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DE1270348B - Umlaufraeder-Wechselgetriebe - Google Patents

Umlaufraeder-Wechselgetriebe

Info

Publication number
DE1270348B
DE1270348B DE19621270348 DE1270348A DE1270348B DE 1270348 B DE1270348 B DE 1270348B DE 19621270348 DE19621270348 DE 19621270348 DE 1270348 A DE1270348 A DE 1270348A DE 1270348 B DE1270348 B DE 1270348B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
release
housing
change gear
brake
epicyclic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19621270348
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Burkhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EUGEN BURKHARDT
Original Assignee
EUGEN BURKHARDT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EUGEN BURKHARDT filed Critical EUGEN BURKHARDT
Publication of DE1270348B publication Critical patent/DE1270348B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D67/00Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes
    • F16D67/02Clutch-brake combinations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K24/00Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units
    • B43K24/10Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for selecting, projecting and locking several writing units
    • B43K24/16Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for selecting, projecting and locking several writing units operated by push-buttons
    • B43K24/163Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for selecting, projecting and locking several writing units operated by push-buttons with one push-button for each writing unit
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0293Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being purely mechanical
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2716/00Control devices for speed-change mechanisms of planetary gearings, with toothed wheels remaining engaged, e.g. also for devices to simplify the control or for synchronising devices combined with control devices
    • F16H2716/02Control devices for speed-change mechanisms of planetary gearings, with toothed wheels remaining engaged, e.g. also for devices to simplify the control or for synchronising devices combined with control devices the control being mechanical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Umlaufräder-Wechselgetriebe Die Erfindung bezieht sich auf ein mechanisch umschaltbares Umlaufräder-Wechselgetriebe mit Friktionskupplung in kompakter Baueinheit. Es soll dabei eine stoßfreie Umschaltung einer mit einer Antriebswelle fluchtenden Welle von einem direkten Gang auf eine über- oder Untersetzungsstufe erreicht werden. Die Erfindung bezieht sich dabei ferner auf derartige Umlaufräder-Wechselgetriebe, bei denen die über- oder Untersetzungsstufe in ein von der Antriebswelle getriebenes umlaufendes Gehäuse eingebaut ist, welches durch Betätigung einer Bremsvorrichtung mit Bremsgestänge und Bremsband zum Stillstand gebracht werden kann, wodurch eine Ausrückvorrichtung für die Kupplung anspricht.
  • Es ist bekannt, derartige Umlaufräder-Wechselgetriebe mit Einstellungsmöglichkeiten zu versehen. Mit diesen Einstellungen, die bei einer bekannten Ausführung durch entsprechende Federanordnung erfolgt, kann nur bei einer Belastung von 20 bis 25 1/o der Vollast leicht durchgeschaltet werden, insbesondere ist die Durchschaltung aber nicht ohne Drehmomentunterbrechung möglich.
  • Andere bekannte Anordnungen besitzen eine Schwenkachse zur Betätigung von Bremse und Kupplungsvorrichtung. Die Bremsvorrichtung bewirkt aber kein Ansprechen der Ausrückvorrichtung für die Kupplung. Ein Durchschalten ohne Drehmomentunterbrechung und bei Vollast ist ebenfalls nicht möglich.
  • Bei anderen bekannten Ausführungen ist ein Planetenrad-Wendegetriebe mit Friktionskupplung und Bremsband vorhanden. Auch hier ist ein Umsteuerungshebel vorgesehen, der in einer von drei Schaltstellungen fixiert werden muß. Das Ausrücken der Kupplung ist zwar durch Anziehen der Bremse vorgesehen, jedoch bestehen keine Einstellmöglichkeiten, um den Zeitpunkt des Ausrückens zu verändern. Es läßt sich demnach nicht so genau einstellen, daß praktisch eine etwaige Leerlaufstellung sich nicht in einer Drehmomentunterbrechung auswirken kann.
  • Auch andere bekannte Ausführungen weisen zwar drei Schaltstellungen, z. B. zwei Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang auf; Einstellmöglichkeiten, die aber eine Umschaltung unter Vollast und mit oder ohne Drehmomentunterbrechung gestatten, sind nicht vorhanden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden und Einstellmöglichkeiten vorzusehen, die betriebssicher arbeiten, es bei einem Getriebe in gedrängter Bauart gestatten, so genau den übergang von der einen Schaltstellung in die andere zu gestatten, daß keine Drehmomentunterbrechung auftritt, weil die Umschaltung zu rasch erfolgt, daß ein Stillstand der bewegten Massen nicht auftritt und demzufolge eine Drehmomentunterbrechung nicht bemerkbar ist.
  • Die Lösung der Aufgabe nach der Erfindung besteht darin, daß am Gehäuse eine durch Bewegung des Bremsbandes betätigte Steueranlage für die Ausrückvorrichtung angeordnet ist, wobei die Stellung von mindestens drei Ausrückstangen den Zeitpunkt des Ausrückens bestimmt.
  • Gemäß der Erfindung kann jetzt der Schaltweg eine Lamellen- oder Friktionskupplung genau auf die Rasten der Bremsbandschaltung eingestellt werden. Dabei ist es ein weiteres Erfindungsmerkmal, daß die Bremsvorrichtung mit Rasteinrichtungen versehen sind, welche vor der Berührung des Gehäuses durch das Bremsband einrasten.
  • Die Stellung der drei Ausrückstangen bzw. der Schaltweg wird durch Verdrehung der Ausrückstangen geändert, die mit Gewinde versehen so eine einfache Einstellung gestatten. Der Zeitpunkt des Ausrückens wird dadurch sehr genau einstellbar, so daß bei längeren Schaltwegen mit und bei kurzen Schaltwegen ohne Drehmomentunterbrechung geschaltet werden kann.
  • Nach den Erfindungsmerkmalen erfolgt demnach die Betätigung der Friktionskupplung des Umlaufrädergetriebes nicht über komplizierte hydraulische oder pneumatische Betätigungsvorrichtungen, und sie erfolgt auch nicht durch eine Lageveränderung der Lagerung der Umlaufräder gegenüber dem umlaufenden Gehäuse, sondern die Betätigung der Kupplung erfolgt durch ein geeignet ausgebildetes Bremselement während dessen Bremsweg in Richtung zum abzubremsenden Gehäuse. Außerdem erfolgt die Betätigung der Steueranlage für die Ausrückvorrichtung durch das Bremselement kurz vor dessen Berührung mit dem abzubremsenden, umlaufenden Gehäuse, so daß es möglich ist, durch Anbringung einer Rastvorrichtung, falls gewünscht, das Bremsgestänge in dieser Stellung festzuhalten, so daß das umlaufende Gehäuse bei geöffneter Kupplung weiterrotiert, wodurch der Kraftschluß zwischen der An- und Abtriebswelle unterbrochen und ein Leerlauf geschaffen wird.
  • Für die konstruktive Ausbildung des Umlaufrädergetriebes ist es wichtig, daß die Steueranlage konzentrisch auf der Außenwand des Gehäuses und gegenüber dieser verdrehbar angeordnet ist.
  • Durch die Anordnung der Steueranlage direkt auf der Außenwand des umlaufenden Gehäuses wird der Raumbedarf für das Umlaufrädergetriebe auf ein Mindestmaß beschränkt.
  • Bei einer einfachen konstruktiven Lösung erfolgt die Betätigung der Steueranlage durch das Bremselement dadurch, daß die Steueranlage in Form eines neben dem Bremselement am Gehäuse angeordneten Druckringes ausgebildet und in Richtung zum Bremselement mit sich verjüngenden Gleitflächen ausgestattet ist.
  • In diesem Zusammenhang ist es wichtig, daß der an den Gleitflächen anliegende Rand des Bremselements mit zu den Gleitflächen spiegelbildlich geneigten Drückflächen ausgestattet ist.
  • Die Ausbildung der Steueranlage in Form eines Druckringes mit Gleitflächen und des Bremselements mit Druckflächen gestattet mit einfachsten konstruktiven Mitteln eine Betätigung der Steueranlage durch CD das bewegte Bremselement.
  • Da der Druckring bei der erfindungsgemäßen Ausbildung des Umlaufrädergetriebes stillsteht, während die durch den Druckring betätigte Ausrückvorrichtung für die Kupplung mit dem Gehäuse umläuft, ist es besonders wichtig, daß der Druckring auf der dem Bremselement abgewandten Seite als Laufring eines Spur- und Drucklagers ausgebildet ist.
  • Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung werden die auftretenden Schubkräfte durch ein Spur- und Drucklager übertragen.
  • In diesem Zusammenhang ist es wesentlich, daß der Laufring als Außenläufer eines Kugellagers ausgebildet ist.
  • Die Anordnung eines Kugellagers gewährleistet einen hohen Wirkungsgrad des Umlaufrädergetriebes gemäß der Erfindung und verringert die Abnutzung und den Wartungsaufwand beträchtlich.
  • Zur Verhinderung seitlicher Verschiebungen des Bremselements durch den auftretenden Reaktionsdruck bei der Betätigung der Steueranlage ist es wichtig, daß neben dem Bremselement auf der dem Druckring abgewandten Seite desselben am umlaufenden Gehäuse ein radial abstehender Stützflansch angeordnet ist.
  • Es ist demzufolge ein wichtiges Merkmal der Erfindung, daß zwischen dem Bremselement und dem Stützflansch ein Drucklager angeordnet ist.
  • Da ein solches Drucklager imstande ist, erhebliche auf das Bremselement einwirkende Schubkräfte aufzunehmen, können Konstruktionselemente für die Befestigung des Bremselements eingespart werden. E Auch in dieser Hinsicht ist es ein wichtiges Merkmal der Erfindung, daß das Drucklager in Form eines am Bremselement anliegenden Kugellaufringes ausgebildet ist, welches sich über Kugeln gegen den als Lauffläche ausgebildeten Stützflansch abstützt.
  • Durch eine solche Anordnung werden die am Bremselement auftretenden Schubkräfte über ein Kugeldrucklager vom Kupplungsgehäuse aufgenommen, ohne daß nennenswerte Reibungsverluste auftreten.
  • Es ist ein Merkmal einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, daß das Bremselement in Form eines tremsbandes ausgebildet ist, dessen zum Druckring gerichteter Rand trichterförmig erweitert die Druckflächen bildet.
  • Bei einem in üblicher Weise zylinderförmig angeordneten Bremsband ist es fertigungstechnisch einfach, eine Randkante trichterförmig zu erweitern, um dadurch wirksame Druckflächen zu schaffen, welche bei einer radialen Bewegung des Bremsbandes eine seitliche Verschiebung des neben dem Bremsband angeordneten Druckringes bewirken. Für die konstruktive Ausbildung dieses Druckringes ist es wesentlich, daß die Gleitflächen des Druckringes in Form eines mit der Spitze zum Bremselement gerichteten Kegelstumpfes ausgebildet sind.
  • Die kegelstumpfförmige Ausbildung der Gleitflächen des Druckringes spiegelbildlich zur trichterförmigen Erweiterung des Bremsbandes ermöglicht eine wirksame Zusammenarbeit dieser beiden Bauelemente.
  • Die weitere konstruktive Ausbildung des Umlaufrädergetriebes gemäß der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Ausrückvorrichtung aus einem axial am Gehäuse verschiebbar angeordneten Ausrückring besteht, welcher auf der dem Druckring zugewandten Seite als Innenläufer des Spur- und Drucklagers ausgebildet und auf der dem Druckring abgewandten Seite mit geneigten Ausrückflächen zur Betätigung von Ausrückelementen ausgestattet ist.
  • Diesem Merkmal zufolge ist auch die Ausrückvorrichtung direkt am umlaufenden Getriebegehäuse angeordnet und ringförmig ausgebildet, so daß die Fertigung in einem kostensparenden Drehvorgang erfolgen kann.
  • Eine mögliche Ausführungsform der Ausrückvorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß die Ausrückelemente aus radial verschiebbar im Gehäuse angeordneten Flachschiebern bestehen, welche mit parallel zu den Wellen angeordneten, axial verschiebbaren Ausrückstangen zusammenarbeiten. Diesem Merkmal zufolge erfolgt die Kraftübertragung von der Ausrückvorrichtung durch billig herzustellende Flach- und Rundeisenelemente.
  • Es ist wesentlich, daß das äußere Ende der Flachschieber den Umfang des Gehäuses überragt und spiegelbildlich zu den erwähnten Ausrückflächen abgeschrägt an diese anliegend ausgebildet ist.
  • Die Zusammenarbeit der Flachschieber mit den Ausrückstangen erfolgt dadurch, daß die Flachschieber zwischen dem äußeren und inneren Ende mit abgesehrägten Ausnehmungen versehen sind, in welche die spiegelbildlich ausgebildeten Enden der Ausrückstangen kraftschlüssig hineinragen.
  • Durch eine richtige Auswahl der Winkel für die Abschrägungen der Ausnehmungen und der Enden der Ausrückstange ist es möglich, den seitlichen Verschiebungsweg der Steueranlage nach Belieben zu über- oder untersetzen und dadurch in einfachster Art und Weise eine Anpassung des Arbeitsweges der Ausrückvorrichtung an den Arbeitsweg der Kupplung zu bewirken.
  • Es ist ein Merkmal einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung, daß die Ausrückelemente aus gelenkig im Gehäuse gelagerten Winkelhebeln bestehen, deren parallel zu den Wellen liegende Arme kraftschlüssig an die geneigten Ausrückflächen anliegen, während die radial angeordneten Arme mit parallel zu den Wellen liegenden Bohrungen zur Führung der Ausrückstangen ausgestattet sind.
  • Die Anordnung von Winkelhebeln an Stelle von Flachschiebern bietet den Vorteil, daß die Reibungsverluste wesentlich verringert werden können.
  • Um bei Bedarf eine Drehmomentunterbrechung und einen Leerlauf des Umlaufrädergetriebes zu bewirken, ist es ein sehr wichtiges Merkmal der Erfindung, daß die Rastvorrichtungen an Bremsschiebem der Bremsvorrichtung angeordnet und in Form abgestufter Ausnehmungen ausgebildet sind, in welche das mit diesen Bremsschiebern zusammenarbeitende Bremsgestänge der Bremsvorrichtung einrastet.
  • Ohne konstruktive Änderung im Inneren des Umlaufrädergetriebes und ohne zusätzliche Bauelemente ist es möglich gemäß diesem Erfindungsmerkmal eine Drehmomentunterbrechung zu bewirken, indem am Bremsschieber der Bremsvorrichtung ohne großen Kostenaufwand abgestufte Ausnehmungen angeordnet werden und eine Rastvorrichtung bilden.
  • Die Zeichnungen dienen zum besserenVerständnis der ErTindung und zeigen mögliche Ausführungsbeispiele von Umlaufrädergetrieben, welche gemäß den Merkmalen der Erfindung ausgebildet sind. Aus den einzelnen Figuren der Zeichnungen und den dazu gehörenden Erläuterungen lassen sich noch weitere wichtige Erfindungsmerkmale und Vorteile entnehmen.
  • F i g. 1 zeigt einen axialen Vertikalschnitt durch das Umlaufrädergetriebe; F i g. 2 zeigt einen Schnitt längs der Linie 11-II von Fig. 1; F i g. 3 zeigt einen Schnitt längs der Linie 111-Ill von F i g. 1; F i g. 4 ist eine Detailzeichnung und zeigt teilweise im Schnitt die Bremsvorrichtung mit dem Bremsgestänge und dem Bremsband; F i g. 5 zeigt einen Schnitt längs der Linie 111-111 von F i g. 4; F i g. 6 zeigt einen Schnitt längs der Linie IV-IV von F i g. 4; F i g. 7 zeigt einen Schnitt längs der Linie V-V von F i g. 4; F i g. 8 zeigt einen axialen Vertikalschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung.
  • In F i g. 1 sind zwei fluchtende Wellen, und zwar eine Antriebswelle 1 und eine Abtriebswelle 2 im Mittelpunkt der an den Stirnseiten eines zylindrischen Kupplungsgehäuses 5 angeordneten Deckelplatten 3, 4 in geeigneter Weise drehbar gelagert. Senkrecht zur Mittellinie des zylindrischen Kupplungsgehäuses 5 und im wesentlichen in der Mitte der Höhe desselben ist eine Zwischenwand 6 angeordnet, welche gemeinsam mit der Deckelplatte 3 als Lagerung für die Achsstummel 7 der aus einem Stück hergestellten Umlaufräder 8, 9 dient. An den Enden der Wellen 1, 2, welche sich im Gehäuse fluchtend gegenüberliegen, sind Zahnräder 10, 11 aufgekeilt bzw. in einem Stück mit den Wellen gefertigt, die mit den Umlaufrädern 8, 9 im Eingriff stehen. In der Nähe des Zahnrades 11 ist auf der Welle 2 eine verzahnte Kupplungsnabe 12 aufgekeilt oder in sonst einer geeigneten Art und Weise, beispielsweise durch Stiftschrauben 13, befestigt und dient zur Führung einer axial verschiebbaren und mit einer Innenverzahnung ausgestatteten Kupplungslamelle 14. Die Kupplungslamelle 14 wird durch eine Kupplungsscheibe 15, welche unter dem Druck von Federn 16 steht, an die den Umlaufrädern 8, 9 entgegengesetzt liegende Seite der Zwischenwand 6 gepreßt. In üblicher Art und Weise sind an beiden Seiten der Kupplungslamelle 14 Friktionsbeläge 17 angeordnet. Ein Bremselement 18 in Form eines Bremsbandes mit einem in geeigneter Weise, beispielsweise mittels Hohlniete 19, befestigten Bremsbelag 20 ist konzentrisch am äußeren Umfang des zylindrischen Kupplungsgehäuses 5 angeordnet. Neben dem Bremselement 18 ist am Umfang des zylindrischen Gehäuses 5 eine Steueranlage 21 vorgesehen, welche aus einem Druckring 24 und Kugeln 25 besteht. Der Druckring 24 ist in Richtung zum Bremselement 18 mit sich verjüngenden Gleitflächen 22 versehen, welche mit spiegelbildlich zu den Gleitflächen 22 geneigten Druckflächen 23 des Bremselements 18 zusammenarbeiten. Diese Druckflächen 23 werden vorteilhafterweise durch die geneigten Wände einer trichterförmigen Erweiterung 31 am Brernselement 18 gebildet. Der Druckring 24 ist auf der dem Bremselement 18 abgewandten Seite als Laufring eines Spur- und Drucklagers ausgebildet und besitzt eine Laufrille 26 für die Aufnahme der Kugel 25. Auf der dem Druckring 24 abgewandten Seite des Gehäuses 5 ist neben dem Bremselement 18 ein radial abstehender Stätzflansch 27 vorgesehen, und zwischen diesem Stützflansch 27 und dem Bremselement 18 ist ein Drucklager 28 angeordnet, welches aus einem Kugellaufring 29 und Kugeln 30 besteht und sich gegen den Stützflansch 27 abstützt. Axial am Gehäuse 5 verschiebbar und mit diesem umlaufend ist eine Ausrückvorrichtung 32 angeordnet, welche aus einem Ausrückring 33 und Ausrückelementen 34, 35 besteht. Der Ausrückring 33 ist auf der dem Druckring 24 zugewandten Seite als Laufring ausgebildet, in dessen Laufrille die Kugeln 25 laufen, während die dem Druckring 24 abgewandte Seite mit eingefrästen und geneigten Ausrückflächen 36 ausgestattet ist. Das Ausrückelement 34 ist in Form eines Flachschiebers 34 ausgebildet, welcher radial verschiebbar im Gehäuse 5 angeordnet ist. Das äußere Ende des Flachschiebers 34 ragt über den Umfang des Gehäuses 5 hinaus und ist spiegelbildlich zu den Ausrückflächen 36 abgeschrägt und wird durch eine Feder 37 gegen diese Ausrückflächen 36 gepreßt. Zwischen dem äußeren und inneren Ende ist der Flachschieber 34 mit einer abgeschrägten Ausnehmung 38 versehen, in welche das spiegelbildlich ausgebildete Ende des Ausrückelementes 35 kraftschlüssig hineinragt. Die Ausrückelemente 35 sind als Ausrückstangen ausgebildet, welche parallel zu den Wellen 1, 2 in der Nähe des Umfanges des Gehäuses 5 in diesen axial verschiebbar gelagert sind. Die Ausrückstangen 35 sind an dem Ende, welches dem Flachschieber 34 abgewandt ist, mit einem Gewinde ausgestattet und in Gewindebohrungen der Kupplungsscheibe 15 eingesehraubt, wie dies am besten aus F i g. 3 zu entnehmen ist. Um eine Verdrehung des Druckringes 24 gegenüber dem Gehäuse 5 zu verhindern, sind Führungsstifte 39 in entsprechenden Ausnehmungen dieser beiden Bauelemente vorgesehen, wie dies aus F i g. 2 ersichtlich ist.
  • In F i g. 4 ist eine mögliche Ausführungsform einer Bremsvorrichtung dargestellt, welche in ihrer Gesamtheit mit der Bezugszahl 40 gekennzeichnet ist. Diese Bremsvorrichtung 40 besteht beispielsweise aus einem konzentrisch zum umlaufenden Kupplungsgehäuse 5 angeordneten Trägerring 41, auf welchen an Armen 42 eine Bremsfiebelwelle 43 mit einem Bremshebel 44 und einem paarweise fingerförmig ausgebildeten Bremsgestänge 45 drehbar gelagert ist. Im Trägerring 41 in der Nähe der beiden Enden des bandförmigen Bremselements 18 sind geneigte Schlitze 46 symmetrisch zueinander angeordnet und dienen als Führung für Bremsschieber 47, welche in der Nähe des einen Endes mit einem Langloch 48 ausgestattet sind, in welche die abgeflachten freien Enden des Bremsgestänges 45 hineinragen, wie dies am besten aus F i g. 5 zu ersehen ist. An den einander zugewandten Randkanten der Bremsschieber 47 sind symmetrisch zueinander angeordnete Ausnehmungen 49 vorgesehen, deren Linienführung gemäß F i g. 7 rechtwinklig von der Randkante weg in der Folge rechtwinklig abgekrümmt in Richtung zum Langloch 48 verläuft und anschließend mit einer Schräge zur Randkante zurückgeführt ist. Auf der Schräge befindet sich eine Abstufung 50, deren Zweck anschließend noch näher erläutert wird. Am Bremselement 18 sind in geeigneter Art und Weise radial abstehende Flachkopfschrauben 51 angeordnet, deren zylindrischer Bolzen in die Ausnehmungen 49 der Bremsschieber 47 hineinragt. Zur Verminderung des Reibungswiderstandes zwischen den Bremsschiebern 47 und den Flachkopfschrauben 51 ist am zylindrischen Bolzen derselben eine Gleithülse 52 aus geeignetem Material, beispielsweise aus Messing (F i g. 6), vorgesehen.
  • Bei der abgeänderten Ausführungsform gemäß F i g. 8 besteht die Ausrückvorrichtung aus einem Ausrückring 33 und aus einem Winkelhebel 53, welcher in einer Lagerung 54 gelenkig im Gehäuse 5 gelagert ist und am radial angeordneten Arm 55 mit einer parallel zu den Wellen 1, 2 liegenden Bohrung 56 ausgestattet ist, in welcher die Ausrückstange 35 geführt wird. Beim Betrieb der Vorrichtung gemäß F i g. 1 bis 7 wird die Antriebswelle 1 beispielsweise durch einen Kraftfahrzeugmotor in Umdrehung versetzt, wobei die Drehmomentübertragung über das Zahnrad 10 auf die Umlaufräder 8,9 und auf das Zahnrad an der Abtriebswelle 2 erfolgt. Da in der eingezeichneten Stellung gemäß F i g. 1 die Kupplungsscheibe 15 die Kupplungslamelle 14 an die Zwischenwand 6 des Gehäuses 5 preßt, kann sich die Abtriebswelle 2 gegenüber dem Kupplungsgehäuse 5 nicht verdrehen, so daß die Antriebswelle 1 und die Abtriebswelle 2 gemeinsam mit dem Kupplungsgehäuse 5 im übersetzungsverhältnis 1: 1 im gleichen Sinn umlaufen. Wird der Bremshebel 44 der Bremsvorrichtung 40 in Richtung des Pfeiles 57 gemäß F i g. 5 bewegt, verschieben sich die Bremsschieber 47 in Richtung des Pfeiles 58 (Fig. 5 und 7), wobei die Flachkopfschrauben 51 am Bremselement 18 an den Schrägflächen der Ausnehmungen 49 der Bremsschieber 47 entlanggleiten und sich dabei in Richtung der Pfeile 58 gemäß F i g. 4 einander nähern. Diese Bewegung der Flachkopfschrauben 51 bedingt eine Durchmesserverringerung des konzentrisch zum Kupplungsgehäuse 5 liegenden Bremselements 18, so daß dieses sich in Richtung des Pfeiles 59 gemäß F i g. 1 der Außenwand 60 des Gehäuses 5 nähert. Während dieser Bewegung des Bremselements 18 drücken die Gleitflächen 22 der trichterförmigen Erweiterung 31 den Druckring 24 der Steueranlage 21 in Richtung des Pfeiles 61 gemäß F i g. 1 nach außen, und diese seitliche Verschiebung wird über die Kugeln 25 auf den mit dem Gehäuse umlaufenden Ausrückring 33 der Ausrückvorrichtung 32 übertragen. Aus der F i g. 1 läßt sich deutlich entnehmen, daß durch eine solche Bewegung des Ausrückringes 33 die Ausrückflächen 36 desselben das abgeschrägte Ende der Flachschieber 34 in Richtung des Pfeiles 59 radial in das Kupplungsgehäuse 5 eindrücken, wobei die abgeschrägte Ausnehmung 38 auf das daran anliegende abgeschrägte Ende der Ausrückstange 35 einen Druck in Richtung des Pfeiles 62 ausübt, durch welchen auch die Kupplungsscheibe 15 gegen den Druck der Federn 16 in Richtung des Pfeiles 62 bewegt wird, wodurch sich die Kupplung öffnet. Beim Erreichen dieser Schaltstellung des Umlaufrädergetriebes sind die beiden Bremsschieber 47 so weit in Richtung des Pfeiles 58 gemäß F i g. 7 verschoben, daß der zylindrische Bolzen der Flachkopfschrauben 51 bzw. die Gleithülse 52 in der Abstufung 50 einrastet, wodurch diese Schaltstellung auch bei freigegebenem Bremshebel 44 beliebig lange beibehalten werden kann. Da in dieser Schaltstellung die Abtriebswelle 2 gegenüber dem Kupplungsgehäuse 5 frei rotieren kann, wird sie, falls auf der Abtriebsseite eine Belastung beispielsweise das Ausgleichsgetriebe eines Kraftfahrzeuges damit gekuppelt ist, zum Stillstand kommen, während das Kupplungsgehäuse 5 in bekannter Art und Weise durch das an den Achsstummeln 7 der jetzt in Tätigkeit tretenden Umlaufräder 8, 9 auftretende Stätzmoment im gegenläufigen Sinn zur Drehrichtung der Antriebswelle 1 in Umlauf versetzt wird und mit einem wesentlichen übersetzungsverhältnis rotiert. Es läßt sich ersehen, daß durch die Anordnung der Abstufung 50 an den Bremsschiebern 47 eine Rastvorrichtung für eine Leerlaufstufe geschaffen ist, ohne daß ein zusätzlicher Aufwand und eine konstruktive Änderung im Innern des Umlaufrädergetriebes erforderlich ist. Bei einer weiteren Bewegung des Bremshebels 44 in Richtung des Pfeiles 57 verschieben sich die Bremsschieber 47 weiter in Richtung des Pfeiles 58 gemäß den F i g. 5 und 7, und die zylindrischen Bolzen der Flachkopfschrauben 51 bzw. die darauf angeordneten Gleithülsen 52 gleiten aus ihrer Lage auf den Abstutungen 50 an die daran anschließende Schräge der Ausnehmung 49 und werden dadurch in Richtung der Pfeile 66,67 gemäß F i g. 4 gegeneinandergepreßt, bis der Friktionsbelag 17 des Bremselements 18 an der Außenwand 60 des umlaufenden Kupplungsgehäuses 5 aufliegt und durch die ausgeübte Bremswirkung zum Stillstand bringt. Bei stillstehendem Kupplungsgehäuse 5 -und mit diesen stillstehenden Achsstummeln7 wird die Abtriebswelle 2 durch die Antriebswelle 1 über die Uralaufräder 8, 9 und mit einem Untersetzungsverhältnis angetrieben, welches dem Untersetzungsverhältnis der Zahnräder 10, 11 entspricht. Selbstverständlich ist es möglich, die Zahnräder 10, 11 mit einem Übersetzungsverhältnis auszustatten, wodurch auch die Abtriebswelle 2 mit gleichem übersetzungsverhältnis und mit gleicher Drehrichtung umläuft. Es ist ein besonderer Vorteil des Umlaufrädergetriebes gemäß der Erfindung, daß die für die Abbremsung des Kupplungsgehäuses 5 erforderlichen Radial- und Auffangkräfte sehr klein sind, da das Kupplungsgehäuse 5 im Leerlauf nach bekannten technischen Grundgesetzen und, wie bereits erwähnt, mit einem erheblichen übersetzungsverhältnis gegenüber der ntriebswelle im gegenläufigen Sinn rotiert. Die Wirkungsweise des Umlaufrädergetriebes gemäß F i g. 8 entspricht im wesentlichen dem Umlaufrädergetriebe, welches im Zusammenhang mit den F i g. 1 bis 7 beschrieben wurde, und unterscheidet sich lediglich dadurch, daß an Stelle der Flachschieber 34 Winkelhebel 53 vorgesehen sind, welche einer Bewegung einen wesentlich geringeren Reibungswiderstand entgegensetzen, da nur ein Arm des Winkelhebels an der Ausrückfläche 36 des Ausrückringes 33 gleitet. Bei den Ausführungsformen des Umlaufrädergetriebes, welche Gegenstand der bisherigen Beschreibung waren, liegt der Zeitpunkt, in welchem die Kupplung geöffnet wird, unmittelbar vor dem Zeitpunkt, in welchem das umlaufende Kupplungs-Crehäuse 5 durch das Bremselement 18 abgebremst wird, wodurch eine beabsichtigte Unterbrechung des Drehmoments eintritt und eine Leerlaufstufe des Umlaufrädergetriebes eingeschaltet wird. Soll das Umlaufrädergetriebe ohne Drehmomcntunterbrechung und ohne Leerlaufstufe arbeiten, ist es lediglich erforderlich, den Zeitpunkt der Bremsung und den Zeitpunkt des Öffnens der Kupplung in Übereinstimmung zu bringen. Um den Zeitpunkt des öffnens der Kupplung zu verändern, ist es bei dem Umlaufrädergetriebe gemäß den F i g. 1 bis 7 lediglich erforderlich, die Ausrückstange 35 in den Gewindebohrungen der Kupplungsscheibe 15 um 360' zu verstellen, wodurch je nach der Drehrichtung der Zeitpunkt des öffnens der Kupplung vor- oder zurückverlegt wird. Die auf den Ausrückstangen 35 angeordneten Gewinde und die Gewindebohrungen in der Kupplungsscheibe 15 sind demzufolge mit sehr geringer Gewindesteigung ausgebildet. Zum Zweck der Einstellung sind auf der Deckelplatte 4 Bohrungen 64 vorgesehen, in welche die mit dem Gewinde versehenen Enden der Ausrückstangen 35 hineinragen, so daß diese mittels eines geeigneten Werkzeuges, beispielsweise mit einem Schraubenzieher oder Steckschlüssel, der durch die Bohrung 64 hindurchgeführt wird, eingestellt werden können. Die Bohrungen 64 werden mittels geeignet ausgebildeter Verschlußstopfen 65 verschlossen.
  • Anwendungsmöglichkeiten für erfindungsgemäß ausgebildete Umlaufrädergetriebe sind auf allen jenen Verwendungsgebleten gegeben, wo stoß- und ruckfreie Umschaltungen von einem direkten Gang auf ein über- oder Untersetzungsverhältnis mit oder ohne Drehmomentunterbrechung getätigt werden müssen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Mechanisch umschaltbares Umlaufräder-Wechselgetriebe mit Friktionskupplung in kompakter Baueinheit, für stoßfreie Umschaltung einer mit einer Antriebswelle fluchtenden Welle von einem direkten Gang auf eine über- oder Untersetzungsstufe, eingebaut in ein von der Antriebswelle getriebenes umlaufendes Gehäuse, welches durch Betätigung einer Bremsvorrichtung mit Bremsgestänge und Bremsband zum Stillstand gebracht werden kann, wodurch eine Ausrückvorrichtung für die Kupplung anspricht, d a - durch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (5) eine durch Bewegung des Bremsbandes(18) betätigte Steueranlage(21) für die Ausrückvorrichtung(32) angeordnet ist, wobei die Stellung von mindestens drei Ausrückstangen (35) den Zeitpunkt des Ausrückens bestimmt.
  2. 2. Umlaufräder - Wechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtungen (40) mit Rasteinrichtungen (50) versehen sind, welche vor der Berührung des Gehäuses (65) durch das Bremsband (18) einrasten. 3. Umlaufräder - Wechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steueranlage (21) konzentrisch auf der Außenwand (60) des Gehäuses (6) und gegenüber dieser verdrehbar angeordnet ist. 4. Umlaufräder - Wechselgetriebe nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steueranlage (21) in Form eines neben dem Bremselement (18) am Gehäuse (6) angeordneten Druckringes (24) ausgebildet und in Richtung zum Bremselement (18) mit sich verjüngenden Gleitflächen (22) ausgestattet ist. 5. Umlaufräder - Wechselgetriebe nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Gleitflächen (22) anliegende Rand des Bremsbandes (18) mit zu den Gleitflächen (22) spiegelbildlich geeigneten Druckflächen (23) ausgestattet ist. 6. Umlaufräder - Wechselgetriebe nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring (24) auf der dem Bremselement (18) abgewandten Seite als Laufring eines Spur- und Drucklagers ausgebildet ist. 7. Umlaufräder - Wechselgetriebe nach Anspruch 1. und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufring als Außenläufer eines Kugellagers ausgebildet ist. 8. Umlaufräder-Wechselgetriebe nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Bremselement (18) auf der dem Druckring (24) abgewandten Seite desselben am umlaufenden Gehäuse (6) ein radial abstehender Stützflansch (27) abgeordnet ist. 9. Umlaufräder - Wechselgetriebe nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Bremselement (18) auf dem Stützflansch (27) ein Drucklager (28) angeordnet ist. 10. Umlaufräder - Wechselgetriebe nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Drucklager (28) in Form eines am Bremselement (18) anliegenden Kugellaufringes (29) ausgebildet ist, welcher sich über Kugeln (30) gegen den als Lauffläche ausgebildeten Stützflansch (27) abstützt. 11. Umlaufräder - Wechselgetriebe nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement (18) in Form eines Bremsbandes ausgebildet ist, dessen zum Druckring (24) gerichteter Rand, trichterförmig erweitert, die Druckflächen (23) bildet. 12. Umlaufräder - Wechselgetriebe nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitflächen (22) des Druckringes (24) in Form eines mit der Spitze zum Bremselement (18) gerichteten Kegelstumpfes ausgebildet sind. 13. Umlaufräder - Wechselgetriebe nach Anspruch 1, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückvorrichtung (32) aus einem axial am Gehäuse (6) verschiebbar angeordneten Ausrückring (33) besteht, welcher auf der dem Druckring (24) zugewandten Seite als Innenläufer eines Spur- und Drucklagers ausgebildet und auf der dem Druckring (24) abgewandten Seite mit geneigten Ausrückflächen (36) zur Betätigung von Ausrückelementen (34, 35) ausgestattet ist. 14. Umlaufräder - Wechselgetriebe nach Anspruch 1 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückelemente aus radial verschiebbar im Gehäuse angeordneten Flachschiebern (34) und parallel zu den Wellen (1, 2) angeordneten axial verschiebbaren Ausrückstangen (35) bestehen. 15. Umlaufräder - Wechselgetriebe nach Anspruch 1, 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende der Flachschieber (34) die Außenwand (60) des Gehäuses (6) überragt und spiegelbildlich zu den erwähnten Ausrückflächen (36) abgeschrägt und an diese anliegend ausgebildet ist. 16. Umlaufräder-Wechselgetriebe nach Anspruch 1 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachschieber (34) zwischen dem äußeren und inneren Ende mit abgeschrägten Ausnehmungen (38) versehen sind, in welche die spiegelbildlich ausgebildeten Enden der Ausrückstangen (36) kraftschlüssig hineinragen. 17. Umlaufräder - Wechselgetriebe nach Anspruch 1, 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückelemente aus gelenkig im Gehäuse (6) gelagerten Winkelhebeln (53) bestehen, deren parallel zu den Wellen (1,2) liegenden Arme kraftschlüssig an die geneigten Ausrückflächen (36) anliegen, während die radial angeordneten Arme mit parallel zu den Wellen (1, 2) liegenden Bohrungen (56) zur Führung der Ausrückstangen (35) ausgestattet sind. 18. Umlaufräder - Wechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtungen (50) an den Bremsschiebern (47) der Bremsvorrichtung (40) angeordnet und in Form abgestufter Ausnehmungen (49) ausgebildet sind, in welche das mit diesen Bremsschiebern zusammenarbeitende Bremsgestänge (45) einrastet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 345 180; schweizerische Patentschrift Nr. 18 558; französische Patentschrift Nr. 556 968; USA.-Patentschrift Nr. 1392 984.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH18558A (de) * 1899-01-02 1900-01-31 Gustav Mees Planetenräder-Wendegetriebe
US1392984A (en) * 1919-01-31 1921-10-11 Henry A Tuttle Reversing-gearing
DE345180C (de) * 1918-07-15 1921-12-06 Oesterreichische Daimler Motor Mit in glelcher Achse liegender treibender und getriebener Welle versehenes Umlaufraeder-Wechselgetriebe
FR556968A (fr) * 1922-10-03 1923-08-01 Dispositif de transmission d'un mouvement de rotation dans les deux sens avec débrayage intérieur

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CH392317A (it) 1965-05-15
AT249545B (de) 1966-09-26
ES296202A1 (es) 1964-06-16

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