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DE1267725B - Schaltungsanordnung fuer Koordinatenschalter - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Koordinatenschalter

Info

Publication number
DE1267725B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control conductor
column
row
matrix
series
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1267A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Sumner Hayward Jun
William Keister
Terrell Nicholson Lowry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE1267725B publication Critical patent/DE1267725B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/26Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch

Landscapes

  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Koordinatenschalter Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Koordinatenschalter mit einer Matrix aus an den Kreuzpunkten von Zeilen und Spalten angeordneten, differentiell gewickelten Ferreedrelais. Solche Koordinatenschalter werden in Nachrichtenvermittlungsanlagen für die wahlweise Herstellung von Verbindungen und deren Freigabe verwendet, wenn sie nicht länger benötigt werden.
  • Differentiell gewickelte Ferreedrelais sind bekannt. Sie sind mit zwei Steuerwicklungen ausgerüstet. Wenn beide Wicklungen durch gleichzeitig endende Stromimpulse mit im wesentlichen gleicher Amplitude erregt werden, schließen die Kontakte des Relais und verrasten magnetisch. Wenn jedoch nur eine der beiden Wicklungen erregt ist oder wenn die Stromimpulse nicht im wesentlichen gleiche Amplitude aufweisen oder wenn die Stromimpulse nicht gleichzeitig enden, öffnen die Kontakte des Relais. Diese Betriebsart wird differentielle Erregung genannt.
  • Relais dieser Art eignen sich besonders gut für eine Koordinatenanordnung. Eine bekannte Anordnung dieser Art ist in der USA.-Patentschrift 3 037 085 beschrieben worden. Bei dieser Anordnung ist zur Bildung eines Spaltensteuerleiters eine Wicklung jedes Relais einer bestimmten Spalte mit einer Wicklung aller anderen Relais derselben Spalte in Reihe geschaltet, und zur Bildung eines Zeilensteuerleiters ist die andere Wicklung jedes Relais einer bestimmten Zeile mit der anderen Wicklung aller anderen Relais derselben Zeile in Reihe geschaltet. Das Schließen eines gewählten Kreuzpunktrelais wird durch Anlegen koinzidenter Stromimpulse gleicher Amplitude an diejenigen Zeilen- und Spaltensteuerleiter erreicht, deren Schnittpunkt das gewählte Kreuzpunktrelais definiert. Auf diese Weise werden beide Wicklungen des gewählten Relais gleichzeitig erregt und die Kontakte geschlossen. Von jedem nicht gewählten Relais, dessen Wicklungen in Reihe mit entweder dem erregten Zeilensteuerleiter oder dem erregten Spaltensteuerleiter liegen, wird nur eine Wicklung erregt. Im Ergebnis werden entsprechend der Betriebsweise dieser Art von Ferreedrelais die Kontakte jedes nicht gewählten Relais geöffnet, wenn sie vorher im geschlossenen Zustand verrastet waren.
  • Aus den oben erläuterten Betriebsmerkmalen einer Matrix mit differentiell erregten Ferreedrelais ergibt sich, daß kritische Anforderungen hinsichtlich der zeitlichen Zuordnung und der Kurvenform der Steuerstromimpulse bestehen. Jeder wesentliche Amplitudenunterschied oder jedes Abweichen von der gleichzeitigen Beendigung der beiden Steuerimpulse führt zu einem Versagen beim Schließen der Kontakte eines gewählten Relais oder verursacht das Öffnen der vorher geschlossenen Kontakte eines Relais, deren dauerndes Schließen verlangt wird. Es ist offensichtlich, daß umfangreiche und komplizierte Synchronisierschaltungen für die Steuerimpulsquellen erforderlich sind, um den kritischen Anforderungen für die wahlweise Steuerung einer solchen Matrix zu genügen.
  • Die Erfindung schafft eine Lösung des oben erläuterten Problems. Sie geht dazu aus von einer Schaltungsanordnung für Koordinatenschalter mit einer Matrix aus an den Kreuzpunkten von Zeilen und Spalten angeordneten, differentiell gewickelten Ferreedrelais, die bei gleichzeitig endenden Stromimpulsen durch je ihre Zeilenspule und je ihre Spaltenspule betätigt und verrastet und bei einem Stromimpuls durch je nur eine ihrer Spulen freigegeben werden, bei der die Zeilenspulen je einer Zeile und die Spaltenspulen je einer Spalte über je einen Zeilen- bzw. Spaltensteuerleiter elektrisch in Reihe geschaltet sind, und mit Markierschaltungen, die wahlweise Markierspannungen an je ein Ende eines Zeilen- und Spaltensteuerleiters anlegen.
  • Die Erfindung schlägt vor, daß in bekannter Weise ein Sammelleiter die anderen Enden der Zeilensteuerleiter und der Spaltensteuerleiter zur Bildung eines Reihenstromweges zwischen den angelegten Markierspannungen verbindet, die derart zusammenwirken, daß ein Stromimpuls über den Reihenstromweg fließt und dasjenige Ferreedrelais betätigt und verrastet, dessen Zeilen und Spaltenspule über den gewählten Zeilensteuerleiter und den gewählten Spaltensteuerleiter in Reihe geschaltet sind.
  • Die Erfindung erleichtert in vorteilhafter Weise die Beseitigung im wesentlichen aller bisherigen schweiwiegenden Einschränkungen hinsichtlich der Synchronisierung der Steuerstromimpulse. Es ist dann praktisch jede Kurvenform brauchbar, und die einzige Einschränkung betrifft den zur Flußumkehr im Magnetkreis eines Ferreedrelais erforderlichen Strom. Weiterhin wird eine absolut genaue zeitliche Übereinstimmung der Steuerimpulse durch die Reihenschaltung der beiden Wicklungen des gewählten Kreuzpunkt-Ferreedrelais erreicht. Im Ergebnis wird ohne Rücksicht auf die Kurvenform eines Stromimpulses die erforderliche Gleichheit der Impulsamplitude und die notwendige Gleichzeitigkeit der Impulsbeendigung durch Zuführen des gleichen, durch die angelegten Markierspannungen erzeugten Stromimpulses an beide Wicklungen des gewählten Ferreedrelais sichergestellt.
  • Aus der deutschen Auslegeschrift 1060 445 ist auch schon eine Koordinatenanordnung nicht verrastender Kreuzpunktrelais bekannt, bei der ein Reihenstromweg zwischen Markierspannungen über die Zeilen-und Spaltenwicklungen der Relais führt. Da jedoch bei der bekannten Anordnung magnetisch nicht verrastende Reedrelais (Schutzrohr-Ankerkontaktrelais) verwendet werden, ist für jedes Relais eine zusätzliche Haltewicklung erforderlich, um die Relais nach Aufhören der Betätigungsströme angezogen zu halten.
  • Die sich auf diese Haltewicklungen beziehende Aufgabenstellung bei der bekannten Anordnung weicht von der hier vorliegenden gelösten Aufgabe völlig ab. Einerseits treten bei der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung keine Probleme dahingehend auf, Kreuzpunkte nach Abschalten der Betätigungsströme angezogen zu halten, weil die differentiell gewickelten Ferreedrelais magnetisch im angezogenen Zustand so lange verrastet bleiben, bis sie durch einen Stromimpuls durch nur eine ihrer Wicklungen zum Abfall gebracht werden. Andererseits spielen aber die obenerläuterten kritischen Betriebsbedingungen von Ferreedrelais bei der bekannten Anordnung keine Rolle. Für die hier vorgeschlagene Lösung des sich aus diesen kritischen Betriebsbedingungen ergebenden Problems wird somit durch die bekannte Anordnung keine Anregung gegeben, zumal auch die Vorteile der hier vorgeschlagenen Lösung bei der bekannten Anordnung nicht verwirklicht werden können.
  • In einer Vermittlungsanlage ist eine Überwachung dei Eingangskreise eines Vermittlungsnetzwerks erforderlich, um eine Bedienungsanforderung anzuzeigen und geeignete Maßnahmen einzuleiten. Bei vielen bekannten Anlagen wird diese Überwachung durch periodisches Abfragen bistabiler Abtastelemente erreicht, die mit den Anschlüssen des Vermittlungsnetzwerks verbunden sind, und die Überwachungszustände der mit den Netzwerkanschlüssen verbundenen Eingangskreise wiedergeben. Diese bistabilen Elemente beeinflussen die Übertragungseigenschaften nachteilig, wenn sie an einen besetzten Netzwerkanschluß angeschaltet bleiben, oder sie stören die Verbindung in anderer Weise. Daher ist eine wahlweise Abschaltung der bistabilen Abtastelemente von den Anschlüssen des Netzwerks wünschenswert, wenn die Anschlüsse in Gebrauch sind. , Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß in Reihe mit jedem Spaltensteuerleiter die Spule eines bipolaren Ferreedrelais liegt, das bei einem Stromimpuls einer Polarität über seine Spule betätigt und verrastet und bei einem Stromimpuls entgegengesetzter Polarität freigegeben wird.
  • Die bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung verwendeten bipolaren Ferreedrelais werden auch Trennrelais genannt, da ihre Kontakte beim Öffnen die Trennung oder Abschaltung des Abtastelements oder anderer Schaltungen von dem zugeordneten Netzwerkanschluß bewirken.
  • Da die Steuerwicklung eines bipolaren Trennrelais in Reihe mit jedem Spaltensteuerleiter der Matrix liegt, werden die entsprechenden Trennrelais durch wahlweises Anlegen eines Markierspannungsimpulses von einer der beiden Markierschaltungen an einen gewählten Spalten- bzw. Zeilensteuerleiter und durch wahlweises Anlegen einer anderen Markierspannung von der anderen Markierschaltung an einen gewählten Spalten- bzw. Zeilensteuerleiter gesteuert. Die angelegten Markierspannungen erzeugen gemeinsam einen Stromimpuls, dessen Polarität zu der gewünschten Steuerung desjenigen Trennrelais führt, an dessen Wicklung der Impuls angelegt ist. Die gewählte Polarität der angelegten Markierspannungen bestimmt also, ob die Kontakte des Trennrelais offen oder geschlossen sind.
  • Die meisten Vermittlungsnetzwerke enthalten mehr als nur eine Wahlstufe. Bei der normalen Wartung und im Fall einer Störung ist es wünschenswert, die verschiedenen Nachrichtenübertragungswege durch das Vermittlungsnetzwerk wahlweise prüfen zu können, ohne die an die End- (ersten oder letzten) Wahlstufen angeschlossenen Eingangsschaltungen zu beeinflussen.
  • Entsprechend einer Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß eine weitere Markierschaltung wahlweise eine der beiden Markierspannungen an den Sammelleiter anlegt, daß eine gewählte der Markierschaltungen wahlweise die andere der Markierspannungen anlegt und daß die angelegten Markierspannungen derart zusammenwirken, daß ein Stromimpuls über nur einen gewählten Spaltensteuerleiter oder über nur einen gewählten Zeilensteuerleiter fließt und daß dadurch diejenigen Ferreedrelais abfallen, deren Spalten- oder Zeilenspule in Reihe mit dem gewählten Spalten- oder Zeilensteuerleiter liegt.
  • Auf diese Weise wird eine Anordnung zur wahlweisen Steuerung der Kreuzpunktrelais eines vielstufigen Vermittlungsnetzwerks geschaffen, derart, daß durch dieses hindurch ausgewählte Prüfverbindungen hergestellt werden können, die sich nicht über die letzte Wahlstufe des Vermittlungsnetzwerks bis zu einer Eingangsschaltung eistrecken. Diese Anordnung ermöglicht ferner die wahlweise Steuerung der Trenn-Ferreedrelais ohne Störung der Kreuzpunkt-Ferreedrelais in anderen Wahlstufen. Das beruht darauf, daß der durch die zusammenwirkenden Markierspannungen erzeugte Stromimpuls, der an den Sammelleiter einer Matrix in einer ersten oder letzten Wahlstufe (beispielsweise der ersten Wahlstufe) des Vermittlungsnetzwerkes und an einen gewählten Spaltensteuerleiter einer Matrix in der (ersten oder letzten) Wahlstufe des Vermittlungsnetzwerkes angelegt ist, nur eine Koordinate derjenigen Matrix durchläuft, an deren Sammelleiter das Markierpotential angelegt worden ist. Wenn der Stromimpuls den Spaltensteuerleiter einer Matrix der ersten Wahlstufe durchläuft, fallen die Kreuzpunktrelais dieser Spalte ab, und das Trennrelais der Spalte zieht je nach der Polarität des Stromimpulses an oder fällt ab.
  • Wenn andererseits der Stromimpuls nur einen Spaltensteuerleiter einer Matrix der ersten Wahlstufe, aber sowohl Zeilen, als auch Spaltensteuerleitei von Matrizen nachfolgender Wahlstufen durchläuft, fallen die Kreuzpunktrelais in der Zeile der ersten Wahlstufe ab, die Kreuzpunktrelais in den nachfolgenden Wahlstufen werden betätigt und deren Trennrelais nicht beeinflußt.
  • Durch das wahlweise Anlegen bestimmter Kombinationen von Markierspannungen von drei Markierschaltungen aus können verschiedene Schaltf unktionen im Verbindungsnetzwerk erreicht werden. Dazu zählt: 1. Öffnen derjenigen vorher geschlossenen Kreuzpunktrelais einer gewählten Zeile einer ersten oder letzten Wahlstufe und gleichzeitiges Schließen eines gewählten Kreuzpunktrelais in allen übrigen Wahlstufen; 2. Öffnen eines gewählten Trennrelais und gleichzeitiges Schließen gewählter Kreuzpunktrelais in allen Wahlstufen; 3. Schließen eines gewählten Trennrelais und gleichzeitiges Öffnen derjenigen vorher geschlossenen Kreuzpunktrelais einer gewählten Spalte einer ersten oder letzten Wahlstufe, ohne Beeinflussungen von Kreuzpunktrelais einer anderen Wahlstufe; 4. Öffnen eines gewählten Trennrelais und gleichzeitiges Öffnen derjenigen vorher geschlossenen Kreuzpunktrelais einer gewählten Spalte einer ersten oder letzten Wahlstufe und schließlich 5. gleichzeitiges Schließen eines gewählten Trennrelais und gewählter Kreuzpunktrelais in allen Wahlstufen.
  • Die meisten Vermittlungsnetzwerke enthalten außer mehreren Wahlstufen auch mehr als eine Relais-Matrix in jeder Wahlstufe. Der Aufwand für die Netzwerk-Zugriffschaltungen kann bekanntlich minimal gehalten werden, wenn gemeinsame Markierschaltungen für alle Matrizen einer Wahlstufe benutzt werden können.
  • Entsprechend einer Weiterbildung der Erfindung wird hierzu vorgeschlagen, daß ein wahlweise betätigbarer Schalter in Reihe in den Sammelleiter zwischen die anderen Enden der Spaltensteuerleitei und die anderen Enden der Zeilensteuerleiter eingeschaltet ist, um wahlweise den Reihenstromweg zwischen den angelegten Markierspannungen durchzuschalten.
  • Auf diese Weise wird eine bevorzugte Anordnung zur Auswahl einer bestimmten Matrix aus einer Vielzahl von ähnlichen Matrizen geschaffen, in der die Kontakte eines gewählten Kreuzpunktrelais geschlossen bzw. geöffnet werden sollen. Außer wenn der wahlweise betätigbare Schalter, der beispielsweise ein Relaiskontakt oder eine andere Gattereinrichtung sein kann, geschlossen ist und der gemeinsame Sammelleiter daher durchgängig bleibt, ist der Reihenstromweg über die Zeilen- und Spaltensteuerleiter unterbrochen. Dann werden die Kreuzpunktrelais und die Trennrelais einer Matrix durch das Anlegen von Stromimpulsen an die Zeilen- oder Spaltensteuerleiter der Matrix nicht beeinflußt. Wenn jedoch durch das wahlweise Schließen des Schalters der Reihenstromweg als solcher in eine Matrix durchgeschaltet ist, kann die Steuerung der verschiedenen Relais dieser damit gewählten Matrix durchgeführt werden, wie oben beschrieben. Auf diese Weise wird eine von einer Vielzahl von Matrizen, z. B. der Matrizen einer Wahlstufe, für die Relaissteuerung durch Schließen des Schalters in Reihe mit dem gemeinsamen Sammelleiter der gewählten Matrix ausgewählt.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben. F i g. 1 zeigt schematisch eine Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung für ein vielstufiges Verbindungsnetzwerk, mit differentiell gewickelten Ferreedrelais, und F i g. 2 ist eine Tabelle, die einige der verschiedenen Netzwerk-Schaltsteuerfunktionen darstellt, die mit der Erfindung durchgeführt werden können.
  • F i g. 1 zeigt eine Vielzahl von Matrizen, wie beispielsweise 0-0 und N-0, die in N Wahlstufen angeordnet sind. Aus Gründen der Vereinfachung sind nur die erste Wahlstufe 0 und die letzte Wahlstufe N des vielstufigen Vermittlungsnetzwerks dargestellt.
  • Die Matrix 0-0 der ersten Wahlstufe 0 enthält eine Koordinatenanordnung von differentiell betätigbaren Ferreedrelais oder Kreuzpunktschalter 09, die an den Kreuzpunkten von beispielsweise je drei Spalten A, B, C und Zeilen X, Y, Z angeordnet sind. Beispielsweise befindet sich der Kreuzpunktschalter 09 CX in der Spalte C und in der Zeile X. Jeder Schalter 09 hat in bekannter Weise zwei Wicklungen Wl und W2. Beispielsweise ist die Wicklung Wl des Kreuzpunktschalters 09 CX in Reihe mit der entsprechenden Wicklung aller anderen Kreuzpunktschalter 09AX, 09BX der Zeile X geschaltet, so daß ein Zeilensteuerleiter 07X gebildet wird. Die andere Wicklung W2 des Kreuzpunktschalters 09 CX ist in Reihe mit der entsprechenden anderen Wicklung aller anderen Kreuzpunktschalter 09 CY, 09 CZ der Spalte C geschaltet, um einen Spannungssteuerleiter 06 C zu bilden.
  • Jeder Spaltensteuerleiter 06 der Matrix 0-0 und jeder Spaltensteuerleiter 016 der anderen nicht dargestellten Matrizen der Wahlstufe 0 ist in bekannter Weise mit seinem Anfang an eine Markierschaltung 01 angeschlossen. Diese legt entweder einen positiven Stromimpuls 4 oder Erdpotential 5 an einen gewählten Spaltensteuerleiter entsprechend zugeführter, geeigneter Adresseninformationen. Da die Markierschaltung nicht Gegenstand der Erfindung ist und solche Zugriffschaltungen bekannt sind, wird sie hier nicht weiter beschrieben. Das andere Ende jedes Spaltensteuerleiters 06 ist in bekannter Weise mit einem gemeinsamen Sammelleiter 010 verbunden.
  • Ein Ende jedes Zeilensteuerleiters 07 ist nach einem Muster, das später beschrieben werden soll, mit einer Zwischenleitung 50 verbunden. Das andere Ende jedes Zeilensteuerleiters 07 ist an den Sammelleiter 010 geführt. In diesem ist ein Kontakt 011 eines Matrixauswahlrelais 012 in Reihe zwischen die Verbindung der Spaltensteuerleiter 06 mit dem Sammelleiter 010 und der Verbindung der Zeilensteuerleiter 07 mit dem Sammelleiter 010 geschaltet.
  • Das Matrix-Auswahlrelais 012 wird auf Grund des wahlweisen Anlegens von Erdpotential 5 an seinen Matrix-Auswahlleiter 013 durch die Markierschaltung 01 gesteuert.
  • Eine weitere Markierschaltung 02 ist mit dem Sammelleiter 010 über einen Matrix-Steuerleiter 014 verbunden, der ebenfalls der Matrix 0-0 zugeordnet ist. Die Markierschaltung 02 legt entweder einen positiven Stromimpuls 4 oder Erdpotential 5 an einen ausgewählten Matrix-Steuerleiter 014 bzw. 017 entsprechend zugeführten Adresseninformationen.
  • Mitjedem Spaltensteuerleiter 06 ist ferner die Steuerwicklung eines bipolaren Ferreedrelais oder Trennrelais 08 in Reihe geschaltet. Beispielsweise ist die Wicklung W3 des Trennrelais 08 C in Reihe mit dem Spaltensteuerleiter 06 C geschaltet. Die Kontakte des bipolaren Trennrelais 08 C sind zwar nicht gezeigt, sie können aber jeweils ein Abtastelement an den Anschluß des Übertragungsweges anschalten, der dem Spaltensteuerleiter 06C zugeordnet ist, welcher die Wicklung des Trennrelais 08 enthält.
  • Die Spaltensteuerleiter 016 jeder anderen Matrix sind mit dem jeweils gleichnamigen Spaltensteuerleiter 06 der Matrix 0-0 vielfach geschaltet. Gemeinsame Sammelleitungen jeder anderen Matrix sind getrennt über ihren individuellen Matrix-Steuerleiter 017 mit der zweiten Markierschaltung 02 verbunden. Die Matrix-Auswahlrelais jeder anderen Matrix entsprechen dem Matrix-Auswahlrelais 012 und werden getrennt über individuelle Matrix-Auswahlleiter 015 ähnlich dem oben beschriebenen Matrix-Auswahlleiter 013 gesteuert.
  • Die dargestellte Matrix N-0 der Wählstufe N ist analog eine Koordinatenanordnung mit differentiell betätigbaren Ferreedrelais oder Kreuzpunktschaltern N9. .. Sie hat analog Spaltensteuerleiter N6", Zeilensteuerleiter N7, einen gemeinsamen Sammelleiter N10, ein Matrix-Auswahlrelais N12 und eine Markierschaltung N10.
  • Die Matrizen der Wahlstufen 0 und N sind über Zwischenleitungen 50 einer bekannten regelmäßigen Zwischenleitungsanordnung verbunden, bei dem das eine Ende jedes Zeilensteuerleiters jeder Matrix der ersten Wahlstufe 0 über eine Zwischenleitung 50 mit dem einen Ende eines Zeilensteuerleiters einer getrennten Matrix in der letzten Wahlstufe N verbunden. Beispielsweise ist der Zeilensteuerleiter 07X der Matrix 0-0 der ersten Stufe über die Zwischenleitung 51 (und andere Zwischenleitungen und Wählstufen, wenn vorhanden) mit dem Zeilensteuerleiter N7X der Matrix N-0 der letzten Stufe verbunden bzw. verbindbar. Der Zeilensteuerleiter 07X ist der einzige Zeilensteuerleiter der Matrix 0-0, der mit irgendeinem Zeilensteuerleiter der Matrix N-0 verbunden ist. Die anderen Zeilensteuerleiter der Matrix 0-0, wie 07 Y und 07Z, sind entsprechend an anderen getrennten Matrizen (nicht gezeigt) in der letzten Wahlstufe N angeschaltet. In ähnlicher Weise ist jeder andere Zeilensteuerleiter der Matrix N-0 der letzten Wahlstufe, wie N7 Y und N7 Z, mit einer an dieser Matrix außer der Matrix 0-0 in der ersten Wahlstufe 0 verbunden.
  • Als Ergebnis dieses bekannten Verfahrens für die Matrixverbindungen bestimmt die Auswahl einer bestimmten Matrix der letzten Wahlstufe einen bestimmten Zeilensteuerleiter in einer ausgewählten Matrix der ersten Wahlstufe. Beispielsweise bestimmt die Auswahl der Matrix N-0 der letzten Wahlstufe den Zeilensteuerleiter 07X der Matrix 0-0 der ersten Wahlstafe. Netzwerksteuerung Mit der in F i g. 1 dargestellten Schaltungsanordnung können verschiedene Arten von Schaltfunktionen durchgeführt werden. Die Erläuterung bezieht sich auf die Herstellung einer Anzahl von Verbindungen und ihre Freigabe mit Bezug auf einen beispielhaften Nachrichtenübertragungsweg durch das Verbindungsnetzwerk In F i g. 1 nicht gezeigte Eingangsschaltungen sind entsprechend an nicht gezeigte Anschlüsse des Netzwerkes angeschaltet, die individuell den entsprechenden Spaltensteuerleitern 06.. und N6.. der Matrizen 0-0 und N-0 zugeordnet sind. Jeder Eingangsschaltung der Wahlstufe 0 zugeordnete (nicht gezeigte) Überwachungs-Abtastelemente können über den geschlossenen Kontakt eines Trennrelais 08.. mit den Netzwerkanschlüssen verbunden werden. Die Kontakte des Trennrelais 08 sind einzeln den Netzwerkanschlüssen zugeordnet, deren zugeordnete Spaltensteuerleiter 06..die Wicklung des Trennrelais 08.. enthalten.
  • F i g. 2 ist eine Tabelle der verschiedenen, hier beschriebenen Schaltfunktionen in bezug zu den Kontaktstellungen der entsprechenden Schalter, die sich aus den entsprechenden Schaltfunktionen ergeben, und den Ausgangssignalen der entsprechenden Markierschaltungen, welche die Schaltfunktionen einleiten. Anfangszustand Der Anfangszustand des Netzwerks ist der Zustand, bei dem der Netzwerkanschluß einer freien Eingangsschaltung mit seinem zugeordneten Abtastelement verbunden ist und bei dem keine Verbindung durch das Netzwerk zu dem Netzwerkanschluß hergestellt ist. In diesem Zustand sind, wie in F i g. 2 angegeben, die Kontakte des dem Netzwerkanschluß zugeordneten Trennrelais 08 geschlossen, die Kontakte der Kreuzpunktschalter 09 der ersten Wahlstufe offen, deren Wicklungen den dem Eingangskreis zugeordneten Spaltensteuerleiter 06 umfassen, und die Kontakte der Kreuzpunktschalter N9 der letzten Wahlstufe können entweder offen oder geschlossen sein.
  • Beispielsweise ist im Anfangszustand das Abtastelement für eine freie Eingangsschaltung über den geschlossenen Kontakt des Trennrelais 08C mit dem dem Spaltensteuerleiter 06 C zugeordneten Netzwerkanschluß verbunden, und die Kontakte der Kreuzpunktschalter 09CX, 09CY und 09CZ, von denen jeweils eine Wicklung in Reihe in den Spaltensteuerleiter 06C eingeschaltet ist, sind offen. Der Kontaktzustand der Kreuzpunktschalter N9 der letzten Wahlstufe ist nicht kritisch, und diese Kontakte können entweder offen oder geschlossen sein.
  • Arbeitsvorgänge beim Verbinden Wenn eine Verbindung zwischen gewählten Eingangsschaltungen hergestellt werden soll, wird das an den Netzwerkanschluß der überwachten Eingangsschaltung angeschlossene Abtastelement abgeschaltet, um eine Störung bei der Nachlichtenübertragung zu vermeiden. Wie in F i g. 2 angegeben, werden die Kontakte eines gewählten Trennrelais 08 geöffnet, die Kontakte eines gewählten Kreuzpunktschalters 09 der ersten Wahlstufe, gewählter Kreuzpunktschalter gegebenenfalls vorhandener weiterer Wahlstufen (nicht gezeigt), und eines gewählten Kreuzpunktschalters N9 der letzten Wahlstufe geschlossen. Auf diese Weise wird eine Verbindung durch das Netzwerk zwischen einem gewählten Anschluß der letzten und einem gewählten Anschluß der ersten Wahlstufe hergestellt und das entsprechende Abtastelement von dem gewählten Anschluß der ersten Wahlstufe abgetrennt.
  • Es sei jetzt die Herstellung einer Verbindung zwischen den dem Spaltensteuerleiter N6C der letzten Wahlstufe zugeordneten Anschlüssen und dem dem Spaltensteuerleiter 06C der ersten Wahlstufe zugeordneten Anschluß beschrieben. Die Matrizen 0-0 und N-0 der ersten und letzten Wahlstufe werden durch die Markierschaltungen 01 und Nl durch wahlweises Anlegen von Erdpotential 5 an die Matrix-Auswahlleiter 013 bzw. N13 ausgewählt. Die Matrix-Auswahlrelais 012 und N12 ziehen an, und deren Kontakte 011 und N11 schalten die Sammelleiter 010 und N10 durch. Dadurch entsteht eine Anzahl von Steuerwegen zwischen der Markierschaltung 01 und der Markierschaltung Nl, von denen jeder durch die Markierschaltung ausgewählt werden kann. Zur Herstellung der gewünschten Verbindung wird der Steuerweg gewählt, der über den Spaltensteuerleiter 06C der ersten Wahlstufe, den Sammelleiter 010 der Matrix 0-0, den Zeilensteuerleiter 07X der ersten Wahlstufe, die Zwischenleitung 51, gegebenenfalls weitere Zwischenleitungen und Wahlstufen, den Zeilensteuerleiter N7X der letzten Wahlstufe, den Sammelleiter N10 der Matrix N-0 und den Spaltensteuerleiter N6C der letzten Wahlstufe führt.
  • Der gewählte Steuerweg enthält nur je eine einzige Wicklung der Kreuzpunktschalter 09CZ, 09CY, 09AX und 09BX der ersten Wahlstufe und der Kreuzpunktschalter N9BX, N9AZ, N9CY und N9CZ der letzten Wahlstufe. Er führt jedoch über beide Wicklungen des Kreuzpunktschalters 09CX der ersten Wahlstufe und des Kreuzpunktschalters N9CX der letzten Wahlstufe und enthält außerdem die Wicklung des Trennrelais 08C Zur Herstellung der gewünschten Verbindung legt die Markierschaltung Nl Erdpotential 5 an den Spaltensteuerleiter N6 C, und die Markierschaltung 01 legt einen positiven Stromimpuls 4 an den Spaltensteuerleiter 06 C. Der Stromimpuls 4 läuft durch beide Wicklungen der Kreuzpunktschalter 09 CX und N9 CX und durch je eine Wicklung der Kreuzpunktschalter 09CZ, 09CY, 09AX, 09BX, N9BX, N9AX, N9CY und N9CZ zum Spaltensteuerleiter N6C. Dadurch werden die Kontakte der Kreuzpunktschalter 09CX und N9CX geschlossen oder bleiben geschlossen, und die Kontakte der Kreuzpunktschalter 09CZ, 09CY, 09AX, 09BX, N9BX, N9AX, N9CY und N9CZ werden geöffnet, oder sie bleiben geöffnet. Beim Schließen der Kontakte der gewählten Kreuzpunktschalter 09CX und N9CX öffnen also gleichzeitig die Kontakte der nicht gewählten Kreuzpunktschalter 09CZ, 09CY, N9AX, 09BX, N9BX, N9AX, N9 C Y, N9 CZ in der gleichen Zeile X oder Spalte C wie die gewählten Kreuzpunktschalter. Alle vorher bestehenden Verbindungen, die die nicht gewählten Kreuzpunktschalter enthalten, werden freigegeben, so daß keine Störung der gewünschten Verbindung auftreten kann.
  • Der an den Spaltensteuerleiter 06C angelegte Impuls 4 führt außerdem über die Wicklung des Trennrelais 08C und öffnet, wenn er in dieser Richtung fließt, dessen Kontakte. Diese Übereinkunft hinsichtlich der Stromrichtung für die bipolare Steuerung der Trennrelais wird im folgenden durchweg beibehalten. Das Abtastelement ist auf diese Weise von dem dem Spaltensteuerrelais 06C zugeordneten Netzwerkanschluß abgetrennt. Wie in F i g. 2 angegeben, ist die Markierschaltung 02 während eines Verbindungsvorgangs nicht erregt und führt keine Funktionen aus.
  • Arbeitsvorgänge beim Trennen Wenn eine bestehende Verbindung, die vorher zum Netzwerkanschluß einer gewählten Eingangsschaltung hergestellt worden ist, getrennt werden soll, muß das Abtastelement wieder mit dem Netzwerkanschluß verbunden und die Kontakte des Kreuzpunktschalters 09 der ersten Wahlstufe, über die die Verbindung verläuft, müssen geöffnet werden. Da nachfolgende Verbindungsvorgänge, wie oben beschrieben, oder nachfolgende Prüfvorgänge, wie im folgenden beschrieben, die Öffnung von Kreuzpunktkontakten nicht benötigter Zwischenwahlstufen und der letzten Wahlstufe bewirken, ist das Öffnen während eines Trennvorgangs nicht erforderlich. Wie in F i g. 2 angegeben, werden bei einem Trennvorgang die Kontakte eines gewählten Trennrelais 08. . geschlossen und die Kontakte eines gewählten Kreuzpunktschalters 09. . der ersten Stufe geöffnet, aber die Kontaktstellung des Kreuzpunktschalters N9.. der letzten Wahlstufe oder gegebenenfalls vorhandener Zwischenwahlstufen wird nicht beeinflußt.
  • Es soll jetzt die Freigabe einer Verbindung, die vorher zu dem dem Spaltensteuerleiter 06.. der ersten Wahlstufe zugeordneten Netzwerkanschluß hergestellt worden ist, beschrieben werden. Die Matrix 0-0 der ersten Wahlstufe wird von der Markierschaltung 01 durch Anlegen von Erdpotential 5 an den Matrix-Auswahlleiter 013 gewählt. Dann zieht das Matrix-Auswahlrelais 012 an, sein Kontakt 011 ist geschlossen und der Sammelleiter 010 elektrisch durchgeschaltet. Dadurch entsteht eine Anzahl von Steuerwegen zwischen der Markierschaltung 01 und der Markierschaltung 02, von denen jeder durch die Markierschaltungen 01 und 02 gewählt werden kann. Ein solcher Steuerweg enthält den Spaltensteuerleiter 06 C, den Sammelleiter 010 und den Matrix-Steuerleiter 014. Das ist der durch die Markierschaltungen 01 und 02 zur Erzielung der gewünschten Freigabe der bestehenden Verbindung ausgewählte Weg.
  • Der gewählte Steuerweg enthält nur je eine einzige Wicklung der Kreuzpunktschalter 09CZ, 09CY und 09 CX der ersten Wahlstufe. In dem gewählten Weg sind keine Wicklungen anderer Kreuzpunktschalter 09 der Matrix 0-0 der ersten Wahlstufe oder der Kreuzpunktschalter N9 der letzten Wahlstufe enthalten. Der gewählte Steuerweg führt ferner über die Steuerwicklung des Trennrelais 08 C.
  • Ein Trennvorgang wird durch Anlegen von Erdpotential 5 aus der Markierschaltung 01 an einen Spaltensteuerleiter 06 der ersten Wahlstufe und durch Anlegen eines positiven Stromimpulses 4 aus der Markierschaltung 02 an einen ausgewählten Matrix-Steuerleiter 014, 017 durchgeführt. Im vorliegenden Fall legt die Markierschaltung 01 Erdpotential 5 an den Spaltensteuerleiter 06 C, und die Markierschaltung 02 legt einen positiven Stromimpuls 4 an den Matrix-Steuerleiter 014. Der Stromimpuls 4 wird auf dem ausgewählten Steuerweg über eine einzelne Wicklung der Kreuzpunktschalter 09 CY, 09 CY und 09 CZ und die Wicklung des Trennrelais 08 C zum Erdpotential 5 geführt, das an den Spaltensteuerleiter 06 C angelegt ist. Als Folge davon werden die Kontakte aller vorher geschlossenen Kreuzpunktschalter 09CX, 09CY und 09 CZ der Spalte C geöffnet. Wenn die freizugebende Verbindung diejenige ist, die während des oben beschriebenen Verbindungsvorgangs hergestellt worden ist, wären dies die Kontakte des Kreuzpunktschalters 09CX. Durch den Trennvorgang werden diese Kontakte jetzt geöffnet und trennen den dem Spaltensteuerleiter 06C zugeordneten Netzwerkanschluß ab.
  • Der von der Markierschaltung 02 an den Matrix-Steuerleiter 014 angelegte Impuls 4 läuft außerdem durch dieWicklung des Trennrelais 08C, und zwar in umgekehrter Richtung wie der früher von der Markierschaltung 01 während des oben beschriebenen Verbindungsvorgangs angelegte Stromimpuls 4. Daher werden jetzt die Kontakte des Trennschalter 08 C geschlossen, und das Abtastelement wird wiederum mit dem dem Spaltensteuerleiter 06C zugeordneten Netzwerkanschluß verbunden.
  • Wie in F i g. 2 gezeigt, ist die Markierschaltung NI während des Trennvorgangs nicht erregt und führt keine Funktion aus. Abschalten der Überwachungsfunktion Wenn es zum Zweck der Prüfung oder aus anderen Gründen wünschenswert ist, die Überwachung einer freien Eingangsschaltung abzuschalten, wird das dem Netzwerkanschluß der Eingangsschaltung zugeordnete Abtastelement abgetrennt. Wie in F i g. 2 angegeben, werden beim Abschalten der Überwachungsfunktion die Kontakte eines gewählten Trennrelais 08.. geöffnet und die Kontakte der Kreuzpunktschalter 09.. geöffnet, deren Wicklungen in Reihe mit einem gewählten Spaltensteuerleiter 06 liegen.
  • Es sei jetzt das Abschalten der Überwachung für den dem Spaltensteuerleiter 06C zugeordneten Netzwerkanschluß beschrieben. Die Arbeitsweise beim Abschalten der Überwachung ist mit der oben beschriebenen Trennfunktion identisch mit Ausnahme der Richtung, in der der Stromimpuls 4 an den gewählten Schaltersteuerweg angelegt wird. Das Ab- schalten der Überwachung wird durch das Anlegen von Erdpotential 5 aus der Wählerschaltung 02 an einen ausgewählten Matrix-Steuerleiter 014, 017 und durch das Anlegen eines positiven Stromimpulses 4 aus der Wählerschaltung 01 an einen ausgewählten Spaltensteuerleiter 06.. der ersten Stufe erreicht. Im vorliegenden Fall legt die Markierschaltung 02 Erdpotential 5 an den Matrix-Steuerleiter 014 und die Markierschaltung 01 einen Stromimpuls 4 an den Spaltensteuerleiter 06C an. Der Stromimpuls 4 läuft auf dem gewählten Steuerweg durch eine einzige Wicklung aller Kreuzpunktschalter 09CX, 09BX, 09AX der Spalte C und durch die Wicklung des Trennrelais 08C zum Spaltensteuerleiter 06C. Dadurch werden die Kontakte des Trennschalters 08C geöffnet, und das Abtastelement wird von dem dem Spaltensteuerleiter 06C zugeordneten Netzwerkanschluß abgetrennt. Außerdem werden die Kontakte aller Kreuzpunktschalter 09CX, 09BX oder 09AX der Spalte C, die vorher geschlossen waren, geöffnet. i Wie in F i g. 2 angegeben, ist die Markierschaltung Nl während des Abschaltens der Überwachung nicht erregt und führt keine Funktion aus.
  • Arbeitsvorgang der Präfüberwachung Wenn die Überwachung einer ausgewählten Eingangsschaltung durch eine Verbindung durch das Vermittlungsnetzwerk geprüft werden soll, muß das Abtastelement mit dem Netzwerkanschluß der gewählten Eingangsschaltung verbunden werden. Wie in F i g. 2 angegeben, werden bei einer Prüfüberwachung die Kontakte eines gewählten Trennrelais 08.., die Kontakte eines gewählten Kreuzpunktschalters 09.. der ersten Wahlstufe und gewählter Kreuzpunktschalter gegebenenfalls vorhandener Zwischenwahlstufen sowie die Kontakte eines gewählten Kreuzpunktschalters N9.. der letzten Wahlstufe geschlossen. Auf diese Weise wird eine Verbindung durch das Netzwerk zwischen einem gewählten Anschluß der letzten Wahlstufe, von dem die gewünschte Prüfung ausgeführt werden kann, und einem gewählten Anschluß der ersten Wahlstufe hergestellt, wobei das Abtastelement mit dem gewählten Anschluß der ersten Wahlstufe verbunden ist.
  • Es soll jetzt die Herstellung einer Prüfüberwachungsverbindung zwischen dem dem Spaltensteuerleiter N6C der letzten Wahlstufe zugeordneten Netzwerkanschluß und dem dem Spaltensteuerleiter 06C der ersten Wahlstufe zugeordneten Netzwerkanschluß beschrieben werden. Der Arbeitsvorgang bei einer Prüfüberwachung ist identisch mit dem oben beschriebenen Verbindungsvorgang mit Ausnahme der Richtung, in welcher der Stromimpuls 4 an den gewählten Steuerweg angelegt wird. Bei einer Prüfüberwachung wird Erdpotential 5 aus der Markierschaltung 01 an einen gewählten Spaltensteuerleiter 06.. der ersten Wahlstufe und ein positiver Stromimpuls aus der Markierschaltung NI an einen gewählten Spaltensteuerleiter 1V6 der letzten Wahlstufe angelegt. Im vorliegenden Fall legt die Markierschaltung 01 Erdpotential 5 an den Spaltensteuerleiter 06C und die Markierschaltung Nl einen positiven Stromimpuls 4 an den Spaltensteuerleiter N6C an. Der Stromimpuls 4 läuft auf dem gewählten Steuerweg durch beide Wicklungen der Kreuzpunktschalter 09 CY und N9 CX, durch eine einzelne Wicklung der Kreuzpunktschalter 09CZ, 09CY, 09AX, 09BX, N9BX, N9AX, N9CY, N9CZ und durch die Wicklung des Trennrelais 08C zum Spaltensteuerleiter 06C Als Ergebnis werden die Kontakte der Kreuzpunktschalter 09CX und N9CX geschlossen oder bleiben geschlossen, und die Kontakte der Kreuzpunktschalter 09CZ, 09CY, 09AX, 09BX, N9BX, N9AX, N9CY, N9CZ werden geöffnet oder bleiben offen.
  • Die Richtung, in der der Impuls 4 bei der Prüfüberwachung durch die Wicklung des Trennrelais 06C läuft, ist entgegengesetzt zu der bei dem obenerläuterten Verbindungsvorgang. Auf Grund der Eigenschaften des Trennrelais OSC werden dessen Kontakte geschlossen, und das Abtastelement wird mit dem dem Spaltenleiter 06C zugeordneten Netzwerkanschluß verbunden oder bleibt mit diesem verbunden.
  • Wie in F i g. 2 angegeben, ist die Markierschaltung 02 während der Prüfüberwachung nicht erregt und führt keine Funktionen aus. Netzwerk-Prüfvorgang Wenn es während der normalen Wartung oder im Fall einer Störung erwünscht ist, die verschiedenen Nachrichtenübertragungswege durch das Vermittlungsnetzwerk wahlweise zu prüfen, wird eine Prüfverbindung durch alle Wahlstufen des Netzwerks mit Ausnahme der ersten Wahlstufe 0 hergestellt. Eine solche Prüfverbindung vereinfacht das wahlweise Prüfen der verschiedenen Nachrichtenübertragungswege, ohne die an die ersteWahlstufe0 angeschlossenen Eingangsschaltungen zu beeinflussen. Wie in Fig. 2 angegeben, läßt ein Netzwerk-Prüfvorgang die Kontakte eines gewählten Trennrelais 08.. geschlossen, stellt sicher, daß die Kontakte eines gewählten Kreuzpunktschalters 09.. der ersten Wahlstufe geöffnet sind, und schließt die Kontakte eines gewählten Kreuzpunktschalters N9 der letzten Wahlstufe und gegebenenfalls vorhandener Kreuzpunktschalter von Zwischenwahlstufen. Auf diese Weise wird ein nicht abgeschlossener Verbindungsweg durch das Netzwerk von einem gewählten Netzwerkanschluß der letzten Wahlstufe aus hergestellt, von dem aus Prilfungen durchgeführt werden können, ohne unzulässige Wirkungen auf die Eingangsschaltungen der Stufe 0 auszuüben.
  • Es soll jetzt die Herstellung einer Netzwerk-Prüfverbindung von dem dem Spaltenleiter N6 C der letzten Wahlstufe zugeordneten Netzwerkanschluß beschrieben werden, die den dem Zeilensteuerleiter 07X der Matrix 0-0 zugeordneten Übertragungsweg enthält. Die Matrix N-0 wird von der Markierschaltung Nl durch Anlegen von Erdpotential 5 an den Matrix-Auswahlleiter N13 gewählt. Das Matrix-Auswahlrelais N12 zieht an, sein Kontakt Nll ist geschlossen und der Sammelleiter NIO durchgeschaltet. Dadurch ergibt sich eine Anzahl von Steuerwegen zwischen der Markierschaltung Nl und der Markierschaltung 02, von denen jeder durch die Markierschaltungen Nl und 02 ausgewählt werden kann. Ein solcher Steuerweg enthält den Spaltensteuerleiter N6 C der letzten Wahlstufe, den Sammelleiter N10 der Matrix N-0 den Zeilensteuerleiter N7X der letzten Wahlstufe, die Zwischenleitung 51, gegebenenfalls weitere Zwischenleitungen und Wahlstufen, den Zeilensteuerleiter 07X der ersten Wahlstufe, den Sammelleiter 010 der Matrix 0-0 und den Matrix-Steuerleiter 014. Das ist der Steuerweg, der durch die Markierschaltungen Nl und 02 ausgewählt worden ist, um die gewünschte Netzwerk-Prüfverbindung herzustellen.
  • Der gewählte Steuerweg enthält nur eine einzige Windung der Kreuzpunktschalter N9CZ, N9CY, N9AX und N9BX der letzten Wahlstufe und der Kreuzpunktschalter 09CX, 09BX und 09AX der ersten Wahlstufe. Der gewählte Steuerweg führt jedoch über beide Wicklungen der Kreuzpunktschalter N9CX der letzten Wahlstufe. Es ist zu beachten, daß der gewählte Weg nicht beide Wicklungen irgendeines Kreuzpunktschalters 09. . der ersten Wahlstufe oder die Wicklung irgendeines Trennrelais 08.. enthält.
  • Bei einem Netzwerk-Prüfvorgang wird Erdpotential 5 von der Markierschaltung Nl an einen gewählten Spaltensteuerleiter N6 der letzten Wahlstufe und ein positiver Stromimpuls 4 aus der Markierschaltung 02 an einen gewählten Matrix-Steuerleiter 014, 017 angelegt. Im vorliegenden Fall legt die Markierschaltung Nl Erdpotential 5 an den Spaltensteuerleiter N6 C, und die Markierschaltung 02 legt einen positiven Stromimpuls 4 an den Matrix-Steuerleiter 014. Der Stromimpuls 4 läuft auf dem gewählten Steuerweg durch beide Wicklungen des Kreuzpunktschalters N9 CX und durch eine einzelne Wicklung der Kreuzpunktschalter 09 AX, 09 BX, 09 CY, N9 BX, N9AX, N9CY und N9CZ zum Spaltensteuerleiter N6C. Dadurch werden die Kontakte des Kreuzpunktschalters N9CX geschlossen oder bleiben geschlossen, und die Kontakte der Kreuzpunktschalter 09AX, 09BX, 09CX, N9BX, N9AX, N9CY und N9CZ werden geöffnet oder bleiben offen.
  • Die über die Kontakte der gewählten Kreuzpunktschalter der Zwischenwahlstufen und der letzten Wahlstufe hergestellte Verbindung kann jetzt gewählt werden, ohne irgendeine der an die Matrix 0-0 der ersten Wahlstufe angeschlossenen Eingangsschaltungen zu beeinflussen.
  • Wie in F i g. 2 angegeben, ist die Markierschaltung 01 während eines Netzwerk-Prüfvorgangs nicht erregt und führt zu diesem Zeitpunkt keine Funktion aus.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für Koordinatenschalter mit einer Matrix aus an den Kreuzpunkten von Zeilen und Spalten angeordneten, differentiell gewickelten Ferreedrelais, die bei gleichzeitig endenden Stromimpulsen durch je ihre Zeilenspule und je ihre Spaltenspule betätigt und verrastet und bei einem Stromimpuls durch je nur eine ihrer Spulen freigegeben werden, bei der die Zeilenspulen je einer Zeile und die Spaltenspulen je einer Spalte über je einen Zeilen- bzw. Spaltensteuerleiter elektrisch in Reihe geschaltet sind, und mit Markierschaltungen, die wahlweise Markierspannungen an je ein Ende eines Zeilen- und Spaltensteuerleiters anlegen, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß in bekannter Weise ein Sammelleiter (010) die anderen Enden der Zeilensteuerleiter (07. .) und der Spaltensteuerleiter (06. .) zur Bildung eines Reihenstromweges zwischen den angelegten Markierspannungen (4, 5) verbindet, die derart zusammenwirken, daß ein Stromimpuls über den Reihenstromweg fließt und dasjenige Ferreedrelais (09 CX) betätigt und verrastet, dessen Zeilen- und Spaltenspule (W1, W2) über den gewählten Zeilensteuerleiter (07 X) und den gewählten Spaltensteuerleiter (06 C) in Reihe geschaltet sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit jedem Spaltensteuerleiter (06. .) die Spule (W3) eines bipolaren Ferreedrelais (08..) liegt, das bei einem Stromimpuls einer Polarität über seine Spule (W3) betätigt und verrastet und bei einem Stromimpuls entgegengesetzter Polarität freigegeben wird. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Markierschaltung (02) wahlweise eine der beiden Markierspannungen (4 oder 5) an den Sammelleiter (010) anlegt, daß eine gewählte der Markierschaltungen (01 oder N1) wahlweise die andere der Markierspannungen (5 oder 4) anlegt und daß diese angelegten Markierspannungen (4, 5) derart zusammwirken, daß ein Stromimpuls über nur einen gewählten Spaltensteuerleiter (06) oder über nur einen gewählten Zeilensteuerleiter (07) fließt und daß dadurch diejenigen Ferreedrelais (09) abfallen, deren Spalten- oder Zeilenspule (W2 bzw. Wl) in Reihe mit dem gewählten Spalten- bzw. Zeilensteuerleiter (06 bzw. 07) liegt. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein wahlweise betätigbarer Schalter (011) in Reihe in den Sammelleiter (010) zwischen die anderen Enden der Spaltensteuerleiter (06) und die anderen Enden der Zeilensteuerleiter (07) eingeschaltet ist, um wahlweise den Reihenstromweg zwischen den angelegten Markierspannungen (4, 5) durchzuschalten. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1060 445, 1091160; französische Patentschriften Nr. 1186 451, 1268 138; USA.-Patentschriften Nr. 3 037 085.
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