es ist, ein Signal zu erzeugen, das dem Winkelabweichungssignal K entspricht, aber frei von Störungen ist. Ein wahlweise eingeschalteter Unterbrecherschalter6, der am Anfang der Einsteuerung geöffnet ist, schließt diese neue Steuerschaltung an den Eingang des Integrators 3 an. Der Umschaltvorgang wird mit der Hand oder durch Relais bewirkt, die nicht dargestellt sind und die z. B. in Abhängigkeit von einem Barometer der Höhe oder der Zeit einschaltbar sind. Der Umschaltvorgang beeinflußt das Integrationssignal nicht.
  • Aus F i g. 2, in der die verschiedenen Winkel der Deutlichkeit halber übertrieben groß dargestellt sind, ergibt sich, daß man den Winkel, der die Winkelabweichung des Flugzeuges bezüglich der geometrischen Achse des Leitstrahles wiedergibt, folgendermaßen ausdrücken kann: e = wobei e die Winkelabweichung, n der von dem Flugzeug gebildete Anflugwinkel, dessen Schenkel von der Landepiste und einer Linie TZ erzeugt wird, die den Sender T mit dem Flugzeug Z verbindet, und nc der Erhebungswinkel der geometrischen Achse des Leitstrahles TB bezüglich der Landebahn ist.
  • Es gilt: h tg n= x hB tgnc = x wobei h die Höhe des Flugzeuges und hB die Höhe des Punktes ist, den der Leitstrahl in der Entfernung x schneidet.
  • Weiterhin gilt: n = h/x und h x weil n und nc sehr kleine Winkel sind, die die Größenordnung von 21/20 haben und folglich ihr Winkel im Bogenmaß mit dem Tangens des Winkels vertauscht werden kann.
  • Somit erhält man: h-hB # = x Es gilt aber: wobei h' = dh = die wirkliche Sinkgeschwindigkeit, dt dhB h'B = # = die Sinkgeschwindigkeit, während das dt Flugzeug der geometrischen Achse des Leitstrahles folgt und d h0 = die von vornherein herrschende Abweichung, bezogen auf den Leitstrahl, ist.
  • Folglich ist: Beim Versuch, ein dieser Gleichung genügendes Signal zu verwirklichen, kann man für x einen konstanten Wert nehmen und zl h0 vernachlässigen. Für x wählt man einen mittleren Wert, der auch I h,, das im Integral des Abweichungssignals eine Konstante darstellt, berücksichtigt. Die Gleichung fordert also, daß ein vorzeichenmäßig bestimmtes Signal, welches die Sinkgeschwindigkeit des Flugzeuges darstellt, von der tatsächlichen Sinkgeschwindigkeit h' abgezogen wird, wenn sich das Flugzeug auf der geometrischen Achse des Leitstrahles an der Stelle befindet.
  • Wenn man einen Wert für hB wählt, so muß dieser der tatsächlichen Sinkgeschwindigkeit des Flugzeuges entsprechen, wenn es sich längs der geometrischen Achse des Leitstrahles bewegt, um konstante Fehler im stationären Bereich zu vermeiden. Damit man diesen Wert geeignet wählen kann, muß man also zuvor die Geschwindigkeit des Flugzeuges und den Winkel ne der geometrischen Achse des Leitstrahles kennen.
  • Um dieses in der Praxis lmausführbare Erfordernis zu umgehen, wird gemäß der Erfindung eine Subtraktion durchgeführt, indem das Signal h' eine zweite Korrekturschaltung 8 durchlaufen muß.
  • In F i g. 1 weist diese Korrekturschaltung 8 einen Demodulator 20 auf, der es gestattet, das Sinkgeschwindigkeitssignal zu demodulieren. Der Demodulator 20 ist irgendeine bekannte Vorrichtung, die auf die Phasenlage des Signals anspricht und mit einer Wechselbezugsspannung arbeitet, die in Phase mit dem Oszillator des Signalgenerators für die Sinkgeschwindigkeit ist. Das Ausgangssignal des Demodulators 20 ist ein Gleichstromsignal, das nach Betrag und Vorzeichen dem Betrag und dem Vorzeichen des zugeführten Signals proportional ist. Dieses Signal wird an die zuvor erwähnte Korrekturschaltung 8 weitergeleitet, die einen Kondensator 21 in Reihe und einen Widerstand 22 in Nebenschluß enthält.
  • Die zweite Korrekturschaltung 8 ist so ausgelegt, daß sie eine Zeitkonstante von etwa 30 Sekunden hat. Der Ausgang der Korrekturschaltung 8 ist noch mit einem Modulator 23 verbunden, der das von der Korrekturschaltung 8 gelieferte Signal mit einer Trägerspannung moduliert. Der vom Ausgang des Demodulators 20 erzeugte Gleichstrom lädt den Kondensator 21 auf. Die wachsende Spannung des Kondensators 21 läßt den Gleichstromwiderstand des Kondensators 21 wachsen und verursacht, daß der vom Kondensator 21 aufgenommene Strom kleiner wird. Am Ende eines bestimmten Zeitraumes ist der Kondensator 21 vollständig aufgeladen, und es fließt kein Strom mehr. Nach der Aufladung können nur Stromänderungen durch den Kondensator21 übertragen werden.
  • Die Korrekturschaltung 8 bildet somit eine Vorrichtung, die so lange auf das Sinkgeschwindigkeitssignal anspricht, bis das Wechselstromsignal an seinem Ausgang zu Null wird. Im eingeschwungenen Zustand, das heißt, wenn das Eingangssignal eine feste Amplitude hat, ist das Ausgangssignal der Korrekturschaltung 8 gleich Null. Nur wenn sich die Geschwindigkeit h' ändert, gibt die Korrekturschaltung ein von Null abweichendes Ausgangssignal ab.
  • Dieses Ausgangssignal entspricht der Anderung. Das gesamte Ausgangssignal ist, während h' zum konstanten Wert hB wird, gleich der Summe aller Anderungen von h'. Wenn der Endwert hB des Bereichs erreicht ist, ist das Ausgangssignal der Korrekturschaltung 8 gleich Null. Daher ist das resultierende Ausgangssignal der Korrekturschaltung 8 gleich der Differenz zwischen der tatsächlichen Sinkgeschwindigkeit h' und der Sinkgeschwindigkeit hB, wenn das Flugzeug auf der geometrischen Achse des Leitstrahles fliegt.
  • Die Transformationsfunktion der Korrekturschal-TS tung 8 ist TS + 1 . Folglich ist: wobei S der Laplace-Operator ist.
  • Setzt man diesen Wert in obige Gleichung ein, so erhält man: Indem man x einen konstanten Wert gibt, kann KD man einen Faktor Kh = # wählen. Es wird dann x Es wird nun die Art und Weise beschrieben, in der der Hilfssteuerstromkreis das Signal erzeugt, das an Stelle des drahtlos bestimmten Signals der Winkelabweichung verwendet wird.
  • Um ein der Sinkgeschwindigkeit h' proportionales Signal zu erzeugen, benutzt man eine als zweiter Signalgenerator 30 ausgebildete Vorrichtung, die ein Barometer umfaßt. Mit dem von dem Signalgenerator 30 kommenden Signal wird ein Tiefpaßfilter 31, ein Addierer 32 und eine erste Korrekturschaltung 33 sowie ein erster Signalgenerator 34 angesteuert. Letztlich ist es deren Aufgabe, dieses Signal von Störungen zu befreien, die auf Grund der Turbulenz und des Eigenrauschens des Gerätes entstehen. Mit dem Sinkgeschwindigkeitssignal wird die Korrekturschaltung S angesteuert, die aus der TS durch Modulation h' TS Größe TS+i durch durch " erzeugt. Dieses Signal wird auf einen Verstärker 9 mit einem Verstärkungsfaktor Kh und dann auf den Eingang des Integrators 3 gegeben, der das Signal erzeugt. Wie durch die Gleichung gezeigt worden ist, entspricht dieses Signal einer bestimmten Winkelabweichung KD e vom Leitstrahl. Die Integration bewirkt weiterhin, daß das Rauschen vermindert wird, das eventuell in dem Sinkgeschwindigkeitssignal vorhanden ist. Nach der Integration erzeugt man aus dem Sinkgeschwindigkeitssignal ein weiteres Signal, das dem Signal der Winkelabweichung gleicht, aber frei von jeglicher Störung ist.
  • Um die Störeinwirkungen auf h' zu verringern, wird das durch die Schaltung erzeugter Signal h' an das Tiefpaßfilter 31 gegeben, der das Sinkgeschwindigkeitssignal als Bezugs-Niederfrequenz und ein aus diesem durch einen Vertikalbeschleunigungsmesser erzeugtes Signal als Bezugs-Hochfrequenz verwendet.
  • Diese Signalkombination liefert ein der Sinkgeschwindigkeit ha proportionales Signal, das von Störungen befreit ist.
  • Die Schaltung zur Eliminierung der Turbulenz weist den Addierer 32 auf, der ein Beschleunigungssignal TAN empfängt, in dem T der Beschleunigungszuwachs und ein Sinkgeschwindigkeitssignal h' ist.
  • Der Ausgang des Addierers 32 ist an den Tiefpaßfilter 31 angeschlossen, der einen Demodulator 35, als RC-Glied einen veränderlichen Widerstand und einen Modulator 38 aufweist. Der Demodulator 35 liefert eine Gleichspannung, die nach Vorzeichen und Betrag der Phase und dem Betrag des Eingangssignals entspricht. Der Tiefpaßfilter 31 weist fernerhin einen Kondensator 37 auf der zwischen Masse 39 und dem einen Ende des veränderlichen Widerstandes 36 liegt. Der Filter 31 hat eine Zeitkonstante von 4 Sekunden. Diese Zeitkonstante stellt einen Kompromiß zwischen großen Werten dar, die erforderlich sind, um das Rauschen aus dem barometrischen Signal der Sinkgeschwindigkeit herauszufiltern, und den kleineren Werten, die erwünscht sind, um die Abhängigkeit gegenüber dem Beschleunigungsmesser und gegenüber den Langzeitbezugssignalen zu verringern. Der Tiefpaßfilter 31 verstärkt das aus dem Addierer 32 austretende Signal um den Faktor TS + I Das Signal há am Ausgang des Tiefpaßfilters 31 kann folgendermaßen ausgedrückt werden: = = rs+ 1 + TAN TS+1 TS+1' Nach Kürzung erhält man: In dem Maß, in dem das Geräusch in hB auf einer Frequenz liegt, die höher als 1 rad/Sekunden ist, wird há verhältnismäßig rauschfrei. Da das mit h' verbundene Rauschen vermindert worden ist, kann man sagen, daß hB genau gleich h' ist. Indem man AN durch Sh' ersetzt, erhält man: Das Vertikalbeschleunigungssignal wird durch den ersten Signalgenerator 34 erzeugt. Dieses Signal muß von systematischen Fehlern, die von der fehlerhaften Montage des Beschleunigungsmessers, der winkelmäßigen Lage des Flugzeugs im Raum abhängen, befreit werden. Die dazu notwendigen Informationen müssen im voraus bekannt sein, damit man eine Vertikalbeschleunigung ableiten kann.
  • Um diese unausführbaren Erfordernisse zu vermeiden, wird das Beschleunigungssignal über die erste Korrekturschaltung 33 an den Addierer 32 gelegt. Diese Korrekturschaltung 33 hat eine Zeitkonstante von 20 Sekunden, ist im übrigen aber der zweiten Korrekturschaltung 8 ähnlich. Die erste Korrekturschaltung 33 kompensiert die systematischen Fehler. Im Ausgangssignal der Korrekturschaltung 33 sind nur die Anderungen des Vertikalbeschleunigungssignals enthalten. Diese Anderungen entstehen auf Grund von Windstößen. Diese Windstöße sind es auch, die schließlich für die vom Flugzeug durchgeführten Beschleunigungen verantwortlich sind. Daher stimmt das Ausgangssignal der Korrekturschaltung 33 im wesentlichen mit der tatsächlichen Vertikalbeschleunigung des Flugzeuges überein.
  • Mit einer bekannten Zwischenstufe kann der vom Leitstrahl herrührende Fehler verringert werden.
  • Dies ist deshalb notwendig, weil sich die Amplitude des empfangenen Signals vergrößert und weil der Fehler in Abweichungsgraden pro Meter bezüglich der geometrischen Achse des Leitstrahles sich im umgekehrten Verhältnis zu der Entfernung vom Sender ändert. In der Vorrichtung nach der Erfindung ist der Verstärkungsfaktor Kh des Verstärkers 9, der KD entspricht, konstant, wodurch das Signal, das das Signal der Winkelabweichung ersetzen soll, unempfindlicher wird.
  • Obwohl die Wirkungsweise der Vorrichtung nach der Erfindung aus der vorhergehenden Beschreibung deutlich hervorgeht, sei hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung gegeben.
  • Ein Leitstrahlempfänger 1 erzeugt ein Signal gemäß der Abweichung von einem Leitstrahl, wie es bei den bekannten Vorrichtungen zur Instrumentenlandung bzw. bei einem Blindlandeflug der Fall ist.
  • Das Signal wird über einen Modulator 2 an einen Integrator 3 und über einen wahlweise eingeschalteten Unterbrecher 5 an einen Verstärker 4 gelegt. Das Signal, das man am Ausgang des Addierers 7 erhält, ist ein Steuersignal, das dem Steigungswinkel Oc entspricht, wobei ist.
  • Man benutzt dieses Signal in dem Zeitraum der Einsteuerung auf den Leitstrahl. Die Kombination des Winkelabweichungssignals und des Signals, das durch die Integration des ersteren erhalten wird, liefert ein Steuersignal für den Steigungswinkel, das bis zu einer Flughöhe von 60 m verwendet werden kann. In geringeren Höhen verbietet sich die Verwendung, da Störungen auf Grund von Bodenreflexionen entstehen.
  • Am Ende eines beliebigen Zeitabschnittes nach dem Auffassen der geometrischen Achse des Leitstrahles öffnet man den Unterbrecher 5 und schließt den Unterbrecher 6, der während der Auffaßphase geöffnet geblieben ist. Der Eingang des Integrators 3 ist mit einer Steuerschaltung verbunden. Diese Steuerschaltung soll an Stelle des die augenblicklichen Verhältnisse vermittelnden Signals KD e zu F des Steuersignals für den Steigungswinkel ein Signal setzen, das frei von Störungen ist. Die Umschaltung kann unmittelbar dann erfolgen, wenn das Flugzeug eine vergleichsweise große Höhe erreicht hat. Hierdurch hat der Pilot Gelegenheit, sich vom einwandfreien Arbeiten der Schaltungen zu überzeugen, bevor das Flugzeug geringere Höhen erreicht.
  • Das von dieser zweiten Steuerschaltung erzeugte Signal kann an Hand der Gleichung angegeben werden. Zur Erzeugung dieses Signals hat die zweite Steuerschaltung den ersten Signalgenerator 34 und den zweiten Signalgenerator 30, der ein Sinkgeschwindigkeitssignal liefert. Nachdem die Kombination dieser Signale das Tiefpaßfilter 31 durchlaufen hat, erhält man ein Signal für die augenblickliche Sinkgeschwindigkeit h', das rauschfrei ist und von dem zweiten Signalgenerator 30 geliefert wird. Dann durchläuft das Sinkgeschwindigkeitssignal die zweite Korrekturschaltung 8, die hß von h subtrahieren soll. Während das Flugzeug auf der geometrischen Achse des Leitstrahles fliegt, d. h. sich in einem in bezug hierauf stationären Zustand befindet, ist hB = h: und das Ausgangssignal der zweiten Korrekturschaltung 8 ist gleich Null.
  • Das Ausgangssignal der zweiten Korrekturschaltung 8 durchläuft den Verstärker 9 mit dem Ver- stärkungsfaktor Kh und den Integrator 3. Das Signal am Ausgang des Integrators 3 entspricht dem Winkelabweichungssignal und ermöglicht es daher, kurzzeitige Abweichungen zu kompensieren. Dieses mit dem Integral des Winkelabweichungssignals kombinierte Signal liefert ein Steuersignal für den Neigungswinkel des Flugzeuges, das bis zu einer Flughöhe von 15 m genügend genau ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Führen von Luftfahrzeugen auf einem Gleitpfad bis in niedrige Flughöhen, in denen elektromagnetischen Signalen erhebliche Störeinflüsse überlagert sind, mit einem Empfänger, der die Gleitwinkelabweichung des Luftfahrzeuges von dem vorgegebenen Gleitpfad bestimmt und ein Gleitwinkelabweichungssignal erzeugt, sowie mit einem Verstärker und einem zu diesem Verstärker parallelen Integrator, die beide vom Empfängerausgang gesteuert werden und die an einen Addierer, der ein resultierendes Signal erzeugt, zwei Impulse abgeben, von denen das erste dem Gleitwinkelabweichungssignal proportional ist, während das zweite dem Zeitintegral des Gleitwinkelabweichungssignals entspricht, und mit einer vom Empfänger unabhängigen Steuerschaltung, die ein drittes, der Sinkgeschwindigkeit des Luftfahrzeuges proportionales Signal erzeugt, g ekennzeichnet durch eine Schaltvorrichtung, die den Verstärker (4) nach dem Erfassen des Gleitpfades abtrennt und das dritte Signal an den Eingang des Integrators (3) legt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung einen auf Vertikalbeschleunigungen ansprechenden Signalgenerator (34) sowie einen auf die Sinkgeschwindigkeit des Luftfahrzeuges ansprechenden zweiten Signalgenerator (30), ferner einen vom ersten und zweiten Signalgenerator (34, 30) gesteuerten zweiten Addierer (32) und ein Tiefpaßfilter (31) aufweist, wobei das Tiefpaßfilter (31) vom Addierer (32) gesteuert wird und ein störungsfreies Ausgangssignal erzeugt, das der augenblicklichen Sinkgeschwindigkeit entspricht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des ersten Signalgenerators (34) mit einer ersten Korrekturschaltung (33) und der Ausgang des Tiefpaßfilters (31) mit einer zweiten Korrekturschaltung (8) verbunden ist, wobei von den Korrekturschaltungen (33, 8) die Ruhezustandsfehler korrigiert werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 963 073, 1106609; USA.- Patentschriften Nr. 3 059 881, 3 081 969.
DEP1272A 1963-07-05 1964-07-04 Vorrichtung zum Fuehren von Luftfahrzeugen auf einem Gleitpfad Pending DE1272140B (de)

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US1272140XA 1963-07-05 1963-07-05

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Citations (4)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963073C (de) * 1952-05-14 1957-05-02 Sperry Rand Corp Blindlandeeinrichtung in Flugzeugen zur selbsttaetigen Steuerung laengs einer durch Bodenfunkeinrichtungen nach dem Leitstrahlprinzip festgelegten Anflugbahn
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