DE1271779B - Schaltungsanordnung zur Aussendung von Rufstrom mittels Nummernschalterbetaetigung - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Aussendung von Rufstrom mittels NummernschalterbetaetigungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
- H04M3/42—Systems providing special services or facilities to subscribers
- H04M3/58—Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party
Landscapes
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04m
Deutsche Kl.: 21 a3 -13/01
Nummer: 1271779
Aktenzeichen: P 12 71 779.2-31 (M 65314)
Anmeldetag: 21. Mai 1965
Auslegetag: 4. Juli 1968
Das Hauptpatent 1225 711 betrifft eine Schaltungsanordnung
für Fernsprechnebenstellenanlagen mit einer Haupt- und einer Nebenstelle und einem bistabilen
Schaltglied zur Unterscheidung der Betriebszustände, Einhängen und Impulsgabe, welches seine
Stellung nur bei Einhängen ändert, durch einen vorübergehenden Impuls jedoch nicht verändert würde,
bei welcher zur positiven Erkennung eines vorübergehenden Impulses an dem positiven Pol der Speisespannung
ein Transistor liegt, mit dessen Kollektor der Ladekreis eines Kondensators mit einem Richtleiter
verbunden ist, für welchen zwei Entladekreise bestehen, von denen einer durch Potentialverschiebung
bei Wiederherstellung der Schleife geschlossen wird, und einen das gewünschte Schaltmittel steuernden
Transistor enthält, während der andere durch eine bei Fortbestehen der Schleifenunterbrechungen
über die Zeitspanne eines Impulses hinaus erfolgende Potentialänderung vermittels eines Impulsüberbrückungsgliedes
zustande kommt. Die An-Ordnung des Hauptpatents ermöglicht es zwar, eine Schleifenschließung auszuwerten, in Abhängigkeit
davon, ob die vorhergehende Schleifenunterbrechung durch einen Impuls mittels Nummernschalterbetätigung
oder durch Einhängen verursacht worden war. Sie hat jedoch den Nachteil, daß die Steuerspannung
an der Basis des zur Erkennung eines vorübergehenden Impulses mit dem positiven Pol und einer Ader
der Anschlußleitung verbundenen Transistors sich durch die Belastung verändert, die durch die Erregung
des dem Teilnehmer zugeordneten Relais mittels des über die Teilnehmeranschlußleitung fließenden Schleifenstromes
auftritt. Außerdem erfordert die Anordnung des Hauptpatents einen zusätzlichen Aufwand,
um im Falle einer von der Vermittlungsstelle ankommenden Verbindung das Relais des Teilnehmers,
welches die Rufwechselspannung anlegt, zum Anzug zu bringen.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Anordnung des Hauptpatents mit dem Ziel, die vorstehenden
Mängel zu vermeiden. Dies erreicht die Erfindung dadurch, daß der Basisvorwiderstand des das
gewünschte Schaltmittel steuernden Transistors über einen Richtleiter mit dem Basisvorwiderstand des zur
Erkennung eines Schleifenschlusses mit der einen Ader der Anschlußleitung verbundenen ersten Transistors
verbunden ist, welcher über einen niedrigohmigen Widerstand an Erde liegt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild der Fernsprechnebenstellenanlagen,
Schaltungsanordnung zur Aussendung von
Rufstrom mittels Nummernschalterbetätigung
Rufstrom mittels Nummernschalterbetätigung
Zusatz zum Patent: 1225 711
Anmelder:
Friedrich Merk-Telefonbau
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
8000 München 90, Warngauer Str. 32
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
8000 München 90, Warngauer Str. 32
Als Erfinder benannt:
Helmut Prüflinger, 8025 Unterhaching
F i g. 2 eine Schaltungsanordnung zur Steuerung des Rufstromrelais.
Bei der in der F i g. 1 dargestellten Anlage können die beiden Sprechstellen H und iV über eine zweiadrige
Leitung HL miteinander sprechen, sobald die Kontakte hl, hl geschlossen sind. Durch die Kondensatoren
Cl und Cl sind die beiden Sprechstellen gleichstrommäßig gegeneinander abgeriegelt. Jede
Sprechstelle erhält über eine Drossel D und Widerstände W ihre eigene Speisung. Die Anschaltung des
Rufstromes an die Hauptstelle H erfolgt über einen Kontakt zu Beginn eines Relais IN, das der Nebenstelle
N zugeordnet ist. Die Anschaltung des Rufstromes an die Nebenstelle ./V erfolgt über einen Kontakt
In eines Relais IiV, das zur Hauptstelle H gehört.
Die Feststellung des jeweiligen Zustandes einer Sprechstelle, d. h. die Überwachung des Ein- und
Aushängers sowie des Einganges von Wahlstromstoßreihen, erfolgt durch die Auswertung des am Punkt B
zwischen der Speisedrossel D und dem Widerstand Wl herrschenden Potentials. Im eingehängten Zustand
ist dieses Potential positiv, während beim Aushängen des Hörers an einer der Sprechstellen H
oder N das Potential am Punkt B negativ wird, da in der betreffenden Sprechstelle über den Gabelumschalterkontakt
die Schleife geschlossen ist. Wird der Nummernschalter der betreffenden Station betätigt,
so wechselt das Potential am Punkt B zwischen dem negativen Wert und der positiven Wertspannung,
und diese Potentialänderungen werden durch ein bistabiles Flip-Flop WiX überwacht. Dieses ist so ein-
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gerichtet, daß es beim Aushängen des· Hörers an der zugeordneten Stelle, also beispielsweise an der Stelle/f,
in seinen Arbeitszustand übergeht und vermöge einer ihm innewohnenden Rückstellverzögerung diesen Arbeitszustand
auch beibehält, wenn die betreffende Spannung durch die ablaufende Nummernscheibe impulsweise
unterbrochen wird. Erst beim Einhängen des Hörers an der Hauptstelle H bzw. der Nebenstelle
JV gelangt das der betreffenden Stelle zugeordnete bistabile Flip-Hop Wü in seinen Ausgangszustand,
in welchem Sperrpotential über den Ausgang 1 an eine Sperrleitung sp 1 angelegt wird. Ist der
Hörer ausgehängt, so ist über die Leitung sp 1 eine Torschaltungl VB entsperrt, und Wahlimpulse, welche
durch die Einrichtung IVA aufgenommen werden, können über die Torschaltung IVB zum Rufanschalterelais
IiV gelangen, das nun im Takt der einlaufenden Impulse seinen Kontakt In schließt und
damit denWechselstromruf an die gewünschte Nebenstelle
JV anschaltet. Über den Ausgang 2 der bistabilen Schalteinrichtung 1 Wü wird gleichzeitig Sperrpotential
an den Sperreingang des der Nebenstelle JV zugeordneten Sperrgatters 2 VB angeschaltet, so daß das Rufanschalterelais
2 JV durch die Nebenstelle JV nicht beeinflußt werden kann.
Hängt in Entgegennahme des Anrufes die Nebenstelle JV ihren Hörer aus, so gelangt zum Ausgang
einer Torschaltung To, die über den Ausgang 1 der bistabilen Schalternrichtungen lWü und 2Wü angesteuert
wird, Potential zu einer Treiberstufe V und und damit zu dem Durchschalterelais H, das seine
Kontakte hl und hl schließt und damit die Verbindung zwischen der Hauptstelle H und der Nebenstelle
JV durchschaltet.
Da das Kriterium an der Sprechstellenschleife für Einhängen und für Beginn eines Wahlimpulses jeweils
das gleiche ist und in jedem dieser beiden Fälle das Potential von Minus auf Erdpotential am Punkt B
wechselt, wird im Ausgang 1 der beiden Einrichtungen IWü und 2Wü zur Unterscheidung mitbenutzt;
nur solange der Aushängezustand besteht, wird eine Unterbrechung der Schleife als Einstellimpuls
zur Erregung des Anschalterelais IJV bzw. 2JV ausgewertet. Dabei ist zu verhindern, daß beim Einhängen
während der Impulsüberbrückungszeit, d. h. während einer Dauer von etwa 40 ms, ein Ruf signalisiert
wird. Es wird dadurch erreicht, daß am Ende jedes Impulses erst die Schleifenstromschließung ausgewertet
wird, und zwar in der Weise, daß vor der Erregung des Rufanschalterelais JV entschieden wird,
ob vor der Schleifenstromschließung ein Einhängezustand bestand oder nicht.
Diese die Wahlimpulse auswertende Einrichtung VA jedes der beiden Teilnehmer ist in Fig. 2 im einzelnen
dargestellt. Im Einhängezustand der Sprechstellen liegt am Ausgang 1 der Überwachungseinrichtung
Wü Erde, am Ausgang 2 Minuspotential. Im Aushängezustand liegt am Ausgang 1 Minuspotential
und am Ausgang 2 Erde. Schleifenunterbrechungen durch Nummernschalterbetätigungen beeinflussen die
Ausgänge der Überwachungseinrichtungen Wü nicht.
Im Einhängezustand liegt am Punkt B Erde über einen niederohmigen Widerstand Rs. Der Transistor
Tl ist gesperrt. Ferner gelangt Erdpotential vom Ausgang! der Schalteinrichtung .Wü über Diode D 2,
einen niedrigohmigen Schutzwiderstand R 4 und eine Diode Dl an den Kollektor des Transistors Tl und
verhindert eine Aufladung des Kondensators Cl, wodurch der Transistor Γ 2 ebenfalls gesperrt wird.
Hängt die Sprechstelle aus, so wird das Potential am Punkt B negativ, da in der Station die Schleife
geschlossen wird. Der Transistor Tl wird leitend. Das nunmehr negative Potential am Ausgang 1 der
Überwachungseinrichtung Wü kann über die Diode D 2 nicht wirksam werden. Ebenso ist eine Diode D 4,
welche den Punkt B mit dem Basisvorwiderstand R 6 des Transistors Γ2 verbunden hat, gesperrt. Der
Transistor Γ2 bleibt also über den Widerstand Rl
gesperrt.
Wird durch Nummernschalterbetätigung der Punkt B
kurzzeitig positiv, so sperrt der Transistor Tl, und der Kondensator Cl lädt sich über Widerstand J? 3
und Diode Dl aus der Spannungsquelle —UB negativ
auf. Der Ausgang 1 der Überwachungseinrichtung Wü bleibt negativ, da diese auf einen kurzen Impuls nicht
anspricht.
Der Transistor Γ2 bleibt jedoch durch das Erdpotential,
welches über den niederohmigen Widerstand Rs und die Diode D 4 am Basiswiderstand R 6
liegt, gesperrt, so daß er auch da nichtleitend wird, wenn der Teilnehmer zufällig während der Wahlimpulsüberbrückungszeit
einhängen sollte.
Bei Beendigung des Impulses wird Punkt B wieder negativ, und der Kondensator Cl entlädt sich über
Widerstand R5, Widerstand R6, die Basis-Emitter-Strecke
des Transistors Γ 2 gegen Erde. Dadurch wird der Transistor Γ 2 auf gesteuert. In dem Emitter-Kollektor-Kreis
spricht das Relais JV an, welches die Spannung an die jeweils andere Sprechstelle anlegt.
Beim Aushängen der Gegenstelle wird Kondensator Cl über eine Diode D 3 entladen, die mit dem Ausgang
1 der Überwachungseinrichtung Wü der Gegenstellen verbunden ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit einer Haupt- und einer Nebenstelle und einer zwei Transistoren enthaltenden Einrichtung zur Unterscheidung der Betriebszustände, Einhängen und Impulsgabe, deren einer Transistor zur Erkennung von Schaltungsänderungen der Teilnehmeranschlußleitungen mit dieser verbunden ist, während der zweite Transistor ein Schaltmittel steuert, nach Patent 1225 711, dadurch gekennzeichnet, daß der Basisvorwiderstand (R 6) des zweiten Transistors (T2) über einen Richtleiter (D 4) mit dem Basisvorwiderstand (Rl) des ersten Transistors (Γ1) verbunden und mit diesem über einen niedrigohmigen Widerstand (Rs) an Erde geschaltet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 568/89 6.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19651271779 DE1271779B (de) | 1964-10-23 | 1965-05-21 | Schaltungsanordnung zur Aussendung von Rufstrom mittels Nummernschalterbetaetigung |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DEM62864A DE1225711B (de) | 1964-10-23 | 1964-10-23 | Schaltungsanordnung zur Aussendung von Rufstrom mittels Nummernschalterbetaetigung |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1271779B true DE1271779B (de) | 1968-07-04 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19651271779 Pending DE1271779B (de) | 1964-10-23 | 1965-05-21 | Schaltungsanordnung zur Aussendung von Rufstrom mittels Nummernschalterbetaetigung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1271779B (de) |
-
1965
- 1965-05-21 DE DE19651271779 patent/DE1271779B/de active Pending
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|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |