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DE1269285B - Vorrichtung zum Abstellen von Strick- und Wirkmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Abstellen von Strick- und Wirkmaschinen

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Publication number
DE1269285B
DE1269285B DEP1269A DE1269285A DE1269285B DE 1269285 B DE1269285 B DE 1269285B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269285 A DE1269285 A DE 1269285A DE 1269285 B DE1269285 B DE 1269285B
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DE
Germany
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thread
control switch
counterweight
knitting
magnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1269A
Other languages
English (en)
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Individual
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Publication date
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Priority to DEP1269A priority Critical patent/DE1269285B/de
Publication of DE1269285B publication Critical patent/DE1269285B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/10Indicating, warning, or safety devices, e.g. stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abstellen von Strick- und Wirkmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abstellen von Strick- und Wirkmaschinen bei einer über das normale Maß erhöhten Fadenspannung mit einem auf einer senkrechten Führungsschiene in vertikaler Richtung verschiebbar angeordneten Führungsorgan für den von unten nach oben zum Führungsorgan und von diesem unter Bildung eines Winkels nach unten zur Verarbeitungsstelle geführten Faden, das mittels eines über eine am oberen Ende der Führungsschiene angeordnete Rolle geführten Fadens mit einem durch seine Bemessung auf die normale Fadenspannung eingestellten Gegengewicht verbunden ist, sowie mit einem durch die Verschiebung des aus Ausführungsorgan und Gegengewicht bestehenden Systems betätigbaren Steuerschalter, wobei die Führungsschiene als zylindrisches Rohr und das Führungsorgan als eine auf dieser gleitende, mit einer Öse zur Durchführung des Fadens versehene Hülse ausgebildet sind, und der Steuerschalter am unteren Ende des Rohres derart angeordnet ist, daß der Steuerschalter durch das Gegengewicht bei normaler Stellung des Führungsorgans in der einen Einstellung haltbar und bei der Verschiebung im Bereich einer noch zulässigen Änderung der Fadenspannung in die andere Einstellung bringbar ist, nach Patentanmeldung P 31974 VII a / 25 a (deutsche Auslegeschrift 1261267).
  • Bei einer bekannten Abstellvorrichtung wird der Steuerschalter mittels eines Schwenkhebels betätigt, dessen eines Ende auf dem zu überwachenden Faden aufliegt und dessen anderes Ende als Gegenkontakt zu einem zweiten Kontakt ausgebildet ist. Dabei bewegt sich bei einer Erhöhung der Fadenspannung ein als Führungsorgan dienender Wagen auf einer Führungsschiene nach unten. Das auf dem zu überwachenden Faden aufliegende Ende des Betätigungshebels folgt dabei zunächst dieser Bewegung nach unten, wodurch ein Hebelarm des Schwenkhebels geschwenkt wird und den Gegenkontakt an den zweiten Kontakt andrückt. Die Betätigung des Steuerschalters erfolgt also rein mechanisch durch den zu überwachenden Faden selbst, was die Verwendung eines empfindlichen und daher störanfälligen Schalters erfordert.
  • Im Hauptpatent wurde schon vorgeschlagen, als Steuerschalter einen mechanisch durch das Gegengewicht betätigbaren Schalter vorzusehen. Hierbei ist die zur Betätigung des Steuerschalters zur Verfügung stehende Kraft schon erheblich größer, so daß ein robusterer Schalter verwendet werden kann. Eine praktisch vollständige Störungsfreiheit läßt sich aber auch hiermit wegen der Schaltermechanik noch nicht erreichen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Störungsanfälligkeit einer Vorrichtung nach dem Hauptpatent noch weiter zu vermindern.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Gegengewicht mindestens teilweise durch einen Magnet gebildet ist und der Steuerschalter ein mittels dieses Magnets betätigbares Kontaktpaar aufweist.
  • Weil die Betätigung des Steuerschalters magnetisch erfolgt, braucht der Steuerschalter keine mechanisch empfindlichen und damit zwangläufig störanfälligen Teile aufzuweisen.
  • Besonders vorteilhaft ist, daß wegen der magnetischen Betätigung des Steuerschalters dieser als an sich bekannter sogenannter Schutzrohrkontakt ausgebildet sein kann. Ein solcher Schalter ist praktisch frei von Kontaktabbrand und vor allem vollständig unempfindlich gegen Staub und andere kleine Partikeln. Letzteres ist deshalb von großer Bedeutung, weil solche Partikeln in der Umgebung einer Strick-oder Wirkmaschine in großer Zahl vorhanden sind und vom durchlaufenden Faden ständig aufgewirbelt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Ansicht der Vorrichtung, F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung gemäß F i g. 1, F i g. 3 die Anordnung der Vorrichtung gemäß den F i g. 1 und 2 und den Fadenwickel im Verhältnis zu einer Rundstrickmaschine.
  • Ein Führungsorgan 1 für den Faden 2 besteht aus einer mit einer oben offenen Öse 3 versehenen Hülse 4, die auf einem senkrecht angeordneten Rohr 5 auf und ab bewegbar ist. Das Rohr 5 ist in eine vertikale Bohrung 101 eines Halters 100 eingepaßt, der, wie F i g. 3 zeigt, auf einem Tragarm 6 der Maschine mittels einer Schraube 107 befestigt ist, die in eine Gewindebohrung 113 auf der Unterseite des Halters 100 eingeschraubt ist.
  • An einer an der Hülse 4 befestigten Rundöse 7 od. dgl. ist ein Zugfaden 8 befestigt, der durch eine Bohrung 102 des Halters 100 und den Tragarm 6 hindurchgeführt ist und unterhalb des Tragarmes mit einem Zugring 9 od. dgl. versehen ist. Oben auf das Rohr 5 ist ein Lagerkörper 10 für eine Rolle 11 aufgesetzt, über die ein zweiter Zugfaden 12 läuft, dessen eines Ende an der Rundöse 7 und dessen anderes Ende an einem im Rohr 5 verschiebbar angeordneten Gegengewicht 110 bis 112 befestigt ist, das aus einem Gewicht 110 besteht, an dessen oberem Ende eine mit dem Zugfaden 12 verbundene Schraubenfeder 111 und an dessen unterem Ende ein Stabmagnet 112 befestigt ist. Das Gegengewicht wirkt einem nach unten gerichteten Zug, der auf die Hülse 4 mittels des Fadens 2 oder mittels des Zugfadens 8 ausgeübt wird, entgegen. Das Gewicht des Gegengewichts ist so bemessen, daß es den Zug des Fadens 2 auf die Öse 3 bei normaler Fadenspannung ausgleicht. Die Länge des Fadens 12 ist so bemessen, daß bei normaler Fadenspannung die Hülse 4 nicht oben am Lagerkörper 10 anliegt.
  • Parallel zu der das Rohr 5 aufnehmenden Bohrung 101 ist im Halter 100 eine Bohrung 103 vorgesehen, in die ein mittels desMagnets 112 betätigbarerSteuerschalter eingeschoben ist. Dieser Steuerschalter besteht aus einer an beiden Enden zugeschmolzenen, mit einem Schutzgas gefüllten Glasröhre 106 und einem in dieser angeordneten magnetisch betätib baren Kontaktpaar 107. Die beiden zungenförmigen Kontakte sind an ihrem einen Ende am oberen bzw. unteren Ende der Glasröhre 106 befestigt. Die freien Enden überlappen sich auf einem kurzen Stück der Kontaktlänge und stehen im Abstand voneinander, solange das Kontaktpaar vom Magnet 112 nicht beeinflußt wird. Zum Anschließen von Leitungen 108 des Steuerstromkreises an den Steuerschalter sind an beiden Enden des Glasrohres 106 Klemmen 104 vorgesehen, deren die Leitungen 108 aufnehmende Bohrungen und deren Klemmschrauben durch Bohrungen 105 des Halters 100 zugänglich sind.
  • Bei normaler Fadenspannung befindet sich der Magnet 112 neben der Glasröhre 106, so daß das Kontaktpaar 107 geschlossen ist. Erhöht sich nun die Spannung im Faden 2, so verstärkt sich die auf die Hülse 1 wirkende, nach unten gerichtete Kraftkomponente, wodurch sich die Hülse 1 nach unten verschiebt. Dadurch wird der Magnet 112 nach oben verschoben. Das Gewicht des Gegengewichts und die Bemessung des Magnets 112 ist so getroffen, daß bei einer unzulässigen Erhöhung der Spannung im Faden 2 die dadurch hervorgerufene Verschiebung der Hülse 1 und des Magnets 112 so groß wird, daß der Magnet das Kontaktpaar 107 nicht mehr beeinflussen kann, so daß dieses öffnet, wodurch die Maschine abgeschaltet wird. Die Anordnung der Glasröhre 106 kann auch so getroffen sein, daß der Magnet 112 in seiner tiefsten Lage so weit unterhalb der Röhre 106 steht, daß sich das Kontaktpaar 107 öffnet. Auf diese Weise ist es möglich, beispielsweise bei Ablauf des Fadens 102, wenn also auf die Hülse 4 kein Zug mehr ausgeübt wird und infolgedessen der Magnet 112 in seine tiefste Lage absinkt, daß die Maschine ebenfalls abgeschaltet wird.
  • Ist der Faden vom Fadenwickel abgelaufen, dann kann das Wiedereinführen desselben in die Öse 3 dadurch bequem durchgeführt werden, daß durch Zug am Zugring 9 die Hülse 4 nach unten gezogen wird. Der Faden 2 kommt, wie F i g. 3 zeigt, von einem Fadenwickel 19 und läuft über einen Knotenfänger 17 und eine Führungsstange 18 zur Öse 3 und von dort zur Verarbeitungsstelle.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Abstellen von Strick- und Wirkmaschinen bei einer über das normale Maß erhöhten Fadenspannung mit einem auf einer senkrechten Führungsschiene in vertikaler Richtung verschiebbar angeordneten Führungsorgan für den von unten nach oben zum Führungsorgan und von diesem unter Bildung eines Winkels nach unten zur Verarbeitungsstelle geführten Faden, das mittels eines über eine am oberen Ende der Führungsschiene angeordnete Rolle geführten Fadens mit einem durch seine Bemessung auf die normale Fadenspannung eingestellten Gegengewicht verbunden ist, sowie mit einem durch die Verschiebung des aus Führungsorgan und Gegengewicht bestehenden Systems betätigbaren Steuerschalter, wobei die Führungsschiene als zylindrisches Rohr und das Führungsorgan als eine auf dieser gleitende, mit einer Öse zur Durchführung des Fadens versehene Hülse ausgebildet sind und der Steuerschalter am unteren Ende des Rohres derart angeordnet ist, daß der Steuerschalter durch das Gegengewicht bei normaler Stellung des Führungsorgans in der einen Einstellung haltbar und bei der Verschiebung im Bereich einer noch zulässigen Änderung der Fadenspannung in die andere Einstellung bringbar ist, nach Patentanmeldung P 31974 VII a/25 a (deutsche Auslegeschrift 1261267), d a d u r c h gekennzeichnet, daß das Gegengewicht (110 bis 112) mindestens teilweise durch einen Magnet (112) gebildet ist und der Steuerschalter (106, 107) ein mittels dieses Magnets (112) betätigbares Kontaktpaar (107) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktpaar (107) in einer an sich bekannten, mit einem Schutzgas gefüllten Glasröhre (106) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 064 869; »Engineering Bulletin«, Nr. 1057/1954, der Fa. Revere Corp. of America, Wallingford, Conecticut, V. St. v. A., S. 10 und 11.
DEP1269A 1963-11-09 1963-11-09 Vorrichtung zum Abstellen von Strick- und Wirkmaschinen Pending DE1269285B (de)

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DE1269285B true DE1269285B (de) 1968-05-30

Family

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DEP1269A Pending DE1269285B (de) 1963-11-09 1963-11-09 Vorrichtung zum Abstellen von Strick- und Wirkmaschinen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4016732A (en) * 1974-08-07 1977-04-12 Wilh. Bleyle Kg Filament monitoring device

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2064869A (en) * 1935-06-12 1936-12-22 Stop motion

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