DE1266230B - Vorrichtung zum einzelweisen Abheben von Scheiben, insbesondere Glasscheiben, von einem in etwa hochkant stehenden Stapel - Google Patents
Vorrichtung zum einzelweisen Abheben von Scheiben, insbesondere Glasscheiben, von einem in etwa hochkant stehenden StapelInfo
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Description
- Vorrichtung zum einzelweisen Abheben von Scheiben, insbesondere Glasscheiben, von einem in etwa hochkant stehenden Stapel Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum einzelweisen Abheben von Scheiben, insbesondere Glasscheiben, von einem in etwa hochkant stehenden Stapel mit eine Scheibe erfassenden, an einem mechanisch geführten Gestell angeordneten Saugtellern und einer Scheibentrennvorrichtung.
- Die Hauptschwierigkeit beim Abheben einer Glasscheibe und insbesondere einer solchen von verhältnismäßig großen Abmessungen von einem Scheibenstapel besteht darin, daß die Glasscheiben infolge ihrer außerordentlich ebenen und glatten Oberflächen aneinanderkleben. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Luft nur schlecht und insbesondere nicht schnell genug zwischen die abzuhebende Glasscheibe und die nachfolgende Glasscheibe auf dem Glasscheibenstapel eindringen kann. Die nachfolgende Glasscheibe wird dann ein Stück mit angehoben oder mitgenommen und fällt kurz darauf wieder ab, was unvermeidlich zu Beschädigungen oder gar zum Bruch der Glasscheibe führt. Es ist auch möglich, daß die oberste Glasscheibe an den Stellen, an denen die Saugteller angreifen, von dem Stapel abgezogen wird und an anderen Stellen an dem Stapel kurzzeitig haftenbleibt, wodurch unter Umständen auch die abzuhebende Glasscheibe zu Bruch geht.
- Beim Abheben der Glasscheiben mit einem von Hand geführten Saugrahmen kann man diesen Schwierigkeiten verhältnismäßig leicht ausweichen.
- Man hilft sich nämlich dadurch, daß man die Bewegung des Saugrahmens den jeweiligen Gegebenheiten anpaßt und beispielsweise eine Seite eher abhebt als die andere.
- Eine bekannte Vorrichtung weist zwischen zwei Saugtellern einen durch einen pneumatischen Zylinder betätigten Stößel auf. Wenn sich der Saugrahmen auf die Glasscheibe aufgelegt hat und sich von dem Glasscheibenstapel wegzubewegen beginnt, wird der Stößel betätigt. Dieser drückt dann auf die Glasscheibe und biegt diese, während sie von den Saugtellern festgehalten wird, etwas durch. Da diese Anordnung erst dann zur Wirkung kommt, wenn sich der Rahmen von dem Glasscheibenstapel bereits entfernt hat, kann die folgende Scheibe bereits wenigstens teilweise mitgenommen sein und nachträglich wieder zurückfallen.
- Man kennt auch bereits eine Vorrichtung, bei der zur Sicherstellung eines einwandfreien Loslösens der Saugrahmen gleichzeitig nach oben und in waagerechter Richtung vom Stapel weg bewegt wird, wobei sich der Saugrahmen unten weiter von dem Stapel entfernt als oben. Für eine solche Anordnung ist ein Getriebe erforderlich, das diese Bewegung auszuführen gestattet. Außerdem ist sie nur für solche Saugrahmen verwendbar, bei denen die Glasscheibe wenigstens oben und unten von Saugtellern erfaßt wird.
- Es ist auch bereits eine Vorrichtung zum Fördern von Metallblechen bekannt, bei der das Zurückziehen der Saugteller durch eine komplizierte mechanische Einrichtung mit einer Nockenwelle mit Nokken erfolgt, zu deren Antrieb ein Motor mit einem Zahnradgetriebe nötig ist. Zweifellos ist der bauliche Aufwand einer solchen Einrichtung erheblich. Außerdem weist sie eine große Anzahl beweglicher Teile auf. Darüber hinaus ist auch nicht sichergestellt, daß das Zurückziehen der Saugteller erst dann erfolgt, wenn die Scheibe durch den Saugteller ordnungsgemäß erfaßt ist.
- Zum Stand der Technik gehört ferner eine Trennvorrichtung, die mit einem mit einem Luftkanal versehenen Trennmesser arbeitet, das zwischen die oberste Glasscheibe und den Stapel eingeführt wird und durch deren Öffnung Luft unter die oberste Glasscheibe geblasen wird. Die für den Betrieb dieser Einrichtung erforderliche Steuerung muß sicherstellen, daß das Trenmnesser immer wieder genau an der richtigen Stelle ansetzt und zwischen die Glasscheiben um ein gewünschtes Maß eingeführt wird.
- Bei wechselnden Glasscheibendicken ergeben sich darüber hinaus weitere Schwierigkeiten. Ferner läßt sich nicht vermeiden, daß das Trennmesser mit der Glasoberfläche in Berührung kommt und diese beschädigt.
- Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Vorrichtung zum einzelweisen Abheben der Scheiben zu schaffen, bei der das Aneinanderhaften mehrerer Glasscheiben mit einfachsten Mitteln verhindert werden kann. Darüber hinaus soll die erfindungsgemäße Vorrichtung auch für solche Saugrahmen anwendbar sein, bei denen lediglich zwei Saugteller auf gleicher Höhe im Abstand voneinander angeordnet sind und die Glasscheibe nur durch diese beiden Saugteller erfaßt wird.
- Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer Vorrichtung zum einzelweisen Abheben von Scheiben, insbesondere Glasscheiben, von einem in etwa hochkant stehenden Stapel und zum Ablegen auf einen horizontalen Förderer, mit eine Scheibe erfassenden, an einem um eine waagerechte Achse drehbaren Kippgestell angeordneten Saugtellern und einer Scheibentrennvorrichtung dadurch gelöst, daß in an sich bekannter Weise mindestens ein Saugteller gegenüber am Kippgestell feststehenden Saugtellern zurückziehbar ist und zunächst eine Kante der abzuziehenden Scheibe durch Zurückbiegen vom Stapel trennt, wobei das Zurückziehen des bzw. der zurückziehbaren Saugteller durch den Unterdruck innerhalb des bzw. der Saugteller erfolgt und der bzw. die Saugteller derart federnd angeordnet sind, daß der bzw. die zurückziehbaren Saugteller nach dem Aufsetzen auf die Scheibe mit dieser durch den Unterdruck entgegen der Federkraft zurückgezogen werden.
- Die Anlagefläche der zurückziehbaren Saugteller kann gegenüber der Anlagefläche der feststehenden Saugteller vorstehen.
- Man kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch derart weiterbilden, daß die zurückziehbare Saugvorrichtung aus einem faltenbalgartigen, zur Glasscheibe hin offenen, mit seinem anderen Ende an der Rahmenkonstruktion fest angeordneten Schlauchstück aus elastischem Material besteht.
- Die zurückziehbare Saugvorrichtung kann gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung auch aus zwei ineinander verschiebbaren Zylindern gebildet sein, von denen der den Teller tragende durch eine Druckfeder beaufschlagt ist.
- Vorteilhaft ist es, in weiterer Ausbildung der Erfindung die zurückziehbaren Saugvorrichtungen und die feststehenden Saugteller an die gleiche Unterdruckquelle anzuschließen.
- Die Erfindung soll im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden. Diese zeigen in F i g. 1 in schematischer Seitenansicht eine Vorrichtung zum Abheben einer Glasscheibe von einem im wesentlichen senkrechten Glasscheibenstapel und zum Ablegen der abgehobenen Scheibe auf einen waagerechten Förderer, Fig. 2 und 3 in schematischer Darstellung die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung, F i g. 4 eine Ausführungsform der Saugvorrichtung, F i g. 5 eine abgeänderte Ausführungsform der Saugvorrichtung und in Fig.6 und 7 eine mögliche Abänderung gemäß der Erfindung.
- Wie Fig. 1 schematisch zeigt, soll mit Hilfe des um die Drehachse 1 drehbaren Kippgestells 2 jeweils die oberste Glasscheibe des auf dem Lagerblock 3 stehenden Glasscheibenstapels 4 auf das Transportband 5 abgelegt werden. Das Transportband 6 besteht beispielsweise aus einer Reihe von über die Transportrollen 6 laufenden Transportriemen.
- Das Kippgestell 2 wird mit Hilfe eines nicht dargestellten Hydraulikzylinders aus der waagerechten in die dargestellte Stellung geschwenkt, die der Neigung des Glasstapels auf dem Lagerbock entspricht.
- Wenn das Kippgestell diese Stellung erreicht hat, wird die weitere Schwenkbewegung gestoppt.
- Mit dieser vorgegebenen Neigung wird das Kipp gestell 2 mit Hilfe entsprechender Vorrichtungen nun in Richtung auf den Glasstapel 4 vorgefahren. Die Vorfahrt des Kippgestells wird in bekannter Weise durch Tastorgane, beispielsweise durch einen Endschalter, der mit der vordersten Scheibe des Glasv stapels 4 in Berührung kommt, gestoppt, so daß das Kippgestell 2 kurz vor dem Glasstapel 4 zum Stillstand kommt. In dieser Stellung liegt der Saugteller 7 noch nicht auf der vordersten Glasscheibe des Stapels 4 an, sondern hat von dieser noch einen Abstand von etwa 2 cm. Die zusätzliche Saugvorrichtung 8 dagegen berührt bereits die vorderste Glasscheibe.
- Die Stellung des Saugtellers7 und der Saugvorrichtung 8 in bezug auf den Glasstapel 4 bei Beendigung der Vorfahrt des Kippgestells 2, d. h. unmittelbar vor dem Ergreifen der obersten Scheibe, ist in F i g. 2 dargestellt. In dieser Stellung wird nur der Unterdruck für die Saugvorrichtung 8 eingeschaltet. Die Saugvorrichtung 8 saugt sich auf der vordersten Glasscheibe fest und zieht infolge ihrer besonderen Konstruktion, die weiter unten noch näher beschrieben wird, die oberste Glasscheibe des Stapels an den Rahmen 10 und den Saugteller 7 heran, wie es in F i g. 3 dargestellt ist. Die Saugvorrichtung 8 löst die oberste Scheibe des Glasstapels 4 am oberen Rand langsam von der dahinterstehenden Scheibe des Stapels 4 ab, so daß Luft zwischen die Scheiben eintreten kann. Wenn die Saugvorrichtung 8 die Glasscheibe an die Saugteller 7 angelegt hat, wird auch für die Saugteller7 Unterdruck eingeschaltet.
- Das kann beispielsweise über ein Zeitrelais geschehen. Durch die Saugteller 7 wird die Scheibe so gehalten, daß das Ablegen der Glasscheibe unmittelbar beginnen kann. Dabei brauchen keine zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen zu werden, weil die Glasscheibe bereits von dem Glasscheibenstapel 4 völlig abgehoben ist.
- Die Rückwärtsbewegung des Kippgestells 2 und das Auflegen der Glasscheibe auf die Transportbahn wird mit Hilfe bekannter Steuerungsvorrichtungen vorgenommen. Sobald die Glasscheibe die waagerechte Lage eingenommen hat, werden die Saugteller mit Druckluft beaufschlagt, so daß sich die Glasscheibe von ihnen löst.
- Zwei mögliche Ausführungsformen der Saugvorrichtung 8 sind in den F i g. 4 und 5 dargestellt. Nach F i g. 4 ist ein Saugkopf 11 am Ende eines Hohlzylindersl2 angeordnet. Der Hohlzylinder 12 ist in einem Hohlzylinder 13 gleitend gelagert. Der Ansatz 14 an dem Hohlzylinder 12 und der Ansatz 15 an dem Hohlzylinder 13 begrenzen den Weg des Sangkopfes 11 nach außen, während die Wendelfeder 16 dafür sorgt, daß der Saugkopf 11 normalerweise die äußerste Stellung einnimmt. Wenn der Saugkopf 11 auf einer Glasscheibe zur Anlage gekommen ist und in der Leitungl7 Unterdruck herrscht, dann wird unter der Wirkung des Atmosphärendrucks einer seits die Glasscheibe an den Saugkopf 11 angelegt und andererseits der Hohlzylinder 12 in den Hohlzylinder 13 hineingeschoben, so daß die Glasscheibe von dem Glasscheibenstapel 4 sanft abgehoben und gegen die Saugteller 7 angelegt wird.
- Es hat sich gezeigt, daß die gleiche Wirkung auch mit einfacheren Mitteln erreichbar ist. Ein Beispiel hierfür ist die Konstruktion, wie sie Fig.5 zeigt Hier weist die Saugvorrichtung 8 keine gegenein ander bewegte Teile auf, sondern besteht aus einem mit dem einen Ende 18 an dem Rahmen 10 befestigten faltenbalgartige Schlauchstück 28 aus elastischem Material, beispielsweise Gummi. Um das Ansaugen an die Glasoberfläche zu erleichtern, kann die Saugvorrichtung 8 an ihrem vorderen Ende mit einer Lippe 19 versehen sein. Das faltenbalgartige Schlauchstück 28 wird beim Anlegen des Unterdrucks in axialer Richtung zusammengedrückt, wodurch die Glasscheibe wiederum an den Saugteller 7 angelegt wird. Selbstverständlich muß das faltenbalgartige Schlauchstück 28 so steif sein, daß ein seitliches Zusammendrücken unter der Wirkung des Unterdrucks vermieden wird.
- Während bisher der Fall beschrieben wurde, in dem die Saugteller 7 in solchem Abstand von der Glasscheibenoberfläche zum Stillstand gebracht werden, daß nur die Saugvorrichtung 8 sich auf die Glasscheibe auflegen kann und die Glasscheibe durch die sich zurückbewegende Saugvorrichtung 8 an die Saugteller 7 angelegt wird, kann die gleiche Anordnung auch noch anders Verwendung finden, wobei die gleichen Vorteile erreicht werden. Diese zweite Ausführungsart ist in den Fig. 6 und 7 dargestellt.
- Danach kann der Rahmen 10 des Kippgestells so nah an die Glasscheibe 20 herangebracht werden, daß nicht nur die Saugvorrichtung 8, sondern auch die am Rahmen feststehenden Saugteller 7 auf die Glasscheibe aufgelegt werden. Der Unterdruck wird zweckmäßigerweise zuerst an die Saugvorrichtung 8 angelegt, so daß die Glasscheibe 20 an den Rändern sanft auf den Rahmen 10 zu herumgebogen wird.
- Auf diese Weise wird wiederum das Eintreten der Luft hinter diese Glasscheibe begünstigt. Anschließend werden dann die Saugteller 7 beaufschlagt, und die Glasscheiben können nun abgehoben werden, ohne daß die Gefahr des Hängenbleibens weiterer Glasscheiben besteht.
Claims (5)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum einzelweisen Abheben von Scheiben, insbesondere Glasscheiben, von einem in etwa hochkant stehenden Stapel mit eine Scheibe erfassenden, an einem mechanisch ge- führten Gestell angeordneten Saugtellern und einer Scheibentrennvorrichtung, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise mindestens ein Saugteller (11, 19) gegenüber am Gestell (2) feststehenden Saugtellern (7) zurückziehbar ist und zunächst eine Kante der abzuziehenden Scheibe durch Zurückbiegen vom Stapel trennt, wobei das Zurückziehen des bzw. der zurückziehbaren Saugteller (11,19) durch den Unterdruck innerhalb des bzw. der Saugteller (11, 19) erfolgt und der bzw. die Saugteller (11, 19) derart federnd angeordnet sind, daß der bzw. die zurückziehbaren Saugteller nach dem Aufsetzen auf die Scheibe mit dieser durch den Unterdruck entgegen der Federkraft zurückgezogen werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche der zurückziehbaren Saugteller (11, 19) gegenüber der Anlagefläche der feststehenden Saugteller (7) vorsteht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zurückziehbare Saugvorrichtung (8) aus einem faltenbalgartigen, zur Glasscheibe hin offenen, mit seinem anderen Ende an der Rahmenkonstruktion (10) fest angeordneten Schlauchstück (28) aus elastischem Material besteht.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zurückziehbare Saugvorrichtung (8) aus zwei ineinander verschiebbaren Zylindern (12,13) gebildet ist, von denen der den Teller(11) tragende durch eine Druckfeder (16) beaufschlagt ist.
- 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zurückziehbaren Saugvorrichtungen (8) und die feststehenden Saugteller (7) an die gleiche Unterdruckquelle angeschlossen sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 155 396; USA.-Patentschriften Nr. 1442 718, 2162 580, 3094322.
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Publications (1)
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| DE1266230B true DE1266230B (de) | 1968-04-11 |
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ID=7406549
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Country Status (1)
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