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DE1272089B - Verfahren und Vorrichtung zum Oberflaechenbearbeiten von Rohlingen fuer Turbinenschaufeln oder Propellerfluegel - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Oberflaechenbearbeiten von Rohlingen fuer Turbinenschaufeln oder Propellerfluegel

Info

Publication number
DE1272089B
DE1272089B DE19641272089 DE1272089A DE1272089B DE 1272089 B DE1272089 B DE 1272089B DE 19641272089 DE19641272089 DE 19641272089 DE 1272089 A DE1272089 A DE 1272089A DE 1272089 B DE1272089 B DE 1272089B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blank
milling
copy
blanks
hub
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641272089
Other languages
English (en)
Inventor
Sten Gunnar Winquist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nydqvist and Holm AB
Original Assignee
Nydqvist and Holm AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nydqvist and Holm AB filed Critical Nydqvist and Holm AB
Priority to DE19641272089 priority Critical patent/DE1272089B/de
Publication of DE1272089B publication Critical patent/DE1272089B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
    • B23C3/16Working surfaces curved in two directions
    • B23C3/18Working surfaces curved in two directions for shaping screw-propellers, turbine blades, or impellers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Oberflächenbearbeiten von Rohlingen für Turbinenschaufeln oder Propellerflügel Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Oberfiächenbearbeiten von Rohlingen für Turbinenschaufeln oder Propellerflügel durch Kopierfräsen und nachfolgendes Schleifen.
  • Derartige Bearbeitung solcher Rohlinge in einer Kopierfräsmaschine oder in einer Kopierhobelmaschine unter Anwendung von beispielsweise hydraulischen Servosystemen, welche das Werkzeug in übereinstimmung mit der Abtastung eines Kopiermodells durch einen Kopierstift steuern, ist bekannt.
  • Ferner ist bekannt, daß durch die Anwendung von mehreren Werkzeugen und die gleichzeitige Bearbeitung des Werkstücks auf beiden Seiten eine große Bearbeitungskapazität erreicht werden kann. Dabei läßt man zweckmäßigerweise beide Werkzeuge ein und dieselbe Stelle des Werkstücks gleichzeitig bearbeiten, weil dadurch ein Einfedern des Werkstücks vermieden wird.
  • Nach der Bearbeitung durch Fräsen oder Hobeln muß das Werkstück geschliffen werden, was entweder von Hand oder in einer besonderen Schleifmaschine geschehen kann.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht in der Schaffung eines Verfahrens der eingangs genannten Art, welches größere Arbeitsgeschwindigkeit und größere Genauigkeit erlaubt als die bekannten Bearbeitungsverfahren.
  • Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß von zwei um 180° zueinander versetzt um eine waagerechte Achse im Gewicht gegeneinander ausgeglichen drehbar angeordneten Rohlingen zuerst ein Rohling kopiergefräst wird, daß danach nach Drehen beider Rohlinge um 180° um die Achse der zweite Rohling kopiergefräst wird, während gleichzeitig der erste Rohling durch Schleifen fertig bearbeitet wird, wonach an Stelle des ersten fertig bearbeiteten Rohlings ein dritter Rohling angeordnet wird, welcher nach Drehen zusammen mit dem zweiten Rohling um 180° um die Achse kopiergefräst wird, während gleichzeitig der zweite Rohling durch Schleifen fertig bearbeitet wird, und gegebenenfalls so fort.
  • Eine vorteilhafte Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens zeichnet sich nach der Erfindung dadurch aus, daß eine um eine waagerechte Achse drehbare Nabe mit zwei um 180° zueinander versetzt angeordneten Aufspannplatten für je einen Rohling versehen ist, daß auf einer Seite der Nabe je eine Fräsvorrichtung für jede der beiden Oberflächen, zu den Fräsvorrichtungen um 180° versetzt auf der anderen Seite je eine Schleifvorrichtung für jede der beiden Oberflächen angeordnet sind und daß eine Kopiereinrichtung vorgesehen ist, die zwei gleiche Schablonen für das Kopierfräsen gleichsinnig drehbar wie die Nabe aufweist.
  • Die Erfindung wird im folgenden näher beschrieben unter Bezugnahme auf die Zeichnung, die in einer perspektivischen Darstellung eine erfindungsgemäße Vorrichtung zeigt.
  • Die Vorrichtung enthält eine Nabe 1, die drehbar in zwei Konsolen 2 und 3 gelagert ist. Die Nabe 1 wird von einem Motor 4 über ein Vorgelege 5 angetrieben, welches in der Zeichnung als einfaches Zahnradgetriebe dargestellt wurde, jedoch vorzugsweise als stufenloses Getriebe ausgelegt werden kann. Auf der Nabe 1 ist eine Aufspannplatte 6 angebracht, auf der ein Rohling 7 zur Fertigung einer Kaplanturbinenschaufel aufgespannt ist. Auf der diametral zur Nabe 1 gegenüberliegenden Seite befindet sich ebenfalls eine Aufspannplatte, auf der ein Schaufelrohling 8 aufgespannt ist. Die Konsolen 2 und 3 sind in einem Fundament verankert, welches eine Grube 9 im Werkstattboden bildet. Die beiden Rohlinge 7 und 8 sind im selben Abstand voneinander angeordnet, den die fertigen Schaufeln nach der Montage auf der Achse der fertigen Kaplanturbine einnehmen.
  • 1.0 und 10 a sind zwei Fräsvorrichtungen, von denen jede aus einem Motor besteht, der ein Fräswerkzeug antreibt. Die Fräsvorrichtung 10 ist auf einem Querschlitten 11 montiert, welcher von einer nicht gezeigten hydraulischen Vorschubanordnung herkömmlicher Art bewegt wird. Die jeweilige Lage des Querschlittens 11 wird von einem Drehmelder 12 registriert. Der Querschlitten 11 ist auf einem Längsschütten 13 montiert, welcher auf einer Bodenprismenführung 14 gelagert und gleichfalls mit einer nicht gezeigten hydraulischen Vorschubanordnung versehen ist. Die jeweilige Lage des Längsschlittens 13 auf der Prismenführung 14 wird mittels eines Drehmelders 15 registriert, welcher mit einem Zahnrad 16 versehen ist, das im Eingriff mit einer Zahnstange 17 steht.
  • Die Fräsvorrichtung 10 a ist in der entsprechenden Weise gelagert.
  • Auf einer Achse 18, die eine Verlängerung der Achse der Nabe 1 bildet, sind zwei Kopiermodelle 19 und 20 im Verhältnis zur Achse 18 diametral einander gegenüberliegend angeordnet. Eine Kopiervorrichtung, welche der Abtastung der Modelle 19 und 20 dient und die als Miniatur der großen Prismen und der Quer- und Längsschlitten der Vorrichtung ausgebildet ist, umfaßt zwei Kopierstifthalter 21 und 22, von denen Kopierstifthalter 21 auf einem Querschlitten 23 gelagert ist, der hydraulisch gesteuert und seinerseits auf einem hydraulisch gesteuerten Längsschlitten 24 gelagert ist, der auf einer Prismenführung 25 auf einer im Werkstattboden verankerten Konsole 26 angeordnet ist. Der Querschlitten 23 und der Längsschlitten 24 werden von Drehmeldern 27 und 28 gesteuert.
  • Ein Vibrationsdämpfer 29, bestehend aus einer doppeltkonischen Gummirolle 30, ist dazu vorgesehen, während des Bearbeitungsvorgangs in Kontakt mit der Kante des Schaufelrohlings 7 bzw. 8 gebracht zu werden und dadurch eine einseitige Bearbeitung ohne das Risiko von Federungs- oder Schwingungserscheinungen zu ermöglichen. Die Gummirolle 30 kann durch hydraulischen Druck in Richtung zur Nabe 1 bewegt werden.
  • 31 und 32 sind zwei gegenläufig und parallel zur Nabe 1 verschiebbare Schleifvorrichtungen. Ihre axialen Stellungen können in hier nicht gezeigter herkömmlicher Weise mit Hilfe von Druckluftvorrichtungen geregelt werden.
  • Ein Einstellwerkzeug 33 zur Einstellung der Fräsvorrichtungen 10 und 10 a ist auf der Nabe 1 angebracht. Ein ähnliches Einstellwerkzeug 34 für die Kopierstifthalter 21 und 22 ist auf der Achse 18 angebracht.
  • 35 ist eine hydraulische Pumpe, die Drucköl zu den Antriebssystemen der Fräsvorrichtungen und Kopierstifthalter fördert. 36 ist ein Bedienungspult, von dem aus die Arbeit der Vorrichtung von Hand gesteuert werden kann. ; Die Vorrichtung arbeitet auf folgende Weise: Im Anschluß an das Aufspannen der Schaufelrohlinge 7 und 8 und der Modelle 19 und 20 werden die Fräsvorrichtungen 10 und 10 a gegen das Einstellwerkzeug 33 und die Kopierstifthalter 21 und 22 gegen ; das Einstellwerkzeug 34 ausgerichtet.
  • Sodann wird Rohling 7 dadurch bearbeitet, daß die Nabel gedreht wird, bis Rohling 7 die Fräsvorrichtungen 10 und 10 a durchläuft. Die Lagen der Fräsvorrichtungen werden von den Lagen der Kopierstifthalter 21 und 22 mit Hilfe eines nicht gezeigten elektrohydraulischen Servosystems herkömmlicher Art gesteuert.
  • Der Rohling 7 ist nach dem Fräsen mit dem Modell 19 konform. Während des Fräsens des ersten Rohlings sind die Schleifvorrichtungen 31 und 32 außer Funktion.
  • Nach Beendigung des Fräsvorgangs für Rohling 7 wird Nabe 1 um 180° gedreht und mit dem Fräsen des Rohlings 8 begonnen, wobei Modell 20 als steuerndes Organ dient. Gleichzeitig beginnen die Schleifvorrichtungen 31 und 32 mit dem Schleifen des gefrästen Rohlings 7 auf die gewünschte Oberflächengüte.
  • Nach Fertigfräsen von Rohling 8 wird Nabe 1 wieder um 180° gedreht, worauf Rohling 7 abmontiert und durch einen neuen Rohling ersetzt wird. Während des Fräsens des neuen Rohlings wird Rohling 8 geschliffen.
  • Die Vorrichtung ist in bekannter Weise auf verschiedene Maßstäbe zwischen Rohling und Modell einstellbar.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Oberflächenbearbeiten von Rohlingen für Turbinenschaufeln oder Propellerflügel durch Kopierfräsen und nachfolgendes Schleifen, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei um 180° zueinander versetzt tun eine waagerechte Achse im Gewicht gegeneinander ausgeglichen drehbar angeordneten Rohlingen zuerst ein Rohling kopiergefräst wird, daß danach nach Drehen beider Rohlinge um 180° um die Achse der zweite Rohling kopiergefräst wird, während gleichzeitig der erste Rohling durch Schleifen fertig bearbeitet wird, wonach an Stelle des ersten fertig bearbeiteten Rohlings ein dritter Rohling angeordnet wird, welcher nach Drehen zusammen mit dem zweiten Rohling um 180° um die Achse kopiergefräst wird, während gleichzeitig der zweite Rohling durch Schleifen fertig bearbeitet wird, und gegebenenfalls so fort.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine um eine waagerechte Achse drehbare Nabe (1) mit zwei um 180° zueinander versetzt angeordneten Aufspannplatten (6) für je einen Rohling (7, 8) versehen ist, daß auf einer Seite der Nabe (1) je eine Fräsvorrichtung (10, 10a) für jede der beiden Oberflächen, zu den Fräsvorrichtungen (10, 10a) um 180° versetzt auf der anderen Seite je eine Schleifvorrichtung (31, 32) für jede der beiden Oberflächen angeordnet sind und daß eine Kopiereinrichtung (19 bis 28) vorgesehen ist, die zwei gleiche Modelle (19, 20) für das Kopierfräsen gleichsinnig drehbar wie die Nabe (1) aufweist.
DE19641272089 1964-01-08 1964-01-08 Verfahren und Vorrichtung zum Oberflaechenbearbeiten von Rohlingen fuer Turbinenschaufeln oder Propellerfluegel Pending DE1272089B (de)

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