DE1269701B - Elektrischer Schnappschalter mit magnetisch umschaltbarem Kontaktarm und einstellbarem Betaetigungsweg - Google Patents
Elektrischer Schnappschalter mit magnetisch umschaltbarem Kontaktarm und einstellbarem BetaetigungswegInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H5/00—Snap-action arrangements, i.e. in which during a single opening operation or a single closing operation energy is first stored and then released to produce or assist the contact movement
- H01H5/02—Energy stored by the attraction or repulsion of magnetic parts
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H36/00—Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding
Landscapes
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
HOIh
Deutsche KL: 21c-30
P 12 69 701.7-34
2. Februar 1965
6. Juni 1968
2. Februar 1965
6. Juni 1968
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schnappschalter
mit durch Druck einer rückstellfederbelasteten Taste magnetisch umschaltbarem, einseitig angelenktem
Kontaktarm und von der Außenseite des Gehäuses her durch Verstellen einer Druckfeder über
ein Schraubglied einstellbarem Betätigungsweg.
Bei einem bekannten Schnappschalter dieser Art ist das bewegliche Kontaktstück zwischen zwei Topfmagneten
bewegbar und trägt zwei koaxiale Anker. Der Kontaktarm ist in einer Doppelschneide gelagert
und von zwei koaxial liegenden Federn beaufschlagt, von denen die Druckkraft der einen Feder einstellbar
ist und sich die andere Feder unmittelbar zwischen Drucktaste und beweglichem Kontaktstück befindet.
Die Fertigung solcher Kontaktglieder ist durch Verwendung mehrerer Magnete und Anker kompliziert
und aufwendig. Übliche Festkontaktstücke und Kontaktarme aus Blattfedermaterial sind nicht verwendet.
Bei einem anderen Schnappschalter mit Druckknopf für Betätigung durch einen Bimetallstreifen ist
ein von einer Madenschraube beaufschlagter Stellarm vorgesehen, der eine einen Magneten tragende Kontaktzunge
beeinflußt. Durch Verstellen der Madenschraube wird eine die Kontaktzunge gelenkig lagernde
Torsionsfeder früher oder später so gespannt, daß sie die Kontaktzunge entgegen der Magnetkraft
umschnappt oder umgekehrt. Die Lagerung der Kontaktzunge und ihre Ausbildung als Träger eines Magneten
erschweren die Fertigung. Außerdem liegt dort die Stellschraube gegenüber dem Druckknopf, wodurch
eine Neueinstellung im Betrieb von der Betätigungsseite her nicht möglich ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Schalter so auszubilden, daß bei
einfacher, auch bezüglich Einstellung gebrauchsgünstiger, leichtgängiger Bauform eine Feineinstellung
des Betätigungsweges möglich ist, wobei einfache Kontaktglieder üblicher Lagerung und Ausbildung
und nur ein Magnet mit Anker verwendbar sein sollen. Die Erfindung benutzt hierbei den Gedanken, die
in quadratischer Abhängigkeit von der Verlagerung eines Schaltmagneten erfolgende Änderung der Magnet-Schaltkraft
in einstellbare Relation zu setzen zu einer weitgehend linear änderbaren Federkraft.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß ein am stirnseitigen Ende der begrenzt eindrückbaren
Taste befestigter Permanentmagnet beim Eindrücken der Taste auf den Anker eines mit dem Kontaktarm
gekuppelten, ortsfest gelagerten, parallel zu ihm angeordneten Zwischenhebels zu verschiebbar ist,
und daß der Zwischenhebel entgegen der Richtung der magnetischen Anzugskraft durch eine von der
Elektrischer Schnappschalter mit magnetisch
umschaltbarem Kontaktarm und einstellbarem
Betätigungsweg
umschaltbarem Kontaktarm und einstellbarem
Betätigungsweg
Anmelder:
Platte & Co.,
5600 Wuppertal-Vohwinkel, Rembrandtstr. 14
Als Erfinder benannt:
Hermann Ehrenberg, 6070 Langen
Betätigungsseite her einstellbare Feder belastet und in Richtung der Anzugskraft durch einen ortsfesten Anschlag
begrenzt schwenkbar ist.
Eine vorteilhafte Bauform besteht hierbei erfin-
ao dungsgemäß darin, daß die einstellbare Feder den
Zwischenhebel zwischen dessen Anlenkpunkt und ankerseitigem Ende beaufschlagt.
Zufolge dieser Ausgestaltung ist eine herstellungstechnisch günstige, räumlich klein auszuführende und
as hinsichtlich der Einstellung des Betätigungsweges von
der Betätigungsseite her zugängliche Bauform eines gattungsgemäßen Schalters geschaffen, deren magnetische
Teile baulich getrennt von den Kontaktgliedern sind. Je größer die Druckkraft der Feder eingestellt
ist, desto weiter muß die Drucktaste einwärts bewegt werden, um die Entfernung zwischen Permanentmagneten
und Anker des Zwischenhebels so gering zu machen, daß die Druckkraft der Feder überwunden
wird. Insbesondere die Tatsache, daß die Druckkraft der Feder in den hier anstehenden Grenzen linear
variiert werden kann, während die Kraft des Permanentmagneten mit dem Quadrat der Annäherung
an den Anker des Zwischenhebels ansteigt, bringt eine einfache, genaue Festlegungsmöglichkeit des Schaltweges.
Es lassen sich eine Mehrzahl von Schaltern genau in Gleichlauf bringen. Ein Einsatz als Endschalter
ist für die verschiedensten Anwendungen gegeben. In der bei nicht eingedrückter Drucktaste vorliegenden
Grundstellung des Schalters besteht keine Materialbrücke zwischen den elektrisch leitenden Teilen und
der Drucktaste. Der Kontaktarm selbst kann in leichter Ausführungsform sein. Auf Grund der speziellen
Konstruktion kann das Einstellen von der Drucktastenseite des Schalters her vorgenommen werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es
zeigt
809 558/256
Fig. 1 den als Wechselschalter ausgebildeten Schnappschalter in der Kontaktstellung 1 bis 5,
F i g. 2 den gleichen Schalter in der Kontaktstellung 2 bis 5.
In einem Schaltergehäuse 17 sind die Kontaktträger 1, 2 und 5 fest angeordnet. Der Kontaktträger 5 trägt
das als Kontaktarm ausgebildete bewegliche Kontaktglied 3, welches zwischen den Kontakten 1 und 2 um
den Drehpunkt 4 pendelt.
Auf der Achse 7 sitzt der Zwischenhebel 6. Er bildet
mit der endseitig angeordneten Eisenplatte 12 einen Anker aus. Er ist durch das Kupplungsglied 8
mit dem Kontaktglied 3 gekuppelt.
Der Eisenplatte 12 gegenüber liegt der Permanentmagnet 13. Dieser sitzt am stirnseitigen Ende der
Drucktaste 16. Letztere ist auf dem Drucktastenbolzen 14 angeordnet. Eine Feder 15 beaufschlagt die
Drucktaste in Richtung des aus Fig. 2 ersichtlichen Pfeiles. Die Eindrücktiefe der Drucktaste 16 ist durch
Verdrehen auf dem Drucktastenbolzen 14 unter gleichzeitigem Verändern der Kraft der Feder 15
möglich.
Beim Eindrücken der Drucktaste 16 in Richtung des aus Fig. 1 ersichtlichen Pfeiles nähert sich der
Permanentmagnet 13 dem von der Eisenplatte 12 gebildeten Anker des Zwisehenhebels 6.
Der Zwischenhebel 6 ist auf seinem Abschnitt zwischen Achse 7 und ankerseitigem Ende 12 von einer
Druckfeder 10 ,beaufschlagt. Diese liegt gleichachsig
zum Kupplungsglied 8. Sie tritt einesends in die topfförmige Vertiefung der im Gehäuse 17 verstellbar angeordneten
Madenschraube 9 ein. Durch Verdrehen der Madenschraube 9 kann die Druckkraft der Feder
10 variiert werden.
. Je nach eingestellter Druckkraft der Feder 10 muß die Drucktaste 16 mehr oder weniger tief in Richtung
des aus F i g. 1 ersichtlichen Pfeiles einwärts gedrückt werden, um zufolge der vergrößerten Annäherung des
Permanentmagneten 13 an die Eisenplatte 12 ein Anzugsmoment zu erzeugen, welches die Druckkraft der
Feder 10 übersteigt. Nach diesem Übersteigen tritt
sprunghaft das Umschalten ein. Beim Loslassen der Drucktaste 16 bewegt sich diese zurück in Richtung
des aus Fig.2 ersichtlichen Pfeiles. Der Zwischenhebel
6 liegt vorher gegen einen als Anschlag wirkenden Begrenzungsstift 11 an. Er kann der Bewegung
der Drucktaste 16 in Richtung des aus F ig. 2 ersichtlichen Pfeiles nicht folgen; die magnetische Haftung
zwischen Permanentmagnet 13 und Eisenplatte 12 reißt sprunghaft ab. Die Druckfeder 16 führt schlagartig
wieder die aus F i g. 1 ersichtliche ursprüngliche Kontaktstellung herbei. Selbstverständlich müssen
Anschlag 11 und maximal verschobener Magnet 13 einander so zugeordnet sein, daß bei eingedrückter
Taste ein Abheben des beweglichen Kontaktes vom Festkontakt 2 vermieden ist.
Claims (2)
1. Elektrischer Schnappschalter mit durch Druck einer rückstellfederbelasteten Taste magnetisch
umschaltbarem, einseitig angelenktem Kontaktarm und von der Außenseite des Gehäuses her
durch Verstellen einer Druckfeder über ein Schraubglied einstellbarem Betätigungsweg, dadurch
gekennzeichnet, daß ein am stirnseitigen Ende der begrenzt eindrückbaren Taste (16) befestigter Permanentmagnet (13) beim Eindrücken
der Taste auf den Anker (12) eines mit dem Kontaktarm (3) gekuppelten (8), ortsfest gelagerten,
etwa parallel zu ihm angeordneten Zwisehenhebels (6) zu verschiebbar ist, und daß der
Zwischenhebel entgegen der Richtung der magner tischen Anzugskraft durch eine von der Betätigungsseite
her einstellbare Feder belastet und in Richtung der Anzugskraft durch einen ortsfesten
Anschlag (11) begrenzt schwenkbar ist.
2. Schnappschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Feder (10)
den Zwischenhebel (6) zwischen dessen Anlenkpunkt (7) und ankerseitigem Ende (12) beaufschlagt. : - - - .
In Betracht gezogene Druckschriften: :
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1111705;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1839140;
schweizerische Patentschriften Nr. 36 J 068,
504;
französische Patentschrift Nr. 1200 234.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1111705;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1839140;
schweizerische Patentschriften Nr. 36 J 068,
504;
französische Patentschrift Nr. 1200 234.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 558/256 5.68 © Bandesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19651269701 DE1269701B (de) | 1965-02-02 | 1965-02-02 | Elektrischer Schnappschalter mit magnetisch umschaltbarem Kontaktarm und einstellbarem Betaetigungsweg |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE0028598 | 1965-02-02 | ||
| DE19651269701 DE1269701B (de) | 1965-02-02 | 1965-02-02 | Elektrischer Schnappschalter mit magnetisch umschaltbarem Kontaktarm und einstellbarem Betaetigungsweg |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1269701B true DE1269701B (de) | 1968-06-06 |
Family
ID=25751198
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651269701 Pending DE1269701B (de) | 1965-02-02 | 1965-02-02 | Elektrischer Schnappschalter mit magnetisch umschaltbarem Kontaktarm und einstellbarem Betaetigungsweg |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1269701B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1200234A (fr) * | 1958-03-05 | 1959-12-18 | Airmec Ltd | Interrupteurs-commutateurs à boîtier étanche rigide |
| DE1111705B (de) * | 1958-08-25 | 1961-07-27 | Sondershausen Elektro | Elektrischer Tastschalter |
| DE1839140U (de) * | 1960-01-11 | 1961-10-12 | Busch Jaeger Duerener Metall | Von der achse eines regelschalters gesteuerter thermostat. |
| CH363068A (fr) * | 1959-03-02 | 1962-07-15 | Rheostatic Company Limited | Interrupteur thermostatique à déclenchement brusque |
| CH369504A (de) * | 1959-01-27 | 1963-05-31 | Maxim Ag Fabrik Fuer Thermo El | Elektrischer Temperaturregler mit Bimetallstreifen |
-
1965
- 1965-02-02 DE DE19651269701 patent/DE1269701B/de active Pending
Patent Citations (5)
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