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DE1265661B - Vorrichtung fuer das Umstapeln von Platten - Google Patents

Vorrichtung fuer das Umstapeln von Platten

Info

Publication number
DE1265661B
DE1265661B DES94046A DES0094046A DE1265661B DE 1265661 B DE1265661 B DE 1265661B DE S94046 A DES94046 A DE S94046A DE S0094046 A DES0094046 A DE S0094046A DE 1265661 B DE1265661 B DE 1265661B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
fiber cement
panels
plates
suction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES94046A
Other languages
English (en)
Inventor
Steen Jacob Bek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FLSmidth and Co AS
Original Assignee
FLSmidth and Co AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FLSmidth and Co AS filed Critical FLSmidth and Co AS
Publication of DE1265661B publication Critical patent/DE1265661B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/08Separating articles from piles using pneumatic force
    • B65H3/0808Suction grippers
    • B65H3/0816Suction grippers separating from the top of pile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • De-Stacking Of Articles (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung für das Umstapeln von Platten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umstapeln von im wesentlichen rechteckigen Platten von einer Stelle zu einer anderen mit mindestens einem Glied zum Greifen der Platten.
  • Ohne darauf beschränkt zu sein, wird die Vorrichtung besonders vorteilhaft bei der Herstellung von Faserzementplatten, beispielsweise Asbestzementplatten, eingesetzt, wobei zu einer gegebenen Zeit ein verfügbarer Stapel von frisch hergestellten feuchten, flachen oder gewellten Faserzementplatten vorhanden ist, welche, um Form und Gestalt zu bewahren, abwechselnd mit Trennplatten, gewöhnlich aus Stahl, aufgestapelt werden. Wenn die Faserzementplatten ausreichend gehärtet sind, so daß sie eine genügende Festigkeit erlangt haben, um Transport und Lagerung auszuhalten, werden die Faserzement- und die Trennplatten getrennt und die zwei Arten von Platten gesondert aufgestapelt.
  • Es ist bekannt, zu diesem Zweck Hebevorrichtungen, sogenannte Abräumer, einzusetzen, wobei eine Hebevorrichtung an einem Wagen aufgehängt ist und vorzugsweise zwei mit Sog arbeitende Greifer aufweist. Die Greifer sind üblicherweise in bezug auf den Wagen senkrecht verschiebbar, welcher waagerecht beweglich auf einem oberhalb der Stapel montierten Gestell angeordnet ist, wodurch jeder Greifer in senkrechter und unabhängig davon in waagerechter Richtung bewegt werden kann.
  • Der abwechselnd aus Faserzementplatten und Trennplatten bestehende Stapel kann zweckmäßigerweise in der Mitte unterhalb des den Wagen tragenden Gestells gelegen sein. Wenn das so ist, sind auf jeder Seite des Stapels in der Richtung der Bahn des Wagens Plätze zum Ablegen der Faserzementplatten bzw. der Trennplatten.
  • Weiter ist bekannt, eine senkrecht bewegbare Stapelplattform unter der untersten Stellung jedes Greifers anzuordnen, welche fortlaufend auf eine Höhe einstellbar ist, in der die oberste Platte des Stapels auf der durch die unterste Arbeitsstellung des Greifers bestimmten waagerechten Höhe gehalten wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese bekannten Vorrichtungen so zu verbessern, daß die Leistung des Abräumers wesentlich vergrößert wird.
  • Dazu ist ein rasches Umstapeln der Platten eines Stapels aus ausreichend gehärteten Faserzementplatten in Abwechslung mit Trennplatten und das Ablegen der gleichartigen Platten auf je einen besonderen Stapel erforderlich.
  • Eine weitere erfindungsgemäße Aufgabe besteht darin, trotz der gegenüber bekannten Anlagen wesentlich höheren Arbeitsgeschwindigkeit die von den Beschleunigungen und Verzögerungen der beweglichen Teile herrührenden Wirkungen verhältnismäßig niedrig zu halten, um somit die Abräumer in einfacherer, leichterer und wirtschaftlicherer Form als bisher herstellen zu können.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Hebeeinrichtung zwei abwechselnd unter Sogwirkung stehende Plattengreifer aufweist, von denen jeder in an sich bekannter Weise während der Hin-und Herbewegung des Wagens in einer Zykloidenbahn bewegt wird, wobei der eine Plattengreifer die Faserzementplatten zwischen einer mittleren, abwechselnd Faserzement- und Trennplatten aufnehmenden Stapelplattform und einer auf der einen Seite derselben angeordneten Stapelplattform für Faserzementplatten und der andere Plattengreifer die Trennplatten zwischen der mittleren Plattform und einer auf der anderen Seite derselben angeordneten Stapelplattform für Trennplatten umstapelt.
  • Bei einer möglichen Ausführungsform ist die Hebeeinrichtung an Kurbelzapfen aufgehängt, die auf den Rädern des Wagens angeordnet sind, wobei während des Abrollens auf ihrer waagerechten Bahn eine Zwangslenkung für die Räderbewegung durch mindestens ein Zahnrad im Eingriff mit mindestens einer waagerechten Zahnspur vorgesehen ist.
  • Es hat sich bewährt, daß die Greifer bei Stillstand des Wagens in bezug auf die Hebeeinrichtung waagerecht bewegbar sind, wenn während des Senkens der Greifer das Gewicht eines nichtbeladenen Greifers oder das Gewicht eines Greifers mit ergriffener Platte auf einem Plattenstapel ruht, wobei die Greifer nach unten gerichtete, waagerechte Stützflächen aufweisen, die in entsprechend nach aufwärts gerichteten Stützflächen der Hebeeinrichtung eingreifen, und diese beiden Stützflächen ineinandergreifende Zähne oder Rippen aufweisen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform kann der Greifer zum Heben von Faserzementplatten zwei Saugkammern hintereinander aufweisen, wobei die zwei Saugkammern zueinander waagerecht verschiebbar sind.
  • Mit dieser bevorzugten Ausführungsform ist es möglich, zwei dicht zusammenliegende Faserzementplatten, welche durch einen Trennschnitt durch eine größere Platte erhalten wurden und auf einer gemeinsamen Trennplatte liegen, umzustapeln.
  • Der hierdurch erhaltene Vorteil besteht darin, daß die hierbei entstehenden zwei Stapel von Faserzementplatten mit einem Zwischenraum voneinander aufgebaut werden. Ohne diese erfindungsgemäße waagerecht zueinander verschiebbare Anordnung der zwei Saugkammern würde die Gefahr bestehen, daß die zwei Stapel sich einander so berühren, daß die Ränder der auf einem Stapel abgelegten Faserzementplatten in den Nachbarstapel hineinragen, wodurch die Entfernung der Platten von jedem dieser Stapel schwierig sein würde.
  • Die Erfindung kann in verschiedener Weise ausgeführt werden. Eine beispielhafte erfindungsgemäße Ausführungsform und eine Abwandlung davon werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben; es zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Abräumers gemäß der Erfindung von der Seite gesehen, Fig.2 im vergrößerten Maßstab eine für Wellplatten bestimmte Hebeeinrichtung gemäß der Erfindung, F i g. 3 in noch größerem Maßstab eine Einzelheit der Fig. 2 mit einer Reihe sich entsprechender gerippter Stützflächen und Fig. 4 ein Greifglied, bestimmt für Faserzementplatten und mit zwei zusammenarbeitenden, waagerecht verschiebbaren Saugkammern.
  • Der in F i g. 1 gezeigte Abräumer dient zum Umstapeln der Platten eines Stapels 1, der aus abwechselnden Faserzementplatten und Trennplatten besteht, wobei die Faserzementplatten in einen Stapel 2 und die Trennplatten in einen anderen Stapel3 wieder abgelegt werden. Die Stapel ruhen auf Plattformen 4, 5 und 6, welche von Säulen 7 getragen werden, die in Säulenführungen 8 gleiten, die in Gruben 9 angeordnet sind. Die Säulen mit den Plattformen und den darauf ruhenden Stapeln können durch hydraulische oder pneumatische, nicht gezeigte Mittel senkrecht auf und ab bewegt werden. Durch Einsatz von nicht gezeigten, vorzugsweise auf Schienen laufenden Wagen zwischen den Plattformen und den Plattenstapeln werden günstige Bedingungen geschaffen zum Behandeln der Stapel, wenn die Tragflächen der Plattformen auf die Fußbodenhöhe gesenkt worden sind.
  • F i g. 1 zeigt ein Traggestell aus Längs- und Querteilen, von welchen nur das dem Beschauer am nächsten liegende Längsteil 10 in der Figur sichtbar ist. Das Gestell wird von vier fest angeordneten Säulen 11 getragen, von welchen zwei in der F i g. 1 zu sehen sind. Ein Wagen 12 kann sich, angetrieben von einer Kolbenstange 13 eines Druckluftzylinders 14, waagerecht auf den Längsteilen 10 hin- und herbewegen. Der Wagen hat vier Räder 15, von welchen zwei in F i g. 1 zu sehen sind, wobei eine gleichförmige Winkelbewegung der Räder im Verhältnis zueinander durch Zähne auf den Rädern und auf den Zahnstangen 16 gesichert ist (s. F i g. 2), welche auf der Oberseite der Längsseitenteile 10 vorgesehen sind.
  • Kurbelzapfen 17 zum Tragen eines Hebegestells 19 mittels Zugstangen 18 sind an den Rädern 15 an entsprechend gelagerten Stellen außerhalb der Peripherien der Rollkreise der Räder 15 bewegt.
  • Auf der Oberseite des Hebegestells 19 sind gerippte Stützflächen 20 (Fig. 3) für entsprechende nach unten gerichtete gerippte Stützflächen 21 der Füße 22, welche an Jochen 23 vorgesehen sind. An diesen Jochen sind mittels Zugstangen 24 Greifglieder aue; gehängt, von welchen das eine 25 für das Umstapeli von Faserzementplatten und das andere 26 für das Umstapeln von Trennplatten bestimmt ist. Die Greifglieder sind hier als nach unten offene, schachtel artige Saugkammern mit Längs- und Quermaßen von gleicher Größe wie die Faserzement- oder Trennt platten dargestellt, welche durch Sog festgehalte werden sollen, und haben längs ihres Umfangs Dichtungen, um eine Abdichtung mit den Platten zu schaffen. Mittels biegsamer, vorzugsweise balgartig gestalteter Rohranschlüsse 27 und 28 sind sie mit einem Sauggebläse 29 verbunden. Die Kurven, welche die Bewegung der Hebeeinrichtung einschieß lich des Hebegestells 19 und der Zugstangen 18 zeigen, sind in F i g. 2 durch eine gestrichelte Linie 30 wiedergegeben, welche die Zykloidenbahn des Kurbelzapfens 17 darstellt.
  • Angenommen, daß die oberste Platte des mittleren Stapels 1 eine Faserzementplatte ist und der Wagen 12 sich in einer Anfangsstellung ganz rechts befindet, kann der Arbeitszyklus durch eine Bewegung des Wagens 12 nach links durch die Einwirkung des Druckluftzylinders 14 begonnen werden. In dieser Ausgangsstellung ganz rechts befindet sich das Hebegestell 19 in seiner untersten Stellung, und der Unterschied in der Höhe zwischen dieser Stellung des Hebegestells und den Oberseiten der obersten Platten ist so gewählt, daß die Saugkammern 25 und 26 auf den Plattenstapeln 1 bzw. 3 ruhen, von welchen 1 aus abwechselnden Faserzement- und Trennplatten und 3 allein aus Trennplatten besteht Die Stützflächen 21 der Joche 23 sind in dieser S13* von den Stützflächen 20 des Hebegestells 19 abgehoben. Die Saugkammer 25 für Faserzementplattttt ist über den Rohranschluß 27 in Verbindung mit dem Sauggebläse 29 gebracht worden, während die Saugkammer 26 für die Trennplatten in freier Verbindung mit der Atmosphäre steht.
  • Während der Bewegung des Wagens 12 nach links wird sich das Hebegestell 19 infolge seiner Aufhängung an den Kurbelzapfen 17 der Räder 15 aufwärts bewegen, wodurch seine Stützflächen 20 mit den Stützflächen 21 der Joche 23 in Berührung kornmen und die Saugkammern 25 und 26 abgehoben werden.
  • Die Rippen auf den Flächen 20 und 21 sichern die ständige Verbindung zwischen diesen Flächen, so daß nicht einmal kräftige Beschleunigungen oder Verzögerungen verursachen werden, daß sie im Verhältnis zueinander gleiten.
  • Infolge des Vakuums in der Saugkammer 25 wird eine Faserzementplatte von ihr während der Aufwärtsbewegung festgehalten und angehoben, während die Saugkammer 26 keine Lasten trägt. Während der fortgesetzten Bewegung des Wagens 12 nach links werden die Saugkammern in Befolgung der Zykloidenbahn durch die oberste Stellung (angezeigt in F i g. 1) hindurchgehen und anschließend sich abwärts auf die Plattenstapel 2 und 1 bewegen.
  • Gleichzeitig werden sich die Höhenstände der Plattformen automatisch durch nicht gezeigte Mittel regeln, wobei die Plattform 4 so gesenkt wird, daß die Verminderung in der Höhe der Dicke einer Faserzementplatte entspricht, während die Plattform 5 dementsprechend gehoben wird. Der Wagen 12 wird jetzt in seiner äußersten Linksstellung anhalten, in welcher das Hebegestell 19 sich wiederum in seiner untersten Stellung befinden wird.
  • Unmittelbar zuvor wird die von der Saugkammer 25 gegriffene Faserzementplatte in Berührung mit der Oberseite des Stapels 2 der Faserzementplatten kommen. Gleichzeitig wird die Unterseite der Sangkammer 26 die Oberseite des gemischten Stapels 1 berühren. Durch die anschließende Übertragung des Gewichts der Saugkammern auf die Stapel werden die Stützflächen 21 wieder frei von den Stützflächen 20 abgehoben, so daß die Saugkammer 25 mit ihrer gegriffenen Faserzementplatte und die nicht beladene Saugkammer 26 auf den schrägen Flächen der Wellungen gleitet, bis die einander gegenüberliegenden gewellten Flächen in inniger Berührung sind.
  • Das Vakuum in der Saugkammer 25 für Faserzementplatten wird jetzt entspannt, während die Saugkammer 26 für Trennplatten in Verbindung mit dem Sauggebläse 29 über den Rohranschluß 28 gebracht wird. Der Wagen 12 wird dann veranlaßt, sich in entgegengesetzter Richtung durch die Wirkung des Druckluftzylinders 14 zu bewegen, wodurch das Hebegestell 19 wieder gehoben wird, so daß die Stützflächen 20 wiederum gegen die Stützflächen 21 gepreßt und die zwei Saugkammern gehoben werden.
  • Jetzt ist die Saugkammer 25 ohne Last, während die Saugkammer 26 infolge des in ihr erzeugten Vakuums eine Trennplatte von dem gemischten Stapel 1 greift und anhebt.
  • Bei der fortgesetzten Bewegung des Wagens 12 nach rechts werden die Saugkammern wiederum durch ihre obersten Stellungen hindurchgehen (angezeigt in F i g. 1) und anschließend sich auf die Stapel 1 und 3 senken. Gleichzeitig werden die Höhenlagen der Plattformen wieder automatisch eingestellt und die Plattform 6 dabei so viel gesenkt, daß die Verminderung in der Höhe der Dicke einer Trennplatte entspricht.
  • Der Wagen 12 hält jetzt in seiner äußersten Rechtsstellung an, wobei das Hebegestell seine tiefste Stellung erreicht, und die Saugkammern werden jetzt, wie zuvor beschrieben, in Stellung auf den Stapeln gleiten, so daß die nicht beladene Saugkammer 25 zum Ruhen auf den gemischten Stapell gebracht wird, bei welchem die oberste Platte jetzt eine Faserzementplatte ist, und die Saugkammer 26, welche eine Trennplatte trägt, wird auf dem Stapel 3 von Trennplatten zur Ruhe gebracht. Das Vakuum in der Saugkammer 26 wird dann entspannt, wodurch die gegriffene Trennplatte freigegeben wird, und danach die Verbindung über den Rohranschluß 27 zwischen der Saugkammer 25 und dem Sauggebläse 29 her- gestellt, wodurch eine frische Faserzementplatte von dem gemischten Stapel 1 durch Sog ergriffen wird.
  • Ein neuer Arbeitszyklus kann beginnen.
  • Infolge der besonderen Art dieser Bewegung stellt eine Bewegung längsverlängerter Zykloiden ein einfaches und sehr geeignetes Mittel zur Beschleunigung des Betriebs eines Abräumers dar. Beim Entfernen und Ablegen der Platten wird die Bewegung, wie erwünscht, langsam und fast senkrecht sein, wodurch die Platten sanft behandelt werden. Zwischen diesen Handhabungen bewegen sich die Greifglieder längs Kurven, welche in bezug auf Gestalt und Geschwindigkeit das Optimum für eine solche Förderung darstellen.
  • Bei den Greifgliedern der Fig.4 sind zwei Saugkammern 31 von der vorgenannten Art zum Heben von Faserzementplatten vorhanden. Sie sind waagerecht beweglich in einem Führungsmechanismus 32 aufgehängt, der in einem Gestell 33 vorgesehen ist.
  • Die Bewegung wird mittels Betätigungsteilen 34 bewirkt, beispielsweise Druckluftzylindern. Ein biegsamer, balgartig gestalteter Rohranschluß 35 ist zwischen den Saugkammern vorgesehen, um gIeichzeitiges Arbeiten der Saugkammern sicherzustellen.
  • Durch den Rohranschluß 36 wird den Saugkammern Luft zugeführt und daraus abgezogen. Durch die erläuterte Einrichtung können die Saugkammern, nachdem sie angehoben sind, zwei Faserzementplatten 37 von einer gemeinsamen Trennplatte 38 abheben und die Platten um einen geeigneten Abstand, beispielsweise 10 cm, hinweg voneinander verschieben, bevor sie sie ablegen.
  • Das erhaltene Ergebnis ist die vorteilhafte bereits erwähnte Wirkung, das ist, die zwei Stapel aus Faserzementplatten werden getrennt durch einen Spalt aufgebaut.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung für das Umstapeln von Platten eines Stapels aus ausreichend gehärteten Faserzementplatten mit dazwischenliegenden Trennplatten auf getrennte Stapel von Platten gleicher Art mit einem längs eines waagerechten Transportweges hin- und herbeweglichen Wagen und einer Hebevorrichtung, welche am Wagen aufgehängt ist und mit Sog arbeitende Greifer aufweist, wobei ferner eine senkrecht bewegbare Stapelplattform unter der untersten Stellung der Greifer angeordnet ist, welche fortlaufend auf eine Höhe einstellbar ist, in der die oberste Platte des Stapels auf der durch die unterste Arbeitsstellung der Plattengreifer bestimmten waagerechten Höhe gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeeinrichtung (19) zwei abwechselnd unter Sogwirkung stehende Plattengreifer (25,26) aufweist, von denen jeder in an sich bekannter Weise während der Hin- und Herbewegung des Wagens (12) in einer Zykloidenbahn (30) bewegt wird, wobei der eine Plattengreifer (25) die Faserzementplatten zwischen einer mittleren, abwechselnd Faserzement- und Trennplatten aufnehmenden Stapelplattform(5) und einer auf der einen Seite derselben angeordneten Stapelplattform (4) für Faserzementplatten und der andere Plattengreifer (26) die Trennplatten zwischen der mittleren Plattform und einer auf der anderen Seite derselben angeordneten Stapelplattform (6) für Trennplatten umstapelt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeeinrichtung (19) an Kurbelzapfen (17) aufgehängt ist, die auf den Rädern (15) des Wagens (12) angeordnet sind, wobei während des Abrollens auf ihrer waagerechten Bahn (10) eine Zwangslenkung für die Räderbewegung durch mindestens ein Zahnrad (15) im Eingriff mit mindestens einer waagerechten Zahnspur (16) vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (25, 26) bei Stillstand des Wagens (12) in bezug auf die Hebeeinrichtung (19) waagerecht bewegbar sind, wenn während des Senkens der Greifer das Gewicht eines nicht beladenen Greifers oder das Gewicht eines Greifers mit ergriffener Platte auf einem Plattenstapel ruht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (25, 26) nach unten gerichtete, waagerechte Stützflächen (21) aufweisen, die in entsprechend nach aufwärts gerichteten Stützflächen (20) der Hebeeinrichtung (19) eingreifen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stützflächen (20, 21) ineinandergreifende Zähne oder Rippen aufweisen.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (25) zum Heben von Faserzementplatten (37) zwei Saugkammern (31) hintereinander aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Saugkammern (31) zueinander waagerecht verschiebbar sind.
    In Betracht gezogene Druckschnften: Deutsche Patentschrift Nr. 737 027; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 787 189; USA.-Patentschnften Nr. 1 224 521, 1 507 824, 2418692.
DES94046A 1963-11-14 1964-11-05 Vorrichtung fuer das Umstapeln von Platten Pending DE1265661B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1224521A (en) * 1916-06-07 1917-05-01 Samuel H Carbis Apparatus for handling metal sheets.
US1507824A (en) * 1920-10-13 1924-09-09 John W Gheen Machine for handling rugs
DE737027C (de) * 1940-09-29 1943-07-03 Blank & Flemmig Industrieofenb Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Senken, Heben und Weiterbefoerdern von Lasten, z.B. Gegenstaenden in Warmbehandlungseinrichtungen
US2418692A (en) * 1944-10-18 1947-04-08 Breslav Jack Means for gripping and lifting strip material
DE1787189U (de) * 1959-02-13 1959-04-16 Gotthilf Koch Vorrichtung zum transport plattenfoermiger koerper.

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