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DE1265668B - Atomuhr - Google Patents

Atomuhr

Info

Publication number
DE1265668B
DE1265668B DEST23545A DEST023545A DE1265668B DE 1265668 B DE1265668 B DE 1265668B DE ST23545 A DEST23545 A DE ST23545A DE ST023545 A DEST023545 A DE ST023545A DE 1265668 B DE1265668 B DE 1265668B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
signal
pulses
phase
emission
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEST23545A
Other languages
English (en)
Inventor
Maurice Arditi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1265668B publication Critical patent/DE1265668B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F5/00Apparatus for producing preselected time intervals for use as timing standards
    • G04F5/14Apparatus for producing preselected time intervals for use as timing standards using atomic clocks
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03LAUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
    • H03L7/00Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
    • H03L7/26Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using energy levels of molecules, atoms, or subatomic particles as a frequency reference

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)

Description

  • Atomuhr Die Erfindung betrifft eine Atomuhr, bei der in einer Gaszelle befindliches Gas eine charakteristische Resonanzfrequenz aufweist, die atomar bedingten Übergängen zwischen den Energiezuständen des Gases entspricht, und bei der eine auf diese Resonanzfrequenz abgestimmte Hochfrequenzenergiequelle phasenkohärente Impulse von gegebener Dauer erzeugt und wobei an die Gaszelle ein Mikrowellenhohlraumresonator in einer bestimmten Richtung zu dem elektromagnetischen Feld der Hochfrequenzquelle angeschlossen ist und die phasenkohärenten Hochfrequenzimpulse die Energieübergänge in der Gaszelle anregen und am Ende der Impulse ein resultierendes phasenkohärentes Signal der Emission induzieren.
  • Im allgemeinen wird die Verbreiterung der für das System charakteristischen atomaren oder molekularen Resonanzlinie in einer Gaszelle vorwiegend durch die thermische Geschwindigkeit der Atome oder Moleküle hervorgerufen, wobei die Richtung des angewendeten Hochfrequenzfeldes eine Rolle spielt. Diese Erscheinung ist als Dopplereffekt bekannt. Eine Verminderung dieses Effektes kann durch Zusatz von nichtmagnetischen Bremsgasen bewirkt werden. Der Verkleinerung der Bandbreite ist aber schließlich durch die thermischen Kollisionen zwischen Atomen oder Molekülen eine Grenze gesetzt.
  • Die in den Gaszellen befindlichen Atome mit Relaxationszeiten, die größer sind als die mittlere Laufzeit in der Zellenumhüllung, können mehr als einem einzigen Hochfrequenzimpuls ausgesetzt werden. Die dann erreichte Resonanzlinie hat eine für die Wiederholungsimpulsfrequenz charakteristische Breite, die um ein Vielfaches gegenüber der natürlichen Linienbreite verringert werden kann.
  • Man hat Atomuhren, die als Frequenznormal Zellen mit gasförmigem Alkalidampf verwenden, optischem Pumpen unterworfen und dabei Energieübergänge erreicht, durch welche die charakteristischen Resonanzspektrallinien bei einer ganz bestimmten Frequenz erzeugt werden. Jedoch verursachen die Bremsgase in der Zelle eine ihrem Druck entsprechende Verschiebung der atomaren Resonanzfrequenz. Eine zusätzliche Verschiebung wird durch Änderungen in der Lichtintensität der zum Pumpen verwendeten Lichtquelle hervorgerufen. Somit werden durch diese Atomuhren keine absoluten Zeitnormale erreicht. Sie werden daher als sekundäre Normale verwendet, die sich entsprechend den Lichtänderungen mit der Zeit leicht verschieben. Es ist auch bekannt, Mischungen mehrerer Gase zu verwenden, durch die die Empfindlichkeit der atomaren Resonanzfrequenz gegenüber dem Druck und der Temperatur der Gaszelle verringert wird, während durch spezielles optisches Filtern oder durch Hochdruckbremsgase die Lichtverschiebungen vermindert werden können. Es war jedoch bisher nicht möglich, diese gewünschten Resultate in einer einzigen Vorrichtung zu erzielen.
  • Bei in jüngster Zeit durchgeführten Versuchen zur Verkleinerung der Bandbreite wurden Mikrowellenimpulse in Verbindung mit bekannten Zeemann-Niederfrequenzimpulsen verwendet, um atomare Energieniveauübergänge in einer besonderen Phasenbeziehung zu erreichen. Für das optische Pumpen wurden Lichtimpulse und als Demodulator die optische Absorption durch die Gaszellen verwendet. Die optische Transparenz einer Zelle ist jedoch nicht immer ein echtes Maß für den Zustand der Orientierung der Atome: Es entstanden auch Schwierigkeiten beim Abschirmen der empfindlichen Apparatur gegenüber unerwünschten äußeren Magnetfeldern. Schließlich ist auch der Rauschabstand, d. h. das Signal-Rausch-Verhältnis, in dem demodulierten Signal infolge des Rauschens in der Lichtquelle verhältnismäßig klein. Die Beseitigung der Lichtverschiebung durch ein zuverlässigeres Verfahren würde daher eine bedeutende Verbesserung darstellen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zuverlässiges Gaszellenfrequenznormal zu schaffen und die Breite der Spektrallinie zu verkleinern. Ferner stellt sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe, die Stabilität von Atomuhren durch Beseitigen der durch das optische Pumpen hervorgerufenen Frequenzverschiebungen zu erhöhen.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Atomuhr gelöst, die gekennzeichnet ist durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) eine optische Pumpe, die Lichtimpulse in die Zelle synchron mit den phasenkohärenten Hochfrequenzimpulsen sendet, um das während der Abwesenheit der Lichtimpulse induzierte phasenkohärente Signal der Emission zu vergrößern, wobei die Lichtimpulse vor dem Ende der Hochfrequenzimpulse beendet sind; b) einen Mikrowellenempfänger und Torschaltungen, die einen ersten Teil des induzierten kohärenten Signals der Emission demodulieren und verstärken; c) einen Frequenzmodulator, der mit einem Niederfrequenzsignal die Hochfrequenzenergie moduliert und ein Phasenbezugssignal erzeugt, wobei der Modulator eine Amplitudenmodulation des ersten Teils des Signals der Emission bewirkt und dieses amplitudenmodulierte Signal bezüglich der Frequenz eine Linienbreite aufweist, die umgekehrt proportional der Dauer jenes Hochfrequenzimpulses ist; d) eine Integratorschaltung, die ein niederfrequentes sinusförmiges Signal aus einer Vielzahl jener amplitudenmodulierten Teile des Signals der Emission bildet; e) einen Detektorkreis, der die Phasendifferenz zwischen dem sinusförmigen Signal und dem Bezugssignal demoduliert und ein Fehlersignal erzeugt; f) eine Regeleinrichtung, die das. Fehlersignal zur Steuerung der Frequenz der Hochfrequenzquelle einer Abstimmvorrichtung zuführt; g) eine Steuervorrichtung, die die Dauer und Folge der phasenkohärenten Impulse der Hochfrequenz steuert und mehrere Oszillationsmamma in dem Signal der Emission im Bereich der Resonanzfrequenz erzeugt, und h) einen Selektivkreis, der das der Resonanzfrequenz am nächsten liegende Maximum auswählt und ein diesem entsprechendes Fehlersignal zur Steuerung der Hochfrequenzquelle erzeugt.
  • Bei dieser Atomuhr bedient man sich einer Mikrowellenpulskohärenztechnik, bei welcher die optische Pumpfrequenz von der Mikrowellendemodulationsfrequenz getrennt ist. Beim Anwenden von Impulsen mit atomarer Resonanzfrequenz, und zwar unmittelbar am Ende dieses Impulses, verbleibt eine resultierende Komponente einer atomaren Magnetisierung, die mit der Zeit infolge der Relaxationswirkung abfällt und in dem die Gaszelle einschließenden Mikrowellenresonanzhohlraum ein Signal erzeugt. Dieses Signal wird im folgenden als Signal der kohärenten Emission bezeichnet. Beim Anwenden eines zweiten phasenkohärenten Mikrowellenimpulses zur Erregung der präzidierenden Atome ist es möglich, die Magnetisierung des atomaren Systems entweder zu verstärken oder zu vermindern, was von der Frequenz der Mikrowellenanregung abhängt. Die Amplitude des induzierten Signals gibt unmittelbar am Ende des zweiten Mikrowellenimpulses ein Oszillationsdiagramm von schmalen Linien, wenn die Frequenz der Mikrowellenerregung um die Resonanzfrequenz variiert wird. Diese Erscheinung ist als Ramsey-Bild bekannt, welches in diesem Fall eine Resonanzlinie von einer Breite darstellt, die für die Impulswiederholungsfrequenz charakteristisch und beträchtlich schmaler als die natürliche Linienbreite ist. Andererseits erzeugt das Signal am Ende des ersten Mikrowellenimpulses die typisch breitere Resonanzkurve des atomaren Übergangs, wobei das breite und das schmale Linienbild mit im wesentlichen derselben Hüllkurve ausgebildet sind und bei welchem beide Signale für Steuerungszwecke verwendbar sind. Diese Wirkung konnte mit früheren Atomstrahlenverfahren, bei welchem beim Abtasten der Atome in einem langen Hohlraum durch einen ersten Impuls eine unerwünschte Wechselwirkung mit einem zweiten Impuls stattfand, nicht erreicht werden.
  • Um das Signal-Rausch-Verhältnis des Demodu-Tation des durch den Impuls induzierten Signals der kohärenten Emission zu verbessern, wird die Gaszelle optisch gepumpt. Hierdurch wird der Austausch in den Besetzungszuständen der Atome in den beiden stabilen Energieniveaus, zwischen denn, ein übergang stattfindet, vermehrt. Die Verwendung von kontinuierlichem Licht zum optischen Pumpen würde die Wirkung haben, daß die Relaxationszeit der Atome verkürzt und zwischen den beiden induzierten Mikrowellenimpulsen durch optische Erregung der präzedierenden Atome eine Phaseninkohärenz hervorgerufen würde. Es ist somit eine sorgfältige zeitliche Einstellung der Lichtimpuls- und Mikrowellenimpulsfolge nötig, um die Phasenkohärenz und ein Spektrum mit gut definierten Maxima zu erhalten. Falls der Impuls des Resonanzlichtes beendet" ist, bevor der Hochfrequenzimpuls abgeschattet ist, um so länger präzidieren die verbliebenen Atome im Dunkeln, und der zweite Hochfrequenzimpuls kann angewendet werden. Es kann dann ein größeres Signal-Rausch-Verhältnis und eine größere Relaxationszeit erhalten werden. Da die Demodulation der durch die Mikrowellen angeregten Emission nach dem Abklingen des Lichtimpulses stattfindet, werden Verschiebungen der Lichtfrequenz verhindert.
  • Bei einem diese Technik anwendenden System erfolgt die Demodulation der induzierten Impulse der härenten Emission mittels eines Mikrowellenempfängers, der an den die Gaszelle enthaltenden Mikrowellenhohlraumresonator angekoppelt ist. Das Mikrowellensignal wird einer engen Frequenzmodulation geringen Grades unterworfen. Die Modnlationshülle erscheint am Ausgang des Empfängerdetektors. Der Lichtimpuls und der erste und zweite Mikrowellenimpuls werden periodisch wiederholt und erzeugen ein integriertes Modulationssignal. Vergleicht man die Phase dieses Signals mit der Bezugsmodulation in einem Phasendetektor und führt man das Fehlersignal an einen Kristalloszillator zurück, so ist der Oszillator mit der Resonanzfrequenz der Gaszelle synchronisiert.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen in Verbindung mit der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, in welcher ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt ist. Es zeigt F i g.1 ein Blockschaltbild des Systems nach der Erfindung, F i g. 2 verschiedene Impulsbilder, wie sie in entsprechenden Teilen der Schaltung auftreten, F i g. 3 Resonanzkurven des Systems für verschiedene Mikrowellenimpulse.
  • In der F i g. 1 ist eine Gaszelle 10 dargestellt, die Rubidium 87 enthält und durch eine Filterzelle 12 mit Rubidium 85 optisch gepumpt wird. Die Filterzelle ist nur dann notwendig, wenn ein Strahlungszustand oder eine Maserfunktion mit Umkehrung der Besetztzustände im Rubidium 87 vorliegt. Ohne die Filterzelle arbeitet die Rubidium-87-Zelle wie eine Absorptionszelle. In beiden Fällen kann eine Anregungsemission am Ende des Mikrowellenimpulses erzeugt werden. Das Verfahren ist somit zur Erreichung eines Frequenznormals bei Absorptions- oder Emissionsbedingungen anwendbar. Zusätzlich können noch andere Alkaliatome, wie Wasserstoff, Kalium, Natrium oder Caesium, direkt in der Gaszelle ohne eine Filterzelle benutzt werden. Auch ist eine entsprechende Anwendung einer Gaszelle mit Ammoniakmolekülen möglich. Im allgemeinen enthält die Zelle nichtmagnetisches Bremsgas, wie Neon, Argon, oder andere Edelgase, Stickstoff oder Wasserstoff oder Mischungen hieraus, um die Linienbreite weiter zu reduzieren, die Wirksamkeit des optischen Pumpens zu verbessern und die Empfindlichkeit der Frequenz gegenüber thermischer Beeinflussung zu vermindern. Die Gaszelle ist innerhalb eines Mikrowellenhohlraumresonators 14 untergebracht, der bei einer charakteristischen Frequenz erregt wird, die der bekannten Energietrennung der Hyperfeinniveaus des Dampfes im Grundzustand entspricht. Da der angewendete 0-0-Hyperfeinübergang magnetisch ist, kann nur dann eine Einstrahlung stattfinden, wenn die magnetischen Kraftlinien Ho des Hochfrequenzfeldes parallel zu jedem vorhandenen Gleichstrommagnetfeld sind. Es wird aus diesem Grund ein Hohlraumresonator des Typs TE", benutzt, dessen Achse parallel zu einem konstanten homogenen Magnetfeld verläuft, das im Bereich dieser Zelle in der Größenordnung von wenigen Zehnteln Oersted ist. Die Mikrowellenfrequenz wird durch Vervielfachung einer vorbestimmten Teilfrequenz durch einen stabilen Kristalloszillator 16, beispielsweise bis zu 60 MHz, am Multiplier 17 erzeugt. Die gewünschten Harmonischen werden durch eine Varactordiode 18 bis zu der charakteristischen Frequenz von 6834 MHz erhalten. Eine Modulation geringen Grades der Frequenz wird dadurch vorgenommen, daß man die Ausgangsspannung des Modulators 19 an eine Niederfrequenzstufe 20 einer Multiplierkette zur Phasenmodulation anlegt. Ein in der Multiplierkette geschalteter Verstärker 21 wird durch vom Oszillator 22 kommende Impulse aufgetastet und leitet die Mikrowellenenergie in Impulsen verschiedener Länge und in verschiedenen Zeitfolgen weiter, ohne daß dabei die Phasenkohärenz in aufeinanderfolgenden Impulsen verlorengeht.
  • Die Demodulation der mikrowellenerregten Emission am Ende des Hochfrequenzimpulses wird durch einen an den Hohlraumresonator angeschlossenen Überlagerungsempfänger vorgenommen. Das Signal wird mit demjenigen eines örtlichen Hilfsoszillators 23 in einer Mischstufe 24, beispielsweise einer symmetrischen Schaltung mit Siliziumdiode, gemischt und als eine Zwischenfrequenz von 60 MHz einem Zwischenfrequenzverstärker 26 zugeführt. Zur Vermeidung einer übersteuerung legt ein Tastverstärker 28 den Empfänger in dem Zeitraum still, in welchem der starke Mikrowellenanfangsimpuls in den Hohlraumresonator gesendet wird. Die Bandbreite des Verstärkers ist so bemessen, daß die Zeitkonstante der Schaltung klein genug ist, daß keine Störung des exponentiellen Abfalls der angeregten Mikrowellenemission in der Gaszelle stattfindet, die dem Impuls folgt. Eine zweite Mischung ist mittels des örtlichen Oszillators 30 bei 60,1 MHz vorgesehen, wobei die resultierende 100-kHz-Trägerwelle von der Mischstufe 32 kommend in der Schaltungsanordnung 34 verstärkt und demoduliert wird. Die doppelte Demodulation begünstigt die Verschmälerung der Bandbreite und verbessert das Signal-Rausch-Verhältnis. Diese Zwischenfrequenz wird dann in zwei getrennten Kanälen weitergeleitet, von denen jeder unabhängig voneinander ausgetastet werden kann, um entweder die Ausgangsspannung am Ende des ersten Hochfrequenzimpulses oder am Ende des zweiten Hochfrequenzimpulses auszuwählen. Die Notwendigkeit dieser beiden Kanäle wird im folgenden näher beschrieben.
  • Die Ausgangsspannung der Torschaltungen 38 und 40 wird durch je eine Integratorschaltung 42 und 44 geleitet, in welchen ein sinusförmiges Signal erzeugt wird, welches dann entsprechenden Phasendemodulatoren 46 und 48 zugeleitet wird. In diesen wird die Bezugsspannung von dem Niederfrequenzmodulator 19 abgenommen. Dieser beeinflußt auch den Mikrowellenträger und erzeugt eine geringe Frequenzmodulation niederen Grades. Das Fehlersignal aus dem Phasendemodulator wird über einen von einem Taktrelais 50 gesteuerten Schalter 51 und eine geeignete Regeleinrichtung 52, die zur Abstimmung einer Kapazität 36 vorgesehen ist, an den Kristalloszillator 16 zur Steuerung seiner Frequenz angelegt. Das zum optischen Pumpen verwendete Resonanzlicht 54 wird synchron mit den Impulsen des Oszillators 22 zu Schwingungen angeregt, und zwar mittels eines zusätzlichen Hochfrequenzoszillators 56, der die Gasentladungen verursacht. Zur Steuerung dieser Lichtimpulse kann auch beispielsweise eine motorangetriebene Lochscheibe verwendet werden, die mit dem Oszillator 22 synchronisiert ist.
  • Die F i g. 2 zeigt die Folge und Lage von verschiedenen Hochfrequenz- und Lichtimpulsen und diesen entsprechend getastete Ausgangsspannungen am Verstärker. Für die Mikrowellenimpulse A wird eine Wiederholungs-Grundfrequenz sichergestellt, und zwar so, daß die Frequenz der Lichtimpulsfolge B die Hälfte der Frequenz der Impulse A beträgt. Die Lichtimpulse beginnen früher als die Mikrowellenimpulse. Eine Periode der Lichtimpulse endet bereits vor dem Ende des zweiten Mikroimpulses. Wenn die Atome genügend lange Relaxationszeiten haben, erzeugt die durch Mikrowellen angeregte Emission ein Signal am Ausgang des 100-kHz-Verstärkerdemodulators 34. Die Hüllkurven sind als exponentiell abfallende Impulse C und D dargestellt. Die Torschaltungen 38 und 40 erzeugen eine geringere Breite des ersten Teiles dieser Exponentialimpulse E und F. Bei einer Mikrowellenzwischenfrequenz, die mit einer niederen Frequenz in der Größenordnung von 5 Hz moduliert wird und eine Durchschnittsfrequenz an einer Seite der Maxima der atomaren Resonanzkurve hat, ist der Ausgang an den Torschaltungen 38 und 40 ein amplitudenmoduliertes Signal, das in bekannter Weise durch Frequenzmodulation der Trägerwelle erzeugt wird, welches die Resonanzkurve beeinflußt und die Wirkung eines Linearfrequenzdiskriminators hat. Ein sinusförmiges Signal G und H kann bei der Modulationsfrequenz durch die Integratorschaltungen 42 und 44 erzeugt werden. Während einer Periode der Modulation sind mindestens vier oder fünf Impulse notwendig. Das sinusförmige Signal wird einem Phasendemodulator 46 und 48 zugeführt, der eine Fehlerspannung für die Regeleinrichtung 52 liefert und die Frequenz des Kristalloszillators korrigiert, so daß sie mit dem Scheitel der Atomresonanzkurve zusammenfällt.
  • In F i g. 3 sind Resonanzkurven 1 und J dargestellt, in der die Amplitude gegenüber der Frequenz aufgetragen ist. Diese Kurven entsprechen dem Ausgang der entsprechenden Torschaltungen 38 und 40, und zwar nach den ersten und zweiten Mikrowellenimpulsen. Es ist ersichtlich, daß die von dem ersten Impuls stammende Kurve I ein breites wohldefiniertes Maximum hat, während der zweite Impuls eine Kurve J mit mehreren Maxima und Minima innerhalb einer der ersten Kurve entsprechenden Hüllkurve erzeugt. Eine schmale erste Resonanzkurve vermindert somit die Anzahl der Maxima in der zweiten Kurve. Die Linienbreite einer halben Amplitude der Resonanzkurve 1 nähert sieh dem Wert 1/t, wobei t die Dauer des Mikrowellenimpulses A ist, während der Abstand zwischen den Schwingungsmaxima in der Kurve J ungefähr umgekehrt proportional dem Zeitintervall T zwischen den Mikrowellenimpulsen ist, wie aus der F i g. 2 ersichtlich ist. Da die Ausgangsspannung an der Torschaltung 40 eine Kurve darstellt, die wesentlich schmalere Linienbreiten hat als diejenige am Ausgang der Torschaltung 38, kann der ; Ausgang des Phasendetektors 48 vorteilhafterweise dazu ausgenutzt werden, den Kristalloszillator mit dem Frequenzmaximum der Atomresonanz zu synchronisieren.
  • Bei mehreren Maxima in der Kurve J ist es erforderlich, eine Methode zur Auswahl desselben Spitzenwertes herauszufinden, um Mehrdeutigkeit zu vermeiden. Dieses kann durch das Taktrelais 50 erreicht werden, das bei Erregung mittels von der Stromquelle 58 gelieferten Stromes zuerst die Ausgangsspannung des Phasendemodulators 46 an die Regeleinrichtung 52 anschließt und den Kristalloszillator mit der genau definierten ersten Frequenz f1 der Kurve I synchronisiert. Nach einer eingestellten Zeit schaltet das Relais um und verbindet den Ausgang des Phasendetektors 48 mit der Regeleinrichtung und synchronisiert den Oszillator mit der Resonanzfrequenz f E der Kurve J in der Nähe von f l. Man kann geeignete Einstellmöglichkeiten für die Impulsbreite und den Wiederholungsgrad vorsehen, um einen eindeutigen Scheitelwert auszuwählen. Während des Schaltintervalls hält die Zeitkonstante der Regeleinrichtung den Kristalloszillator bei der ersten Frequenz fest. Danach verbleiben das Relais und der Kristall in der zweiten Frequenzlage, bis daß die Stromquelle abgeschaltet wird. In ähnlicher Weise können andere geeignete Grob-Fein-Abstimmsysteme verwendet werden.
  • Bei einer plötzlichen Frequenzänderung des Kristalloszillators kann es geschehen, daß infolge der Zeitkonstante der Regeleinrichtung die Frequenz an einem anderen Punkt als bei dem gewünschten Scheitelwert festgehalten wird. Um diesen Fehler zu verhindern, kann ein zweiter Integrator 60 an die Torschaltung 38 angeschlossen werden, um nur die ge^ raden, und zwar vorwiegend die 2. Harmonischen der Modulationsfrequenz zu erzeugen. Diese Schaltung wird zur Kontrolle der Signalstärke verwendet, um die Differenzen zwischen den Scheitelwerten zu verstärken und den optimalen Punkt für eine genaue Synchronisation auszuwählen. Die 2. Harmonische wird verstärkt, gefiltert und dann aufs Taktrelais gekoppelt. Wenn das Signal unter eine vorbestinxtnte Höhe abfällt, wird das Relais betätigt und die :ursprüngliche Schaltfolge wiederholt. Dieses ereignet sich, wenn das Signal zu schwach ist oder wenn die Frequenz des Kristalls nicht der Resonanzfrequenz f 1 entspricht. Somit wird eine fehlerhafte Synchronisation mit dem Festhalten der Scheitelfrequenz verhinfiert, wenn dieser nicht der Frequenz f, entspricht.
  • Bei dem beschriebenen Schaltsystem hängt die Lage der Frequenzscheitelwerte am Ausgang des zweiten Impulses nicht von der Breite der Mikrowellenimpulse ab, sondern direkt von dem Abstand zwischen den einzelnen Impulsen. Dieser Abstand kann genau gesteuert werden, um die gewünschte Fixfrequenz als ein hochstabiles Normal zu erhalten. Bei der vorliegenden Einrichtung kann eine .vom Kristalloszillator gelieferte Wiederholungsfrequ= vorgesehen sein, die um mehrere Größenordnungen exakter ist, als zur Zeitmessung erforderlich ist, und zwar durch einen Frequenzerzeuger 62, der an den Kristalloszillator 16 angeschlossen ist und den impulserzeugenden Oszillator 22 steuert. Somit stellt der gleiche Oszillator, der durch die atomaren tbergänge gesteuert wird, auch die notwendige Genauigkeit für die Zeiteinhaltung der Impulse her. Von dem Frequenzerzeuger 62 wird nur eine Genauigkeit von einem Bruchteil in der Größenordnung von 108 gefordert, während der Kristalloszillator 16 in :einer Größenordnung von 101E durch die atomaren über gänge gesteuert wird. Es ist auch erforderlich, .eine durch Resonanzlicht erzeugte Beleuchtung der Rubidium-87-Zelle durch die beiden Mikrowellenimpulse zu verhindern, da schon ein geringfügiger Betrag von Resonanzlicht die Bildung der gewünschten An-Sprechkurven des Impulsbildes am Ende des zweiten Impulses verhindern würde. Durch Anregung der präzidierenden Atome auf hohe Energieniveaus erzeugt das Licht eine Phaseninkohärenz zwischen den beiden induzierten Impulsen.
  • Einte weitere Abwandlung des beschriebenen Systems besteht darin, daß man an Stelle von zwei kohärenten Impulsen nur einen einzigen ausgedehnten Impuls benutzt, wenn das Zeitintervall zwischen den Impulsen für die Relaxation genügend lang ist, um eine Interferenz zwischen aufeinanderfolgendeu Impulsen zu verhindern. Wie in Verbindung mit F i g. 2 und 3 dargestellt ist, beträgt die volle Linienbreite bei einem halben Maximum der Resonanzkurve I in der Nähe des Wertes t des optimalen Signals ungefähr 1/t. Da die Frequenz vom Resonanzpunkt abfällt, haben die Nebenmaxima eine wesentlich geringere Höhe. Es wurde jedoch experimentell ermittelt, daß Nebenmaxima und -minima, ähnlich dem Bild der Kurve J, mit einem einzigen, länger dauernden Eingangsimpuls stärker in Erscheinung treten. In diesem Fall entspricht der Abstand zwischen den Nebenmaxima ziemlich genau dem Wert 1/t. Man kann sich diesen Effekt dadurch erklären, daß die ausgerichteten Atome durch ve.schiedene Teile der Gaszelle, in denen das Hochfrequenzfeld verschiedene Stärke und Phasen aufweist, hindurchdiffundieren. Es ist dann genügend Zeit vorhanden, daß die Atome äquivalenten zweiten Impulsen ausgesetzt zu sein scheinen.
  • Eine praktische Schaltung von genügender Genauigkeit und ausreichendem Signal-Rausch-Verhältnis kann unter Verwendung eines einzelnen Impulses von längerer Dauer erhalten werden. In dem Blockschaltbild gemäß F i g. 1 würde in diesem Fall die Torschaltung 40 nicht erforderlich sein, da der Ausgang der Torschaltung 38 allein dazu benutzt werden könnte, die Oszillatorfrequenz bei dem bestimmten Scheitelwert zu halten. Eine Übersteuerung des Empfängers wird wiederum dadurch verhindert, daß bis zum Ende des Hauptimpulses ein Austastzustand aufrechterhalten wird. Das durch die Anregungsemission entstehende optimale Maximum kann nun von Hand dadurch eingestellt werden, daß man bei offener Servoschleife den Frequenzbereich des Oszillators überstreicht und die Amplituden direkt beobachtet. Bei dem gewünschten Spitzenwert ist dann die Schleife zu schließen. Dieses kann auch automatisch durch eine Schaltung vorgenommen werden, die die Anzahl der Durchgänge der Amplitude durch ein Maximum zählt und die Schleife schließt, wenn der ausgewählte Spitzenwert erreicht ist.
  • Obschon vorstehend nur eine Folge von zwei Mikrowellenimpulsen erwähnt wurde, um die Verengung der Linienbreite zu erzielen, kann natürlich auch eine Folge von drei, vier oder mehr Frequenzimpulsen verwendet werden, um die Linienbreite noch weiter zu reduzieren. Dieses hängt auch von der Relaxationszeit der Atome in der Gaszelle ab, die um so größer sein muß, je kleiner die Anzahl der Impulse in der Folge ist. In jedem Fall sollten keine Lichtimpulse zwischen dem Ende des ersten Mikrowellenimpulses und dem Ende des letzten Mikrowellenimpulses der Folge erzeugt werden, um die Phasenkohärenz zwischen aufeinanderfolgenden Impulsen zu bewahren. Bei praktischen Anwendungen jedoch kann die Verkleinerung der Linienbreite bei Verwendung von mehr als zwei kohärenten Impulsen durch den Rauschabstand der Demodulation begrenzt werden.
  • Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß die vorliegende Erfindung ausgezeichnete Vorteile gegenüber den bisherigen Gaszellenfrequenznormalen mit optischen Demodulationsmethoden aufweist. Änderungen in der Lichtintensität haben keine Wirkung, da die Demodulation durch den Mikrowellenempfänger bei. ausgeschaltetem Licht stattfindet. Da keine Lichtverschiebung auftritt, ist die Verwendung eines Bremsgases von hohem Druck nicht erforderlich. Hierdurch wiederum wird eine Temperaturverschiebung, die dem Gasdruck proportional ist, vermindert, und man erhält sehr niedrige Temperaturkoeffizienten. Dieses Verfahren ist auch bei Verwendung anderer Alkalimetalldämpfe anwendbar, wie z. B. Wasserstoff, Kalium, Natrium oder Caesium. Die Verwendung des letztgenannten Gases wiederum ist insbesondere bei einer höheren Betriebsfrequenz günstig, da eine größere Stabilität über einen langen Zeitraum gewährleistet ist und kleinere Apparaturen verwendet werden können. Der Verwendung von Caesium war bisher eine Grenze durch die Schwierigkeiten gesetzt, die in der Verringerung der Lichtverschiebung entstanden. Eine weitere Verbesserung wird in den sehr schmalen Resonanzlinien gesehen, die in der Größenordnung von 10 Hz oder weniger liegen und eine größere Genauigkeit und Zeitstabilität gewährleisten. Das Signal-Rausch-Verhältnis ist größer, da es nicht notwendig ist, die geringe Modulation eines großen Trägersignals zu demodulieren. Wegen Fehlens des einen Mikrowellenimpulses wird nur das durch Mikrowellenanregung erzeugte Signal der Emission gewonnen, und man kann die Empfindlichkeit des Empfängers voll ausnutzen ohne schwierige Einstellmanipulationen mit Hilfe von Mikrowellenausgleichsbrückenschaltungen. Da die Resonanzfrequenz nicht von der Amplitude oder Länge des Mikrowellenimpulses abhängt, sondern nur von der Wiederholungsfrequenz, die durch Ableitung eines Zeitimpulses von dem synchronisierten Kristalloszillator leicht konstant gehalten werden kann, wird ein hoher Grad von Genauigkeit erreicht mit einer Stabilität in der Größenordnung von 1011 oder 101=. Schließlich ist auch die Beeinflussung der Frequenz durch den Abstimmhohlraumresonator äußerst gering. Da es jedoch eine praktische Notwendigkeit. ist, die Frequenz des Spitzenwertes, mit welchem der Kristalloszillator synchronisiert wird, zu eichen, sollte dieses System eher als ein Sekundärnormal betrachtet werden und nicht als ein absolutes Standardnormal.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Atomuhr, bei der in einer Gaszelle befindliches Gas eine charakteristische Resonanzfrequenz aufweist, die atomar bedingten Übergängen zwischen den Energiezuständen des Gases entspricht, und bei der eine auf diese Resonanzfrequenz abgestimmte Hochfrequenzenergiequelle phasenkohärente Impulse von gegebener Dauer erzeugt und wobei an die Gaszelle ein Mikrowellenhohlraumresonator in einer bestimmten Richtung zu dem elektromagnetischen Feld der Hochfrequenzquelle angeschlossen ist und die phasenkohärenten Hochfrequenzimpulse die Energieübergänge in der Gaszelle anregen und am Ende der Impulse ein resultierendes phasenkohärentes Signal der Emission induzieren, g e -kennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) eine optische Pumpe (12), die Lichtimpulse in die Zelle (10) synchron mit den phasenkohärenten Hochfrequenzimpulsen sendet, um das während der Abwesenheit der Lichtimpulse induzierte phasenkohärente Signal der Emission zu vergrößern, wobei die Lichtimpulse vor dem Ende der Hochfrequenzimpulse beendet sind; b) einen Mikrowellenempfänger (23, 24, 26) und Torschaltungen (38, 40), die einen ersten Teil des induzierten kohärenten Signals der Emission demodulieren und verstärken; c) einen Frequenzmodulator (19), der mit einem Niederfrequenzsignal die Hochfrequenzenergie moduliert und ein Phasenbezugssignal erzeugt, wobei der Modulator eine Amplitudenmodulation des ersten Teils des Signals der Emission bewirkt und dieses amplitudenmodulierte Signal bezüglich der Frequenz eine Linienbreite aufweist, die umgekehrt proportional der Dauer jenes Hochfrequenzimpulses ist; d) eine Integratorschaltung (42, 44), die ein niederfrequentes sinusförmiges Signal aus einer Vielzahl jener amplitudenmodulierten Teile des Signals der Emission bildet; e) einen Detektorkreis (46, 48), der die Phasendifferenz zwischen dem sinusförmigen Signal und dem Bezugssignal demoduliert und ein Fehlersignal erzeugt; f) eine Regeleinrichtung (52), die das Fehlersignal zur Steuerung der Frequenz der Hochfrequenzquelle (16) einer Abstimmvorrichtung (36) zuführt; g) eine Steuervorrichtung (62), die die Dauer und Folge der phasenkohärenten Impulse der Hochfrequenz steuert und mehrere Oszillationsmaxima in dem Signal der Emission im Bereich der Resonanzfrequenz erzeugt, und h) einen Selektivkreis (50, 58), der das der Resonanzfrequenz am nächsten liegende Maximum auswählt und ein diesem entsprechendes Fehlersignal zur Steuerung der Hochfrequenzquelle erzeugt.
  2. 2. Atomuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung eine sich wiederholende Folge einer Vielzahl von phasenkohärenten Hochfrequenzimpulsen zur Erzeugung mehrerer Schwingungsmaxima innerhalb der charakteristischen Linienbreite liefert.
  3. 3. Atomuhr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung eine erste sich wiederholende Folge von einzelnen Hochfrequenzimpulsen liefert, wobei deren Wiederholungsfrequenz mit derjenigen der Lichtimpulse der optischen Pumpe übereinstimmt.
  4. 4. Atomuhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung innerhalb der , ersten sich wiederholenden Folge einen die atomaren Übergänge bewirkenden ersten Hochfrequenzimpuls und nach einer bestimmten Zeit hierauf einen zweiten kohärenten Hochfrequenzimpuls während des Aufkommens des ersten Signals der Emission sowie ein mit diesem phasenkohärentes zweites Signal der Emission erzeugt, wobei der erste Teil des ersten Signals der Emission eine Resonanzkurve mit einem einzigen Maximum, dagegen das zweite Signal der Emission mehrere Maxima innerhalb der charakteristischen Linienbreite aufweist.
  5. 5. Atomuhr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung einen Impulsoszillator (22) enthält, der Impulse zum Auftasten beider phasenkohärenter Hochfrequenzimpulse liefert.
  6. 6. Atomuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer der Lichtimpulse kleiner gewählt ist als die Zeitdauer zwischen den ersten und zweiten Hochfrequenzimpulsen und ihre Wiederholungsfrequenz die Hälfte derjenigen der Hochfrequenzimpulse beträgt.
  7. 7. Atomuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Hohlraurnresonator (10) Verstärker (26) und Mischstufen (24) angeschlossen sind, die das Signal der Emission bei der Resonanzfrequenz in ein Zwischenfrequenzsignal umwandeln, das nach Durchlaufen einer weiteren Verstärker- (34) und Mischstufe (32) in einniedrigeres Zwischenfrequenzsignal geändert wird. B.
  8. Atomuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Selektivkreis ein Taktrelais (50) enthält.
  9. 9. Atomuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Integratorstromkreis nur gerade Harmonische, vorwiegend 2. Harmonische des Niederfrequenzmodulationssignals, erzeugt:
  10. 10. Atomuhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochfrequenzenergiequelle einen kristallgesteuerten Oszillator (16), eine Frequenzmultiplierkette (17) und einen Generator enthält und der Frequenzmodulator (19) eine niederfrequente Phasenmodulation an die Niederfrequenzstufe der Frequenzmultiplierkette anlegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1143 453, 1174266.
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CN113341679A (zh) * 2021-06-15 2021-09-03 郑州轻大产业技术研究院有限公司 基于北斗空间铷原子钟的高精度信号频率控制方法及系统

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