[go: up one dir, main page]

DE1272006B - Vorrichtung zur ziffernmaessigen Messwertanzeige an einer unbezifferten Messteilung - Google Patents

Vorrichtung zur ziffernmaessigen Messwertanzeige an einer unbezifferten Messteilung

Info

Publication number
DE1272006B
DE1272006B DEP1272A DE1272006A DE1272006B DE 1272006 B DE1272006 B DE 1272006B DE P1272 A DEP1272 A DE P1272A DE 1272006 A DE1272006 A DE 1272006A DE 1272006 B DE1272006 B DE 1272006B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scale
phase
scanning
photoelectric
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1272A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Klaus Heinecke
Dr Werner Holle
Werner Wiese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Original Assignee
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEL33298A external-priority patent/DE1187383B/de
Priority claimed from DEL34070A external-priority patent/DE1266519B/de
Application filed by Ernst Leitz Wetzlar GmbH filed Critical Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Publication of DE1272006B publication Critical patent/DE1272006B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/10Calibration or testing
    • H03M1/1009Calibration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Optical Transform (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur ziffernmäßigen Meßwertanzeige an einer unbezifferten Meßteilung Zusatz zur Anmeldung: L 33298 IX b/42 d -Auslegeschrift 1187 383 und zur Zusatz-Anmeldung: L 34070 IX b/42 d Auslegeschrift 1266 519 Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur ziffernmäßigen Meßwertanzeige an einer unbezifferten Meßteilung, bei der zur Steuerung eines die Einheiten des Maßstabes zählenden Zählwerkes ein nach dem Zweiphasenprinzip angetriebener Motor vorgesehen ist, und welche Mittel für die Feineinstellung enthält, die eine Korrektionseinrichtung steuern, nach Patentanmeldung L 33298 IXb/42d (deutsche Auslegeschrift 1187 383) und Patentanmeldung L 3407() IX b/42 d (deutsche Auslegeschrift 1266 519).
  • Bei den Vorrichtungen, die in den genannten Patentanmeldungen beschrieben sind, beruhen die Mittel für die Feineinstellung innerhalb eines Maßstabintervalls, die gleichzeitig eine Korrektionseinrichtung steuern, auf dem Prinzip des Nullabgleiches. Dabei können die Abgleichmittel entweder von Hand bedient oder in üblicher Weise selbsttätig geregelt werden (Stricheinfang). Nachteilig bei Anwendung dieses Meßprinzips ist es, daß bei bewegtem Maßstab dessen Position nicht sofort und fortlaufend abgelesen werden kann.
  • Der nachstehend, an Hand einiger Beispiele beschriebenen Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beseitigen. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Feinmessung eine Abtasteinrichtung vorhanden ist, die phasenstarr mit einer eine Zahlenfolge tragenden Anzeigeeinrichtung verbunden ist, und daß die von der Abtasteinrichtung gelieferten Impulse mindestens eine Stroboskoplampe steuern, derart, daß die Blitzlampe genau dann aufleuchtet, wenn die den Zwischenwert darstellende Zahl der Zahlenfolge eine bestimmte Lage vor der Stroboskoplampe erreicht hat.
  • Die Meßteilung wird kontinuierlich durch einen Lichtstrich nach Art einer Kippschwingung abgetastet, wobei die Kippamplitude gleich einem Maßstabsintervall oder einem geradzahligen Vielfachen davon ist. Die Anzeigeeinrichtung besteht aus einer Interpolationsskala, die phasenstarr und synchron mit dem Abfragestrich bewegt wird. Diese Skala wird in der Gegend eines feststehenden Ablesezeigers von einer Blitzlampe jeweils in dem Augenblick beleuchtet, in dem der Abfragestrich einen Maßstabstrich überstreicht. Vorzugsweise wird für die Abtasteinrichtung eine rotierende, mit einem um die Drehachse spiralförmig angeordneten Spalt versehene Scheibe verwendet und für die Anzeigevorrichtung eine synchron und phasenstarr dazu laufende kreisförmige Skalenleiter.
  • 13ei dieser Skala fallen Anfangs- und Endwert zusammen. Daraus ergibt sich eine Doppeldeutigkeit in der Anzeige auch dann, wenn man die in der Hauptanmeldung beschriebenen Korrektionseinrichtungen für das Grobzählwerk sinngemäß auf die nach der stroboskopischen Methode arbeitende Anordnung überträgt. Diese Doppeldeutigkeit wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch eliminiert, daß die Skala zumindest in der Nähe des Anfangswertes 00, der gleich dem Endwert 1,00 ist, zweifach vorhanden ist, und daß Umschaltmittel zum Ausschalten einer der beiden Skalen vorgesehen sind, die mit der Korrektionseinrichtung für das Grobzählwerk gekuppelt sind.
  • Das Grobzählwerk kann gemäß Hauptanmeldung durch einen Zweiphasenschrittmotor angetrieben werden, dessen Stellung der Stellung des Zählwerkes so zugeordnet ist, daß bei abgeschalteter Korrektion auf der Einerrolle zwei Ziffern gleichwertig sichtbar sind, wenn die Stellung des Schrittmotors dem letzten und ersten Viertel zweier aufeinander folgender Maßstabseinheiten entspricht. Das Korrektionsvorzeichen wird in Weiterentwicklung des Gegenstandes nach der Hauptanmeldung von einem durch die Anzeigescheibe betätigten Schalter gegeben. Dieser Schalter ist zweckmäßig als fotoelektrisch oder magnetisch gesteuerter Schalter ausgeführt.
  • Die zwei Phasen zum Antrieb des Schrittmotors können gemäß den Anordnungen nach der Hauptanmeldung durch ein auf dem Maßstab angebrachtes Hell-Dunkel-Raster erzeugt werden. In weiterer Ausgestaltung können sie auch durch phasenempfindliche Gleichrichter, Synchronschalter oder logisch äquivalente elektrische, fotoelektrische, magnetische oder mechanische Einrichtungen aus der Phasenlage zwischen den Stroboskopimpulsen und den Abfragephasen der Feinmeßeinrichtung abgeleitet werden, vorausgesetzt, daß die Abtastfrequenz relativ zur Maßstabsbewegung ausreichend hoch gewählt wird.
  • In weiterer Ausgestaltung läßt sich die Erfindung auch bei einem Maßstab anwenden, dessen Strichabstand gleich einem Vielfachen der von den Ziffern des Grobzählwerkes repräsentierten Längeneinheit ist.
  • Erwähnt sei noch, daß die Abtasteinrichtungen zur Vervollständigung mit einer an sich bekannten Einrichtung zur Nulleinstellung verbunden sein kann, die beispielsweise aus einer schwenkbaren Planparallelplatte besteht. Die Schwenkung dieser Platte kann elektrisch mittels eines Synchrongebers und -empfängers durchgeführt werden und vom Anzeigeort aus gesteuert werden. Am Zählwerk ist in diesem Fall ein mechanischer Nullsteller vorzusehen.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Ablesevorrichtung, bei der zur Gewinnung der Zweiphasensignale parallel zu den Maßstabstrichen ein Raster angeordnet ist, F i g. 1 a das Schaltelement 124, F i g. 1 b das Schaltelement 130, F i g. 2 eine Ableseeinrichtung, bei der die Phasensignale durch Herstellung eines Eigennetzes mit optomechanischer Speicherung gewonnen werden, F i g. 2 a das Schaltelement 172, F i g. 3 eine Ablesevorrichtung für einen 2-mm-Maßstab mit einem magnetisch gewonnenen Eigennetz und elektrischer Speicherung der Phasensignale, F i g. 3 a das Schaltelement 182, F i g. 3 b das Schaltelement 189, F i g. 4 eine Ablesevorrichtung, bei der die Phasensignale durch Steuerung des Stromnetzes erzeugt werden, F i g. 4 a das Schaltmittel 197, F i g. 4 b das Schaltmittel 203, F i g. 5 eine Anzeigevorrichtung, die ohne Verwendung mechanischer Korrektionsmittel die eindeutige Ablesung des Meßwertes mit Hilfe einer Pfeilmarkierung erlaubt.
  • In F i g. 1 trägt der Maßstab 1 Maßstabstriche 2 sowie ein Raster 3, das von einer Lampe 4 durch eine ; Linse 5 beleuchtet wird. Eine Linse 7 bildet das Raster 3 als Rasterbild 3' in die Bildebene 8 ab, in der zwei fotoelektrische Empfänger 107 und 108 in einem Abstand 2/4 zueinander angeordnet sind, wobei A. die Rasterperiode des von der Linse 7 entworfenen Ra- ; sterbildes 3' ist. Die fotoelektrischen Empfänger 107 und 108 sind im Schaltelement 124 (F i g. 1 a) mit den Kontakten 106' und 107' bzw. 108' und 109' eines Doppelschalters 110 verbunden, dessen weitere Kontakte 111 und 112 mit Kontakten 111' und 112' eines t zweiten Doppelschalters 124 verbunden sind, während Kontakte 107" und 108" dieses Schalters mit den fotoelektrischen Empfängern 107 und 108 in Verbindung stehen. Kontakte 116 und 117 führen schließlich zu Schmitt-Triggern 162 und 163, die einen e Schrittmotor 13 steuern, der über Zahnräder 15, 16 und 99 ein aus den Ziffernrollen 22, 23 und 24 sowie einer Marke 25 bestehendes Zählwerk 21 antreibt. Die Maßstabstriche 2 werden von einer Lampe 26 durch eine Linse 27 beleuchtet und von einer Linse 29 als Maßstabstriche 2' in der Bildebene 8 abgebildet. In dieser ist eine Scheibe 125 mit einem Spiralspalt 126 angeordnet, der eine Steigung aufweist, die dem Abstand zweier Maßstabstriche in der Bildebene 8 entspricht. Die Scheibe 125 ist auf einer Achse 127 befestigt und wird von einem aus einem Wechselstromnetz 196 gespeisten Synchronmotor 128 angetrieben. über dem Spiralspalt 126 ist ein fotoelektrischer Empfänger 129 angeordnet, der mit einer Schaltgruppe 130 und einem Thyratron 131 verbunden ist.
  • Ein gleichfalls aus dem Wechselstromnetz 196 gespeister Synchronmotor 132 treibt über eine Achse 1.33 eine Anzeigescheibe 134 an, die in kreisförmiger Anordnung zwei Zahlenfolgen 135 und 136 trägt. Die Zahlenfolge 135 beginnt mit dem Wert 1,00 und reicht bis etwa zum Wert 1,11, ist dann unterbrochen und wird erst wieder fortgesetzt durch die Werte 23, 24 usw. bis 99, wobei die Werte 99 und 1,00 aneinander anschließen. Den Werten 1,00 bis 30 ist eine von 00 bis 30 laufende zweite Zahlenfolge 136 konzentrisch zugeordnet. Vor der Anzeigescheibe 134 befindet sich eine Blende 137 mit Öffnungen 138 und 139, die aus den Zahlenfolgen 135 und 136 die jeweils anzuzeigenden Zahlen ausblenden. Hinter der Anzeigescheibe 134 sind in Höhe der Öffnung 138 eine Stroboskoplampe 140, in Höhe der Öffnung 139 eine Stroboskoplampe 141 und zwischen diesen beiden Lampen eine Blende 142 angeordnet. Die Stroboskoplampen 140 und 141 werden von Zündgeräten 143 und 144 gesteuert, die ihrerseits mit der Anode des Thyratrons 131 und einem Kondensator 145 in Verbindung stehen und durch den Schaltarm 146 eines Doppelschalters 147 über Kontakte 148, 149 und 150 abwechselnd angeschaltet werden können. Dem zweiten Schaltarm 151 des Schalters 147 sind Kontakte 152, 153 und 154 zugeordnet. Er schließt einen Stromkreis, der eine Batterie 155 sowie ein Relais 156 enthält, das den Doppelschalter 110 betätigt.
  • Hinter der Anzeigescheibe 134 ist ferner eine Blitzlampe 157 angeordnet. Diese beleuchtet eine in der Scheibe 134 befindliche bogenförmige Aussparung 158, die sich sektormäßig von der Zahl 00 bis etwa zur Zahl 27 erstreckt und bei entsprechender Stellung der Scheibe 134 das von der Blitzlampe 157 kommende Licht zum fotoelektrischen Empfänger 159 durchläßt. Die dann von diesem abgegebenen Signale erregen - nachdem sie in einem Schaltelement 160 umgeformt wurden - ein Relais 161, das den Doppelschalter 147 betätigt.
  • Die Funktionsweise der Anzeigeeinrichtung ist im einzelnen folgende: Die zum Antrieb des Motors 13 benötigten Zweiphasensignale werden durch Abtastung des Gitterbildes 3' mittels der fotoelektrischen Empfänger 107 und 108 gewonnen. Beim Rotieren der Scheibe 125 läuft der Spiralspalt 126 längs über die Abbildungen des Maßstabes in der Bildebene B. Da die Breite des Spiralspaltes 126 genau gleich der Breite der Maßstabstrichbilder 2' ist, kommt der Spiralspalt 126 pro Umdrehung einmal mit einem Maßstabstrichbild 2' zur Deckung. Hierbei erhält der fotoelektrische Empfänger 129 einen Lichtblitz von dreieckförmigem Intensitätsverlauf, dessen Maximum den Meßwert darstellt. Der Intensitätsverlauf des Lichtblitzes ändert sich nicht, wenn ein Maßstabstrich vom Ende des Spiralspaltes nur angeschnitten wird. In diesem Fall übernimmt der folgende Maßstabstrich mit dem Anfang des Spiralschlitzes in stetigem übergang die vollständige und unverformte Ausbildung des Dreieckverlaufes. Das Blitzereignis tritt bei ruhendem Maßstab immer bei gleicher Phasenlage des Synchronmotors 128 bzw. bei gleicher Winkelstellung der Spiralscheibe 125 ein. Wird der Maßstab 1 dagegen verschoben, so läuft die Phasenlage des Blitzereignisses proportional mit, und zwar bei Verschiebung um eine Maßstabeinheit um einen Winkel von 360°. Die von dem fotoelektrischen Empfänger 129 gelieferten Impulse werden verstärkt, durch zweimalige Differentiation in den Gliedern 130' und 130" der Schaltgruppe 130 (F i g. 1 b) in schmale Triggerimpulse umgewandelt und über das Thyratron 131 zur Zündung der Stroboskopblitzlampen 140 bzw. 141 benutzt, die die Skalen 135 bzw. 136 der Anzeigescheibe 134 beleuchten. Jedem Lichtblitz des »Senders« folgt gleichzeitig ein Lichtblitz der einen oder der anderen Stroboskoplampe des »Empfängers«. Da die Scheibe 125 und die Anzeigescheibe 134 mit Hilfe der Synchronmotore 128 und 132 phasenstarr umlaufen, kann die Phasenlage des »Sender«-Blitzes durch die CSffnung 138 von der Scheibe 134 abgelesen und damit die Verschiebung des Maßstabes 1 um hundertstel Teile der Maßstabeinheit festgestellt werden.
  • Die Entscheidung zwischen den Werten 0,00 und 1,00 wird automatisch getroffen. Die Blitzlampe 157 leuchtet mit der Blitzlampe 140 bzw. 141 im Takt auf und bringt das Relais 161 dann zum Ansprechen, wenn durch die Aussparung 158 Blitzimpulse empfangen werden. Der Auswahlvorgang läuft dabei folgendermaßen ab: Der augenblickliche Meßwert möge, wie es in der F i g. 1 dargestellt ist, bei 85 liegen. Der fotoelektrische Empfänger 159 bekommt kein Licht, das Relais 161 ist in Ruhestellung. Infolgedessen sind die Kontakte 149 und 150 durch den Schaltarm 146 miteinander verbunden, die Stroboskoplampe 141 ist kurzgeschlossen. Die Stroboskoplampe 140 dagegen beleuchtet die Skala 135 und macht den Wert 85 sichtbar. Wird nun der Maßstab 1 weitergeschoben, so erscheinen in der Öffnung 138 die Werte 86, 87 usw. und schließlich der Wert 1,00. Dies bedeutet, daß zum Meßwert, den das Zählwerk 21 anzeigt, eine Einheit hinzuzuzählen ist. Beim Zahlenwert 1,01 etwa erhält der fotoelektrische Empfänger 159 durch die Aussparung 158 hindurch Licht, erregt das Relais 161 und legt damit die Schaltarme 146 und 151 des Schalters 147 so um, daß die Kontakte 148 und 150 bzw. 153 und 152 miteinander verbunden werden. Dies hat zur Folge, daß die Lampe 140 erlischt, die Lampe 141 dagegen zündet und den Wert 01 der Zahlenfolge 136 sichtbar macht. Zu gleicher Zeit betätigt das Relais 1.56 den Doppelschalter 110, der die Korrektionsrichtung bestimmt und das Zählwerk 21 um eine Einheit vorwärts schaltet. Die Stroboskoplampe 141 bleibt bis etwa zum Wert 30 (Ende der Aussparung 158) in Tätigkeit; dann übernimmt wieder die Stroboskoplampe 140 die Anzeige.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 sitzt auf der die Scheibe 134, die hier ohne Aussparung ausgeführt ist, tragenden Achse 133 eine weitere Scheibe 164 mit einem halbkreisförmigen Schlitz 165 und einer weiteren Aussparung 166, die nach Form und Winkellage der Aussparung 158 nach F i g. 1 entspricht. Die Blitzlampe 157 beleuchtet durch eine Linse 167 die Scheibe 164 von rückwärts und schickt Licht auf die vor dem Schlitz 165 angeordneten, um 90° gegeneinander versetzten fotoelektrischen Empfängerpaare 168, 169 und 170, 171 sowie auf den vor der Aussparung 166 angeordneten fotoelektrischen Empfänger 159. Eine Schaltanordnung 172 (F i g. 2 a) steuert sowohl den Schrittmotor 13, der über die Zahnräder 15, 16 und 99 das Zählwerk 21 antreibt, als auch mittels eines Relais 14 die Korrektionseinrichtung. Die fotoelektrischen Empfänger 168 und 169 wirken auf einen bistabilen Multivibrator 173 derart ein, daß Impulse des fotoelektrischen Empfängers 168 den Multivibrator 173 in die eine Lage, Impulse vom Empfänger 169 dagegen in die andere Lage kippen. Entsprechend wirken die fotoelektrischen Empfänger 170 und 171 auf den Multivibrator 174 ein. Die Spannungen zwischen den Multivibratoren 173 und 174 bilden bei Verschiebung des Maßstabes 1 einen Viererzyklus im Sinn eines Drehfeldes, bei dem allerdings jeder Maßstabeinheit vier Schritte zugeordnet sind. Da aber im speziellen Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 nur zwei Schritte je Maßstabeinheit erwünscht sind, wird der Viererzyklus durch zwei Eccles-Jordan-Stufen 175 und 176 (bistabile Flip-Flops mit Impulsansteuerung, die Frequenzhalbierung bewirken) auf die doppelte Maßstabeinheit ausgedehnt. Mit den beiden Leitern des Schrittmotors 13 ist das mit einer Anzugsverzögerung 55 ausgerüstete Relais 14 verbunden.
  • Die Korrektionseinrichtung besteht aus zwei Elektromagnetspulen 49 und 50, in die ein T-förmiger Kern 48 eintaucht, der eine Gabel 105 trägt und der mittels Federn 51 und 52 an den beiden Spulen 49 und 50 befestigt ist. Die Wicklung der Spule 49 ist mit dem Kontakt 154 des Schalters 147, die Wicklung der Spule 50 mit dem Kontakt 153 verbunden. Die anderen Enden der Wicklungen der Elektromagnetspulen führen zu einer Quelle 53, die über den von dem Relais 14 betätigten Schalter 54 mit dem Kontakt 152 des Schalters 147 verbunden werden kann.
  • Die Wirkungsweise der Ableseeinrichtung ist völlig analog der Wirkungsweise der Ableseeinrichtung nach F i g. 1 und unterscheidet sich nur in der Gewinnung der Zweiphasensignale sowie der Anzeige des korrigierten Wertes der Einerrolle 22 des Zählwerkes 21 durch die Gabel 105. Die Anordnung wird ergänzt durch eine Planparallelplatte 177, die sich im Projektionsstrahlengang des Maßstabes befindet und die beispielsweise mittels eines Rändelgriffes 178 geschwenkt werden kann. Durch Schwenkung dieser Planparallelplatte läßt sich stets erreichen, daß in der Öffnung 139 die Zahl 00 erscheint und beleuchtet ist.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 wird ein Maßstab 1 a verwendet, bei dem der Abstand der Maßstabstriche 2a doppelt so groß wie die den Einerziffern des Grobzählwerkes 21 zugeordnete Längeneinheit ist. Auf der Achse 127 des Synchronmotors 128 sitzt eine Scheibe 125' mit einem Spiralspalt 126', der zweigängig ausgeführt ist und dessen Steigung halb so groß wie die Maßstabstrichabstände in der Maßstabbildebene 8 a ist. Die räumliche Ausdehnung des dieser Scheibe zugeordneten fotoelektrischen Empfängers 129' ist gleich dem Abstand der Maßstabstrichbilder 2a'. Infolge der zweiängigen Aus-C, führung des Spiralspaltes 126' wiederholt sich die Lage der Lichtblitze zur Phasenlage des Synchronmotors 128 bzw. zur Winkelstellung der Scheibe 125' bereits nach einer Verschiebung des Maßstabes la um einen halben Strichabstand. Die von dieser Abtasteinrichtung gelieferten Impulse zünden in bereits beschriebener Weise die Stroboskoplampe 140 bzw. 141.
  • Eine Anzeigescheibe 134', die auf der Achse 133 des Synchronmotors 132 sitzt, trägt in gleicher Anordnung wie bei den vorigen Ausführungsbeispielen die Anzeigescheibe 134, die beiden Skalen 135 und 136 sowie eine Magnetmarke 179, die von um 180° gegeneinander versetzten Magnetköpfen 180 und 181 abgetastet wird. Die in den Magnetköpfen 180 und 181 entstehenden Impulse werden einer Schaltanordnung 182 zugeführt, die ihrerseits den Schrittmotor 13 steuert. Der Schrittmotor ist über die Zahnräder 15 und 16 mit einem aus in einem Bügel 20 gelagerten Kegelrädern 17, 18 und 19 bestehenden Differentialgetriebe verbunden, das das Zählwerk 21 antreibt. Die Magnetmarke 179 wird ferner von einem Magnetkopf 183 abgetastet, der um 90° gegen die Magnetköpfe 180 und 181 versetzt angeordnet ist und seine Impulse einer Schaltanordnung 184 zuführt, die ihrerseits das Relais 161 betätigt.
  • Die Schaltanordnung 182 enthält, wie in F i g. 3 a dargestellt, zwei bistabile Multivibratoren 185 und 185', die durch die von den Magnetköpfen 180 und 181 gelieferten Impulse gekippt werden und um 90° phasenversetzte Rechteckspannungen erzeugen, deren Frequenz gleich der Hälfte der Umlauffrequenz der Scheibe 134' ist. Diese phasenversetzten Rechteckspannungen werden phasenempfindlichen Schaltern 186 und 186' zugeführt, die von den Impulsen des fotoelektrischen Empfängers 129' gesteuert werden und so den momentanen Wert der Rechteckspannungen auf zwei Speicher 187 und 187' übertragen. Die Ausgangsspannungen dieser Speicher bilden ein Zweiphasendrehfeld, das bei Verschiebung des Maßstabes la um einen Maßstabstrichabstand (doppelte Längeneinheit) einen Viererzyklus durchläuft. Die Ströme der nachgeschalteten Gleichstromverstärker 188 und 188' treiben dann den Schrittmotor 13 an und beeinflussen durch das Relais 14 die Korrektionseinrichtung.
  • Ähnlich erzeugt in der Schaltanordnung 184 (F i g. 3 b) ein monostabiler Multivibrator 190, der so ausgelegt ist, daß er nach etwa einem Drittel des Umlaufes der Scheibe 134' in seinen stationären Zustand zurückkippt, entsprechend der vom Magnetkopf 183 gelieferten Signale eine Rechteckspannung. Diese Rechteckspannung wird über einen phasenempfindlichen Schalter 191, der ebenfalls von den Innpulsen des fotoelektrischen Empfängers 129' gesteuert wird, einem Speicher 192 zugeführt. Der hier gespeicherte momentane Spannungswert steuert über einen Gleichstromverstärker 193 das gegebenenfalls mit einer Anzugsverzögerung 16Y ausgerüstete Relais 161.
  • Im übrigen entspricht die weitere Anordnung dei in F i g. 2 gezeigten Anordnung. Der Unterschied zwischen den beiden Anordnungen nach den F i g. 2 und 3 liegt in der Gewinnung und elektrischen Speicherung der Korrektionssignale sowie der Zweiphasensignale zum Antrieb des Schrittschaltmotors.
  • In F i g. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem im Gegensatz zum in F i g. 3 dargestellten die Korrektionssignale und die Zweiphasensignale zum Antrieb des Schrittmotors 13 aus einem Wechselstromnetz 196 gewonnen werden, das in üblicher Weise den Synchronmotor 128 mit der Scheibe 125' und den Synchronmotor 132 mit der Anzeigescheibe 134 speist.
  • In einer Schaltanordnung 197 (F i g. 4a) wird die vom Wechselstromnetz 196 gelieferte Wechselspannung einem bistabilen Multivibrator 198 sowie parallel dazu nach Drehung der Phase um 180° mittels eines Phasenschiebers 199' einem bistabilen Multivibrator 198' zugeführt. An den Ausgängen dieser beiden Multivibratoren entstehen so zwei um 90° phasenverschobene Rechteckspannungen halber Netzfrequenz, die phasenempfindlichen Schaltern 200 und 200' zugeleitet werden. Die Schalter 200 und 200' werden von den Impulsen des fotoelektrischen Empfängers 129', nachdem diese die Impulsformerstufe 130 durchlaufen haben, gesteuert, und es werden dadurch die momentanen Werte der phasenverschobenen Rechteckspannungen zwei Speichern 201 und 201' zugeführt. Die Ausgangsspannungen dieser Speicher 201 und 201' bilden ein Zweiphasendrehfeld, das bei Verschiebung des Maßstabes 1 a um einen Maßstabstrichabstand (doppelte Längeneinheit) einen Viererzyklus durchläuft. Die Ströme der nachgeschalteten Gleichstromverstärker 202 und 202' wirken auf den Schrittmotor 13 ein und betätigen das mit der Anzugsverzögerung 55 ausgerüstete Korrektionsrelais 14.
  • Die Korrektionsrichtung wird mittels der Schaltanordnung 203 (F i g. 4b) gewonnen. Die Spannung des Wechselstromnetzes 196 wird nach Drehung der Phase um 90° durch einen Phasenschieber 204 einem monostabilen Multivibrator 205 zugeführt, der so ausgelegt ist, daß er nach etwa einem Drittel des Umlaufs der Anzeigescheibe 134 in seinen stationären Zustand zurückkippt. Die so entstehende Rechteckspannung wird über einen phasenempfindlichen Schalter 206, der ebenfalls von den Impulsen des fotoelektrischen Empfängers 129' gesteuert wird, einem Speieher 207 zugeleitet. Die darin gespeicherte Momentanspannung steuert über einen Gleichstromverstärker 208 das gegebenenfalls mit der Anzugsverzögerung 161' ausgerüstete Relais 161, das einen Schalter 147' betätigt.
  • Die Anzeigevorrichtung besitzt bei diesem Ausführungsbeispiel nur eine Stroboskoplampe 140', die über das Thyratron 131 und ein Zündgerät 143' vom fotoelektrischen Empfänger 129' gezündet wird. Sie besitzt ferner eine vor dem Zählwerk 21 und der Anzeigescheibe 134 angeordnete, mit Fenstern 210, 211 und 212 versehene Blende 209, die von den Magnetspulen 49 und 50 mittels des T-förmigen Kernes 48 um eine Ziffernhöhe des Zählwerkes 21 sowie der Feinskalen 135 und 136 verschoben werden kann. Vor der Blende 209 ist eine Maske 213 mit Fenstern 214 und 215 angeordnet. Das Fenster 214 ist so ausgebildet, daß von der Einerrolle 22 des Zählwerkes 21 in Halbstellung die beiden gleichberechtigten Ziffern sichtbar sind, ferner je eine Ziffer der Zahlenrollen 23 und 24. Das Fenster 215 gibt Zahlen der Feinskalen 135 und 136 auf der Anzeigescheibe 134 frei. Das Blendenfenster 210, dessen Höhe etwa s/2 Ziffernhöhen entspricht, liegt hinter dem Maskenfenster 214. Die Blendenfenster 211 und 212, die um eine Ziffernhöhe gegeneinander versetzt sind, machen je nach Stellung der Blende 209 Zahlen der einen oder der anderen der beiden Feinskalen 135 oder 136 durch das Maskenfenster 215 hindurch sichtbar.
  • Der Korrektionsvorgang verläuft in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen analoger Weise. Dabei erfolgt die Ausschaltung einer der beiden Feinskalen 135 und 136 jedoch nicht durch Umschaltung von zwei Stroboskoplampen, sondern durch Verschiebung der Blende 209.
  • F i g. 5 schließlich zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Anzeige des korrigierten Wertes ohne mechanische Hilfsmittel erfolgt. Den Skalen 135' und 136' einer Anzeigescheibe 134", die im Gegensatz zu den Skalen 135 und 136 um eine Stelle gegeneinander versetzt sind, sind zwei Stroboskoplampen 140 und 1.41 zugeordnet, die in der bei den Ausführungsbeispielen F i g. 1, 2 oder 3 ausgeführten Weise gezündet und umgeschaltet werden. Vor der Anzeigescheibe 134" und dem Zählwerk 21 ist eine Maske 216 angeordnet, die mit Fenstern 217, 218 und 219 sowie mit Pfeilmarkierungen 220, 221, 222 und 223 versehen ist. Das Fenster 217 gibt die Zahlenrollen 22, 23 und 24 nach der in F i g. 4 beschriebenen Art frei, das Fenster 218 einen Ausschnitt der Skala 136' und das Fenster 219 einen Ausschnitt der Skala 135'.
  • Die Pfeilmarkierung gestattet ein eindeutiges Ablesen der Meßwerte. In der Anordnung nach F i g. 5 möge beispielsweise die hinter dem Fenster 219 sitzende Stroboskoplampe 140 blitzen, so daß im Fenster 219 der Wert 1,01 angezeigt wird. Mit Hilfe des Pfeiles 220 wird die Ziffer 5 auf der Einerrolle 22 des Zählwerkes 21 dem Feinwert zugeordnet. Es ergibt sich also der Wert 375 -I- 1,01 = 376,01. Blitzt jedoch die Stroboskoplampe 141- die Anordnung ist analog zu den bisherigen Ausführungsbeispielen so justiert, daß die Umschaltung der Lampen etwa bei den Feinwerten 01 und 30 erfolgt ---, so folgt mit Hilfe des Pfeiles 223 der Ablesewert 376,01 unmittelbar. Steht eine Ziffer der Einerrolle 22 mit den Ziffern der übrigen Rollen in einer Reihe, so liefert der Pfeil 221 bzw. 222 die Zuordnung zwischen Grob- und Feinanzeige.
  • Es ist noch zu erwähnen, daß an Stelle der gezeigten Scheibe mit Spiralspalt auch eine entsprechende Trommel oder ein anderes, eine Kippschwingung erzeugendes Bauelement verwendet werden kann.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur ziffernmäßigen Meßwertanzeige an einer unbezifferten Meßteilung, bei der zur Steuerung eines die Einheiten des Maßstabes zählenden Zählwerkes ein nach dem Zweiphasenprinzip angetriebener Motor vorgesehen ist, und welche Mittel für die Feinmessung enthält, die eine Korrektionseinrichtung steuern, nach Patentanmeldung L 33298 IXb/42d (deutsche Auslegeschrift 1187 383) und Patentanmeldung L 34070 IXb/42d (deutsche Auslegeschrift 1266519), dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Feinmessung eine Abtasteinrichtung vorhanden ist, die phasenstarr mit einer eine Zahlenfolge tragenden Anzeigeeinrichtung verbunden ist, und daß die von der Abtasteinrichtung gelieferten Impulse mindestens eine Stroboskoplampe steuern, derart, daß die Blitzlampe genau dann aufleuchtet, wenn die den Zwischenwert darstellende Zahl der Zahlenfolge eine bestimmte Lage vor der Stroboskoplampe erreicht hat.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Abtasteinrichtung eine mit einem spiralförmigen Spalt versehene rotierende Scheibe oder Trommel und ein mit ihr zusammenwirkender, ortsfester, fotoelektrischer Empfänger vorhanden sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung einen beispielsweise scheibenförmigen, drehbaren Träger aufweist, auf dem nebeneinander zwei Zahlenfolgen zur Feinanzeige des Meßergebnisses angebracht sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Maßstab, bei dem der Strichabstand der Längeneinheit des Maßstabes entspricht, sowie durch eine Scheibe, bei der das Steigungsmaß des spiralförmigen Spaltes der Längeneinheit des Maßstabes entspricht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Maßstab, bei dem der Strichabstand zwei Längeneinheiten des Maßstabes einschließt, sowie durch eine Abtastscheibe, bei der das Steigungsmaß des spiralförmigen Spaltes zwei Längeneinheiten des Maßstabes entspricht.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, bei welcher der Maßstab mit einem Raster verbunden ist, dessen Rasterkonstante das Einfache bzw. Doppelte des Strichabstandes beträgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugung der Zweiphasensignale für die Grobzählung in an sich bekannter Weise durch fotoelektrische Abtastung des Rasters mit zwei bzw. vier gegeneinander versetzt angeordneten fotoelektrischen Empfängern erfolgt.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugung der Zweiphasensignale für die Grobzählung in an sich bekannter Weise durch fotoelektrische Abtastung des Maßstabes mit zwei bzw. vier gegeneinander versetzt angeordneten fotoelektrischen Empfängern erfolgt. B. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugung der Zweiphasensignale durch Abtastung einer synchron mit der Abtast- bzw. Anzeigeeinrichtung umlaufenden, mit Steuermarken versehenen Scheibe erfolgt. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermarken in Form von Aussparungen gegeben sind, die von einer Blitzlampe im Rhythmus der von der Abtasteinrichtung gelieferten Impulse beleuchtet werden, und daß die von fotoelektrischen Empfängern durch die Aussparungen hindurch aufgenommenen Lichtimpulse unter Verwendung von Multivibratorstufen und gegebenenfalls Eccles-Jordan-Stufen zur Erzeugung von Zweiphasensignalen herangezogen werden. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuermarke ein halbkreisförmiger Schlitz und zur Abtastung vier um 90° gegeneinander versetzte fotoelektrische Empfänger vorgesehen sind. 11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermarke als Magnetmarke ausgebildet ist, die von Magnetköpfen abgetastet wird, und daß die von den Magnetköpfen gelieferten Signale in Multivibratorstufen phasenversetzte Schwingungen erzeugen, die durch die im Rhythmus der von der Abtasteinrichtung gelieferten Impulse mittels phasenempfindlicher Speicherelemente als Zweiphasensignale wirksam werden. 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugung der Zweiphasensignale für die Grobzählung durch ein Wechselstromnetz erfolgt, mit dem einerseits die Abtast- bzw. Anzeigeeinrichtung phasenstarr verbunden ist und das andererseits einem ersten phasenempfindlichen Schalter direkt sowie einem zweiten phasenempfindlichen Schalter mit einer 90°-Pasenverschiebung zugeführt wird, und daß diese phasenempfindlichen Schalter, denen elektrische Speicherelemente nachgeschaltet sind, im Rhythmus der von der Abtasteinrichtung gelieferten Impulse betätigt werden. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Motor für den Antrieb des Zählwerkes ein Schrittmotor vorhanden ist, dessen Stellung der Stellung des Zählwerkes derart zugeordnet ist, daß auf der Einerrolle zwei Ziffern als gleichwertig sichtbar sind, wenn die Stellung des Schrittmotors dem letzten und ersten Viertel zweier aufeinanderfolgender Maßstabeinheiten entspricht, und daß ferner eine Korrektionseinrichtung die abzulesende Ziffer der Einerrolle in Abhängigkeit vom Zwischenwert anzeigt. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrektionseinrichtung ein erstes, gegebenenfalls mit Anzugsverzögerung ausgerüstetes Relais enthält, das mit den fotoelektrischen Empfängern der für die Erzeugung der Zweiphasensignale vorgesehenen Abtasteinrichtung verbunden ist und daher anspricht, wenn die Stellung des Schrittmotors der zweideutigen Stellung der Einerrolle des Zählwerkes entspricht, und daß ein zweites, einen Doppelschalter steuerndes Relais vorhanden ist, dessen Ansprechen durch fotoelektrische oder magnetischeAbtastung entsprechender Marken gesteuert wird, die mit der Abtast- bzw. Anzeigeeinrichtung synchron umlaufen. 15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrektionseinrichtung einen Schaltmagneten enthält, der in an sich bekannter Weise ein zwischen Schrittmotor und Zählwerk angeordnetes Differentialgetriebe oder eine über der Einerrolle angeordnete Schwenkblende betätigt. 16. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrektionseinrichtung einen Schaltmagneten enthält, der eine mit einer feststehenden Maske zusammenwirkende Blende steuert, die, mit mehreren Fenstern versehen, sowohl dem Zählwerk als auch der Anzeigescheibe zugeordnet ist. 17. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrektionseinrichtung aus einer feststehenden, mit mehreren Fenstern versehenen Blende besteht, die mit Bezugszeigern ausgestattet ist. 18. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Relais gleichzeitig einen Umschalter zum wechselweisen Anschalten zweier, den beiden Zahlenfolgen der Anzeigeeinrichtung zugeordneter Stroboskoplampen steuert. 19. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung eine an sich bekannte Vorrichtung zur Nulleinstellung, beispielsweise eine schwenkbare Planparallelplatte, enthält.
DEP1272A 1959-05-23 1960-04-30 Vorrichtung zur ziffernmaessigen Messwertanzeige an einer unbezifferten Messteilung Pending DE1272006B (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL33298A DE1187383B (de) 1959-05-23 1959-05-23 Vorrichtung zur ziffernmaessigen Messwertanzeige an einer unbezifferten Messteilung
DEL34070A DE1266519B (de) 1959-05-23 1959-08-27 Vorrichtung zur ziffernmaessigen Messwertanzeige an einer unbezifferten Messteilung
DEL0036051 1960-04-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1272006B true DE1272006B (de) 1968-07-04

Family

ID=5661679

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1272A Pending DE1272006B (de) 1959-05-23 1960-04-30 Vorrichtung zur ziffernmaessigen Messwertanzeige an einer unbezifferten Messteilung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1272006B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008061723A1 (de) * 2008-10-21 2010-04-29 Johnson Controls Automotive Electronics Gmbh Anzeigeinstrument

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008061723A1 (de) * 2008-10-21 2010-04-29 Johnson Controls Automotive Electronics Gmbh Anzeigeinstrument
DE102008061723B4 (de) * 2008-10-21 2016-06-02 Johnson Controls Automotive Electronics Gmbh Anzeigeinstrument

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1034874B (de) Anordnung zum Messen des Drehwinkels von Wellen, die um weniger als 360íÒ gegenueber einer Bezugsstellung gedreht werden
DE2213171A1 (de) Vorrichtung zum Ausrichten zweier Gegenstände
CH369907A (de) Vorrichtung zum Anzeigen und Registrieren, vorzugsweise für rechnende Waagen
DE3519433A1 (de) Programmierter blendenverschluss
DE962940C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Messung paralleler Kanten an feststehendem oder durchlaufendem Gut, vorzugsweise bandfoermigem Gut
DE844076C (de) Ablesevorrichtung fuer photoelektrische Mikroskope
DE1272006B (de) Vorrichtung zur ziffernmaessigen Messwertanzeige an einer unbezifferten Messteilung
DE2508376B2 (de)
DE2602281A1 (de) Laufbildkamera
DE1159174B (de) Vorrichtung zum Messen der gegenseitigen Lage zweier Objekte
CH273999A (de) Verfahren zur Messung physikalischer Grössen durch Vergleich mit gleichartigen, zeitlich variablen Vergleichsgrössen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
DE1296831B (de) Vorrichtung zur Entzerrung des Anzeigesignals eines Messgeraetes fuer die Stoffuntersuchung
DE2551940A1 (de) Schaltungsanordnung zur automatischen belichtungszeitsteuerung fuer eine photographische kamera
DE576268C (de) Einrichtung zur Fernablesung, Fernregistrierung usw. einer sich aendernden physikalischen oder chemischen Groesse
DE872757C (de) Einrichtung zur Darstellung von Schriftzeichen, wie Ziffern, Buchstaben u. dgl.
DE2753208A1 (de) Blitzbelichtungssteuervorrichtung
DE977471C (de) Anordnung zum Messen und Steuern der Bewegung von Maschinen, insbesondere von Werkzeugmaschinen
DE2237138C3 (de) Winkelmesser
DE540509C (de) Einrichtung zur elektrischen UEbertragung von Winkeln oder anderen Groessen
DE517008C (de) Synchronisiereinrichtung, insbesondere fuer Bildtelegraphie und Fernseher
DE2361903C3 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur relativen Verdrehung zweier rotierender Trommeln von Reproduktionsgeräten
CH265023A (de) Elektrische Einrichtung zur Steuerung eines Vorganges nach einem vorbestimmten Verlauf.
DE1423569A1 (de) Ablesegeraet fuer Massstaebe
DE1163436B (de) Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Einstellen eines Maschinenteils
DE504715C (de) Vorrichtung zur Fernuebermittlung einer Gruppe von Anzeigen unter Verwendung einer Leuchtroehre