DE1268183B - Magnetbandgeraet zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Videosignalen mit einem rotierenden Magnetkopftraeger - Google Patents
Magnetbandgeraet zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Videosignalen mit einem rotierenden MagnetkopftraegerInfo
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- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/76—Television signal recording
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES S/M7VWl· PATENTAMT
Int. CL:
H04n
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 21 al - 32/11
P 12 68 183.3-31
10. Juli 1965
16. Mai 1968
10. Juli 1965
16. Mai 1968
Die Erfindung betrifft ein Magnetbandgerät mit einem rotierenden Magnetkopfträger zur Aufzeichnung
und Wiedergabe von Videosignalen in der Weise, daß von einer Gruppe aufeinanderfolgender,
gleich langer Videosignalzügen nur ein Videosignalzug aufgezeichnet wird und der aufgezeichnete Videosignalzug
bei der Wiedergabe entsprechend mehrmals nacheinander abgetastet wird, bevor eine Abtastung
des folgenden aufgezeichneten Videosignalzuges erfolgt.
Diese Art der Aufzeichnung und Wiedergabe tritt auf, wenn beispielsweise von einer Fernsehsendung
nur jedes dritte Vollbild aufgezeichnet wird und jedes aufgezeichnete Bild bei der Wiedergabe dreimal abgetastet
wird.
In dem älteren Patent 1 214 719 ist ein Magnetbandgerät beschrieben, welches in dieser Weise
arbeitet, das jedoch für die Wiedergabe eine Aufzeichnung der Videosignale in einer parallel zu den
Bandkanten verlaufenden Spur voraussetzt. Zur mehrfachen Wiedergabe eines einzelnen in mehreren
Querspuren übereinander aufgezeichneten Vollbildes von einem stehenden Magnetband ist aus der
deutschen Auslegeschrift 1191 850 ein Magnetbandgerät
bekannt, bei dem eine der Zahl der Spuren eines Bildes entsprechende Anzahl Leseköpfe auf
dem Umfang eines rotierenden Kopfträgers mit unter sich gleichen Winkelabständen in einer Windung einer
Schraubenlinie angeordnet sind. Der Abstand zweier benachbarter Leseköpfe in Richtung der Drehachse
ist dabei gleich dem Abstand zweier benachbarter Spuren, d.h., die Ganghöhe der Schraubenlinie beträgt
ein der Gesamtzahl der Magnetköpfe entsprechendes Vielfaches eines Spurabstandes. Diese Einrichtung
läßt sich jedoch nur zur Wiedergabe eines einzelnen Bildes bei stehendem Magnetband verwenden. Vor
der Wiedergabe des folgenden Bildes wird das Magnetband zwischenzeitlich in Richtung der Drehachse
des Kopfträgers weitertransportiert. Eine kontinuierliche Abtastung der Spuren bei laufendem Magnetband
ist mit diesem bekannten Gerät nicht durchführbar, eine Aufzeichnung von Videosignalen überhaupt
nicht möglich.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Magnetbandgerät zu entwickeln, das in der eingangs
beschriebenen Weise arbeitet, die Signalzüge aber in Schrägspuraufzeichnung aufzeichnet und zur Wiedergabe
dieser Schrägspuraufzeichnung geeignet ist. Die Aufgabe wurde mit einem Magnetbandgerät gelöst,
an dessen rotierendem Kopfträgerumfang zwar ebenfalls eine Anzahl Magnetköpfe längs Schraubenlinien
angeordnet sind, welches sich aber von dem Magnetbandgerät zur Aufzeichnung
und Wiedergabe von Videosignalen
mit einem rotierenden Magnetkopfträger
und Wiedergabe von Videosignalen
mit einem rotierenden Magnetkopfträger
Anmelder:
Blaupunkt-Werke G. m. b. H.,
3200 Hildesheim, Robert-Bosch-Str. 200
Als Erfinder benannt:
Dr. rer. nat. Johann Boochs, 3200 Hildesheim - -
bekannten Magnetbandgerät erfindungsgemäß dadurch unterscheidet, daß eine Teilzahl der Magnetköpfe
als Schreib-Lese-Köpfe, die übrigens als reine Leseköpfe geschaltet sind, daß die Anzahl der
Schreib-Lese-Köpfe längs des Umfanges des Kopfträgers mit unter sich gleichen Winkelabständen in
einer Ebene angeordnet sind, daß die gleiche Teilzahl reiner Leseköpfe entsprechend in einer zweiten
Ebene, die übrigen Leseköpfe entsprechend in weiteren Ebenen angeordnet sind und daß die Magnetköpfe
der einen Ebene gegenüber den Magnetköpfen der nächsten Ebene derart versetzt sind, daß alle auf dem
Umfang des Kopfträgers in dem Winkelbereich zwischen zwei benachbarten Schreib-Lese-Köpf en liegenden
Magnetköpfe auf der ersten Windung einer Schraubenlinie liegen, deren Ganghöhe ein der Anzahl
der Schreib-Lese-Köpfe entsprechendes Vielfaches eines Spurabstandes beträgt. Bei Verwendung
nur eines Schreib-Lese-Kopfes ist die Ganghöhe der Schraubenlinie gleich dem Spurabstand.
An Hand der Zeichnung ist im folgenden die Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die schematische Darstellung einer Anordnung
zur Aufzeichnung eines Halbbildes und zur zweimaligen Abtastung der Aufzeichnung,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der Bandauflaufstelle auf dem Transportzylinder,
F i g. 3 eine perspektivische Darstellung der Bandablaufstelle,
F i g. 4 die schematische Darstellung einer anderen Ausführung eines erfindungsgemäßen Magnetbandgerätes.
In der Anordnung gemäß F i g. 1 wird das Magnetband 1 von einer Rolle 2 abgezogen, um einen Transportzylinder
3 herumgeführt und auf einer Rolle 4
809 549/285
aufgewickelt. Das Magnetband umschlingt den Transportzylinder
3 wendelförmig in einem Winkelbereich von etwa 200°. Die Ganghöhe der vom Band durchlaufenen
Wendel beträgt die zweifache Breite des Magnetbandes, so daß das Magnetband beim Ablauf
von dem Transportzylinder etwas mehr als eine Bandbreite gestiegen ist (s.Fig. 3).
In dem vom Magnetband abgedeckten Bereich ist der Transportzylinder 3 mit einem Querschlitz 4 versehen,
der senkrecht zur Zylinderachse verläuft. An der Auflaufstelle des Magnetbandes 1 fallt die seitliche
Begrenzung des Querschlitzes 4 mit der Oberkante an der Ablaufstelle mit der Unterkante des
Magnetbandes 1 zusammen (s. Fig. 2).
In Höhe des Querschlitzes 4 rotiert im Innern des Transportzylinders ein Kopfträger 5, dessen Drehachse
mit der Zylinderachse übereinstimmt. Der Drehsinn des Kopfträgers 5 ist gegenläufig zur Bewegungsrichtung
des Magnetbandes. Am Umfang des Kopfträgers 5 sind zwei Magnetköpfe 6 und 7 angeordnet. Die Magnetköpfe 6 und 7 liegen in zwei
verschiedenen Ebenen übereinander. Längs des Umfanges ist der Magnetkopf 7 gegenüber dem Magnetkopf
6 um etwas mehr als 180°, gemessen in der Bewegungsrichtung des Magnetbandes, versetzt. Der
Winkelabstand zwischen den beiden Magnetköpfen hängt von dem Verhältnis der Umfangsgeschwindigkeit des Magnetkopfes zur waagerechten Komponente
der Bandgeschwindigkeit ab. Die beiden Magnetköpfe liegen somit auf der ersten Windung einer
Schraubenlinie. Elektrisch ist der Magnetkopf 6 als Schreib-Lese-Kopf geschaltet, der Magnetkopf 7 als
reiner Lesekopf. Die Anordnung der Köpfe und ihre Schaltung gewährleistet, daß eine vom Magnetkopf 6
aufgezeichnete Spur bei der Wiedergabe sowohl vom Magnetkopf 6 als auch vom Magnetkopf 7 abgetastet
wird, d. h., jede aufgezeichnete Spur wird beim Lesevorgang zweimal abgetastet. Der Spurabstand ergibt
sich aus dem Verhältnis der senkrechten Komponente der Bandgeschwindigkeit zur Winkelgeschwindigkeit
des Magnetkopfes 6. Dieses Verhältnis kann so gewählt werden, daß die einzelnen Spuren in dem
üblichen zur Vermeidung von gegenseitigen Störeinflüssen notwendigen Abstand aufgezeichnet werden.
Bezogen auf diesen Spurabstand beträgt der Abstand der Magnetköpfe 6 und 7 in Richtung der Drehachse
etwa einen halben Spurabstand. Die Ganghöhe der Schraubenlinie, auf der die Magnetköpfe angeordnet
sind, entspricht damit genau einem Spurabstand.
Bei einem Spurabstand von 0,400 mm, einer Umfangsgeschwindigkeit der Magnetköpfe von
1000 cm/sec und einer waagerechten Bandgeschwindigkeitskomponente von 20 cm/sec beträgt der
Winkelabstand y 183,6° und der Abstand der Ebenen 0,203 mm.
Soll nur jedes vierte Halbbild aufgezeichnet und das aufgezeichnete Halbbild viermal abgetastet werden,
so ist die Einrichtung dahingehend abzuwandeln, daß die Steigung der vom Magnetband durchlaufenen
Wendel eine Ganghöhe von vier Magnetbandbreiten erhält, der Umschlingungswinkel der Transportzylinder
auf wenig mehr als 90° reduziert wird und der Kopfträger in vier verschiedenen Ebenen mit je einem
Magnetkopf ausgerüstet wird, von denen einer als Schreib-Lese-Kopf, die anderen drei als reine Leseköpfe
geschaltet sind. Die vier Magnetköpfe sind am Umfang des Kopfträgers längs einer Schraubenlinie
anzuordnen, deren Ganghöhe gleich einem Spurabstand ist. Der Winkelabstand der reinen Leseköpfe
vom Schreib-Lese-Kopf "beträgt etwas mehr als 90° bzw. 180° bzw. 270°.
Soll nur jede zweite Zeile jedes Halbbildes aufgezeichnet und die aufgezeichnete Zeile zweimal abgetastet
werden, so kann man die vorstehend beschriebene Einrichtung entsprechend Fig. 4 abwandern.
Der Kopfträger 5 ist mit acht Magnetköpfen ausgerüstet, von denen vier als Schreib-Lese-Köpfe
geschaltet sind, während die übrigen vier Magnetköpfe als reine Leseköpfe geschaltet sind. Die Schreib-Lese-Köpfe
6 sind in einer gemeinsamen ersten Ebene angeordnet, die reinen Leseköpfe 7 in einer gemeinsamen
zweiten Ebene, die in einem halben Spurabstand oberhalb der ersten Ebene liegt. Innerhalb
ihrer Ebenen sind die Magnetköpfe mit unter sich gleichen Winkelabständen am Umfang des Kopfträgers
verteilt, gegenüber den Schreib-Lese-Köpfen 6 sind die reinen Leseköpfe 7 jedoch um den halben
Winkelabstand zweier Schreib-Lese-Köpfe versetzt. Ein Schreib-Lese-Kopf und der nächstfolgende reine
Lesekopf sind somit auf einer Schraubenlinie 8 angeordnet, deren Ganghöhe das Vierfache eines Spurabstandes
beträgt, d. h. einem der Anzahl der Schreib-Lese-Köpfe entsprechenden Mehrfachen eines Spurabstandes
gleich ist.
Die Bandgeschwindigkeit kann so eingeregelt werden, daß beim Betrieb des Gerätes als Aufnahmegerät
die von den Schreib-Lese-Köpfen 6 aufgezeichneten Spuren in dem üblichen Spurabstand untereinander
aufgezeichnet werden. Dann werden bei dem Betrieb als Wiedergabegerät die Spuren zweimal
nacheinander abgetastet. Das Magnetband 1 wird in Richtung der Drehachse des Kopfträgers bewegt und
hat mindestens eine Breite, die dem halben Umfangsabstand zweier Schreib-Lese-Köpfe 6 entspricht.
Claims (3)
1. Magnetbandgerät zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Videosignalen mit einem rotierenden
Magnetkopfträger, an dessen Umfang eine Anzahl Magnetköpfe längs Schraubenlinien
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Teilzahl der Magnetköpfe als Schreib-Lese-Köpfe (6), die übrigen als reine
Leseköpfe (7) geschaltet sind, daß die Anzahl der Schreib-Lese-Köpfe (6) längs des Umfangs des
Kopfträgers (5) mit unter sich gleichen Winkelabständen in einer Ebene angeordnet sind, daß
die gleiche Teilzahl reiner Leseköpfe (7) entsprechend in einer zweiten Ebene, die übrigen
Leseköpfe (7) entsprechend in weiteren Ebenen angeordnet sind und daß die Magnetköpfe der
einen Ebene gegenüber den Magnetköpfen der nächsten Ebene derart versetzt sind, daß alle auf
dem Umfang des Kopfträgers (5) in dem Winkelbereich zwischen zwei benachbarten Schreib-Lese-Köpfen
(6) liegenden Magnetköpfe (6, 7) auf Schraubenlinien (8) liegen, deren Ganghöhe
ein der Anzahl der Schreib-Lese-Köpfe (6) entsprechendes Vielfaches dieses Spurabstandes beträgt.
2. Magnetbandgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Schreib-Lese-Kopf
(6) und ein reiner Lesekopf (7) vorgesehen sind, daß die Ebene des reinen Lesekopfes etwa einen
halben Spurabstand von der Ebene des Schreib-Lese-Kopfes getrennt ist und der Winkelabstand
zwischen Schreib-Lese-Kopf und reinem Lesekopf etwas mehr als 180° beträgt und daß das Magnetband
(1) wendelförmig mit einer Ganghöhe von etwa zwei Magnetbandbreiten in einem Winkelbereich
von etwas mehr als 180° um den Kopfträger (5) herumgeführt ist.
3. Magnetbandgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schreib-Lese-Kopf (6)
und drei reine Leseköpfe (7) vorgesehen sind, daß die Ebenen der reinen Leseköpfe von der
Ebene des Schreib-Lese-Kopf es und untereinander einen Abstand von eiern Viertel eines Spurabstandes
haben und der Winkelabstand der reinen Leseköpfe rund 90° bzw. einem Vielfachen
davon beträgt und daß das Magnetband wendelförmig mit einer Ganghöhe von etwa vier Magnetbandbreiten
in einem Winkelbereich von rund 90° um den Kopfträger (5) herumgeführt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1155 476.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1155 476.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1214 719.
Deutsches Patent Nr. 1214 719.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 549/285 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
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Applications Claiming Priority (1)
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ID=6981655
Family Applications (1)
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Families Citing this family (1)
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| DE1155476B (de) * | 1961-09-19 | 1963-10-10 | Siemens Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Speicherung von einzelnen Fernsehbildern auf endlosen Aufzeichnungsspuren |
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- 1966-07-07 GB GB30525/66A patent/GB1155615A/en not_active Expired
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1967
- 1967-08-25 AT AT783167A patent/AT292078B/de active
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- 1967-09-06 NL NL6712208A patent/NL6712208A/xx unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6712208A (de) | 1969-03-10 |
| BE703267A (de) | 1968-01-15 |
| FR1486274A (fr) | 1967-06-23 |
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| GB1155615A (en) | 1969-06-18 |
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