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DE1268942B - Werkstueckzufuehreinrichtung fuer Schmiedewalzen - Google Patents

Werkstueckzufuehreinrichtung fuer Schmiedewalzen

Info

Publication number
DE1268942B
DE1268942B DE19621268942 DE1268942A DE1268942B DE 1268942 B DE1268942 B DE 1268942B DE 19621268942 DE19621268942 DE 19621268942 DE 1268942 A DE1268942 A DE 1268942A DE 1268942 B DE1268942 B DE 1268942B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
workpiece
pressure medium
carrier
carrier slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19621268942
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Lucke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Hasenclever AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Hasenclever AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Hasenclever AG filed Critical Maschinenfabrik Hasenclever AG
Priority to DE19621268942 priority Critical patent/DE1268942B/de
Publication of DE1268942B publication Critical patent/DE1268942B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/08Accessories for handling work or tools
    • B21J13/10Manipulators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B 21 j
Deutsche Kl.: 49 h - 6
P 12 68 942.8-14
15. Oktober 1962
22. Mai 1968
Die Erfindung betrifft eine Werkstückzuführeinrichtung für Schmiedewalzen, bestehend aus einem in zwei Richtungen beweglichen, druckmittelgetriebenen Trägerschlitten, in welchem eine das Werkstück haltende Zange relativ zum Trägerschlitten zum Ausgleich unterschiedlicher Bewegungsgeschwindigkeiten zwischen Trägerschlitten und Zange beweglich gelagert ist.
Bei Vorrichtungen dieser Art ist es bekannt, die zwischen Reckwalze und Schmiedestück auftretenden unterschiedlichen Geschwindigkeiten dadurch auszugleichen, daß zwischen dem Träger der Haltevorrichtung und der eigentlichen Haltevorrichtung eine Feder angebracht wird. Es hat sich jedoch gezeigt, daß eine derartige federnde Zuführung in vielen Fällen nicht zu dem gewünschten Erfolg führt, weil die Eigenfrequenz der Federung nicht ohne weiteres auf die Hubzahl der Maschine abgestimmt werden kann.
Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, den hydraulischen Antrieb des mit der Zange zum Erfassen des Werkstückes versehenen Schlittens mit einer regelbaren Pumpe zu verbinden. Die Regelbarkeit der Pumpe dient jedoch dazu, die Geschwindigkeit der Zange bei Umstellung des Walzprogramms auf Walzen anderen Umfangs zu verändern.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der genannten Art auf einfache Weise so zu verbessern, daß die Bewegungssteuerung des Trägerschlittens so feinfühlig wird, daß sich durch die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Walze und Schlitten keine Kräfte auf das Werkstück übertragen und dieses in unerwünschter Weise verformen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Zange als Regelkolben mit zwei Steuerkanten und mit Stellungsbegrenzungsanschlag für die Ausgangsstellung ausgebildet ist, daß der Kolben des Trägerschlittenantriebs in an sich bekannter Weise ortsfest gelagert ist und daß Druckmittelkanäle von beiden Seiten des Kolbens im Trägerschlitten zum Bereich des Regelkolbens mit dem kleineren Durchmesser führen, ferner mit einer zur Pumpe führenden, vom anderen Teil des Regelkolbens verschließbaren Abflußleitung und einer von der Pumpe unabhängigen Druckmittelzuführung zum Raum hinter dem Regelkolben.
Auf diese Weise wird die Geschwindigkeit des die Zange tragenden Schlittens genau an die Geschwindigkeit des Werkstückes angepaßt, so daß im Werkstück keine bleibenden Dehnungen oder Stauungen, die sich bei der Weiterverarbeitung störend bemerkbar machen und die Maßhaltigkeit des Werkstückes
Werkstückzuführeinrichtung für Schmiedewalzen
Anmelder:
Maschinenfabrik Hasenclever Aktiengesellschaft, 4000 Düsseldorf, Witzelstr. 55
Als Erfinder benannt:
Carl Lücke, 4010 Hilden
beeinflussen, ergeben können. Im Gegensatz zur Verwendung einer Feder zum Ausgleich der Geschwindigkeitsdifferenz kann die erfindungsgemäße Vorrichtung geradezu »gewichtslos« arbeiten, denn die Zwischenschaltung eines Kraftspeichers bei den bekann-
ao ten Vorrichtungen ergibt eine zu träge Reaktion auf die Geschwindigkeitsdifferenzen und verhindert darüber hinaus nicht völlig das Entstehen unerwünschter Kräfte, die auf das Werkstück wirken, weil eine Feder beim Spannen oder Entspannen stets Reaktionskräfte erzeugt.
In vorteilhafter Weiterbildung des erfindungsgemäßen Vorschlags ist vorgesehen, daß die Zufuhr des Druckmittels zum Trägerschlittenantrieb durch dessen hohl ausgebildete und im Bereich des Kolbens mit einer Austrittsöffnung versehene Kolbenstange erfolgt.
In der Zeichnung ist die Werkstückzuführeinrichtung im vereinfachten Längsschnitt dargestellt.
Die Werkstückzuführeinrichtung besteht aus Schmiedewalzen 1, 2, zwischen die das Werkstück 3 geschoben wird, der vorzugsweise als Zange 4 ausgebildeten Werkstückaufnahme, deren Schubstange 5 einen Steuerschieber 6 und einen Druckluftkolben 7 aufweist, welche längsbeweglich in einem Steuerzylinder 8 bzw. Druckluftzylinder 9 gleiten, und aus dem Trägerschlitten 10 mit dem Antriebszylinder 11. Steuerzylinder 8, Druckluftzylinder 9 und Antriebszylinder 11 können gemeinsam in dem Gehäuse des Trägerschlittens 10 untergebracht sein. Der gesamte Trägerschlitten 10 gleitet auf der Führungsbahn des Querschlittens 12. Im Antriebszylinder 11 befindet sich der am Querschlitten 12 angebrachte Kolben 13 mit der Kolbenstange 14. Bei den Vorschubbewegungen des Trägerschlittens 10 bleibt also der KoI-ben 13 in Ruhe, und der Zylinder 11 wird durch das Druckmittel hin- und herbewegt. Der Kolben 13 teilt den Zylinder 11 in die beiden Räume 15 und 16. Die
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Kolbenstange 14 ist hohl und enthält eine Druckmittelleitung 17 mit Zuflußstutzen 18, die in der Nähe des Kolbens 13 in den Zylinderraum 15 einmündet. Durch die in der Kolbenstange 14 verlaufende Druckmittelleitung 17 kommen irgendwelche durch Bewegung beanspruchte Zuführungsschläuche in Fortfall. Im Gehäuse des Trägerschlittens 10 sind die getrennten Druckmittelleitungen 19,20 und die Ausflußleitung 21 eingearbeitet. Der Steuerschieber 6 besitzt die Steuerkanten 22, 23. Das System ist mit einem Druckmittel, vorzugsweise Öl, gefüllt, das von dem Zuflußstutzen 18 aus zufließt. Zwischen Zufluß 18 und Abfluß 21 befindet sich eine der Einfachheit halber in der Zeichnung nicht dargestellte Druckmittelpumpe. Mit 27 ist ein mit dem Druckluftkolben 7 verbundener Anschlagbund bezeichnet.
Der Arbeitsvorgang läuft wie folgt ab: Das Werkstück 3 wird in die Zange 4 eingelegt und die Schubstange 5 in ihre vorderste Stellung gebracht, in welcher der Anschlag 27 am Trägerschlittengehäuse 10 anliegt und der Trägerschlitten 10 den Anschlag 25 berührt. Die sich drehenden Walzen 1 und 2 erfassen dann das Werkstück und schieben es in Richtung B vor. Die Steuerkante 22 deckt im Verlauf der Zangenbewegung den Kanal 19 ab, und die Steuerkante 23 gibt den Ausfluß 21 frei. Das Druckmittel fließt aus Raum 16 über Kanal 20 in den Abfluß 21 und von dort zur Druckmittelpumpe. Über Kanal 17 fließt Druckmittel in den Raum 15, und der Trägerschlitten 10 bewegt sich in Richtung B.
Bewegt sich der Trägerschlitten 10 schneller als das Werkstück 3, so deckt die Steuerkante 23 den Abfluß 21 ab, und die Bewegung des Trägerschlittens 10 wird gebremst. Durch den erneuten Vorschub des Werkstückes 3 in Richtung B bildet sich dann ein derartiger Geschwindigkeitszustand zwischen Antrieb und Bremsung des Trägerschlittens 10 aus, daß der Trägerschlitten der Bewegungsänderung des Werkstückes genau folgt.
Ist der Hub des Trägerschlittens 10 in Richtung B beendet, wird der Raum 24 des Druckluftzylinders 9 durch die Öffnung 26 mit Druckluft gefüllt und der Kolben6 in Richtung^ bewegt. Dadurch gibt die Schieberkante 22 den Kanal 19 frei, das Druckmittel strömt über Kanal 20 in den Raum 16, und der Trägerschlitten 10 bewegt sich so lange in die Richtung A, bis er die Anschlagkante 25 erreicht hat.
Für den nachfolgenden Walzvorgang wird der Trägerschlitten 10 zum nächsten Kaliber der Walzen 1, 2 senkrecht zur Zeichenebene verschoben. Kurz bevor die Walzen das Werkstück erneut erfassen, wird die Druckluft aus Raum 24 abgelassen. Dann wiederholt sich der gleiche Bewegungsvorgang, wie er oben beschrieben wurde.
Es versteht sich, daß mannigfache Abwandlungsmöglichkeiten des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels gegeben sind, ohne daß dabei der durch die Erfindung abgesteckte Rahmen verlassen wird. So kann beispielsweise an der Zange 4 eine selbsttätige Spannvorrichtung angebracht sein, um das Werkstück in die Zange aufzunehmen und festzuklemmen. Die Schubstange 5 der Zange 4 kann weiterhin mit einer Drehvorrichtung in Verbindung stehen, die eine Drehung der Zange und des eingespannten Werkstückes in der Längsachse der Schubstange 5 bewirkt, um Rundverformungen durchführen zu können. Schließlich kann in die Öffnung 26 statt Luft auch öl eingelassen werden, um die Schubstange 5 in Richtung .4 fortzudrücken.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Werkstückzuführeinrichtung für Schmiedewalzen, bestehend aus einem in zwei Richtungen
ao beweglichen, druckmittelgetriebenen Trägerschlitten, in welchem eine das Werkstück haltende Zange relativ zum Trägerschlitten zum Ausgleich unterschiedlicher Bewegungsgeschwindigkeiten zwischen Trägerschlitten und Zange beweglich gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zange (5) als Regelkolben (6, 7) mit zwei Steuerkanten (22, 23) und mit Stellungsbegrenzungsanschlag (27) für die Ausgangsstellung ausgebildet ist, daß der Kolben (13) des Träger-Schlittenantriebs in an sich bekannter Weise ortsfest gelagert ist und daß Druckmittelkanäle (19, 20) von beiden Seiten des Kolbens (13) im Trägerschlitten (10) zum Bereich des Regelkolbens mit dem kleineren Durchmesser (6) führen, ferner mit einer zur Pumpe führenden, vom anderen Teil (7) des Regelkolbens verschließbaren Abflußleitung (21) und einer von der Pumpe unabhängigen Druckmittelzuführung zum Raum (24) hinter dem Regelkolben (6, 7).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr des Druckmittels zum Trägerschlittenantrieb durch dessen hohl ausgebildete und im Bereich des Kolbens (13) mit einer Austrittsöffnung versehene Kolbenstange
(14) erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 088 784,
223;
USA.-Patentschrift Nr. 2 736 948;
USA.-Zusatzpatentschrift Nr. 16 346
(Zusatz zur USA.-Patentschrift Nr. 1554799);
Zeitschrift »Werkstattstechnik«, September 1962,
S. 448/449.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 550/249 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
DE19621268942 1962-10-15 1962-10-15 Werkstueckzufuehreinrichtung fuer Schmiedewalzen Pending DE1268942B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US16346A (en) * 1857-01-06 Sele-begtjlating wind-dibectob fob windmills
US1554799A (en) * 1925-03-21 1925-09-22 Ingersoll Rand Co Shank and bit punch
US2736948A (en) * 1950-07-03 1956-03-06 Utica Drop Forge & Tool Corp Forging apparatus
DE1016223B (de) * 1956-01-20 1957-09-26 Eumuco Ag Fuer Maschb Aus Segmentwalzen bestehende Walzeinrichtung zum Herstellen von Gesenkschmiedestuecken
DE1088784B (de) * 1958-11-25 1960-09-08 Dango & Dienenthal Kommandit G Schmiedemanipulator mit axial federnder Blockzange

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