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DE1270087B - Schaltung zur Stromversorgung der Hochspannungsgleichrichterroehre in einem Mehrnormenfernsehempfaenger - Google Patents

Schaltung zur Stromversorgung der Hochspannungsgleichrichterroehre in einem Mehrnormenfernsehempfaenger

Info

Publication number
DE1270087B
DE1270087B DE19651270087 DE1270087A DE1270087B DE 1270087 B DE1270087 B DE 1270087B DE 19651270087 DE19651270087 DE 19651270087 DE 1270087 A DE1270087 A DE 1270087A DE 1270087 B DE1270087 B DE 1270087B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
circuit
ferrite
voltage
circuit according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651270087
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Goseberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE19651270087 priority Critical patent/DE1270087B/de
Publication of DE1270087B publication Critical patent/DE1270087B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/46Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards for receiving on more than one standard at will

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Schaltung zur Stromversorgung der Hochspannungsgleichrichterröhre in einem Mehrnormenfernsehempfänger Bei Fernsehempfängern ist es bekannt, die Hochspannungsgleichrichterröhre von einer Zusatzwicklung des Zeilenablenktransformators mit den Zeilenrücklaufimpulsen zu heizen. Diese Zusatzwicklung besteht meistens aus einer einzigen Windung, die um den Kern des Zeilentransformators herumgelegt ist. Da in vielen Fällen bereits eine Windung eine für die Heizung der Hochspannungsgleichrichterröhre zu hohe Spannung liefert, ist es bekannt, in Reihe zum Heizkreis einen Vorwiderstand zu schalten.
  • Bei einem Mehrnormenfernsehempfänger für Signale mit unterschiedlicher Zeilenfrequenz ändert sich der Effektivwert der von der Zusatzwicklung entnommenen Spannung, weil Dauer und Amplitude der Rücklaufimpulse konstant bleiben. Der Heizstrom der Hochspannungsgleichrichterröhre kann also nicht für beide Zeilenfrequenzen den Sollwert haben. Bei geringfügig abweichenden Zeilenzahlen, z. B. 625 und 525 Zeilen, ist es möglich, einen Kompromiß zu schließen, derart, daß die Gleichrichterröhre bei der hohen Zeilenzahl etwas überheizt und bei der kleinen Zeilenzahl etwas unterheizt wird. Bei stärker abweichenden Zeilenzahlen, z. B. bei 625 und 405 Zeilen, läßt sich dieser Kompromiß nicht mehr herbeiführen, weil die überheizung oder die Unterheizung der Gleichrichterröhre untragbar sind. Eine Umschaltung des Vorwiderstandes ist schlecht möglich, weil hieran die Hochspannung liegt.
  • Zur Vermeidung dieses Nachteils ist es bekannt (deutsche Patentschrift 1098 053), den Heizkreis mit einem sägezahnförmigen Strom zu speisen. Der Effektivwert eines solchen sägezahnförmigen Stromes ändert sich mit der Zeilenfrequenz nicht. Diese Lösung erfordert aber einen zusätzlichen Transformator in Reihe mit den Ablenkspulen, mit dem der sägezahnförmige Strom ausgekoppelt wird.
  • Theoretisch wäre es möglich, die Rücklaufdauer, d. h. die Breite der Rücklaufimpulse, zu ändern und auf diese Weise das Tastverhältnis und den Effektivwert konstant zu halten. Die Rücklaufdauer läßt sich praktisch jedoch nicht beeinflussen, weil dazu die Abstimmung des Zeilentransformators, die die Rücklaufdauer bestimmt, geändert werden müßte.
  • Es wäre auch denkbar, die Amplitude der Rücklaufimpulse zu verändern. Dieses ist jedoch auch praktisch nicht möglich, weil sie durch die Amplitude des Ablenkstromes und die Rücklaufdauer bestimmt ist. Der Ablenkstrom muß für gleichbleibende Ablenkung konstant bleiben, während die Rücklaufdauer aus den .obengenannten Gründen unveränderbar ist.
  • Es ist auch bekannt (deutsche Patentschrift 1108 280), in Reihe zum Heizkreis eine Drossel mit einem zur Abstimmung dienenden ferromagnetischen Kern zu schalten. Bei steigender Frequenz erhöht sich der Widerstand der Drossel, so daß selbsttätig eine Anpassung des erhöhten Effektivwertes an den Heizkreis erfolgt. Bei dieser Lösung ergibt sich in der Praxis eine Schwierigkeit, die an Hand der F i g. 4 erläutert wird. In F i g. 4 bedeutet UH die Spannung über dem ohmschen Heizfaden der Gleichrichterröhre, die bei Normenumschaltung etwa konstant bleiben soll, UD die Spannung über der verlustfrei angenommenen Drossel und UR die von der Zusatzwicklung entnommene Rücklaufspannung. Es läßt sich beispielsweise für die niedrige Zeilenzahl eine bestimmte Induktivität errechnen, die den gewünschten Spannungsabfall UD bewirkt. Dafür ergibt sich aber eine verhältnismäßig kleine Induktivität. Da bei Umschaltung auf die höhere Zeilenzahl sich der Widerstand der Drossel nur im Verhältnis der Zeilenzahlen erhöht, wird auch die zulässige Rücklaufspannung UR nur um einen kleinen Betrag höher werden. Die angestrebte Erhöhung des Blindwiderstandes der Drosselspule wird also nicht erreicht. Grundsätzlich wäre es möglich, mit der Zusatzwicklung eine höhere Spannung vom Zeilentransformator zu entnehmen, damit eine größere Induktivität verwendet und eine stärkere Änderung des Blindwiderstandes erreicht werden kann, wie durch die Spannungen UR' und UD' angedeutet. Hierzu müßte aber die Windungszahl der Zusatzwicklung erhöht werden, was zusätzlichen Material- und Arbeitsaufwand bedeuten würde.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ohne zusätzlichen Aufwand eine Anpassung der bei verschiedenen Zeilenzahlen unterschiedlichen Effektivwerte der Rücklaufspannungen an den Heizfaden der Hochspannungsgleichrichterröhre zu erzielen. Die Erfindung geht aus von einer Schaltung zur Stromversorgung der Hochspannungsgleichrichterröhre in einem Mehrnormenfernsehempfänger für Signale mit unterschiedlicher Zeilenfrequenz, bei der die Heizspannung für die Gleichrichterröhre von einer Zusatzwicklung des Zeilentransformators entnommen wird und in Reihe zum Heizkreis eine Drossel mit einem weichmagnetischen Ferritkern liegt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Kern in an sich bekannter Weise so ausgebildet ist, daß die magnetischen Kraftlinien der Spule vollständig in dem Kern verlaufen, und der Kern in einem solchen Bereich der magnetischen Induktion B ausgesteuert ist, in dem die Permeabilität des Kernmaterials mit steigender Induktion B abnimmt, derart, daß der Blindwiderstand der Drossel mit der Frequenz überproportional zunimmt.
  • Ferritkerne, bei denen die magnetischen Kraftlinien der Spule vollständig in dem Ferritkern verlaufen, sind an sich bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 1730 200). Die Erfindung geht jedoch über die reine Anwendung eines solchen bekannten Ferritkernes für die zugrunde liegende Aufgabe hinaus und betreibt den Ferritkern in vorteilhafter Weise bei einer solchen magnetischen Induktion, daß der Blindwiderstand der den Kern umgebenden Spule überproportional zunimmt.
  • Als Kernmaterial wird beispielsweise ein Ferrit mit einer relativen Permeabilitätskonstante in der Größenordnung von 3 000 verwendet. Beispielsweise dient als Kern eine zylinderförmige Ferritperle aus einem unter dem Handelsnamen »Ferroxcube« bekannten Ferrit, durch deren axiale Bohrungen die Windungen der Drossel hindurchgeführt sind.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Figuren näher erläutert.
  • F i g. 1, 2, 3 zeigen Kurven zur Erläuterung der Wirkungsweise; F i g. 5 zeigt ein Schaltungsbeispiel und F i g. 6 eine praktische Ausführungsform der erfindungsgemäß ausgebildeten Drossel.
  • F i g. 2 stellt die Abhängigkeit der Permeabilität ,u von der Induktion B dar. Im Heizkreis der Hochspannungsgleichrichterröhre fließen Spitzenströme in der Größenordnung von einigen Ampere. Da außerdem erfindungsgemäß die magnetischen Feldlinien vollständig in dem ferromagnetischen Kern verlaufen, ist der magnetische Widerstand sehr klein, d. h. die Induktion B groß. Das ferromagnetische Material wird daher etwa in einem Punkt 1 betrieben, der einer hohen Induktion B entspricht. F i g. 1 zeigt außerdem, daß mit steigender Frequenz die Induktion B abnimmt. Mit steigender Frequenz bewegt sich also der Arbeitspunkt 1 in F i g. 2 nach links, d. h. in Richtung höherer Permeabilität ,u. Der Blindwiderstand der Drossel ist nun gegeben durch die Formel X=K- f -,u, worin K eine Konstante, f die Frequenz und ,u die Permeabilität ist. Der Blindwiderstand erhöht sich also mit steigender Frequenz einmal durch die steigende Frequenz f und zusätzlich durch die steigende Permeabilität lc, so daß ein überproportionaler Anstieg des Blindwiderstandes X mit der Frequenz f erzielt wird.
  • F i g. 3 zeigt diese Verhältnisse. Die Kurve 2 gilt für eine bekannte Drossel, bei der die magnetischen Kraftlinien teilweise in Luft verlaufen. Der Anstieg des Blindwiderstandes X mit der Frequenz ist linear, so daß die in F i g. 4 erläuterten Nachteile auftreten. Bei der Erfindung ist der Verlauf des Blindwiderstandes X in Abhängigkeit von der Frequenz gemäß der Kurve 3. Es ist ersichtlich, daß der Blindwiderstand mit steigender Frequenz überproportional ansteigt. Da außerdem die Rücklaufimpulse nicht aus einer Sinusschwingung, sondern aus einer Vielzahl Oberwellen bestehen, wird der durch die Erfindung erzielte Effekt noch vergrößert, weil die Oberwellen in dem Gebiet liegen, in dem der Blindwiderstand stark angestiegen ist. Durch die Erfindung wird also erreicht, daß der Blindwiderstand der Drossel, der Vorwiderstand im Heizkreis ist, im Verhältnis wesentlich stärker ansteigt als die Zeilenzahl. Dadurch kann eine gute Kompensation des erhöhten Effektivwertes der Rücklaufimpulse bei Normenumschaltung erreicht werden.
  • F i g. 5 zeigt eine Zeilenablenkschaltung eines Mehrnormenempfängers mit einem Zeilentransformator 4, einer Zeilenendröhre 5, die von einer zeilenfrequenten Spannung 6 gesteuert wird. Die Ablenkspulen 7 sind an eine Teilwicklung des Transformators 4 angeschlossen. Zur Rückgewinnung der während des Hinlaufs gespeicherten Energie dient in bekannter Weise eine Schalterdiode 8 zusammen mit einem Speicherkondensator 9 parallel zu einem Teil der Wicklung des Transformators 4, deren Verbindungspunkt die Betriebsspannung -1- UB zugeführt wird. Aus den während des Rücklaufes des Sägezahnstromes auftretenden Spannungspitzen wird durch Hochtransformierung mittels einer Hochspannungswicklung 10 und Gleichrichtung mittels einer Hochspannungsgleichrichterröhre 11 eine Hochspannung gewonnen. Um die soweit beschriebene Schaltung für die Verwendung bei verschiedenen Zeilenfrequenzen verwenden zu können, werden beim obergang von einer Norm auf die andere beispielsweise die Betriebsspannungen -I- UB umgeschaltet. Beispielsweise wird die Größe der dem Verbindungspunkt der Diode 8 mit dem Kondensator 9 zugeführten Spannung durch einen Widerstand 12 und einem diesen Widerstand überbrückenden Schalter 13 verändert. Außerdem wird die Schirmgitterspannung der Röhre 5 durch einen Widerstand 14 und den Schalter 13 verändert. Dabei wird auch die Frequenz der Steuerimpulse 6 entsprechend verändert. Die Heizung der Hochspannungsgleichrichterröhre 11 wird in bekannter Weise durch eine Zusatzwicklung 15 des Transformators 4 gewonnen. In Reihe zum Heizkreis liegt eine Drossel 16, deren ferromagnetischer Kern 17 erfindungsgemäß so ausgebildet ist, daß die magnetischen Kraftlinien der Drossel vollständig in dem ferromagnetischen Kern verlaufen. Der Kern kann beispielsweise aus einem Ferritschalenkern ohne Luftspalt bestehen.
  • F i g. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Drossel. Der Kern 17 besteht aus einem zylinderförmigen Ferritkern mit axial verlaufenden Bohrungen 19. Ein Draht 18, der die Drossel 16 bildet, ist durch die axialen Bohrungen 19 des Kernes 17 hin und her hindurchgeführt. Es ist ersichtlich, daß die magnetischen Kraftlinien, die in einer zur Drahtrichtung senkrechten Ebene konzentrisch um den Draht 18 herumlaufen, vollständig in dem Kern 17 verlaufen, so daß ein sehr geringer magnetischer Widerstand erzielt wird. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Drossel sehr klein aufgebaut und beispielsweise in die Röhrenfassung für die Hochspannungsgleichrichterröhre 11 eingebaut werden kann.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltung zur Stromversorgung der Hochspannungsgleichrichterröhre in einem Mehrnormenfernsehempfänger für Signale mit unterschiedlicher Zeilenfrequenz, bei der die Heizspannung für die Gleichrichterröhre von einer Zusatzwicklung des Zeilentransformators entnommen wird und in Reihe zum Heizkreis eine Drossel mit einem weichmagnetischen Ferritkern liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (17) in an sich bekannter Weise so ausgebildet ist, daß die magnetischen Kraftlinien der Spule (16) vollständig in dem Kern (17) verlaufen, und der Kern (17) in einem solchen Bereich der magnetischen Induktion (B) ausgesteuert ist, in dem die Permeabilität (u) des Kernmaterials mit steigender Induktion (B) abnimmt, derart, daß der Blindwiderstand (X) der Drossel (16) mit der Frequenz (f) überproportional zunimmt.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Kernmaterial ein Ferrit mit einer relativen Permeabilitätskonstante in der Größenordnung von 3 000 verwendet ist.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Kern eine zylinderförmige Ferritperle (17) verwendet ist, durch deren axiale Bohrungen (19) ein die Spule (16) bildender Draht (18) hindurchgeführt ist (F i g. 6).
  4. 4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (17) aus einem unter dem Handelsnamen »Ferroxcube« bekannten Ferrit oder einem Material mit ähnlichen Eigenschaften besteht.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (17) ein Schalenkern ohne Luftspalt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1108 280; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1730 200.
DE19651270087 1965-10-22 1965-10-22 Schaltung zur Stromversorgung der Hochspannungsgleichrichterroehre in einem Mehrnormenfernsehempfaenger Pending DE1270087B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1730200U (de) * 1951-04-13 1956-09-20 Siemens Ag Magnetisierbarer kern fuer spulen, magnetvariometer, drosseln usw.
DE1108280B (de) * 1959-09-10 1961-06-08 Telefunken Patent Stromversorgung fuer die Gleichrichterroehre des Hochspannungsteiles in einem Fernseh-Mehrnormengeraet

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1730200U (de) * 1951-04-13 1956-09-20 Siemens Ag Magnetisierbarer kern fuer spulen, magnetvariometer, drosseln usw.
DE1108280B (de) * 1959-09-10 1961-06-08 Telefunken Patent Stromversorgung fuer die Gleichrichterroehre des Hochspannungsteiles in einem Fernseh-Mehrnormengeraet

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