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DE1271829B - Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in Brueckenschaltung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in Brueckenschaltung

Info

Publication number
DE1271829B
DE1271829B DE19631271829 DE1271829A DE1271829B DE 1271829 B DE1271829 B DE 1271829B DE 19631271829 DE19631271829 DE 19631271829 DE 1271829 A DE1271829 A DE 1271829A DE 1271829 B DE1271829 B DE 1271829B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
excitation coil
rectifiers
resistor
magnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631271829
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Mais
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metzenauer and Jung GmbH
Original Assignee
Metzenauer and Jung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metzenauer and Jung GmbH filed Critical Metzenauer and Jung GmbH
Priority to DE19631271829 priority Critical patent/DE1271829B/de
Publication of DE1271829B publication Critical patent/DE1271829B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/18Circuit arrangements for obtaining desired operating characteristics, e.g. for slow operation, for sequential energisation of windings, for high-speed energisation of windings
    • H01F7/1805Circuit arrangements for holding the operation of electromagnets or for holding the armature in attracted position with reduced energising current

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in Brückenschaltung Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in Brückenschaltung, bei der nach dem Anziehen des Magnetankers mittels Schaltern die der einen Halbwelle zugeordneten Gleichrichterzweige der Brückenschaltung aufgetrennt werden und ein Widerstand eingeschaltet wird.
  • Ein Gleichstromzugmagnet benötigt zum Halten des angezogenen Magnethalters nur einen Bruchteil der zum Anzug nötigen Erregerleistung. Die zugeführte Leistung wird als Verlustleistung in Wärme umgewandelt, die Erregerwicklung muß deshalb bei Dauerbetrieb für die zum Anzug notwendige Leistung bemessen sein. Der Magnet wird unnötig groß und verbraucht unnötig elektrische Energie.
  • Um gleiche Zugkräfte mit einem kleineren Magneten zu erhalten und um den unnötigen Stromverbrauch zu vermindern, ist bisher eine Sparschaltung verwendet worden, bei der nach dem Anziehen des Magnetankers ein Vorwiderstand in den Stromkreis der Erregerspule eingeschaltet wird. Ein Teil der zugeführten Leistung wird in diesem Vorwiderstand in Wärme umgewandelt.
  • Im Zusammenhang mit durch Vollweg-Gleichrichter gespeisten Zugmagneten ist eine Schaltung bekannt, bei der nach dem Anziehen des Magnetankers die jeweils dem gleichen Halbwellenstromkreis zugeordneten Gleichrichterzweige der Brückenschaltung aufgetrennt werden und gleichzeitig in den einen der aufgetrennten Zweige parallel zur Trennstelle ein Widerstand eingeschaltet wird.
  • Bei dieser Anordnung wird die Erregerspule nach dem Anziehen des Magnetankers nur noch während einer Halbperiode wie in Einweg-Gleichrichterschaltung erregt. Während der folgenden stromlosen Halbperiode fließt die in der Erregerwicklung gespeicherte Energie als Strom über zwei der Gleichrichter und über den der einen Unterbrechungsstelle parallel geschalteten Widerstand.
  • Die Sparschaltung wird hierbei durch das Umschalten von Vollweg- auf Einweg-Gleichrichtung unter Ausnutzung der in der Spule gespeicherten Energie erreicht. Der Widerstand dient nur zur Einstellung des gewünschten Haltestroms. Nachteilig ist, daß die Anordnung einen pulsierenden Gleichstrom hoher Welligkeit liefert, der Magnet in Sparschaltung zum Brummen neigt, der Schaltungsaufwand und damit die Störanfälligkeit groß sind und zwei elektrisch voneinander isolierte Kontakte notwendig sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in Brückenschaltung zu schaffen, die bei geringerem Schaltungsaufwand in Sparschaltung einen Gleichstrom geringer Welligkeit liefert. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Widerstand außerhalb der Brückenschaltung im Stromkreis der Erregerspule des Magneten liegt und die beiden Schalter mechanisch miteinander verbunden sind. Dadurch wird die Erregerspule unmittelbar durch den vorgeschalteten Widerstand gespeist, wodurch sich eine wünschenswerte Einebnung der Halbwellenströme ergibt. Auf diese Weise wird das störende Brummen des Magneten bei eingeschalteter Sparschaltung weitgehend aufgehoben. In den Einspeisungspausen wird der Widerstand hingegen vom Ausgleichsstrom im Spulenkreis überbrückt.
  • Hierbei ist der zum Halten des Magnetankers benötigte Strom durch Wahl des Widerstandes einstellbar. Eine solche Schaltung hat vor allem den Vorteil, daß der Widerstand mittels eines Dreipunktschalters einschaltbar ist.
  • Die Erfindung ist in den F i g. 1 und 2 der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 wird nach dem Anlegen einer Wechselspannung an die Klemmen 1 und 2 die Erregerspule 10 des Zugmagneten über die Gleichrichter 3 bis 6 von beiden Halbwellen des Wechselstroms in gleicher Richtung durchflossen. Beim Öffnen der Sparschalter 8 und 9 nach Anzug des Magnetankers wird ein Gleichrichter 2 durch den Schalter 8 aufgetrennt. Gleichzeitig wird durch öffnen des Schalters 9 ein Widerstand 7 in den Stromkreis der Erregerspule 10 eingeschaltet.
  • Nach dem Auftrennen der Brückenschaltung durch den Schalter 8 und nach dem Einschalten des Widerstandes 7 in den Spulenstromkreis fließt die speisende Halbwelle von der Klemme 1 über den Gleichrichter 3, den Widerstand 7, über die Erregerspule 10 und den Gleichrichter 6 zurück nach der Klemme 2. Der Strom der speisenden Halbwelle wird also bereits durch den Widerstand 7 vermindert. Da der geöffnete Schalter 8 in der folgenden Halbperiode eine Speisung der Spule verhindert, fließt die in der Erregerspule 10 gespeicherte Energie über die Gleichrichter 3 und 4 und den Widerstand 7 zur Spule zurück. Der Widerstand wird also im Gegensatz zu der bekannten Schaltung während beider Halbperioden vom Strom durchflossen. Da der Strom durch die Spule 10 in Sparschaltung bereits während der speisenden Halbperiode durch den Widerstand 7 vermindert wird, ist auch die in dieser gespeicherte Energie geringer. Die Welligkeit des gesamten Stroms kann durch geeignete Bemessung des Widerstandes der geringeren Welligkeit bei Vollweg-Gleichrichtung angepaßt werden. Der gespeiste Magnet arbeitet mit großer Brummfreiheit. Der zum Halten z. B. eines Schützes benötigte Strom kann noch weiter vermindert werden als bei der bekannten Anordnung.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 sind die beiden Schalter 8 und 9 zu einem Dreipunktschalter 11 zusammengefaßt, der in Abhängigkeit von dem Zugmagneten gesteuert wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in Brückenschaltung, bei der nach dem Anziehen des Magnetankers mittels Schaltern die der einen Halbwelle zugeordneten Gleichrichterzweige der Brückenschaltung aufgetrennt werden und ein Widerstand eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (7) außerhalb der Brückenschaltung im Stromkreis der Erregerspule (10) des Magneten liegt und die beiden Schalter (8, 9 bzw. 11) mechanisch miteinander verbunden sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Halten des Magnetankers benötigte Strom durch Wahl des Widerstandes (7) einstellbar ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (7) mittels eines Dreipunktschalters (11) einschaltbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1074 754.
DE19631271829 1963-02-05 1963-02-05 Schaltungsanordnung zur Speisung der Erregerspule eines Zugmagneten mittels Gleichrichtern in Brueckenschaltung Pending DE1271829B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2516697A1 (fr) * 1981-11-17 1983-05-20 Telemecanique Electrique Circuit d'alimentation d'un electro-aimant, comportant une seule bobine et des resistances de reduction
FR2596572A1 (fr) * 1986-04-01 1987-10-02 Mecalectro Dispositif economiseur de courant pour electro-aimant alimente par un pont redresseur a double alternance

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074754B (de) * 1960-02-04 Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft, Berlin Und Erlangen Schaltungsanordnung zur Speisung von Gleichstromzugmagneten aus einer Wechselspannungsquelle

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DE3240744A1 (de) * 1981-11-17 1983-05-26 La Télémécanique Electrique, 92000 Nanterre, Hauts-de-Seine Schaltungsanordnung zur speisung eines elektromagneten mit reduktionswiderstaenden und einer einzigen spule
FR2596572A1 (fr) * 1986-04-01 1987-10-02 Mecalectro Dispositif economiseur de courant pour electro-aimant alimente par un pont redresseur a double alternance

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