DE1268070B - Sickerrohr - Google Patents
SickerrohrInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B13/00—Irrigation ditches, i.e. gravity flow, open channel water distribution systems
Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Sickerrohr Die Erfindung betrifft ein Sickerrohr, dessen Standfläche durch eine Hochwölbung in zwei Teilkanäle unterteilt ist.
- Bei keramischen Abflußrohren ist es bekannt, den Innenquerschnitt etwa eiförmig mit unterer, enger Mittelrinne zu gestalten, um auf diese Weise auch bei geringer Strömungsmenge des Wassers eine verhältnismäßig hohe Strömungsgeschwindigkeit zu erreichen, welche eine Mitnahme von Schmutzteilen im Rohr sichert. Auch hat man die runden oder abgeflachten Bodenflächen solcher Rohre bereits durch eine hochstehende, an den Enden des Rohrstücks durch Stirnwände abgeschlossene Hochwölbung unterteilt, wobei die runden Bodenflächen eine erhöhte Strömungsgeschwindigkeit und die flachen Bodenflächen eine gute Standfestigkeit ergeben. Eine solche Gestaltung ist jedoch für Sickerrohre aus thermoplastischem Kunststoff nicht geeignet, und zwar deswegen, weil sich dann an der Bodenfläche verstärkte Teile ergeben. Solche Körper lassen sich schlecht spritzen, haben eine lange Abkühlungszeit und enthalten meistens erhebliche Spannungen. Auch können Kunststoffrohre dieser Formen dem wechselnden Erddruck nicht standhalten.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Form von überall gleichmäßiger Wandstärke und trotzdem guter Stand- und Druckfestigkeit zu schaffen, bei der in gewünschter Weise die Abnahme der Strömungsmenge nicht zu einer unzulässigen Verringerung der Strömungsgeschwindigkeit führt.
- Gemäß der Erfindung weist das aus thermoplastischem Kunststoff bestehende Rohr bei überall gleicher Wandstärke im Querschnitt zwei sich teilweise deckende Eiformen auf, wobei die Eiformteile mit den großen, unter sich gleichen Krümmungsradien sich decken, wogegen die Eiformteile mit den kleinen, unter sich ebenfalls gleichen Krümmungsradien nebeneinander liegen, so daß die Längsachsen beider Eiformen vom gemeinsamen oberen Mittelpunkt der Formteile mit den größeren Krümmungsradien auf miteinander einen nach unten gerichteten Winkel aufweisen, der vorzugsweise nicht größer ist als 45°. Bei einer solchen Ausbildung hat das Rohr zwei nach unten und außen vorstehende Eiformteile von kleinem Radius, und diese vorstehenden Teile bilden sichere Standfüße. Von innen her gesehen sind sie außerdem Teile, die nur wenig Flüssigkeit aufnehmen können und die daher bei geringer Wasserführung für eine hohe Strömungsgeschwindigkeit sorgen. Zweckmäßig ist der Bereich der Rohrwandung zwischen den Eiformteilen mit den kleineren Krümmungsradien zusätzlich eingezogen, um eine noch höhere Strömungsgeschwindigkeit zu erhalten. Außerdem wird der Schnittpunkt, an welchem die unteren Eiformteile zusammenkommen, abgerundet, so daß jegliche Spannungen weitgehend vermieden werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für den Gegenstand der Erfindung schematisch im Querschnitt dargestellt. Dabei wurde auf die Wiedergabe der Wandstärke verzichtet, da die Wandstärke überall gleich groß ist.
- Die eine Eiform wird durch den oberen Kreisteil 1, den linken Außenschenkel 2 und den gestrichelt angedeuteten Schenkel 3 gebildet, wogegen die andere Eiform aus dem oberen Kreisteil 1, dem rechts außen liegenden Schenkel 4 und dem gestrichelt angedeuteten Schenkel 5 gebildet wird. Die großen Achsen dieser beiden Eiformen sind punktiert bei 6 und 7 angegeben. Zwischen beiden liegt ein Winkel ß, der vorteilhaft nicht größer ist als 45 °. Die beiden Längsachsen schneiden sich im Mittelpunkt des Kreisteiles 1. Die einen kleinen Krümmungsradius aufweisenden Teile 8 und 9 haben bei einer derartigen Ausbildung noch immer einen merklichen Querschnitt; insbesondere wird die Flüssigkeit geneigt sein, verhältnismäßig flach bis zu dem Schnittpunkt 10 der beiden gestrichelten inneren Schenkel anzusteigen. Um dies zu vermeiden, folgt die tatsächliche Form unten vorteilhaft nicht den gestrichelten inneren Schenkeln 3 und 5, sondern ist nach innen eingezogen, wie dies bei 11 und 12 angedeutet ist. Auch wäre es in vielen Fällen ungünstig, eine scharfe Schnittlinie zuzulassen, wie man sie im Schnitt bei 10 sieht; demgemäß wird eine Abrundung 13 zwischen den Teilen 11 und 12 der Rohrwand vorgezogen.
- Die dargestellte Form läßt sich beispielsweise dadurch herstellen, daß man aus der Strangpresse ein Rohr erzeugt. Schablonen und/oder Führungen, die mit steigendem Abstand schärfer in diese Kreisform eingreifen, bewirken die Umformung, solange die thermoplastische Masse noch bildsam ist. Die Schablonen und/oder Führungen können nach Bedarf gekühlt oder auch geheizt sein. Ein gekühlter Kalibrator erzeugt anschließend die genaue Gestalt. Es ist auch möglich, in die thermoplastische Kunststoffmasse Fasern einzubetten, welche geeignet sind, Zugspannungen aufzunehmen, z. B. Glasfasern. Außerdem kann man in bekannter Weise außenliegende Längsrillen oder Längsrippen und Querschlitzungen für den Durchtritt der Flüssigkeit vorsehen.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Sickerrohr, dessen Standfläche durch eine Hochwölbung in zwei Teilkanäle unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr aus thermoplastischem Kunststoff besteht und bei überall gleicher Wandstärke im Querschnitt zwei sich teilweise deckende Eiformen (1, 2, 3 und 1, 4, 5) aufweist, wobei die Eiformteile (1) mit den großen, unter sich gleichen Krümmungsradien sich decken, wogegen die Eiformteile (2, 3 und 4, 5) mit den kleinen, unter sich ebenfalls gleichen Krümmungsradien nebeneinander liegen, so daß die Längsachsen (6, 7) beider Eiformen vom gemeinsamen oberen Mittelpunkt der Formteile mit den größeren Krümmungsradien aus miteinander einen nach unten gerichteten Winkel ß bilden.
- 2. Sickerrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel ß nicht größer ist als 45°.
- 3. Sickerrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich der Rohrwandung zwischen den Formteilen mit den kleinen Krümmungsradien (8, 9) eingezogen und abgerundet (13) ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1350 229, 2135 860.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1268A DE1268070B (de) | 1964-05-08 | 1964-05-08 | Sickerrohr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1268A DE1268070B (de) | 1964-05-08 | 1964-05-08 | Sickerrohr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1268070B true DE1268070B (de) | 1968-05-09 |
Family
ID=5659744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1268A Pending DE1268070B (de) | 1964-05-08 | 1964-05-08 | Sickerrohr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1268070B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1350229A (en) * | 1920-01-17 | 1920-08-17 | Charles O Lee | Irrigation-tile |
| US2135860A (en) * | 1937-10-25 | 1938-11-08 | Frederick E Taysen | Underground water transfer system |
-
1964
- 1964-05-08 DE DEP1268A patent/DE1268070B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1350229A (en) * | 1920-01-17 | 1920-08-17 | Charles O Lee | Irrigation-tile |
| US2135860A (en) * | 1937-10-25 | 1938-11-08 | Frederick E Taysen | Underground water transfer system |
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