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DE1268998B - Stabilisierungseinrichtung fuer Schwimmkoerper - Google Patents

Stabilisierungseinrichtung fuer Schwimmkoerper

Info

Publication number
DE1268998B
DE1268998B DEP1268A DE1268998A DE1268998B DE 1268998 B DE1268998 B DE 1268998B DE P1268 A DEP1268 A DE P1268A DE 1268998 A DE1268998 A DE 1268998A DE 1268998 B DE1268998 B DE 1268998B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
openings
bulkhead
longitudinal bulkhead
stabilization device
longitudinal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEP1268A
Other languages
English (en)
Inventor
Sheldon B Field
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
John J Mcmullen Associates Inc
Original Assignee
John J Mcmullen Associates Inc
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Filing date
Publication date
Application filed by John J Mcmullen Associates Inc filed Critical John J Mcmullen Associates Inc
Publication of DE1268998B publication Critical patent/DE1268998B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B39/00Equipment to decrease pitch, roll, or like unwanted vessel movements; Apparatus for indicating vessel attitude
    • B63B39/02Equipment to decrease pitch, roll, or like unwanted vessel movements; Apparatus for indicating vessel attitude to decrease vessel movements by displacement of masses
    • B63B39/03Equipment to decrease pitch, roll, or like unwanted vessel movements; Apparatus for indicating vessel attitude to decrease vessel movements by displacement of masses by transferring liquids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

  • Stabilisierungseinrichtung für Schwimmkörper Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Stabilisieren der Rollbewegungen von Schwimmkörpern und insbesondere von Tankern oder Massengutfrachtern.
  • Es ist bekannt, Schwinunkörper gegen Rollbewegungen mittels eines passiven Stabilisierungssystems zu stabilisieren, indem querschiffs in möglichst großem Abstand von der mittleren Längsachse des Schiffes Flüssigkeitsbehälter vorgesehen sind, die durch eine Flüssigkeitsleitung miteinander verbunden sind, in welcher sich Dämpfungsvorrichtungen befinden.
  • Das Ausmaß, um welches Schiffe einem Rollen unterworfen werden, hängt von den Rollcharakteristiken des einzelnen Schiffes, von seinen Dämpfungseigenschaften und der Frequenz und der Amplitude der auf das Schiff einwirkenden Wellen ab. Bei Frachtern ist die Form des Schiffskörpers hauptsächlich durch die Notwendigkeit bestimmt, im Schiffskörper einen maximalen Frachtraum zu erhalten, während das Verhalten des Schiffes auf See zweitrangig ist. Dies trifft insbesondere bei den modernen Riesentankern zu. Werden auf solchen Schiffen passive Stabilisierungseinrichtungen der vorgekennzeichneten Art eingebaut, so geht jedoch ein Teil des Laderaums verloren, und die Kosten sind erheblich.
  • Bei einer bekannten passiven Stabilisierungseinrichtung für Schiffe unter Verwendung von Brennstofföl ist es bekannt, den Doppelboden des Schiffes und seitliche Tanks als Stabilisierungseinrichtung zu verwenden. Dabei sind in den den Boden und die Tankdecke des Doppelbodens verbindenden Kielschweinen Öffnungen vorgesehen, die ein gedrosseltes Durchströmen des Öls ermöglichen. In den öffnungen sind Klappen zur Einstellung der Menge der von einer Schiffsseite zur anderen und zurückfließenden Flüssigkeit vorgesehen.
  • Bei einer weiteren Ausführung eines Schiffes sind, insbesondere wenn es sich um Rohöl oder Schweröl handelt, in den Querschotten und in den Längsschotten am Boden Verbindungsöffnungen bzw. Ventile vorgesehen, durch die die einzelnen Ladetanks miteinander in Verbindung gebracht werden und bei welcher eine Heizvorrichtung zum Erwärmen des aus dem Schiff zu löschenden Schweröls vorgesehen ist. Die Ventile, die in den einzelnen Querschotten und im Längsschott vorgesehen sind, werden nur während der Entladevorgänge geöffnet.
  • Der Hauptzweck der Erfindung besteht darin, eine passive Stabilisierungseinrichtung für Schwimmkörper, insbesondere für Tanker, zu schaffen, bei welcher die Ladetanks, welche Flüssigkeit enthalten, selbst als passive Stabilisierungseinrichtung auszubilden sind. Die zu diesem Zweck erforderlichen Öffnungen in den Längsschotten bedeuten eine Schwächung des Querschnitts des Schotts, auf die, wenn sie als Stabilisierungseinrichtung verwendet werden, erhebliche seitliche Kräfte ausgeübt werden.
  • Das Problem, die Ladetanks von Schwimmkörpern als passive Stabilisierungseinrichtung zu verwenden und dazu die Längsschotte mitauszunutzen und dabei den Längsschotten die erforderliche Steifigkeit zu erteilen, wird einer Stabilisierungseinrichtung für einen Schwimmkörper, der wenigstens ein flüssigkeitsdichtes, sich quer über den Schwimmkörper erstreckendes Querschott und wenigstens ein am rechten Winkel zu und zwischen dem Querschott angeordnetes Längsschott aufweist, wodurch wenigstens zwei im Abstand voneinander befindliche Tanks für Flüssigkeit quer über den Schwimmkörper gebildet werden und wobei in den Schottwänden Verbindungsöffnungen vorgesehen sind, dadurch gelöst, daß gemäß der Erfindung eine Mehrzahl von in dem Längsschott übereinander- und nebeneinanderliegenden Öffnungen in einer geschlossenen Gruppe vorgesehen werden, die in vertikaler und horizontaler Ausrichtung vertikal und horizontal nebeneinander verlaufende Reihen bilden, wobei jede der Öffnungen eine allseitige Verstärkungsumrahmung aufweist.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung können die Bereiche, in denen die versteiften öffnungen angeordnet sind, verschiedene oder gleiche Abstände von dem Oberende und dem Unterende des Längsschotts aufweisen.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können bei einer solchen Stabilisierungseinrichtung an dem Längsschott Verschlußvorrichtungen für die versteiften Öffnungen vorgesehen sein, und es können Steuervorrichtungen zum wahlweisen Betätigen der Verschlußvorrichtungen vorgesehen sein.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind in senkrechtem Abstand voneinander an dem Längsschott waagerechte Versteifungsglieder vorgesehen, und jede Öffnung liegt zwischen zwei benachbarten Versteifungsgliedem.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, bei welcher jedes Längsschott aus zwei im Abstand voneinander liegenden Platten gebildet ist, zwischen denen mittels einer Mehrzahl von in rechtem Winkel zueinander und zu dem Plattenpaar liegende Stegenzellen gebildet sind, ist jede Öffnung von einer Zelle umgeben.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können dieÖffnungen in dem Längsschott in waagerechter Richtung länglich ausgebildet sein.
  • Weitere Zwecke und Vorteile gehen aus der nachfolgenden Beschreibung hervor, in welcher eine Ausführungsform der Erfindung an Hand der Zeichnung beispielshalber erläutert ist.
  • F ig. 1 ist eine Seitenansicht eines Tankers, wobei an weggeschnittenen Stellen die Anordnung der Tanks für die Stabilisierungseinrichtung wiedergegeben ist; F i g. 2 ist eine Schnittansicht nach Linie 2-2 der Fig. 1; F i g. 3 ist eine Schnittansicht nach Linie3-3 der F i g. 2; F i g. 4 ist eine Schnittansicht nach Linie4-4 der Fig. 3; F i g. 5 ist eine Schnittansicht durch ein Querschott, in welcher Mittel zum Einstellen der Größe der Öffnungen der Stabilisierungseinrichtung wiedergegeben sind; F i g. 6 ist eine Schnittansicht nach Linie 6-6 der F ig. 5; F i g. 7 ist eine Ansicht, in welcher die Anordnung einer Öffnung für die Stabilisierungseinrichtung wiedergegeben ist, wenn das Längsschott mit doppelter Wand ausgeführt ist; F i g. 8 ist eine Schnittansicht nach Linie 8-8 der F i g. 7; F i g. 9 ist eine der F i g. 7 ähnliche Ansicht, wobei jedoch eine wellenförmige Ausführung des Längsschotts wiedergegeben ist; F i g. 10 ist eine Schnittansicht nach Linie 10-10 der F i g. 9.
  • In F i g. 1 ist ein großes Tankschiff teilweise im Schnitt wiedergegeben, wobei an den geschnittenen Stellen die Anordnung von zwei Ladetanks 20 und 22 dargestellt ist, von denen einer nahe dem vorderen Teil des Schiffes und einer weiter achtem angeordnet ist. Für ein sehr großes Frachtschiff, bei welchem die Verdrängung mehr als 100 000 tdw beträgt, werden zwei vollständige Ladetanks -abgeändert, um als Stabilisierungseinrichtung verwendet zu werden. Jedoch ist vorgesehen, daß bei kleineren Schwimmkörpem lediglich ein Tank oder ein Teil eines Tanks, der mittschiffs angeordnet ist und bei größeren Schwimmkörpern eine größere Anzahl von Tanks abgeändert wird bzw. werden. Mit 24 und 26 sind die Anordnungen von Öffnungen der Stabilisierungseinrichtung angedeutet, die nachstehend in Verbindung mit F i g. 3 im einzelnen erläutert werden.
  • In F i g. 2 ist eines der Querschotte 28 wiedergegeben, das zur Gewichtserspamis ausgeschnittene Öffnungen 30 aufweist, zwischen denen aus Festigkeitsgründen verbleibende Rippen 32 vorgesehen sind. Die Öffnungen 30 und die Rippen 32 bilden einen Teil der Schiffsausführung und werden durch den Einbau der Stabilisierungseinrichtung nicht verändert. In F i g. 2 sind weiterhin das Oberdeck 34, die Seitenwand 36 und der Boden 38 des Schwimmkörpers im Schnitt wiedergegeben. Weiterhin sind das mittlere Längsschott 40 und ein paralleles Längsschott 42 und entlang dieser Schotte 40 und 42 in gleichen Abständen angeordnete Versteifungswinkel 44 im Schnitt wiedergegeben. Die Längsschotte 40 und 42 sind gewöhnlich aus massivem Material und haben keine Öffnungen, sondem dienen dazu, jeden Ladetank in vier getrennte Tanks zu unterteilen, von denen zwei wiedergegeben sind.
  • In F i g. 3 sind mit 29 Querschotte bezeichnet, die große Öffnungen aufweisen und in Draufsicht dem Schott 28 ähnlich sind. Die Backbordseite des Querschotts 28 ist wiedergegeben, die Steuerbordseite ist identisch ausgeführt. Spritzplatten 46 sind in senkrechten Abständen entlang der Innenseite der Tanks angeordnet, um ein Spritzen des in dem Tank befindlichen Mediums zu verhindern.
  • Für den Einbau einer Stabilisierungseinrichtung in einen Tanker werden Öffnungen 48 (F i g. 3) durch das gewöhnlich flüssigkeitsdichte Längsschott 40 hindurchgeschnitten, damit die in benachbarten Quertanks befindliche Flüssigkeit beim Rollen des Schiffs hin- und her- bzw. vor- und zurückfließen kann. Diese öffnun-en 48 sind allseitig von den Versteifungswinkeln 44 und den Schotten 29 bzw. 28 zur Verstärkung der Längsschotte 40, 42 umrahmt und dienen als Verengungen zwischen den am weitesten außen liegenden Tanks, dieals Flügeltanks der Stabilisierungseinrichtung wirken, und den mittleren Ladetanks, die als Querleitungsabschnitte für die Einrichtung dienen. Wenn das Schiff rollt und die in dem Tank befindliche Flüssigkeit (öl oder Wasser) aus dem angehobenen Tank ausfließt, tritt es durch die Öffnungen 48 der Stabilisierungseinrichtung hindurch. Wenn die Flüssigkeit in die mittleren Tanks und aus diesen zu den äußeren Tanks fließt, tritt eine Energievemichtung bzw. Dämpfung auf. Die Größe der Öffnungen 48 ändert sich beträchtlich, wenn die Entwurfs- bzw. Gestaltungsparameter sich ändern, beispielsweise die Viskosität und Dichte der in den Tanks beförderten Flüssigkeit, die gewöhnliche Rollperiode des Schiffes und das Ausmaß der Dämpfung, die für eine gegebene Tankgröße erhalten werden soll.
  • Wie aus F i g. 4 ersichtlich, sind diese Öffnungen derart angeordnet, daß keine nachteilige Beeinflussung der Baufestigkeit des Schiffes auftritt, wobei jede Öffnung 48 mittig zwischen zwei der Versteifungswinkel 44 angeordnet ist, so daß es nicht erforderlich ist, zusätzliches Versteifungsmaterial vorzusehen.
  • Wenn, wie in den F i g. 7 und 8 dargestellt, das Längsschott mit aus glatten Platten 43 und 45 gebildeten Wänden ausgeführt ist, wobei an der Außenseite ein senkrechter Steg 47 und zwischen den Platten 43, 45 ein waagerechter Steg 49 vorgesehen ist, so daß zwecks Versteifung eine eierkorbartige Ausführung erhalten wird, wird eine fertige Öffnung in dem Längsschott durch Anschweißen einer Hülse 50 in der Öffnung gebildet. Die Hülse 50 dient sowohl dazu, die Festigkeit für die Ausführung zu schaffen, als auch dazu, zu verhindern, daß Räume gebildet werden, in denen sich irgendwelche Ab- lagerungen oder Niederschläge bilden können. Weiterhin können in den Schottstegen gewichtsparende Löcher 51 vorgesehen sein. Derartige mit glatten Wänden versehene Schotte können bei Tankern verwendet werden, bei denen das Reinigen von Bedeutung ist, beispielsweise wenn Weine oder genießbare Kochöle befördert werden.
  • Wenn wellenförmige Schottwände 57 vorhanden sind, wie sie in den F i g. 9 und 10 wiedergegeben sind, kann die Innenseitenkante der Öffnung 55 mit einer Hülse 52 ausgekleidet werden, die auf jeder Seite der wellenförmigen Schottwand vorsteht, um jeden sich zufolge der Öffnung ergebenden Verlust an Festigkeit bzw. Steifigkeit der Ausführung auszugleichen. Sämtliche Hülsen 52 werden durch eine fortlaufende Schweißung entlang ihres Außendurchmessers an Ort und Stelle gehalten.
  • Wie oben ausgeführt, muß jeder Einbau für das jeweilige besondere Schiff entworfen werden, und die Öffnungen müssen derart im Abstand voneinander angeordnet werden, daß eine Störung mit dem Schiffsaufbau soweit wie möglich vermieden wird. Hierzu kann es erforderlich sein, die Anordnung einiger der Öffnungen beispielsweise die der öffnungen 54 und 56 (F i g. 3) zu variieren, die derart angeordnet sind, daß eine Störung mit der Spritzplatte 46 vermieden wird. Andere Gestaltungsgesichtspunkte können die Anordnung der Öffnungen für die Stabilisierungseinrichtung in den Schotten beeinflussen; gemäß F i g. 3 beginnt der Bereich, in welchem die Öffnungen gebildet sind, in einem Ab- stand von dem Boden des Ladungstanks, jedoch kann es in anderen Fällen erforderlich sein, eine Mehrzahl Öffnungen in einem Abstand derart anzuordnen, daß die dem Boden des Schiffskörpers viel näher liegen. In anderen Fällen kann der Bereich, in welchem die Öffnungen gebildet sind, so verschoben werden, daß er in einem kurzen Abstand unter dem Oberdeck des Schiffskörpers beginnt, was von der Art der beförderten Ladung und der gewöhnlichen Höhe des Flüssigkeitsspiegels abhängt. Bei anderen Ausführungen kann es erforderlich sein, die Öffnungen in unregelmäßigen Abständen oder an allen möglichen Stellen des Schotts im Abstand von dem Boden des Schiffskörpers oder von dem Oberdeck anzuordnen.
  • Es ist Vorkehrung dafür zu treffen, die Größe der Öffnungen und ihnen zugeordnete Ventile in Ab- hängigkeit von dem in dem Schiff beförderten Medium zu ändern.
  • In den F i g. 5 und 7 ist eine Ausführungsform eines Ventilmechanismus wiedergegeben, der insbesondere anwendbar ist, wenn die Öffnungen der Stabilisierungseinrichtung verhältnismäßig nahe aneinander angeordnet werden müssen. Eine Steuerstange 80 kann axial nach oben und nach unten bewegt werden, die mittels eines Halters 84 an dem Ventilschieber 82 befestigt ist, so daß, wenn die Stange 80 verschoben wird, der Schieber 82 sich um einen Gelenkpunkt 70 verschwenkt, um die Öffnung 86 in dem Schott 90 zu öffnen oder zu schließen.
  • Bei einigen Ausführungen von Massengut tragenden Schwimmkörpern kann es erwünscht sein, eine waagerechte Platte in einem Laderaum oder Ladetank in einer gewissen Tiefe anzuordnen, um den für die Stabilisierung verwendeten Teil dieses Raumes bzw. Tanks abzutrennen. Dies kann erfolgen, wenn es erwünscht sein sollte, eine schwerere Flüssigkeit, z. B. Seewasser, als Stabilisierungsmedium zu verwenden, oder wenn sich eine trockene Ladung, beispielsweise Korn, in dem unteren Teil des Laderaumes befindet.
  • Es ist somit ersichtlich, daß es durch richtig gestaltete und in richtigem Abstand angeordnete versteifte Öffnungen zwischen sonst flüssigkeitsdichten Schotten, die sich zwischen benachbarten Ladungstanks innerhalb eines Tankschwimmkörpers oder Tankschiffs befinden, möglich ist, eine Stabilisierung der Rollbewegungen zu erhalten, indem die Flüssigkeit auf der hohen Seite des Schwimmkörpers durch eine zwecks Vernichtung der Energie der Flüssigkeit richtig gestaltete Leitung hindurch nach unten strömen und an der niedrigen Seite des Schwimmkörpers zu einem richtigen Zeitpunkt ankommen kann, wenn diese sich zu heben beginnt, um diesem Heben entgegenzuwirken.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Stabilisierungseinrichtung für einen Schwimmkörper, der wenigstens ein flüssigkeitsdichtes sich quer über den Schwimmkörper erstrekkendes Querschott und wenigstens ein im rechten Winkel zu und zwischen dem Querschott angeordnetes Längsschott aufweist, die wenigstens zwei im Abstand voneinander befindliche Tanks für Flüssigkeit quer über den Schwimmkörper bilden, sowie Verbindungsöffnungen in den Schottwänden, g e k e n n z e i c h -n e t d u r c h eine Mehrzahl von in einer geschlossenen Gruppe in dem Längsschott übereinander- und nebeneinanderliegenden Öffnungen (24, 26, 48, 53, 54, 55, 56, 86), die in vertikaler und horizontaler Ausrichtung vertikal und horizontal nebeneinander verlaufende Reihen bilden, wobei jede der Öffnungen (24, 26, 48, 53, 54, 55, 56, 86) eine allseitige Verstärkungsumrahinung (28, 29, 44, 46 bzw. 50, 52) aufweist.
  2. 2. Stabilisierungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche, in denen die versteiften Öffnungen (48, 53, 54, 55, 56) angeordnet sind, verschiedene oder gleiche Abstände von dem Oberende und dem Unterende des Längsschotts (40 bzw. 90) aufweisen. 3. Stabilisierungseinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an dem Längsschott (40 bzw. 90) für die versteiften Öffnungen (86) angeordnete Verschlußvorrichtungen (82). 4. Stabilisierungseinrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Steuervorrichtungen (80, 84) zum wahlweisen Betätigen der Verschlußvorrichtungen (82). 5. Stabilisierungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in senkrechtem Abstand voneinander an dem Längsschott (40) angeordnete waagerechte Versteifungsglieder (44) vorgesehen sind und daß jede Öffnung (48, 86) zwischen zwei benachbarten Versteifungsgliedern (44) liegt. 6. Stabilisierungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei jedes Längsschott aus zwei im Abstand voneinander liegenden Platten gebildet ist, zwischen denen mittels einer Mehrzahl von im rechten Winkel zueinander und zu ä dem Plattenpaar liegenden Stegen Zellen gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede öffnung (53) von einer Zelle (43, 45, 47, 49) umgrenzt ist. 7. Stabilisierungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- io zeichnet, daß die öffnungen (48, 53, 54, 55, 56, ffl in waagerechter Richtung länglich ausgebildet sind. 8. Stabilisierungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Ladetank in einer gewünschten Tiefe eine waagerechte Trennplatte zur Abteilung für einen Stabilisierungsraum angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 077 143, 1530 647.
DEP1268A 1963-06-13 1964-06-10 Stabilisierungseinrichtung fuer Schwimmkoerper Withdrawn DE1268998B (de)

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