DE1271829B - Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in Brueckenschaltung - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in BrueckenschaltungInfo
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Description
- Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in Brückenschaltung Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in Brückenschaltung, bei der nach dem Anziehen des Magnetankers mittels Schaltern die der einen Halbwelle zugeordneten Gleichrichterzweige der Brückenschaltung aufgetrennt werden und ein Widerstand eingeschaltet wird.
- Ein Gleichstromzugmagnet benötigt zum Halten des angezogenen Magnethalters nur einen Bruchteil der zum Anzug nötigen Erregerleistung. Die zugeführte Leistung wird als Verlustleistung in Wärme umgewandelt, die Erregerwicklung muß deshalb bei Dauerbetrieb für die zum Anzug notwendige Leistung bemessen sein. Der Magnet wird unnötig groß und verbraucht unnötig elektrische Energie.
- Um gleiche Zugkräfte mit einem kleineren Magneten zu erhalten und um den unnötigen Stromverbrauch zu vermindern, ist bisher eine Sparschaltung verwendet worden, bei der nach dem Anziehen des Magnetankers ein Vorwiderstand in den Stromkreis der Erregerspule eingeschaltet wird. Ein Teil der zugeführten Leistung wird in diesem Vorwiderstand in Wärme umgewandelt.
- Im Zusammenhang mit durch Vollweg-Gleichrichter gespeisten Zugmagneten ist eine Schaltung bekannt, bei der nach dem Anziehen des Magnetankers die jeweils dem gleichen Halbwellenstromkreis zugeordneten Gleichrichterzweige der Brückenschaltung aufgetrennt werden und gleichzeitig in den einen der aufgetrennten Zweige parallel zur Trennstelle ein Widerstand eingeschaltet wird.
- Bei dieser Anordnung wird die Erregerspule nach dem Anziehen des Magnetankers nur noch während einer Halbperiode wie in Einweg-Gleichrichterschaltung erregt. Während der folgenden stromlosen Halbperiode fließt die in der Erregerwicklung gespeicherte Energie als Strom über zwei der Gleichrichter und über den der einen Unterbrechungsstelle parallel geschalteten Widerstand.
- Die Sparschaltung wird hierbei durch das Umschalten von Vollweg- auf Einweg-Gleichrichtung unter Ausnutzung der in der Spule gespeicherten Energie erreicht. Der Widerstand dient nur zur Einstellung des gewünschten Haltestroms. Nachteilig ist, daß die Anordnung einen pulsierenden Gleichstrom hoher Welligkeit liefert, der Magnet in Sparschaltung zum Brummen neigt, der Schaltungsaufwand und damit die Störanfälligkeit groß sind und zwei elektrisch voneinander isolierte Kontakte notwendig sind.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in Brückenschaltung zu schaffen, die bei geringerem Schaltungsaufwand in Sparschaltung einen Gleichstrom geringer Welligkeit liefert. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Widerstand außerhalb der Brückenschaltung im Stromkreis der Erregerspule des Magneten liegt und die beiden Schalter mechanisch miteinander verbunden sind. Dadurch wird die Erregerspule unmittelbar durch den vorgeschalteten Widerstand gespeist, wodurch sich eine wünschenswerte Einebnung der Halbwellenströme ergibt. Auf diese Weise wird das störende Brummen des Magneten bei eingeschalteter Sparschaltung weitgehend aufgehoben. In den Einspeisungspausen wird der Widerstand hingegen vom Ausgleichsstrom im Spulenkreis überbrückt.
- Hierbei ist der zum Halten des Magnetankers benötigte Strom durch Wahl des Widerstandes einstellbar. Eine solche Schaltung hat vor allem den Vorteil, daß der Widerstand mittels eines Dreipunktschalters einschaltbar ist.
- Die Erfindung ist in den F i g. 1 und 2 der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 wird nach dem Anlegen einer Wechselspannung an die Klemmen 1 und 2 die Erregerspule 10 des Zugmagneten über die Gleichrichter 3 bis 6 von beiden Halbwellen des Wechselstroms in gleicher Richtung durchflossen. Beim Öffnen der Sparschalter 8 und 9 nach Anzug des Magnetankers wird ein Gleichrichter 2 durch den Schalter 8 aufgetrennt. Gleichzeitig wird durch öffnen des Schalters 9 ein Widerstand 7 in den Stromkreis der Erregerspule 10 eingeschaltet.
- Nach dem Auftrennen der Brückenschaltung durch den Schalter 8 und nach dem Einschalten des Widerstandes 7 in den Spulenstromkreis fließt die speisende Halbwelle von der Klemme 1 über den Gleichrichter 3, den Widerstand 7, über die Erregerspule 10 und den Gleichrichter 6 zurück nach der Klemme 2. Der Strom der speisenden Halbwelle wird also bereits durch den Widerstand 7 vermindert. Da der geöffnete Schalter 8 in der folgenden Halbperiode eine Speisung der Spule verhindert, fließt die in der Erregerspule 10 gespeicherte Energie über die Gleichrichter 3 und 4 und den Widerstand 7 zur Spule zurück. Der Widerstand wird also im Gegensatz zu der bekannten Schaltung während beider Halbperioden vom Strom durchflossen. Da der Strom durch die Spule 10 in Sparschaltung bereits während der speisenden Halbperiode durch den Widerstand 7 vermindert wird, ist auch die in dieser gespeicherte Energie geringer. Die Welligkeit des gesamten Stroms kann durch geeignete Bemessung des Widerstandes der geringeren Welligkeit bei Vollweg-Gleichrichtung angepaßt werden. Der gespeiste Magnet arbeitet mit großer Brummfreiheit. Der zum Halten z. B. eines Schützes benötigte Strom kann noch weiter vermindert werden als bei der bekannten Anordnung.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 sind die beiden Schalter 8 und 9 zu einem Dreipunktschalter 11 zusammengefaßt, der in Abhängigkeit von dem Zugmagneten gesteuert wird.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in Brückenschaltung, bei der nach dem Anziehen des Magnetankers mittels Schaltern die der einen Halbwelle zugeordneten Gleichrichterzweige der Brückenschaltung aufgetrennt werden und ein Widerstand eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (7) außerhalb der Brückenschaltung im Stromkreis der Erregerspule (10) des Magneten liegt und die beiden Schalter (8, 9 bzw. 11) mechanisch miteinander verbunden sind.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Halten des Magnetankers benötigte Strom durch Wahl des Widerstandes (7) einstellbar ist.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (7) mittels eines Dreipunktschalters (11) einschaltbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1074 754.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19631271829 DE1271829B (de) | 1963-02-05 | 1963-02-05 | Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in Brueckenschaltung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19631271829 DE1271829B (de) | 1963-02-05 | 1963-02-05 | Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in Brueckenschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1271829B true DE1271829B (de) | 1968-07-04 |
Family
ID=5661597
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19631271829 Pending DE1271829B (de) | 1963-02-05 | 1963-02-05 | Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in Brueckenschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1271829B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2516697A1 (fr) * | 1981-11-17 | 1983-05-20 | Telemecanique Electrique | Circuit d'alimentation d'un electro-aimant, comportant une seule bobine et des resistances de reduction |
| FR2596572A1 (fr) * | 1986-04-01 | 1987-10-02 | Mecalectro | Dispositif economiseur de courant pour electro-aimant alimente par un pont redresseur a double alternance |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1074754B (de) * | 1960-02-04 | Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft, Berlin Und Erlangen | Schaltungsanordnung zur Speisung von Gleichstromzugmagneten aus einer Wechselspannungsquelle |
-
1963
- 1963-02-05 DE DE19631271829 patent/DE1271829B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1074754B (de) * | 1960-02-04 | Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft, Berlin Und Erlangen | Schaltungsanordnung zur Speisung von Gleichstromzugmagneten aus einer Wechselspannungsquelle |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2516697A1 (fr) * | 1981-11-17 | 1983-05-20 | Telemecanique Electrique | Circuit d'alimentation d'un electro-aimant, comportant une seule bobine et des resistances de reduction |
| DE3240744A1 (de) * | 1981-11-17 | 1983-05-26 | La Télémécanique Electrique, 92000 Nanterre, Hauts-de-Seine | Schaltungsanordnung zur speisung eines elektromagneten mit reduktionswiderstaenden und einer einzigen spule |
| FR2596572A1 (fr) * | 1986-04-01 | 1987-10-02 | Mecalectro | Dispositif economiseur de courant pour electro-aimant alimente par un pont redresseur a double alternance |
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