[go: up one dir, main page]

DE1268025B - Anordnung zum kurzzeitigen Durchschalten einer Gleichspannung von einem zweipoligen Eingang auf einen Verbraucher, insbesondere fuer Fernmesszwecke - Google Patents

Anordnung zum kurzzeitigen Durchschalten einer Gleichspannung von einem zweipoligen Eingang auf einen Verbraucher, insbesondere fuer Fernmesszwecke

Info

Publication number
DE1268025B
DE1268025B DE19611268025 DE1268025A DE1268025B DE 1268025 B DE1268025 B DE 1268025B DE 19611268025 DE19611268025 DE 19611268025 DE 1268025 A DE1268025 A DE 1268025A DE 1268025 B DE1268025 B DE 1268025B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
arrangement according
transformer
consumer
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19611268025
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Jens Piening
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19611268025 priority Critical patent/DE1268025B/de
Publication of DE1268025B publication Critical patent/DE1268025B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Anordnung zum kurzzeitigen Durchschalten einer Gleichspannung von einem zweipoligen Eingang auf einen Verbraucher, insbesondere für Fernmeßzwecke Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum jeweils kurzzeitigen amplitudenrichtigen Durchschalten einer sich langsam verändernden Gleichspannung von einem zweipoligen Eingang auf einen Verbraucher. Derartige Anordnungen werden im besonderen in Fernmeßanlagen benötigt, bei denen die Meßwerte nach dem Zeitmultiplexverfahren übertragen werden, so daß die einzelnen, vorzugsweise in Form einer Spannung vorliegenden Meßergebnisse nur zu ganz bestimmten Zeiten abgetastet, d. h. durchgeschaltet werden. Auch innerhalb von Regel-und Steuergeräten, bei denen eine Mehrzahl von Meßergebnissen für den Steuer- bzw. Regelvorgang erfaßt wird, müssen auf den Eingang des bzw, der Regel- und Steuergeräte die Meßwerte wahlweise durchgeschaltet werden können. Bei derartigen Anlagen werden dann vor der Abtastung die Meßwerte dem Regel- oder Steuergerät, das z. B. auch in Form eines Digitalrechners ausgelegt sein kann, dadurch angepaßt, daß sie in einen entsprechenden Bereich transformiert werden.
  • Die Anordnung nach der Erfindung bezieht sich vornehmlich auf derartige Durchschalteeinrichtungen, bei denen zwischen der eigentlichen Auswertevorrichtung (Steuergerät in Form eines Digitalrechners) und dem Meßeingang ein Analog-Digital-Umsetzer notwendig ist. Die Anordnung eines einzigen Analog-Digital-Umsetzers an dieser Stelle, d. h. für sämtliche in analoger Foren vorliegende Meßwerte, hat den Vorteil, daß der gerade für hohe Abtastgeschwindigkeiten, wie sie bei der Abtastung einer Mehrzahl von Meßwerten notwendig sind, aufwendige Umsetzer insgesamt nur einmal vorgesehen werden muß. Um ein einwandfreies Arbeiten des Analog-Digital-Umsetzers zu gewährleisten, kann ihm ein eigener Haltekreis, in dem der jeweils gerade abgetastete Meßwert so lange gespeichert wird, bis der Umsetzvorgang eingeleitet bzw. beendet ist, dann zugeordnet werden, wenn die zur Verfügung stehende Abtastzeit kürzer als die benötigte Umsetzzeit des Analog-Digital-Umsetzers ist. Der Aufbau eines Analog-Digital-Umsetzers und eines Haltekreises interessiert im Zusammenhang mit der Erfindung nicht. Derartige Einrichtungen sind hinreichend bekannt.
  • Es ist ferner bekannt, jeweils einen von mehreren Meßeingängen über ein Schaltervielfach auf einen einzigen Verbraucher, z. B. auch in Form eines Analog-Digital-Umsetzers, durchzuschalten. Eine derartige Anordnung benötigt aber in jeder Leitung, also pro Meßeingang in beiden Leitungen, je einen hochwertigen Schalter, der darüber hinaus äußerst präzis geschaltet werden muß. Weiterhin hat eine derartige Durchschaltung vielfach den Nachteil, daß der Verbraucher, beispielsweise der Analog-Digital-Umsetzer, jeweils auf das den beiden Leitungen des Einganges gemeinsame Potential angehoben werden muß, was die Umschaltzeiten von einem Meßeingang auf den anderen mit Rücksicht auf die dabei auftretenden Umladungsvorgänge begrenzt.
  • Um einen analogen Meßwert von einem zweipoligen Eingang auf einen Verbraucher potentialfrei durchzuschalten, könnte man auch daran denken; mittels Transistorschalter eine Wechselrichtung der angebotenen Meßgleichspannung durchzuführen und diese Spannung über einen zur Potentialtrennung dienenden übertrager an die Auswerteeinrichtung, beispielsweise an den Analog-Digital-Umsetzer mit einem eventuell vorgeschalteten Haltekreis, weiterzuleiten. Wenn dann noch die Steuerwechselspannung für die Transistoren über einen Trennübertrager zugeführt wird, so ergibt sich eine Potentialtrennung, derart, daß die abzutastenden Meßeingänge völlig potentialfrei werden. Die Auswahl der einzelnen Meßeingänge könnte dann auf der Sekundärseite der einzelnen Transformatoren oder aber auch durch eine entsprechende Zuführung der für die Wechselrichtung notwendigen Spannungen derart erfolgen, daß nur die gerade durchzuschaltende Meßspannung wechselgerichtet wird. Bei Verwendung eines Analog-Digital-Umsetzers als Verbraucher könnte dann außerdem durch ein synchrones Steuern des Umsetzers mit der zur Wechselrichtung benötigten Spannung erreicht werden, daß sekundärseitig die Wechselspannung, die die Form von Rechteckwechsel haben kann, nicht gleichgerichtet werden muß.
  • Bei einer derartigen, an sich denkbaren Schaltung wäre nachteilig, daß für die Wechselrichtung mindestens zwei und bei höheren Ansprüchen, d. h. bei besonders genauer Durchschaltung, sogar vier Transistoren pro Meßeingang benötigt würden. Darüber hinaus hätte eine derartige Schaltung noch den Nachteil, daß der Meßspannungsquelle, beispielsweise dem Siebkondensator innerhalb eines vorgeschalteten Siebgliedes, während der ganzen für eine Umsetzung benötigten Zeit Strom entnommen werden müßte. Darüber hinaus müßte die zum Wechselrichten benutzte Reckteckspannung bipolar sein und auch entsprechend geschaltet werden.
  • Die Anordnung nach der Erfindung ist wesentlich einfacher aufgebaut. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Meßeingang und Verbraucher -ein Übertrager vorgesehen ist, daß in einer der Zuleitungen vom Meßeingang zu der Primärwicklung des Übertragers ein elektronischer Schalter, vorzugsweise ein Transistorschalter, angeordnet ist, daß der Sekundärwicklung des Übertragers ein Widerstand parallel geschaltet ist und daß dessen Ausgangsspannung dem Verbraucher über einen Wechselspannungsverstärker zugeführt wird.
  • Die Anordnung nach der Erfindung bedient sich also eines Trennübertragers, dem die durchzuschaltende Meßgleichspannung impulsweise dadurch Zugeführt wird, daß in einer der Zuleitungen zu der Primärwicklung .ein Transistor angeordnet ist, der mit Hilfe von Impulsen kurzzeitig, d. h.. während der Abtastzeit, leitend getastet wird. Diese Impulssteuerspannung wird gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens über einen Übertrager in den Transistorkreis, vorzugsweise zwischen Kollektor und Basis des vorzugsweise invers betriebenen Transistors, eingekoppelt. Als Schalttransistoren können die verschiedensten Transistoren verwendet werden, wobei mit Rücksicht auf einen möglichst geringen Reststrom im gesperrten Zustand mit Vorteil Siliziumtransistoren verwendet werden.
  • Bei der Verwendung von Transistoren, die einen höheren Reststrom haben, ist es vorteilhaft, eine , eigene Sperrspannung einzuführen, die aus einer über einen Transformator zugeführten und dann gleichgerichteten Hochfrequenzspannung gewonnen wird. Um hierbei ein eindeutiges Potential als Sperrspannung zu bekommen, wird in vorteilhafter Weise diese Span- , nung mittels eines Spannungsbegrenzergliedes, z. B. einer oder mehrerer in Reihe geschalteter, in Durchlaßrichtung betriebener Dioden, einer Zenerdiode oder auch einer Akkumulatorzelle begrenzt.
  • Sekundärseitig ist der Übertrager für die Meßspan- ; nung mit einem Widerstand belastet, und die Ausgangsspannung wird einem Wechselstromverstärker zugeführt. Die Verwendung eines reinen Wechselstromverstärkers in diesem Zusammenhang ist grundsätzlich neu. Bisher war es nicht möglich, an dieser Stelle, d. h. im Zuge einer Durchschalteanordnung, einen einfachen Wechselspannungsverstärker zu verwenden, da die am Eingang liegende Gleichspannung unmittelbar durchgeschaltet wurde. Durch die Einfügung eines Trennübertragers im Durchschalteweg und durch die Belastung der Sekundärwicklung mit einem Widerstand wird aber im Zusammenhang mit dem Abtasten eine Spannungskurve erzeugt, deren Integral 0 ist, so daß an dieser Stelle ein im Vergleich zu einem Gleichspannungsverstärker sehr viel billigerer, einfacherer und daher weniger störanfälliger Wechselstromverstärker verwendet werden kann. Vor dem Verbraucher selbst muß dann nur, was in einem Mehrfachbetrieb sowieso notwendig ist, aus dieser verstärkten Spannungskurve der Teil ausgeblendet werden, der den Meßwert enthält, d. h., es muß zumindest die durch das Ausschwingen des Übertragers induzierte Spannung unterdrückt werden. Darüber hinaus wird im allgemeinen auch der Einschwingvorgang unterdrückt, damit insoweit nicht eine Fehlauswertung des durchgeschalteten Meßwertes erfolgt.
  • Einzelheiten der Erfindung werden an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
  • Die in der F i g. 1 dargestellte Durchschalte- bzw. Abtastanordnung dient dazu, die am Eingang E anliegende, sich langsam verändernde Gleichspannung jeweils kurzzeitig an den als Verbraucher arbeitenden Analog-Digital-Umsetzer AD potentialfrei durchzuschalten. Dem Analog-Digital-Umsetzer ist hierbei ein eigener Haltekreis HK vorgeschaltet. Die Durch= schalteeinrichtung enthält unter anderem einen über= trager Tr1; in einer der Zuleitungen zu dessen Primärwicklung ist ein Schalter in Form eines Transistors T vorgesehen.
  • Im Ruhefall ist der Transistor gesperrt. Um ein einwandfreies Sperren dieses Transistors zu erreichen, wird bekanntlich eine Gleichspannung benötigt, die bei der dargestellten Ausführungsform an dem KondensatorC durch Gleichrichtung einer über den Übertrager Tr3 eingekoppelten Hochfrequenzspannung gewonnen wird. Die Gleichrichtung einer Hochfrequenzschwingung ist deshalb vorteilhaft, da durch die Verwendung des Übertragers Tr3 -auch eine Potentialtrennung zwischen der durchgeschalteten Leitung und der Spannungsquelle erreicht wird. Zur Gleichrichtung dieser Hochfrequenzschwingung dient die Diode D 1. Die Diode D 2 dient zur Begrenzung,der gleichgerichteten Spannung. Diese Diode schließt außerdem beim Durchschalten des Transistors den Stromkreis für den Basisstrom.
  • Es sei erwähnt, daß die Verwendung einer eigenen Sperrspannung bei besonders hochwertigen Transistoren, z. B. bei Siliziumtransistoren, oder auch bei bestimmten Schaltungen, z. B. bei mehreren hintereinandergeschalteten, vorzugsweise invers betriebenen Transistoren, überflüssig sein kann. Darüber hinaus kann es vorteilhaft sein, mehrere Dioden an Stelle der gezeichneten Diode D 2 hintereinanderzuschalten, um eine Sperrspannung in der gewünschten Größe zu bekommen. In an sich bekannter Weise kann dafür auch eine in Sperrichtung betriebene Zenerdiode eingesetzt werden.
  • Außerdem sei darauf hingewiesen, daß an Stelle des Kondensators C in Verbindung mit der bzw. den Dioden D 2 auch eine Akkumulatorzelle verwendet werden kann, die jeweils durch die gleichgerichtete Hochfrequenzspannung aufgeladen wird und die ein definiertes Sperrpotential zwischen Basis und Kollektor des Transistors T wirksam werden läßt. Die Verwendung einer Akkumulatorzelle an dieser Stelle ist insbesondere dann zu empfehlen, wenn der Hochfrequenzspannungsquelle nur sehr wenig Leistung entnommen werden soll, denn die Akkumulatorzelle hat schon bei äußerst kleinem Ladestrom (Pufferstrom) einen sehr kleinen Innenwiderstand.
  • In dem Sekundärkreis des Übertragers Tr3 ist gestrichelt ein Widerstand dargestellt. Dieser Strombegrenzungswiderstand wird dann notwendig, wenn als Übertrager Tr3 nicht ein Streutransformator mit hinreichender Streuinduktivität verwendet werden kann, was an sich besonders vorteilhaft ist.
  • Der Transistor T wird zur Durchschaltung der am Eingang E liegenden Spannurig jeweils mit einem einzigen Impuls einer bestimmten Polarität und entsprechender Breite leitend getastet. Dieser Impuls wird bei dem Ausführungsbeispiel über den Übertrager Tr 2 zwischen dem Kollektor und der Basis des Transistors eingekoppelt. Zur Begrenzung des Taststromes ist der Widerstand R 2 dem Basisanschluß vorgeschaltet. Da der Transistor T im Ruhezustand durch eine eigene Vorspannung sicher gesperrt ist, sind kleine, über den Übertrager Tr2 gelangende Störspannungen unschädlich, so daß kein besonderer Aufwand getrieben werden muß, um das Eindringen von Störspannungen in den Meßkreis und damit an den Verbraucher zu verhindern.
  • Die Sekundärwicklung des Übertragers Trl ist mit einem Widerstand R 1 belastet. Dieser Widerstand ist deshalb notwendig, weil in der Sekundärwicklung eine Spannungsfunktion entsteht, deren Integral 0 ist, wobei die Ausschwingvorgänge über diesen Widerstand abklingen können. Für die Verwertung des an der Sekundärwicklung auftretenden Signals isst lediglich der erste Teil der Spannungsfunktion notwendig, dessen Amplitude eindeutig den am Eingang E liegenden Meßwert besitzt. Diese Amplitude wird in dem nachgeschalteten Wechselstromverstärker V entsprechend verstärkt. Innerhalb des Verbrauchers, also des Analog-Digital-Umsetzers, bzw. am Ausgang des Verstärkers muß dann eine erneute Ausblendung des die Information enthaltenden Impulses erfolgen, wobei die Einschwingvorgänge, die bei jedem elektronischen Schalter unvermeidbar sind, und auch die Ausschwingvorgänge, die durch die galvanische Entkopplung über den Übertrager zustande kommen, unterdrückt werden.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß der zur Potentialtrennung verwendete Übertrager Tr 1 zur Spannungs-und/oder Impedanzwandlung mit herangezogen werden kann. Hierdurch wird erreicht, daß der Meßeingang den entsprechenden Gegebenheiten angepaßt werden kann.
  • Die am Eingang E anliegende Spannung wird im allgemeinen einem in der Zeichnung nicht dargestellten Siebglied entnommen, das die Meßspannung von überlagerten Störspannungen befreit. Dieses Siebglied ist im Hinblick auf die Eigenheit der Abtastanordnung nach der Erfindung mit einem Kondensator solcher Kapazität abzuschließen, daß die bei der Abtastung zu entnehmende Energie seine Spannung höchstens im Rahmen der geforderten Meßgenauigkeit verringert. Die Abschlußkapazität dieses Siebgliedes ist also abhängig von der Eingangsimpedanz der ganzen Anordnung und der Impulsdauer, mit der der Transistor T leitend getastet wird.
  • Die Durchschalteanordnung nach der Erfindung eignet sich besonders zur wahlweisen Durchschaltung jeweils einer von mehreren Spannungen auf den gemeinsamen Analog-Digital-Umsetzer. Die F i g. 2 zeigt ein entsprechendes Ausführungsbeispiel in Blockdarstellung für m Meßspannungsstellen. Die Sekundärwicklungen der einzelnen Trennübertrager sind in Reihe geschaltet, wobei diese Reihenschaltung den Eingang des nachfolgenden Wechselspannungsverstärkers speist. Jede einzelne Sekundärwicklung ist mit einem Widerstand entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 belastet. Die Auswahl der Meßspannung, die gerade auf den Verbraucher durchgeschaltet werden soll, erfolgt über einen Umschalter, der die Abtastimpulse jeweils den entsprechenden Transistoren T zuleitet. Der Umschalter ist praktisch natürlich elektronisch ausgebildet.
  • Abweichend von der Darstellung in F i g. 2 kann nur ein Trennübertrager mit entsprechenden Primärwicklungen und einer einzigen Sekundärwicklung verwendet werden, wobei an jeder Primärwicklung über einen eigenen Schalttranssistor jeweils die Meßspannung angeschlossen ist. Diese Ausführungsform ist dann von Vorteil, wenn der Meßeingang verhältnismäßig hochohmig ausgeführt werden soll, was andernfalls die Hintereinanderschaltung der vielen hochohmigen Belastungswiderstände der Sekundärwicklungen verhindern würde.
  • Die Erfindung wird nur in der Gesamtheit der Merkmale des Anspruchs 1 gesehen. Auch für die Merkmale nach den Unteransprüchen wird nur im Zusammenhang mit Anspruch 1 Schutz begehrt.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zum jeweils kurzzeitigen amplitudenrichtigen Durchschalten einer sich langsam verändernden Gleichspannung von einem zweipoligen Eingang auf einen Verbraucher, insbesondere für Fernmeßzwecke, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß zwischen Meßeingang und Verbraucher ein Übertrager vorgesehen ist, daß in einer der Zuleitungen vom Meßeingang zu der Primärwicklung des Übertragers ein elektronischer Schalter, vorzugsweise ein Transistorschalter, angeordnet ist, daß der Sekundärwicklung des Übertragers ein Widerstand parallel ge, schaltet ist und daß dessen Ausgangsspannung dem Verbraucher über einen Wechselspannungsverstärker zugeführt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerspannung des elektronischen Schalters (Transistorschalters) über einen Übertrager eingekoppelt wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Schalter ein invers betriebener Legierungstransistor verwendet ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Schalter zwei invers betriebene, gegeneinandergeschaltete Transistoren verwendet sind. ""
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Schalter ein bzw. zwei Siliziumtransistoren verwendet sind.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zum vollständigen Sperren des Transistorschalters notwendige Sperrspannung von einer über einen Übertrager eingekoppelten Hochfrequenzspannung durch Gleichrichtung gewonnen wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der gleichgerichteten Hochfrequenzspannung mindestens eine in Durchlaßrichtung betriebene Diode oder eine in Sperrichtung betriebene Zenerdiode vorgesehen ist. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der gleichgerichteten Hoehfrequenzspannung eine Akkumulatorzelle verwendet ist.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Abtastschalter ein Siebglied zur Beseitigung von der Meßspannung überlagerten Störspannungen vorgesehen ist, das mit einem Kondensator solcher Kapazität abgeschlossen ist, daß die bei der Abtastung entnommene Energie die Spannung am Kondensator höchstens im Rahmen. der geforderten Meßgenauigkeit verringert.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gegekennzeichnet, daß zur Durchschaltung mehrerer Meßleitungen der ÜbcTtrager mit entsprechend vielen Primärwicklungen ausgerüstet ist.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von getrennten tlbertragem zur Durchschaltung mehrerer Meßleitungen die Sekundärwicklungen in Reihe geschaltet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1007 367, 1008159; USA.-Patentschrift Nr. 2 816 238.
DE19611268025 1961-02-03 1961-02-03 Anordnung zum kurzzeitigen Durchschalten einer Gleichspannung von einem zweipoligen Eingang auf einen Verbraucher, insbesondere fuer Fernmesszwecke Pending DE1268025B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19611268025 DE1268025B (de) 1961-02-03 1961-02-03 Anordnung zum kurzzeitigen Durchschalten einer Gleichspannung von einem zweipoligen Eingang auf einen Verbraucher, insbesondere fuer Fernmesszwecke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19611268025 DE1268025B (de) 1961-02-03 1961-02-03 Anordnung zum kurzzeitigen Durchschalten einer Gleichspannung von einem zweipoligen Eingang auf einen Verbraucher, insbesondere fuer Fernmesszwecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1268025B true DE1268025B (de) 1968-05-09

Family

ID=5659717

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19611268025 Pending DE1268025B (de) 1961-02-03 1961-02-03 Anordnung zum kurzzeitigen Durchschalten einer Gleichspannung von einem zweipoligen Eingang auf einen Verbraucher, insbesondere fuer Fernmesszwecke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1268025B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007367B (de) * 1955-03-16 1957-05-02 Standard Elektrik Ag Fernsprechlinienwaehler fuer explosionsgefaehrdete Raeume
DE1008159B (de) * 1956-03-05 1957-05-09 Landis & Gyr Ag Eigensicherer Steuerstromkreis in explosionsgefaehrdeten Anlagen fuer Impulsfernmessgeraete
US2816238A (en) * 1955-08-18 1957-12-10 Gen Dynamics Corp Electronic switches

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007367B (de) * 1955-03-16 1957-05-02 Standard Elektrik Ag Fernsprechlinienwaehler fuer explosionsgefaehrdete Raeume
US2816238A (en) * 1955-08-18 1957-12-10 Gen Dynamics Corp Electronic switches
DE1008159B (de) * 1956-03-05 1957-05-09 Landis & Gyr Ag Eigensicherer Steuerstromkreis in explosionsgefaehrdeten Anlagen fuer Impulsfernmessgeraete

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2923026C2 (de) Verfahren zur Analog/Digital-Umsetzung und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens
DE2156705A1 (de) Schaltungsanordnung zum Empfangen und Erkennen von über ein Stromversor gungsnetz übertragene Information
DE2751696C3 (de) Stromausgleichende Schaltung für Gleichspannungswandler
DE102006035582B4 (de) Schwingungserhaltungskreis für Halbduplextransponder
DE3701046A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum synchronisieren von alarmanlagen
DE1095391B (de) Schaltungsanordnung zur Umwandlung einer Gleichspannung in eine ihr verhaeltnisgleiche Frequenz
DE1960755A1 (de) Frequenzdetektor
DE1268025B (de) Anordnung zum kurzzeitigen Durchschalten einer Gleichspannung von einem zweipoligen Eingang auf einen Verbraucher, insbesondere fuer Fernmesszwecke
DE1254685B (de) Magnetkernschalter fuer Mehrfachkopplung von Signalen unter gleichzeitiger Signalverstaerkung
DE2130916A1 (de) UEbertragungsschaltung fuer digitale Signale
DE1763849B2 (de) Frequenzumformer mit einer logischen Steuerschaltung
DE1438211B2 (de) Geregelter GIeichspannungsumsetzer
DE1171651B (de) Koordinatenwandler
DE1229156B (de) Abtasteinrichtung fuer Zeitmultiplexsysteme
DE2246310C2 (de) Schaltungsanordnung zur Spitzenwertgleichrichtung
AT226456B (de) Schaltungsanordnung zur Feststellung des Signals mit bevorzugtem Wert (maximale Amplitude, maximale Dauer od.dgl.) aus einer Anzahl von Signalen
DE2246040A1 (de) Steuersystem fuer die automatische zeitsteuerung eines vorgeschriebenen ablaufes von vorgaengen
DE1132971B (de) Schaltungsanordnung fuer Transistorschalter
DE1438211C (de) Geregelter Gleichspannungsumsetzer
DE2533107A1 (de) Schaltungsanordnung zur galvanischen trennung der ein- und ausgangssignale eines analog-digital-umsetzers
DE10337271B4 (de) Spitzenwertgleichrichterschaltung
DE2330090C3 (de) Bipolarer Spannungs-Frequenz-Umsetzer
DE2017037A1 (de) Kapazitiv ansprechender Schaltkreis
DE1413479C (de) Statischer Umformer
DE2252689C3 (de) Schutzschaltungsanordnung