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DE1269244B - Verfahren und Vorrichtung zum Wickeln von fuer Transformatoren bestimmten Scheibenspulen oder flachen Zylinderspulen aus Runddraht - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Wickeln von fuer Transformatoren bestimmten Scheibenspulen oder flachen Zylinderspulen aus Runddraht

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Publication number
DE1269244B
DE1269244B DE19611269244 DE1269244A DE1269244B DE 1269244 B DE1269244 B DE 1269244B DE 19611269244 DE19611269244 DE 19611269244 DE 1269244 A DE1269244 A DE 1269244A DE 1269244 B DE1269244 B DE 1269244B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
coil
winding
layer
coils
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19611269244
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Von Lewin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TRANSFORMATORENWERK AUGUST LEP
Original Assignee
TRANSFORMATORENWERK AUGUST LEP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRANSFORMATORENWERK AUGUST LEP filed Critical TRANSFORMATORENWERK AUGUST LEP
Priority to DE19611269244 priority Critical patent/DE1269244B/de
Publication of DE1269244B publication Critical patent/DE1269244B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Coil Winding Methods And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Wickeln von für Transformatoren bestimmten Scheibenspulen oder flachen Zylinderspulen aus Runddraht Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wickeln von für Transformatoren bestimmten Scheibenspulen oder flachen Zylinderspulen aus Runddraht, der während seines Auflaufens unter Zugspannung und Radialdruck auf einen mit Seitenscheiben versehenen, in Drehung versetzten Spulenkern bzw. unmittelbar auf die bereits auf diesen Spulenkern aufgebrachten Drahtwindungslagen derart in Achsrichtung der Spule geführt wird, daß er sich in hin- und hergehenden Lagen mit eng aneinander anliegenden, im größten Teil ihres Umfangs parallel zu den Seitenscheiben der Spulenform verlaufenden Windungen, die in einem begrenzten Umfangsbereich schräg in die anschließende Windung übergehen, aufwickelt und am Ende einer Lage unter Kreuzen der letzten Windung dieser Lage in die folgende Lage übergeht, in der er sich in die Rillen zwischen den Drähten dieser Lage legt, die er jeweils an den Schrägstellen kreuzt und die durch Einstreichen mit einem schnell härtenden Bindemittel aneinander festgelegt werden.
  • Das Wickeln von für Transformatoren bestimmten Scheibenspulen oder flachen Zylinderspulen aus Runddraht erfolgt im allgemeinen derart, daß man nach dem Herstellen jeweils einer Windungslage auf die einen isolierenden Zwischenstreifen auflegt und dann die nächste Lage so auf diesen Zwischenstreifen wickelt, daß die Drähte auf dem größten Teil des Spulenumfanges - in dem sie von den seitlichen Formscheiben der Spulenform an den Spulenrändern abgestützt sind - möglichst genau radial übereinanderliegen.
  • Das durch das Hin- und Herwickeln der einzelnen Windungslagen bedingte Hochlaufen des Drahtes am Schluß der letzten Windung jeder Lage in die darüberliegende (nächste) Lage erfolgt im allgemeinen stets an der gleichen Stelle des Umfanges der Spulen. Die stirnseitigen Windungen, die jeweils von der unteren in die darüberliegende Lage führen, werden durch Haltebänder »eingebunden« entweder auf dem gesamten Umfang oder zumindest an bestimmten gleichmäßig über den Umfang verteilten Stellen der Spule. Damit die Windungen sich nicht gegeneinander bewegen können, werden sie in jeder Windungslage durch Einstreichen eines schnellhärtenden Bindemittels, beispielsweise eines Elektrolackes, aneinander festgelegt.
  • Das Einlegen eines isolierenden Zwischenstreifens sowie das Einbinden der stirnseitigen Windungen bedingen einen großen zusätzlichen Arbeitsaufwand; die Spulen können überdies nur einzeln von Hand gewickelt werden.
  • Weitere Nachteile derartiger bekannter Wickelverfahren bestehen darin, daß der Wickelraum der Spule nur ungenügend ausgenutzt wird; das Einbinden der stirnseitigen Windungen führt zu einem radialen Durchmesserzuwachs an den Spulenrändern, der gegebenenfalls durch Einlegen von Füll- oder Ausgleichsstreifen im mittleren Teil der Spulenlänge ausgeglichen werden muß. Selbst bei sorgfältiger Anpassung der lichten axialen Weite der Spulenform an die Anzahl und den Durchmesser der in einer Lage anzuordnenden Drähte kommt es häufig vor, daß sich die Drähte unter leichtem Durchdrücken der isolierenden Zwischenstreifen gegenüber den Drähten der unteren Lage »auf Lücke« legen und sich dadurch Verzerrungen der äußeren Umfangsfläche der fertigen Spulen bzw. größere, unregelmäßig über den Spulenumfang verteilt Durchmesserabweichungen ergeben.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile werden Wickelverfahren benutzt, bei denen die Drähte der zweiten und nachfolgenden Lagen ohne Zwischenlegen einer Lagenisolation auf die Lücken zwischen den Drähten der vorhergehenden Lagen gewickelt werden (s. die deutsche Patentschrift 256 533 und die deutsche Auslegeschrift 1068 381 sowie die USA.-Patentschrift 1504 005). Auf diese Weise wird der zur Verfügung stehende Wickelraum wesentlich besser ausgenutzt, das Wickelverfahren durch Wegfall der Lagenisolation und bessere Fixierung der Drähte durch die Lücken der darunterliegenden Lage vereinfacht und die Abführung der Verlustwärme aus der Spule verbessert. Selbstverständlich kann eine solche Wicklung auch durch Einstreichen der Drähte beim Wickeln mit einem geeigneten Klebemittel zu einem mechanisch festen Körper verbunden werden.
  • Dieses Wickelverfahren »auf Lücke« besitzt Nachteile, von denen einer besonders beim Wickeln von Spulen für Netztransformatoren mit einer Nennleistung von 100 bis 500 kVA offenbar wird. Diese ölgefüllten Transformatoren besitzen meistens Scheibenspulen aus papierisoliertem Kupferdraht; die Drahtdurchmesser liegen zwischen 0,8 und 3,5 mm. Papierisolierte Drähte weisen eine recht erhebliche Dickenschwankung auf, welche besonders das automatische Wickeln von Spulen erschwert. Bei hoher Windungszahl je Lage summieren sich die Abweichungen, so daß eine exakte Fixierung der Windungszahl je Lage durch die seitlichen Formscheiben in Frage gestellt ist. Außerdem sind Drähte mit 3 mm Durchmesser sehr starr und legen sich nicht so leicht an die vorhergehende Windung an bzw. in die Lükken der darunterliegenden Lage wie die mit den bekannten Wickelmaschinen verarbeiteten dünneren Drähte. Besonders beim Hochlaufen aus der letzten Windung der unteren Windungslage in die darüberliegende nächste Lage benötigen dicke Drähte eine exakte Führung.
  • Ein weiterer Nachteil ist die radiale Spulenverdickung an den Umfangsstellen, an welchen die Drähte einer Lage die Drähte der darunterliegenden Lagen kreuzen. Es ist erwünscht, die Lage dieser Kreuzungsstellen zu steuern, so daß sie an solche Stellen der Spule liegen, an denen sie ohne Schwierigkeiten ertragen werden können. Zur Lösung dieser Aufgabe wurde bereits angegeben, geeignet geformte Spulenkörper zu benutzen oder den Draht an dieser Kreuzungsstelle zu verformen. Auch wurde vorgeschlagen, die Spule durch ein geeignetes Stellglied bei jeder Umdrehung um einen geringen, zusätzlichen Betrag unabhängig von der Bewegung der Drahtzuführung zu drehen, so daß ein gewisser Vorlauf der Spule gegenüber der Drahtführung entsteht und die Kreuzungsstelle auf den Spulenumfang verteilt werden.
  • Die genannten Schwierigkeiten werden durch die vorliegende Erfindung überwunden. Erfindungsgemäß wird der Draht beim Wickeln der letzten Windung einer Lage der Spule jeweils vor Erreichen der übergangsstelle, an der er unter schrägem Überkreuzen des benachbarten Drahtes seiner Lage in die nächste Lage übergeht, durch seinen Führungsarm angehoben, durch seitliches Verschieben oder Schwenken des Führungsarms schräg über den zu kreuzenden Draht gezogen und durch Absenken des Führungsarms in die entsprechende, durch die letzten beiden Drahtwindungen der darunterliegenden Lage gebildete Lücke gezogen wird.
  • Weitere Einzelheiten des erfindungsgemäßen Verfahrens und der zu seiner Durchführung bestimmten Vorrichtung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Durchführungsbeispiels für das gleichzeitige Wickeln von drei Spulen, welches in der Zeichnung dargestellt ist.
  • F i g. 1 zeigt in Seitenansicht eine schematische Darstellung einer bekannten Spulenwickelvorrichtung, an der das Prinzip der Bewegung des Drahtführungsorgans beim Übergang von einer Lage zur nächsten gezeigt ist; F i g. 2 zeigt die zugehörige Draufsicht; F i g. 3 zeigt schließlich die Anwendung dieses Prinzips auf einer Maschine zum gleichzeitigen Wickeln mehrerer Spulen mit einer Reihe von Spulenformen auf einer Welle in schematischer Darstellung.; F i g. 4 zeigt einen Führungsarm für den Draht in vergrößertem Maßstab.
  • In der schematischen Darstellung nach F i g. 1 läuft der Draht 1 von einer Vorratsrolle 2 über eine Zuführungs- und Spannvorrichtung 3 auf den Kern der Spulenform 4 auf, welche in Richtung des Pfeiles 5 angetrieben wird. Möglichst nahe am Spulenanfang wird der Draht 1 mittels des Führungsarms 6 in Richtung des Pfeils 7 angehoben und seitlich in Richtung des Pfeils 8 der F i g. 2 bewegt werden. Die lichte Weite der Spulenform 4 ist so bemessen, daß die gewünschte Windungszahl je Lage unter Berücksichtigung der maximal möglichen bzw. zugelassenen Drahtstärke Platz findet. Wenn die letzte Windung einer Lage praktisch vollendet ist, d. h. kurz vor dem Auflaufen auf den schrägen Übergangsabschnitt beginnt die spezielle Führungsbewegung des Führungsarms 6, welcher den Draht zunächst anhebt und schräg über die darunterliegende letzte Windung der vollendeten Lage führt und wieder in die Lücke zwischen letzter und vorletzter Windung der unteren Lage absenkt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung, die die Möglichkeit gibt, gleichzeitig mehrere einander gleiche Spulen in der oben geschilderten Weise zu wickeln, und die in. der F i g. 3 ganz schematisch dargestellt ist, weist eine mit vorzugsweise gleichmäßiger Drehzahl anzutreibende Welle 21 auf, die in einem spindelstockähnlichen Bauteil 22 gelagert ist und sich mit ihrem freien Ende auf eine Körnerabstützung 23 abstützt. Auf dieser Welle 21- die mit einem durchgehenden Feingewinde (nicht dargestellt) versehen ist - sind in etwa regelmäßigen Abständen mehrere der Spulenformen 4 mittels Druckmuttern 24 festgespannt. Parallel zu der Welle 21 ist eine in Führungslagern 25 axial verschiebbar gelagerte Stange 26 geführt, die eine Reihe von Führungsarmen 27 trägt. Jeder dieser in der F i g. 4 dargestellten Führungsarme ist mittels der Schraube 27a auf der Stange 26 einstellbar und hat an seinem freien Ende eine U-förmige Drahtführung 28, die den in die betreffende Spulenform zu wickelnden Runddraht 1 führt.
  • An Stelle der U-förmigen Führung 28 könnten auch beliebige andere Führungsmittel, beispielsweise eine Führungsrolle mit einer tiefen ringförmigen Führungsnut oder zwei solche miteinander zusammenwirkende Rollen, vorgesehen sein.
  • Nach dem gleichmäßigen Einlegen der Drahtanfänge in die Spulenformen 4 und Hindurchführen der Drähte durch die Drahtführungen 28 werden die auf genau gleiche Lage gegenüber den ihnen zugeordneten Spulenformen eingestellten Führungshebel 27 in eine der Darstellung in F i g. 3 etwa entsprechende Lage gebracht und der Wickelvorgang durch Einschalten des Antriebes für die Welle 21 begonnen.
  • Bei der einfachsten Ausführung einer derartigen Vorrichtung wird eine der Drahtführungen von Hand bewegt, so wie es das ordnungsgemäße Aufbringen der einzelnen Drahtwindungen bedingt. Dabei machen sämtliche anderen Drahtführungen, die über die Stange 26 starr miteinander gekuppelt sind, diese Führungsbewegungen genau synchron mit, so daß die Drähte in sämtlichen Spulenformen genau gleichartig gewickelt werden. Dabei wird die Stange 26 sowohl in Richtung des Doppelpfeiles 29 seitlich verschoben als auch - bei zunehmender Stärke der Spulen in ihren Formen - um ihre Achse gedreht. Schließlich kann auch eine Querverschiebung in Richtung des Doppelpfeiles 30 vorgesehen sein.
  • Bei der Herstellung der Übergänge oder schrägen Kreuzungen der Drähte werden ebenfalls sämtliche Drahtführungen gleichmäßig bewegt; um eine möglichst genaue und gleichmäßige Tangentialstaffelung dieser Übergänge zu erzielen, soll zwischen der die Spulenform tragenden Welle 21 und der starr mit den Führungen 28 verbundenen Führungswelle 26 eine Getriebekuppelung vorgesehen werden, die nach Wickeln zweier Windungslagen noch kurz vor Beendigung der entsprechenden vollen Umdrehung der Welle 21 der Stange 26 eine kurze Axialversch.iebung erteilt. Durch diese gleichzeitige und in bezug auf die Drehung der Spulenformen bei jeder neuen Windungslage um einen kleinen Umfangswinkel der Spulenformen voreilende Seitenbewegung der Stange 26 und damit der Drahtführungen 28 wird die gestaffelte tangentiale Verteilung der sich bei den Kreuzungen bildenden »Buckel« der Windungslagen gesichert.
  • Die Einstellung der Drahtsteuerung muß selbstverständlich die Anzahl der Windungen je Windungslage berücksichtigen, insbesondere die Eigenheit der neuen Spulenwicklung, daß sich die Windungszahlen in einander benachbarten Windungslagen jeweils um den Wert +1 bzw. -1 unterscheiden.
  • Für das Auftragen des schnell härtenden Bindemittels auf die einzelnen Windungslagen wird eine Auftragsvorrichtung vorgesehen, die ihrerseits in Abhängigkeit von der Umdrehungszahl der Welle 21 und der Anzahl der Windungen je Spulenlänge bestätigt w;rd und jeweils nach Wickeln einer vollständigen Lage ein Auftragsgerät, z. B. einen Pinsel, mit dem Bindemittel für die. Dauer einer Umdrehung der Welle 21 an die Windungslage andrückt.
  • Mit Anwendung dieses Verfahrens sind folgende Vorteile verbunden: Es ist nun möglich, relativ dicke und starre papierisolierte Drähte auf automatischen Wickelmaschinen zu verarbeiten. Da die Lage der Übergangsstellen und damit die Windungszahl je Lage nur von der entsprechend gesteuerten Führungsvorrichtung abhängt, können unabhängig von der toleranzbedingten unterschiedlichen Dicke der Drähte mehrere Spulenkörper auf einer Welle angeordnet und mit Hilfe einer Reihe von den Spulenforme zugeordneten Drahtführungen mehrere Spulen gleichzeitig gewikkelt werden, wobei die oben beschriebenen Führungsbewegungen der Drahtführungen relativ zu den Spulenformen genau gleich erfolgen. Die Führungsbewegung der Drahtführungen kann dabei durch entsprechende Koordinierung der Führungsorgane mit der Drehung des Spulenkerns erfolgen, sie kann auch erzeugt werden, indem die Führung einer Spule von Hand vorgenommen und durch geeignete Kupplung der Führungsorgane auf die anderen Drahtführungen übertragen wird. Es ist außerdem möglich, durch entsprechende Steuerung der Führungsarme die durch das Kreuzen der Leiter der vorhergehenden Lage entstehenden radialen Verdickungszonen an beliebige, vorher genau bestimmbare Stellen des Spulenumfanges zu legen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Wickeln von für Transformatoren bestimmten Scheibenspule oder flachen Zylinderspulen aus Runddraht, der während seines Auflaufens unter Zugspannung und Radialdruck auf einen mit Seitenscheiben versehenen, in Drehung versetzten Spulenkern bzw. unmittelbar auf die breits auf diesen Spulenkern aufgebrachten Drahtwindungslagen derart in Achsrichtung der Spule geführt wird, daß er sich in hin- und hergehenden Lagen mit eng aneinander anliegenden, im größten Teil ihres Umfangs parallel zu den Seitenscheiben der Spulenform verlaufenden Windungen, die in einem begrenzten Umfangsbereich schräg in die anschließende Windung übergehen, aufwickelt und am Ende einer Lage unter Kreuzen der letzten Windung dieser Lage in die folgende Lage übergeht, in der er sich in die Rillen zwischen den Drähten dieser Lage legt, die er jeweils an den Schrägstellen kreuzt und die durch Einstreichen mit einem schnell härtenden Bindemittel aneinander festgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht beim Wickeln der letzten Windung einer Lage der Spule jeweils vor Erreichen der Übergangsstelle, an der er unter schrägem überkreuzen des benachbarten Drahtes seiner Lage in die nächste Lage übergeht, durch seinen Führungsarm angehoben, durch seitliches Verschieben oder Schwenken des Führungsarms schräg über den zu kreuzenden Draht gezogen und durch Absenken des Führungsarms in die entsprechende, durch die letzten beiden Drahtwindungen der darunterliegenden Lage gebildeten Lücke gezogen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1 auf einer zum gleichzeitigen Wickeln mehrerer Spulen mit einer Reihe von Spulenformen auf einer Welle, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von Drahtführungsarmen, welche den einzelnen Spulenformen zugeordnet sind, derart gekuppelt werden, daß ihre Führungsbewegungen des Hebens und Schwenkens bzw. Verschieb@ens relativ zu den Spulenformen gleichzeitig und gleichartig erfolgen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Drahtführungen von Hand bewegbar ist, während die anderen mit dieser entweder unmittelbar mechanisch oder über einen Synchron-Hilfsantrieb gekuppelt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 256 533; deutsche Auslegeschrift Nr. 1068 381; USA.-Patentschrift Nr. 1504 005; Buch von H. Nottebrock, »Bauelemente der Nachrichtentechnik, Teil 111: Spulen«, Fachverlag Schiele u. Schön, Berlin 1950, S. 132.
DE19611269244 1961-02-18 1961-02-18 Verfahren und Vorrichtung zum Wickeln von fuer Transformatoren bestimmten Scheibenspulen oder flachen Zylinderspulen aus Runddraht Pending DE1269244B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE256533C (de) * 1900-01-01
US1504005A (en) * 1922-06-01 1924-08-05 Gen Electric Coil-winding machine
DE1068381B (de) * 1959-11-05

Patent Citations (3)

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