DE1271201B - Schaltungsanordnung zur Fernsteuerung der Verstaerkung eines breitbandigen Signals - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Fernsteuerung der Verstaerkung eines breitbandigen SignalsInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H03g
Deutsche Kl.: 21 a2-18/07
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
P 12 71 201.5-31
18. Januar 1966
27. Juni 1968
18. Januar 1966
27. Juni 1968
Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltung zur Fernsteuerung der Verstärkung (oder Dämpfung)
eines breitbandigen Signals, z. B. zur Steuerung eines Verstärkers für ein Fernseh-Videosignal.
Die Fernsteuerung der Verstärkung eines Breitbandverstärkers, beispielsweise eines Videoverstärkers,
läßt sich besonders bei einem transistorisierten Verstärker ohne Änderung des Frequenzganges des
Verstärkers nur schwer durchführen. Bekannte Schaltungen zur Fernsteuerung der Verstärkung haben
einen oder mehrere der folgenden Nachteile: geringer Steuerbereich, unzureichende Bandbreite, Linearität
oder Amplitudenbereich, unzureichende Temperaturstabilität, d. h. zu starke Abhängigkeit von Temperaturänderungen,
sowie unzureichende Genauigkeit und Konstanz in dem Zusammenhang zwischen der Einstellung der Verstärkungssteuerung und der wirklich
erzielten Verstärkung. Bei transistorisierten Breitbandverstärkern tritt bei bekannten Schaltungen mit
der Verstärkungseinstellung stets eine unerwünschte ao Änderung des Frequenzganges auf. In vielen Fällen
bewirken lange Leitungen zwischen einem Fernbedienungspunkt und Punkten in der Verstärkerschaltung
eine Verschlechterung der Qualität, insbesondere des Frequenzganges, des mit dem Verstärker verstärkten as
Signals.
Zur Erzielung einer einfachen Fernbedienung ist es bekannt (deutsche Auslegeschrift 1118 260), ein
Videosignal über einen Spannungsteiler zu führen, der einen wärme- oder lichtempfindlichen Widerstand
enthält, und diesen Widerstand mit einer Quelle zu erwärmen oder zu beleuchten, deren Intensität zwecks
Änderung der Verstärkung einstellbar ist. Die Quelle ist dabei von dem wärme- oder lichtempfindlichen
Widerstand elektrisch getrennt und wird beispielsweise über ein Kabel in der Intensität gesteuert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer solchen Schaltung die Stabilität, d. h. die Unabhängigkeit
der einmal eingestellten Verstärkung von der Temperatur und der Intensität der Quelle,
zu erhöhen.
Die Erfindung geht aus von einer Schaltung zur Fernsteuerung der Verstärkung eines breitbandigen
Signals mittels eines Spannungsteilers mit einem die Verstärkung bestimmenden wärme- oder lichtempfindliehen
Widerstand, der durch eine vom Widerstand elektrisch getrennte Quelle erwärmt oder beleuchtet
wird, deren Intensität zwecks Änderung der Verstärkung einstellbar ist.
Die Erfindung besteht darin, daß der Spannungsteiler mit einem zur Verstärkungsänderung durch
einen Widerstand einstellbaren Gleichstrom gespeist Schaltungsanordnung zur Fernsteuerung der
Verstärkung eines breitbandigen Signals
Verstärkung eines breitbandigen Signals
Anmelder:
The Marconi Company Limited, London
Vertreter:
Dr.-Ing. B. Johannesson, Patentanwalt,
3000 Hannover, Göttinger Chaussee 76
Als Erfinder benannt:
Roger Wakefield Fenton, Writtle, Essex;
George Leslie Cooper,
Chelmsford, Essex (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 19. Januar 1965,
Großbritannien vom 19. Januar 1965,
vom 16. Dezember 1965 (2377)
und aus dem Verhältnis der Gleichspannung an einem Punkt des Spannungsteilers und einer Bezugsgleichspannung
eine Stellgröße gewonnen wird, die die Intensität der Quelle und damit den Wert des Widerstandes
so steuert, daß das genannte Verhältnis annähernd konstant bleibt.
Es sind zwar Schaltungen bekannt (deutsche Patentschrift 690 807), bei denen ein Signal über
einen Spannungsteiler mit einem stromabhängigen Widerstand geführt wird, dessen Wert durch Veränderung
des ihn durchfließenden Stromes geändert wird. Hier wird aber keine vom Widerstand elektrisch
getrennte Wärme- oder Lichtquelle verwendet, und die Spannung zur Steuerung des Widerstandes wird
auch nicht durch Vergleich zweier Gleichspannungen gewonnen.
Es ist auch eine Brückenschaltung bekannt (deutsche Patentschrift 1057 650), die einen Heißleiter
enthält, dessen Wert zwecks Änderung der Amplitude eines Signals veränderbar ist. Hier wird aber ebenfalls
der Wert des Heißleiters durch eine einstellbare Fremdheizung direkt und nicht über eine vom Widerstand
getrennte Wärmequelle beeinflußt. Von der erfindungsgemäßen Schaltung zur Erzeugung der Steuerspannung
für die Wärmequelle wird ebenfalls nicht Gebrauch gemacht.
809 567/599
3 4
Durch die erfindungsgemäße Schaltung wird eine die Widerstände Al3 R 2 und R 6 gebildet. Eine
besonders hohe Stabilität erreicht, weil es sich um Lichtquelle L ist so angeordnet, daß sie den Widereine
Regelschaltung handelt, die auch bei Schwan- stand R 5 beleuchtet. Der Widerstand R 5 ist in der
klingen in der Temperatur der Bauelemente oder der Praxis eine Photozelle. Baueinheiten, die eine solche
Intensität der Lampe immer selbsttätig den wärme- 5 Zelle und eine Beleuchtungslampe enthalten, sind
oder lichtempfindlichen Widerstand nachregelt. Da- handelsüblich. Eine nicht dargestellte Gleichspandurch
wird die Amplitude des einmal eingestellten nungsquelle ist von Klemmen 2 an ein Paar gegen-Videosignals
auch über lange Zeiten konstant ge- überliegender Brückenpunkte a, b angeschlossen. Ein
halten. Gleichspannungsdifferenzverstärker A1, dessen Aus-Der
wärme- oder lichtempfindliche Widerstand io gang die Lichtquelle L speist, ist mit seinen beiden
kann auch durch einen Widerstand ersetzt werden, Eingängen mit den beiden anderen gegenüberliegendessen
Wert von der Stärke eines angelegten magne- den Brückenpunkten c, d verbunden. Der Brückentischen
Feldes abhängig ist. punkt d ist über einen Breitbandverstärker A 2, der
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin- über das ganze Frequenzband eine Phasenumkehr bedung
liegt der Widerstand in einem Zweig einer 15 wirkt, mit der Videosignalausgangsklemme 3 verbun-Wheatstone-Brücke,
deren gleicher oder anderer den, während über dem Verstärker A 2 ein RückZweig
die Mittel zur Einstellung des Gleichstromes kopplungswiderstandi?7 liegt,
enthält, wobei das Ausgangssignal von einem ersten Der Widerstand A4 und der Kondensator Cl ver-Brückenpunkt
eines Zweiges abgenommen wird, der hindern, daß das an die Klemme 1 angelegte und über
dem die Bezugsgleichspannung führenden zweiten ao den Koppelkondensator C 2 eingekoppelte Video-Brückenpunkt
gegenüberliegt. Das in der Verstärkung signal die Fernsteuerschaltung mit dem Widerstand
einstellbare Videosignal wird beispielsweise einem R 3 und seinen Zuleitungen erreicht, so daß diese
Verstärker zugeführt, der über den ganzen Frequenz- Schaltung in erwünschter Weise nur einen Gleichbereich
eine Phasenumkehr bewirkt und dessen Ein- strom führt. Die Eingangs- und Ausgangsspannungen
gangswiderstand einen Teil des Spannungsteiles bildet. 25 des Differenzverstärkers A1 sind so gepolt, daß die
Über diesem Verstärker kann eine Rückkopplungs- Lichtstärke der Quelle L und damit der Wert des
schaltung liegen, die so bemessen ist, daß der Ein- Widerstandes 5 so gesteuert werden, daß die Brücke
gangswiderstand des Verstärkers klein ist. Bei einer bei Änderung des Widerstandes i?3 stets abgeglichen
Schaltung mit einem solchen Verstärker kann der bleibt. Je größer die Verstärkung des Verstärkers A1
wärme- oder lichtempfindliche Widerstand statt in 30 ist, um so genauer wird der Brückenabgleich eingeeinem
Zweig der Wheatstone-Brücke in der Rück- halten,
kopplungsschaltung des Verstärkers liegen. Wenn die Brücke abgeglichen ist, gilt die Gleichung
kopplungsschaltung des Verstärkers liegen. Wenn die Brücke abgeglichen ist, gilt die Gleichung
Wenn eine schnelle Verstärkungsänderung erwünscht ist, wird vorzugsweise ein lichtempfindlicher £3 _|_ ^ 4 _j_ 2J5 _RljJlo_ (i)
Widerstand verwendet, wobei die Quelle eine Licht- 35 R2 ' quelle ist. Wenn eine gewisse Trägheit bei der Ver- das heißt
Stärkungseinstellung zulässig ist, kann ein wärme- R1-R6
Stärkungseinstellung zulässig ist, kann ein wärme- R1-R6
empfindlicher Widerstand in Verbindung mit einer R5= — R3 — R4. (2)
Wärmequelle verwendet werden. ^ ^
Die Einstellung des Gleichstromes zwecks Verstär- 40
kungsänderung kann mit einer veränderbaren Gleich- Der Wert des Widerstandes R 5 steht also im line-
spannung oder mit einem veränderbaren Widerstand aren Zusammenhang mit dem Wert des Widerstandes
erfolgen. R3, wenn die Verstärkung des Differenzverstärkers
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der A1 als unendlich angenommen wird. Diese Annahme
Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher er- 45 ist in der Praxis zulässig, weil die Verstärkung des
läutert. Verstärkers so bemessen werden kann, daß der Fehler
Fig. 1 zeigt das Prinzipschaltbild der Erfindung in dem Wert des Widerstandes RS kleiner als 1% ist.
und .- Der Widerstand R 5 bildet den Innenwiderstand
Fig. 2 ein zugehöriges Ausführungsbeispiel; der Signalquelle für den Verstärker A2, wenn man
Fig. 3 und 4 zeigen das Prinzipschaltbild und ein 50 annimmt, daß die Klemme 1 von einer nicht darge-
praktisches Ausführungsbeispiel einer anderen Aus- stellten Signalquelle mit einem Innenwiderstand Null
führungsform der Erfindung. gespeist wird. Es ist ersichtlich, daß der Widerstand
Gleiche Teile sind in den Figuren mit gleichen Be- RS Teil eines Potentiometers bildet und daß der Einzugsziffern
versehen. Die in den F i g. 2 und 4 dar- gangswiderstand des Verstärkers A 2 einen weiteren
gestellten Werte und Typen der Schaltungselemente 55 Teil dieses Potentiometers bildet. Die Schaltung ist
sind nur als Beispiel gedacht und für die Erfindung so bemessen, daß dieser Eingangswiderstand etwa
nicht wesentlich. Sie sind geeignet für die Verstärkung Null und demzufolge die Videoeingangsspannung am
eines Videosignals von etwa 20 Hz bis 20 MHz. Verstärker A 2 sehr klein ist. Demzufolge erhält der
In F i g. 1 wird das Videoeingangssignal von einer Differenzverstärker A1 zwischen seinen Eingangs-Klemme
1 über einen Koppelkondensator C 2 einem 60 klemmen nur ein sehr kleines Videosignal, so daß
Ende eines lichtempfindlichen Widerstandest5 zu- seine Wirkungsweise als reiner Gleichspannungsvergeführt,
der in einem Zweig einer Wheatstone-Brücke stärker praktisch nicht gestört wird, selbst wenn ein
mit den Brückenpunkten a, b, c, d liegt. Derselbe großes Videoeingangssignal an die Klemme 1 ange-Zweig
enthält außerdem einen Widerstand A4 und legt wird.
einen in größerer Entfernung angeordneten einstell- 65 Die wirksame Spannungsverstärkung (Verhältnis
baren Widerstand R 3, der zur Verstärkungseinstel- Ausgangsspannung zu Eingangsspannung) des Ver-
lung dient und parallel zu einem Kondensator Cl stärkers A2 ist etwa gleich dem Verhältnis RlIR5.
liegt. Die anderen drei Brückenzweige werden durch Der Wert des Widerstandes Ä 5 ergibt sich aus der
obengenannten Gleichung (2). Daher ist die wirksame Verstärkung des Verstärkers A 2 durch Einstellung
des Widerstandes R3 veränderbar. Der Wert des Widerstandes R 5 ist in der Praxis von Änderungen
der Umgebungstemperatur abhängig. Dies wird jedoch dadurch ausgeglichen, daß unerwünschte Verstärkungsänderungen
durch die Wirkung des Verstärkers A1 eine Steuerung des Lichtes der Lichtquelle L bewirken
und auf diese Weise automatisch Änderungen im Wert des Widerstandes R5 ausgleichen, die
andernfalls durch Temperaturänderungen entstehen würden. Auf diese Weise ist die Gesamtverstärkung
der Schaltung im wesentlichen durch die Einstellung des Widerstandes R 3 und den Wert des Rückkopplungswiderstandes
R 7 bestimmt. Wie aus der Schaltung ersichtlich, erfolgt die Einstellung der Verstärkung
lediglich durch Einstellung eines Gleichstromes. Da keine elektrische Verbindung zwischen der Lichtquelle
L und dem gesteuerten Widerstand R 5 besteht, hat die Verstärkungseinstellung auch keinen Einfluß
auf den Frequenzgang.
Die dargestellte Schaltung läßt sich in vielfältiger Weise abändern. Beispielsweise könnte an Stelle des
veränderbaren Widerstandes R3 zur Verstärkungseinstellung eine einstellbare Spannungsquelle zwischen
den Brückenpunkten α und e liegen. Bei einer solchen Ausführungsform wäre die Verstärkung der Schaltung
bestimmt durch die an die Klemme 2 angelegte Gleichspannung, durch die Einstellung der einstellbaren
Spannungsquelle zwischen den Punkten α und e und den Wert des Widerstandes Rl. Außerdem
könnte der durch die Lichtquelle L beleuchtete Widerstand RS in einen anderen Brückenzweig verlegt
werden. Bei der in F i g. 1 dargestellten Schaltung ist jedoch der Gesamtwiderstand in dem Brückenzweig
zwischen den Punkten α und d bei Brückenabgleich
für alle Einstellungen des Widerstandes R 3 derselbe, so daß die Gleichspannungen und Widerstände der
Schaltung für den Differenzverstärker A1 ebenfalls
dieselben bleiben. Dieses vereinfacht die Bemessung des Verstärkers A1. Der Verstärker A 2 und der
Rückkopplungswiderstand jR 7 sind nicht wesentlich und können weggelassen werden, da der Widerstand
R 6 ebenfalls einen Teil des Potentiometers bildet und die Ausgangsvideospannung von dem Punkt d abgenommen
werden kann. Bei dieser Ausführungsform wird es jedoch im allgemeinen notwendig sein, beispielsweise
mit einem Tiefpaßfilter Videosignale von dem Eingang des Verstärkers A1 fernzuhalten.
Die ausführlicher dargestellte Schaltung nach Fig. 2 bedarf keiner näheren Erläuterung, da die
gleichbezifferten Bauteile wie in F i g. 1 denen in F i g. 1 entsprechen. Der Widerstand R 5 ist wieder
eine Photozelle, die durch die Lichtquelle L beleuchtet wird, während die WiderständeR1, R2, R6 und
R4 die anderen Widerstände der Brücke bilden. Der Verstärker A1 enthält die vier Transistoren vom Typ
MM 1614 und ClIl, die mit Al bezeichnet sind.
Der Verstärker A 2, über dem der Rückkopplungswiderstand R 1 liegt, enthält die beiden Transistoren
vom Typ C 111, die mit A 2 bezeichnet sind.
F i g. 3 zeigt eine Variante der Schaltung nach Fig. 1. Der lichtempfindliche Widerstand R5 liegt
hier im Brückenzweig b-d und bildet mit dem Widerstand R 7 ein Potentiometer, das in Reihe mit dem
Kondensator C 2 zwischen der Eingangsklemme 1 und Erde liegt. Der Abgriffpunkt dieses Potentiometers
ist der Verbindungspunkt e der Widerstände Rl und RS, der gleichzeitig Verbmdungspunkt der
Widerständet6 und RS ist, die die Elemente des
Brückenzweiges b-d bilden. Dieser Abgriff e ist an den Eingang des Verstärkers/i 2 angeschlossen, der in
diesem Ausführungsbeispiel einen hohen Eingangswiderstand aufweist. Die den Widerstand R 5 beleuchtende
Lichtquelle L wird wieder von dem Differenzverstärker Al gespeist. Da der WiderstandR5 hier
in dem Zweig b-d statt wie in F i g. 1 in dem Zweig a-d liegt, wird die LichtquelleL gemäß Fig. 4 von
dem rechten Ausgangstransistor des Verstärkers A1
anstatt von dem linken Transistor in F i g. 2 gespeist, damit die Rückkopplung die richtige Polung hat.
Die Bedingung für den Brückenabgleich in den F i g. 3 und 4 lautet:
R3 + R4 = — (R5 + R6), (3)
R2
das heißt
RS
R2
In
(R3 + R4)-R6. (4)
Es besteht also wieder ein linearer Zusammenhang zwischen dem Widerstands5 und dem Fernbedienungswiderstand
R 3.
Bei den Schaltungen nach den Fig. 3 und 4 kann an dem Brückenpunkt d ein Videosignal beachtlicher
Amplitude entstehen und eventuell die Wirkungsweise des Verstärkers A1 stören. Dieses wird in
F i g. 4 dadurch vermieden, daß in den Eingangsschaltungen der beiden Transistoren des Verstärkers
A1 .RC-Filter liegen. Die Elemente dieser Filter sind
mit CF, RF bzw. mit CF', RF' bezeichnet.
Claims (6)
1. Schaltung zur Fernsteuerung der Verstärkung eines breitbandigen Signals mittels eines Spannungsteilers
mit einem die Verstärkung bestimmenden wärme- oder lichtempfindlichen Widerstand,
der durch eine vom Widerstand elektrisch getrennte Quelle erwärmt oder beleuchtet wird,
deren Intensität zwecks Änderung der Verstärkung einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spannungsteiler (R 5, R1) mit einem zur Verstärkungsänderung durch einen Widerstand
(R3) einstellbaren Gleichstrom gespeist und aus dem Verhältnis der Gleichspannung an einem
Punkt (d) des Spannungsteilers und einer Bezugsgleichspannung (Punkt c) eine Stellgröße gewonnen
wird, die die Intensität der Quelle (L) und damit den Wert des Widerstandes (R 5) so steuert,
daß das genannte Verhältnis annähernd konstant bleibt (Fig. 1).
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (R S) in einem
Zweig einer Wheatstone-Brücke (a, b, c, d) liegt, deren gleicher oder anderer Zweig die Mittel (R 3)
zur Einstellung des Gleichstromes enthält, daß das Ausgangssignal von einem ersten Brückenpunkt
(ei in Fig. 1, e in Fig. 3) eines Zweiges
abgenommen wird, der dem die Bezugsgleichspannung führenden zweiten Brückenpunkt (c)
gegenüberliegt.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Quelle (L) durch die Spannungsdifferenz
zwischen den beiden Brückenpunkten (d, c) gesteuert wird.
4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Quelle (L) von einem
Gleichspannungsdifferenzverstärker (Al) gesteuert wird, der auf die Spannungsdifferenz zwischen
den beiden Brückenpunkten (d, c) anspricht.
5. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in der Verstärkung geänderte
Signal einem die Phase umkehrenden Verstärker (.4 2) hoher Verstärkung zugeführt wird,
dessen Eingangswiderstand einen Teil des Span- ίο nungsteilers bildet.
6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Verstärker (A 2) eine
so bemessene Rückkopplungsschaltung vorgesehen ist, daß der Eingangswiderstand des Verstärkers
(/42) einen kleinen Wert hat.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 690 807;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1035 209,. 1057 650, 1118260.
deutsche Auslegeschriften Nr. 1035 209,. 1057 650, 1118260.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 S67/399 6.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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| GB2377/65A GB1125753A (en) | 1965-01-19 | 1965-01-19 | Improvements in or relating to gain and attenuation control circuit arrangements |
Publications (1)
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Family
ID=9738479
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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