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DE1270522B - Vorrichtung zum Verschliessen der OEffnung eines Rohrendes od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Verschliessen der OEffnung eines Rohrendes od. dgl.

Info

Publication number
DE1270522B
DE1270522B DEP1270A DE1270522A DE1270522B DE 1270522 B DE1270522 B DE 1270522B DE P1270 A DEP1270 A DE P1270A DE 1270522 A DE1270522 A DE 1270522A DE 1270522 B DE1270522 B DE 1270522B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
die
pipe end
recess
projection
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1270A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Ruppert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEP1270A priority Critical patent/DE1270522B/de
Publication of DE1270522B publication Critical patent/DE1270522B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D41/00Application of procedures in order to alter the diameter of tube ends
    • B21D41/04Reducing; Closing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verschließen der Öffnung eines Rohrendes od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verschließen der Öffnung eines Rohrendes od. dgl. durch Eindrücken des Rohrendes in eine der vorgesehenen Endform des geschlossenen Rohres angepaßte Vertiefung eines Gesenkes, wobei das Gesenk einen Führungsteil für das einzudrückende Rohrende aufweist.
  • Bei Rohren, beispielsweise zum Führen eines flüssigen oder gasförmigen oder auch eines körnigen Mediums ist es je nach Art ihrer Verwendung, beispielsweise als schlauchlose Fahrradpumpe oder als Bestandteile hydraulischer Steuerungen usw., vielfach erforderlich, eines der beiden Enden dicht abzuschließen, wenn etwa ein Rohrabzweig vorgesehen ist und das an beiden Enden gänzlich abgeschlossene Rohrstück als Luftpolster od. dgl. dienen soll. Dabei ist vorausgesetzt, daß auf ein Wiederöffnen des Abschlusses des betreffenden Rohrendes verzichtet werden kann, es sei denn, man schneidet dieses Endstück mit Verschluß ab und verschließt das dadurch erhaltene offene Rohrende von neuem.
  • Bisher waren alle Maßnahmen zum Verschließen eines Rohrendes durch dessen Zusammendrücken in einem Gesenk darauf abgestellt, daß sich das Rohrende beim Einziehen faltenlos verformen läßt. Solche Bestrebungen sind hauptsächlich auf das vielfach angewendete Verschließen von Rohrenden mittels einer Kopfschraube oder einer aufgeschraubten Kappe od. dgl. zurückzuführen. Bei solchen Verschlußteilen ist nämlich beispielsweise durch Abdrehen in einer Drehbank auf eine allseitig sorgfältige Bearbeitung großer Wert gelegt worden. In Anbetracht dieser Gepflogenheit wurde beim Herstellen eines Rohrendverschlusses durch dessen Eindrücken in eine kugelige Vertiefung - Gesenk -unter anderem schon vorgeschlagen, das Rohr und/ oder das Gesenk in das Spannfutter einer Drehbank oder einer Bohrmaschine einzuspannen, um die beiden Teile während des Stauch- und Schließvorganges gegenseitig verdrehen zu können und so eine faltenfreie Oberfläche zu erhalten. Derartige Maßnahmen sind aber umständlich wie auch teuer. Außerdem ist hier außer einer spanabhebenden Maschine noch ein besonderes Zentrieren des eingespannten Teiles unbedingt erforderlich, wenn entsprechend der gestellten Aufgabe ein faltenfreier Verschluß erreicht werden soll.
  • Aus der gleichen Absicht heraus, ein faltenfreies Schließen der Rohrenden zu erzielen, wurde auch schon ein Verfahren zum faltenlosen Einziehen von ; Rohren für die Herstellung von Metallgefäßen, insbesondere zum Einziehen von dünnwandigen Metallrohren vorgeschlagen, bei dem das offene Rohrende in ein auf eine vorbestimmte Temperatur, beispielsweise 400° C aufgeheiztes Gesenk gedrückt wurde. Es handelt sich also hier um ein ausgesprochenes, vom Schmieden her übernommenes Heißverformen, was wiederum aufwendige und teuere Maßnahmen voraussetzt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gegenüber den bisherigen Maßnahmen zum Verschließen eines Rohrendes unter Verwendung eines Gesenkes wesentlich einfachere Einrichtung zu schaffen. Dabei wird von der Gepflogenheit, nämlich einen faltenfreien Rohrendverschluß zu erzielen, abgegangen; es steht hier nur der eigentliche Zweck eines solchen Rohrendverschlusses im Vordergrund.
  • Erfindungsgemäß wird bei einer Verschließeinrichtung der eingangs vorausgesetzten Bauart vorgeschlagen, daß im Bereich der Übergangsstelle vom Führungsteil zur Vertiefung am inneren Umfang der Vertiefung vorzugsweise gleichmäßig verteilte Vorsprünge zum Bilden von Falten während des Stauchvorganges angeordnet sind. Hinsichtlich der konstruktiven Ausbildung kann dies nach einem weiteren kennzeichnenden Merkmal der Erfindung derart erfolgen, daß die Vorsprünge durch die Schaftenden von Schrauben gebildet werden, die durch die Wandung des Gesenkes hindurchgeführt sind.
  • Auf diese Art kann das Eindrücken und Abschließen des Halsendes in einem einzigen Arbeitsgang durchgeführt und die Vorrichtung als solche für den Abschluß aller Halsenden verwendet werden, sofern diese nur jeweils die gleiche Querschnittsform aufweisen. Dabei können die Schaftenden der Schrauben kugelig ausgebildet sein, wodurch der Reibwiderstand beim Stauchen vermindert wird.
  • An Stelle der kugeligen Ausbildung des Schraubenschaftendes ist es erfindungsgemäß auch möglich, daß als Vorsprung eine im Gesenk gelagerte Kugel vorgesehen ist und daß jeder-Kugel eine durch die Wandung des Gesenkes geführte Schraube vorgelagert ist.
  • Sofern eine Verstellbarkeit der Vorsprünge nicht nötig erscheint, wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung der Vorsprung -durch den Mantelteil eines Stiftes gebildet, der in einer Bohrung. des Gesenkes steckt, wobei diese Bohrung die Inenwandung des Gesenkes im Bereich der Übergangsstelle vom Führungsteil für das einzudrückende: Rohrende zur Vertiefung anschneidet und wobei .der an dieser Stelle aus der Bohrung herausragende Stiftteil den eigentlichen Vorsprung bildet.
  • Die.Erfindung ist in der Zeichnung an Hand einiger Ausführungsbeispiele für einen Rohrendverschluß schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein in einer Eindrückvorrichtung steckendes, nahezu fertigbearbeitetes Rohrende, F i g. 2 einen Teillängsschnitt durch eine Matrize mit einem Stiftvorsprung, F i g. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach F i g. 1, F i g. 4 eine Draufsicht auf einen fertigbearbeiteten Rohrabschluß.
  • Die Eindrückvorrichtung gemäß F i g. 1- und 2 besteht aus einer Matrize, deren Oberteil 1 zum Führen des hier kreisrunden Rohrendes 2 dient, während der gewölbte Matrizenboden 3 -als eigentliches Bearbeitungswerkzeug zum Abschließen des Rohrendes vorgesehen ist.
  • Nach der Darstellung in der rechten Hälfte nach F i g. 1 wird als verstellbarer Vorsprung eine Kopfschraube 4 verwendet, deren Schaftende 5 kugelig ausgebildet ist und in den Matrizenraum hineinragt. Eine weitere Ausführung für einen Vorsprung ist in der linken Hälfte der F i g. 1 dargestellt. Hier ist wiederum eine Schraube 6 vorgesehen, deren Schaft 7 jedoch nur als verstellbarer Anschlag für eine in die Schraubenbohrung 8 eingelegte Kugel 9 dient. In diesem Falle wird der Verformungsvorsprung durch den in den Matrizeninnenraum hineinragenden Kugelteil gebildet. Mit 20 ist das schon verformte Rohrende bezeichnet. Damit nun das Rohrende nach Beendigung des Eindrückvorganges mit Sicherheit insbesondere gas- und flüssigkeitsdicht abgeschlossen ist, wird vor Beginn des Eindrückens ein Pfropfen 10 in eine mittige Vertiefung 11 des Matrizenbodens eingesteckt. Dieser Pfropfen, der aus einem gegenüber dem Rohrwerkstoff weicheren Werkstoff bestehen kann, steht im Matrizenboden so weit über, daß der sich beim Eindrücken des Rohrendstückes stetig kleiner werdende CSffnungsrand am Umfang des Pfropfens zum Anliegen gelangt. Am Ende des Eindrückvorganges ist dann die Randfläche des Rohrendes in den Pfropfen etwas eingedrungen. Außerdem hat sich der Pfropfen plastisch so verformt, daß eventuell verbleibende Spalten durch den Pfropfenwerkstoff ausgefüllt werden und so das Rohrendstück völlig abgeschlossen ist. i Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 wird als Vorsprung ein Stift 12 verwendet, der hier in einer Schrägbohrung 13 der Matrize steckt. Die Längsachse der Bohrung verläuft meinem spitzen Winkel a zur Längsachse der Matrize. Die Bohrung 13 schneidet teilweise den Matrizeninnenraum an, so daß der in die Bohrung eingesteckte Stift 12 mit einem Teil 120 seines Mantels in den Matrizeninnenraum -hineinragt. Dieser k'lächenteil bildet dann .den eigentlichen Verformungsvorsprung. Dabei kann der Stift 12 nur mit Paßsitz in der Bohrung stecken, da er während des - Verformungsvorganges durch das Rohrende von selbst gegen den Bohrungsboden angedrückt und so seine Lage fixiert wird. Schließlich ist es aber auch möglich, den Stift 12 als Kopfschraube auszubilden, so daß dieser dann festgeschraubt werden kann.
  • Von besonderem Vorteil ist es, daß die Matrize glattwandig und damit ein verhältnismäßig einfaches Werkzeug ist, da die Faltenbildung von den Vorsprüngen 5 bzw. 9 bzw. 120 nur eingeleitet wird und dann durch die vorhandene Oberflächenspannung und plastische Verformung des Rohrendes, und zwar symmetrisch, entsprechend der Anzahl der Köpfe, weiter erfolgt. Ein Stempel wird dabei nicht benötigt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Verschließen der öffnung eines Rohrendes od. dgl. durch Eindrücken des Rohrendes in eine der vorgesehenen Endformen des geschlossenen Rohres angepaßten Vertiefung eines Gesenkes, wobei das Gesenk einen Führungsteil für das einzudrückende Rohrende aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Übergangsstelle vom Führungsteil zur Vertiefung (3) am inneren Umfang der Vertiefung vorzugsweise gleichmäßig verteilte Vorsprünge zum Bilden von Falten während des Stauchvorgangs angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge durch die Schaftenden von Schrauben (5) gebildet werden, die durch die Wandung des Gesenkes (3) hindurchgeführt sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorsprung eine im Gesenk gelagerte Kugel (9) vorgesehen ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kugel eine durch die Wandung des Gesenkes geführte Schraube vorgelagert ist (6, 7).
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung durch den Mantelteil eines Stiftes (12) gebildet wird, der in einer Bohrung des Gesenkes (3) steckt, wobei diese Bohrung die Innenwandung des Gesenkes im Bereich der Übergangsstelle vom Führungsteil für das einzudrückende Rohrende zur Vertiefung anschneidet und wobei der an dieser Stelle aus der Bohrung herausragende Stiftteil (120) den eigentlichen Vorsprung bildet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 170169, 883 553; schweizerische Patentschrift Nr. 322 716.
DEP1270A 1963-09-20 1963-09-20 Vorrichtung zum Verschliessen der OEffnung eines Rohrendes od. dgl. Pending DE1270522B (de)

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DEP1270A DE1270522B (de) 1963-09-20 1963-09-20 Vorrichtung zum Verschliessen der OEffnung eines Rohrendes od. dgl.

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DE1270522B true DE1270522B (de) 1968-06-20

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ID=5660996

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DEP1270A Pending DE1270522B (de) 1963-09-20 1963-09-20 Vorrichtung zum Verschliessen der OEffnung eines Rohrendes od. dgl.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3102867A1 (de) * 1980-04-16 1981-11-19 La Metalli Industriale S.p.A., 50121 Firenze Vorrichtung zur verformen des endabschnittes eines rohres
US4561164A (en) * 1980-10-29 1985-12-31 Fichtel & Sachs Ag Method of making piston rod for shock absorbers

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE170169C (de) *
DE883553C (de) * 1944-05-24 1953-07-20 Daimler Benz Ag Gesenk zum Verengen oder Schliessen von Rohren
CH322716A (de) * 1952-12-19 1957-06-30 Weisse Ernst Ing Dr Verfahren und Vorrichtung zum faltenlosen Einziehen von Rohren für die Herstellung von Metallgefässen, insbesondere zum Einzeihen von dünnwandigen Metallrohren

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