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DE1270191B - Ablenksteg fuer Spannungsanzeigeroehren - Google Patents

Ablenksteg fuer Spannungsanzeigeroehren

Info

Publication number
DE1270191B
DE1270191B DE19611270191 DE1270191A DE1270191B DE 1270191 B DE1270191 B DE 1270191B DE 19611270191 DE19611270191 DE 19611270191 DE 1270191 A DE1270191 A DE 1270191A DE 1270191 B DE1270191 B DE 1270191B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
web
deflection
folded
cathode
sheet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19611270191
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Hans Stahl
Eberhard Weiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE19611270191 priority Critical patent/DE1270191B/de
Publication of DE1270191B publication Critical patent/DE1270191B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J31/00Cathode ray tubes; Electron beam tubes
    • H01J31/08Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
    • H01J31/10Image or pattern display tubes, i.e. having electrical input and optical output; Flying-spot tubes for scanning purposes
    • H01J31/12Image or pattern display tubes, i.e. having electrical input and optical output; Flying-spot tubes for scanning purposes with luminescent screen
    • H01J31/14Magic-eye or analogous tuning indicators

Landscapes

  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

  • Ablenksteg für Spannungsanzeigeröhren Die Erfindung betrifft einen Ablenksteg für Spannungsanzeigeröhren, die außer diesem Steg z. B. eine Kathode, ein Raumladegitter und einen Leuchtschirm enthält.
  • Es ist bekannt, die Ablenkstege als einen Blechstreifen auszubilden. Zwischen dem Ablenkblech, dessen Spannung variabel ist, und dem auf höherem positiven konstanten Potential befindlichen Leuchtschirm bzw. auf ebenfalls positivem konstanten Potential befindlichen Gegenelektroden besteht ein mehr oder weniger starkes elektrisches Feld, durch das die Elektronen, welche aus der von einem Raumladegitter umgebenen Kathode austreten, abgelenkt werden.
  • Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß nur bei geringfügigen Abweichungen der der Kathode zugewandten Kanten des Ablenkbleches von einer Geraden die Feldstärke in der unmittelbaren Umgebung der Abweichungsstelle starke Komponenten in der Richtung der Blechachse aufweist. Dies führt zu Verzeichnungen der Leuchtkante, wobei die Verzeichnungen erheblich über den Betrag der Abweichung des Bleches verstärkt werden. Zwar läßt sich die betreffende Kante durch Abätzen oder Entgraten glätten, aber die dabei erzielbaren Ergebnisse genügen für eine hinreichend scharfe Bildkante nicht. Des. weiteren werden durch auf die Ablenkelektrode, im folgenden kurz Steg genannt, auftreffende Elektronen Sekundärelektronen erzeugt; dabei hängt der resultierende Stegstrom, der sich als Differenz der Primär- und der auf den Steg nicht mehr zurückkehrenden Sekundärelektronen ergibt, sowohl von der Stegspannung als auch von der Oberffächenbeschaffenheit der Ablenkelektrode und insbesondere auch von der Veränderung dieser Größe während der Lebensdauer ab. Es ist erwünscht, den Einfiuß des Stegstromes auf die Ablenkspannung klein zu halten. Diese Ablenkspannung wird aus einer kleinen Regelspannung durch einen Widerstandsverstärker erzeugt, für den meist eine im selben Kolben untergebrachte Triode verwendet wird. Zur Vereinfachung wird für diese Triode häufig die dem Leuchtschirm abgewandte Hälfte der Kathode mitbenutzt, so daß die Größe der Triode weitgehend vorgegeben ist und die Rückwirkung des Stegstromes, welcher im allgemeinen gegenkoppelnd wirkt, kann somit nur unwesentlich durch eine noch mögliche Änderung der Triode vermindert werden.
  • Weiterhin trifft die größere Menge der auf den Steg gelangenden Elektronen dessen vordere Stirnseite, so daß auch die Rückwirkung des Stegstromes durch eine kleinere Dicke des verwendeten Stegbleches herabgesetzt werden könnte. Eine Verminderung der Blechdicke macht jedoch bei den bekannten Anordnungen die Möglichkeit, die Kantenschärfe des Leuchtbandes durch die Verwendung geätzter oder entgrateter Ablenkbleche in begrenztem Umfang zu verbessern, weitgehend zunichte.
  • Ferner ist bekannt, um den zuvor erwähnten Nachteil einer unscharfen Leuchtkante zu beheben, das Ablenkblech durch eine oder mehrere mit der Kathodenachse in einer Ebene liegende zylindrische Streben zu ersetzen. Durch die Verwendung der Streben, deren Krümmung gleichmäßig und klein gegenüber derjenigen von Blechkanten ist, lassen sich die auftretenden Fehler der Leuchtkante vermeiden; jedoch wird dies durch eine geringere Ablenkempfindlichkeit erkauft. Aus dem Feldverlauf bei einer hohen Potentialdifferenz zwischen dem Leuchtschirm bzw. der Gegenelektrode und den Ablenkelektroden geht hervor, daß die Dichte der Feldlinien bei der Verwendung von Streben insbesondere im Raum vor der Kathode, in dem die Ablenkung der Elektronen wegen ihrer hier noch kleinen Geschwindigkeit relativ groß ist, gegenüber der bei der Verwendung eines Ablenkbleches auftretenden Feldliniendichte abnimmt. Weiter ist bei der Verwendung von Streben die Rückwirkung des Stegstromes auf das Verstärkungssystem größer, da aus Festigkeitsgründen der Strebendurchmesser wesentlich größer als die Dicke eines Ablenkbleches gehalten werden muß.
  • Weiterhin ist, wie bereits erwähnt, die Stärke des zur Erzeugung der Ablenkspannung dienenden Triodensystems meist sehr begrenzt, so daß weder die durch die Lage der Feldlinien noch durch die Gegenkopplung des Gegenstromes bedingte Verminderung der Empfindlichkeit behoben werden kann.
  • Gemäß vorstehendem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, Ablenkstege für Spannungsanzeigeröhren zu schaffen, welche zwar die Vorteile der bekannten Anordnungen, nicht aber deren Nachteile aufweisen und welche sich in einfacher und wirtschaftlicher Weise, d. h. ohne zusätzliche Bearbeitung wie Abätzen oder Entgraten, herstellen lassen. Dies wird bei solchen Ablenkstegen dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß ein Blech oder eine Folie eng zusammengefaltet ist, derart, daß der mit der Faltkante zur Kathode hingewandte Teil mindestens so dick wie der abgewandte Teil ist.
  • In den F i g. 1 a bis 1 f sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • In der F i g. 1 b ist die einfachste Art der Herstellung des aus einem Blech oder einer Folie zusummengefalteten Ablenksteges ausgeführt, bei dem die Schenkel des gefalteten Materials parallel zueinander verlaufen. Ebensogut können jedoch, wie in F i g. 1 a dargestellt, die Schenkel konisch zueinander angeordnet sein.
  • Wesentlich ist bei der Herstellung der erfindungs gemäßen Ablenkstege, daß die Schenkel des aus einem Blech oder einer Folie zusammengefalteten Steges auch ohne zusätzliche Bearbeitung nicht zu einer Störung der Leuchtkanten führen. Dies wird dadurch erreicht, daß der mit der Faltkante zur Kathode hingewandte Teil des Ablenksteges mindestens so dick wie der abgewandte Teil ist.
  • Hierdurch tritt im wesentlichen die Beeinflussung des Feldes nur an einer Stelle auf; nämlich an der Faltkante des Ablenksteges.
  • Um eine ausreichende mechanische Stabilität des Ablenksteges zu gewährleisten, muß in der bekannten Anordnung, bei der die Ablenkelektrode aus zylindrischen Streben besteht, der Durchmesser dieser Streben mindestens 40011 betragen. Demgegenüber ist bei dem erfindungsgemäßen Ablenksteg mit der Verwendung einer harten Ni-Folie eine Stegbreite von 100 K: ausreichend und kann bei der Verwendung einer NMn-4-Folie bis auf 4ß g und darunter verkleinert werden. Hierdurch wird die Rückwirkung auf die Vezstärkertnode wesentlich verringert; zumal die Beeinflussung der Triode durch den Stegstrom in einem noch stärkeren Maß erfolgt als die Beeinflussung des Stegstromes von der unter schiedlichen. Breite des Ablenksteges. Die durch den erfindungsgemäßen Ablenksteg ge- wonnene erhöhte Ablenkempfindlichkeit ermöglicht beispielsweise den Spannungshub für die Aussteuerung der Triode herabzusetzen.
  • Wird zur Herstellung des Ablenksteges eine sehr dünne Folie verwendet, so kann nach F i g. 1 c durch das Einprägen eines wellenförmigen Profils während des Stauzens und ZusammenfaItens der Folie die mechanische Stabilität dieser Anordnung erhöht werden.
  • In der F i g. 1 f ist weiterhin ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die Enden der gefalteten Folie verklammert sind. Auch hier ist es wesentlich, daß der mit der Faltkante zur Kathode hingewandte Teil des Ablenksteges mindestens so dick wie der verklammerte Teil ist.
  • Die in den F i g. 1 d und 1 e dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen darüber hinaus, daß es zweckmäßig sein kann, in den zusammengefalteten Teil des Ablenksteges ein Anschlußband oder einen Anschlußdraht einzupressen, wodurch: neben der Erhöhung der mechanischen Stabilität ein späterer Arbeitsgang zum Anschweißen des Anschlußbandes oder -drahten vermieden wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Ablenksteg für Spannungsanzeigeröhren, dadurch gekennzeichnet, d'aß ein Blech oder eine Folie eng zusammengefaltet ist-, derart, daß der mit der Faltkante zur Kathode hingewandte -Teil mindestens so dick wie der abgewandte Teil ist.
  2. 2. AbIenksteg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablenksteg ein wellenförmiges Profil (z. B. Fi g.1 c) aufweist.
  3. 3. Ablenksteg nach mindestens einem der An- sprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den zur Kathode hingewandten; aus einem Blech oder einer Folie zusammengefalteten Teil ein Draht (Fi g. l e) bzw. ein Bändchen (FF g.1 d) eingepreßt ist.
  4. 4. Ablenksteg nach mindestens einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden des aus einem Blech oder einer Folie zusammengefalteten Steges miteinander, z B. durch Verklammern (Fti g. 1 f); verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 956334.
DE19611270191 1961-07-14 1961-07-14 Ablenksteg fuer Spannungsanzeigeroehren Pending DE1270191B (de)

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Publications (1)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956334C (de) * 1951-10-07 1957-01-17 Lorenz C Ag Vakuumroehre zur Messung und Anzeige elektrischer Spannungen, bei der auf einem Leuchtschirm ein Leuchtsektor erzeugt wird

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956334C (de) * 1951-10-07 1957-01-17 Lorenz C Ag Vakuumroehre zur Messung und Anzeige elektrischer Spannungen, bei der auf einem Leuchtschirm ein Leuchtsektor erzeugt wird

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