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DE1271862B - Verfahren zur Herstellung eines Titandioxid-Pigmentes mit verbesserten Eigenschaften - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Titandioxid-Pigmentes mit verbesserten Eigenschaften

Info

Publication number
DE1271862B
DE1271862B DE19661271862 DE1271862A DE1271862B DE 1271862 B DE1271862 B DE 1271862B DE 19661271862 DE19661271862 DE 19661271862 DE 1271862 A DE1271862 A DE 1271862A DE 1271862 B DE1271862 B DE 1271862B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pigment
organic
titanium dioxide
salt
alkanolamine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19661271862
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Karl-Juergen Bramekamp
Dr Hans-Hermann Luginsland
Dr Ingo Stolz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Titan GmbH
Original Assignee
Titan GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Titan GmbH filed Critical Titan GmbH
Priority to DE19661271862 priority Critical patent/DE1271862B/de
Publication of DE1271862B publication Critical patent/DE1271862B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/36Compounds of titanium
    • C09C1/3692Combinations of treatments provided for in groups C09C1/3615 - C09C1/3684

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND Int. Cl.:
C09c
Deutsche Kl.: C09d
DEUTSCHES ^ftVSf^ PATENTAMT
Nummer: 22f-7
Aktenzeichen: 22 g-10/01
AUSLEGESCHRIFT Anmeldetag: 1 271 862
Auslegetag: P 12 71 862.6-41 (T 31126)
1 271 862 7. Mail966
4.Julil968
Es ist bekannt, Titandioxid-Pigmente einer Behandlung mit organischen Stoffen zu unterwerfen, um gewisse Eigenschaften der Pigmente, wie z. B. ihre Benetzbarkeit und Dispergierbarkeit in organischen Medien oder ihre Stabilität gegenüber dem Absetzen in flüssigen Medien, zu verbessern. Durch eine solche Behandlung werden aber häufig andere Eigenschaften der Pigmente, z. B. die Helligkeit, das Aufhellvermögen und die Theologischen Eigenschaften der mit ihnen hergestellten Anstrichsysteme verschlechtert. Ferner neigen Lacke, die mit organischen Stoffen behandelte Pigmente enthalten, zum Vergilben beim Einbrennen.
In der deutschen Auslegeschrift 1191 504 wird ein Verfahren beschrieben, bei dem auf Titandioxidteilchen ein wasserlösliches Salz eines tertiären Amins, ζ. B. des Triäthanolamins, mit einer organischen Säure, die eine Löslichkeit zwischen V20 und 2 Gewichtsprozent in Wasser bei 20°C besitzt, absorbiert wird, wonach das Pigment getrocknet und einer Strahlmahlung unterworfen wird. Dadurch wird die ao Dispergierbarkeit des Pigments verbessert, während andere physikalische Eigenschaften nicht beeinflußt werden. Nach dieser Auslegeschrift soll der Löslichkeitsbereich der Säurekomponenten der Aminsalze kritisch sein, da ein Pigment, das mit tertiären Aminsalzen von organischen Säuren mit Löslichkeiten außerhalb des angegebenen Bereichs behandelt ist, weder in organischen noch in wäßrigen Medien leicht dispergierbar sein soll.
Es wurde nun ein neues Verfahren zur Herstellung eines Titandioxid-Pigments gefunden, das nicht nur eine hervorragende Dispergierbarkeit, sondern darüber hinaus auch wesentliche Verbesserungen in anderen Eigenschaften, z. B. im Aufhellvermögen und im Streukoeffizienten, besitzt. Bei diesem Verfahren wird ein in an sich bekannter beliebiger Weise hergestelltes und vorzugsweise mit anorganischen Stoffen umhülltes Titandioxid-Pigment in wäßriger Aufschlämmung mit einem organischen Alkanolaminsalz behandelt, anschließend getrocknet und zuletzt einer Strahlmahlung unterworfen. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß als organisches Alkanolaminsalz das Salz eines Alkanolamine mit einer Oxycarbonsäure verwendet wird, wobei das Alkanolamin keine an Stickstoff gebundene Reste mit mehr als 5 Kohlen-Stoffatomen enthält und die Oxycarbonsäure neben einer oder mehreren Carboxylgruppen nicht mehr als 5 Kohlenstoffatome aufweist.
Die Säurekomponenten der in der Erfindung verwendeten Alkanolammoniumsalze sind in Wasser gut löslich. Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß im Gegensatz zu den Angaben in der deutschen Verfahren zur Herstellung eines Titandioxid-Pigmentes mit verbesserten Eigenschaften
Anmelder:
Titangesellschaft m. b. H., 5090 Leverkusen
Als Erfinder benannt:
Dr. Karl-Jürgen Bramekamp, 5090 Leverkusen;
Dr. Hans-Hermann Luginsland, 5670 Opladen;
Dr. Ingo Stolz, 5090 Leverkusen
Auslegeschrift 1191 504 die erfindungsgemäß behandelten Pigmente nicht nur eine hervorragende Dispergierbarkeit in wäßrigen und organischen Medien besitzen, sondern darüber hinaus auch in anderer Hinsicht verbessert werden. So ergeben sie z. B. bei Lacken Verbesserungen im Aufhellvermögen, im Streuvermögen, in der spektralen Streudifferenz und im Glanz. Gleichzeitig tritt durch die erfindungsgemäße Behandlung kein Helligkeitsabfall ein.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist sowohl auf Rutil-Pigmente als auch auf Anatas-Pigmente anwendbar.
Wesentlich für die Wirksamkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens ist sowohl die Behandlung mit dem organischen Stoff als auch die abschließende Strahlmahlung des nach der Behandlung getrockneten Pigments.
Beispiele für die Alkanolaminkomponente sind unter anderem Triäthanolamin, Butyldiäthanolamin, Triisopropanolamin, Tris - (hydroxymethyl) - amino methan. Als Säurekomponenten können Oxycarbonsäuren mit einer oder mehreren Carboxylgruppen und einer oder mehreren Hydroxygruppen ^verwendet werden, z. B. Milchsäure, Citronensäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Glykolsäure. Es können sowohl einzelne Salze allein als auch Mischungen mehrerer solcher Salze eingesetzt werden.
Besonders geeignet für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist die Verwendung von Triäthanolammoniumlactat. Durch diese Substanz wird nicht nur eine optimale Verbesserung in den optischen Eigenschaften und der Dispergierbarkeit erzielt, sondern mit Triäthanolammoniumlactat behandelte Pigmente bewirken auch darüber hinaus im Vergleich zu mit manchen anderen organischen Stoffen
809 568/556
behandelten Pigmenten nur eine sehr geringe Trockenzeitverzögerung in lufttrocknenden Lacken.
Die Behandlung des Titandioxid-Pigments mit' dem Alkanolammoniumsalz erfolgt in der Weise, daß zu einer wäßrigen Paste des Pigments das Alkanolammoniumsalz in reiner Form oder vorzugsweise gelöst in Wasser oder einem organischen Lösungsmittel zugesetzt wird. Es wäre an sich auch möglich, die organische Substanz bzw; deren Lösung auf das trockene Pigment aufzusprühen, doch; werden hierbei nicht so gute Ergebnisse erhalten wie bei der Zugabe zur wäßrigen Paste. Nach der Zugabe des Alkanolammoniumsalzes wird die Paste getrocknet. Die Trocknung kann in an sich beliebiger Weise, beispielsweise" in einem Trockenofen bei normalem "otter 15' unter vermindertem Druck erfolgen. Besonders vorteilhaft ist.es, di& Paste in einem Zerstäubungstrockner zu trocknen. Das getrocknete Titandioxid-Pigment wird anschließend in einer Strahlmühle gemahlen.
Dem erfindungsgemäßen Verfahren kann ein auf beliebige Weise hergestelltes Titandioxid-Pigment unterworfen werden. Dieses Pigment kann nach den verschiedensten Verfahren hergestellt sein, wie z. B. nach dem sogenannten Sulfatprozeß oder Chloridprozeß. Um die durch das erfindungsgemäße Verfahren erzielbaren Verbesserungen mit den an sich bekannten Verbesserungen zu kombinieren, die durch eine Behandlung des Titandioxid-Pigments mit anorganischen Stoffen erzielt werden können, werden die Titandioxid-Pigmentteilchen vorzugsweise in an sich bekannter Weise ein- oder mehrmals mit anorganischen Stoffen, beispielsweise Oxiden oder Oxidhydraten, umhüllt, ehe sie dem erfindungsgemäßen Verfahren unterworfen werden. Besonders günstig ist es, das Titandioxid-Pigment in wäßriger Aufschlämmung mit wasserlöslichen Metallsalzen und/oder einem wasserlöslichen Silikat zu versetzen, die Oxidhydrate oder sonstigen schwerlöslichen Verbindungen der Metallsalze auf dem Pigment auszufällen, das Pigment abzutrennen und zu waschen, unmittelbar danach das Alkanolammoniumsalz zu der gegebenenfalls wiederverdünnten Paste zuzugeben und dann diese zu trocknen und der Strahlmahlung zu unterwerfen. Das mit den anorganischen Stoffen behandelte Pigment kann aber andererseits auch getrocknet und unter Umständen geglüht und/oder gemahlen werden, bevor es erneut angepastet, gegebenenfalls naßgemahlen und/oder klassiert und dann der erfindungsgemäßen Behandlung unterworfen wird.
Das Alkanolammoniumsalz braucht nur in geringen Mengen zugesetzt zu werden. Bereits bei Verwendung von 0,1 %> bezogen auf eingesetztes Pigment, wird eine Verbesserung des Pigments erzielt. Nach oben ist der Menge des Alkanolammoniumsalzes keine scharfe Grenze gesetzt, doch wird man gewöhnlich nicht mehr als 1 %> bezogen auf eingesetztes Pigment, verwenden.
Durch folgende Beispiele soll die Erfindung näher erläutert werden. Zur Prüfung der hergestellten Pigmente wurden folgende Eigenschaften gemessen:
1. Aufhellvermögen.
Die Bestimmung erfolgte nach »Official Digest«, Juli 1962, S. 704 bis 715, insbesondere S. 712 bis 713. 6s
2. Streukoeffizient.
Die Bestimmung erfolgte nach »Farbe und Lack«, 71. Jahrgang, Nr. 8, 1965, S. 632 bis 643, insbesondere S. 638 bis 640; die Pigmentvolumen- *" konzentration betrug 20 %·
3. Dispergierbarkeit.
Diese wurde folgendermaßen ermittelt: Es wird ein Mahlgutansatz aus 300 g des zu.„untersuchen-' den Pigments, 100 g eines mittelöligen Sojaalkyd-Bindemittels und 75 g Testbenzin hergestellt und in, einem Rührscheibengerät mit 1900 Umdrehun- : gen pro Minute gerührt. 3, 18 und 30 Minuten nach dem Zusatz aller Stoffe wird je eine Probe entnommen und nach der Hegman-Methode (H. A. Gardner und G. G. S ward, Paint Testing Manual, Physical and Chemical Examina-
,. tion..Paint, Varnisches, Lacquers, .and Colours,
12. Auflage, 1962, S. 243) getestet.
Die Testergebnisse sind anschließend an die Beschreibung der Beispiele in einer Tabelle zusammengefaßt.
Beispiell
Ein Rutil-Pigment wurde in wäßriger Aufschlämmung mit Wasserglas in einer Menge von 1,8%, berechnet als SiO2, und Aluminiumsulfat in einer Menge von 2,1 %>! berechnet als Al2O3 (beide Zusätze bezogen auf eingesetztes Pigment), versetzt und anschließend Ammoniak bis zu einem pH-Wert von 8,1 zugegeben. Das so erhaltene Pigment wurde filtriert und wiederholt mit entsalztem Wasser gewaschen. Die so erhaltene Paste, die 100 kg Pigment enthielt, wurde mit so viel entsalztem Wasser angeteigt, daß sie einen Feststoffgehalt von 50 % aufwies. Zu dieser Aufschlämmung wurde 11 einer Lösung mit 500 g/l Triäthanolammoniumlactat zugegeben, entsprechend 0,5% Triäthanolammoniumlactat, bezogen auf eingesetztes Pigment. Nach der Zugabe wurde 1 Stunde gerührt und die Suspension anschließend durch einen Zerstäubungstrockner geschickt. Der Durchsatz betrug 50 bis 60 kg Pigment pro Stunde, die Gasaustrittstemperatur betrug HO0C. Anschließend wurde das Pigment auf einer Strahlmühle gemahlen.
Beispiel la
Beispiel 1 wurde wiederholt mit dem Unterschied, daß kein Triäthanolammoniumlactat zugegeben wurde. Das so erhaltene Pigment zeigte in allen untersuchten Eigenschaften schlechtere Ergebnisse als das erfindungsgemäß nach Beispiel 1 hergestellte Pigment.
Wird ein wie im Beispiel 1 mit Triäthanolammoniumlactat nachbehandeltes Rutil-Pigment statt mit einer Strahlmühle mit einer anderen Mühle, beispielsweise einer Zweibackenmühle, gemahlen, so erhält man ein Produkt, das vor allem in der Dispergierbarkeit bedeutend schlechter ist als ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestelltes Produkt.
Beispiel 2
Beispiel 1 wurde wiederholt mit dem Unterschied, daß statt Triäthanolammoniumlactat Butyldiäthanolammoniumcitrat eingesetzt wurde. Diese Substanz wurde in Form einer wäßrigen Lösung mit einem Gehalt von 500 g/I zugegeben, wobei die Menge 0,5% Butyldiäthanolammoniumcitrat, bezogen auf eingesetztes Pigment, betrug.
Beispiele 3 und 4
Es wurde wie im Beispiel 1 vorgegangen. Statt Triäthanolammoniumlactat wurden Triäthanolammo-
niumdiglykolat bzw. Tris-(hydroxymethyl)-amino-methan-lactat verwendet.
Beispiel 5
Ein Rutil-Pigment wurde in ähnlicher Weise wie im Beispiel 1 mit anorganischen Stoffen nachbehandelt, wobei als Nachbehandlungssubstanzen Titanylsulfat in einer Menge von 1%, berechnet als TiO2, und Aluminiumsulfat in einer Menge von 3 %» berechnet als Al2O3, beide Mengen bezogen auf eingesetztes Pigment, verwendet wurden. 100 kg des so nachbehandelten Pigments wurden in Form einer 55% Feststoff enthaltenden Paste mit 0,5 kg Triäthanolammoniumlactat 1 Stunde geknetet. Anschließend wurde die Paste 10 Stunden in einem Trockenschrank bei 90° C unter einem verminderten Druck von Torr getrocknet. Anschließend wurde das Pigment wie im Beispiel 1 auf einer Strahlmühle gemahlen.
5
Beispiel 6
Ein Anatas-Pigment wurde wie im Beispiel 5 mit 1% Titanylsulfat, berechnet als TiO2, und 3% ίο Aluminiumsulfat, berechnet als Al2O3, nachbehandelt. Das so erhaltene Pigment wurde wie im Beispiel 1 mit 0,5% Triäthanolammoniumlactat behandelt, in einem Zerstäubungstrockner getrocknet und in einer Strahlmühle gemahlen.
Pigment
Beispiel
Modi
fikation
Anorganische
Nach
behandlung
Organische
Nach
behandlung
Trocknungsart Auf-
hell-
ver-
mögen
Streu
koeffizient
Disi
3
Minuten
)ergierbar
18
Minuten
keit
30
Minuten
1 Rutil 1,8% SiO2 0,5% TAL Zerstäubungstrocknung 1870 265 1,5 3,5 4
2,1% Al2O3
la Rutil 2,1% Al2O3 Zerstäubungstrocknung 1630 236 0 0 1
2 Rutil 2,1 % Al2O3 0,5% BDAC Zerstäubungstrocknung 1875 249 0,5 1 2,5
3 Rutil 2,1% Al2O3 0,5 TADG Zerstäubungstrocknung 1835 251 0,5 2,5 3,0
4 Rutil 2,1% Al2O3 0,5% TAML Zerstäubungstrocknung 1855 256 1,5 3,5 4,5
5 Rutil l%TiO2 0,5% TAL Trockenschrank 1875 nicht 1 3 4
3% Al2O3 bestimmt
6 Anatas l%TiO2 0,5% TAL Zerstäubungstrocknung 1400 nicht 2 4,5 5,5
3% Al2O3 bestimmt
TAL = Triäthanolammoniumlactat;
BDAC = Butyldiäthanolammoniumcitrat;
TADG = Triäthanolammoniumdiglykolat;
TAML = Tris-(hydroxymethyl)-amino-methan-lactat.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines Titandioxid-Pigments mit verbesserten Eigenschaften, wobei ein in an sich bekannter beliebiger Weise hergestelltes und vorzugsweise mit anorganischen Stoffen umhülltes Titandioxid-Pigment in wäßriger Aufschlämmung mit einem organischen Alkanolaminsalz behandelt, anschließend getrocknet und zuletzt einer Strahlmahlung unterworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß als organisches Alkanolaminsalz das Salz eines wasserlöslichen Alkanolamine mit einer Oxycarbonsäure verwendet wird, wobei das Alkanolamin keine an Stickstoff gebundene Reste mit mehr als 5 Kohlenstoffatomen enthält und die Oxycarbonsäure neben einer oder mehreren Carboxylgruppen nicht mehr als 5 Kohlenstoffatome aufweist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem organischen Alkanolaminsalz behandelte Pigment in einem Zerstäubungstrockner getrocknet wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als organisches Alkanalaminsalz Triäthanolammoniumlactat verwendet wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Alkanalaminsalz in einer Menge von 0,1 bis 1 Gewichtsprozent, bezogen auf eingesetztes Pigment, verwendet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschriften Nr. 778 297, 915 455.
809 568/556 6.68 © Bundesdruckerei Berlin
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6420437B1 (en) * 1998-01-27 2002-07-16 Nihon Parkerizing Co., Ltd. Titanium oxide colloidal sol and process for the preparation thereof

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GB778297A (en) * 1952-12-08 1957-07-03 Dehydag Gmbh A process for the manufacture of dispersions of powders
GB915455A (en) * 1959-07-15 1963-01-16 Geigy Ag J R Improvements relating to the pigmenting of plastics, and the resulting products

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