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DE1270983B - Tuerverschluss mit verschiebbarer Handhabe und federbelastetem Schliessglied fuer rechts oder links aufgehende Tueren - Google Patents

Tuerverschluss mit verschiebbarer Handhabe und federbelastetem Schliessglied fuer rechts oder links aufgehende Tueren

Info

Publication number
DE1270983B
DE1270983B DEP1270A DE1270983A DE1270983B DE 1270983 B DE1270983 B DE 1270983B DE P1270 A DEP1270 A DE P1270A DE 1270983 A DE1270983 A DE 1270983A DE 1270983 B DE1270983 B DE 1270983B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
latch
door
housing
tail
transverse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1270A
Other languages
English (en)
Inventor
Mattheus Johannes Snyman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pres Pul Lock Co Ltd
Original Assignee
Pres Pul Lock Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pres Pul Lock Co Ltd filed Critical Pres Pul Lock Co Ltd
Publication of DE1270983B publication Critical patent/DE1270983B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/22Locks or fastenings with special structural characteristics operated by a pulling or pushing action perpendicular to the front plate, i.e. by pulling or pushing the wing itself

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Türverschluß mit verschiebbarer Handhabe und federbelastetem Schließglied für rechts oder links aufgehende Türen Die Erfindung betrifft einen Türverschluß mit verschiebbarer Handhabe und einem auf oder in einer Tür zu befestigenden Gehäuse, das ein federbelastetes Schließglied umfaßt, welches aus einem Fallenkopf von im wesentlichen elliptischer Form mit nach außen konvergierenden Seitenflächen und einem damit starr verbundenen Fallenschwanz besteht, der vom breiteren Ende des Fallenkopfes bis zu einem an den Enden mit Handgriffen versehenen Drückerdorn zurückreicht, welcher quer zur Türebene in beschränktem Maß durch das Gehäuse und die Tür verschiebbar und mit dem Fallenschwanz zugeordneten komplementären Teilen versehen ist, die bei entsprechender Lage das Zurückgleiten des Schließgliedes ermöglichen bzw. verhindern, wenn ein Schließblech unter Keilwirkung gegen die konvergierenden Flächen des Fallenkopfes drückt.
  • Die bisher bekannten Türverschlüsse dieser Art haben gegenüber einfachen Schnappfallen mit einem drehbaren oder schwenkbaren Fallenkopf im Stulp den Vorteil, daß die betreffende Tür eindeutig in ihre Verschlußstellung gehalten und erst durch Betätigung eines Handgriffes am Drückerdorn geöffnet werden kann.
  • Ein solcher Türverschluß ist bekannt und hat einen längsverschieblichen Fallenschwanz, der nur dann das öffnen oder das Schließen der betreifenden Tür erlaubt, wenn ein in zwei Raststellungen quer zur Türebene verschiebbarer Drückerdorn in diejenige Stellung geschoben ist, in welcher sich der Fallenschwanz in seiner Achsrichtung frei bewegen kann. In diesem Fall wirkt die bekannte Konstruktion als Schnappfalle, und die betreffende Tür kann ohne weiteres durch einfachen Druck geöffnet oder geschlossen werden. Wenn jedoch der Drückerdorn in die andere Raststellung eingeschoben wird, dann ist die Bewegungsfreiheit des Fallenschwanzes begrenzt, und die Tür kann weder geöffnet noch geschlossen werden. Der bekannte Türverscbluß hat also den Nachteil, daß seine Arbeitsweise von der bei Türen normalerweise üblichen sehr verschieden ist und beide Funktionsarten bzw. Raststellungen des Drückerdorns nicht leicht voneinander zu unterscheiden sind. Die Folge davon sind Fehlbedienungen, wenn unkundige die Tür zuzuschlagen versuchen, auch wenn der Drückerdorn die Bewegungsfreiheit des Fallenkopfes hemmt, was Lärm und gegebenenfalls Beschädigungen verursacht. Andererseits kann die mit dem bekannten Verscbluß ausgerüstete Tür auch nicht in der anderen Raststellung des Drückerdorns eindeutig zuschlagen, sondern jederzeit wieder beispielsweise durch Luftdruck aufgehen, wenn man nicht extra nach geschlossener Tür den Drückerdorn in die Verschlußstellung zurückstellt. Auch ist es ganz allgemein bekannt, eine Druckfeder innerhalb einer Ausnehmung eines Fallenschwanzes anzuordnen.
  • Die Erfindung hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, einen Türverschluß der genannten Art zu schaffen, der in gleicher Weise arbeitet wie übliche Türverschlüsse und dessen quer zur Türebene verschieblicher Drückerdorn zum öffnen der Tür betätigt werden muß, jedoch ein Verschließen der Tür ohne Betätigung des Drückerdorns zuläßt und außerdem die in die Verschlußstellung eingefallene Tür auch eindeutig in dieser festhält, so daß Fehlbedienungen durch Unkundige ausgeschlossen sind und außerdem ein unerwünschtes Aufschlagen der geschlossenen Türe infolge Winddruckes nicht möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß an den Gehäuseseitenwänden Gleitflächen zur Rollberührung mit jeder Seitenfläche des Fallenkopfes angeordnet sind und daß der Fallenschwanz mit dem Fallenkopf unabhängig vom Drückerdorn innerhalb des Gehäuses in Querrichtung zu den Gehäuseseitenwänden gegen einstellbare Anschläge begrenzt schwenkbar ist, wobei eine Anlagekante bzw. zapfenartige Verlängerung des von einer Rückstellfeder gehaltenen Fallenschwanzes zum öffnen der Tür durch Anlage einer Seitenfläche des Fallenkopfes an einer inneren Schrägfläche am Schließblech bei Druck oder Zug auf den Drückerdorn, entgegen dessen Rückstellfeder parallel zur Türebene verschiebbar in eine Querausnehmung hineingleitet, während zum Schließen der Tür in gleicher Weise die andere Seitenfläche des Fallenkopfes mit der äußeren Schrägfläche des Schließbleches zusammenwirkt und dabei den Fallenschwanz derart verschwenkt, daß dieser auch in die Querausnehmungen des nicht betätigten Drückerdornes hineingleitet, bevor das federbelastete Schließglied zurückschnappt.
  • Der erfindungsgemäße Türverschluß hat also die besonders zweckmäßige elliptische Form des Fallenkopfes, die beispielsweise bei einer einfachen Schnappfalle mit nach außen konvergierenden Seitenflächen bekannt ist, und vereinigt außerdem die axiale Verschieblichkeit des Schließgliedes nach Ent sperrung des Drückerdornes zum Öffnen der Tür mit einer zusätzlich möglichen Schwenkbewegung des Fallenschwanzes im Verschlußgehäuse, so daß sich das Fallenschwanzende ohne Rücksicht auf den Drückerdorn beim Schließen der Tür in dessen Quernut hineinschieben kann, bevor das aus Fallenkopf und Fallenschwanz bestehende Schließglied in die Verscblußstellung hineinsebnappt.
  • Die eindeutige Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Türverschlusses wird durch den vorgesehenen Anschlag erreicht, welcher die notwendige Schwenkbewegung des Fallenschwanzes aus dessen mittlerer Ruhestellung zwischen den beiden Gehäuseseitenwänden nur in der einen Richtung freigibt, und zwar zum Schließen der Tür, jedoch in der entgegengesetzten Richtung begrenzt, so daß die betreffende Tür nur dann geöffnet werden kann, wenn zuvor der Handgriff am Drückerdorn in der gewünschten Weise betätigt wird.
  • Der erfindungsgemäße Anschlag erlaubt auch eine sehr einfache Anpassung des vorgeschlagenen Türverschlusses für den jeweiligen Einbaufall, und zwar in der Weise, daß der einstellbare Anschlag, der sich von einer Gehäuseseitenwand in Querrichtung in das Gehäuse erstreckt und das Schwenken des FaIlenschwanzes in einer Richtung bis zu einer im wesentlichen mittleren Stellung innerhalb des Gehäuses begrenzt, je nach Verwendung für rechts oder links aufgehende Türen auf der Gehäuseseitenwand oder der Gehäuseseitenwand angeordnet ist.
  • Besonders zweckmäßig ist es, den Fallenschwanz in Form einer Platte mit entsprechenden Ausschnitten auszubilden, so daß er mit passenden Querausnehmungen im Drückerdorn in Eingriff kommen kann, oder auch zapfenartig zu verlängern, so daß er in einer Längsnut des Drückerdorns entlanggleiten bzw. in eine Querbohrung hineingreifen kann, wie aus den gezeichneten Ausführungsbeispielen ersichtlich Ist.
  • In. der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Türverschlusses dargestellt. Es zeigt F i g. 1 die Seitenansicht des ersten Beispiels bei abgenommener vorderer Deckplatte und F i g. 2 dessen Einbauzustand im Schnitt nach Linie II-II in F i g. 1 sowie Fig.3 den Schnitt senkrecht dazu nach Linie III-IIIinFig.2, F i g. 4 das zweite Beispiel in. gleicher Darstellung wie F i g. 1 und F i g. 5 den Schnitt im Einbauzustand nach Linie V-V in F i g. 4 sowie F i g. 6 den Schnitt senkrecht dazu nach Linie VI-VI in F i g. 5, F i g. 7 eine Teilansicht des dritten Beispiels sowie F i g. 8 den Schnitt nach Linie VIII-VIII in F i g. 7. In allen Figuren sind gleiche Teile mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
  • Das erste Beispiel nach F i g. 1 ist ein Türverschluß mit einem in den Einbauraum 1 einer Holztür 2 nach F i g. 2 eingesetzten Gehäuse 3 mit rechteckigen Abmessungen, welches mit seiner vorderen Befestigungsplatte 4 (Stulp) in bekannter Weise an der Holztür 2 festgeschraubt ist. Die in F i g. 1 zur übersicht weggelassene Gehäuseseitenwand 5 ist mit nicht dargestellten Schrauben in vier Gewindebohrungen 6 der fest angeordneten Gehäuseseitenwand 7 verschraubbar. Das Gehäuse 3 umfaßt als Schließglied einen starr mit dem Fallenkopf 8 verbundenen Fallenschwanz 9, der die Form einer flachen Platte hat und längsverschieblich angeordnet ist. Hierzu stützt sich eine schraubenförmige Rückstellfeder 17 in einer Ausnehmung 18 einerseits gegen einen Ansatz 19 und andererseits gegen eine an der Gehäuseseitenwand 7 befestigte Stützplatte 20, die zugleich die Auswärtsbewegung des Fallenschwanzes 9 in der aus F i g. 1 ersichtlichen Stellung begrenzt. Ein tiefer Ausschnitt 21 im Fallenschwanz 9 dient zum Eingriff des Schließgliedes mit einem rechteckigen Drückerdorn 13, der quer zur Türebene in beschränktem Maß durch das Gehäuse 3 und die Tür verschiebbar ist und an einer Längszunge 22 des Fallenschwanzes 9 anliegt. Eine den Ausschnitt 21 begrenzende Anlagekante 24 geht in eine Endkante 25 über, welche gegen eine Seitenfläche 26 des Drückerdorns 13 anschlägt und damit ein Öffnen der Tür 2 erst dann zuläßt, wenn die Anlagekante 24 in die aus F i g. 2 ersichtliche Querausnehmung 23 des Drückerdorns 13 hineingleiten kann. Der in F i g. 1 gestrichelt dargestellte Anschlagzapfen 30 dient zur Abstützung der in F i g. 2 dargestellten Rückstellfeder 16, die den Drückerdorn 13 mit seinen Handgriffen 15 in der gezeichneten Stellung festhält. Eine schlüsselbetätigte Verriegelungseinrichtung 37 mit einem Schließbart 40 dient im Bedarfsfall zur dauernden Sperrung des Verschlusses nach F i g. 1.
  • In F i g. 2 sind außer den genannten Teilen noch die beiden Ausnehmungen 31 in der Tür 2 zu sehen, in denen der Drückerdorn 13 in seiner Achsrichtung verschiebbar ist. Zur Führung dient je ein auf beiden Seiten der Tür 2 angeschraubtes Schlüsselschild 14. Eine Gewindeschraube 28 dient als einstellbarer Anschlag zur seitlichen Begrenzung des Fallenschwanzes 9 und ist in einem Ansatz 29 der Gehäuseseitenwand 7 eingeschraubt. In der Stellung nach F i g. 2 ruht der Fallenschwanz 9 in einer annähernd mittleren ParalleIstellung zwischen beiden Gehäuseseitenwänden 5 und 7 und ist infolgedessen nicht in der Lage, in die Querausnehmung 23 des Drückerdorns 13 hineinzugleiten. Folglich ist auch der Türverschluß nach F i g. 1 in seiner Verschlußstellung verriegelt.
  • F i g. 3 zeigt im senkrechten Schnittbild die funktionswesentliche elliptische Grundrißform des Faltenkopfes 8 mit den beiden nach außen konvergierenden Seitenflächen 10, die gemeinsam eine Schnappnase 11 bilden, während das entgegengesetzte Ende des Faltenkopfes 8 mit einer flachen Stirnfläche 12 starr am Faltenschwanz 9 befestigt ist. Der hölzerne Türrahmen 32 ist zum Anschlag der Tür 2 abgesetzt und die abgesetzte Fläche 33 nochmals unterbrochen durch einen Stulp 33', in welchem der Fallenkopf 8 in der Verschlußstellung ruht. In Öffnungsrichtung der Tür 2 ist ein Schließblech 34 mit einer äußeren Schrägfläche 35 und einer inneren Schrägfläche 36 angeordnet, die jeweils unter Teilwirkung den Fallenkopf 8 zurückdrücken, wenn die Tür 2 geöffnet oder geschlossen wird.
  • Aus der Verschlußstellung nach F i g. 3 ist ein Öffnen der Tür 2 nur dann möglich, wenn über einen der beiden Handgriffe 15 der Drückerdorn 13 gegen die Kraft seiner Rückstellfeder 16 verschoben und dadurch die Querausnehmung 23 in die gleiche Ebene gestellt wird wie der Fallenschwanz 9. Der zwischen zwei Gleitflächen 27 geführte Fallenkopf 8 kann dann, durch die Keilwirkung der inneren Schrägfläche 36 des Schließbleches 34 in das Gehäuse 3 hineingedrückt, den Fallenschwanz 9 gegen die Kraft seiner Rückstellfeder 17 in Richtung zum Drückerdorn 13 mitnehmen, wobei dessen tiefer Ausschnitt 21 mit der Anlagekante 24 und der Endkante 25 nach F i g. 1 in die Querausnehmung 23 im Drückerdorn 13 passend hineingleiten. Während die Tür 2 sich öffnet, kann der Fallenkopf 8 an der äußeren Schrägfläche 35 des Schließbleches 34 wieder zurückgleiten, und zwar unabhängig davon, ob der Drückerdorn 13 noch betätigt wird, weil der zwischen dem Anschlag 28 und der entgegengesetzten Gehäuseseitenwand 5 des Gehäuses 3 in Querrichtung verschwenkbare Fallenschwanz 9 aus der Querausnehmung 23 herausschlüpfen kann.
  • Zum Schließen der Tür 2 hat der beschriebene Schwenkvorgang den erfindungsgemäßen Vorteil, daß dann der Fallenkopf 8 von der äußeren Schrägfläche 35 nicht nur unter Keilwirkung zurückgedrückt, sondern gleichzeitig auch in Rollberührung mit der entsprechenden Gleitfläche 27 verschwenkt wird, so daß der Fallenschwanz 9 sich mit seiner Längszunge 22 vom einstellbaren Anschlag 28 abhebt und bis an den freien Ansatz 29 der Gehäuseseitenwand 5 heranschwenkt, infolgedessen auch in die Querausnehmung 23 hineingleiten kann, wenn der Drückerdorn 13 nicht betätigt wurde und die aus F i g. 3 ersichtliche Ruhestellung einnimmt. Ist die Tür 2 wieder verschlossen, dann kann der Fallenschwanz 9 aus der Querausnehmung 23 heraus und der Fallenkopf 8 jetzt entlang der inneren Schrägfläche 36 des Schließbleches 34 in die Verschlußstellung nach F i g. 3 zurückschnappen.
  • F i g. 4 zeigt das zweite Ausführungsbeispiel, desdem Türverschluß nach F i g. 1 weitgehend ähnliche Konstruktion einen streifenförmigen Fallenschwanz 9 a hat, der mit zwei Auflageflächen 39 und 39' an der Befestigungsplatte 4 (Stulp) anschlägt und auf seiner dem starr befestigten Fallenkopf 8 entgegengesetzten Seiten gleichfalls einen tiefen Ausschnitt 21' mit einer Anlagekante 24' und einer abgesetzten Endkante 25' hat. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Querausnehmung 23' jedoch in die Unterseite des rechteckigen Drückerdorns 13' eingeschnitten. Die Arbeitsweise des zweiten Beispieles ist die gleiche, wie zu F i g. 1 bis 3 beschrieben wurde, nur mit dem Unterschied, daß die Rückstellfeder 17a des Fallenschwanzes 9 a als Blattfeder ausgebildet und einerseits in einer ösenartigen Halterung 41 sowie andererseits in einem Zapfen 44 an der Gehäuseseitenwand 7 festgehalten wird. Beim zweiten Beispiel sind die Handgriffe 15 nach F i g. 5 jeweils in einer Anschlaghülse 42 mit einem Stützflansch 43 geführt und dadurch die axialen Bewegungen des Drückerdoms 13' quer zur Türebene begrenzt. Die erfindungswesentliche Arbeitsweise für das öffnen der Tür 2' mit dem Drückerdorn 13' und für das freie Zurückschlagen der Tür in die gezeichnete Verschlußstellung nach F i g. 6 wird bei diesem Ausführungsbeispiel dadurch bewirkt, daß die Rückstellfeder 17a in Form einer Blattfeder auf das Schließglied einen solchen Druck ausübt, daß sie den Fallenkopf 8 in der nach außen vorgeschobenen Stellung und den Fallenschwanz 9 a in einer zu den Gehäuseseitenwänden 5 und 7 im wesentlichen parallelen Stellung hält. Zum Unterschied gegenüber F i g. 3 hat das Schließblech 34' nach F i g. 6 zwischen der äußeren Schrägfläche 35' noch eine Teilfläche 49 parallel zur abgesetzten Fläche 33' des hölzernen Türrahmens 32'. Im übrigen ist auch das gesamte Schließglied dieses Ausführungsbeispieles sowohl längsverschieblich durch den zwischen beiden Gleitflächen geführten Fallenkopf 8 und außerdem innerhalb des Gehäuses 3 in Querrichtung schwenkbar, jedoch kein Anschlag zur Begrenzung der Schwenkbewegung erforderlich. Man sieht jedoch auch in F i g. 6, daß nur die Rollbewegung beim Schließen der Tür 2' den Fallenschwanz 9 a in Richtung zur Querausnehmung 23' verschwenkt und damit die Wirkung des Schnappverschlusses ermöglicht, während der Türverschluß zum öffnen die Betätigung des Drückerdorns 13' voraussetzt.
  • F i g. 7 zeigt das dritte Beispiel in Teilansicht mit dem gleichen Fallenkopf 8, mit dem ein zylindrischer Fallenschwanz 9 b starr befestigt ist. Dieser hat eine zapfenartige Verlängerung 45 und etwa in seiner Mitte eine Bohrung 48, in welche das eine Ende der Rückstellfeder 17a in Form einer Blattfeder verschiebbar eingreift, die sich auch bei diesem Ausführungsbeispiel an einem Zapfen 44 an der Gehäuseseitenwand 7 abstützt und als Rückstellfeder sowohl die Längsverschiebung des gesamten Schließgliedes als auch dessen mittlere Ruhelage zwischen den beiden Seitenwänden des Gehäuses 3 gewährleistet. Zur Bewegungsbegrenzung dient ein Anschlagzapfen 50, der sich an die Befestigungsplatte 4 (Stulp) anlegt. Die erfindungswesentliche Wirkung besteht darin, daß der Drückerdorn 13" auf der dem Fallenschwanz 9 b zugekehrten Seite eine Längsnut 46 hat, von welcher eine als Querbohrung ausgeführte Querausnehmung 47 ausgeht, daß die Längsnut 46 mit dem freien Ende der zapfenartigen Verlängerung 45 des Fallenschwanzes 9 b in verschiebbarem Eingriff steht und daß die Verlängerung 45 in die Querbohrung hineingreift, wenn der Fallenschwanz 9 b mit dieser ausgerichtet ist. Auch in diesem Falle sind die beiden seitlichen Gleitflächen 27 zur Führung und zur Roll-Berührung für den Fallenkopf 8 funktionswesentlich. Die außerordentlich einfache Konstruktion des dritten Ausführungsbeispiels besteht aus wenigen Einzelteilen und sichert die betreffende Tür in ihrer Verschlußstellung gegen unbeabsichtigtes Aufschlagen, läßt jedoch jederzeit ein Zuschlagen der Tür zu, hat also erfindungsgemäß die gleiche Arbeitsweise wie ein üblicher Türverschluß mit Schwenkgriffen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Türverschluß mit verschiebbarer Handhabe und einem auf oder in einer Tür zu befestigenden Gehäuse, das ein federbelastetes Schließglied umfaßt, welches aus einem Fallenkopf von im wesentlichen elliptischer Form mit nach außen konvergierenden Seitenflächen und einem damit starr verbundenen Fallenschwanz besteht, der vom breiteren Ende des Fallenkopfes bis zu einem an den Enden mit Handgriffen versehenen Drückerdorn zurückreicht, welcher quer zur Türebene in beschränktem Maß durch das Gehäuse und die Tür verschiebbar und mit dem Fallenschwanz zugeordneten komplementären Teilen versehen ist, die bei entsprechender Lage das Zurückgleiten des Schließgliedes ermöglichen bzw. verhindern, wenn ein Schließblech unter Keilwirkung gegen die konvergierenden Flächen des Fallenkopfes drückt, dadurch gekennzeichnet, daß an den Gehäuseseitenwänden (5, 7) Gleitbächen (27) zur Rollberührung mit jeder Seitenfläche (10) des Fallenkopfes (8) angeordnet sind und daß der Fallenschwanz (9, 9 a, 9 b) mit dem Fallenkopf (8) unabhängig vom Drückerdorn (13) innerhalb des Gehäuses (3) in Querrichtung zu den Gehäuseseitenwänden (5, 7) gegen einstellbare Anschläge (28) begrenzt schwenkbar ist, wobei eine Anlagekante (24) bzw. zapfenartige Verlängerung (45) des von einer Rückstellfeder (17, 17 a) gehaltenen Fallenschwanzes (9, 9 a, 9 b) zum öffnen der Tür durch Anlage einer Seitenfläche (10) des Fallenkopfes (8) an einer inneren Schrägfläche (36) am Schließblech (34, 34') bei Druck oder Zug auf den Drückerdorn (13), entgegen dessen Rückstellfeder (16) parallel zur Türebene verschiebbar in eine Querausnehmung (23, 47) hineingleitet, während zum Schließen der Tür in gleicher Weise die andere Seitenfläche (10) des Fallenkopfes (8) mit der äußeren Schrägfläche (35) des Schließbleches (34) zusammenwirkt und dabei den Fallenschwanz (9, 9 a, 9 b) derart verschwenkt, daß dieser auch in die Querausnehmungen (23, 47) des nicht betätigten Drückerdornes (13) hineingleitet, bevor das federbelastete Schließglied zurückschnappt.
  2. 2. Türverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der einstellbare Anschlag (28), der sich von einer Gehäuseseitenwand (5, 7) in Querrichtung in das Gehäuse (3) erstreckt und das Schwenken des Fallenschwanzes (9, 9a) in einer Richtung bis zu einer im wesentlichen mittleren Stellung innerhalb des Gehäuses begrenzt, je nach Verwendung für rechts oder links aufgehende Türen auf der Gehäuseseitenwand (5) oder der Gehäuseseitenwand (7) angeordnet ist.
  3. 3. Türverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallenschwanz (9, 9a) des Schließgliedes aus einer Platte besteht, die einen mit parallelen Seiten versehenen tiefen Ausschnitt (21, 21') mit einer Anlagekante (24, 24') aufweist, der sich vom freien Ende der Platte in der Längsrichtung gegen den Fallenkopf (8) hin erstreckt, wobei die Breite des Ausschnitts (21, 21') im wesentlichen der durch die Querausnehmung (23, 23') verringerten Dicke des Drückerdornes (13, 13') entspricht, so daß der Ausschnitt (21, 21') über den Drückerdorn (13, 13') hinwegschiebbar ist, wenn der plattenförmige Fallenschwanz (9, 9 a) und die Querausnehmung (23, 23') zueinander ausgerichtet sind (F i g. 1 bis 6).
  4. 4. Türverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drückerdorn (13") auf der dem Fallenschwanz (9 b) zugekehrten Seite eine Längsnut (46) hat, von welcher eine als Querbohrung ausgeführte Querausnehmung (47) ausgeht, daß die Längsnut (46) mit dem freien Ende einer zapfenartigen Verlängerung (45) des Fallenschwanzes (9 b) in verschiebbarem Eingriff steht und daß die Verlängerung (45) in die Querbohrung eingreift, wenn der Fallenschwanz (9 b) mit der Querbohrung ausgerichtet ist (F i g. 7, 8).
  5. 5. Türverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf das Schließglied einen Druck ausübende Einrichtung aus einer Rückstellfeder (17a) in Form einer Blattfeder besteht, deren eines Ende am Gehäuse befestigt ist, während das andere Ende in eine ösenartige Halterang (41) oder eine Bohrung (48) im Fallenschwanz (9 a, 9 b) verschiebbar eingreift, wobei die Blattfeder auf das Schließglied einen solchen Druck ausübt, daß sie den Fallenkopf (8) in der nach außen vorgeschobenen Stellung und den Fallenschwanz (9 a, 9 b) in einer zu den Gehäuseseitenwänden (5, 7) im wesentlichen parallelen Stellung hält (F i g. 4, 7). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 155 495; französische Patentschrift Nr. 976 716; britische Patentschriften Nr. 412 369, 418183; USA.-Patentschriften Nr. 1494 949, 2 288145, 2427 281, 3 057 649.
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