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DE1268730B - Schaltungsanordnung zum Entfernen der fluechtigen Komponente einer aus einer fluechtigen und einer stationaeren Komponente zusammen-gesetzten elektrischen Groesse, vorzugsweise fuer eine Selektivschutzeinrichtung zur UEberwachung eines elektrischen Netzwerkes - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Entfernen der fluechtigen Komponente einer aus einer fluechtigen und einer stationaeren Komponente zusammen-gesetzten elektrischen Groesse, vorzugsweise fuer eine Selektivschutzeinrichtung zur UEberwachung eines elektrischen Netzwerkes

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Publication number
DE1268730B
DE1268730B DE19631268730 DE1268730A DE1268730B DE 1268730 B DE1268730 B DE 1268730B DE 19631268730 DE19631268730 DE 19631268730 DE 1268730 A DE1268730 A DE 1268730A DE 1268730 B DE1268730 B DE 1268730B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
electrical
component
volatile
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19631268730
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Eckart Maenicke
Erwin Senkbeil
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19631268730 priority Critical patent/DE1268730B/de
Publication of DE1268730B publication Critical patent/DE1268730B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H1/00Details of emergency protective circuit arrangements
    • H02H1/04Arrangements for preventing response to transient abnormal conditions, e.g. to lightning or to short duration over voltage or oscillations; Damping the influence of DC component by short circuits in AC networks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Entfernen der flüchtigen Komponente einer aus einer flüchtigen und einer stationären Komponente zusammengesetzten elektrischen Größe, vorzugsweise für eine Selektivschutzeinrichtung zur überwachung eines elektrischen Netzwerkes Die Erfindung befaßt sich mit einer Schaltungsanordnung zum Entfernen einer flüchtigen Komponente einer aus einer flüchtigen und einer stationären Komponente zusammengesetzten elektrischen Größe. Wie die Theorie linearer Systeme lehrt, kann das Einschwingen aller elektrischen Größen dieser Systeme bei beliebigen Anfangsbedingungen mathematisch als Summe zweier Zeitfunktionen dargestellt werden, von denen die eine als flüchtige Komponente mit einer dem jeweiligen System eigentümlichen Zeitkonstante allmählich verschwindet, während die andere als stationäre Komponente vom Schaltaugenblick an in gleichbleibender Weise der eingeprägten Kraft, die z. B. eine Spannung ist, folgt. Es läßt sich ferner nachweisen, daß auch die Wirkung solcher Schalthandlungen in linearen Systemen, die sich zusammengefaßt als Kurzschließen von Knotenpunkten oder Auftrennen von Maschen kennzeichnen lassen, mathematisch stets so dargestellt werden kann, als würde eine äußere Kraft die betreffende elektrische Größe des Systems, also eine Spannung oder einen Strom in einem elektrischen Netzwerk, vom Schaltaugenblick an zu Null ergänzen. Auch Ausgleichsvorgänge als Folge der eben genannten Schalthandlungen können also als aus einer flüchtigen und einer stationären Komponente zusammengesetzt aufgefaßt werden.
  • Im Rahmen elektrischer Selektivschutzeinrichtungen für elektrische Netzwerke ist bedeutsam, daß die in diesem Zusammenhang interessierenden, Zusammenschaltungen von Generatoren, Transformatoren und Leitungen enthaltenden Netzwerke mit eingeprägten, im allgemeinen mehrphasigen Spannungen ebenfalls als lineare Systeme zu bezeichnen sind. Daher rufen Kurzschlüsse der Phasen untereinander oder gegen Erde Ausgleichsvorgänge besonders in den Strömen hervor, so daß sich diese Kurzschlußströme in eine flüchtige Komponente i f und eine stationäre Komponente i5 gemäß folgender Beziehung zerlegen lassen: Hierin bedeutet 10 = Gleichstromamplitude bei Kurzschlußbeginn, I = Wechselstromamplitude (Scheitelwert), rx = zufällige Phase des Stromes i bei Kurzschlußbeginn, Zeitkonstante des Gleichstromgliedes, XG = Reaktanz des das Netzwerk speisenden Generators, XN = Reaktanz des Netzwerkes, RG = Ohmscher Widerstand des Generators, RN = Ohmscher Widerstand des Netzwerkes. Nach den vorstehenden Erklärungen kann die Gleichstromamplitude 10, bei Kurzschlußbeginn nie größer als der Scheitelwert f der Wechselstromamplitude werden.
  • Es ist einzusehen, daß die flüchtige Komponente des Kurzschlußstromes, worunter in diesem Zusammenhang ganz allgemein der bei einer Störung auftretende, gegenüber dem normalen Betriebsstrom vergrößerte Strom in dem zu überwachenden Netzwerk zu verstehen ist, bei der Auswertung des Kurzschlußstromes in einer Selektivschutzemrichtung sehr unerwünscht ist. Benutzt die Selektivschutzeinrichtung als Kriterium für die Uberwachung des ihr zugeordneten Netzwerkes beispielsweise den Phasenwinkel zwischen Spannung und Strom auf der Leitung und soll die Selektivschutzeinrichtung bei Über-oder Unterschreiten eines bestimmten Phasenwinkels eine Auslösung oder eine Signalgabe bewirken, so kann das Auftreten der flüchtigen Komponente im Kurzschlußstrom einen falschen Phasenwinkel der beiden elektrischen Größen in der Weise vortäuschen, daß ein Fehlauslösen des zu überwachenden Netzwerkes erfolgt. Weiterhin ist die flüchtige Komponente i f, wie Gleichung (1) erkennen läßt, zur Auswertung in einer Selektivschutzeinrichtung nicht. geeignet, weil sie von der zufälligen Phase des Fehlerbeginns abhängt und für den Fall a = 0 nicht vorhanden ist. Zusammenfassend ist daher festzustellen, daß die flüchtige Komponente vom meßtechnischen Standpunkt aus gesehen - wobei unter dem Begriff der Meßtechnik hier nicht allein die Selektivschutztechnik verstanden sein soll - ein zeitlich abklingendes Störsignal darstellt, während die stationäre Komponente der elektrischen Größe das Nutzsignal bildet.
  • Diese Ausführungen zeigen, daß Bedarf an einer Schaltungsanordnung zum Entfernen der flüchtigen Komponente einer aus einer flüchtigen und einer stationären Komponente zusammengesetzten elektrischen Meßgröße besteht, vorzugsweise für eine Selektivschutzeinrichtung zur Uberwachung eines elektrischen Netzwerkes. Während man die obenerwähnten, auf dem Vorhandensein der flüchtigen Komponente beruhenden Schwierigkeiten in Selektivschutzeinrichtungen bisher dadurch zu vermeiden suchte, daß man die durch die gegebenenfalls auftretende flüchtige Komponente »verminderten Halbwellen« in der Einrichtung auswertet oder abwartet, bis der Ausgleichsvorgang abgeklungen ist, ist die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei Widerstände enthält, von denen der eine Widerstand mit der elektrischen Meßgröße in einem Stromkreis über ein die stationäre Komponente unterdrückendes Filternetzwerk gespeist wird, so daß an ihm eine der flüchtigen Komponente entsprechende elektrische Spannung entsteht, während der andere Widerstand ohne Zwischenschaltung von Filtern mit der elektrischen Meßgröße in einem weiteren Stromkreis gespeist wird, so daß an ihm eine der elektrischen Meßgrößeentsprechende elektrische Spannung entsteht, und daß die beiden Spannungen zur Gewinnung der stationären Komponente gegeneinander geschaltet sind. Bei der beispielsweisen Anwendung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung im Rahmen des Selektivschutzes wird der Schutzeinrichtung also die als Differenz von elektrischer Größe und flüchtiger Komponente gewonnene stationäre Komponente zugeführt.
  • Es ist zwar bereits eine Schaltungsanordnung bekannt, mittels der die von einer Spannungsquelle außer der Nutzfrequenz erzeugten Oberwellen beseitigt werden können, jedoch erfolgt dies nach dem Prinzip der Gegenkopplung, indem an der an die Spannungsquelle angeschlossenen Last eine Spannung abgenommen und über ein die Nutzfrequenz sperrendes Filternetzwerk einem Verstärker zugeführt wird; die von dem Verstärker erzeugte Ausgangsspannung wird in den von der Spannungsquelle und der Last gebildeten Stromkreis eingespeist und kompensiert die unerwünschten Oberwellen. An der Last tritt infolgedessen eine Spannung auf, die weitgehend von unerwünschten Oberwellen befreit ist.
  • Die Beseitigung der unerwünschten Oberwellen ist bei dieser Schaltungsanordnung von der Verstärkung des Verstärkers und der Dämpfung des Filters abhängig; um die unerwünschten Oberwellen zu unterdrücken, müssen Verstärkung und Dämpfung groß gewählt werden. Die Beseitigung der unerwünschten Oberwellen ist bei der bekannten Schaltungsanordnung inl`olgedessen in großem Maß abhängig von dem Vorhandensein eines Verstärkers mit einer möglichst großen Verstärkung.
  • Bei einer anderen bekannten Schaltungsanordnung zur Unterdrückung beispielsweise der Welligkeit eines gleichgerichteten Stromes wird zwar auch die zu untersuchende elektrische Größe in zwei Parallelstromkreise eingespeist, wobei in einem dieser Kreise ein Filternetzwerk vorgesehen ist, jedoch erfolgt bei dieser Schaltungsanordnung die Unterdrückung der Störgröße unter Anwendung eines anderen Prinzips und anderer Mittel als bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung.
  • Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung sind nämlich die Filter derart ausgelegt, daß bei einer vorgegebenen Frequenz der die Welligkeit bewirkenden Komponente der elektrischen Größe diese Komponente in dem einen Parallelstromkreis um 180° in der Phase gedreht wird. Da in dem zweiten Parallelstromkreis der bekannten Schaltungsanordnung nur ein ohmscher Widerstand vorgesehen ist, wird über diesen Stromkreis die elektrische Größe in ihrer Gesamtheit, d. h. die Gleichgröße und die die Welligkeit verursachende Komponente phasengetreu übertragen. Am Eingang der Last sind die beiden Parallelstromkreise wieder zusammengeschaltet, so daß sich die über die beiden Parallelstromkreise übertragenen Anteile der elektrischen Größe addieren. Auf Grund der im Filternetzwerk vorgenommenen Phasendrehung der die Welligkeit bewirkenden Komponente um 180° entsteht dadurch am Eingang der Last bei der bekannten Schaltungsanordnung eine elektrische Größe, die eine erheblich niedrigere Welligkeit als die ursprüngliche elektrische Größe aufweist.
  • Nachteilig hinsichtlich des Entfernens einer flüchtigen Komponente ist diese bekannte Schaltungsanordnung insofern, als die Phasenverschiebung eines Filters von dem Quadrat der Frequenz abhängig ist. Sollen daher mittels der bekannten Schaltungsanordnung nicht nur eine Harmonische, sondern gleichzeitig mehrere Harmonische unterdrückt werden, dann läßt sich dies nur beschränkt dadurch erreichen, daß das Filternetzwerk auf die Frequenz der Harmonischen abgestimmt wird, die vorherrschend ist. Im Fall einer elektrischen Größe mit einem Frequenzgemisch läßt sich daher bei der bekannten Schaltungsanordnung dieses Frequenzgemisch nicht vollständig unterdrücken. Die bekannte Schaltungsanordnung ist also zum Entfernen einer flüchtigen Komponente, die bekanntlich ein Frequenzgemisch darstellt, nicht geeignet.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung beruht auf folgender Erkenntnis: Um eine Abschätzung des Störsignals, d. h. der flüchtigen Komponente, im Verhältnis zu der das Nutzsignal darstellenden stationären Komponente zu ermöglichen, betrachtet man die Spektralfunktion der flüchtigen Komponente mit p = komplexe Frequenz, Le= Laplacetransformation, und erhält für die Hüllkurve der in Abhängigkeit von der Kreisfrequenz c,) aufgetragenen Beträge Normiert man die Hüllkurve, indem man Beziehung(3) durch den sich aus ihr ergebenden Wert für 0 dividiert, so ergibt sich Den bei elektrischen Netzwerken praktisch vorkommenden Werten der Zeitkonstante rN entspricht der Bereich In F i g. 1 ist der Verlauf von Gleichung (4) für fünf im Bereich (5) liegende Werte von r" wiedergegeben. Das Diagramm läßt erkennen, daß an der Stelle (o = 314 sec-', d. h. 50 Hz, also der Netzfrequenz und damit der Frequenz der stationären Komponente, die Amplitude der flüchtigen Komponente, also des Störspektrums, selbst im ungünstigsten Fall mindestens auf 30°%, des Wertes für 0 abgeklungen ist.
  • Diese Tatsache gestattet es, die nach Ausfilterung des die Frequenz der stationären Komponente aufweisenden Anteils erhaltene gefilterte elektrische Größe als flüchtige Komponente und die durch Subtraktion der so gewonnenen flüchtigen Komponente von der elektrischen Größe gewonnene Größe als stationäre Komponente zu bezeichnen.
  • Zur Erläuterung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung sind in den Figuren mehrere Ausführungsbeispiele dargestellt, von denen die F i g. 2 ein Ausführungsbeispiel erkennen läßt, bei dem die beiden Widerstände R 1 und R 2 zweckmäßigerweise eine Reihenschaltung bilden. Sie liegen in je einem Stromkreis I bzw. II, von denen der mit I bezeichnete über das Filternetzwerk F. das für die Frequenz der stationären Komponente, d. h. im allgemeinen 50 Hz, undurchlässig ist, und der mit 1I bezeichnete ohne Zwischenschaltung von Filtern mit der elektrischen Größe e bzw. einem von ihr getriebenen Strom i gespeist ist. Die beiden Stromkreise I und 1I enthalten den an den Verbindungspunkt der beiden Widerstände R1 und R2 angeschlossenen gemeinsamen Strompfad 1, der von den Strömen in beiden Stromkreisen gleichsinnig durchflossen ist. Als flüchtige Komponente e f der elektrischen Größe e entsteht die Spannung an dem im ersten Stromkreis I liegenden Widerstand R 1, als stationäre Komponente es die Gesamtspannung an beiden Widerständen, die infolge Gegeneinanderschaltung der Spannungen e und e f die Differenzspannung darstellt.
  • Der Widerstand R 3 ist zweckmäßigerweise regelbar und dient zur Anpassung des Stromkreises II an den Widerstand des Filternetzwerkes F.
  • Wie F i g. 3 zeigt, können dem Filternetzwerk F Verstärker V vor- oder nachgeschaltet werden. Sie bieten den Vorteil, daß störende Rückwirkungen auf die Energiequelle verringert werden.
  • Dabei kann, wie in F i g. 4 dargestellt, das Filternetzwerk F im Gegenkopplungszweig des Verstärkers V liegen.. Diese Schaltungsart wird man dann anwenden, wenn der Verstärker ohnehin mit einer Gegenkopplung versehen ist.
  • Die Reihenschaltung der Widerstände R1 und R2 kann ihrerseits den Eingangswiderstand eines Verstärkers bilden, der auch ein sogenannter Integrationsverstärker sein kann. Die Verwendung eines Integrationsverstärkers ist dann von Interesse, wenn die elektrische Größe e die Leerlaufspannung eines eisenlosen Stromwandlers bzw. eines Luftspaltwandlers ist, der eine der Ableitung des Primärstromes i proportionale Sekundärgröße abgibt. F i g. 5 zeigt einen solchen Integrationsverstärker.
  • In F i g. G ist ein Filternetzwerk F angegeben, das in diesem Ausführungsbeispiel als aus der Kapazität C und der Induktivität L gebildeter, auf die Frequenz der stationären Komponente der elektrischen Größe e abgestimmter Sperrkreis ausgebildet ist, der in Reihe mit dem Widerstand R 1 liegt. Man könnte auch einen entsprechend bemessenen Serienkreis parallel zum Widerstand R 1 anordnen.
  • Wichtig ist, daß das Filternetzwerk in an sich bekannter Weise eine kleine Lauf- und Einschwingzeit besitzt.
  • Das in F i g. 7 wiedergegebene Oszillogramm läßt die Wirkung des erfindungsgemäßen Verfahrens und der beschriebenen Schaltungsanordnung zur Durchführung dieses Verfahrens erkennen. Die Einschwinggröße e ist in der beschriebenen Weise in die flüchtige Komponente e f, die nach mehreren Perioden der Netzfrequenz praktisch abgeklungen ist, und die stationäre Komponente es zerlegt. Für die Güte der Zerlegung bzw. die Genauigkeit der Ubereinstimmung zwischen den durch die Zerlegung gewonnenen elektrischen Größen einerseits und den tatsächlich vorhandenen Komponenten der elektrischen Größe c andererseits spricht die Tatsache, daß bei praktisch abgeklungener flüchtiger Komponente e f die stationäre Komponente es praktisch mit der Größe e übereinstimmt.
  • Die Erfindung bietet die vorteilhafte Möglichkeit, Messungen unter Verwendung von aus einer flüchtigen und einer stationären Komponente zusammengesetzten elektrischen Größen unabhängig von der flüchtigen Komponente durchzuführen. Diese Möglichkeit ist insbesondere im Rahmen des Selektivschutzes von Bedeutung, bei dem - wie gezeigt - die flüchtige Komponente als echte Störgröße auftritt. Es sei aber bemerkt, daß die Erfindung nicht auf die Zerlegung einer elektrischen Größe in ihre flüchtige und ihre stationäre Komponente speziell im Rahmen des Selektivschutzes beschränkt ist. Auch läßt sich die Erfindung sinngemäß bei nichtlinearen NetzwerkL°,n anwenden. Ferner braucht die stationäre Komponente nicht nur eine Frequenz zu enthalten, sondern kann von der Sinusform abweichen und demgemäß ein mehr oder weniger breites Frequenzspektrum besitzen. Dann müssen entsprechend breitbandige Filternetzwerke vorgesehen werden.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zum Entfernen der flüchtigen Komponente einer aus einer flüchtigen und einer stationären Komponente zusammengesetzten elektrischen . Meßgröße, vorzugsweise für eine Selektivschutzeinrichtung zur Überwachung eines elektrischen Netzwerkes, d a d u r c h gekennzeichnet, daß sie zwei Widerstände enthält, von denen der eine Widerstand mit der elektrischen Meßgröße in einem Stromkreis über ein die stationäre Komponente unterdrückendes Filternetzwerk gespeist wird, so daß an ihm eine der flüchtigen Komponente entsprechende elektrische Spannung entsteht, während der andere Widerstand ohne Zwischenschaltung von Filtern mit der elektrischen Meßgröße in einem weiteren Stromkreis gespeist wird, so daß an ihm eine der elektrischen Meßgröße entsprechende elektrische Spannung entsteht, und daß die beiden Spannungen zurGewinnungderstationären Komponente gegeneinander geschaltet sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkreise einen gemeinsamen, an den Verbindungspunkt der beiden Widerstände angeschlossenen, von den Strömen in beiden Stromkreisen gleichsinnig durchflossenen Strompfad enthalten und daß als flüchtige Komponente die Spannung an denn im ersten Stromkreis liegenden Widerstand und als stationäre Komponente die Gesamtspannung an beiden Widerständen entsteht.
  3. 3. SchaltungsanordnungnachAnspruch 1 oder2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Filternetzwerk Verstärker zugeordnet sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Widerstände den Eingangswiderstand eines Verstärkers bilden.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker ein Integrationsverstärker ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Filternetzwerk ein auf die Frequenz der stationären Komponente abgestimmter, in Reihe mit dem ersten Widerstand liegender Parallelschwingkreis ist.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Filternetzwerk ein auf die Frequenz der stationären Komponente abgestimmter, parallel zu dem ersten Widerstand liegender Reihenschwingkreis ist. B.
  8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Filternetzwerk eine kleine Lauf- und- Einschwingzeit besitzt.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Filternetzwerk im Gegenkopplungszweig des Verstärkers angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften USA.- Patentschrift Nr. 1792 001; Proc. IRE, 1949, S. 1115 bis 1119.
DE19631268730 1963-10-28 1963-10-28 Schaltungsanordnung zum Entfernen der fluechtigen Komponente einer aus einer fluechtigen und einer stationaeren Komponente zusammen-gesetzten elektrischen Groesse, vorzugsweise fuer eine Selektivschutzeinrichtung zur UEberwachung eines elektrischen Netzwerkes Withdrawn DE1268730B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1792001A (en) * 1929-02-09 1931-02-10 Craig Palmer Hunt System for suppressing interfering currents

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US1792001A (en) * 1929-02-09 1931-02-10 Craig Palmer Hunt System for suppressing interfering currents

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