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DE1269220B - Schwingungsdaempfer fuer Freileitungsseile - Google Patents

Schwingungsdaempfer fuer Freileitungsseile

Info

Publication number
DE1269220B
DE1269220B DE19611269220 DE1269220A DE1269220B DE 1269220 B DE1269220 B DE 1269220B DE 19611269220 DE19611269220 DE 19611269220 DE 1269220 A DE1269220 A DE 1269220A DE 1269220 B DE1269220 B DE 1269220B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
rope
damper
vibration damper
bulk material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19611269220
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Modrow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Pfisterer Elektrorechnische Spezialartikel GmbH and Co KG
Original Assignee
Karl Pfisterer Elektrorechnische Spezialartikel GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Pfisterer Elektrorechnische Spezialartikel GmbH and Co KG filed Critical Karl Pfisterer Elektrorechnische Spezialartikel GmbH and Co KG
Priority to DE19611269220 priority Critical patent/DE1269220B/de
Publication of DE1269220B publication Critical patent/DE1269220B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/14Arrangements or devices for damping mechanical oscillations of lines, e.g. for reducing production of sound

Landscapes

  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

  • Schwingungsdämpfer für Freileitungsseile Die Erfindung betrifft einen Schwingungsdämpfer für Freileitungsseile mit einem mit dem zu dämpfenden Seil fest verbindbaren und sich mit seiner Längsachse längs diesem erstreckenden rohrförmigen Behälter, dessen Durchmesser größer ist als der Seildurchmesser und in dem zum Umwandeln der Schwingungsenergie in Wärmeenergie Schüttgut als schwingbare Masse angeordnet ist. Unter der Bezeichnung Freileitungsseile werden hierbei auch Freileitungsdrähte verstanden.
  • Es ist ein Schwingungsdämpfer ähnlicher Art für Freileitungen bekannt, bei dem als schwingbare Masse ein schwerer Körper vorgesehen ist, der in eine nachgiebige Masse so eingebettet ist, daß er von dieser Masse gehalten wird und bei Schwingungen innerhalb oder an dieser Masse Reibung erzeugt. Damit der Körper immer seine Lage in der Mitte des Behälters beibehält, ist es erforderlich, daß die Masse elastisch nachgiebig ist. Der in einer solchen elastischen Masse eingebettete Körper bildet aber ein Schwingungssystem, das mindestens eine Resonanzfrequenz besitzt. Die Dämpfung ist daher auf Schwingungen beschränkt, die diesen Eigenfrequenzen oder einem ganzzahligen Vielfachen derselben in ihrer Frequenz entsprechen. Es handelt sich hierbei also um einen Resonanzdämpfer, der sich gattungsmäßig von dem Schwingungsdämpfer der eingangs genannten Art unterscheidet. Dieser Resonanzschwingungsdämpfer ist mit zwei in der Nähe seiner Enden vorgesehenen Klammern mit dem Seil verbunden, so daß dadurch die zur Dämpfung nicht beitragende Masse, die Kosten und der Arbeitsaufwand zur Befestigung des Dämpfers bei mäßiger Dämpfungswirkung relativ hoch sind.
  • Es ist weiterhin ein Schwingungsdämpfer der eingangs genannten Art bekannt, der einen zusammenhängenden Hohlraum aufweist, so daß bei den in der Praxis meist vorkommenden Neigungen des Freileitungsseiles sich das ganze Schüttgut an einem Ende des Behälters ansammelt und somit nur ein kleiner Bruchteil des Schüttgutes zur Dämpfung beiträgt. Auch dieser bekannte Schwingungsdämpfer ist mit seinen beiden Enden mittels Klammern mit dem Seil verbindbar, so daß auch hier die zur Dämpfung nicht beitragende Masse, die Kosten und der Arbeitsaufwand zur Befestigung des Dämpfers bei geringer Dämpfungswirkung relativ hoch sind.
  • Es ist außerdem ein Schwingungsdämpfer bekannt, der sich von den Dämpfern der eingangs genannten Art hinsichtlich der Gattung dadurch unterscheidet, daß der Behälterdurchmesser genauso groß ist wie der Seildurchmesser. Dies hat zur Folge, daß das Verhältnis der vom Behälter und seinen Haltern gebildeten, nicht dämpfenden Masse zu der vom Schüttgut gebildeten Masse sehr ungünstig ist, da der Behälter nicht nur ein sehr kleines Volumen für die schwingbare Masse hat, sondern da er auch sehr dünnwandig ausgebildet werden muß, um überhaupt ein brauchbares Volumen zu besitzen. Um eine merkliche Schwingungsdämpfung des Freileitungsseiles zu erreichen, sind gleich mehrere Behälter dieser Art um das Seil gruppiert an diesem befestigt. Das Behälterinnere dieses Dämpfers ist durch quer zur Behälterlängsachse verlaufende Querwände in Kammern für das Schüttgut unterteilt. Die Wände sind verhältnismäßig dünn und können vom Schüttgut leicht durchgescheuert werden. Auch erschweren sie die Herstellung dieses Schwingungsdämpfers, was zu erhöhten Kosten führt, so daß sich dieser Dämpfer in der Praxis nicht bewährt hat.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schwingungsdämpfer der eingangs genannten Art zu schaffen, der eine geringe zur Dämpfung nicht beitragende Masse hat, bei geringen Kosten leicht herzustellen und zu montieren ist, dessen Behälterinneres auf einfache Weise in mehrere Kammern so unterteilbar ist, daß sich auch bei einer nicht waagerechten Lage des Dämpfers das Schüttgut nicht wesentlich verlagern kann und der äußerlich so gestaltet ist, daß Koronaentladungen ausgeschlossen sind, so daß sich insgesamt für den Dämpfer eine wirksame und einwandfreie Dämpfungswirkung für ein möglichst breites Frequenzband ergibt.
  • Diese Aufgabe ist bei einem Schwingungsdämpfer der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß a) der Behälter durch ein Rohr gebildet und an beiden Enden des Rohres durch abgerundete Kappen abgeschlossen ist, b) das Behälterinnere durch quer zur Behälterlängsachse verlaufende Trennwände zur Aufnahme des Schüttgutes in Kammern unterteilt ist und die unterteilenden Trennwände durch lose eingesetzte Scheiben gebildet sind, die durch eingeschobene Hülsen im Abstand voneinander gehalten sind und c) eine in der Mitte des Dämpfers angreifende Aufhängeklemme den sich mit seiner Längsachse längs des Seiles erstreckenden . rohrförmigen Behälter mit dem Seil verbindet.
  • Durch die abgerundeten Kappen an beiden Enden des Rohres werden scharfe oder spitze Ecken am Behälter vermieden, so daß die Gefahr einer Koronaentladung nicht gegeben ist. Durch die lose eingesetzten Scheiben, die durch ebenfalls lose eingeschobene Hülsen im Abstand voneinander gehalten werden, wird eine überraschend einfache Unterteilung des Behälterinneren erreicht. Da der erfindungsgemäße Dämpfer nur mit einer einzigen, in seiner Mitte am Behälter angreifenden Aufhängeklemme mit dem Seil verbunden ist, ist die nicht zur Dämpfung beitragende tote Masse relativ gering. Auch erfordert das Befestigen des Dämpfers an dem Seil nur einen geringen Arbeitsaufwand.
  • Entsprechend einer vorteilhaften weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Schwingungsdämpfers sind die die Innenwände der Kammern bildenden Scheiben und Hülsen aufgerauht. Dadurch wird die Reibung der schwingbaren Masse an eben diesen Wänden erhöht und die Dämpfungswirkung noch verstärkt.
  • . Um den Dämpfer bei möglichst großer Wirkung möglichst klein halten zu können, ist es außerdem zweckmäßig, Schüttgut mit möglichst großem spezifischem Gewicht zu benutzen, z. B. Schrott, Granalien oder Späne aus Stahl.
  • Im folgenden ist die Erfindung an Hand eines durch die Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles eines Schwingungsdämpfers im einzelnen erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht eines Dämpfers, F i g. 2 eine Stirnansicht des Dämpfers nach F i g. 1. An einem zu dämpfenden Seil t ist mittels eines Aufhängehakens 2 und eines zugehörigen Druckstückes 3 ein Dämpfer 4 durch Klemmschlaufen 5 befestigt.
  • Der Dämpfer 4 besteht aus einem Behälter, der als Rohr 6 ausgebildet ist. Der Innenraum des Rohres ist durch Trennwände 7, die durch eingeschobene Hülsen 8 in einem Abstand voneinander gehalten werden, in Kammern 8' unterteilt. In die einzelnen Kammern 8' ist ein Schüttgut 9 eingefüllt. Die beiden Enden des Rohres 6 sind durch Kappen 10 abgeschlossen, die zum Schutz gegen Sprüherscheinungen halbkugelförmig ausgebildet und an den Rohrenden befestigt, z. B. angeschweißt sind.
  • Das Schüttgut 9 besteht aus Schwermetallteilchen, z. B. aus Stahlschrott, Stahlgranalien oder Stahlspänen. Zur Erhöhung der Reibung sind die Innenwände der Hülsen 8 und die Flächen der Trennwände 7 aufgerauht.
  • An Stelle von Schwermetallteilchen kann auch ein anderes Schüttgut, z. B. Sand, verwendet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schwingungsdämpfer für Freileitungsseile mit einem mit dem zu dämpfenden Seil fest verbindbaren und-sich mit seiner Längsachse längs diesem erstreckenden rohrförmigen Behälter, dessen Durchmesser größer ist als der Seildurchmesser und in dem zum Umwandeln der Schwingungsenergie in Wärmeenergie Schüttgut als schwingbare Masse angeordnet ist, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h die Kombination der Merkmale, a) daß der Behälter durch ein Rohr (6) gebildet und an beiden Enden des Rohres durch abgerundete Kappen (10) abgeschlossen ist, b) daß das Behälterinnere durch quer zur Behälterlängsachse verlaufende Trennwände (7) zur Aufnahme des Schüttgutes (9) in Kammern (8') unterteilt ist und die unterteilenden Trennwände durch lose eingesetzte Scheiben (7) gebildet sind, die durch eingeschobene Hülsen (8) im Abstand voneinander gehalten sind und c) daß eine in der Mitte des Dämpfers (4) angreifende Aufhängeklemme (2, 3) den sich mit seiner Längsachse längs des Seiles erstreckenden, rohrförmigen Behälter (6) mit dem Seil (1) verbindet.
  2. 2. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Trennwände der Kammern (8') bildenden Scheiben (7) und Hülsen (8) aufgerauht sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 543130; USA.-Patentschriften Nr. 1773 659, 2 469 167.
DE19611269220 1961-08-24 1961-08-24 Schwingungsdaempfer fuer Freileitungsseile Pending DE1269220B (de)

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DE1269220B true DE1269220B (de) 1968-05-30

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Family Applications (1)

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DE (1) DE1269220B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1773659A (en) * 1928-04-02 1930-08-19 Ohio Brass Co Transmission line
DE543130C (de) * 1932-02-01 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Vorrichtung zum Daempfen der mechanischen Schwingungen von Freileitungen
US2469167A (en) * 1946-06-11 1949-05-03 American Steel & Wire Co Vibration damper

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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