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DE1271002B - Tabakschneidmaschine od. dgl. - Google Patents

Tabakschneidmaschine od. dgl.

Info

Publication number
DE1271002B
DE1271002B DEP1271A DE1271002A DE1271002B DE 1271002 B DE1271002 B DE 1271002B DE P1271 A DEP1271 A DE P1271A DE 1271002 A DE1271002 A DE 1271002A DE 1271002 B DE1271002 B DE 1271002B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaw
mouthpiece
tobacco
machine
main frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1271A
Other languages
English (en)
Inventor
Harry Ward
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AMF International Ltd
Original Assignee
AMF International Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AMF International Ltd filed Critical AMF International Ltd
Publication of DE1271002B publication Critical patent/DE1271002B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B7/00Cutting tobacco
    • A24B7/14Feeding or control devices for tobacco-cutting apparatus

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Tabakschneidmaschine od. dgl. Die Erfindung geht aus von einer Maschine zum Schneiden von Blattabak, bei der der Tabakstrang durch eine obere und untere Fördervorrichtung einer unmittelbar hinter einem Mundstück angeordneten, rotierenden Messerwalze zugeführt wird, wobei die obere Mundstückbacke und der Vorderteil der oberen Fördervorrichtung heb- und senkbar angeordnet sind und sich die untere Kante dieser Backe infolge der Führung durch Parallelogrammlenker auf einem Kreisbogen angenähert der Kreisbahn der Schneidmesser bewegt.
  • Bei Maschinen zum Schneiden von Blattabak ist es bekannt (deutsche Patentschrift 934 039), die obere Mundstückbacke um eine Achse schwenkbar anzuordnen und mit Hilfe von Druckfedern gegen den Tabak im Mundstück anzudrücken, wodurch erreicht werden soll, daß in Abhängigkeit von der in der Zeiteinheit durch die Fördervorrichtungen dem Mundstück zugeführten Tabakmenge eine im wesentlichen konstante Zusammendrückung des Tabakstranges erzielt wird. Beim Verschwenken der oberen Mundstückbacke ändert sich jedoch der Abstand der Backenunterkante von der Bewegungsbahn der Schneidmesser, und infolgedessen ändert sich damit auch der Schnitt. Bei der bekannten Vorrichtung der eingangs erwähnten Art (deutsche Patentschrift 1019 23l.) ist daher die obere Mundstückbacke durch Parallelogrammlenker derart geführt, daß sich ihre untere Kante auf einem Kreisbogen bewegt, dessen Mittelpunkt in der Achse der Messerwalze liegt und dessen Radius im wesentlichen gleich dem der kreisförmigen Bewegungsbahn der Messerschnittkanten ist.
  • Zur Erzielung einer gleichbleibend guten Schnittqualität müssen je nach der Elastizität und Verformbarkeit der bearbeiteten Tabaksorten die Form und der Querschnitt des Mundstückes verändert werden. Im allgemeinen sollte das Mundstück um so stärker divergieren, je größer die Elastizität des Tabaks ist, d. h. seine Fähigkeit, sich nach dem Zusammendrücken wieder aufzurichten.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zu schaffen, bei der die Querschnittsform des Mundstücks an Tabaksorten unterschiedlicher Beschaffenheit anpaßbar ist, und die Vorderkanten der Mundstückbacken auf einem Kreisbogen verbleiben, der konzentrisch zur und in der Nähe der von den Messerschnittkanten beschriebenen Kreisbahn liegt.
  • Bei einer Maschine der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, Saß die Vorderkante und die Bodenfläche der oberen Mundstückbacke auf einem austauschbaren Abschnitt angeordnet sind, welcher gegen einen entsprechenden Abschnitt von anderer Vertikalerstreckung ausgetauscht werden kann, und daß die Parallelogrammlenker schwenkbar in einem Hauptrahmen der Maschine in drehbar gelagerten Exzenterbuchsen so angelenkt sind, daß durch Drehen der Exzenterbuchsen die Höhenlage der Lenkerachsen entsprechend der unterschiedlichen Vertikalerstreckung der Abschnitte verändert werden kann.
  • Infolge der Auswechselbarkeit des Einsatzes für die obere Mundstückbacke kann die für die bearbeitete Tabaksorte jeweils günstigste Mundstückform gewählt werden, wonach durch Drehen der Exzenterbuchsen und mit Hilfe der Parallelogrammlenker dafür gesorgt wird, daß bei jedem gewählten, austauschbaren Abschnitt und somit bei jeder gewählten Mundstückform die Vorderkante der oberen Mundstückbacke auf einem im wesentlichen konzentrisch zur Kreisbahn der Messerschnittkanten liegenden Kreisbogen verbleibt, dessen Radius etwas größer oder gleich dem Radius dieser Kreisbahn ist, und daß die Verbindungslinie zwischen der Drehachse der rotierenden Messerwalze und der Vorderkante der oberen Mundstückbacke stets parallel zu den Linien verläuft, die die Schwenkachsen der Parallelogrammlenker miteinander verbinden. Bei der erfindungsgemäßen Maschine ist daher bei im wesentlichen gleichbleibendem Abstand der Mundstückbackenvorderkanten von der Bewegungsbahn der Messerschnittkanten die Form des Mundstückes nicht nur in Abhängigkeit von der in der Zeiteinheit durch das Mundstück geförderten Tabakmenge, sondern auch in Abhängigkeit von der Tabakbeschaffenheit einstellbar, so daß sich die jeweils günstigste Pressung des Tabaks im Mundstück und eine gleichbleibend gute Schnittqualität erreichen läßt.
  • Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichnung beispielsweise beschrieben. Es zeigt F i g. 1 und 2 Seitenansichten eines Teiles einer Tabakschneidmaschine mit zwei verschiedenen, austauschbaren Abschnitten, F i g. 3 die Aufsicht auf eine Exzenterbuchse in größerem Maßstab und F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig.1.
  • Die F i g. 1 und 2 zeigen eine um eine Achse 4 umlaufende Messerwalze 2 mit Messern, deren Schneidkanten sich auf einer Kreisbahn 6 bewegen, die die Ebene 8 nahezu berührt; die Ebene 8 ist durch die Vorderseite eines Mundstücks definiert, das eine feste untere Mundstückbacke 10 mit einer Oberseite 12 und eine verschiebbare obere Mundstückbacke 14 mit einem austauschbaren Abschnitt 15 umfaßt, der eine Bodenfläche 16 mit einer Vorderkante 18 aufweist.
  • Der Tabak wird zwischen einer oberen Fördervorrichtung 20 und einer unteren Fördervorrichtung 22 durch das Mundstück gefördert und durch die umlaufende Messerwalze 2 in Streifen geschnitten.
  • Die obere Mundstückbacke 14 ist mit zwei parallelen Platten 24 verbunden, von denen eine gezeigt ist. Die Platte 24 ist mit dem Hauptrahmen 26 der Maschine durch zwei Parallelogrammlenker 28 und 30 verbunden. Die vorderen Enden der Lenker 28 und 30 sind in Exzenterbuchsen 32 an dem Hauptrahmen 26 angelenkt, und die hinteren Enden der Lenker 28 und 30 sind bei 34 mit der Platte 24 gelenkig verbunden. Die andere Platte 24 ist in gleicher Weise mit der anderen Seite des Hauptrahmens der Maschine verbunden.
  • Die obere Fördervorrichtung 20 läuft um Rollen 36 und 38 sowie um Spannrollen 40 und 42 herum, und die Rollen 36 und 38 sind zwischen den parallelen Platten 24 drehbar gelagert. Die Rolle 38 wird durch einen Kettentrieb (nicht gezeigt) mit einem Kettenrad 39, das in F i g. 4 gezeigt ist, von einem Kettenrad aus angetrieben, welches relativ zu der Achse der Rolle 38 so angeordnet ist, daß es der Lage der Exzenterbuchsen 32 relativ zu den Achsen der Lenker 28 und 30 in den Platten 24 entspricht. Die Rolle 38 ist in Exzenterbuchsen 44 gelagert.
  • Die obere Mundstückbacke 14, die obere Fördervorrichtung 20, die Rollen 36 und 38 und die parallelen Platten 24 werden durch einen Druckkolben 46 nach unten gedrückt. Da die in der Zeiteinheit von den Fördervorrichtungen geförderte Tabakmenge etwas schwankt, bewegt sich infolgedessen die obere Mundstückbacke auf und ab, wobei sie sich an die sich ändernde Dicke des Tabakstranges anpaßt und gleichzeitig eine im wesentlichen gleichmäßige Zusammendrückung des Tabaks aufrechterhält. Die Lenker 28 und 30 führen die obere Mundstückbacke 14 derart, daß sich ihre Vorderkante 18 auf einem Kreisbogen 48 von einem Radius bewegt, der etwas größer ist als der Radius der Kreisbahn 6, wobei die Entfernung zwischen den beiden Drehachsen jedes der beiden parallelen Glieder 28 und 30 gleich dem Radius des Kreises 48 ist. Für eine bestimmte Einstellung der Vorderkante 18 gegenüber dem übrigen Teil der oberen Mundstückbacke 14 verläuft die Linie, welche die Achse 4 der Messerwalze 2 mit der Vorderkante 18 verbindet, parallel zu den Linien, welche die Schwenkachsen jedes Lenkers 28 bzw. 30 verbinden.
  • Der austauschbare Abschnitt 15 der oberen Mundstückbacke 14 kann durch einen anderen Abschnitt 15 a, der in F i g. 2 gezeigt ist, ersetzt werden, wobei dieser Abschnitt 15 a eine Bodenfläche 16 a besitzt, die gegenüber der Oberseite 12 der unteren Mundstückbacke 10 unter einem anderen Neigungswinkel verläuft als die Bodenfläche 16 des Abschnittes 15. Infolgedessen können in der Maschine unterschiedliche Tabake mit verschiedenartigen elastischen Eigenschaften verarbeitet werden. Wegen der unterschiedlichen Neigung hat der auswechselbare Abschnitt 15 a oberhalb seiner Vorderkante 18 a eine größere Vertikalerstreckung als der Abschnitt 15 oberhalb seiner Vorderkante 18. F i g. 2 zeigt die Vorderkante 18 a, welche während der Verschiebung der oberen Mundstückbacke 14 im Mittel näher an der unteren Mundstückbacke 10 liegt als die Vorderkante 18 der in F i g. 1 gezeigten oberen Mundstückbacke 14.
  • F i g. 3 zeigt die Exzenterbuchse 32 in einem größeren Maßstab und F i g. 4 einen Schnitt durch die Anordnung des Lenkers 28. Die Exzenterbuchse 32 hat eine exzentrische Bohrung 50, in welcher der Lenker 28 durch einen Stift 52 schwenkbar gelagert ist. Die Buchse 32 wird durch fünf Bolzen 54, welche durch Löcher 56 in der Buchse hindurchgehen und in den Hauptrahmen 26 eintreten, am Hauptrahmen 26 befestigt.
  • Der Grad der Exzentrizität der Bohrung 50 ist bei 58 angedeutet. Die Exzenterbuchse 32 kann in einer von zwei wahlweisen Lagen mittels der Bolzen 54 am Hauptrahmen 26 befestigt werden, wobei sich die Bohrung 50 in diesen beiden, wahlweise möglichen Lagen jeweils am oberen bzw. unteren Ende ihres Hubes befindet.
  • In der Buchse 32 ist eine Ausnehmung 60 vorgesehen, die das Herstellen der Exzenterbohrung 50 erleichtert. Um die Buchse 32 vom Hauptrahmen 26 zu lösen und in eine andere, wahlweise mögliche Ausrichtung zu drehen, werden drei Gewindebohrungen 62 benutzt.
  • Alle Exzenterbuchsen 32 und 44 sind in derselben Weise ausgebildet.
  • Wenn der in F i g.1 gezeigte, austauschbare Abschnitt 15 durch den in F i g. 2 gezeigten Abschnitt 15 a ersetzt wird, werden die Exzenterbuchsen 32 alle in ihrer in F i g. 2 gezeigten Ausrichtung am Hauptrahmen befestigt, um die Linien, welche die beiden Schwenkachsen jedes Lenkers 28 und 30 verbinden, parallel zu der Linie zu halten, welche die Achse 4 der Messerwalze 2 mit der jeweiligen Vorderkante 18 oder 18 a der oberen Mundstückbacke 14 verbindet. Gleichzeitig wird die Exzenterbuchse 44 in ihre wahlweise andere Ausrichtung gebracht, um den Kettentrieb der Rolle 38 in genauer Ausrichtung zu halten.
  • Beim Heben und Senken der oberen Mundstückbacke 14 und der oberen Fördervorrichtung bewegt sich die Achse der Rolle 38 auf einem Kreisbogen um die Achse des angetriebenen Kettenrades des Kettentriebes.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Tabakschneidmaschine bei der der Tabakstrang durch eine obere und untere Fördervorrichtung einer unmittelbar hinter einem Mundstück angeordneten rotierenden Messerwalze zugeführt wird, wobei die obere Mundstückbacke und der Vorderteil der oberen Fördervorrichtung heb- und senkbar angeordnet sind und sich die untere Kante dieser Backe infolge der Führung durch Parallelogrammlenker auf einem Kreisbogen angenähert der Kreisbahn der Schneidmesserbewegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante (18) und die Bodenfläche (16) der oberen Mundstückbacke (14) auf einem austauschbaren Abschnitt (15) angeordnet sind, welcher gegen einen entsprechenden Abschnitt (15a) von anderer Vertikalerstreckung ausgetauscht werden kann, und daß die Parallelogrammlenker (28,30) schwenkbar an einem Hauptrahmen (26) der Maschine in drehbar gelagerten Exzenterbuchsen (32) so angelenkt sind, daß durch Drehen der Exzenterbuchsen die Höhenlage der Lenkerachsen (52) entsprechend der unterschiedlichen Vertikalerstreckung der Abschnitte (15,15 a) verändert werden kann (s. F i g. 3, Bezugszeichen 58).
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Mundstückbacke (14) und die obere Fördervorrichtung (20) an zwei parallelen Platten (24) angebracht sind, die über die Parallelogrammlenker (28, 30) mit dem Hauptrahmen (26) verbunden sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsam mit der oberen Mundstückbacke (14) heb- und senkbare, obere Fördervorrichtung (20) eine Antriebsrolle (38) aufweist, die in an den parallelen Platten (24) drehbar angebrachten Exzenterbuchsen (44) gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 934 039, 1019 231.
DEP1271A 1963-03-29 1964-03-28 Tabakschneidmaschine od. dgl. Pending DE1271002B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1271002X 1963-03-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1271002B true DE1271002B (de) 1968-06-20

Family

ID=10886078

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1271A Pending DE1271002B (de) 1963-03-29 1964-03-28 Tabakschneidmaschine od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1271002B (de)

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1532871A1 (de) * 2003-11-22 2005-05-25 Hauni Primary GmbH Vorrichtung zum Verdichten von Tabak, Rippen oder dergleichen
EP3045054A1 (de) * 2015-01-19 2016-07-20 Hauni Maschinenbau GmbH Fördereinrichtung zum zuführen eines verdichteten tabakkuchens zu einer tabakschneidevorrichtung

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DE1019231B (de) * 1953-11-10 1957-11-07 Robert Legg Ltd Maschine zum Schneiden von Blattabak

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DE102015000346A8 (de) * 2015-01-19 2016-09-08 Hauni Maschinenbau Gmbh Fördereinrichtung zum Zuführen eines verdichteten Tabakkuchens zu einer Tabakschneidevorrichtung

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